Mittwoch, 31. Mai 2017

Gerade mal wieder - wilde Wiederholungsträume ....

... bezüglich meiner einstigen "Behausungen und Umgebungen".
Wobei die sich immer wieder ändern - und oft vermischen.
Vorletzte Nacht - huch?!!!?? - fand ich mich mal wieder in Mutters Wohnung wieder - aber zum allerersten Mal überhaupt - gerne. Ich war zufrieden dort - und hatte meine Ruhe.
Dachte kurz im Traum: Nanu - was ist denn jetzt los? Du suchst doch sonst immer eine eigene Wohnung?
Tatsächlich aber - war weit und breit im Gegensatz zu allen vorhergehenden Träumen - keinerlei vorwurfsvolle Mutter in Sicht. Niemand da. Also - gab es wohl echt keinen Grund - auszuziehen.
Hmmmmhhhh ....

Letzte Nacht dann - mußte ich mal wieder dringend entrümpeln.
Und zwar diesmal quasi - gesammelte Werke aus vielen Jahrzehnten.
Oha !!!

Im Prinzip war zwar mein Umzug aufs Land längst gelungen - und ich hatte viel Platz und Räume .... mehr, als mensch braucht - dennoch hatte ich noch Zeug in der Stadt stehen. Und auch schon am neuen Platz.
Mann mann mann - Schränke voll bis obenhin - bzw. einige.
Andere - waren schon leer. Uff.

Es ist wie geschrieben - ein Wiederholungstraum - der sich immer wieder in sich selbst ändert.
U.a. - habe ich schon ein paar Mal echt üble Geister aus einer einstigen Behausung längst hinter mir gelassen - und ändert sich auch dort immer wieder was.

Das Beste an diesen Träumen - wie auch immer sie sich gestaltet haben - war immer dies:
Ja - ich bin wech aus der Stadt - und am Ende des Traumes immer auf dem Land.
Und selbst wenn ich im Traum noch was aufzuräumen habe in der Stadt - fahre ich doch am Ende immer wieder raus - und freu mich drüber.
Katzen - nehme ich immer alle mit .... auch einstige.
Oft in solchen Träumen - gabs Stress - weil ich wegen der vielen unterschiedlichen Behausungen ja nicht überall sei konnte . und immer wieder mal Katzen vernachlässigt hatte .... aber: Ende gut - alles gut. Oder eben: Anfang gut - alles gut.

Eben hab ich mal geschaut - nach einer potentiellen Katzenfreundin für den Kater ....
 mei - was für´s feines Wesen hab ich da gesehen.
Aber - diesmal gehts langsam voran.
Nicht so spontan wie noch beim Pfitzi neulich - im vergangenen August.
Ääähhhh - sagt der Verstand dazu.

Habe heute dem Gemüsemann in zwei Minuten was von Wettermodifikation berichtet ....

... ergab sich so. Hab selber gestaunt - denn schon seit längerer Zeit bin ich eher behutsam damit - meinen Mitmenschen irgendetwas zu erzählen, was womöglich ihr noch relativ "heiles Weltbild" ankratzen könnte.
Nun - er war am Stöhnen über die vergangenen Tage - wegen der irren Hitze. Hat auch ne Dachgeschoss-Wohnung. In Windeseile waren wir uns einig - etwa gleiche Jahrgänge - daß es das in diesen Extremen früher nicht so gab. Wir haben es also beide noch anders erlebt einst.

Habe dann sehr kurz "überlegt" - ob ich ihm das nun erzählen soll - oder lieber nicht - von wegen Sprüherei etc.  Impuls ergab: Ja. In aller Kürze eben. Er soll mal auf den Himmel achten / beobachten - wenn sie über Kreuz sprühen  - und sich erinnern an unsere Kinderzeiten - wo es sowas mitnichten gab.
Hab noch angefügt - daß kürzlich G7 Treffen war .- und sich derart der auch hier erstaunlich blaue und freie Himmel erklären läßt. Wettermodifikation halt. 
Ja - kann er sich vorstellen, daß es sowas gibt - sagt er.
Daraufhin - hab ich mal wieder die Klappe gehalten.
Das - war nämlich schon genug - und eventuell reichlich.
Zum "Verdauen".

Habe mir nur noch erlaubt - ganz kurz was zum "Co2" Märchen zu sagen - er ist immerhin Gemüsespezialist. Mit Liebe in der Auswahl.
Und da - hatte er wohl schon was von vernommen - vom tatsächlichen und verschwindend geringem Co2-Anteil in der Luft - und wie sich dieser auf die Pflanzen auswirkt.

So - jetzt aber die Klappe halten, Sati. Solche "Neuigkeiten" wollen nämlich erstmal - ggf. - wirken.
Habe also für mich gelernt - wenn überhaupt - nur noch maßvoll etwas zu sagen.
Niemanden mehr zu überladen mit dem Zeugs.
Und es war auch wahrlich - genug.
Also sozusagen - im freien Raum. Damals in der Limousine - war das eben ganz anders. 

Er sagte noch sinngemäß: "Naja - vielleicht hab ich ja noch zwanzig Jahre - und komme einigermaßen durch. Nach mir die Sintflut".
Hab das weder kommentiert noch bewertet. Spricht eigentlich für sich.

Montag, 29. Mai 2017

Oh - eben Clan-Anmarsch hier auf der sehr langen einsamen Zufahrt ....

... als ich mein Rädchen gerade am Ständer festmache.
Jou - ich habs doch geahnt - wollen sie genau in dieses Haus - um sich im Parterre die Wohnung anzuschauen. Also - etwa locker 10 hochgewachsene Menschen - Kinder (diesmal) keine dabei ... so genau hab ich´s auf die Kürze nicht zählen können.
Männlein und Weiblein - gemischt - und alle Frauen mit schönem offenem Haar und ohne Kopftuch - allerdings - klar sehr südländisch der Clan.

Na jut - wo ich also registriere - was ich ja eh schon "wußte" - daß sie hier ins Haus wollen - begrüße ich sie natürlich freundlich und lasse sie gleich mit rein. Die sind - "höflich" - bzw. bedanken sich freundlich und gut gelaunt.
Als ich raufgehe - höre ich noch - "Ihr wolltet doch erst um sieben kommen" oder sowas - tatsächlich waren sie schon gegen halb sieben hier. 

Jetzt - muß ich lachen.  Hätt ich  mal nicht soviele tolle Videos von Auswanderern nach Bulgarien geschaut - hahaha ... Sieht mir fast so aus - als kriege ich gleich hier vor Ort "was Passendes dazu geliefert".  Schaumermal ....

Vor Allem -   wenn denn - braucht es Gartenkundige und gute Handwerker.
Ich schmeiss mich wech .....

Nochmal Windmaschine ....

... also: Gegen die Bullenhitze - hilft sie keineswegs.

Aber - immerhin ein Stück weit gegen das Leiden unter solcher - soweit nach einem halben Tag feststellbar.
Feststellbar bisher: Trotz nun knapp 31 Grad in der Hütte - hab ich nicht geschwitzt  - obwohl die Windmaschine ja nur indirekt und auf einem Standpunkt gewirbelt hat.  Eben erst - hab ich mal auf "Rundlauf" geschaltet - nachdem ich mich quasi schon an sie gewöhnt habe. Immer noch auf Stufe 1.

Tatsächlich macht die Windmaschine also das - was ich mir eh schon dachte - lediglich die Hitze bischen verwirbeln. Aber - auch das tut gut.
Ohne diese - wär  ich heute längst platt gewesen.
Insofern - ein tolles Geschenk - vom großen Universum.
Bzw. - ne gute Entscheidung  heute morgen.

Für alle - die sich womöglich fragen könnten, warum ich mich nicht draußen im Schatten "abkühlen" gehe: Da isses nicht besser.
Bin ja immer noch hiesig für´s Blumengießen/Pflanzengießen unten zuständig - und hab mir gestern abend gegen sieben noch einen Wolf geschwitzt.

Also - einstigen klaren Himmel - haben wir schon mal ab und an wieder - aber einstige moderate Temperaturen - nicht.

Als Kind und viele Jahrzehnte noch - hab ich die Sonne geliebt. Weil sie nicht so extrem war - wie heute bzw. schon lange. Sommer war echt eine Freude.
Manchmal gab es sogenannte Hitzeperioden - und alle haben auf ein wenig Regen gewartet. Aber - es war kein Vergleich zu dem - was hier heute abgeht.  An Extremen.
Oder - ist das nur mein subjektives Erleben?

Windmaschine läuft- Hallelujah !!!

Erst mal auf Standposition und indirekt ausgerichtet. Ich vertrug die Dinger nämlich früher mal nicht unbedingt - also Ventilatoren und den "Zug", den sie so bewirken. Teste also erst mal langsam.  Und auf Stufe 1 von 3 - die gibt schon ordentlich was her. 
Habe heute kurz angerufen in einem Laden - damit ich nicht umsonst da hin fahre. Ja - haben sie. Einen Standventilator und einen Turmventilator.  Hab den Standventilator mitgenommen - weil ich nicht wußte, ob so ein Turm was bringt. Schien mir vor allem zu bodennah - für den Kater, der Wind nicht sonderlich mag.  Diesen hier kann ich so einstellen - daß er mehr nach oben bläst und das Katerchen nicht weiter stört. Test auf allen Vieren ergibt: Da unten bläst nix. Sehr gut.

Der tatsächliche Effekt bleibt nun abzuwarten. Immerhin hats hier schon wieder 28 Grad in der Hütte und bis zum Abend werden es locker wieder 30 sein. In stehender Luft - ohne Ventilator.
Auf der Verpackung stand - er läuft mit 50 Watt. Denke - das geht - also vom Stromverbrauch.  Jetzt muß ich nur noch rauskriegen, wie ich den so benutze, daß er die warme reinkommende Luft - wieder nach draußen bläst, so gut es eben geht. Schaumermal.

