Montag, 31. Oktober 2016

Für die lieben Kinder ....

... habe ich heute ein kleines, schnell erdichtetes Textlein dahingeschrieben - falls sie hier aufschlagen sollten als Geister, Teufel und Dämonen.
Diesmal - gibt´s nix.
Letztes Jahr - waren gar keine hier.
Als sie zu St. Martin kamen - hatte ich sie sogar noch gefragt, wo sie denn zu "Halloween" gewesen seien? Sie hatten keine Lust ..... Hier das kleine Reimchen:

L i e b e   K i n d e r  !
Hier findet heute ein Treffen
der guten Engel statt –
Und deshalb: Nix mit mit „Halloween“
Tja, da seid Ihr platt.
Dämonen, Teufel und Geister - brauchen wir hier nicht.
Der viel bessere  „Lebens-Kleister“ – ist ein Herzenslicht.
Kommt gerne wieder an Sankt Martin,
da haben wir auch Zeit.
Wir wollen Frieden und Liebe –
und für Niemanden ein Leid.
Wir woll´n auch niemanden erschrecken
Und viel lieber Freude wecken
Für alle Menschen, Kinder, Leute!
Und darum heißt es hier und heute:
Teufel, Geister und Dämonen
Wollen wir hier nicht belohnen.
Kommt gerne wieder an Sankt Martin -
mit Eurem hellen Licht!
Mit einem Lied auf Euren Lippen -
und einem freundlichen Gesicht.
Dann woll´n wir gerne etwas geben
Für unser aller gutes Leben !!!


Nicht ganz stilecht, also rhythmisch - aber immerhin - habe ich auch noch meinen Drucker wieder ans Laufen bringen müssen - da fehlte das Rot - und er brauchte eine Druckkopfreinigung.  Die Kinder werden es ggf. schon kapieren.  
Einfach so tun - als sei keiner da - mag ich eben auch nicht.   
Jetzt - nach gemachten Hausaufgaben - kann ich, wenn ich will, durchaus die Tür unten öffnen per Knopfdruck - falls ich möchte. 

PS: Eben opjemaat, als es klingelte - und von unten den Ruf gehört "Süßes oder Saures". Nur - sie kamen gar nicht rauf - sondern waren gleich wieder weg. Ob se anjepfiffen worden sind? Hab nix gehört .... Außer mir - macht hier in der Regel eh keiner auf bei solchen "Anlässen". 
Und jetzt ist es auch draußen wieder ruhig - da haben sie schon seit ein, zwei Stunden "herumgespukt". 
Pack ich die Zettel wieder weg später - die fressen ja kein Brot. 

Sonntag, 30. Oktober 2016

"Systeme" im Land .... und zwei Bücher

In des Jüppchens Nachlass fand sich ein Buch, welches ich vor sehr vielen Jahren schon einmal gelesen hatte: "Alles in Butter" von Dieter Zimmer. Es ist der zweite Teil der Geschichte von Thomas, die 1950 in Leipzig beginnt und 1953 in der "BRD" endet. Der erste Teil heißt "Für´n Groschen Brause".
Ich las erstmals im Leben ein Buch zum zweiten Mal. Und staunte - wie ein Roman die einstige Umerziehung trefflich wiedergeben kann. Ich kann beide Bücher allerwärmstens empfehlen - wie auch die vielen berührten Rezensionen auf der bekannten Seite wiedergeben.
Es ist eine Reise mit dem zunächst 10-Jährigen, die einen an die eigene Kinder- und Jugendzeit erinnert - mich viel zum Schmunzeln und auch zum Lachen bringt - und andererseits auch zum Nachdenken - über uns Menschen und "Systeme".

Auf insgesamt etwa 600 Seiten erlebt Thomas also beide "neu installierten Systeme" im Nachkriegsdeutschland. Zunächst in Leipzig und im neu gegründeten "Arbeiter-und Bauernstaat" - und später, 1952, flieht er mit seiner Mutter gen Westen - gen "Wirtschaftswunder und Kapitalismus".
Zwei sehr konrastierende Welten - wenige Jahre nach 1945 - bis wohin beide Seiten noch eins waren - und in ein ganz anderes, gemeinsames "Systemhorn" bliesen.

Wie schnell sich Menschen trennen und spalten lassen - ist schon überaus erstaunlich. Und wie schnell aus einstigen obrigkeitshörigen Nahziehs -  orbigskeisthörige - hoppla, Zufall, der Verschreiber? also nochmal: obrigkeitshörige Kommunisten bzw. Kapitalisten werden, die sich wie Fähnchen im Winde drehen lassen.
Nicht nur das - sie sind in Windeseile so überzeugt, auf der richtigen Seite zu stehen - daß sie bereits wieder ihre Mitmenschen gängeln, malträtieren und die Kinder von klein auf indoktrinieren.

Mit dem Jungen Thomas - aus seiner Perspektive - durch beide Welten mitzureisen, ist eine Wonne, weil dieser so ehrlich und unverdorben ist.  Im Glück wie im Schmerz. Auch die Unbilden, sich der Weiblichkeit zu nähern, werden im zweiten Teil anrührend geschildert - zum Piepen!
Gestern erst kam Teil 1 an - und schon steckte ich wieder mittendrin in Thomas´ Geschichte.

Beide Bücher gibt es gebraucht für einen Appel und ein Ei zu erstehen.
Aber nicht vergessen - es gab hierzulande auch Zeiten - da waren ein Appel und ein Ei Gold wert!

