Freitag, 27. Februar 2015

Hast Du Dir schon was vorgenommen ....

... an dem Tag -
an dem es vielleicht auch hier wieder -
plötzlich doch noch für alle spürbar -
Krieg gibt?

Was willst Du tun - an solchem Tag?
Deine Vorräte nochmal durchzählen?
Deine Knarren überprüfen - ob sie noch funktionieren?
Jodpillen einwerfen - falls es ein "atomarer Erstschlag" wird?
Zu Deinen Leuten gelangen?
Einfach - nach Hause?
Einen Koffer voller Habseligkeiten packen?
Oder den schon gepackten vor die Tür stellen?
Nochmal jemanden anrufen - falls das noch geht?
Schnell noch ein paar SMSen schreiben?
Die Zyankali-Pillen rauslegen - oder Äquivalente?
Das Gewehr schultern und rausgehen?
Oder Deinen Arzt- oder Sanitäterkoffer?
Nochmal was Gutes kochen?
Nochmal singen oder tanzen?
Die Blumen nochmal gießen?
Die Tiere nochmal füttern?
Beten?
Heulen?
Flehen?
Hoffen?
Lachen?
Fluchen?
Nochmal schnell aufs Klo?
Den Lidstrich nochmal nachziehen?
Dein schönstes Kleid anziehen?
Eine Kerze anzünden?

Die ganze Welt redet davon - daß ein neuer großer Krieg kommt.
Manche "prophezeihen" - er soll schon im März kommen.
Denn - im April würde was Anderes ans Licht kommen - was auch die Welt verändern würde.

Wir sind schon längst in einem Krieg - schon lange.
Der geht schon über Jahrtausende immer weiter.
Reiche gegen Arme - die Reichen machen 1 Prozent der "Menschheit" aus - und von den 99 % Armen sterben jeden Tag sehr viele schon - wieder - immer noch.
Und unzählige andere lebendige Wesen - die erst gar nicht mitgezählt werden in der geisteskranken Menschenwelt.

Alle "Informationen" sind schon lange hier.
Und niemand hört zu.
Denn: Es gibt nochwas zu "sichern".
Jedenfalls bei Einigen.
Bei sehr Vielen - schon lange nichts mehr.

Und dann kommen die "Mantren" - der Spirituellen noch oben drauf:
Sprich es nicht aus.
Wenn Du es sagst - wird es am Ende noch Wirk-lichkeit.
Hallo?

Wie wäre es mal mit:
Schauen - was IST.
Und von da aus - können wir vielleicht weitersehen.
Oder?

Nein - auch das nicht.
"Wir" - können nämlich gar nichts zusammen.
Siehe oben.

Es gibt tatsächlich Menschen hierzulande - die schon seit vielen Jahren Vorratskeller und Waffenarsenale pflegen - um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Die Vorräte - wollen sie selbst verzehren, wenn der atomare Erstschlag gekommen ist - und die Waffen brauchen sie - um sich dann gegen den von ihnen so bezichtigten "Pöbel" zu verteidigen - der dann womöglich über sie herfallen will, um ihre Vorräte zu rauben. Wie paranoid ist das denn? Und wie weit wollen die denn kommen?

Oder so:  Genau das ist die "Denkart" - die immer wieder in den sicheren Tod führt.
Und die immer noch verhindert - daß sich was bewegt - in eine bessere Richtung.

Warum setzen wir nicht einfach alles auf Null - und fangen alle wirk-lich mal neu an?

Weil die - die glauben, etwas verteidigen zu müssen, was schon lange nichts mehr wert ist  - sich weiterhin dran klammern - bis zum bitteren Verrecken (der Anderen ....).

Und haben sie auch sonst nichts weiter - aber recht haben sie alle.
Und wollen es auch behalten.

Ich weiß auch noch nicht genau, was ich demnächst mache.
Hatte dran gedacht - zu trommeln.
Und zu singen:  
Lieber wieder ein Ende mit Schrecken -
als dieser olle Schrecken ohne Ende.
Geht ja eh immer weiter .....

Hatte auch dran gedacht - daß mein einziger Notvorrat aus sechs Flaschen hochprozentigem Schnaps bestehen soll - den ich immer noch nicht angelegt habe. Irgendwie - auch anstrengend.
Schaumermal ....