Eben beim Zusammenbau - mal wieder erstaunliche Klemmer. Sowas ärgert mich ja sehr - und kannte ich früher nicht. Lag erstmal daran, daß man die sogenannte Teleskopstange besser nicht ganz rauszieht bei dem sehr günstigen Teil - sonst hält der Motor oben nicht gut. Und dann - leck mich inne Täsch - kriege ich eine völlig logische Schraube nicht aufgeschraubt .... fluch. Aha - ist ein Linksgewinde - uff. Sowas -  frustriert mich in Windeseile - weil ich dann denke - so blöd kann ich doch nicht wirklich sein. Haha ....

Kurz vor Ende - noch ne Hürde - is mir jetzt aber wurscht - hält auch so. Eine von fünf Klemmen für das vordere Gitter ist krumm - und krieg ich nicht dran.
Und dann - immer noch vier Plastikteile - und ein paar winzige Schrauben mit Muttern - aha - für den Zierdeckel also .... die Gebrauchsanweisung ist echt Schrott !!! Zierdeckel - brauchen wir keinen. Fertig also. Naja - noch die Plastikteile unten an die Fußenden klemmen -  stehen auch nicht in der Bauanleitung - und siehe da - fliegen eh sofort wieder ab. So ist das eben - wenn mensch billig kauft.
Ansonsten aber - sehr schönes Teil - vor allem, weil der Motor gut = leise und ruhig läuft.

Der supernette  junge Mann an der Kasse im Discounter meint "Tolles Wetter - was?!!!" Ich erwidere "Naja, geht so. Ich wohne im Dachgeschoss." Aaah, meint er. Er wohnt Parterre und hat einen Garten - mit Schatten. Optimal gerade.
Nur ein Beispiel - wie relativ die Freuden doch so sind.  
Ich freu mich - auf einen hoffentlich angenehm kühlen Juni. Haha.
Bin auch recht zuversichtlich - denn ich hab jetzt erst gelesen - daß "G7-Treffen" war - und daher die Sprüherei wohl komplett ausgefallen ist.  Das war - Zynismus.

Neben dem Betrieb des feinen neuen Ventilators - gibt es ja auch noch die Option - mehr auf Nachtbetriebsamkeit umzustellen .... Gegen vier in der Früh ist es relativ angenehm. Ich weiß das - weil ich eh alle naslang wach wurde bei der Hitze. Und es gab - einen wunderschönen Sternenhimmel in den letzten Nächten.

Also - genießt das tolle Sonnenwetter - alle, die es gut vertragen! Ich gönn es Euch von Herzen.

Samstag, 27. Mai 2017

So - dem Ersten, hier dem PC, ist schon mal geholfen ....

.... daß er nicht an einem Hitzschlag verendet.
Eben aus dem Schrank geholt - Erbe vom Jüppchen und einst von mir für ihn besorgt -  einen Ständer mit integrierter Lüftung. Die interne vom PC hat nämlich fast den Geist aufgegeben - und nu isser schon ein paar Mal abgeschmiert. Mensch merkt es daran, daß das Gerät langsamer wird - u.a.
Außerdem - müßte es sicher mal von innen vom Staub befreit werden.
Ich wüßte jetzt gerne - wie man das macht. Ohne Mist zu bauen. Aber erst mal - bin ich ja froh, daß das Teil vom Jüppchen gerade von unten bläst. Da hatte ich nämlich nicht gleich den Schalter gefunden.
Fast ist mir so - als würde es ein klitzekleines bischen auch für mich mitblasen.
Es ist schon wieder sehr heiß hier oben.
Und außer Fenster verdunkeln - was nicht wirklich viel bringt - ist mir noch nichts Gutes eingefallen. 
Knapp 28 Grad schon drinnen - und draußen hamma 46 auffem Zähler. Bisher ging es noch, weil die Nächte wenigstens moderat waren. Aber - wegen Pfitzilein, dem besten Kater - kann ich ja nachts nicht mehr die Fenster aufreißen.
Zwar ist er "normalerweise" so gestrickt, daß er eher nicht halsbrecherisch ist. Aber - die Tiere leben eben nach ihren Instinkten - und da weißt Du nie, was für ihn ein gegebener Anlass wäre - doch mal eben aus dem Himmelsgeschoss rauszuspringen bei geöffnetem Fenster.

Handfächer ist auch schon in Betrieb - hilft aber nicht wirklich.
Kann ja nur eh warme Luft verwirbeln.
Nun - bleibt nur noch - entweder eine Klimaanlage - oder aber Körpertemperatur mental runterkühlen. Wie das genau geht - weiß ich leider noch nicht.

Dem Kater macht die Hitze trotz Fell wohl wenig zu schaffen - eher liebt er sie, als einstiges Wüstentier. Wobei - in der Wüste soll es ja nachts arschkalt werden - womit auch ich fein leben könnte.

Ne - Hitze - jedenfalls diese hier - ist nichts für mich.
Es fehlt der frische Wind vom Wasser oder sowas.
Kater - mag keinen Wind - im Gegensatz zu mir.
Ob das an der Wüste einst liegt?
Denke mir - wenn da Wind aufkommt, ist es nicht ganz so erfrischend - nur noch sandig.

Also - dem PC ist offenbar erst mal geholfen - jedenfalls mit einer Art Übergangslösung bzw. einem Provisorium.  Läuft ja ansonsten super trotz einiger Jahre jetzt - nur ohne Kühlung eben nicht.Hatte diese schon mal wechseln lassen vor ein paar Jahren. Und kann mir gut vorstellen - daß manchereiner sein Gerät deshalb schon "verschrottet" hat - aber auch diese Geräte lassen sich ja reparieren.
An "Geschwindigkeit" mangelt jedenfalls überhaupt nichts - trotz Alter und Analog-Leitung. Immer fein zuverlässig, der Kleine.

Übrigens auch mein sogenannter "Versorger" - äh Provider. Hab mal wieder gestaunt, als ich gestern vernahm, am Donnerstag seien fast überall die Netze ausgefallen. Hier war alles fein. Und in fünf Jahren gab es gerade mal zwei Ausfälle für wenige Stunden - regional.  Aber das nur am Rande.

Also - eine Lösung hamma schon mal - jedenfalls für ne Weile.
Und die anderen - kommen schon noch.         

Freitag, 26. Mai 2017

"Kartoffel-Pilz-Gulasch" und: Heute wieder echter blauer Himmel hier ....

.... nicht mal milchig blau - sondern kräftig blau.
Flieger ganz weit oben - ziehen nur sehr kurze Kondensstreifen, die sich sofort wieder auflösen.
Gabs übrigens einige Maitage hier - wo das so war. Dann konnte ich woanders lesen - daß sie wohl dort unterwegs sind gerade.
Reicht die Kohle/Kapazität wohl nicht mehr - für Flächendeckendes?
Gestern und vorgestern waren sie fleißig unterwegs ....

Jedenfalls - kommen heute bzw. an einem Tag wie diesem auch die Jungen mal in den Genuss - einen echten = sauberen Himmel zu sehen.

Ansonsten - aus dem Westen nur soviel:
Mein "Gefäß" ist voll - es paßt nix mehr rein - an Politik und anderem Dreck.

Habe dennoch "Infos" aufgesaugt - aus dem großen Netz. Aber es waren echt nur tolle und beeindruckende Gartengeschichten bzw. Gartenprojekte - und solche von Menschen, die ausgewandert sind.  Übrigens hier - hab ich mal vorwiegend gelauscht - gen Bulgarien.
Die Einheimischen dort - halten zwar die wohl schon zahlreich dorthin abgewanderten BRD-ler erstmal für ein bischen "huschig" - ausgerechnet zu ihnen zu kommen. Aber die Abgewanderten scheinen echt glücklich - mit so einer Art Zeitreise zurück in die 70er/80er - also auf den Dörfern dort. Wo es übrigens eine Art "Zweitwährung" gibt neben den dortigen "Lewas" - nämlich frisches Gemüse aus den eigenen Gärten - und irgendeinen speziellen Landes-Schnaps.
By the way - trotz ihrer scheinbaren "Zeitreise" - sind sie Internet-Junkies. Oder so: Zum Glück - für mich - sonst könnte ich mich ja damit nicht befassen. 

Der hiesige "Ziergarten" - ist bis heute noch nicht mein Freund.  Im Gegenteil. Und auch - wenn ich mir so die anderen Ziergärten ansehe - finde ich das alles nicht wirklich lustig. Hatte ich ja schon öfter mal geschrieben. In der ganzen kleinen Siedlung gibt es nicht einen einzigen sogenannten "Nutzgarten" mehr.  Und in den vielen Videos - die ich mir da derzeit anschaue - geht es beim Stichwort Nutzen i.d.R. - um den Nutzen von Menschen und Tieren - also um eine Art Symbiose - z.B. auch mittels "Insektenpflege" etc. Gibt jedenfalls viel zu lernen - wofür auch immer.
Und zu staunen !!! Nicht nur - weil eh kein Garten dem anderen gleicht - sondern auch - weil soviele Menschen echt ihr Herzblut reingeben und sich so richtig wieder selbst klug gemacht haben - wie Mensch mit der Natur am besten zusammenlebt. 

Sodele - bis hierher erst mal - bei schon wieder 46 Grad draußen - wo die Sonne auf die Himmelshütte scheint.

Nur noch dies hier - für M. - danke für die echten wilden Waldpilze aus dem Paradies einst, die ich ja erst vor wenigen Tagen "verbraucht" habe - hatte mir die aufgespart. War sehr lecker und denkbar simpel zuzubereiten: Kartoffel-Pilzgulasch.

Dienstag, 23. Mai 2017

Frieden - ist keineswegs langweilig ....

... im Gegenteil. Sogar höchstinteressant.
Hier mal ein kleines Beispiel - aus dem scheinbar banalen Alltagsleben.