Die Geschichte von Thomas - und andere Impulse - haben mir auch nochmal gezeigt, was das hier für ein verrücktes Land ist. Gerade Deutschland - hat in wenigen Jahren soviele "Systemwechsel" mitgemacht - und dennoch fanden und finden sich immer wieder gläubige und ergebene "Systemlinge" - die vor dem aktuell hirneingeprügeltem Hintergrund ihre Mitmenschen schikanieren.
Nicht nur unter denen, die fett profitieren - sondern - noch schlimmer - auch bei den "Kleinen".

Vielleicht - schaue ich mir heute mal "Biedermann und die Brandstifter" an - gibt es als Film aus den frühen Sechzigern im Netz zu sehen. Ich erinnere mich noch gut - wie zornig ich einst beim Lesen war.

Weitere Systemwechsel im Lande - gab es dann 1968 - erstmal schleichend/subtil, aber heute mit fatalen Folgen für die Kinder (Stichwort "Frühsexualisierung") und Frauen ("Emanzipation" als Köder für flächendeckende Frauenarbeit und "Entmännlichung" der Männer) - und natürlich mit forciertem Einsetzen der Globalisierung, wo 1989 die sogenannte "Wende" mit hineinfällt, die m.E. ebenfalls mit auf der Agenda stand - sonst wäre sie nicht eingetreten (lassen worden!).
Wenig später dann die sogeannte "Agenda 2010" - ausgerechnet von den "Sozies" durchgepeitscht - also die zunehmende Spaltung in Reiche und Arme.
Nur mal so - als grobe Eckpunkte - quasi Systemwechsel innerhalb des scheinbar bestehenden Systems - welches sich die ganze Zeit mächtig verändert. Oder so: Die planmäßige Umerziehung und Verblödung schreitet fort.  Und solche - die nicht blöde genug sind - werden an Mitteln knapp gehalten, damit die Kraft und der Willen zum Verändern erst gar nicht mehr da ist.

Über Jahrzehnte wurde immer wieder gespalten mittels medialen Verlautbarungen, die allseits Mißgunst schüren sollen - Alt gegen Jung,  Menschen mit Arbeit gegen solche ohne Arbeit, Kinderlose gegen Menschen mit Kindern usw.

Was aktuell geschieht - ist nochmal eine forcierte Spaltung - da schreib ich jetzt nichts dazu - sonst wird mir das zu lang hier.
Zusammenfassung in Kürze:
Offenbar haben wir Menschen immer noch nichts gelernt - trotz sovieler Gelegenheiten.

Also - beide o.g. Bücher nochmal wärmstens empfohlen! Es gibt viel zu schmunzeln, zu lachen - aber auch Tiefgründiges - welches einem einen guten Spiegel vorhalten kann.                            

Samstag, 29. Oktober 2016

Der kleine feine Kater ....

.... und ich - wir haben immer noch viel zu lernen.
Ich Geduld mit ihm, weil er lange lange lange nicht so wagemutig ist, wie sein einstiger Vorgänger.
Kackenfrech schon - wenn er sich sicher fühlt.
Und er - Geduld mit mir, weil ich ihn noch lange lange lange nicht so gefordert = gefördert habe, wie es vielleicht sein könnte. Ich lasse ihn lieber von selbst kommen.  Und will ihn nicht mit Lekkerlies "dressieren".  Habe mir seinerzeit gesagt: Ok - wir haben Zeit! Hier drängt niemand zu nichts.

Nun - ist er mir so ans Herz gewachsen - daß ich gestern noch kurz überlegte, ob ich die immer noch laufende Suchmeldung nach seinem Vorgänger einfach nicht mehr verlängere. Loslassen also.
Habe mir die dann nochmal angeschaut - und einen tollen Kater gesehen auf den Bildern, der mir ebenfalls sofort ans Herz gewachsen war.  Ein rechter Haudegen - staune heute noch über ihn.
Aber - er ist eben verschwunden - und wird es wohl auch bleiben.
Hab dann nochmal verlängert - aus "Prinzip". Wenige solche - Prinzipien - habe ich noch.
Glaube nicht, daß er jemals nochmal wiederkommt - aber wenn - dann könnte er dem bisherigen Wohnungskater so einiges erzählen - aus dem Draußen-Kattzenversum!

Wie auch immer - ich bin weiterhin sehr froh und glücklich - mit Baluchen. 
Der mich auch manches Mal erstaunt - wie heute wieder mit einem spontanen Rundgang auf dem Hausflur hier oben. Wenn die Neugier einmal geweckt ist - wollen sie´s eben auch genauer wissen.
Würde er raus können - er wäre auch ein Wilder.
Etwas kleiner und etwa halb so schwer wie sein recht kräftiger Vorgänger - aber sowas von wendig
Jetzt - liegt der Kater mitten im Salon entspannt auf einem Kissen.
Und das freut mich immer wieder mehr als sehr - immerhin traf ich ihn einst versteckt unter einer Decke an und hörte: Das macht er immer so - auch bei 40 Grad.

Soll auch alles kein Vergleich sein - sowas ist bei Tieren ebenso unmöglich und unsinnig, wie bei Menschen. War nur nochmal kurz eine Art Prüfung gestern - ob mein Herz frei ist.
Ist es - ggf. = im unwahrscheinlichen Fall sogar für beide.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Was ist der eigene Anteil? ....

