Freitag, 23. Dezember 2016

Immer mehr Menschen hellsichtig .....

... die Zahl der Hellsichtigen nimmt in den vergangenen Jahren rapide zu. Bislang glaubten Viele nicht an derartige Fähigkeiten - doch offenbar hat der Mensch diese Gabe doch noch nicht verloren im Laufe seiner Geschichte.

Seit Tagen konnte man in den Kommentarbereichen des großen Netzes jeweils lange vor der offiziellen Bekanntgabe dies lesen zum Ereignis vom 19.12.2016 in Berlin:

1. Vermutlich - wird bald ein Pass gefunden
2. Sicher wird der "Täter" verstorben

Beides traf genauso ein -
eben kam die offizielle Verlautbarung zu Teil 2.

Von Gerhard Wisnewski gibt es seit gestern übrigens eine sehr gute Bildanalyse  zu obigem Geschehen.

Freitag, 16. Dezember 2016

Das mit dem Wohnen ... und dem Leben ...

... hat sich verändert. Unter anderem.
Ob´s am Geld liegt - oder einfach an ein wenig Lebenserfahrung?
Jedenfalls ist es schon länger so bei mir - daß ich da fast spartanisch denke.
Oder so:
Ich habe ein gutes Bett - was schon mal wichtig ist.
Ich habe einen Tisch - ein Sofa - Stühle ....
keine eigenen Schränke, dafür aber phantastische Einbauschränke und sogar eine Geheimkammer dahinter - besser geht´s kaum. Die Küche gehört auch zum Inventar - und ist klein aber fein und sogar offen in den Flur integriert, wie ich es sehr gut finde.
Ansonsten hab ich nur ein paar Regale - die ich jederzeit hinter mir lassen könnte.
Zuvor aber - muß ich noch Zeug aussortieren.


Das klingt jetzt nach wenig - und ist immer noch sehr viel. Zeugs und manchmal fast wie Ballast.
Die andauernde Übung im Leben scheint zu sein - sich auf das Wesentliche zu besinnen - und auch zu beschränken. Jedenfalls - nachdem andere Zeiten ausgelebt sind.

Früher mal - habe ich mir ein "schöner Wohnen" gewünscht - und eines Tages war es sogar soweit, aber auch nicht von Dauer.  Als ich einst meine Wohnung aufgab und zu Buddhistens zog - habe ich alle richtig schönen Möbel wieder abgegeben, Bis aufs Bett. Und den gleichen Tisch wie einst - den man auch auf die Hälfte zusammenklappen kann - habe ich auch noch.

Davor gab es Zeiten - in denen ich ständig die Wohnungseinrichtung geändert und umgestellt habe.
Und noch weiter davor - hatte ich eine sehr häßliche und ebenso spartanische Bude - weil ich überhaupt kein Geld für Möbel und sowas hatte.  Ein geschenktes Sofa mit Sesseln von Freunden der Mutter mit grauslichem Muster - aber äußerst bequem.
Stühle auch von diesen feinen Menschen - noch mit echtem Polsterbezug und geflochtenen  Rückenlehnen - die einst die beiden Katzen ein wenig zerfetzten. Sah nicht schön aus - aber die Stühle taten ihren Dienst. 

Dann immer irgendwelche neuen Träume - und auch Aktivitäten.
Viel Investition in Dinge - die ich doch wieder beim nächsten Umzug komplett abgab - weil sie gelebt waren - und wieder was Neues anstand.
 
Sammel-Leidenschaften  auch gelebt - und dann irgendwann manchmal - alles auf einen Streich wieder hergegeben. Was fertig ist - ist fertig. Nie zurückgeblickt auf Dinge - wenn sie weg waren.
Im Gegenteil - Erleichterung.

Und jetzt ist das wieder so. Soviel will abgegeben werden. Überlebt - gelebt - fertig eben.
Immer, wenn es soweit ist - ziehen Dinge nur noch Energie - und daher die Erleichterung, wenn sie weg sind.

Nun - geht es mal wieder an die Bücher. Und dabei habe ich schon vor Jahren in Kölle kiloweise davon abgegeben - in ein Café gebracht zum Mitnehmen. Und die gingen immer weg wie warme Semmeln .... Wenige Menschen ließen gar mal ein bischen Geld da - und wenn ich wieder mal vorbeikam, gab´s Kaffee und Kuchen für lau.

Einmal - habe ich ca. 5 Ikea-Tüten zu einer feinen Frau mitgenommen und sie an diese weitergegeben. S´ Auto war also quasi vollgepackt mit Büchern. Und ich war froh - daß sie mir diese abgenommen hat auf einen Streich.

Und jetzt? Wo kommen bloß diese immer noch viel zu vielen Bücher her? Die ich nicht mehr brauche? Wieder mal - Überlebtes. Gelebtes. Fertig.

Und - noch nie war ich so "blank im Geiste" - wie jetzt.
Es fühlt sich so an - als hätte ich inzwischen eine Art Aversion dagegen - auch nur ein Buch noch zu lesen - "von fremdem Geiste" geschrieben. 
Und ich fühle mich dran erinnert - was ich einst schon oft hörte auf dieser Lebensreise: "Vergiß alle Bücher - sie können Dir nichts erzählen."

Ähnliches gilt - für einst scheinbar Gelerntes. Es gibt nichts daran festzuhalten.  Im Gegenteil.
Was war es denn - was ich wirklich gelernt habe?
Nur das - was Andere so dachten.
Und was das Leben betrifft - taugt es nichts - was Andere darüber denken.
Das klingt jetzt wohl hart - aber nach vielen Jahren des Reisens und Suchens - ist es so.
Etwas weicher ausgedrückt:
Alles, was war, war gut - und hat zu dem geführt - wie es gerade ist.
Und auch gilt:
Alles, was war - ist vorbei - und muß nicht weiter mitgenommen werden auf der Lebensreise.

Leider - macht das viel Feinarbeit jetzt ... mein Aussortieren.
Aber ich will mal sehen, wie ich mir vielleicht etwas leichter gestalten kann - indem ich das ein oder andere schlicht in die Tonne kloppe.
Materie ist langsam - der Geist und die Seele - haben längst losgelassen.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Mal andersrum diesmal ....

... statt hier irgendwelche Deko aufzubauen zum bevorstehenden Feste - ist heute was rausgeflogen.
So ein Ganzjahres-Dauerzweig mit kleinen Lichtern .... manche würden auch Staubfänger sagen.
Dem Kater gefällt´s - so hat er wieder eine Nische mehr - wo er immer mal wieder rumschnuppern kann.

Zweiter Versuch vorerst gescheitert- wollte endlich mal einen Wasserkessel mit Pfeife wegwerfen - den ich nie benutze. Und seit Jahren mitschleppe. Saaacht der Verstand - warte mal ab - vielleicht haste mal bald einen Gasofen - da ist der prima. (Morgen werf ich den weg - basta!)

So ist das - immer noch - mit den vielen Dingen.
Und es ist zu nichts gut.
Eine Konditionierung von einst - aufbewahren - horten - hüten ...
und sich selbst belasten mit zuviel Zeuchs.

Immerhin - habe ich dieses Jahr schon vier Congas abgegeben.
Also - de facto dreie - die vierte wartet noch auf ihre Reise nach Brasilien.
Ich hoffe, das klappt bald. Sie hat einen Liebhaber in Rio de Janeiro gefunden - und ich warte auf jemanden, der aus Irland kommen will - um sie dann weiterzuleiten ....
Ja - so ist das bei echten Schätzen.  Grins.

Außerdem - kam einer aus Berlin angefahren für zwei andere Congas - der eigentlich aus Kölle stammt und hier seine Mutter besuchte. Dachte erst - der will mich hops nehmen, weil er schrieb: Bin morgen da. Tatsächlich aber - war die Mutter ins Krankenhaus gekommen - und so hatte er gleich zwei Gründe für die Reise. Der nahm gleich noch ein paar andere Instrumente mit aus meiner Sammlung - und ich war sehr froh, als er abfuhr mit dem ganzen Zeugs. Hab nicht einmal was vermißt - im Gegenteil.

Der erste, der kam - reiste Sonntags gleich dreihundert Kilometer aus Richtung Süden an - für ein Sammlerteil aus den achtziger Jahren.  Und wieder zurück. Und er war sehr zufrieden.
Hatte ich gedacht - acht Congas seien schon reichlich, erfuhr ich, daß dieser etwa 25 Stücker hat.

Wie auch immer - ich habe jetzt noch vier - ein handgemaches Set - und die werde ich auch erstmal behalten. Morgen will ich mal zweie aus dem Keller wieder nach oben holen - es juckt ein bischen in den Händen und in den Knochen - der Körper liebt es, zu spielen. Außerdem - habe ich hier gerade freie Bahn und störe niemanden.

Jetzt habe ich auch nochmal ein paar einst gesammelte Papierberge entsorgt und wieder einmal festgestellt - wie erleichternd das ist, wenn mensch wieder weniger Zeugs hat. Jedes verlorene Kilo - eine Wohltat. Bin noch nicht fertig - also insgesamt - im Gegenteil.
Macht aber auch - viel Kleinarbeit .... wenn mensch nicht einfach alles wegwerfen will.

Was Bücher betrifft - da habe ich mittlerweile auch schon gelernt, das ein oder andere einfach in die Tonne zu werfen. Was mir selbst nicht mehr koscher vorkommt - muß ich auch nicht mehr weitergeben. 

Meine Steinsammlung - darf auch weg - mit viel Geduld.

Ich brauche sovieles nicht mehr.      

Montag, 12. Dezember 2016

Dezembergruß - zehnte Monade ....

... von uns - nur mal so - fast ohne Worte.
Nur soviel: Der Karton ist noch aus des Jüppchens Nachlass -
habe endlich die restlichen Unterlagen vom im Frühjahr
verstorbenen lieben Nachbarn  entsorgt.
Katerchen - findet den Karton aber ganz fein.


Mittwoch, 30. November 2016

Ein "gefühlt langer November" ....

.... obwohl die Tage oft sehr schnell herumzugehen scheinen. Was sicher auch daran liegt, daß es so lange dunkel ist.

Zu schreiben gibt es nicht viel ... meine Betrachtungen finden eher still statt - und drehen sich viel um Muster, Konditionierungen, einst gelerntem bzw. von Anderen beigebrachtem Unsinn. Meist von solchen - die im Leben nie oder nur sehr selten darüber nachdachten - was sie da so alles ungefragt weitergeben.

S´ feine Katerchen tut gut. Oft schaue ich ihn an und staune - der weiß von all dem nichts.
Er schaut oft zurück - und vielleicht denkt er ja sowas wie "Was macht sie sich unnötig Sorgen?" so Natürlich denkt er so nicht - aber er bekommt ja dennoch alle Empfindungen bestens mit - auf seine Weise eben.

Der November-Melancholie entsprechend sehne ich mich nach Freiheit - und sinniere drüber, was das ist - und wie das geht. Für mich ist diese auch immer mit Frieden im Inneren verbunden. Und so - hat jedes (Wesen) seine Vor-stellungen.