Also - ich habs gestern nicht geschafft - in der sengenden Hitze das ganze  Gelände zu mähen. Und es gibt ja auch sonst noch viel zu tun hier. Heute vormittag - wollte ich den Rest vom Rasen schaffen - und nix war am Start - im Gegenteil.
Also - hab ich es gelassen. Zumal ich mal wieder den Akku nicht aus dem neuen Mäher rausbekam - um ihn voll zu laden. Hab mir gedacht - ok - dann eben - langsam. Zumal es ja hier derzeit nur an mir zu liegen scheint.

Am Nachmittag dann - hab ich die Biotonne gen Straße gezogen. Und das Auto meiner lieben neuen Nachbarin gesichtet - die sonst fast immer nur spätabends hier einklappt - oder für viele Tage gar nicht, weil sie auch noch ganz woanders lebt. 
Auf dem Rückweg -  hab ich bei ihr geklingelt - einfach so - und sie gefragt - ob sie zufällig mal wieder so energiegeladen sei wie neulich - als wir mal zusammen das Grün bearbeitet haben.
Sagt die - echt: Ja - sie wäre extra früher gekommen heute - zwecks Rasenmähen.
Hahaha ...

Nu isse gerade dran - und mäht den Rest. Ja - wunderbar !!!
Als selbsterklärte Praktikerin (das kenne ich auch ...) hat sie sich nur kurz von mir zeigen lassen - wie das neue Teil funktioniert. Sehr erstaunlich - sie kriegt den "Sch....-Akku"  besser da raus - als ich. Bin heute vormittag wieder dran gescheitert - und hatte die Nase voll.

Jut - also naht doch immer Hilfe - auch oder besonders in Friedenszeiten?!

Und hab ich dann noch eben zuvor  - bischen (also ne Menge !! - Zwillinge neigen von Haus aus zu Untertreibung) überstehendes Zeuch abgeschnitten - mit meiner alten Schneider-Schere. Von Hand. Wir haben hier auch reichlich elektrische Gerätschaften für sowas - mit grauslich langen Kabeln oder auch Akkus. Und bevor ich solche anschließe und danach reinige, wieder auflade etc.  - nehme ich lieber kurzerhand die weltbeste Schere überhaupt. Also - die formidabe alte Schneiderschere - die schon seit Jahrzehnten bei mir ist und alles ab- bzw. zersäbelt.
Bzw. - einfach meine Hände wie eben auch wieder.
Bin da wohl - technisch-resistent.  Haha ....

In Kürze werde ich vielleicht mal so ein Teil nutzen - aber nur da - wo es sich auch wahrlich lohnt - und über den Sommer echt zu wuchern beginnt.

Gestern hab ich mit meiner uralten Schneiderschere - die hab ich schon gut vier Jahrzehnte bei mir - die Buxbäume geschnitten. Wie beim Frisör .. haha. Und als ich alle kleinen Viere frisch frisiert hatte - hörte ich schon, wie die einstige Nachbarin demnächst sagt: Das - ist aber nicht schön geworden.
Naja - Schönheit ist eben relativ.
Und derzeit geht es hier auch nicht um "Schönheit" bzw. sterilen Perfektionismus - sondern mehr ums "überhaupt-Schaffen".  

Hab noch ein paar wilde Kräuter besorgt - gegen das Sterile - und eine Peperoni-Pflanze - für die Würze.          

Ist Frieden langweilig?

Klingt vermutlich seltsam - die Frage.

Also kurze Erläuterung - hier: Frieden - wenn eigentlich nichts weiter geschieht. Also mehr - im eigenen Leben. Keine "Pläne" / "Ambitionen" - nichts "Aufregendes" und auch keine "Abenteuer".
Und - auch kein "Antrieb" mehr - sich die vielen schlechten Nach-richtungen anzusehen oder zu -hören.

Hier eine kleine Einstiegs-Geschichte dazu:
Vor etwa einem Viertel-Jahrhundert und sozusagen mehrere Leben zuvor - ging ich mal auf Anraten bzw Inspiration einer damaligen Freundin - zu einer sogenannten "Psychotherapeutin". Die Freundin meinte - es könne hilfreich sein - mal mit einem neutralen Menschen zu reden - statt sich immer selbst im Kreise zu drehen.  Übrigens gab es damals noch keine massive "Gabe" von Psychophamarka - sonst wär ich da sicher nicht hinngegangen.  Es wurde quasi nur geredet.

Es handelte sich um eine einstige Gemeinschaftspraxis - und bei meinem "Erstgespräch" traf ich auf eine seltsame Frau - die mir komische Fragen stellte und wollte, daß ich einen Baum auf Papier zeichne. Aus dieser schnell dahingewischten 0815-Zeichnung las sie Dinge heraus - die mich sehr befremdeten und mir dazu äußerst vermessen erschienen. Ich mochte sie nicht. Sie wirds gemerkt haben - und sie verwies mich an eine andere Dame - mit der ich weit besser zurecht kam.
Der Grund war simpel - meine "Frau Doktor" war nie anmaßend. nd auch nicht bewertend - sie stellte nur gute Fragen - und ließ einen dann selbst mit diesen arbeiten. 

Sie trennte sich übrigens kurz danach aus dieser Gemeinschaftspraxis - und machte ihr eigenes Ding.

Bis heute fallen mir immer mal wieder ein paar gute Fragen oder - sehr seltene Anmerkungen - von ihr ein. Sie war als Mensch eher distanziert und wirkte ein wenig kühl. Aber höchst "analytisch"
Ihre Fragen waren gut bis sehr gut - sie haben mich einst wirklich zum Sinnieren gebracht.
Bis heute - mag ich sie. Sie war eine gute Wegbegleiterin einst - gerade wegen der respektvollen Distanziertheit.  Und vor allem - weil sie einen nicht "bewertet" hat.
(Siehe oben - im Gegensatz zu der Tante - die sich was über meine Baumzeichnung zurechtgesponnen hatte)

Ein paar Jahre später sah ich sie nochmal - aber ich sprach sie nicht an. Ich sah sie in einem Schuhgeschäft - wie sie gerade ein paar knallrote und sehr hochhackige heiße Schuhe anprobierte - und fand das köstlich.  Ich sah das einfach als so eine Art Ausgeich - zu der ihr einst gegebenen kühlen Analyse bzw. Begleitung.

Als ich damals bei ihr saß - und was erzählte - oder auch manchmal eher nicht - fragte sie mich schlicht und kühl auf eine Schilderung der seinerzeitigen scheinbaren Dramen hin: "Brauchen Sie die wirklich ? Ist Ihnen sonst zu langweilig?" Geniale Frage !!!  Geniale Frau. Und - genialer Spiegel.

Zwei, dreimal hat sie sich erlaubt - mir eine Bewertung ihrerseits mitzuteilen. Und ich war sehr erstaunt - denn da kam echte Wertschätzung. Und auch eine ehrliche Ansage - was ihre Arbeit betrifft: "Sie brauchen mich nicht."

Zigmal hat sie mir gesagt: "Frau Dings - sie gehören in die erste Reihe !!!"

Das war ja nie mein Begehr - in irgendeine erste Reihe bzw. überhaupt in eine Reihe zu gehören. Aber heute erinnere ich mich manchmal gerne an diese "kühle", angenehme Frau. 
Die nie auf meine "Scheindramen" angesprungen ist - sondern mich immer wieder bestens abgekühlt hat - bzw gespiegelt.
Eigentlich war ihre Kernbotschaft stets: Mit Ihnen ist alles in Ordnung.
Wohl nur - weil ich es damals nicht recht glauben konnte - war ich so oft bei ihr einst.
Und anfangs auch aus dieser Naivität heraus - daß ein Anderer einem wahrlich etwas über sich selbst mitteilen könne. 

Bei der komischen "Baum-Interpretateuse" (siehe oben) wäre ich sicher nicht geblieben - sondern sehr schnell wieder abgehauen.
Haha ....

Also - bis heute: Danke, Frau Doktor Dings - für echte Stärkung.
Und bis heute gibt es ein paar treffliche Fragen Ihrerseits - die immer noch ins "Bull-Eye" treffen.
Möge es Ihnen - bestens gehen !!!                         

Hui - ein beissender Insektenstich ....

... vor zwei Tagen am Abend - wollte gerade den üppigen Schnittlauch zurückschneiden, der so schön geblüht hat.
"Naivchen" - also ich - greift ja immer ohne Handschuhe überall rein - und zack gabs wieder eine Erinnerung: Da hatte mich irgendwer gestochen - und nicht zu knapp. Schätze fast, das wars mit Stechen für´s Tierchen - man sagt ja, Bienen haben dreimal Gelegenheit dazu - es war ein Dreierstich, weil ich echt Zeug rausgezogen habe aus meinem linken Ringfinger.
Das hat dann noch eine Weile ordentlich gezwickt, aber ich hab mir nichts weiter  dabei gedacht.

Über Nacht dann -  veränderte sich der Finger - bzw. beim Schlafen. Als ich nachts aufwachte, fühlte der sich fast wie "gebrochen" an.  Also steif und um den unteren Knochen verdickt und hart. Sonst - war nicht allzu viel zu sehen.
Hab dann spontan mal DMSO draufgegeben - und siehe da - er ließ sich wieder bewegen und der Schmerz war wie weggeblasen. Gleiches Spiel dann später nochmal.  Dieses DMSO ist wahrlich erstaunlich !!!

Vergangene Nacht dann wieder wachgeworden - und heftigstes Jucken. Ist viel Insektengft reingekommen in den Finger - und jetzt ist er vom Gift angeschwollen - gut sichtbar. 
Also erst mal wieder DMSO in der Nacht, weil er geschmerzt hat und sich kaum bewegen ließ.