 .... an allem, was geschieht in der Welt?
Das ist die Frage - die mich schon sehr lange jeden Tag beschäftigt. 

Eben einen (zitierten) Text dazu gefunden - im Kommentarbereich von YT - der Vieles trefflich zusammenfaßt.

"Wir sprechen von weltweiter Zusammenarbeit, doch wir lehren unsere Nachkommen, daß materieller Eigennutz die Kraft ist, die die Geschichte vorantreibt. Wir sprechen davon, daß wir mit anderen teilen müßten, doch wir erklären unseren Kindern, daß das allgemeine Wohl nur vorangebracht wird, wenn der einzelne seinen selbstsüchtigen Wünschen und Begierden folgt. Wir sagen, das Leben sei ein Wert an sich, erziehen aber die nächste Generation in der Überzeugung, das Leben sei durch eine Mischung aus blindem Zufall und blankem Opportunismus entstanden. Wir fragen uns, warum es so wenig Toleranz auf der Welt gibt, doch wir lehren unsere Jugend, es gebe nur eine objektive Wirklichkeit, die sich allein der Vernunft erschließe. Traurig konstatieren wir eine Welt, die bar aller Gefühle, aller Mitmenschlichkeit, aller Empfindungen ist, schreiben aber zugleich fest, daß solche Erwägungen keinen Platz in einem Bildungssystem haben, das menschliche Interaktionen auf Zahlen, Gleichungen und statistische Daten reduziert, um sie in Computermodellen analysieren zu können. Es wäre einfacher, sehr viel einfacher, könnte man die Generäle, die Politiker und die Kriegsgewinnler für diesen traurigen Zustand der Welt verantwortlich machen. Doch auch ihr Verhalten ist nur ein Spiegelbild unserer Kultur und unseres Bewußstseins. Würde man eine Umfrage durchführen, würde sicherlich die Mehrheit der Interviewten ohne Umschweife der Behauptung zustimmen, daß Wissen Macht, Macht Herrschaft und Herrschaft gleichbedeutend mit Sicherheit ist. In dieser Hinsicht sind die "Verantwortlichen" nur die willigen Werkzeuge, die Erfüllungsgehilfen unseres kollektiven Bewußtseins. Als Spezies haben wir keinen Zweifel daran gelassen, wie wir unserem Sicherheitsbedürfnis Genüge tun wollten. Die Militärs, die Politiker, die Diplomaten, die  Waffenlieferanten sind dabei nur die Verwalter und Schutzpatronen unseres Weltbildes."
Als Quelle ist angegeben: Jeremey Rifkin hatte 1987 in "Kritik der reinen Unvernunft" (S. 37).

Kürzer zusammengefaßt: Es fehlt die Herzensbildung. 

Freitag, 21. Oktober 2016

Kleine Bitten - sofort erhört - jetzt kratzt er nur noch .....

.... mit einem Rechen die Blätter vom Asphalt, der "Huusmeister" von nebenan. Seine Nachbarin hatte ihm neulich Bescheid gegeben - er möge die Blätter doch besser mal eben zusammenkehren - statt uns viereinhalb Stunden mit einem leistungsschwachen aber sehr lautem Laubsauger zu nerven.
Da sag ich: Dem Himmel sei Dank. Und einige Andere werden es ihm auch danken - so sehr hat er genervt mit dem sinnlosen Krachmachteil. 

PS: Drei Stunden später - gleicher Mann jetzt mit Besen gesichtet - immer noch mit nassem Laub kämpfend. Er ist einfach - ein echtes Original. 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Novemberblues im Oktober .....

... wat soll´s - dann ist er eben eher durch. Haha ....
Jedes Jahr wieder - aber trotzdem immer anders.
Gestern - mit dem Rädchen kurz durch´s Grau und den Nieselregen strampelnd - fragte ich mich, ich glaube erstmals überhaupt und grundsätzlich:
"Will ich das wirklich?"
Also - jedes Jahr im Herbst gen Winter und Tristesse blicken - naßkaltes ungemütliches Klima - wenig Sonne - usw.
Oder - wäre es nicht besser - an einem Ort auf dem Planeten zu leben - wo es fast immer schön ist?
Hmmmhhh ....
Ist eben immer wieder so eine Übung - alle Jahreszeiten zu erleben.
Außen wie innen.
Allüberall.

Freitag, 14. Oktober 2016

Handmühle - statt Ersatzteil für die elektrische ....

Meine feine Moulinette ist nicht mehr brauchbar - der Deckel fiel mir runter vergangenen Winter und zerbrach. Als Ersatzteil kostet das Plastikteil etwa ein Drittel soviel wie eine komplette Maschine.
Für nur wenig mehr - bekomme ich eine Handmühle - habe ich heute mal nachgesehen. Mit der ich auch alles Mögliche mahlen kann.

Aktuell geht es um die Haselnuss-Beute, die dieses Jahr mehr als reichlich ausfällt. Irgendwie - muß ich die ja gemahlen bekommen - für einen köstlichen solchen Kuchen. Vielleicht - kann mensch die ja auch einfach "kleinstampfen" .... ich werde sehen.

Jedenfalls dachte ich mir - so eine Handmühle ist sicher nicht verkehrt. Alles, was nicht unbedingt von einer "Außenversorgung" mit Energie abhängt, scheint mir so gar nicht verkehrt.