Statt auf Frieden - traf ich im großen "Weltnetz" namens Internet - auf jede Menge Gift und Galle. Streitereien vom Übelsten - die mich teils nochmal echt schockierten. Neid, Mißgunst, Gehässigkeit, Geläster - schlimmer als im richtigen Leben einst (habe direkt nur noch wenig Berührungspunkte mit sowas) -  daß es einem fast schlecht davon werden könnte.  So - wird das nichts mit dem Paradies auf Erden.

Außer in Kommentarspalten aller Art - in den vergangenen zwei Wochen gehört, gesichtet und mit Entsetzen gelesen in sogenannten "Live-Streams" - wo Menschen sich vor die Kamera setzen und ein Chat mitläuft.
Manchmal schalten sich mehrere Menschen per Kamera dazu und reden über irgendwas - es scheint mir so eine Art "Stammkneipen-Tresenersatz" zu sein.  Nur der Ton - ist noch erheblich übler als im richtigen Leben einst in solchen Kneipen.

Als Zwillingssonne -. und das ist nicht immer lustig - tauche ich in solche "neuen Welten" kürzer oder länger ein und beobachte sie. Will was über´s Menschsein dazulernen. In diesem Fall - war es fast schmerzhaft und sowas wie eine Zeitreise in längst vergangene Tage - in häßliche Gruppendynamiken.
Nur - daß es im Netz noch weit übler ist als einst im richtigen Leben - und die sich da tatsächlich gegenseitig denunzieren und sogar im richtigen Leben Anzeigen gegeneinander schalten.

Soweit - so kurz.  Unfaßbar eigentlich - und für mich abstoßend.
Allerdings - sehe ich ein sehr ähnliches Phänomen auch sonst überall im großen Netz - nur, daß die oben genannten häßlichen Eigenschaften und Absichten etwas moderater formuliert werden.  Besonders bei den Esos - läuft das ganz ähnlich - aber viel unterschwelliger, haha. Sind nur - verschiedene Mäntelchen.

Draußen im richtigen Leben - hat schon längst die Zeit begonnen, in der niemand mehr anhält, wenn ich mit dem Rädchen die Straße queren will an einer Fußgängerinsel. Das ist immer so im November und bis in den Dezember ... etwa eine Woche vor Weihnachten ändert sich das dann wieder. Beobachte ich nun schon über Jahre - und rechne mir immer in der Wartezeit aus, wieviel ich hätte abkassieren können - also 50 Euronen pro Fahrzeug, welches nicht anhält und durchbrettert. Manchmal kommt ein schneller Tausender zusammen. 
Ist schon erstaunlich - besonders, wenn das dann demnächst kurz vor "Heiligabend" wieder in plötzliche Freundlichkeit und Anhalten umschlägt.

Manchmal denke ich - ich werde doch noch Eremitin auf meine neuen, kommenden Tage.
Obwohl Zwillingssonnen nicht gerade von Haus aus dazu geeignet sind.  

Dann aber - treffe ich im Supermarkt wieder auf echte Schätze - und schon geht das Herz wieder auf - gibt es ein warmes wohliges Lächeln und was zu lachen - mit denen, die von Haus aus eher wohlwollend und guter Dinge sind. Neulich mit der "Süßen aus Sachsen" an der Kasse - quer durch den Laden rufend - ich stand zwei Kassen weiter an, aber wir haben dennoch ein bischen Spaß gemacht.
Die hat einen guten Humor - wenn auch ganz anders, als der hiesige bzw. "mein kölscher" - aber es paßt fein zusammen. Oft lautet die Devise auch: Humor ist - wenn man trotzdem lacht. Und sich nicht von den anderen Miesebuckeln vom Lachen abhalten läßt.

Soweit mal - bis hier - am letzten Novembertag.
Und: Es wird wieder wärmer - 1 Grad Plus draußen.
Fein!

Dienstag, 29. November 2016

Rauchmelder ....

... wurden eben hier in allen Wohnungen installiert.
Ich hatte gar nicht mehr an den angekündigten Termin gedacht - aber es paßte zeitlich alles bestens und die beiden jungen Männer waren sehr freundlich und schnell.

Ich hatte auch keine Ahnung, was hier überhaupt anstehen soll - denn auf dem Zettel mit dem Termin stand nichts drauf. Rauchmelder also .... und das erste, was ich dachte war: Jaja - is klar - vermutlich mit Kamera und Mikrofon.
Als ich den einen der beiden danach frage - weiß der gleich, was ich meine. Wurde womöglich schon öfter drauf angesprochen.  Und antwortet auch mit "Überwachungsstaat".
Ist ja schon mal was, wenn die Menschen gut wissen - was gemeint ist.

Ob der so ein Teil schon mal auseinandergenommen und nachgeschaut habe? Ja - hat er - aber hat wohl nichts gesichtet. Tja - meine ich nur - die Bauteile sind ja heute auch sehr klein geworden.

Nun - hilft nichts - die Dinger hängen jetzt. Und ich weiß nicht wirklich - was da so eingebaut ist. Zuzutrauen ist es heute den seltsamen Schnüfflern, daß tatsächlich irgendwelche Mikrochips mit drin sind in solchen Geräten. Und ich gehe jetzt einfach mal vom Gegenteil aus - obwohl mir die Dinger noch sehr komisch erscheinen.

S´Katerchen hat sich in seine Höhle unter der Küchenspüle verzogen - sehr klug. Immer noch ein feiner Platz, wenn mal was ist, was ihm nicht behagt. Allerdings - muß er sich ein bischen dünn machen, denn sie ist längst wieder eingeräumt. Er benutzt sie nur noch für Notfälle, der Feine.

Dienstag, 22. November 2016

Nochmal kurz Familie Trump ....

... las gestern - ist wohl ein neuer Scherz gerade - daß Melania Trump gar nicht begeistert sein soll über einen anstehenden Umzug ins weiße Haus - sie möchte sich nicht verkleinern.
Gefiel mir - ich schmunzel heute noch drüber.

Und dann las ich noch - auch ihr Mann hat keine große Lust dazu - er will ebenfalls lieber in New York bleiben. Kein Wunder - wenn man solchen "Tower" hat.

Übrigens - habe ich mir mal Bilder von den vielen "Towern" angeschaut, die unter Trump gebaut wurden - schon erstaunlich. Zimperlich ist der nicht.

Sogar ein Buch vom Herrn Trump habe ich hier - bin jetzt auf Seite 50 - und hatte ja schon mit dem üblichen "Ami-Stil" gerechnet. Aber er übertrifft meine Erwartung noch - an Oberflächlichkeit. Erstaunlich ist dabei - daß er dennoch sympathisch rüberkommt.

Ja - und alles Andere - wird sich zeigen.
Mir scheint langsam - auch angesichts der Chuzpe vom Gemerkel, wiederantreten zu wollen und den patriotischen Bewegungen in ganz Europa - daß genau das gewollt ist als Marschrichtung.
Aber - das nur am Rande - gibt schon genug Hellseher im Netz. 

Sonntag, 13. November 2016

Das finde ich mal beachtlich - der Herr Trump empfängt Besuch in seinem eigenen "Tower" ....

... eben vernommen - der erste Politiker aus Europa, der ihn in seinem eigenen Tower besucht haben soll, ist der Herr Nigel Farage.
Ich traue dem Herrn Trump bislang auch keinen Millimeter über seinen Weg - aber das finde ich schon mal sehr beachtlich bis sogar symbolisch, daß er sein eigenes "Building" hat und da gleich mit der Arbeit anfängt.

Da schau her: Vorm Trump-Tower ....

.... ist es ruhig.
Interessantes 2 Minuten Video - mit einem guten Schuss ironischem Humor.
Ist ja nicht mehr auszuhalten - die zwangsgeldeintreibene Lügenkresse.

Donnerstag, 10. November 2016

Manchmal scheint mir alles ganz anders ....

... als die meisten von unserer Spezies noch zu denken pflegen.
Ich sage dazu wenig - weil es für die Meisten absurd klänge.
Und weil ich es selbst noch nicht klar habe für mich.
Ein Hinweis nur:
Diese sogenannten "Eliten" - liefern den Menschen allerorten auf dem Planeten schon seit langer Zeit zahlreiche Steilvorlagen - um sich wirklich zu befreien. Auch von diesen Zecken daselbst.
Manchmal scheint es mir - als würden solche Gelegenheiten auf einer Art goldenem Tablette dargereicht.
Nur - es greifen noch immer nicht genügend zu.
Lasse ich mal so und völlig unvollständig stehen .....
und sinniere still weiter drüber. 

Zu Donald: Deescha-Wü?

Also - erstmal muß ich gestehen, daß auch ich "irgendwie erleichtert" war gestern morgen, daß es Trump ist.  Scheinbar die bessere Wahl - obwohl es ja im Grunde keine echte solche gibt.

Dann hat´s mich reingesogen in die "Berichterstattungen" - und mir war irgendwie den ganzen Tag flau. Immer wieder dachte ich nur: Oha!
Oha - was wird da Stuss geredet - obwohl der Mann sich noch gar nicht bewiesen hat.
Oha - was sind sie alle tendenziell = auf ihre eigenen Weltbilder fixiert
Oha - wieso laß ich mich eigentlich nochmal so davon infizieren

Besonders aber dachte ich den ganzen Tag:
Oha - ein Deescha-Wü!

Wie war das noch 2008, als Obama "gekrönt" wurde? Anders kann man ja die einstige abartig aufgebauschte Zeremonie nicht nennen. Und was kam dann? Nichts von dem, worauf die Menschen ihre Hoffnung gesetzt hatten.

Auch gestern - sehr viel Hoffnung bei Vielen.
Womöglich aber auch nur eine kleine Erleichterung, daß es nicht die eiskalte Clinton geschafft hat.
Tatsächlich - hatte auch ich es irgendwie gehofft, daß dieser Eisklotz es nicht wird.
Und "befürchtet" - wie Viele andere auch - daß die Wahlmaschinen schon anders programmiert wurden.

Beobachtete mich dann den ganzen Tag selbst gestern - was meine Konditionierungen betrifft. Hoffnung ist ja auch ein Teil von diesen.
Hoffnung, daß es endlich mal einer ehrlich meint - mit den Menschen. Und hält, was er verspricht.
Und gleichzeitig Desillusionierung - denn wer bis dahin kommt, kann eben nicht "sauber" sein.

Kurzfassung: Es wird sich zeigen, was geschieht.
Nicht mehr und nicht weniger.
Das ganze Geschwafel vorab - ist müßigst.
Und noch ist der Mann nicht einmal im "Amt".

Am Rande sei noch erwähnt: Dieses Argument - er wäre nicht so manipulierbar, weil er genug Geld hätte - ist ja kompletter Unsinn. Die anderen Verdächtigen haben ebenfalls schon Milliarden gescheffelt im Laufe ihrer Endlos-Karrieren.  Sacken für eine einzige "Rede" Millionen ein - was sich kein normaler Mensch vorstellen kann. Und das ist noch die "legalste Einnahmequelle".