Und seit heute: Apfelessig. Der soll: Kühlen (stimmt!!), den Juckreiz lindern (stimmt) und auch das Gift rausziehen. Letzteres wird wohl noch eine Weile dauern - weil das Tierchen ordentlich was reingehauen hat. Siehe oben - unter reichlich Gestachel.
Gesehen hab ich es nicht - und es hat sogar eine Weile gedauert, bis ich es merkte, daß ich da gerade massiv attackiert werde. Zu recht - aus Sicht vom Tierchen.  Wenn mensch so überall ins Grünzeugs reingreift ohne Handschuhe - zwickt es halt manchmal auch ohne beißende Tierchen.

Also - werde experimentieren - mit Apfelessig. Und diesen auch ggf. zur Vorbeugung aufsprühen. Dem Tierchen vielen Dank - für ein neues Experiment und die Erinnerung.
Ballistol in Wasser gelöst und aufgesprüht - soll auch vorbeugen - gegen allzu viel Stecherei.  Ich nehme es immer - um die einfliegenden Wespen  wieder rauszusprühen aus der Hütte - sie mögen es nicht.
Und neuerdings sprühe ich schon mal morgens präventiv das beim Kaffeetrinken weit offene  Dachfenster außen mit Ballistol ein - damit sie erst gar nicht einfliegen wollen. Scheint bisher ganz gut zu klappen - aber noch sind die Nächte auch relativ kühl.

Eine fette Hornisse war auch schon hier - mein lieber Scholli ! So etwa 7 cm lang.
Der Kater findet das sehr interessant bis faszinierend.
Und er ist ein formidables Vorwarnsystem - der hört ja Flöhe husten, wenn sie sich nähern.

Interessant war auch dies: In der Nacht dachte ich - mensch, wat machste denn jetzt gegen das Gift im Finger? Und es antwortete zügig: Essig !!!
Am Morgen dann mal im Netz nachgeschaut - und tatsächlich: Apfelessig soll am besten sein.
Manchmal staune ich wirklich - daß "irgendwas weiß".

Man kann auch noch anderes probieren - aber der Essig scheint doch am Besten. Außerdem: Zwiebel, Knoblauch, Zitrone - jeweils den Saft - und draußen Wegerichblätter.

Herzlichen Dank ans unbekannte Tierchen - auch so lernt mensch wieder dazu - oder erinnert sich.
Und: Respekt !!! Klein - aber wehrhaft.

Samstag, 20. Mai 2017

Da muß frau eben ausprobieren ....

.... die Koch- und Back-Rezepturen meiner Mutter - hat sie mitgenommen, ohne mir je eine(s) zu verraten oder mich gar anzuleiten. Und ich hab nie nachgefragt.

Heute - würde ich wahrlich gerne wissen, wie sie diese köstlichste und federleichte Quark-Sahne-Torte  einst zubereitet hat. Die leichteste überhaupt.

Beim Rest - klappt es einigermaßen mit selbst ausprobieren.
Heute gibt es - vegetarische "Königsberger-Klopse" - eher frei Schnauze zubereitet nach kurzem Lesen im großen Rezepte-Register online .... bei meiner Mutter waren die eh immer etwas anders -  und immer ohne Kapern. Ganz andere Sauce einst, vermutlich noch von der Großmutter - die ich ein wenig nach meinem Gusto variiere - auf Grundlage von Mehlschwitze. Und sie ist köstlichst geworden. Auch Milch - wie in vielen Rezepten von Großmüttern drinsteht - war da nie drin.

Kapern mag ich zwar auch echt gerne - aber hier reicht mir eine feine Senfsauce - mit einem Mix aus süßem und "normalem" Senf. Bischen Estragon mit dran - was auch nie jemand zuvor im Clan so gemacht hat.

Ähnliches gilt für die "verlorenen Eier" von einst - da krieg ich schon was hin, was ebenso gut schmeckt und nah dran kommt.

Die einmalig köstlichen "sauren Nierchen" bei Muttern - habe ich nie ausprobiert. Lohnt sich eh nicht für einen alleine - und brauch ich auch nicht mehr wirklich.

Alles sonst - hab ich mir quasi selbst beigebracht, nachdem ich eine eigene Behausung hatte. Mal mehr und mal weniger köstlich. Einfach - durch Ausprobieren eben. 
Früher mal - hab ich sogar ganze zwei Tage in der Küche gewurschtelt und gebrutzelt - für eine anstehende Party. Und meist - ist es erstaunlich gut geworden.
Trotz fehlender Mutter-Anleitung einst - oder vielleicht gerade deswegen - weil ich ja keine Berührungsängste hatte, nur Forschergeist. In jeder Richtung offen.

Aber diese federleichte Käse-Sahne-Torte - hmmmhhhh .... die wüßte ich gerne mal. Also - wie sie die gemacht hat. Vielleicht frag ich mal nachts im Traum nach.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Minus drei - Plus zwei - raus aus den Zwangsgebühren .....

... also - nachdem mir die Firma Zwangsgebühreneinzug - im Folgenden nur noch wie bekannt und einst "GEZ" abgekürzt - neulich zum wiederholten Male mit einem Gerichtsvollzieher drohte - die ja übrigens privat und auf "Erfolgshonorar" arbeiten - hatte ich genug.  Quasi genug - sinnfreien Widerstand geleistet.
Hab mich dann doch mal befreien lassen - weil ich ja zu den Sozialleistungs-Empfängern gehöre.
Das geht ab 2017 sogar rückwirkend bis zu drei Jahren - und da ich ab Mai 2014 trotz einstigem harten Job aufgestockt hatte - konnte ich bis Mai 2014 mich rückwirkend "befreien" lassen.
Und bekomme statt einem Gerichtsvollzieherbesuch - einst "unter Vorbehalt" einbezahlte Gelder zurück.
Soweit - so gut - und so einfach. Endlich - hab ich´s mir erlaubt, diesen Weg zu gehen - um Frieden zu haben vor den Vampiren.

Aber jetzt - paß auf: Habe denen den aktuellen Bescheid in Kopie geschickt - und auch da haben sie mich "befreit" - bis April 2018. Soweit - logisch.
Das Sahnehäubchen quasi ist aber dies: Sie gehen in ihrem Schreiben davon aus - daß sich bei mir (und Millionen  Anderen) bis dahin eh nichts ändern wird - und haben mich daher schon mal bis April 2019 "befreit". Natürlich werde ich da keinesfalls protestieren - is ja klar

Dennoch -  mußte ich das heute mal zum Besten  geben (heute kam die Nachricht), quasi als "viel- bzw. tiefenschichtige Information".

Montag, 15. Mai 2017

Genau das ....

... wünsche ich mir für den Hiesigen - und auch für mich. 
Übrigens - sieht der Hiesige sehr ähnlich aus - und hat auch als "Graugetigerter" alles mit drin im Fell - auch Rotes. 

Wir müssen aber noch ein wenig üben.
Bzw. - was tun.
Dennoch - steht es so auf dem Plan.

Dem Hiesigen lasse ich ja so manches Mal die Wohnungstür auf, wenn ich wiederkomme und eh keiner außer uns im Haus ist - und dann geht er ins Treppenhaus raus und erkundet ein wenig erweitertes Revier.
Manches Mal sehe ich ihn dann, wie er schnurstracks die Treppe runterstiefeln will .... es aber doch lieber sein läßt.
Heute - hab ich mich kaum umgucken können - da war er schon runtergelaufen. Zum zweiten Mal bisher. Und mit gleichem Ausgang wie beim ersten Mal:
Lautes Schreien - vor der verschlossenen Wohnungstür unter mir sitzend.
Völlig orientierunglos quasi.
Ist schon manchmal komisch - wo sie doch sonst so klug sind, die Katzentiere.

Bin also runter - und hab ihn "gerettet"  vor der schlimmen Gefahr. Er war echt durch den Wind - Puschelschwanz aufgestellt und Gekratze - ist ja bisher ein "Wohnungskater" - immer noch.  Daraufhin hat er mir noch eben ein Loch ins T-Shirt gehauen aus lauter Verzweiflung - naja, gibt echt Schlimmeres - und als ich ihn dann - unten - auf die Treppe nach oben setzte, hat er auch seine Behausung gleich wieder gefunden.

Wir müssen noch ein paar Mal üben - aber besser gemeinsam.
Sonst haut er einfach ab - und weiß dann nicht mehr - wo er ist.
Komisch komisch.

Ansonsten - ist er echt der Beste - und klug dazu.
Kommt eben drauf an.

Ich muß irgendwie lachen heute morgen: NRW wählt CDU .......

... und die haben mit "mehr innere Sicherheit" geworben.
Da fällt mir bald nichts mehr zu ein.
Es führt zu einer Art Knoten in den Hirnschaltungen und wirft große Fragezeichen auf die Leinwand. 
Haben die alle vergessen, wer uns seit spätestens 2015 "beglückt" mit unbekannten  Neusiedlern?
Und überhaupt - egal was, wen - kann man doch nicht mehr wirklich "wählen"!
Ach - ich lasse es sein - da kann man nicht mehr viel zu sagen.

Nur noch soviel: Immer mehr Menschen fragen sich derzeit - was hier eigentlich genau los ist. Wie es sein kann, daß Soviele scheinbar immer noch nichts begreifen. Sogar - ob wir hier vielleicht verstrahlt werden.
Nochwas: Die "größte Fraktion" war wohl die der Nichtwähler - bei einer Urnenbeteiligung von etwas über 60 %.  Das sind dann wohl die - die sich obige Frage stellen.

Wie auch immer - ich wünsche einen schönen Tag - in Ballaballa-Land.
Bleibt "tapfer".  Auch das geht vorbei.

Sonntag, 14. Mai 2017

Oh - es rappelt im Karton - "Wahlwetter" ....

... um 14.35 Uhr Gewitter mit recht starkem Regen.
Der Kater mag es nicht - hat sich unters Bett verkrochen - ne, sogar in seine einstige sichere Höhle unter der Spüle - die ist aber wieder voll mit Zeug jetzt.
Ich mag es - weil es schon wieder fast zu heiß war im Himmelsgeschoss und ich es als erfrischend empfinde. Außerdem - ist so ein Gewitter hier echt beeindruckend - irgendwie erheblich freier als in einer großen häßlichen Stadt - man kann den Lauf des Donners hören und spüren, wie er über die Hügel zieht.