Eine der Krönungeen des üppigen Elektro-Unsinns ist für mich - ein elektrischer Dosenöffner - also für Privathaushalte.

Wurde heute nostalgisch beim Nüsse-Aufsammeln im Nachbars-Garten der alten Dame, die nichts mehr holt. Zu dritt waren wir rübergegangen und haben nicht mal ein Drittel der Nüsse aufgesammelt, obwohl wir mit vollen Händen wieder gingen.
Die Äpfel von einem einzigen, sehr altem Apfelbaum - hätten locker eine Großfamilie über den Winter erfreuen können - mitsamt Eingekochtem.

Ich durfte sowas noch kennenlernen in meinen Kindertagen. Sowohl aus unserem Schrebergarten - der soviel an Ernte abwarf, daß noch viele Andere Freude dran hatten - als auch bei den Verwandten einst in meinem geliebten Lüneburg. Im Keller waren die Regale voll mit Eingemachtem aller Art - und im Schuppen lagerten die Kisten mit den unverarbeiteten Äpfeln - die ich gerne mitputzte, bevor sie in die Kisten kamen. 

Bis heute erinnere mich an einen Tag, an dem ich nicht mit zum Kartenspielen bei Freunden in Lüneburg ging - sondern mir meine Tante Käthe leid tat, die ganz alleine gelassen wurde von Allen an dem Tag - zum Bohnenpflücken im Garten. Ich blieb also bei ihr und half. Es war ein sehr schöner Nachmittag - und sie erzählte mir Jahrzehnte später noch, wie sehr sie sich gefreut hatte einst, daß ich lieber dablieb und ihr zur Hand ging.

Übrigens - wurde ich einst fast überall hin mitgenommen - und oft fand ich mich in Gesellschaft von vielen vel älteren Menschen. Zwei, drei und auch vier, sogar fünf  Generationen älter  als ich. Man könnte sagen - die Freunde der Älteren - waren auch mir freundlich gesonnen. Und damls gab es noch viele Menschen, die schon über 80, sogar über 90 waren - und immer noch gerne gesellig zockten. Meine beiden Urgroßtanten - Mieze und Käte - waren auch beide schon über 90 - und schmissen noch ihren eigenen Haushalt zusammen - samt Garten. Chapeau! und: Solche Menschen gibt es heute kaum noch.

Auf Dauer wäre das natürlich langweilig gewesen - mit den vielen Alten. Aber gleich nebenan war ich fast schon adoptiert - bei einer sehr lieben und lustigen Familie mit drei Kindern. Die ich viel später als Erwachsene noch gerne besuchte, sobald ich mal wieder in Lüneburg war.

Bis heute habe ich nicht vergessen - daß das Leben meistens in der Küche stattfand - dort wurde ständig gewuselt - aber auch am Küchentisch gesellig beieinander gesessen. Abends dann ging es in die Stube - aber lange nicht immer, weil´s in der Lüneburger Küche ja auch so schön war.
Groß war sie, die Küche - größer als die anderen Räume.
Und die Dinge dort - Möbel, Töpfe, Löffel und vielerlei Gerät - hatten schon Jahrzehnte auf dem Buckel, ohne, daß was Neues gebraucht wurde.
Bis heute bin ich in Gedanken immer noch sehr oft dort. Und schaue raus in den sehr großen Garten - oder gehe über die steile, halsbrecherische Treppe runter in den Keller, um köstliche, eingemachte  Zaubereien aus dem Regal zu holen und nach oben zu tragen.

Fragte mich heute beim Haselnüsse aufsammeln - ob das nicht das schönere Leben war. Und brauchte nicht lange, bis die Antwort kam.
Und - die Idee, mir doch lieber eine gute Handmühle zu besorgen.

Vielleicht sammel ich nochmal ein paar Nüsse - und bringe sie der sehr netten alten Dame, aus deren Garten sie sind. Einfach so. Weil´s Freude macht.
Oder - noch besser: Bringe ihr ein schönes Pfund - von den bereits trockenen.
Die war einst soooo bezaubernd - als ich den verschwundenen Kater suchte - das werde ich auch nie vergessen.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Bei nur kurzem "Scannen" von Infos für des Kater´s potentiell potenzierte Spielfreude ....

... traf ich zügig auf genau das, was wir hier nicht brauchen und auch nicht wollen: Konditionierung mittels (Klick-) Geräuschen und Belohnung mit Fresschen.
Ich staunte nur - denn demnach soll der Mensch das arme Katzentier gleich dreimal am Tag damit quälen - und dabei etwa 20 bis 40 "Lekkerlies" parat haben. Im von mir gesichteten Video - fraß die Katze das sogar alles.

Genau das - brauchen wir hier nicht.
Eine solche "Konditionierung". 
Und - zum Glück ist der kleine feine Kater eh unbestechlich - nach wie vor - mit solchem Zeugs.
Was übrigens eher selten ist.

In jüngster Zeit - bekommt er von mir vielleicht maximal 4 solcher "Leckerchen" - wenn ich mal wieder etwa alle zwei, drei Tage das Freßspielbrett seines Vorgängers für ihn befülle - und er sich tatsächlich über Nacht was geholt hat.  Die jeweilige Befüllung ist immer sehr sparsam, weil das Kind eben so gar nicht bestechlich ist mit Zeugs.
Was ihm aber Freude macht: Wenn er während solcher Befüllung mal die o.g. vier kleinen Leckerchen - von Mensch zu Kater angeboten bekommt. Ganz ohne "Klick" und andere Konditionierungs-Versuche.