Ja - das war schon Sarkasmus - eine sarkastische Antwort auf all das schlaue Zeugs im Netze.
Auf solche sehr weit dehnbare Aussagen wie "Das muß endlich mal diskutiert werden" - und auf schlimmste Prophezeihungen gar noch mit Datumsansage .... auweia!             

Köstliche Schilderung ...

... hier vom Herrn Storl u.a. über seine Begegnung mit "LSD" im Amerika der Sechziger einst. Und ehrlich - ich dachte nur sowas wie: "Genau so isses." als er zum Beispiel erzählt, wie er anderen erzählen wollte "Hey - es gibt gar keine Zeit."

Nein - es gibt auch gar keine Zeit. Und die Ewigkeit ist immer hier.
Nur - meistens vergesse ich´s - und kann mich kaum erinnern.
Lasse mich immer noch allzusehr verstricken in alles, was auf der Leinwand flackert.

Und vor LSD u.a. Zeugs hatte ich immer einen Heidenrespekt - freiwillig hätte ich mir sowas nicht zugeführt. Auch andere "Zugänge" haben mich nie gereizt - wie z.B. "Ayahuascaya" oder so .....
Ein schlechter Trip vor ewigen Zeiten nur auf verpanschtem "Haschisch" - vermutlich mit Opium -. hat mir schon gereicht. Danach hab ich das Zeug nicht mehr angerührt.

Und auch "Haschisch" hat mich nicht wirklich be-geistert einst. Ich glaube eh, daß da immer was beigepantscht war. Also - wenn überhaupt - hab ich hier und da mal Gras geraucht - pur. Oder mal Graskekse gebacken. Allerdings war ein Drittel vom Keks schon reichlich in der Wirkung,

Bei mir jedenfalls. So reichlich - daß ich mich köstlich amüsieren kann darüber, was der Herr Storl wie immer so lebendig erzählt. Und ja - auch Telepathie war ein Kindelspiel.

Nach einem Sylvester-Gras-Zigarettchen mit meinem ersten Geliebten - erkannten wir plötzlich zusanmmen "grasklar" - wie die Welt entstanden war. 

Die Keksration teilte ich mir damals mit einer Freundin. Wir nahmen ein Häppchen zu uns und gingen dann in unser Stammlokal, wo wir quasi alle kannten.  Dort setzten wir uns auf eine lange Bank und schauten einfach zu, ohne was zu sagen. Allerdings - verstanden wir ebenfalls quasi jedes Wort dort - welches im Raum als Gedanke herumschwirrte - und schmissen uns immer weg vor Lachen. Wie geschruben - ohne uns verbal auszutauschen. Dennoch - lag alles offen.
Deshalb glaube ich bis heute an "Telepathie". Keine Frage.
Und für mich ist das "Internet" auch eine Art Vorstufe davon - es wird ja sehr viel von "Vernetzung" etc. gesprochen - bis die Menschen es wieder ohne Technik meistern. Also - unter Anderem.
Wenn ich das so beschreibe - ist es sehr lange her - das ich solche Experimente bzw. Erfahrungen machte.

Und heute - mache ich die anders.
Dazwischen - waren sie wieder anders.
Oft hat mir das Sterben bzw. Rübergehen von einem Menschen ein Türchen aufgemacht.
Da kommen kürzere oder längere Botschaften rüber.

Manchmal reicht ein Traum.
Oder ein Tagtraum.
Oder - ein Hägsenschuss.
Fieber - nicht zu vergessen.

Einige Zeit - war es auch der Rhythmus - die Rhythmen, die die Türen aufmachten.
Manchmal habe ich es erst wieder bemerkt - wenn jemand kam und fragte "Was spielst Du denn da gerade" - und ich sagte nur "Keine Ahnung - ist mir eben so zugeflogen."

Viele Wege gibt´s - über Heimdals Regenbogenbrücke - von der der Herr Storl auch berichtet. Und die mir nochmal  besonders auffiel - weil Heimdal mit der "Neun"  zu tun hat. Beim Lauschen fiel mir ein - da schau her - im Jin Shin Jyutsu sind es "neun Tiefen". Vermutlich alles kein Zufall.

Und so - gibt es sicher noch viele Tausende anderer Wege - um (wieder) einen Schimmer zu bekommen, daß es noch ein bischen mehr gibt - als die scheinbar verfestigte Materie.

Zen-Schlag ...