Gerade dieser Tage dachte ich noch: Huch - schon lange kein Starkregen mehr hier. Einige Jahre war das hier quasi "normal" und der Regen so heftig, daß ohne Pumpe der Keller mit Wasser vollgelaufen wäre. Sogar eine zweite Pumpe haben wir einst dazuhängen müssen -  bzw. das Jüppchen noch, der mir zeigte, wie das geht - seither steht sie immer noch startbereit am Rand.

Eben - als es losging - kam mir der Gedanke: Na - klappt was nicht mit der Wahlfälschung heute? Läuft was schief? Und sollen die Menschen jetzt vom Wetter abgehalten werden?
Naja ... ein Schelm und so.

Meine "Wahlbenachrichtigung" habe ich dann gegen Mittag endlich entsorgt - war eh klar - aber irgendwie wollte ich mir wohl eine scheinbare Option offenhalten. Tsss tsss ....

Samstag, 13. Mai 2017

Morgen ist "Urnen-Wahl" in NRW ...

...und diese Nacht hatte ich einen Traum:
Ich sah die Gemerkelte samt den SPD- und den anderen Schergen - nach der Wahl so richtig zur Sache gehen. Sie hatten nun die scheinbare "Legitimation" erhalten, dem Land den Rest zu geben und es völlig an die Wand zu fahren. Bzw. - besser gesagt: Die Menschen. Diese  noch weiter zu knechten und auszupressen. Und sie waren recht fröhlich dabei - die Pläne dazu hatten sie eh schon lange in ihren Taschen.


Beim Morgenkaffee fielen mir diese Gestalten wieder ein - wie sie gut gelaunt an ihre "Maßnahmen" gingen. 
Und ich wunderte mich noch - hatte ich bislang wohl kaum von diesen Gestalten geträumt - und schon gar nicht so plastisch.

Dann fiel mir noch wieder ein: Morgen ist hier "Wahl" in NRW. Und - entgegen meiner sonstigen klaren Linie - habe ich sogar noch diesen Zettel hier .... der allerhöchstvermutlich dann morgen endgültig in die Tonne wandern wird. Also - in die Mülltonne - und nicht in eine Urne.
Habe mir einfach die Option gelassen diesmal - obwohl ich es doch schon längst weiß: Ich kann und will auch niemanden wählen in diesem Lügengebilde.

Da hatte wohl nochmal das Prinzip "Hoffnung" gewirkt - obwohl ich doch weiß, daß es hoffnungslos ist. Oder - diese Illusion - wenigstens eine echte Opposition wählen zu können. Völliger Unsinn !!!
Guckst Du - für wen und was diese Schein-Opposition bisher gearbeitet hat - weißt Du bestens Bescheid.

Also - in dem Sinne - kann ich den Wisch auch gleich schon zerreissen ....
Und mich wieder mal wundern - wie tief die einstigen Konditionierungen bis heute manchmal noch ihren Platz einnehmen wollen - in der Hoffnung auf  ... ???

Komisch - die Leut´ ....

... meine liebe Nachbarin, die ja Anfang des Jahres sehr überraschend und überaus beschleunigt  verlassen wurde von ihrem Gatten, sucht immer noch Nachmieter. Bzw. die Vermieter - suchen für sie. Haben schon einige Male Anzeigen geschaltet und es haben sich auch viele Leute gemeldet.
Das Komische: Viele von denen - kamen einfach nicht. Trotz Terminen.
Und so sitzen die beiden Damen da unten - Mieterin und Vermieterin -  schon viele Stunden sinnfrei rum - ohne das jemand auftaucht. Auch solche, die bereits Interesse bekundet hatten - aber nochmal kommen wollten oder sollten, weil nur einer von einem "Pärchen" sich bisher die Wohnung angesehen hatte (die Vermieterin will eben beide sehen) erschienen nicht mehr.
Tja?
Ist das heute so üblich geworden - oder was ist da los?
Haben sicher alle kein Handy - um mal eben Bescheid zu geben.
Kleiner Scherz.

Sobald sich jemand findet - kann die gute Frau rüberziehen in ihre neue Wohnung. Küche wurde bereits eingebaut seitens Sohn, vor nun gut drei Wochen.  Nächste Woche kommt der Sperrmüll ... und dann sitzt sie quasi in einer leeren Wohnung - wenn sich niemand findet bis dahin.

Einige, die Interesse  hatten an der Wohnung - die schön und gut aufgeteilt ist - sind wohl "Hartzler" - und ich vermute mal fast, daß die Ämter ihnen die Quadratmeter nicht zugestehen. Auch nicht mit Kind - es sind etwa 80 Quadratmeter - und ich weiß nur, daß für zwei Menschen maximal 65 "bewilligt" werden.

Nun - es wird sich sicher noch zum Besten ergeben.
Aber komisch finde ich das schon - siehe oben - wie viele Leute heute wohl so drauf sind.
Jetzt steht sie wohl im Fatzenbuck  feil- und das ist vielleicht ganz gut so - denn das richtet sich mehr an die, die eh in der Gegend zuhause sind. Schaumermal.

Das alles - ist auch gar nicht "meine Angelegenheit" - aber ich kann das gut nachvollziehen, wie die Nachbarin auf heißen Kohlen sitzt. Und die Vermieter ja auch irgendwie - die gerne hilfsbereit sind.
Dazu kommt - daß die Schwiegereltern - also die Eltern vom überraschend Ausgezogenen - nun beide fast handlungsunfähig sind - und sie sich um sie kümmert.
Der Vater war eh schon lange sehr eingeschränkt - und jetzt kann sich die Frau auch keinen Millimeter bewegen. Und der feine freundliche Hund will auch Gassi geführt werden ...
Mein lieber Scholli - Manche kriegen es echt dicke auf einmal.

Neulich - hat die Nachbarin, die entweder fast gar nicht schläft oder aber wenigstens gegen halb fünf wach ist - verschlafen. Ich hab echt gelacht und ihr gesagt: "Das spricht auf jeden Fall für Dich !!! Als Mensch." Niemand kann auf Dauer immer nur funktionieren.  Und - wozu auch?

Kürzlich hab ich noch am Rande im Dreiergespräch unter uns jetzt hier wohnenden Frauen im Haus - was seltenst ist - etwas zwischen den Zeilen von ihr aufgeschnappt. Und ich wußte sogleich - was die Damen von einst sich wohl über meinereiner erzählt haben. Die Randbemerkung war schlicht - aber deutlich: Ich sei ja auch seinerseits manches Mal nicht sofort auf der Matte gewesen- wenn es um den Garten ging. Soso - haha .... nun, an diesem Morgen hatte mich um Neune "die Neue" voller Elan rausgeklingelt - ich ohne Kaffee bisher - sie voller Tatendrang, bereit zum Rasenmähen - mit einem kaputten Teil (hatte ich berichtet) - also - keine Ahnung von nix bislang.

Habe in der Tat öfter mal noch in Ruhe einen Kaffee getrunken - und bin nicht gleich rausgestürzt, wenn eine angefangen hatte.
Das - wurde mir also offenbar als eine Art "Faulheit" ausgelegt - seitens der beiden einstigen Ehefrauen, die ihr Leben in "eiserner Disziplin" und festgelegten Rhythmen verbracht hatten bisher.
Ich dachte nur "Aha!" - als ich es so vernahm zwischen den Zeilen.
Und - still für mich:
"Tja - Mädels - da habt Ihr Euch viele Jahre lang den Allerwertesten aufgerissen - für Eure Männer - und wozu war es gut?"
Außerdem dachte ich noch: "Unverschämtheit !!! Immerhin war ich jedes Mal dann doch zügig dabei - immerhin hieß es, es sei eine lockere Verabredung - und hab gut mit angepackt und zugelangt .... nur eben einen Kaffee später als Ihr - weil ich Gruppenzwang nicht wirklich mag. Dennoch - hab ich mich überwunden". Und war übrigens die Einzige hier - die überhaupt den Benziner anwerfen konnte - rein kräftetechnisch.  

Naja - so ist das eben oft - mit den Menschen - und dem, was sie so für richtig und wichtig halten.
Über Jahrzehnte.
Nun aber - ist eben bei beiden Frauen alles anders.
Und geschieht auch Anderes.
Die Noch-Hiesige war neulich mal auf einem Flohmarkt unterwegs ... zum Beispiel.
Und dazu hat es gebraucht - daß der "Mann" nicht mehr da ist - und damit die monotonen Rhythmen, die seit Jahrzehnten so liefen.  Äh- kurz gesagt: Tägliche Ausrichtung auf den Mann - und was der so braucht. Also - Wäsche waschen, Wohnung putzen, Essen kochen. Ja, ehrlich gesagt - war da wohl oft nicht viel mehr.

Und da ich das ja nun mehrfach hörte - von beiden Damen - komme ich gut damit zurecht, daß sie mich wohl eher mal komisch fanden. Dürfen sie.

Schaumermal - wie es weitergeht.
Derzeit wünsche ich mir für den bezaubernden  Kater und mich - was ganz Neues.
Aber das - ist dann wieder eine andere Post ... 

Freitag, 12. Mai 2017

Die Vorstellung vom Perfektionismus - hier: Akku-Rasenmäher ....

... das neue Rasenmäh-Teil ist federleicht. Hmmmhhh .... War für mich "haptisch"  bischen komisch - denn ich habs lieber ein wenig handfester wie mit dem Benziner vom Vorjahr. Der war eher schwer - aber auch sehr kraftvoll.
Bei dem neuen - hab ich eher so das Gefühl, eine Art Kinderspielzeug aus Plastik vor mir zu haben.  Wobei der schon ganz gut gemäht hat durch den Urwald.
Allerdings - war dann irgendwann Ende = Akku leer.
Und konnte ich nicht durchziehen.
Dies ist wohl dem Fakt geschuldet, daß der Vermieter zuvor schon seinen Rasen damit bearbeitet hatte. Also hab ich ihn ans Netz gehängt - und den Rest am Folgetag erledigt.