Also - mit solchem "Konditionierungs-Zeugs" - wird das hier nichts mit uns. Wir mögen sowas nicht. Punkt! Wir lieben Frei-willigkeit. Und keine Trickserei.  Auch lieben wir keine "Abfütterung" - unter Niveau.

S´Katerchen und ich bleiben also erst mal im "Chaosmodus" - wo sich die Dinge eh von selbst regeln. Natürlich - konditionieren wir uns auch in diesem gegenseitig. Sowas - geschieht immer auf ganz natürliche Weise - unter lebenden Wesen.

Was ich aber noch suche - ist etwas ganz Anderes, als stumpfe Dressur. Ich suche - nach echten Herausforderungen für´s Kind, die er liebend gerne annimmt. Wird sich alles - weierhin ergeben- aus dem "ganz normalen" Leben.

Besonders lustig war für mich übrigens in einem solchen Video - daß ich gerade genau das liebe am Kater - was andere Menschen ihrer Katze abtrainieren wollten - mittels einer Konditionierung auf "Sitz".
Ich finde es sehr amüsant - wenn er seine Vorfreude auf seine Mahlzeit damit bekundet - daß er gleich mal hochspringt an den Ort, wo ich sie ihm gerade in die Schüssel fülle.  Habe überhaupt keine Einwände - gegen seine alerte Vorfreude. Im Gegenteil - ich freue mich einfach mit.
 
Manchmal - eigentlich schon recht oft - ruft mich der Kater einfach mit einem "Spezialmaunzen" - wenn er spielen möchte.
So - geht´s auch. Mit entsprechender Kommunikation eben.
Wir kriegen das schon hin ....  bzw. haben wir ja schon - bestens.  

Sonntag, 9. Oktober 2016

Huch! - Der Kater reagiert mittlerweile auf seinen Kosenamen .....

.... viel besser als auf den Namen, der ihm einst zuteil wurde. Zum Piepen.
Und - unseren "Übungsparcour" hier - werden wir selbst bauen.
Hatte tatsächlich mal ganz kurz nach sowas geschaut im Netz - und da werden simple Plastikteile für sehr viel Geld verhökert. Ein Witz ....

Bis also hier der improvisierte "Parcour" steht - wird eben weiter im Chaos geübt  bzw. zuvorderst: Gespielt! - auch da gibt es immer wieder erstaunliche Entwicklungen. S´Katerchen ist ja - ein freies Wesen - und braucht überhaupt nicht in irgendwelche seltsamen Formen "hineindressiert" werden. Alles also völlig freiwillig - wenn er ggf. Freude hat an potentiellen Herausforderungen.
Hat er eh - auch, wenn er nie nie nie im Leben sinnlos auch nur durch einen Ring springen will.
Vermute - ich würde ihn ohnehin nicht dazu kriegen - weil er immer noch bzw. weiterhin völlig unbestechlich ist - was irgendwelche Leckerchen betrifft.
Das nenne ich - Charakter!

S´ Katerchen kriegt doch keinen Besuch .....

... und ich staune über M. und ihre hellseherischen Qualitäten - die das einst schon vorhergesehen hatte.
Eine dreiviertel Stunde vor dem Besuchstermin - erfolgte eben eine Absage - der Mann müsse heute doch kurzfristig arbeiten. Und sie würden sich dann nochmal melden.
Hmmhhh .....
Ehrlich gesagt - ist mir das für den Kater auch lieber so.
Kann zwar verstehen, wenn die Menschen ihn gerne nochmal sehen wollen - aber für den Kater bringt sowas eher unnötige Verwirrung - denke ich dazu. 

Samstag, 8. Oktober 2016

Was mensch so alles träumt .....

.... heute morgen ging es um einen "Katzen-Geschicklichkeits-Parcour" - und der Kater wurde geprüft von einer sehr ernsten und etwas strengen Dame, die extra dafür durch´s ganze Land fuhr - um den Katzen die Prüfung abzunehmen. Katerchen fiel gleich mehrmals hintereinander durch, haha .... und die Dame war dann etwas säuerlich wegen ihrer jeweils langen Anreise. Sie hatte gesehen - daß wir nicht wirklich trainiert hatten.
(Wir haben hier einen Chaos-Parcour .....)

Als ich aufwachte aus diesem seltsamen Traum - lag der Kater im Bett. Dies hat er sich nun angewöhnt - und ich freue mich drüber. Vielleicht hat er mir ja den Traum geschickt? Will also - mehr gefordert werden?
Seither überlege ich schon - was wir als Parcour-Markierung nehmen .... und will mich mal ein wenig schlau machen - was ihm so alles Freude machen könnte als Herausforderung.

Morgen bekommt er Besuch von seinem einstigen Dosenöffner.  Ich bin gespannt - immer noch - ob er sich überhaupt zeigen wird - oder ggf. in seiner sicheren Höhle bleibt, die er inzwischen nur noch äußerst selten nutzt.  Nur noch, wenn es klingelt - und er nicht weiß, wer oder was kommt. Paßt also - haha.

Heute ist er genau acht Wochen hier - und mir sehr ans Herz gewachsen. Kann mir keinen "Besseren"  denken.