... Hägsenschuß mal wieder.
Habe die Hägse schon ein paar Mal schießen gespürt - aber eher daneben.
Gestern abend dann hat sie doch noch getroffen.
"Vergleichsweise sanft" - weil´s nicht lange dauert und sich schon wieder erstaunlich löst heute.
Dennoch war es wieder mal ein echtes Erlebnis.

Oder so: Es ist wie ein Zen-Schlag.
Zack - bist Du hier.
Sämtliche Energien und die ganze Aufmerksamkeit - konzentrieren sich plötzlich auf sonst scheinbar so selbstverständliche Bewegungen, die mensch "vollautomatisch" geschehen läßt, sofern ihn nichts in seiner Beweglichkeit einschränkt.

Plötzlch aber - abgeschossen und mit Schmerzen - gestaltet sich jede Bewegung und jeder Schritt zu einem Abenteuer, zu einer Art Reise - mit ungeahnten Hindernissen.

Ich erinnere mich kurz - wie habe ich mir denn zuvor in solchen Situationen geholfen?
Bissel einreiben - viel massieren, hier mit einem Holzkochlöffel, sonst kommst Du gar nicht in die tieferen Muskelschichten von Oberschenkeln und Hinterteil .... und bewegen.

Bewegen ist nicht - schlafen will ich. Klappt auch formidabel - bis auf zwei Mal Aufwachen und die paar Schritte gen Sanitärbereich als lange, unwägsame Wanderung unter Schmerzen annehmen. Viel Wasser trinken -  trotzdem. Bissel Magnesium zugeben.

Und: Atmen! Immer schön tief atmen.
Strömen - klar. Will aber nicht lange klappen - weil´s schmerzt.
Zack - schon wieder eingeschlafen,

Heute morgen dann das schwere Körpertier aus dem Bett "hebeln" - völlig verquer, um zuviel Schmerz zu umgehen. Einmal aufrecht und ein paar Schritte in Bewegung ist es schon wieder besser.

Schaue mir selbst bei meinen "Schmerzvermeidungsverrenkungen" zu und denke - versuchs einfach mal gerade, aus der Mitte heraus - ohne solche Ausweichmanöver - und ohne Abstützerei!
Und - klappt viel besser so.

Unterhalte mich mit dem Körper - und der meint - so kann ich mich viel schneller wieder ins Lot bringen - als wenn Du so komische Verrenkungen machst nur wegen dem bischen Schmerz. Das regel ich schon wieder - keine Sorge! Und: Geh ruhig schön tief in den "Vorstrecker" rein - desto schneller ist der wieder beweglich. Ich tue - wie mir vom Chef dieses Körperfahrzeugs persönlich aufgetragen wird. Und dieser revanchiert sich mit zügiger Linderung und schon wieder ganz passabler Beweglichkeit.

Jou - das ist ein echter Zen-Schlag - wenn plötzlich nix mehr so recht gehen will.
Zen-Schlag, weil es Dich einfach in den Augenblick katapultiert. Da gibt´s dann soviel im Kleinsten zu meistern und nachzuspüren, daß zum Denken über Anderes keine Zeit ist.

Ist nicht so - daß ich das jetzt etwa (noch) öfter erleben möchte - aber eine kurze Reise war´s wirk-lich wert. Es zeigt einem so deutlich - wie relativ alles ist. Was eben noch vermeintlich wichtig war - ist plötzlich janz weit weg, wenn Du mit ganzer Aufmerksamkeit nur wenige Schritte zu bewältigen hast.

Das Beste an der Reise war heute morgen - viel Dankbarkeit.
Und sowas wie ein echtes Gebet - andächtig und voller Freude, daß das Körpertier sich so gut erholt und selbst regeneriert. Viel bewundernde Stille ....

Beschreiben kann ich´s gar nicht wirklich - aber ich wußte: Ein echtes Gebet kommt aus ehrlichem Staunen!                                                 

Dienstag, 24. Februar 2015

5 Meter Petersilie ....

... habe ich hier - als Samen zum Aussähen.
Neulich mitgenommen im Supermarkt. Das Tütchen kostet ein paar Cent.
Eben schaue ich nochmal nach - was ist bitte mit "5-Meter-Petersilie" gemeint?
Aha - ein Saatband also. Jut.

"3 bis 5 Quadratmeter" Bauerngarten-Blumensamen heute noch mitgenommen - für 19 Cent.
Die werde ich mal einstreuen - in die "korrekten Gartenbeete".
Ein bischen Wildes - braucht es hier auch.