Jedenfalls - hallelujah - ist das Affentheater jetzt erst mal durch - uff.
Ich habe es auch so gut wie gar nicht verfolgt - nur am Rande immer mal was von der kranken Clinton vernommen.
Und wer nun der Herr Trump tatsächlich ist - wird sich zeigen.
Frei in seinem Wirken - ist er sicherlich nicht.
Und ich würde noch einen Schritt weitergehen und sagen:
Die wahren Strippenzieher installieren und instruieren immer beide Seiten, wenn nötig auch dreie oder viere.
Aber will ja niemanden desillusionieren, der sich freut - über was auch immer.

Hier noch das Wichtigste an diesem unmaßgeblichen "Beitrag":
Huch - ich hatte immer gedacht, das wäre seine hübsche Tochter. Also die neue "First-Lady".
Uahahaha ....

Übrigens gibt es da eine kleine Rede von der Dame - in Gegenüberstellung mit einer von Herrn Michelle Obama seinerzeit - und da schau her - wie kann denn sowas sein? Die reden 1 zu 1 exakt das Gleiche.  Fast wörtlich.  Ein Schelm - wer sich da wundert.

Dienstag, 8. November 2016

Ein Video vom Kater ....

.. wäre vielleicht eine Option - seine unglaubliche Körpersprache mal "einzufangen".
Mal sehen - ob ich das möchte bzw. Lust dazu habe.

Heute abend - hat er mich jedenfalls wieder den ganzen Abend damit köstlichst amüsiert - und erstaunt. Das tut er schon - seit er hier ist- es ist zum Piepen.
Der Kleene - weiß bestens - wie er sich recken und strecken kann - um erheblich größer zu erscheinen. Und dementsprechend - gefährlich.  Alles - mit hoch aufgepuscheltem Fuchsschwanz.

Der Kleene ist auch tatsächlich ein Wilder - der gerne "abjagt". Deshalb wünsche ich ja für ihn - daß wir das zügig noch hinbekommen - daß er raus kann. Wo er wie ein Eichhörnchen die Bäume hochgehen würde,
Kriegen wir noch hin - gemach gemach .... diesen Winter schenke ich uns noch - zum Kennenlernen, welches täglich wächst - und immer lustiger und vertrauter wird. 

Die Friseuse meinte heute - als ich sie ein wenig zu den freundlichen Chihuahas fragte - sie verstehe Katzen nicht in ihrer Kommunikation.
Hmmmhhhh ... ich "verstehe" zum Beispiel nichts von Pferden oder Kühen - bin da aber immer intuitiv drangegangen - was soviel heißt wie: Ich hab mal gelauscht. Paßt schon.  Hat oft weit besser gepaßt - als ich es mir hätte erträumen können. Die Tiere - teilen sich schon bestens mit.

Und der Hiesige - "spricht" sogar  recht viel für einen Kater. Machen ja lange nicht alle. Ich mag es - sehr. Und antworte in Worten am liebsten mit: Ja - ich liebe Dich auch.  Mestens aber - versteht er mich schon weit vorher - weil er mich lachen hört.  Bzw. - die spüren schon alles.

Glühbirnen mit Laufzeit von einem Jahr produziert ....

... nun knallen sie nach und nach wieder alle durch.
Quasi pünktlich - nach einem Jahr Betriebszeit. Oder waren es zweie?
Weeß ick nich mehr.
Weiß aber - daß ich mich bei der letzten "Durchknallserie" noch wunderte und mich fragte - ob ich vielleicht irgendwie geladen wäre? Weil die Dinger halt nach und nach durchbrannten.
Dem war offenbar nicht so - denn jetzt ist es wieder soweit.  Reihum.
Ca. dreie hab ich schon gewechselt - und warte nur auf die nächsten.

Für M. - Salonkater .....

.... hier ein Bild vom Kater, wie gewünscht.
Es zeigt zwar den Kater selbst nicht sonderlich gut - aber seinen Habitus hier, mit dem ich sehr glücklich bin.
Hatte ich ihn einst Mitte August in seiner einstigen Behausungen bei etwa 40 Grad unter einer Decke auf dem Sofa versteckt angetroffen und von der Frau vernommen, das "würde er immer so machen" - liegt er hier inzwischen frei bzw. offen auf allen möglichen Plätzen - die alle ihm gehören.
Er ist also mittlerweile ein echter Salonlöwe .....












Die "besten Bilder" vom Kater krieg ich nicht eingefangen ... er ist pfeilschnell, wenn er mal wieder mit aufgepuscheltem Kampfschweif und "quergestellt" fürchterliche Drohgebärden zelebriert. Haha ....

Oft muß ich staunen - kurz, nachdem mich Deine Postkarte erreichte, die derzeit noch oben im Bild zu sehen ist, kam der Kater hier an - und er ist ebenso klein und keck wie der auf dem Bild.
Eben hab ich ihn mit seinem von mir einst spontan an ihn vergebenen Spitznamen gerufen -  und freute mich sehr: Zack - war er hier.  Ich glaube - wir bleiben mal dabei - bei seinem "neuen Namen".
Auf den alten - reagiert er nämlich eh nicht wirklich. 

Nach zwei Jahren doch mal wieder zum Friseursalon .....

.... hat ja echt lange gehalten diesmal - die letzte Prozedur = Dauerwelle.
Für was Anderes gehe ich ja nicht dorthin - schneide selbst.
Und das offenbar gar nicht so schlecht, denn die Haare waren soweit gesund und die Friseuse war es, die noch weniger abschneiden wollte, als ich vermutete, daß es nötig sei. Wir einigten uns auf die Mitte - also etwa 2 Zentimerterchen.

Bevor die Prodezur startete - schaute sie nochmal genauer, denn sie konnte nicht glauben, daß die letzte Welle schon zwei Jahre her ist. Sie zeigte mir mittels Spiegel den Ansatz am Hinterkopf - wo tatsächlich  ziemlich weit oben Wellen zu sehen waren - die längst hätten herausgewachsen sein müssen. Ich wunderte mich ja auch schon länger, daß das "Zeugs" so lange hält. Mein sonstiger "Turnus" belief sich meist auf etwa einmal im Jahr Salonbesuch. Nicht öfter.
Und die Friseure reden davon, daß eine Dauerwelle etwa schlappe 8 Wochen halten täte ... was ich allerdings für stark untertrieben und eher umsatzfördernd halte.

Die junge Frau - gerade mal Ende zwanzig und eigener, kleiner feiner Salon, top! - meinte also: Es könne auch sein, daß ich inzwischen echte Wellen hätte. ???? ..... da werde ich mich mal schlauer guhugeln. Tatsächlich - hat sich ja auch meine Haarfarbe verändert im Gegensatz zu früher. Ob es sowas gäbe? Ja, gäbe es.
Aha ...

Im kleinen feinen Salon im Nachbardorf - den ich mir extra ausgesucht hatte, weil ich dachte, da ist es ruhiger als hier im Ort - begrüßten mich zwei freundliche kleine Chihuahuas und ich verbrachte die kurze Wartezeit gerne mit ihnen. Sie gehören zum Inventar - und lockern die Atmosphäre auf mit ihrem netten, verspieltem Wesen.

Mit Ruhe im Dorf war es dann aber nichts - wir haben tatsächlich zweieinhalb Stunden am Stück gequatscht - und das, obwohl ich sonst auch gerne schweige in solchem Salon - und die Anderen reden lasse. Hier aber war ich die einzige Kundin - für die ganze Zeit - die junge Frau hat ein gutes Timing. Und viel Temperament.

Soviel habe ich schon ewig nicht mehr am Stück geredet - und merke jetzt - es reicht auch erst mal wieder. War aber tatsächlich nett - und eben dörflich. Sehr angenehm dörflich. Ich geniesse das immer - nach einst sovielen Jahren in der verrückten Stadt.

Zusammen mit der noch sehr jungen Helferin kamen wir auf alle möglichen Themen - bzw. gleich zu Anfang ging es ums Frausein - und welche Qualitäten das birgt. Die junge Chefin fing damit an - ich hörte gerne zu und sinnierte auch gerne mit. 

Über´s Frausein kamen wir auf Kinder und ich auf´s unsägliche  "Gender-Mainstreaming" bzw. die zwangsweise Frühsexualisierung in den Verbildungs-Einrichtungen.  Die junge Chefin hatte davon noch gar nichts gehört. Jetzt schon. Die Jüngste im Bunde - etwa 16 - hatte ein bischen was davon gehört.
Kinder waren dann auch sonst Thema - bzw. Kindheit - und wie diese sich verändert im Laufe der Zeiten.  Drei Generationen versammelt im Gespräch. 

Ich gestand, daß ich "Selbst-Schneiderin" bin - und daher wünschten wir uns schon mal ein gutes neues Jahr. Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr um diese Jahreszeit wieder .... Bekam noch das Angebot - zum "Pony-Schneiden" reinzukommen - das machen sie kostenfrei für ihre Kundschaft, als Service.  Aber werd ich wohl nicht - denn das mach ich ja hier - ratzfatz.

War jedenfalss eine gute Wahl - der kleine feine Salon. Mit feinen Menschen - feinen Hunden - und gelungenen Wellen - die wie echt aussehen.

Auf der Rückfahrt staunte ich wieder - wie schön es hier ist. Sogar im November - wo das Laub in allen Farben schimmert. Nach morgendlichem Hagel und Dunkelheit - kam sogar die Sonne raus (wenn Engel alle paar Äonen zum Friseur fahren ....).  Und jetzt - ist sie immer noch da.
Ja - es ist schön hier.

Donnerstag, 3. November 2016

Oh mannomann - wat Hirnwäschen!

Hatte ja kürzlich schon die beiden Bücher erwähnt, die die Geschichte von Thomas aus seiner Jungen-Perspektive erzählen - Band 1 beginnend in der neuen Ostzone im Jahr 1950 - und im Band 2 dann fortgesetzt nach der Flucht in den Westen, 1952. Die zu der Zeit übrigens noch per S-Bahn gen West-Berlin gelang.

Hatte beide schon vor Jahrzehnten gelesen - und nun lese ich erstmals überhaupt Bücher ein zweites Mal. Es lohnt sich!
Zwischen Traurigem und Lustigem- findet sich eine treffliche Beschreibung der Zeiten - in Ost und West. Rezensionen von Menschen, die einst ebenfalls in Leipzig groß wurden zu ähnlicher Zeit, betsätigen die Echtheit der Schilderungen. Sie können sogar nochmal lebendig mitgehen mit Thomas durch Straßen und sogar Geschäfte - in denen es fast nichts gab.
Heute morgen las ich vom Aufmarsch zum 1. Mai - sehr interessant und wie alles Andere - lebendigst geschildert.

Diesmal habe ich mit Band 2 begonnen - also nach der Flucht von Thomas und seiner Mutter in den Westsektor - den hatte ich vom Jüppchen geerbt im Frühjahr. Und dachte immer: Mannomann - wat für ´ne Gehirnwäsche! Und: War mir gar nicht (mehr) so klar, wie früh diese begonnen hatte. Besser: Hatte mich schon lange nicht mehr in die Zeit hineingedacht. Natürlich - hat es gleich nach Kriegsende dem Waffenstillstand begonnen. Und mußten die Deutschen sich z.B. Filmvorführungen ansehen, um schnell zu lernen, was für fürchterliche und unbelehrbare Monster sie sind. Was nicht im Buch steht.