Den kleinen Kratzbaum habe ich ja schon vor ein, zwei Wochen wieder erleichtert abgegeben - wegen konsequenter Nichtbeachtung. Gestern war ich kurz unten - er steht nun für die beiden lustigen Puschelperser bereit neben einem riesigen anderen Teil - und mußte herzlich lachen, weil die sich tatsächlich auf dem Teil zusammenrollen - der Puschelkater gestern in eine recht kleine, hängende Schale. Zum Piepen.
Der Hiesige - mag es wohl einfach nicht - und auch das ist bestens so. Für mich schien das Teil eh nur ein Staubfänger zu sein. Und dazu - eher eine Art Beleidigung für´s lebendige Kater-Naturell.
Der - "jagt" und springt hier jeden Millimeter aus. Und so geschickt - daß ich immer nur wieder staune. 

Immer wieder zeigt sich - daß jedes Tierchen seinen ganz eigenen Charakter hat.
Obwohl sie ja - so heißt es - über das jeweilige Kollektivbewußtsein verbunden sind und alle wichtigen Informationen derart austauschen können.
Vermute - wir Menschen könnten das auch - wenn wir es wollten.          

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Der Lügen- und Täuschungs-Dschungel ....

... ist dicht geworden. 
Wenn ich dran denke - daß ich mal auf der Suche nach Wahrheit war - kann ich mich gerade nur wundern darüber, was ich gefunden habe: Viel Verwirrung.
Und viele falsche Propheten - und nicht einmal alle mit böser Absicht. Manche gar mit besten solchen Absichten - aber am Ende - wissen die auch nichts.
Ganz kurz: Ich falle immer mehr vom Glauben ab - aber das ist jetzt nicht etwa theologisch gemeint.

Gestern abend im Bett bzw. heute früh - las ich eine ganz interessante Theorie über die Entstehung der Erde - und dachte nur: "Könnte sein - könnte aber auch nicht sein" und: "Niemand weiß es wirklich".
Es gibt davon soviele - Versionen, Visionen, Theorien - und für mich ist derzeit keine mehr wahr - die sich mir nicht unmittelbar erschließt.
Dies gilt - für sehr viele andere "Angelegenheiten und Themen" des Lebens genauso.
Fast nichts - hält Stand.
Alles - graue Theorie - aus irgendwelchen Hirnen.
Und ein wenig Lebenserfahrung sagt mir inzwischen: Das - was zur Zeit als "wahr" gilt - und von den Meisten noch geglaubt wird - gehört als Erstes gründlich auf den Kopf gestellt - eher ist oft das Gegenteil wahr oder wenigstens wahrscheinlicher.

Wenn ich mir dann den Kater so anschaue in seiner Lebenswirklichkeit -  denke ich oft: Der "weiß" viel mehr als jeder Mensch. Ist einfach unbelastet von hirnrissigem Zeugs. Und - hat kein Internet - haha.

Letzteres - stellt sich für mich immer mehr als nicht wirklich erhellend heraus. Gerade in dieser Zeit - in der soviel mit Dreck dort geworfen wird - gegen Bezahlung. Von bezahlten Schmierschreibern, die vermutlich nicht die Bohne darüber nachdenken, was sie da tun.

Aber auch viele, die dafür nicht bezahlt werden - lassen sich impfen von so schlechtem Gebaren - und denunzieren und diskreditieren sich bereits gegenseitig und quasi freiwillig. Siehe oben - obwohl niemand die Wahrheit mit Löffeln gefressen hat. Würde es sich lediglich um inhaltliche Auseinandersetzungen handeln und diese in menschenwürdiger Kommunikation geführt werden - wäre es ja ganz in Ordnung. Aber - der Ton ist inzwischen oft unterirdisch. Die Rechtschreibung übrigens auch - was mir fast schon weh tut beim Lesen. Also - beides.

Kurzum - das alte "Teile und Herrsche" wurde fleissig befeuert - und es funktioniert leider immer noch bestens.

Naja - immerhin hat mich die Anwesenheit des formidablen Katers wieder ein Stück weit ans Lesen von Büchern gebracht. Da kann mensch sich solch übles Gebaren - ersparen. Es hat ja auch - eine ganz andere und weit "stillere" Qualität. Und - auch das muß ich nicht mehr ernst nehmen.

Alles in Allem - also wieder mal eine ganz andere "Lebensphase". Eine mehr glaubensfreie. Eine - in der ich Vieles nicht mehr glaube - was man mir einst so erzählen und bei-bringen wollte.
Eine - in der ich nicht mal mehr an angebliche "technische Möglichkeiten" glaube - mit denen man uns  Menschen soviel Angst  machen will - um unsereiner fein zu kontrollieren.

Wenn ich für mich selbst zurückblicke und mal fein hinschaue - was genau ich von all dem, was mir erzählt wurde, einfach einst geglaubt habe und nie selbst überprüft habe - teils auch, weil ich es gar nicht könnte - so kommt Vieles zusammen.
Und auch ich - als ein Mensch, der sich lange einbildete, kritisch genug zu sein - bin einfach drauf reingefallen - auf alles Mögliche, was die Masse so zu glauben geneigt ist. Bin ich immer noch.  Aber - ich bin auch wachsamer geworden. Einfach so. Also - ohne "spezielle Übung".

Kann eine einzelne Ameise die Welt verändern?
Die Einen sagen so - die Anderen so.
Und - niemand weiß Genaueres.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Da der Kater offenbar einst auf eine Art Nahkampf trainiert wurde ....