Es ist hier sehr ordentlich - die Menschen im Haus sind sehr korrekt.
Und ich meine das durchaus positiv.
"Profitiere" auch davon -  zum Beispiel ist einer hier ein passionierter Maler- und Anstreicher, der jedes Jahr mit seinem Pinsel alles hübsch macht und wieder ausbessert, was über den Winter verrottet ist.
Der auch die vielen Vogelhäuschen jedes Jahr neu anstreicht und auf Vordermann bringt.
Ein Brassler vorm Herrn.

Der andere auch - ein passionierter Mechaniker.
Gerne sind die draußen - auch bei Schmuddelwetter - und finden immer was zu tun.
Die beiden Frauen dazu - haben auch ihre Passionen, alles in Schuss zu halten.
Alles feine Typen - jede anders.
Und ich find´s auch schön.
Bin aber nicht immer dabei.
Besonders nicht - wenn´s mir "zu eng" wird.
Kleine Kleinigkeiten - wenn ich mal beim Fahrradhochtragen aus Versehen an die exakt gepinselte Wand komme oder sowas .... aber nicht weiter der Rede wert.

Ich kann was lernen von allen - und die auch von mir.
Ein kleines bischen Wildheit - muß bleiben.
Wie im vergangenen Jahr - das sehr sehr wilde Kräuterbeet.
Ein bischen "Chaos" = Natur - muß schon auch sein.

Also - mit der Wertschätzung von Pflanzen zum Beispiel - da haperts wohl an vielen Ecken und Enden bei den Menschen - im Allgemeinen.  Das beginnt jedes Frühjahr hier wieder - wenn ich dafür kämpfen muß, daß Gundermann und Brennessel wenigsten für eine Weile Wertschätzung erfahren - was nur heißt - geduldet werden, bevor doch wieder alles abrasiert wird. Dieses Frühjahr - werde ich nochmal für einen "Wildstreifen" eintreten - den sollen sie mir gefälligst lassen. Bzw. den wertvollen Pflanzen, die fälschlicherweise als "Unkraut" bezeichnet werden.

Ja - eine Rose ist ja schön. Aber auch nicht schöner - als wildes Kraut. Nur - anders eben.
Und so ein  wildwüchsiger Gundermann - oder eine Gundelrebe halt - duftet ebenso.
Sogar eine Brennesssel duftet.
Aber - wir Degenerierten haben das verlernt.
Heutzutage scheint Chemie mehr zu duften in den meisten Nasen - giftiges Duschgel zum Beispiel - was für mich immer eine harte Attacke auf meine Schleimhäute war in der Enge der Blechkästen. Übrigens auch für Kollegen.

Seltsam aus dem einstigen Gleichgewicht geraten also Vieles - was die Bewertungen betrifft.
5-Meter-Petersilienaussaat für wenige Cents. Ein Bauernblumengarten für keine 20 Cent. Und sovieles mehr - was mensch da gerade im Aussaatenständer erblicken kann.

Gold wert an sich. Aber - wer hat schon den Raum dafür - das Stück Erde - und dazu die Zeit, sich wieder damit zu beschäftigen?

Huflattich - würde ich gerne jetzt finden hier in der Gegend. Werde mal Ausschau halten.
Eines der ersten heilkräftigen Kräuter, welches nach dem Winter aus der Erde sprießt - und gerne von Pferden gefressen wird. Sonnengelbe Blüten. Und bestes Mittel gegen Husten bzw, um die Bronchien freizublasen nach einem Winter. Wo die Menschen ja früher mit Holz geheizt und gekocht haben - also viel schädlichen Rauch eingeatment haben.
Inzwischen "verboten" - jahrhundertelang bestes Volksheilmittel - wegen vorgeblicher gefährlicher Inhaltsstoffe. Und nicht mehr zu erstehen - in keiner Apotheke.
Ja - kreuzgefährlich - so ein heilkräftiges Naturkraut!

Da können wir uns ja alle erleichtert freuen - über die Pharma-Medikamentierung - mit dem Totenkopf-Zeichen auf den Verpackungen. Hurra!

Nur ein Gruß - aus Absurdistan,
Mittels "5-Meter-Petersilie"

Auf den Wildwuchs!

Ein Gruß von der Ahnin ....