Es braucht also - einen vollen Akku - und ich war davon ausgegangen, daß der Mann für die Wiederauffüllung gesorgt habe. Zumal ich den für so sorgfältig bis penibel hielt - daß er sich die Gebrauchsanweisung mal gut durchgelesen haben hätte würde .... tja - war wohl ne Fehleinschätzung?!

Also - gestern den Rest mit vollem Akku erledigt. Und dann wollte ich das Teil gleich wieder ans Netz hängen und voll aufladen - habs aber nicht rausgekriegt und war hundemüde = mein Akku leer.

Hab es dann heute nachgeholt - für den nächsten Menschen, der sein Glück versucht. Ist seltsamerweise nicht wirklich leicht rauszukriegen das Teil ... heute ging es dann mit Geduld und Spucke. 
Und ich - oh Wunder - habe mir die ganze ätzende Anleitung wirklich von Anfang bis Ende durchgelesen .... ein Wahnsinn, wie gefährlich so ein Rasenmäher demnach sein soll. Hahaha ....

Also - ich wollte schon ein Schild malen - wegen dem Akku.
Daß jeder den unbedingt sofort nach Verbrauch wieder voll aufladen soll.
Auch der Vermieter.
Sonst hält er nämlich nicht lange - der Akku. 

Und dann - die gescheiterte "Raushol-Aktion" gestern  am frühen Abend. Komisch komisch .... hatte ihn ja am Vortag schon mal rausgekriegt - allerdings auch mit bischen Geduld.

Kurz gesagt: Mit meinem Hang zum Perfektionismus = zur Kontrolle ist es nicht immer so leicht, wie ich mir das denke. Und der Akku - ist nur ein Beispiel dafür.

Wie auch immer - heute alle benötigten Akkus fein aufgeladen .... gestern war der meine leer.
Auch den für eine kleine "Hand-Heckenschere" ... für die Buxbäumchen.
Mal sehen - ob ich aus einem ein Herz "rausgesäbelt" kriege ..... als Übung quasi - für lustige Form-Varianten.

Dienstag, 9. Mai 2017

Matruschka

... es ist diese Vielschichtigkeit - die sich im Laufe des Lebens ergibt - ergeben hat - von selbst - mit der ich oft "beschäftigt" bin.
Und es scheint, als nähme diese kein Ende.
Das bedeutet nicht etwa - daß ich etwas wüßte.
Aber es hat etwas mit Ahnung zu tun.
Banal gesagt - würde ich es so ausdrücken: Es nimmt kein Ende.
Besonders nicht dann, wenn Du denkst, Du hättest etwas erfaßt.
Noch banaler: S´geht immer weiter.  

Aber gerade hab ich so eine Zeit - in der ich gut weiß - daß es nicht ums Wissen geht.
Und eine Zeit - in der ich mich erinnern kann.
Und zwar - an alles. Wenn es denn sein soll - oder womöglich "gebraucht" wird.
Das ist mir erst seit Kurzem so deutlich aufgefallen.

So deutlich fiel es mir auf - im plötzlichen Abgleich mit dem, was ich als Kind bereits wußte.
Dieser geschah von selbst - also der Abgleich. Und immer öfter.
Der Unterschied mit den Jahrzehnten ist simpel: Es gibt mehr Worte und Geschichten für das - was erlebt wird. Die Essenz - ist im Grunde die Gleiche geblieben. Und manches Mal - kommt es mir eher albern vor - nun einfach mehr Worte und ein paar mehr Erlebnisse zu haben für etwas - was jedes Kind schon weiß. Bzw. - ich hoffe - daß die Kinder es heute noch wissen - dürfen und können, weil sie ja immer früher aus dem herausgerissen werden - was natürlich ist.  Man könnte es auch einfach Instinkt nennen.

Nun kam ich mir oft selbst sehr albern vor - in dieser Erkenntnis - daß all "meine gemachten Erfahrungen und Erlebnisse" mich nicht wirklich klüger gemacht haben. Und dazu eine Weile - höchstens eitler. Haha.

Zur Zeit aber bin ich damit fein in Frieden. Ich weiß - was ich scheinbar dazugelernt habe und weiß auch - daß es nicht mehr oder weniger ist - als einst schon. Nur anders.
Ich weiß - daß ich viele Jahre damit zugebracht habe - etwas zu überlagern. Mit scheinbarem Wissen. Es wurde mir einst so eingeimpft und antrainiert - und es braucht eben seine Zeit, um es wieder gehen zu lassen - als Luftnummer.
Ich weiß - daß es schon paßt so - wie es jetzt ist.
Also - um es mal so zu sagen: Auf allen Ebenen und zu den verschiedenen Zeiten bleibt gültig - was von Wert ist. Der Rest - darf gehen.

Oder - um es nochmal anders zu sagen:
Nichts ist vergessen - alles ist abgespeichert. Dennoch - darf mensch das alles sein lassen.
Es greift eben auf den verschiedensten Ebenen und auch in der Zeit immer wieder - ineinander.

Erst kürzlich wurde mir klar - daß alles jederzeit abrufbar ist im Speicher des Seins - und nichts - kein Quäntchen - vergessen wird im Erfahrungsschatz. Gezeigt haben es mir sehr viele Träume. Und - zum Glück - muß mensch nicht auf alles gleichzeitig zugreifen. Es ist also so eine Art "Überlastschalter" eingebaut ins Leben. Alles mit einem Male erinnert und gleichzeitig nochmal ablaufend - wäre wohl echt zuviel auf einmal?
Jedenfalls - hier.
Bzw. im linearen Denken. 
Welches ja auch mir einst so nahegebracht wurde.

Tatsächlich - hörte ich mich neulich selbst reden - und wunderte mich - was da so alles rauskam. Nichts war vergessen - alles war da. Und ich staunte drüber - sogar sehr.
Nun war es eines von solchen seltenen Gesprächen - die mich nicht ermüdet haben - im Gegenteil. Viele - die meisten Gespräche - ermüden mich - weil kein echter Austausch stattfindet.
Diesmal aber - fand ein solcher statt - und ich wurde immer wacher statt zu ermüden.
Wie einst beim Trommeln - da ging es mir immer so - je länger ich spielte.

Während des für mich ungewöhnlich vielen Sprechens - neben dem mir bekannten Lauschen - wunderte ich mich noch - und prüfte immer mal wieder nach, ob es mich nicht doch ermüdet.  Dem war nicht so.
Es ermüdet nur dann - wenn kein echtes Inter-esse und keinerlei Feuer = Begeisterung  im Raum ist.
Und das - kenne ich auch schon als Kind.

Soweit mal vorläufig ..... darf noch abgerundet werden.     

Montag, 8. Mai 2017

Sodele - nach dem Bericht - gibt es nochmal Fisch heute ...

.... quasi zur Abhärtung.

Guckt und hört Euch das mal in Ruhe an - die eh schon eingepferchten Fische werden mit echtem Gift gefüttert - und da hat mal wieder die Firma "Bayer" - ehemals "Monsanto" - und einst eh schon "Bayer" (die ändern nur mal zwischendurch ein paar Namen und Firmensitze) alle Finger drin.
Die "Resteverwertung" dann - ist auch höchst aufschlußreich - und sehr lukrativ.

Nun -ich werds nochmal geniessen heute - ein sogenanntes Fischfilet - Herkunftsnummern hab ich auch schon nachgeschaut und festgestellt: Dat saacht mal so gar nix aus.
Naja - ist eben so eine Art Abschied - wieder mal.
Und auch - eine Art Überlebens- bzw. Abhärtungstraining - bei all dem Gift, Dreck und Müll - den es mittlerweile zu fressen gibt.

Besonders irrwitzig dabei - inmitten alldem: Die meisten Menschen würden kaum Wildkräuter anrühren - weil da hätte ja eine Maus draufpinkeln können oder so.
Holladieho.

An dieser Stelle - muß ich zum wiederholten Male meinem Erzeuger und scheinbarem Erzieher danken - der mir einst beibrachte: Dreck - reinigt den Magen. Ein sehr kurzer und knackiger Spruch aus Kindertagen - der bis heute viel Weisheit enthält.

Übersetzt heißt der soviel wie: Hab niemals Angst - vor nichts. Aber - das müßte ich noch ein wenig erläutern - was ich an dieser Stelle nicht möchte.  Denke - für´s Erste reicht es ja auch - mit der liebevollen Vater-Weisheit.

Siehe oben.

Aha? Wählen ab 16 Lenzen gestern in Schleswig-Holstein ....

... der Hammer! Ich habs gar nicht gewußt bis gestern - und nur mit dem Kopf geschüttelt, als ich es vernahm.

Soweit ist es also schon - und wer sich nur ein wenig mit der Indoktrination "unserer Kleinen" befaßt hat, wie sie wohl heutzutage in den Gleichformungsanstalten abläuft - der wird sich auch gar nicht sonderlich drüber wundern.

Habe "per Zufall" in den vergangenen Tagen gerade dazu viel gehört  von den  Kindern und Jugendlichen daselbst - und wie es ihnen inzwischen so  ergeht, wenn sie noch ein wenig selbst denken wollen. Das - will sich niemand von uns - die wir einst anders aufgewachsen sind - auch nur vorstellen.

Die brauchen echt Rückendeckung. Jetzt und hier - und nicht von irgendwelchen zukünftigen Ahnen - nein - sondern hier und jetzt - von uns Lebenden - die wir quicklebendig sind. So !!!
Haben unsere Vorfahren versäumt nach zwei großen Kriegen - über die es viel zu lernen gibt. Sie haben sich brechen lassen.
Und "unsere" Aufgabe ist es eben - hier meine ich nur die, die mich gut verstehen - uns nicht noch einmal brechen zu lassen und gut aufzuräumen.
So einfach - ist das. 