... was er glücklicherweise eher "sanft" praktiziert - was aber dennoch reicht, um mich ggf. zu verletzen -  habe ich eben mal einen feinen Handschuh aus dem Schrank geholt. An dem - darf er sich gerne austoben. Und ich hab auch noch meinen Spaß dran.
Eigentlich sind es mehr "Liebesbisse" - die er da austeilt.

Ich staunte noch kurz - woher ch eigentlich diese feinen Handschuhe habe? Typisch für mich - brauche immer noch uralte auf, die lange nicht so angenehm sind .... naja. Habe eh nur selten solche an den Händen.

Fühlt sich echt gut an - also der rechte - den linken hab ich in der Kiste gelassen.
Und so richtig wintertauglich.
Nun wird er halt im Nahkampf eingesetzt.
Wie schon geschrieben - der Kater ist nicht aggressiv - aber er ist eben bis hierhin ein "Einzelkater", der sich sicher gerne mal mit Artgenossen messen = also auch kloppen würde - wie es sich gehört.

Jedenfalls - ist er schon sehr sehr mutig geworden in seinen siebenundeinhalb Wochen hier.
War eben wieder vor der Wohnungstür gucken - und hat dann Regenbogenlichter zu fangen versucht. Vor denen er neulich noch ängstlich abgehauen ist.
Ich habe im Fenster ein paar Kristalle hängen - die bei Sonnenschein jede Menge zauberhafte Lichter auf die Wände und auf den Boden spiegeln.
Und eben - habe ich die angestossen und der mutige Tiger - hat versucht, das wackelnde, regenbogenfarbene  Licht einzufangen.

Ja - ich beobachte ihn sehr gerne. Und überlege mir oft - daß er unterfordert ist in der Hütte - mit seinen hellwachen Sinnen und seinem Bewegungsdrang. 
Wir haben es aber in Arbeit hier - und ich lerne gerne dazu - wie er auch.

Nach solchem kurzem Intermezzo - Regenbogenlichter fangen wollen und sehr kurzer Nahkampf mit einem leicht knisternden Handschuh -  liegt das Tier nun schon wieder zufrieden und entspannt auf einem seiner vielen Plätze. Janz friedlich. Und sooo bezaubernd.

Es ist kühl geworden ....

... am Morgen nur noch 6 Grad draußen.
Mach ich also mal die Heizung an - zum Glück tut die es, gestern morgen dachte ich noch beim Erstversuch, es wäre anders, hat aber nur lange gedauert nach der Großoperation des Installateurs neulich an allen Geräten.
17 Grad in der Hütte heute morgen - will ich also mal auf 20 hochheizen im Salon, bevor ich eh wieder das Fenster öffne.
Zu diesem Zweck - um Heizkosten nicht gleich zum Fenster rauszuwerfen - lehne ich mal die Salontür an - also soweit, daß der eh schmale Kater noch fein durchhuschen kann.

Der - kennt das so nicht.
Bzw. im Schlafsalon mittlerweile schon zur Nacht. Zuvor - standen hier alle Türen weit offen, damit er fein fetzen kann.
Ich sage ihm also: Mach ich gleich wieder auf - ist nur zum Heizen - und wende mich wieder dem Kaffeekochen zu.
Als ich mich umdrehe - hat sich das bereits erledigt. Die Tür steht schön weit  offen - der Kater hat sie mal eben wieder in seine gewohnte Position gebracht. Natürlich - wird er dafür gelobt, haha.
Einen zweiten Versuch starte ich noch und ernte darauf - ein Protest-Maunzen und darf zusehen, wie er sie wieder ordnungsgemäß weit öffnet.
Daraufhin - lasse ich es einfach so - und freue mich über´s Kind.
Es weiß eben - was es will.

Und - eigentlich sind wir uns da recht ähnlich. Ich mag auch lieber alles offen - und weit.
Bei ihm aber freut es mich nochmal besonders, daß er sich nun gar nicht mehr "versteckt", sondern einfach die ganze Hütte für sich in Beschlag nimmt. Plätze hat er ja reichlich zur Verfügung.
Neuerdings - statt wie einst unter der Küchenspüle im Dunklen zu ruhen - macht er es sich eben im Schlafsalon auf dem Bett gemütlich - und da hat er wahrlich mehr Raum, als im Kabuff.

Gestern abend hat er auch mal eben die Tür vom Schlafsalon wieder schön weit aufgemacht - aber hatte dann ein Einsehen, als ich sie wieder anlehnte .... so ist das manchmal - Kompromisse sind machbar. 

Seit der Kater im Bett schläft - schlafe ich übrigens erstaunlich tief - und wundere mich schon fast.
Katzen haben die Fähigkeit - potentielle negative Felder zu entstören und sogar Räume zu reinigen - las ich mal wieder dazu.
Ich hatte ihm das zwar von Anfang an untersagt, mir irgendetwas als Mensch abzunehmen - denn Katzen tun sowas - und ihm erklärt, daß das hier nicht seine Aufgabe sei. Seine Aufgabe sei nur - einfach glücklich und frei zu sein. Aber - vielleicht tut er das ja gar nicht - und seine Präsenz reicht schon aus.

Sein einstiger Vorgänger - schlief oft auf meinem Oberkörper - und von da an hatte ich weit weniger Rückenschmerzen (nach Unfall und OP). Und staunte nicht schlecht.
 