... habe Fresienknollen mitgebracht zum Aussähen.
Das waren ihre Lieblingsblumen.
Hat sie jedenfalls immer wieder beteuert zu Lebzeiten -
und am Ende war dann sogar die Trauerhalle mit diesen geschmückt.

Die Fresienknollen lachten mir eben zu, als ich das Sortiment durchsah.
Da gab´s noch viele andere Schönheiten - ich habe keine echte "Lieblingsblume" - würde eher alle mitnehmen. Und schätze eine wilde Löwenzahnblüte ebenso sehr - wie eine Rose.
Vielleicht gar noch mehr.
Und in diesem Jahr ist meine erklärte Heldin - dieses eine Gänseblümchen - welches neulich als allererstes schon herausschaute aus der noch teils verfroreren Erde. 
Und welches genau weiß - daß es hier immer wieder abgesäbelt werden wird von Rasenmäher-Scheren der irrwitzigen Ordnungswut.  Dennoch - schaut es fröhlich raus.

Man könnte auch sagen zur Ahnin: Sie meldet sich ab und an.
Beschwert sich auch - womöglich sogar zu recht.
Darüber - daß ich ihrer nicht wirklich oft gedacht habe in den Jahren, seit sie rübergegangen ist.
Jedenfalls nicht feierlich.

An sie gedacht habe ich oft - aber nicht immer das Allerbeste.
Im Sommer werden es sieben Jahre - daß sie nicht mehr im Körper weilt.
Mir kommt es vor - wie eine Ewigkeit.

Tatsächlich darf ich ihr zugute halten - daß sie sich nicht wirklich oft gemeldet hat.
Eher selten. Denke - das Wesentliche zwischen uns - war längst erstaunlich geklärt. 

Immer mal wieder halt, wenn ich in der Kolonie unterwegs war bzw. in die Nähe der Friedwiese kam, wo sie neben vielen Anderen unter großen, alten Bäumen hinwollte einst - als Asche in einer Urne.

Ursprüglich wollte sie das nicht - sondern im Meer verstreut werden. Dann hat sie sich aber überreden lassen von denen, die zurückbleiben - nicht von mir allerdings, ich habe ihren Wunsch nie angezweifelt.  Im Gegenteil - ich würde es mir auch so wünschen. Und hatte ja seinerzeit auch ein kleines, geheimes Abkommen mit dem Bestatter vereinbart: Einen Teil ihrer Asche hat er mir übergeben - ohne daß es jemand wußte - und den habe ich dann ins Meer gestreut bei einer Überfahrt mit der Fähre auf eine schöne Nordseeinsel ....

In der Kolonie also - meldete sie sich immer mal wieder mit gewohnter Stimme, in der ein gut Teil Vorwurf mitschwang: "Ja - sag mal .... willst Du denn nicht mal wieder vorbeikommen?!"
Und ich antwortete: Nein - ehrlich gesagt nicht.

In fast sieben Jahren war ich dreimal, höchstens viermal dort. Und die Witzbolde, die sie einst überredet hatten, von ihrem sehr klaren Wunsch einer Seebestattung abzurücken - waren vermutlich nicht viel öfter dort. Einer schon gar nicht - der ist ein paar Hundert Kilometer weit weggezogen. Die Andere - schaut vermutlich ein-, zweimal im Jahr artig vorbei.
Aber ich meine - sie hätte sich erst gar nicht reinreden lassen sollen von denen.
Auf keinen Fall!
 
Heute also - meldete sie sich über die feinen, kleinen Fresienknollen.
Und das - geht mit mir völlig in Ordnung.
Macht mir sogar Freude - die demnächst zu setzen - und zu schauen, zu staunen, wie diese wachsen.

Nur auf Friedhöfe hatte ich lange keine Lust mehr.
Bzw. die Schnauze gestrichen voll. 
Fast dreißig Jahre lang war mir die Grabstelle meines einstigen Erzeugers eine Art kleine Oase im Chaos der großen Stadt. Sowas wie ein kleiner Friedgarten. Mit großem Park - und wenig Menschen. Stille in der Stadt.

Viele Jahre habe ich auch im Sommer die Pflanzen dort gegossen. Oder im Herbst die Kastanien runtergenommen. Mir sinnfreie "Kontrollfragen" der Erzeugerin angehört - ob ich auch dies und das hätte? - als sie nicht mehr selbst dorthin konnte. So war sie halt .... oft eine harte Nervensäge in ihrem sinnfreien Kontrollwahn - aber im Herzen eine Gute.