Jetzt lese ich Band 1 und denke: Mannomann - wat für ´ne Gehirnwäsche. Und - was für Mitläufer.  In der Ostzone ebenso - wie im Westsektor.
Nicht alle - aber alle (glauben sie) müss(t)en jedenfalls so tun - als wären sie linientreu.
Also hat sich nichts geändert nach 1945 - im Gegenteil.
Und heute?
Scheint es ja wieder sehr ähnlich zu sein - jedenfalls wenn mensch so im Netz liest.
Ich selbst bekomme vom neuerlichen Irrsinn im Land noch relativ wenig mit.
Auch nicht von "Redeverboten" und nicht davon, daß sogar Ehepaare und Familien nicht mehr miteinander reden bzw. sich spalten lassen. Aber - ich kann mir vorstellen, daß mensch auf sowas treffen kann im Alltag.
Oder so: Scheint wohl ein Stück tiefsitzende deutsche Mentalität zu sein - dieses "sich mühelos spalten lassen"  untereinander - aufgrund von an sich billiger Gehirnwäsche - und für fremde Ideen.

Eben erst entdeckt - es gibt noch einen dritten Band. Der wird natürlich auch noch gelesen - im Anschluß. Heißt "Das Hochzeitsfoto" - und erzählt die Geschichte von Thomas´ Eltern. Geht dann also zurück in eine nochmal andere Zeit -  ebenfalls gehirngewaschen.

Ob die Deutschen nochmal - falls sie noch genügend Zeit dazu bekommen - anfangen, selbst zu denken?
Man darf gespannt sein.
Lange Zeit dachte ich - so blöde würde niemand mehr sein (wollen). Hatte mich offensichtlich getäuscht.  

Montag, 31. Oktober 2016

Für die lieben Kinder ....

... habe ich heute ein kleines, schnell erdichtetes Textlein dahingeschrieben - falls sie hier aufschlagen sollten als Geister, Teufel und Dämonen.
Diesmal - gibt´s nix.
Letztes Jahr - waren gar keine hier.
Als sie zu St. Martin kamen - hatte ich sie sogar noch gefragt, wo sie denn zu "Halloween" gewesen seien? Sie hatten keine Lust ..... Hier das kleine Reimchen:

L i e b e   K i n d e r  !
Hier findet heute ein Treffen
der guten Engel statt –
Und deshalb: Nix mit mit „Halloween“
Tja, da seid Ihr platt.
Dämonen, Teufel und Geister - brauchen wir hier nicht.
Der viel bessere  „Lebens-Kleister“ – ist ein Herzenslicht.
Kommt gerne wieder an Sankt Martin,
da haben wir auch Zeit.
Wir wollen Frieden und Liebe –
und für Niemanden ein Leid.
Wir woll´n auch niemanden erschrecken
Und viel lieber Freude wecken
Für alle Menschen, Kinder, Leute!
Und darum heißt es hier und heute:
Teufel, Geister und Dämonen
Wollen wir hier nicht belohnen.
Kommt gerne wieder an Sankt Martin -
mit Eurem hellen Licht!
Mit einem Lied auf Euren Lippen -
und einem freundlichen Gesicht.
Dann woll´n wir gerne etwas geben
Für unser aller gutes Leben !!!


Nicht ganz stilecht, also rhythmisch - aber immerhin - habe ich auch noch meinen Drucker wieder ans Laufen bringen müssen - da fehlte das Rot - und er brauchte eine Druckkopfreinigung.  Die Kinder werden es ggf. schon kapieren.  
Einfach so tun - als sei keiner da - mag ich eben auch nicht.   
Jetzt - nach gemachten Hausaufgaben - kann ich, wenn ich will, durchaus die Tür unten öffnen per Knopfdruck - falls ich möchte. 

PS: Eben opjemaat, als es klingelte - und von unten den Ruf gehört "Süßes oder Saures". Nur - sie kamen gar nicht rauf - sondern waren gleich wieder weg. Ob se anjepfiffen worden sind? Hab nix gehört .... Außer mir - macht hier in der Regel eh keiner auf bei solchen "Anlässen". 
Und jetzt ist es auch draußen wieder ruhig - da haben sie schon seit ein, zwei Stunden "herumgespukt". 
Pack ich die Zettel wieder weg später - die fressen ja kein Brot. 

Sonntag, 30. Oktober 2016

"Systeme" im Land .... und zwei Bücher

In des Jüppchens Nachlass fand sich ein Buch, welches ich vor sehr vielen Jahren schon einmal gelesen hatte: "Alles in Butter" von Dieter Zimmer. Es ist der zweite Teil der Geschichte von Thomas, die 1950 in Leipzig beginnt und 1953 in der "BRD" endet. Der erste Teil heißt "Für´n Groschen Brause".
Ich las erstmals im Leben ein Buch zum zweiten Mal. Und staunte - wie ein Roman die einstige Umerziehung trefflich wiedergeben kann. Ich kann beide Bücher allerwärmstens empfehlen - wie auch die vielen berührten Rezensionen auf der bekannten Seite wiedergeben.
Es ist eine Reise mit dem zunächst 10-Jährigen, die einen an die eigene Kinder- und Jugendzeit erinnert - mich viel zum Schmunzeln und auch zum Lachen bringt - und andererseits auch zum Nachdenken - über uns Menschen und "Systeme".

Auf insgesamt etwa 600 Seiten erlebt Thomas also beide "neu installierten Systeme" im Nachkriegsdeutschland. Zunächst in Leipzig und im neu gegründeten "Arbeiter-und Bauernstaat" - und später, 1952, flieht er mit seiner Mutter gen Westen - gen "Wirtschaftswunder und Kapitalismus".
Zwei sehr konrastierende Welten - wenige Jahre nach 1945 - bis wohin beide Seiten noch eins waren - und in ein ganz anderes, gemeinsames "Systemhorn" bliesen.

Wie schnell sich Menschen trennen und spalten lassen - ist schon überaus erstaunlich. Und wie schnell aus einstigen obrigkeitshörigen Nahziehs -  orbigskeisthörige - hoppla, Zufall, der Verschreiber? also nochmal: obrigkeitshörige Kommunisten bzw. Kapitalisten werden, die sich wie Fähnchen im Winde drehen lassen.
Nicht nur das - sie sind in Windeseile so überzeugt, auf der richtigen Seite zu stehen - daß sie bereits wieder ihre Mitmenschen gängeln, malträtieren und die Kinder von klein auf indoktrinieren.

Mit dem Jungen Thomas - aus seiner Perspektive - durch beide Welten mitzureisen, ist eine Wonne, weil dieser so ehrlich und unverdorben ist.  Im Glück wie im Schmerz. Auch die Unbilden, sich der Weiblichkeit zu nähern, werden im zweiten Teil anrührend geschildert - zum Piepen!
Gestern erst kam Teil 1 an - und schon steckte ich wieder mittendrin in Thomas´ Geschichte.

Beide Bücher gibt es gebraucht für einen Appel und ein Ei zu erstehen.
Aber nicht vergessen - es gab hierzulande auch Zeiten - da waren ein Appel und ein Ei Gold wert!

Die Geschichte von Thomas - und andere Impulse - haben mir auch nochmal gezeigt, was das hier für ein verrücktes Land ist. Gerade Deutschland - hat in wenigen Jahren soviele "Systemwechsel" mitgemacht - und dennoch fanden und finden sich immer wieder gläubige und ergebene "Systemlinge" - die vor dem aktuell hirneingeprügeltem Hintergrund ihre Mitmenschen schikanieren.
Nicht nur unter denen, die fett profitieren - sondern - noch schlimmer - auch bei den "Kleinen".

Vielleicht - schaue ich mir heute mal "Biedermann und die Brandstifter" an - gibt es als Film aus den frühen Sechzigern im Netz zu sehen. Ich erinnere mich noch gut - wie zornig ich einst beim Lesen war.

Weitere Systemwechsel im Lande - gab es dann 1968 - erstmal schleichend/subtil, aber heute mit fatalen Folgen für die Kinder (Stichwort "Frühsexualisierung") und Frauen ("Emanzipation" als Köder für flächendeckende Frauenarbeit und "Entmännlichung" der Männer) - und natürlich mit forciertem Einsetzen der Globalisierung, wo 1989 die sogenannte "Wende" mit hineinfällt, die m.E. ebenfalls mit auf der Agenda stand - sonst wäre sie nicht eingetreten (lassen worden!).
Wenig später dann die sogeannte "Agenda 2010" - ausgerechnet von den "Sozies" durchgepeitscht - also die zunehmende Spaltung in Reiche und Arme.
Nur mal so - als grobe Eckpunkte - quasi Systemwechsel innerhalb des scheinbar bestehenden Systems - welches sich die ganze Zeit mächtig verändert. Oder so: Die planmäßige Umerziehung und Verblödung schreitet fort.  Und solche - die nicht blöde genug sind - werden an Mitteln knapp gehalten, damit die Kraft und der Willen zum Verändern erst gar nicht mehr da ist.

Über Jahrzehnte wurde immer wieder gespalten mittels medialen Verlautbarungen, die allseits Mißgunst schüren sollen - Alt gegen Jung,  Menschen mit Arbeit gegen solche ohne Arbeit, Kinderlose gegen Menschen mit Kindern usw.

Was aktuell geschieht - ist nochmal eine forcierte Spaltung - da schreib ich jetzt nichts dazu - sonst wird mir das zu lang hier.
Zusammenfassung in Kürze:
Offenbar haben wir Menschen immer noch nichts gelernt - trotz sovieler Gelegenheiten.

Also - beide o.g. Bücher nochmal wärmstens empfohlen! Es gibt viel zu schmunzeln, zu lachen - aber auch Tiefgründiges - welches einem einen guten Spiegel vorhalten kann.                            

Samstag, 29. Oktober 2016

Der kleine feine Kater ....

.... und ich - wir haben immer noch viel zu lernen.
Ich Geduld mit ihm, weil er lange lange lange nicht so wagemutig ist, wie sein einstiger Vorgänger.
Kackenfrech schon - wenn er sich sicher fühlt.
Und er - Geduld mit mir, weil ich ihn noch lange lange lange nicht so gefordert = gefördert habe, wie es vielleicht sein könnte. Ich lasse ihn lieber von selbst kommen.  Und will ihn nicht mit Lekkerlies "dressieren".  Habe mir seinerzeit gesagt: Ok - wir haben Zeit! Hier drängt niemand zu nichts.

Nun - ist er mir so ans Herz gewachsen - daß ich gestern noch kurz überlegte, ob ich die immer noch laufende Suchmeldung nach seinem Vorgänger einfach nicht mehr verlängere. Loslassen also.
Habe mir die dann nochmal angeschaut - und einen tollen Kater gesehen auf den Bildern, der mir ebenfalls sofort ans Herz gewachsen war.  Ein rechter Haudegen - staune heute noch über ihn.
Aber - er ist eben verschwunden - und wird es wohl auch bleiben.
Hab dann nochmal verlängert - aus "Prinzip". Wenige solche - Prinzipien - habe ich noch.
Glaube nicht, daß er jemals nochmal wiederkommt - aber wenn - dann könnte er dem bisherigen Wohnungskater so einiges erzählen - aus dem Draußen-Kattzenversum!