Anders gesagt: Die üblichen Vampire brauchen dringendst "Neuwähler".
In Kürze dürfen dann sicher auch alle herangekarrten "Neusiedler" an die Urnen.
Anders - ist es offenbar nicht mehr machbar und haltbar.

Grüße - aus "Ballaballa-Land" .....

Also: Gebt den Jungen Rückendeckung !!!
Jetzt = zu Lebzeiten und quicklebendig.
Mit der ganzen Lebenskraft. 
Dann brauchen sie später nicht irgendwo im Nebulösen - nach irgendwelchen Ahnen suchen .... wenn es wieder mal zu spät ist.

In diesem Sinne: Glückauf !!!
Und - volle Fahrt voraus.

Wegen der Dunkelheit ....

... die derzeit extrem ist draußen und erstaunlich - habe ich nochmal eine Vitamin D3 = Sonnenhormonkur angesetzt.
Es ist schon fast ein Witz - es ist dunkler als im November. 
Und sowieso als Dezember und Januar.

Einen Tag mit Sonne gab es bisher in diesem noch frischen Mai - und den haben wir hier gut genutzt vorigen Samstag. 

Nun ist es bei mir so - daß ich mit den moderaten Temperaturen sehr gut zurecht komme. Wegen mir muß es wahrlich nicht heiß sein draußen - im Gegenteil. Aber der dunkle Himmel - und er ist dunkel - ist schon seltsam.

Da muß der mensch sich irgendwie innerlich um Sonne kümmern.
Manchmal klappt das auch gut.
Früher mal - noch in der großen häßlichen und viel zu menschenvollen Stadt - habe ich diese Art der Dunkelheit in den Sommertagen sogar für mich genutzt und genossen - weil das "Wetter" ja nicht wirklich schlecht ist, aber eben das Licht fehlt. Da war ich dann gerne am Rhein - weil nur wenige Menschen unterwegs waren.

Auch manche Pflanzen scheinen gut damit zurechtzukommen - viele wachsen noch mehr als bei Sonne. Besonders die hiesigen anfliegenden Kräuter - z.B. haben wir hier viel Gundermann = Gundelrebe.

Die "gute" Nachricht zu den darbenden Pflanzen hier: Die schönen Thujen im hinteren Bereich - sind nicht unbedingt vergiftet worden. Sie hätten das manchmal - hieß es seitens der Vermieterin. Gestern fuhr ich ein wenig über die Dörfer - und registrierte: Thujen, die noch elender aussehen, als die Hiesigen. Hmmmhh ...
Auch ein wunderschöner Rhododendronbusch vorm Haus  (glaube, so heißt er - verwechsel immer die Namen ...) hat dieses Jahr in sich vertrocknete Blätter - trocknet also irgendwie von innen aus - am mangelnden Wasser liegt es nicht. Das Gleiche hier oben mit einer Palme im Himmelsgeschoss.  Und am Wegesrand - sichtete ich auch schon Ähnliches.
Schaumermal.

Ist ja simpel: Irgendwann - wenn das Giftige zuviel wird - können die Pflanzen auch nicht mehr. 
Braucht nur manchmal länger - als bei Menschen und Tieren - um es auch zu sehen.
Oder - anders: Wird eben allerhöchste Zeit - daß wir als menschliche Spezies mal wieder was (be)merken = wahrnehmen/spüren und anders machen.

Soweit - mein kleines Gebet zum Montag.

Sonntag, 7. Mai 2017

Alle wieder hier - Kühe, Pferde, Schwalben ...

... und seit wenigen Stunden sogar ein feiner neuer Rasenmäher - sozusagen ein "Jaguar".

Die Tiere kamen quasi pünktlich zum Mai.
Als hätten sie sich verabredet.

Und der neue Rasenmäher - ist kein Benziner. Mein Vermieter, den ich gerade noch heimkommend antraf, nachdem er ihn gebracht hat mit seiner Frau, wollte mich erst hops nehmen auf meine Nachfrage, was denn das "Rasenmäher-Projekt" so macht. Das kann der gut - mit einer Mischung aus sehr ernstem Gesicht - aber wenn man genauer hinschaut, ist er wohl eher der Ironie zugeneigt und grinst sich gerne was innerlich.

Nachdem er sich alles genüßlich aus der Nase ziehen ließ mittels meiner Fragen - und ich dann hörte, es sei leider kein Benziner sondern wieder ein elektrischer, worauf meine Miene sich etwas enttäuscht zusammenzog - packte er endlich aus: Es ist ein elektrischer mit Akku - also formidabel und dazu federleicht und wendig.
Und am liebsten hätte er ihn selbst behalten - er hat ihn bereits ausprobiert bei sich im Garten.

"Naja" meine ich "wir können ihn ja gerne mal ausleihen ...." und grinse.
Tatsächlich - hatte er sich das eh schon so gedacht - will heißen: Er wird ihn sich tatsächlich alle zwei Wochen mal zum Eigenbedarf holen. Muß also ein ganz feines Föppchen sein.

Hab mir den dann noch angesehen und gestartet - im Keller. Fein - den kriegt selbst jemand ohne jede Muckis locker angeworfen - hat ja E-Starter. Der Benziner war echt ne harte Nuss zum Anwerfen - das hat wirklich nicht jeder - vor allem nicht jede - geschafft.  Und schwer war der auch.
Jetzt - haben wir ein komfortables, wendiges Leichtgewicht hier.

Und vielleicht - ich werds ausprobieren morgen - können wir sogar die vier Buxbäumchen hier lassen, wenn er wirklich wendig ist.  Die wollte ich eigentlich im Frühjahr mit dem entflohenen Mann ausbuddeln - damit wir einfacher durchs Gras kommen. Der Mann - ist ja weg. Und jetzt schau ich halt mal - was der neue "Jaguar" so kann - bzw. wie gut der in Ecken und Winkel reicht.
Und das alles mir - mit meiner einstigen "Rasenmäh-Phobie" - haha.

Mit der "Süßen" unter mir hab ich gestern schon gesprochen - ich würde ja am liebsten so eine Art kleines Rondell nicht abmähen - und gucken, was da so alles von selbst gerne anfliegt. Sie fand die Idee gut und meinte - mach das doch. Ja - wenn der "Jaguar" taugt - können wir das mal so ausprobieren.

Ein bischen komisch - also gefühlt - ist bisher das Wetter. Außer gestern, wo echt mal ein richtig sonniger und sehr schöner Tag war, ist es bislang echt dunkel draußen. Vergangene Woche mit Regen - fast wie Herbst.  Aber das - ist ein anderes Thema.

Wie auch immer - siehe oben: Es sind wieder alle "eingeflogen" - und das ist fein.

Gestern sagte meine "neue" Nachbarin  noch - wie schön die vielen Tulpen seien überall hier. Und ich meinte zufrieden: "Die hab ich alle gesetzt". War nicht ganz korrekt - die gute M. hatte mir manchmal geholfen beim Setzen - aber ich hab sie alle angeschleppt in Knollenform - und viele andere schöne Blumen dazu.
 
Vergangenes Jahr hab ich noch vernommen - es wäre nun aber genug mit den Blumen. Und hab eher wenig begeistert sowas geantwortet wie "Na jut ...".

Auch die "Süße" aus dem Nachbarhaus fragte mich vor Wochen schon - was denn das für ein schönes Blumenbeet sei bei uns hier .... ist eben alles - Gemütssache. Oder gar eine Frage - wieviel Schönheit, Farbe und Freude ein Mensch so vertragen kann.

Samstag, 6. Mai 2017

Ein schöner Vormittag heute hier .....

... nach kurzem "Neu-Anlauf mit Kaffee" - nachdem mich unsere liebe "Neue" gegen Neune anklingelte und frisch-fröhlich im Garten anpacken wollte. Ich lag noch - zwar schon lange wach aber dennoch träumend - im Bette.

Sie wollte richtig zupacken - und Rasen mähen. Hahaha ... wir haben gerade gar keinen Mäher hier, denn der wurde zu Ostern abgeholt vom frisch-verliebten Mann, der Anfang des Jahres auszog, um sein neues Glück zu suchen.
Sie aber - hatte heute erstmals nach über einem halben Jahr im Keller den Trockenraum gesichtet - und da auch einen uralten Rasenmäher, der eh hinüber ist und auch keinen Korb mehr hat. Den hatte sie sogar schon gen Ausgang geschoben - voller entschlossenem Elan.

Tja - da muß was Anderes her bei soviel Elan. Hab auch schnell was gefunden - nämlich den Außenbereich vor ihrer Garage - da war schon alles schön zugewuchert.
Hab ihr also gezeigt - was da zu tun ist und wo die Werkzeuge sind - und mich dann nochmal verabschiedet auf einen Kaffee ... in Ruhe.

Später haben wir dann zusammen weitergemacht - und interessante Gespräche geführt. Donnerwetter. Kannst Du lange nicht mit allen drüber reden - was wir so an gemeinsamen Themen auf dem Schirm hatten.  Sehr erbaulich - eine kluge Frau - mit bestem gesundem Menschenverstand und reichlich Zugang auch zu den vielen Ebenen, die es so gibt im Leben.

Als wir fertig waren haben wir noch kurz hier bei mir was erzählt -  es ging um Gesundheit und Selbstverantwortung, sie kennt sich gut aus und ihre Tochter lernt dazu gerade Heilpraktikerin.
Ich hab ihr mal mein Himmelsgeschoss gezeigt - und ihr ein Gläschen beste Sonne geschenkt = Löwenzahngelee.