Und am besten fand ich sie - wenn sie ihren sinnfreien und andressierten Kontrollwahn immer mal wieder vergaß - und wieder zum Kind wurde. Fröhlich lachte - auch über den größten Blödsinn - oder manchmal auch nur verschmitzt lächelte.
Wenn sie vergaß - was "die Anderen" wohl dazu sagen würden.
Und wenn sie - später öfter - schon quasi anarchische Züge annahm.
"Zurück zu den Wurzeln" sag ich da nur - wenn auch nur in den goldenen Augenblicken.

Mit ihrem Ruf in der Kolonie war es ähnlich - der kam immer mit einem Vorwurf rüber.
"Ja - was sollen denn die Nachbarn sagen ...." - also die unter den alten Bäumen in diesem Falle.

Heute - der Ruf mit den Fresien - der war echt und aus dem Herzen. 
Aus diesem wunderschönen Lachen heraus - welches ich sehr gerne an ihr mochte.
Und welches wir auch oft geteilt haben - trotz allem sinnfreien Ärger einst miteinander.

Außerdem war es mit ihr so einst: Wir hatten uns verabschiedet bei unserem letzten Auseinandergehen. Keine hat was gesagt - aber wir haben uns noch zugewunken und dabei gelächelt, als ich fortging. Ich hatte ihr gesagt - daß ich am nächsten Tag mal nicht kommen würde.
Und am Morgen wußte ich dann - sie hat "rübergemacht".
Ein schönes Lied kam mir sofort zugeflogen - und ich hab´s gleich rausgesucht und dazu getanzt.
Morgens gegen sechse war´s .... und sehr präsent war´s.

Auf dem Weg zum Krankenhaus später - pflückte ich einen Akazienzweig und nahm ihn mit - zu dem verbliebenen, wahrlich totem Körper, aus dem die Seele längst emporgestiegen war - und las erst  später per "Zufall" davon, daß dieser für den Übergang steht.

Ja - so ist das mit den Ahnen. Wenn die wollen - dann melden sie sich. Und dann kannst Du sie gar nicht ignorieren. Aber immerhin - kannst Du entscheiden, ob Du Dich auf ihre Botschaften einlassen willst - oder eben nicht.
Und heute - wollte ich das sehr gerne tun.
In Liebe - lasse ich durchaus gerne mit mir reden.

Kann auch sein - daß sie mich ausgelacht hat - freundlich - wegen meiner Socken-Erststrick-Versuche .... immerhin war sie Profeuse darin und ich habe diese selbstgestrickten Socken sehr geliebt.

In jedem Falle aber war die Botschaft:
Du machst es schon richtig so. 

Diese Sellerieknolle ....

... die schon seit gut vier Wochen im Gemüsefach des Kühlschrankes lagerte - ist schon ein Wunder!
Eben schaute ich sie mir gründlich an - kein Schimmel und nichts verdorben. Nur die obere Schicht - es war eine bereits halbierte - muß abgeschnitten werden, einen halben Zentimeter etwa - und schon ist sie wieder wie neu. Da hat sich das Göttliche sicher was bei "gedacht" - als es die Winterknollen so haltbar und aromatisch machte.

Erstehungsobulus an den Gemüsemann einst: Etwa ein Euro. Ein Witz.
Und auf dem Speiseplan stehen jetzt Sellerieschnitzel. 

Als immer-noch-grundsätzlich vegetarisch Essende - einige Abweichungen davon gab´s in den letzten ein, zwei Jahren - habe ich mittlerweile auch eine große Skepsis gegen diese "Soja-Ersatzprodukte" wie "vegetarische Schnitzel"  etc. Neben einer solchen gegenüber zum Beispiel Mehl aus dem Supermarkt.

Ich esse sowas schon, wenn mir danach ist. Aber ich glaube ja - das ist inzwischen alles Gen-Zeugs. Und was da so alles an "Convenience-Food", äh "Bequemlichkeitsessen" - in den Tefkühltruhen zu finden ist, davon möchte ich oft wirklich nicht wissen - was da alles drin ist und woher.