Wie auch immer - ich bin weiterhin sehr froh und glücklich - mit Baluchen. 
Der mich auch manches Mal erstaunt - wie heute wieder mit einem spontanen Rundgang auf dem Hausflur hier oben. Wenn die Neugier einmal geweckt ist - wollen sie´s eben auch genauer wissen.
Würde er raus können - er wäre auch ein Wilder.
Etwas kleiner und etwa halb so schwer wie sein recht kräftiger Vorgänger - aber sowas von wendig
Jetzt - liegt der Kater mitten im Salon entspannt auf einem Kissen.
Und das freut mich immer wieder mehr als sehr - immerhin traf ich ihn einst versteckt unter einer Decke an und hörte: Das macht er immer so - auch bei 40 Grad.

Soll auch alles kein Vergleich sein - sowas ist bei Tieren ebenso unmöglich und unsinnig, wie bei Menschen. War nur nochmal kurz eine Art Prüfung gestern - ob mein Herz frei ist.
Ist es - ggf. = im unwahrscheinlichen Fall sogar für beide.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Was ist der eigene Anteil? ....

 .... an allem, was geschieht in der Welt?
Das ist die Frage - die mich schon sehr lange jeden Tag beschäftigt. 

Eben einen (zitierten) Text dazu gefunden - im Kommentarbereich von YT - der Vieles trefflich zusammenfaßt.

"Wir sprechen von weltweiter Zusammenarbeit, doch wir lehren unsere Nachkommen, daß materieller Eigennutz die Kraft ist, die die Geschichte vorantreibt. Wir sprechen davon, daß wir mit anderen teilen müßten, doch wir erklären unseren Kindern, daß das allgemeine Wohl nur vorangebracht wird, wenn der einzelne seinen selbstsüchtigen Wünschen und Begierden folgt. Wir sagen, das Leben sei ein Wert an sich, erziehen aber die nächste Generation in der Überzeugung, das Leben sei durch eine Mischung aus blindem Zufall und blankem Opportunismus entstanden. Wir fragen uns, warum es so wenig Toleranz auf der Welt gibt, doch wir lehren unsere Jugend, es gebe nur eine objektive Wirklichkeit, die sich allein der Vernunft erschließe. Traurig konstatieren wir eine Welt, die bar aller Gefühle, aller Mitmenschlichkeit, aller Empfindungen ist, schreiben aber zugleich fest, daß solche Erwägungen keinen Platz in einem Bildungssystem haben, das menschliche Interaktionen auf Zahlen, Gleichungen und statistische Daten reduziert, um sie in Computermodellen analysieren zu können. Es wäre einfacher, sehr viel einfacher, könnte man die Generäle, die Politiker und die Kriegsgewinnler für diesen traurigen Zustand der Welt verantwortlich machen. Doch auch ihr Verhalten ist nur ein Spiegelbild unserer Kultur und unseres Bewußstseins. Würde man eine Umfrage durchführen, würde sicherlich die Mehrheit der Interviewten ohne Umschweife der Behauptung zustimmen, daß Wissen Macht, Macht Herrschaft und Herrschaft gleichbedeutend mit Sicherheit ist. In dieser Hinsicht sind die "Verantwortlichen" nur die willigen Werkzeuge, die Erfüllungsgehilfen unseres kollektiven Bewußtseins. Als Spezies haben wir keinen Zweifel daran gelassen, wie wir unserem Sicherheitsbedürfnis Genüge tun wollten. Die Militärs, die Politiker, die Diplomaten, die  Waffenlieferanten sind dabei nur die Verwalter und Schutzpatronen unseres Weltbildes."
Als Quelle ist angegeben: Jeremey Rifkin hatte 1987 in "Kritik der reinen Unvernunft" (S. 37).

Kürzer zusammengefaßt: Es fehlt die Herzensbildung. 

Freitag, 21. Oktober 2016

Kleine Bitten - sofort erhört - jetzt kratzt er nur noch .....

.... mit einem Rechen die Blätter vom Asphalt, der "Huusmeister" von nebenan. Seine Nachbarin hatte ihm neulich Bescheid gegeben - er möge die Blätter doch besser mal eben zusammenkehren - statt uns viereinhalb Stunden mit einem leistungsschwachen aber sehr lautem Laubsauger zu nerven.
Da sag ich: Dem Himmel sei Dank. Und einige Andere werden es ihm auch danken - so sehr hat er genervt mit dem sinnlosen Krachmachteil. 

PS: Drei Stunden später - gleicher Mann jetzt mit Besen gesichtet - immer noch mit nassem Laub kämpfend. Er ist einfach - ein echtes Original. 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Novemberblues im Oktober .....

... wat soll´s - dann ist er eben eher durch. Haha ....
Jedes Jahr wieder - aber trotzdem immer anders.
Gestern - mit dem Rädchen kurz durch´s Grau und den Nieselregen strampelnd - fragte ich mich, ich glaube erstmals überhaupt und grundsätzlich:
"Will ich das wirklich?"
Also - jedes Jahr im Herbst gen Winter und Tristesse blicken - naßkaltes ungemütliches Klima - wenig Sonne - usw.
Oder - wäre es nicht besser - an einem Ort auf dem Planeten zu leben - wo es fast immer schön ist?
Hmmmhhh ....
Ist eben immer wieder so eine Übung - alle Jahreszeiten zu erleben.
Außen wie innen.
Allüberall.

Freitag, 14. Oktober 2016

Handmühle - statt Ersatzteil für die elektrische ....

Meine feine Moulinette ist nicht mehr brauchbar - der Deckel fiel mir runter vergangenen Winter und zerbrach. Als Ersatzteil kostet das Plastikteil etwa ein Drittel soviel wie eine komplette Maschine.
Für nur wenig mehr - bekomme ich eine Handmühle - habe ich heute mal nachgesehen. Mit der ich auch alles Mögliche mahlen kann.

Aktuell geht es um die Haselnuss-Beute, die dieses Jahr mehr als reichlich ausfällt. Irgendwie - muß ich die ja gemahlen bekommen - für einen köstlichen solchen Kuchen. Vielleicht - kann mensch die ja auch einfach "kleinstampfen" .... ich werde sehen.

Jedenfalls dachte ich mir - so eine Handmühle ist sicher nicht verkehrt. Alles, was nicht unbedingt von einer "Außenversorgung" mit Energie abhängt, scheint mir so gar nicht verkehrt.

Eine der Krönungeen des üppigen Elektro-Unsinns ist für mich - ein elektrischer Dosenöffner - also für Privathaushalte.

Wurde heute nostalgisch beim Nüsse-Aufsammeln im Nachbars-Garten der alten Dame, die nichts mehr holt. Zu dritt waren wir rübergegangen und haben nicht mal ein Drittel der Nüsse aufgesammelt, obwohl wir mit vollen Händen wieder gingen.
Die Äpfel von einem einzigen, sehr altem Apfelbaum - hätten locker eine Großfamilie über den Winter erfreuen können - mitsamt Eingekochtem.

Ich durfte sowas noch kennenlernen in meinen Kindertagen. Sowohl aus unserem Schrebergarten - der soviel an Ernte abwarf, daß noch viele Andere Freude dran hatten - als auch bei den Verwandten einst in meinem geliebten Lüneburg. Im Keller waren die Regale voll mit Eingemachtem aller Art - und im Schuppen lagerten die Kisten mit den unverarbeiteten Äpfeln - die ich gerne mitputzte, bevor sie in die Kisten kamen. 

Bis heute erinnere mich an einen Tag, an dem ich nicht mit zum Kartenspielen bei Freunden in Lüneburg ging - sondern mir meine Tante Käthe leid tat, die ganz alleine gelassen wurde von Allen an dem Tag - zum Bohnenpflücken im Garten. Ich blieb also bei ihr und half. Es war ein sehr schöner Nachmittag - und sie erzählte mir Jahrzehnte später noch, wie sehr sie sich gefreut hatte einst, daß ich lieber dablieb und ihr zur Hand ging.

Übrigens - wurde ich einst fast überall hin mitgenommen - und oft fand ich mich in Gesellschaft von vielen vel älteren Menschen. Zwei, drei und auch vier, sogar fünf  Generationen älter  als ich. Man könnte sagen - die Freunde der Älteren - waren auch mir freundlich gesonnen. Und damls gab es noch viele Menschen, die schon über 80, sogar über 90 waren - und immer noch gerne gesellig zockten. Meine beiden Urgroßtanten - Mieze und Käte - waren auch beide schon über 90 - und schmissen noch ihren eigenen Haushalt zusammen - samt Garten. Chapeau! und: Solche Menschen gibt es heute kaum noch.

Auf Dauer wäre das natürlich langweilig gewesen - mit den vielen Alten. Aber gleich nebenan war ich fast schon adoptiert - bei einer sehr lieben und lustigen Familie mit drei Kindern. Die ich viel später als Erwachsene noch gerne besuchte, sobald ich mal wieder in Lüneburg war.

Bis heute habe ich nicht vergessen - daß das Leben meistens in der Küche stattfand - dort wurde ständig gewuselt - aber auch am Küchentisch gesellig beieinander gesessen. Abends dann ging es in die Stube - aber lange nicht immer, weil´s in der Lüneburger Küche ja auch so schön war.
Groß war sie, die Küche - größer als die anderen Räume.
Und die Dinge dort - Möbel, Töpfe, Löffel und vielerlei Gerät - hatten schon Jahrzehnte auf dem Buckel, ohne, daß was Neues gebraucht wurde.
Bis heute bin ich in Gedanken immer noch sehr oft dort. Und schaue raus in den sehr großen Garten - oder gehe über die steile, halsbrecherische Treppe runter in den Keller, um köstliche, eingemachte  Zaubereien aus dem Regal zu holen und nach oben zu tragen.

Fragte mich heute beim Haselnüsse aufsammeln - ob das nicht das schönere Leben war. Und brauchte nicht lange, bis die Antwort kam.
Und - die Idee, mir doch lieber eine gute Handmühle zu besorgen.

Vielleicht sammel ich nochmal ein paar Nüsse - und bringe sie der sehr netten alten Dame, aus deren Garten sie sind. Einfach so. Weil´s Freude macht.
Oder - noch besser: Bringe ihr ein schönes Pfund - von den bereits trockenen.
Die war einst soooo bezaubernd - als ich den verschwundenen Kater suchte - das werde ich auch nie vergessen.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Bei nur kurzem "Scannen" von Infos für des Kater´s potentiell potenzierte Spielfreude ....

... traf ich zügig auf genau das, was wir hier nicht brauchen und auch nicht wollen: Konditionierung mittels (Klick-) Geräuschen und Belohnung mit Fresschen.
Ich staunte nur - denn demnach soll der Mensch das arme Katzentier gleich dreimal am Tag damit quälen - und dabei etwa 20 bis 40 "Lekkerlies" parat haben. Im von mir gesichteten Video - fraß die Katze das sogar alles.