Und dabei hab ich mich köstlich amüsiert.
Sie - die unten eine sehr helle und große komfortable Wohnung mit einer phantastischen Einbauküche hat -  war völlig "verzückt" von meiner kleinen "Schnuckelküche" hier, die ja offen im Flur integriert ist.
Ich kann das gut nachvollziehen - denn mir ging das einst ebenso, als ich die Wohnung anschaute. Nur - sie hat da unten was ganz anderes - sozusagen den Jaguar unter den Einbauküchen.  Für schlappe 500 Euronen einst beim Einzug übernommen - tip top in Schuß und wie neu mit sämtlichen modernen Gerätschaften.

Was mir hier immer ein besonderes Vergnügen ist - wenn mal jemand kommt, der die Wohnung noch nicht kennt - ist, den Menschen die Einbauschränke zu zeigen. Da hat sich ja wirklich jemand mal einst was Gutes bei gedacht. Und wenn das dann "erledigt" ist -  lasse ich sie gerne die Tür zur "Geheimkammer" selbst aufmachen. Immer wieder eine schöne Überraschung - wie für mich einst auch bei meiner Besichtigung.

Überhaupt fand sie das Himmelsgeschoß hier sofort "schützend" - so sagte sie es. Also sie hat es als eine Art "geschützten / heimeligen Raum" empfunden - von der Atmosphäre. Hmmmhhh ....
Kann sein.
Kann aber auch so "heimelig" sein - daß Du gar  nicht mehr raus willst.
Variiert jedenfalls.

Und - auch jedenfalls - haben wir heute mal einen guten Anfang hinbekommen, was die "Wildnis" da draußen betrifft, die gepflegt werden will.
Und dazu noch - mit erstaunlichen "Gemeinsamkeiten", was so verschiedene Bereiche von Wahrnehmung und Weltanschauungen betrifft. Sag ich einfach mal - die Vielschichtigkeit im Leben - die ihr durchaus vertraut ist..
War echt fein.
Und - erfreulich erstaunlich.
Äh - erstaunlich erfreulich.
Naja - Ihr wißt schon - beides eben.

Freitag, 5. Mai 2017

2,50 Orionen (huch! Sollte Oironen heißen, haha ) für eine Knolle Knoblauch ...

... habe ich heute gelegt beim Gemüsemann.
Weil diese Knolle einfach formidabel ist - besser geht´s nicht.
Und frischer auch nicht - es sei denn, Mensch pflanzt selbst an.

Es geht hier um eine echte Wertschätzung - und diese ist bei Vielen besonders gegenüber Pflanzen = Nahrung kaum noch gegeben. Warum? Nun - auch zum großen Teil, weil es "Preispolitik" ist.
Will heißen - wieviel bekommt denn ein ackernder Bauer heute noch für das, was er erntet?

Für den Preis dieser einen Knoblauchknolle hätte ich im Discounter auch etwa ein Pfund Hühnerfleisch erstehen können - allerdings von sehr zweifelhafter Herkunft. Oder - vielleicht zwei "Veggie-Schnitzel". Mit ebenso zweifelhaften Zutaten - und neuerdings auch von Firmen, die bisher nur Billigfleisch angeboten haben - und die Tiere dementsprechend mißhandeln.

Soviel zur "Preispolitik".

Ich danke dem Gemüsemann - für seine Arbeit und seinen Aufwand - der erheblich ist und gegen dreie in der Früh beginnt- immer das Beste vom Besten auszuwählen !!! 

Dienstag, 2. Mai 2017

Beim letzten Ruhen wieder ein Elterntraum ...

... bzw. gleich zweie.
Und diesmal ganz anders als sonst immer zuvor.

Vom Vater träumte ich - der Schrebergarten sei noch da - bzw. wieder (aufgetaucht).
Riesige Stangenbohnen sah ich wachsen - und vor dem Beet die Stachelbeersträucher von einst, die ich als Kind abgepflückt habe.

Von der Mutter träumte ich - daß ich sie auf dem Kölner Hauptbanhof sah, wie sie auf Gleis 3 ging mit einem schwarzen Koffer - um zur Großmutter, also zu ihrer Mutter zu fahren. An Jahren noch jung - sowas um die Anfang dreissig und eine sehr schöne Frau - also meine Mutter.
Dies ist ein besonderer Traum - denn sie fährt zu sich selbst zurück. Und ich - hab endlich Frieden.

Sehr oft wiederkehrende einstige Träume von ihr - waren anderer und sehr stressiger Art. Entweder hat sie versucht - ihre Kinder mittels schwerer Krankheit zu erpressen - oder aber ich fand mich selbst wieder bei ihr in ihrer Wohnung wohnend - ohne Miete zahlen zu können. Weder solche für ein eigenes Domizil - noch eine Beteiligung in der einstigen elterlichen Wohnung.  Und permanent wurde mir genau das vorgehalten - wenn auch oft schweigend.
Irgendwann träumte ich noch einen "neuen  Schnipsel" zum wiederkehrenden Albtraum: Die Jalousien in der einstigen Wohnung waren dicht - niemand mehr da. Weiß nicht mehr - ob das diesmal oder bereits vorher war - also im Traum. Jedenfalls - war es gut so.

Von daher - war das echt mal ein ganz anderer und ganz neuer "Muttertraum" diesmal - und ich war irgendwie - wie auch immer - sehr erleichtert, daß sie endlich ihre eigene Reise antrat - zurück zu ihrer Mutter.

Die riesigen Stangenbohnen im Vatertraumteil - waren "Zauberbohnen". Die schossen "aus dem Nichts" bzw. vom Keim - in Windeseile zu vier Meter hohen blühenden üppigen Gewächsen hoch - mitsamt der Stöcke, die Bohnen zum Klettern brauchen.
Und der Vater meinte nur trocken und am Rande sowas wie: "Ja - was hast denn Du gedacht? Wieso sollten die denn nicht mehr da sein? Oder - der Garten?"

Montag, 1. Mai 2017

Puh - dat ging schnell - hallelujah ....

... fuhr heute vormittag nach sehr langer Zeit mal wieder kurz gen Kolonie.
Hatte dort noch etwas abzugeben - welches mich erleichterte.
Hatte es einst versprochen - es war ein Instrument, welches noch die Reise nach Brasilien anzutreten hat. Und ich übergab es einem Brasilianer in Köln-Kalk, der es an seinen Landsmann weiterleiten wird.

Nun liegt dieses "Köln-Kalk" schon relativ nahe an meinem Weg über die Autobahn - und dennoch hatte ich massiven Widerstand, dorthin zu fahren. Aber - wie geschruben - versprochen ist eben versprochen.

Gestern hab ich noch kurz nachgeschaut - wo genau sich die Hausnummer befindet, zu der ich fahren wollte .... und war schon fast erleichtert, denn sie lag auf der eher ruhigen Seite dieses Viertels.
Wenige Meter von der Autobahn entfernt - also nur kurz hin und zurück. Keine Kurverei durchs Ghetto - welches ich ja immer noch lebendig auf dem Schirm von einst habe. Anfahrt von der anderen Seite - geschmeidig also.

So lief es auch - geschmeidig. Hin und zurück - gerade mal 40 Minuten trotz langsamer Fahrt im Dauerregen und einem netten Pläuschchen mit dem sympathischen jungen Mann.
Und mir war schon vorab klar, daß ich froh bin, das Teil endlich abzugeben.

Nur - gegen die Kolonie hatte sich alles in mir  gesträubt. Und dabei hatte ich glatt gestern beim Telefonat noch vergessen - daß ja heute Feiertag = sowas wie Sonntag ist und die Straßen frei.
Hatte mich schon auf den üblichen Montagsverkehr eingestellt mental.

Nun - in "Kallek" - wie der Kölsche sagt - auch alles ruhig gegen Elfe.
Nicht viel anders als einst - wo ich noch täglich da unterweg war.
Nur dies: Die Autobahnbaustelle - bzw. die Tunnelsanierung auf der Strecke in die häßliche Kolonie -
scheint kein Stück vorangekommen zu sein seit nun gut vier Jahren. Im Gegenteil - da läuft es sogar einspurig - und sieht grauslich aus.
Auch die Autobahn ist in marodem Zustand - es ruckelt und huckelt so vor sich hin.

Köln-"Kallek" ist auch schon lange in marodem Zustand. Die paar Hunderte von Metern. die ich da durchs Viertel fuhr - haben mir schon gereicht. Irgendwie hat es was von einer Art Mülldeponie - mal ein wenig übertrieben formuliert. Ich meine das durchaus auch auf seelischer Ebene.

Und dann - im Hausflur mit dem jungen Mann die "Requinto" auspackend - doch ein strahlendes Antlitz, in das ich blickte. Er lebt gerne dort. Ein türkischer Nachbar kam gerade runter - auch sehr freundlich.
Ich erinnerte mich gleich dran - daß ich auch lange gerne in Kölle gelebt habe  - eben wegen dem freundlichen "Multi-Kulti". Und alles angstfrei. Wie heute auch. Es " verlernt" sich also nicht etwa.
Und dennoch - will ich da nicht mehr hin.

Träumte in den vergangenen Nächten oft von der Kolonie. Relativ entspannt - denn ich kenne ja die Wege.  Hatte noch Einiges zu klären - mit Menschen aus der Vergangenheit. Teils sehr und unerwartet  heftig. War selbst erstaunt. Und wie so oft in meinen Träumen - hatte ich eine elfenbeinfarbene Mercedes-Limousine durch Örtlichkeiten und Räumlichkeiten zu lenken - wo es zunächst einmal völlig unmöglich erschien. Das wollt Ihr nicht träumen - ich muß sogar durch Gebäude und Wohnräume fahren - immer auf den Millimeter genau - haha. Und oft genug sieht es so aus - als könne es sich nur verkeilen. Aber - toitoitoi - ich komm trotzdem immer raus.

Also - es lief sehr geschmeidig heute - und ich war schnell wieder raus da. Schneller als gedacht.
Auf dem Rückweg wunderte ich mich noch - über den Zustand der Straßen - der noch übler ist als vor Jahren schon. Aber - das paßt ja - zum mentalen Zustand im Land.