Dennoch gebe ich manchmal einfach gewissen "Anfällen" nach - wie kürzlich einem Heißhunger nach Tiefkühlpizza. Nach langer Zeit .... nu isses wieder vorbei. Für lange Zeit.
Und wenn ich sowas tue - denke ich auch nicht drüber nach, sondern vertraue auf die Verdauungs- und Überlebenskräfte meines Körpertieres,welches seit Jahrzehnten meisterliche Arbeit verrichtet.

Aber nach diesem seltsamen Pizza-Heißhunger war ich nun doch wieder beim Gemüsehändler meines Vetrauens im Ort. Denn auch das "Gemüse" in den großen Discountern - ist mir großenteils ebenso suspekt wie das Zeugs in den meterlangen Tiefkühltruhen.

Brot - ist auch so ein Ding. Und vieles mehr. Aber - wie geschruben - wenn mensch sowas schon ißt, dann besser mit Genuss - und ohne "Grübelei". Einfach in dem Bewußtsein - wie es ist.

Hier las ich was zu Umsatzrückgängen bei Monsanto und Konsorten, dito McDonalds - Letzteres vernahm ich schon öfter im vergangenen Jahr. Und nur so geht´s: Mit dem Magen entscheiden. 
Und mit dem Geldbeutel entsprechend Nachfrage und Angebot justieren.
Geht auch bei "Hartzlern" bzw. bei denen, die nicht viel haben. Schrub ich schon sehr oft hier: Frisches, regionales und saisonales Gemüse auf dem Wochenmarkt ist unschlagbar günstig.

Im oben gesetzen Hinweis - findet sich auch eine kurze informative Passage zu "leckeren Frühstückscerealien" von der Firma Kellogs .... na dann: Juten Appetit! Wie ich vermute - ist das alles schon viel weiter verbreitet, als die meisten es wirklich wissen wollen.  Jedenfalls in vielen "Fertigprodukten" - und das ist eine sehr breite Palette - geht bis zu Chips und anderem Zeugs.
Apropos Chips - da gibt es solche sehr teuren, die ich manchmal auch esse.
Da sieht der eine genauso aus wie der andere - schön in Wellenform gebracht und gestapelt.
Vermutlich aus Pürree mit jeder Menge Zusätze - Geschmacksverstärker und Appetitanreger. Man kann die Gifte gleich mitschmecken. Dennoch ist mir manchmal nach sowas - uraltes Fresszellen-Gedächtnis aus Kindertagen.

Und dann sage ich mir - was mein Vater zu sagen pflegte einst - in moderner Variante.
Der sagte: "Dreck reinigt den Magen".
Ich sage "Ein bischen Gift .... darf auch mal sein - macht resistent."

Als ich gestern noch einen Rucksack  aussortiert habe - packte ich eine Tüte mit "Weingummizeugs" aus - und wunderte mich noch ehrlich über manchmal seltsame Gelüste in den vergangenen Monden. Sowas hatte ich seit vielen vielen Jahren nicht mehr erstanden. War reine Frustaktion ... wegen Stress. Und wird wohl auch noch in der Tonne landen - denn fast ekelts mich.

Eine kleine Tüte mit kandiertem Ingwer holte ich auch raus - der bleibt - hat ganz andere Energie 

Wer nicht hinsieht und sich zu sicher fühlt - muß halt nochmal von vorne anfangen ....

.... ich rede nur vom Sockenstrick-Erstversuch.

Diese Kunst wird ja mit fünf Nadeln praktiziert - und ich habe es heute geschafft, gleich mehrmals voreilig die falsche aus dem Spiel zu ziehen. Blind. War mir sicher - handgefühlt -  ich tue das Richtige. Hahaha ....

Naja - macht nüscht - fang ich eben wieder von vorne an.
Der Anfang ist eh das Schwierigste - habe ich mir von einer Profeuse berichten lassen.
Mach ich den halt gleich mehrmals - dann habe ich das schon mal ganz gut im Griff. Naja - gut ist vielleicht noch etwas übertrieben - denn ich habe mir bislang nichts zeigen lassen und gehe nach "Logik" bzw. Versuch und Irrtum vor ... was dazu führt, daß ich keine Ahnung habe, wohin man genau diese vielen herumeiernden Nadeln bändigen soll. Aber - da kommt was.

Übrigens - war ich sehr erstaunt neulich über das Handgedächtnis. 
Hatte ohne zu denken einfach mal versucht, nach über drei Jahrzehnten wieder Maschen aufzunehmen - und es klappte sofort.