Genau das - brauchen wir hier nicht.
Eine solche "Konditionierung". 
Und - zum Glück ist der kleine feine Kater eh unbestechlich - nach wie vor - mit solchem Zeugs.
Was übrigens eher selten ist.

In jüngster Zeit - bekommt er von mir vielleicht maximal 4 solcher "Leckerchen" - wenn ich mal wieder etwa alle zwei, drei Tage das Freßspielbrett seines Vorgängers für ihn befülle - und er sich tatsächlich über Nacht was geholt hat.  Die jeweilige Befüllung ist immer sehr sparsam, weil das Kind eben so gar nicht bestechlich ist mit Zeugs.
Was ihm aber Freude macht: Wenn er während solcher Befüllung mal die o.g. vier kleinen Leckerchen - von Mensch zu Kater angeboten bekommt. Ganz ohne "Klick" und andere Konditionierungs-Versuche.

Also - mit solchem "Konditionierungs-Zeugs" - wird das hier nichts mit uns. Wir mögen sowas nicht. Punkt! Wir lieben Frei-willigkeit. Und keine Trickserei.  Auch lieben wir keine "Abfütterung" - unter Niveau.

S´Katerchen und ich bleiben also erst mal im "Chaosmodus" - wo sich die Dinge eh von selbst regeln. Natürlich - konditionieren wir uns auch in diesem gegenseitig. Sowas - geschieht immer auf ganz natürliche Weise - unter lebenden Wesen.

Was ich aber noch suche - ist etwas ganz Anderes, als stumpfe Dressur. Ich suche - nach echten Herausforderungen für´s Kind, die er liebend gerne annimmt. Wird sich alles - weierhin ergeben- aus dem "ganz normalen" Leben.

Besonders lustig war für mich übrigens in einem solchen Video - daß ich gerade genau das liebe am Kater - was andere Menschen ihrer Katze abtrainieren wollten - mittels einer Konditionierung auf "Sitz".
Ich finde es sehr amüsant - wenn er seine Vorfreude auf seine Mahlzeit damit bekundet - daß er gleich mal hochspringt an den Ort, wo ich sie ihm gerade in die Schüssel fülle.  Habe überhaupt keine Einwände - gegen seine alerte Vorfreude. Im Gegenteil - ich freue mich einfach mit.
 
Manchmal - eigentlich schon recht oft - ruft mich der Kater einfach mit einem "Spezialmaunzen" - wenn er spielen möchte.
So - geht´s auch. Mit entsprechender Kommunikation eben.
Wir kriegen das schon hin ....  bzw. haben wir ja schon - bestens.  

Sonntag, 9. Oktober 2016

Huch! - Der Kater reagiert mittlerweile auf seinen Kosenamen .....

.... viel besser als auf den Namen, der ihm einst zuteil wurde. Zum Piepen.
Und - unseren "Übungsparcour" hier - werden wir selbst bauen.
Hatte tatsächlich mal ganz kurz nach sowas geschaut im Netz - und da werden simple Plastikteile für sehr viel Geld verhökert. Ein Witz ....

Bis also hier der improvisierte "Parcour" steht - wird eben weiter im Chaos geübt  bzw. zuvorderst: Gespielt! - auch da gibt es immer wieder erstaunliche Entwicklungen. S´Katerchen ist ja - ein freies Wesen - und braucht überhaupt nicht in irgendwelche seltsamen Formen "hineindressiert" werden. Alles also völlig freiwillig - wenn er ggf. Freude hat an potentiellen Herausforderungen.
Hat er eh - auch, wenn er nie nie nie im Leben sinnlos auch nur durch einen Ring springen will.
Vermute - ich würde ihn ohnehin nicht dazu kriegen - weil er immer noch bzw. weiterhin völlig unbestechlich ist - was irgendwelche Leckerchen betrifft.
Das nenne ich - Charakter!

S´ Katerchen kriegt doch keinen Besuch .....

... und ich staune über M. und ihre hellseherischen Qualitäten - die das einst schon vorhergesehen hatte.
Eine dreiviertel Stunde vor dem Besuchstermin - erfolgte eben eine Absage - der Mann müsse heute doch kurzfristig arbeiten. Und sie würden sich dann nochmal melden.
Hmmhhh .....
Ehrlich gesagt - ist mir das für den Kater auch lieber so.
Kann zwar verstehen, wenn die Menschen ihn gerne nochmal sehen wollen - aber für den Kater bringt sowas eher unnötige Verwirrung - denke ich dazu. 

Samstag, 8. Oktober 2016

Was mensch so alles träumt .....

.... heute morgen ging es um einen "Katzen-Geschicklichkeits-Parcour" - und der Kater wurde geprüft von einer sehr ernsten und etwas strengen Dame, die extra dafür durch´s ganze Land fuhr - um den Katzen die Prüfung abzunehmen. Katerchen fiel gleich mehrmals hintereinander durch, haha .... und die Dame war dann etwas säuerlich wegen ihrer jeweils langen Anreise. Sie hatte gesehen - daß wir nicht wirklich trainiert hatten.
(Wir haben hier einen Chaos-Parcour .....)

Als ich aufwachte aus diesem seltsamen Traum - lag der Kater im Bett. Dies hat er sich nun angewöhnt - und ich freue mich drüber. Vielleicht hat er mir ja den Traum geschickt? Will also - mehr gefordert werden?
Seither überlege ich schon - was wir als Parcour-Markierung nehmen .... und will mich mal ein wenig schlau machen - was ihm so alles Freude machen könnte als Herausforderung.

Morgen bekommt er Besuch von seinem einstigen Dosenöffner.  Ich bin gespannt - immer noch - ob er sich überhaupt zeigen wird - oder ggf. in seiner sicheren Höhle bleibt, die er inzwischen nur noch äußerst selten nutzt.  Nur noch, wenn es klingelt - und er nicht weiß, wer oder was kommt. Paßt also - haha.

Heute ist er genau acht Wochen hier - und mir sehr ans Herz gewachsen. Kann mir keinen "Besseren"  denken.

Den kleinen Kratzbaum habe ich ja schon vor ein, zwei Wochen wieder erleichtert abgegeben - wegen konsequenter Nichtbeachtung. Gestern war ich kurz unten - er steht nun für die beiden lustigen Puschelperser bereit neben einem riesigen anderen Teil - und mußte herzlich lachen, weil die sich tatsächlich auf dem Teil zusammenrollen - der Puschelkater gestern in eine recht kleine, hängende Schale. Zum Piepen.
Der Hiesige - mag es wohl einfach nicht - und auch das ist bestens so. Für mich schien das Teil eh nur ein Staubfänger zu sein. Und dazu - eher eine Art Beleidigung für´s lebendige Kater-Naturell.
Der - "jagt" und springt hier jeden Millimeter aus. Und so geschickt - daß ich immer nur wieder staune. 

Immer wieder zeigt sich - daß jedes Tierchen seinen ganz eigenen Charakter hat.
Obwohl sie ja - so heißt es - über das jeweilige Kollektivbewußtsein verbunden sind und alle wichtigen Informationen derart austauschen können.
Vermute - wir Menschen könnten das auch - wenn wir es wollten.          

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Der Lügen- und Täuschungs-Dschungel ....

... ist dicht geworden. 
Wenn ich dran denke - daß ich mal auf der Suche nach Wahrheit war - kann ich mich gerade nur wundern darüber, was ich gefunden habe: Viel Verwirrung.
Und viele falsche Propheten - und nicht einmal alle mit böser Absicht. Manche gar mit besten solchen Absichten - aber am Ende - wissen die auch nichts.
Ganz kurz: Ich falle immer mehr vom Glauben ab - aber das ist jetzt nicht etwa theologisch gemeint.

Gestern abend im Bett bzw. heute früh - las ich eine ganz interessante Theorie über die Entstehung der Erde - und dachte nur: "Könnte sein - könnte aber auch nicht sein" und: "Niemand weiß es wirklich".
Es gibt davon soviele - Versionen, Visionen, Theorien - und für mich ist derzeit keine mehr wahr - die sich mir nicht unmittelbar erschließt.
Dies gilt - für sehr viele andere "Angelegenheiten und Themen" des Lebens genauso.
Fast nichts - hält Stand.
Alles - graue Theorie - aus irgendwelchen Hirnen.
Und ein wenig Lebenserfahrung sagt mir inzwischen: Das - was zur Zeit als "wahr" gilt - und von den Meisten noch geglaubt wird - gehört als Erstes gründlich auf den Kopf gestellt - eher ist oft das Gegenteil wahr oder wenigstens wahrscheinlicher.

Wenn ich mir dann den Kater so anschaue in seiner Lebenswirklichkeit -  denke ich oft: Der "weiß" viel mehr als jeder Mensch. Ist einfach unbelastet von hirnrissigem Zeugs. Und - hat kein Internet - haha.

Letzteres - stellt sich für mich immer mehr als nicht wirklich erhellend heraus. Gerade in dieser Zeit - in der soviel mit Dreck dort geworfen wird - gegen Bezahlung. Von bezahlten Schmierschreibern, die vermutlich nicht die Bohne darüber nachdenken, was sie da tun.

Aber auch viele, die dafür nicht bezahlt werden - lassen sich impfen von so schlechtem Gebaren - und denunzieren und diskreditieren sich bereits gegenseitig und quasi freiwillig. Siehe oben - obwohl niemand die Wahrheit mit Löffeln gefressen hat. Würde es sich lediglich um inhaltliche Auseinandersetzungen handeln und diese in menschenwürdiger Kommunikation geführt werden - wäre es ja ganz in Ordnung. Aber - der Ton ist inzwischen oft unterirdisch. Die Rechtschreibung übrigens auch - was mir fast schon weh tut beim Lesen. Also - beides.

Kurzum - das alte "Teile und Herrsche" wurde fleissig befeuert - und es funktioniert leider immer noch bestens.

Naja - immerhin hat mich die Anwesenheit des formidablen Katers wieder ein Stück weit ans Lesen von Büchern gebracht. Da kann mensch sich solch übles Gebaren - ersparen. Es hat ja auch - eine ganz andere und weit "stillere" Qualität. Und - auch das muß ich nicht mehr ernst nehmen.

Alles in Allem - also wieder mal eine ganz andere "Lebensphase". Eine mehr glaubensfreie. Eine - in der ich Vieles nicht mehr glaube - was man mir einst so erzählen und bei-bringen wollte.
Eine - in der ich nicht mal mehr an angebliche "technische Möglichkeiten" glaube - mit denen man uns  Menschen soviel Angst  machen will - um unsereiner fein zu kontrollieren.

Wenn ich für mich selbst zurückblicke und mal fein hinschaue - was genau ich von all dem, was mir erzählt wurde, einfach einst geglaubt habe und nie selbst überprüft habe - teils auch, weil ich es gar nicht könnte - so kommt Vieles zusammen.
Und auch ich - als ein Mensch, der sich lange einbildete, kritisch genug zu sein - bin einfach drauf reingefallen - auf alles Mögliche, was die Masse so zu glauben geneigt ist. Bin ich immer noch.  Aber - ich bin auch wachsamer geworden. Einfach so. Also - ohne "spezielle Übung".