Mensch Gott! - was bin ich froh, mich doch nochmal wieder getraut zu haben - wieder als Dosenöffnerin zu fungieren!

Gestern nachmittag staunte ich noch - weil die Katzen aus der Umgebung hier unten im Garten waren. Gleich auf dem Teil unterhalb des Schlafsalons - wo der feine Kater auf dem Bett ruhte.
Ich fragte mich noch - ob sie ihn wohl wittern können - denn auf dem Stück Rasen am Haus sehe ich die sonst fast nie - und die Antwort lautete: Ganz sicher!

Dienstag, 4. Oktober 2016

Irgendein alter Kindheitsspruch ....

.... besagte etwa, wenn jemand meinte "Ach - das ist aber ein liebes Kind!" - "Ja - aber nur, wenn es schläft".
Putzig sieht er aus, wenn er schläft, der Kater..

Und wenn er so richtig wach ist - geht er ab wie eine Rakete. Ist kaum zu bremsen - aber das will ja hier zum Glück auch niemand.  Im Gegenteil - freue ich mich drüber und muß oft lachen über sein unbändiges Temperament.

Ob er "schon etwas kaputtgemacht hätte" - fragte mich die Frau neulich am Telefon, bei der er zuvor hauste und sein Futterchen bekam. Nein - hat er nicht.

Ist auch nicht seine Absicht - liegt ihm völlig fern. Nur manchmal - also einige Male am Tag - geht er eben seinem naturgegebenem Temperament  nach - und davon hat er jede Menge. Ich amüsiere mich drüber - und staune, wie flink und kräftig er ist. Und darüber - wie er hier abfetzt - ohne auch nur irgendwas dabei umzuhauen.

Zwar ist er manchmal sogar angriffslustig - aber nie aggressiv - sondern immer nur im Spiel. Ich beginne - mich ein wenig drauf einzustellen und auch ihn "auszuloten" - denn er ist wahrlich wild nun, wo er immer mehr Vertrauen faßt. Nur - die Krallen darf er halt nicht voll ausfahren und beißen darf er nur sanft - was er wohl gut versteht.
Gleichzeitig - ist er inzwischen umso schmusiger, wenn er sich ausgetobt hat.
Kurz - es ist echt erstaunlich, wie er sich eingelebt hat und immer mehr aufblüht. Immer frecher wird.
Ich - mag ihn so. Und das ist weit untertrieben.

Seit einigen Nächten liegt er gerne nachts im Bett auf dem Plumeau - und rührt sich nicht die Bohne, wenn ich mich bewege. Mach ich also Gymnastik - wenn ich mich mal drehen will. Haha ....

Und heute ist er schon den dritten Tag nicht einmal in seine sichere Höhle abgedüst - und hat nicht einmal geknurrt - wenn er Geräusche aus dem Treppenhaus hört, die ihm noch nicht recht vertraut sind. 

Gestern abend im Bett habe ich ihn beobachtet beim Spiel - und mir kurz mal ausgerechnet, wie die Wohnung wohl aus seiner Perpektive "bemessen" ist. Etwa sechseinhalb Mal so hoch, wie er selbst. Würde für mich eine Deckenhöhe von fast 12 Metern ergeben ..... hui!






Samstag, 1. Oktober 2016

Was ist Wichtiges passiert auf dem Planeten?

... genau: Der Kater erobert sich seine Welt - weiter.
Heute morgen - war ich sehr kurz etwas unaufmerksam, weil ich einfach nicht mit ihm rechnete. Darf ich aber jetzt schon tun - denn fast hätte ich das Dachfenster nicht rechtzeitig. zugezogen, als er bereits auf der Kücheneinrichtung herumspazierte - von wo es nur ein Katzensprung auf´s Dach wäre.
S´Kind wird also - langsam neugieriger und vorwitziger.

Heute nacht staunte ich mal wieder - wie das Leben so die Geschicke steuert.
S´Katerchen hatte es sich nun zum wiederholten Male im Bett gemütlich gemacht - aber erst zum zweiten Male zwischen meinen Füßen am Bettende, auf dem Plumeau.
Als ich wach wurde und es bemerkte - staunte ich - denn sonst strampel ich oft wild herum mit den Beinen in der Nacht.
Kaum - liegt so ein feines Wesen dort - bleiben die Gliedmaßen ruhig liegen, um es ja nicht zu stören.

Ihm scheint es gefallen zu haben, denn er liegt heute schon fast den ganzen Tag gemütlich an gleicher Stelle - auf dem Bette.

Eben - wagte er sich gar raus aus der Wohnungstür - und hat erstmals das Treppenhaus kurz erkundet und erschnuppert. Zuvor kam er gleich auf die Fensterbank im Salon - als ich mal das Fenster weit öffnete. Ja - er will es langsam wissen .... was sonst noch so an Katerwelten für ihn hier ist.

Achja - und wenn der so weiterfrißt - muß er bald mal auf Diät gesetzt werden - haha. Ne - echt - wat war der schmal dürr, als er hier ankam. Ist immer noch bestens in Form - aber hat auf jeden Fall zugesetzt. Sieht jetzt aus - wie ein feiner, perfekter Kater - der er ja ist.
Und nicht - wie ein Hungergerippe.

Soweit bis hier - die heute wichtigen Nachrichten - aus unserem "Versum".
Eines - von vielen Milliarden.

Eines von vielen Milliarden - die heute an Liebe und gewiß nicht an Krieg gedacht  haben.