Kann eine einzelne Ameise die Welt verändern?
Die Einen sagen so - die Anderen so.
Und - niemand weiß Genaueres.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Da der Kater offenbar einst auf eine Art Nahkampf trainiert wurde ....

... was er glücklicherweise eher "sanft" praktiziert - was aber dennoch reicht, um mich ggf. zu verletzen -  habe ich eben mal einen feinen Handschuh aus dem Schrank geholt. An dem - darf er sich gerne austoben. Und ich hab auch noch meinen Spaß dran.
Eigentlich sind es mehr "Liebesbisse" - die er da austeilt.

Ich staunte noch kurz - woher ch eigentlich diese feinen Handschuhe habe? Typisch für mich - brauche immer noch uralte auf, die lange nicht so angenehm sind .... naja. Habe eh nur selten solche an den Händen.

Fühlt sich echt gut an - also der rechte - den linken hab ich in der Kiste gelassen.
Und so richtig wintertauglich.
Nun wird er halt im Nahkampf eingesetzt.
Wie schon geschrieben - der Kater ist nicht aggressiv - aber er ist eben bis hierhin ein "Einzelkater", der sich sicher gerne mal mit Artgenossen messen = also auch kloppen würde - wie es sich gehört.

Jedenfalls - ist er schon sehr sehr mutig geworden in seinen siebenundeinhalb Wochen hier.
War eben wieder vor der Wohnungstür gucken - und hat dann Regenbogenlichter zu fangen versucht. Vor denen er neulich noch ängstlich abgehauen ist.
Ich habe im Fenster ein paar Kristalle hängen - die bei Sonnenschein jede Menge zauberhafte Lichter auf die Wände und auf den Boden spiegeln.
Und eben - habe ich die angestossen und der mutige Tiger - hat versucht, das wackelnde, regenbogenfarbene  Licht einzufangen.

Ja - ich beobachte ihn sehr gerne. Und überlege mir oft - daß er unterfordert ist in der Hütte - mit seinen hellwachen Sinnen und seinem Bewegungsdrang. 
Wir haben es aber in Arbeit hier - und ich lerne gerne dazu - wie er auch.

Nach solchem kurzem Intermezzo - Regenbogenlichter fangen wollen und sehr kurzer Nahkampf mit einem leicht knisternden Handschuh -  liegt das Tier nun schon wieder zufrieden und entspannt auf einem seiner vielen Plätze. Janz friedlich. Und sooo bezaubernd.

Es ist kühl geworden ....

... am Morgen nur noch 6 Grad draußen.
Mach ich also mal die Heizung an - zum Glück tut die es, gestern morgen dachte ich noch beim Erstversuch, es wäre anders, hat aber nur lange gedauert nach der Großoperation des Installateurs neulich an allen Geräten.
17 Grad in der Hütte heute morgen - will ich also mal auf 20 hochheizen im Salon, bevor ich eh wieder das Fenster öffne.
Zu diesem Zweck - um Heizkosten nicht gleich zum Fenster rauszuwerfen - lehne ich mal die Salontür an - also soweit, daß der eh schmale Kater noch fein durchhuschen kann.

Der - kennt das so nicht.
Bzw. im Schlafsalon mittlerweile schon zur Nacht. Zuvor - standen hier alle Türen weit offen, damit er fein fetzen kann.
Ich sage ihm also: Mach ich gleich wieder auf - ist nur zum Heizen - und wende mich wieder dem Kaffeekochen zu.
Als ich mich umdrehe - hat sich das bereits erledigt. Die Tür steht schön weit  offen - der Kater hat sie mal eben wieder in seine gewohnte Position gebracht. Natürlich - wird er dafür gelobt, haha.
Einen zweiten Versuch starte ich noch und ernte darauf - ein Protest-Maunzen und darf zusehen, wie er sie wieder ordnungsgemäß weit öffnet.
Daraufhin - lasse ich es einfach so - und freue mich über´s Kind.
Es weiß eben - was es will.

Und - eigentlich sind wir uns da recht ähnlich. Ich mag auch lieber alles offen - und weit.
Bei ihm aber freut es mich nochmal besonders, daß er sich nun gar nicht mehr "versteckt", sondern einfach die ganze Hütte für sich in Beschlag nimmt. Plätze hat er ja reichlich zur Verfügung.
Neuerdings - statt wie einst unter der Küchenspüle im Dunklen zu ruhen - macht er es sich eben im Schlafsalon auf dem Bett gemütlich - und da hat er wahrlich mehr Raum, als im Kabuff.

Gestern abend hat er auch mal eben die Tür vom Schlafsalon wieder schön weit aufgemacht - aber hatte dann ein Einsehen, als ich sie wieder anlehnte .... so ist das manchmal - Kompromisse sind machbar. 

Seit der Kater im Bett schläft - schlafe ich übrigens erstaunlich tief - und wundere mich schon fast.
Katzen haben die Fähigkeit - potentielle negative Felder zu entstören und sogar Räume zu reinigen - las ich mal wieder dazu.
Ich hatte ihm das zwar von Anfang an untersagt, mir irgendetwas als Mensch abzunehmen - denn Katzen tun sowas - und ihm erklärt, daß das hier nicht seine Aufgabe sei. Seine Aufgabe sei nur - einfach glücklich und frei zu sein. Aber - vielleicht tut er das ja gar nicht - und seine Präsenz reicht schon aus.

Sein einstiger Vorgänger - schlief oft auf meinem Oberkörper - und von da an hatte ich weit weniger Rückenschmerzen (nach Unfall und OP). Und staunte nicht schlecht.
 
Mensch Gott! - was bin ich froh, mich doch nochmal wieder getraut zu haben - wieder als Dosenöffnerin zu fungieren!

Gestern nachmittag staunte ich noch - weil die Katzen aus der Umgebung hier unten im Garten waren. Gleich auf dem Teil unterhalb des Schlafsalons - wo der feine Kater auf dem Bett ruhte.
Ich fragte mich noch - ob sie ihn wohl wittern können - denn auf dem Stück Rasen am Haus sehe ich die sonst fast nie - und die Antwort lautete: Ganz sicher!

Dienstag, 4. Oktober 2016

Irgendein alter Kindheitsspruch ....

.... besagte etwa, wenn jemand meinte "Ach - das ist aber ein liebes Kind!" - "Ja - aber nur, wenn es schläft".
Putzig sieht er aus, wenn er schläft, der Kater..

Und wenn er so richtig wach ist - geht er ab wie eine Rakete. Ist kaum zu bremsen - aber das will ja hier zum Glück auch niemand.  Im Gegenteil - freue ich mich drüber und muß oft lachen über sein unbändiges Temperament.

Ob er "schon etwas kaputtgemacht hätte" - fragte mich die Frau neulich am Telefon, bei der er zuvor hauste und sein Futterchen bekam. Nein - hat er nicht.

Ist auch nicht seine Absicht - liegt ihm völlig fern. Nur manchmal - also einige Male am Tag - geht er eben seinem naturgegebenem Temperament  nach - und davon hat er jede Menge. Ich amüsiere mich drüber - und staune, wie flink und kräftig er ist. Und darüber - wie er hier abfetzt - ohne auch nur irgendwas dabei umzuhauen.

Zwar ist er manchmal sogar angriffslustig - aber nie aggressiv - sondern immer nur im Spiel. Ich beginne - mich ein wenig drauf einzustellen und auch ihn "auszuloten" - denn er ist wahrlich wild nun, wo er immer mehr Vertrauen faßt. Nur - die Krallen darf er halt nicht voll ausfahren und beißen darf er nur sanft - was er wohl gut versteht.
Gleichzeitig - ist er inzwischen umso schmusiger, wenn er sich ausgetobt hat.
Kurz - es ist echt erstaunlich, wie er sich eingelebt hat und immer mehr aufblüht. Immer frecher wird.
Ich - mag ihn so. Und das ist weit untertrieben.

Seit einigen Nächten liegt er gerne nachts im Bett auf dem Plumeau - und rührt sich nicht die Bohne, wenn ich mich bewege. Mach ich also Gymnastik - wenn ich mich mal drehen will. Haha ....

Und heute ist er schon den dritten Tag nicht einmal in seine sichere Höhle abgedüst - und hat nicht einmal geknurrt - wenn er Geräusche aus dem Treppenhaus hört, die ihm noch nicht recht vertraut sind. 

Gestern abend im Bett habe ich ihn beobachtet beim Spiel - und mir kurz mal ausgerechnet, wie die Wohnung wohl aus seiner Perpektive "bemessen" ist. Etwa sechseinhalb Mal so hoch, wie er selbst. Würde für mich eine Deckenhöhe von fast 12 Metern ergeben ..... hui!






Samstag, 1. Oktober 2016

Was ist Wichtiges passiert auf dem Planeten?

... genau: Der Kater erobert sich seine Welt - weiter.
Heute morgen - war ich sehr kurz etwas unaufmerksam, weil ich einfach nicht mit ihm rechnete. Darf ich aber jetzt schon tun - denn fast hätte ich das Dachfenster nicht rechtzeitig. zugezogen, als er bereits auf der Kücheneinrichtung herumspazierte - von wo es nur ein Katzensprung auf´s Dach wäre.
S´Kind wird also - langsam neugieriger und vorwitziger.

Heute nacht staunte ich mal wieder - wie das Leben so die Geschicke steuert.
S´Katerchen hatte es sich nun zum wiederholten Male im Bett gemütlich gemacht - aber erst zum zweiten Male zwischen meinen Füßen am Bettende, auf dem Plumeau.
Als ich wach wurde und es bemerkte - staunte ich - denn sonst strampel ich oft wild herum mit den Beinen in der Nacht.
Kaum - liegt so ein feines Wesen dort - bleiben die Gliedmaßen ruhig liegen, um es ja nicht zu stören.

Ihm scheint es gefallen zu haben, denn er liegt heute schon fast den ganzen Tag gemütlich an gleicher Stelle - auf dem Bette.

Eben - wagte er sich gar raus aus der Wohnungstür - und hat erstmals das Treppenhaus kurz erkundet und erschnuppert. Zuvor kam er gleich auf die Fensterbank im Salon - als ich mal das Fenster weit öffnete. Ja - er will es langsam wissen .... was sonst noch so an Katerwelten für ihn hier ist.

Achja - und wenn der so weiterfrißt - muß er bald mal auf Diät gesetzt werden - haha. Ne - echt - wat war der schmal dürr, als er hier ankam. Ist immer noch bestens in Form - aber hat auf jeden Fall zugesetzt. Sieht jetzt aus - wie ein feiner, perfekter Kater - der er ja ist.
Und nicht - wie ein Hungergerippe.

Soweit bis hier - die heute wichtigen Nachrichten - aus unserem "Versum".
Eines - von vielen Milliarden.

Eines von vielen Milliarden - die heute an Liebe und gewiß nicht an Krieg gedacht  haben.    

Freitag, 30. September 2016

Donarwetter - hört´s Euch bitte kurz an ....

... die Welt ändert sich.
Hier auf den Phillipinen - ein mutiger Mann. 
Wäre er der Einzige - so müßte mensch um ihn bangen. Aber - er ist ja schon lange nicht mehr alleine. 

Wie bei Menschen - eine Mischung aus Schiß-inne-Bux und Neugier bzw. Mut ....

... beim Katerchen.
Eben - kurz mal wieder mutig. Als ich wiederkam - saß er recht nah bei der Wohnungstür und wollte mal gucken. , was da wohl so alles noch ist. Ich ließ ihn gerne.
Immerhin: Mutig!
Er will es wissen - traut sich aber noch nicht so recht.
Wir haben Zeit .... bzw. er.
In seinem eigenen Tempo.

Vemutlich  - wird es nicht mehr allzulange dauern - bis er da rausgeht - und ein wenig weiterschnuppert. Ich werde ihn lassen. Bin völlig ungeeignet - ein Tier in eine Wohnung sperren zu wollen. Schaumermal.

Nun habe ich natürlich auch leicht reden - denn wir hausen ja im Himmelsgeschoß und nicht ebenerdig.
Äh ... das war ein Paradoxon jetzt.
Also - hier oben brauche ich mir nicht wirklich Sorgen machen, daß das beste Katerchen gleich nach draußen schießt.
Und andererseits - wünsche ich mir für ihn - daß er das kann, wenn er es will.

Wird sich ergeben.
Liegt an ihm - wie mutig er ist - sein will.
Ich werde ihn kaum bremsen.
Höchstens mal - aus temporärer Ungeduld.

Ein toller Typ jedenfalls ist er - mit viel Charakter.
Heute morgen mußte ich nochmal sowas von aus dem Bauch raus lachen - als ich ihm ein "Nein" ansagte an der Stelle, wo er so gerne mal die Tapete oder die Tür ankratzen würde - und er es sofort kapierte und abließ - aber dann doch nochmal fliegengewichtig an der gleichen Stelle hochsprang - trotzig halt. Aber - immerhin einverstanden.

Nochmal unterirdisch - knapp 2 Minuten "Bundespressekonferenz" ....

... zieht´s Euch mal so richtig tiefenpsychologisch rein. Lohnt sich - echt. 
Lohnt sich auch - den Ton abzuschalten- und nur die Mimik zu beobachtem - bei diesen seltsamen Menschen. 

Donnerstag, 29. September 2016

Unterirdisch ....

...scheint ja eine Menge los zu sein.
Macht gerade die Runde - und in dieser Sendung (Kulturstudio trifft Alex und Frank ...) war´s gegen Ende auch Thema. 

Kurzer Zahlenvergleich hier mal zitiert: Der bisher teuerste Bahnhof der Welt hat etwa 4 Milliarden Euro gekostet - und befindet sich in NewYork / Manhattan - einer 8 Millionen-Stadt. Geplant war er mit 2 Milliarden.

Der Berliner Flughafen kostete bisher etwa 5 Milliarden Euro - und die Fertigstellung scheitert angeblich an Lächerlichkeiten.  Berlin wird wohl inzwischen so etwa 4 Millionen Menschen beherbergen.

Und jetzt: Stuttgart 21 - ein unterirdischer Fernbahnhof in einer Stadt mit weniger als 800.000 Menschen - wird inzwischen mit 10 Milliarden angesetzt. Vergleiche mal mit New York, haha. Und die "offiziielle  Begründung"  für diesen seltsamen Bau lautet - man würde ein paar Minuten schneller an ein Reiseziel gelangen.

Ob da vielleicht ganz gewaltig was stinkt?
Es wird immer "unteridischer" in jüngster Zeit in gewissen Beiträgen - und ich finde das sehr erhellend.
Fand ich neulich schon - in diesem Gespräch. 

Wer sich nun ganz kurz obige Zahlen bzw. Kosten ansieht - der braucht nicht mehr lange drüber sinnieren, ob was dran sein könnte.

Mittwoch, 28. September 2016

Der Kater bekommt nochmal Besuch ....

... von seinen einstigen Leuten.

Damit hätte ich ehrlich gesagt - überhaupt nicht mehr gerechnet.

Eben rief die Frau nochmal an, und ich hatte erst Mühe, sie einzuordnen.  Verwechselte sie auch erst. Sie erkundigte sich, wie es dem Balu(chen) geht und fragte tatsächlich nach, ob sie ihn nun noch einmal besuchen dürften. Wir machten einen Termin aus - in etwa eineinhalb Wochen - und ich bat sie, nicht im Rudel zu kommen - sprich nur der Mann und sie, ohne die kleinen Kinder. Streßvermeidung für den Kater eben.

Als ich ihr den Weg beschreiben wollte - gab sie den Hörer weiter an den Mann. Und der meinte - das sei ja schließlich eine "Herzensangelegenheit". Er benutzte ein etwas anderes Wort, welches mir schon wieder entfallen ist - aber vom Sinn her paßt es so - und "Herz" war mit drin in seinem Wort.

Jetzt - staune ich nur. Mit denen habe ich wahrlich überhaupt nicht mehr gerechnet. Spricht für sie - als Menschen.

Als ich ihr u.a. berichtete, daß er manchmal frißt wie ein Scheunendrescher und m.E. auch schon etwas zugenommen hätte - sagte sie,  das hätte er bei ihnen auch getan. Und ich wunderte mich nur - denn beim letzten Male sagte sie was ganz Anderes (er hätte noch nie viel gefressen - obwohl sie ihm manchmal fünf Mal am Tag Naßfutter hingestellt hätten). Naja - mir soll´s wurscht sein.

Und - ich bin mal gespannt, ob das Katerchen sich an den Mann erinnern wird - bei dem er wohl einst einzog als ganz Kleiner.
Könnte ja sein? Wer weiß .....

Damals - als Jerringer hier eingezogen war - bekam er auch nochmal Besuch von seinen Menschen. Nach zwei Wochen. Und er - interessierte sich nicht die Bohne dafür. Dabei sind seine Menschen sowas von herzlich - ich hatte mich gleich in die beiden verliebt. Hmmmhh ... ich werd´s ja sehen.

Am liebsten hätte ich eben einfach gesagt - sie sollen es lassen. Dem Kater zuliebe. Aber ich hab´s einst versprochen, daß der Mann seinen einstigen geliebten Kater nochmal besuchen kann.  Und so - soll er es auch tun.

So - kann mensch sich täuschen. Ich hätte nie im Leben mehr mit einem Anruf von denen gerechnet. Schon gar nicht mit einem Besuchswunsch. Und jetzt - kann ich mir sogar fast vorstellen - daß die beiden sich heiß lieben - also Mann und Kater. Fast. Hörte sich jedenfalls fast so an eben - am Telefon. Jedenfalls seinerseits.

Schaumeralsomal. Und vielleicht kann ich die Gelegenheit nutzen - und meine einstigen Vor-Urteile löschen.  Die eben beim Telefonat schon wieder hochkochten. Ich werd mir jedenfalls Mühe geben. Manchmal ist es echt heilsam - wenn man sich noch ein zweites Mal begegnet. 

Dienstag, 27. September 2016

Wie sein einstiger Vorgänger ...

... trinkt der Kater fast grundsätzlich nur aus meinem Wasserglas.
Mir ist das wurscht - bzw. ich freue mich ja - wenn der überhaupt mal Wasser trinkt.
Wundere mich schon seit Wochen - was beim Kater hinten an Pipi rauskommt - obwohl ich ihn fast nie was trinken sehe ...
Ja - schon - es sind Wüstentiere.
Aber - irgendwoher muß ja auch die Flüssigkeit vorne reinkommen - die dann hinten wieder rauskommt.

Die Nachbarin meinte neulich - das "Naßfutter" würde dazu genügen. Aber ich - kann mir das so gar nicht vorstellen. Und freue mich eben immer - wenn ich das Kind auch echt mal Wasser schlecken sehe - mit Durst und Genuß.

Die einstige "Ansage" - er würde nur Kondensmilch trinken - war eh Unsinn. Und - selbst, wenn es so gewesen wäre - wäre es schlicht Gift gewesen für´s Kind.

Warum er nun - wie schon sein Vorgänger - am allerliebsten aus meinem Wasserglas säuft - weiß ich nicht.
Aber - siehe oben - brauch´ ich auch nicht wirklich wissen. Hauptsache - er nimmt überhaupt Wasser zu sich. 

Ich saach ja dem Kater immer: Krallen rein!

... und freundlicherweise tut er das auch meistens.  .
Hält seine Krallen fein zurück.

Eben sah ich dies hier - ein Bär auf einem russischen (Privat-) Flughafen - dessen Auswilderung wohl mißlungen ist - und der nun dort mit den Menschen lebt.
Leck mich inne Täsch - wat für Krallen!

Ist wohl noch klein, der Bär.
Und sehr freundlich ist er wohl auch - vom Gemüt.
Aber - leck mich inne Täsch - wat für Krallen!

Was den Kater betrifft - der mir ab und an auch nochmal eine Kralle verpaßt im Spiel - der ist fidel, klug, sanft und wild - alles zugleich.
Sein Vertrauen zu mir wächst - und meines zu ihm schon lange.
Heute morgen wachte ich auf und staunte - weil  er neben mir im Bett lag.
Macht er (noch?) nicht oft - heute zum zweiten Male - nur heute hatte ich es nicht mal bemerkt - und war sehr angenehm überrascht.
Naja - vielleicht macht er das ja schon öfter - und ich merke es nur nicht, weil ich eben manchmal tief schlafe.

Wie auch immer - eben kam eine Botschaft rüber von ihm und die lautete etwa so:  Ich freue mich, daß ich hier (fast) alles darf. Und - daß ich hier der König sein kann.

Kürzlich erzählte mir die bezaubernde Dame an der Rezeption meiner Zahnärztin - als wir über mein mitgebrachtes Buch auf den Kater und auf Katzen zu sprechen kamen - von einem Kater, den sie nicht mochte - und der auch sie nicht mochte. Eifersucht eben. Sie war - später hinzugekommen.
Dennoch legte der stabile Kater sich immer wieder auf ihren Schoß - und sie traute sich kaum, sich zu bewegen, weil sie dann immer ein paar von ihm gezischt bekam. Hahaha ... 
Ne - so soll es nicht sein.

Hier - ist alles fein. Und ich bin sooo froh, wie das Baluchen sich entfaltet.
Ich bin richtig froh - daß er sich keineswegs versteckt - unter einer Decke oder sonstwo.
Nur - wenn jemand ihm Fremdes klingelt oder er noch fremde Geräusche hört von der  neulich erst eingezogenen Nachbarin - verbläst er sich nochmal kurz in seine Höhle. Oder wie jetzt gerade - wo ein Hubschrauber sehr laut direkt über´s Haus flog.
Ach ne - hat er gar nicht - geht nur mal was fressen ... geht doch!

Ein ganz feiner Kerl - rundum. Der immer mutiger wird.