Wirklich - der Kopf wird arg überschätzt. Es gibt noch ganz andere Zellen, in denen Erinnerung stattfindet. Womöglich gar müheloser.

Montag, 23. Februar 2015

Ein paar Geräusche - und schon sind sie alle da ...

... Hoppa - es schneit nochmal.
Sogar ganz ordentlich. Doch die Flockenkonsistenz ist wässrig - wird also nicht liegenbleiben.
Außerdem schon 2 Grad im Plus ... und das wird sicher noch mehr werden heute.
Hübsch schauts aus!

Die Eskimos haben über einhundert Wörter für Schnee, heißt es ja.
Wundert mich gar nicht.
Hier reden die Leut ja auch viel über´s Wetter.

Nach langem, tiefem Schlaf - traumlos soweit - stehe ich in aller Ruhe auf und geniesse einen Kaffee.
Niemand beginnt mit dem Schneeschippen draußen - außer dem Mann im  Nachbarhaus, der zwar sagt, er wolle das nicht mehr alleine machen - aber dem es ganz offenbar dennoch soviel Freude bereitet, daß er wieder das große Gelände komplett freischaufelt - bis Mittags - und da schon im Hemd, schwitzend.

Ich weiß schon vorab - was gleich kommt, als ich runtergehe und die Schippe in die Hand nehme.
Was ich aber nicht wußte - doch zügig merke - ist: Das Zeugs ist richtig schwer - logisch, weil so wässrig. Eben kein Pulverschnee.

Schon geht die Tür auf - und das, was ich wußte, geschieht: Die Nachbarin meint - laß das doch sein, daß bleibt eh nicht liegen,  
Ich muß lachen und meine: Siehst Du - ich hab´s gewußt. Mal willst Du, daß ich komme und helfe. Und dann mach ich´s freiwillig - und Du sagst mir, ich soll es einfach sein lassen.

Schon geht im Parterre das Fenster auf - und wir sind bereits zu dritt.
Erst mal ein Pläuschchen also.
Und hier und da eine Schippe.
Wenn ich´s mit dem richtigen Schwung hinkriege, gehts.
Was auf halber Strecke liegen bleibt - ist gewichtig.
Interessant - denn im Grunde ist es ja die gleiche Energie ... nur eben in anderer Konsistenz.

Dann wieder ein Pläuschchen.
Der Nachbar hat den Ziervogel aus Metall umlackiert - zum Flamingo, schön knallig. Und ein goldenes Häubchen hat er bekommen, auf dem liegt jetzt ein weiteres Häubchen aus Schnee.
Zack - steht der auch mit unten.
Und fragt nach, ob der Vogel jetzt nicht zu bunt sei?
Nein - keineswegs. Ist sehr hübsch geworden.
Und mit Liebe gemacht - das kann mensch sehen.
Guckt einen sogar an - denn auch das Auge hat er fein hingemalt.

Nur einer fehlt heute - bei der Versammlung vor der Tür. Der ist anderweitig unterwegs - und wäre ganz sicher auch hinzugekommen, wäre er dagewesen.

So - soll es sein. In einem freundlichen, friedlichen Haus, in dem viel Wohlwollen herrscht.
Haben wir uns ja auch erkämpfen dürfen über eine schlimme Zeit davor.

Ich freue mich noch über die Nachricht, daß auch die wunderscöne rote Katze von unten im Frühjahr - wohl doch noch die Außenwelt außerhalb der Wohnung erblicken dürfen wird.
Sie ist derart heiß darauf und hat das zu Genüge signalisiert - daß sie wohl im Frühjahr zumindest mit Leine ebenfalls vor die Tür kommen wird. Fein! Ich freu mich drauf.

Katze mit Leine ist zwar an sich - etwas seltsam. Aber hier vielleicht erstmal nicht dumm. Hier gibt es soviele Katzen und rechte Berserker, die sich unerbittliche Schlachten liefern ums Revier - da muß auch eine Katze mal ggf. langsam hineinwachsen.
Und ja - sie haben ja auch recht - wenn sie Befürchtungen haben wegen der Straße gleich in der Nähe - Katzen sind oft sehr klug - aber seltsamerweise oft nicht klug genug, um herannahende Autos einzuschätzen. Immerhin - ein Stück Freiraum mehr hat sich also angekündigt für sie.

Für mich übrigens auch - seit der Blechkasten nicht mehr Stressthema ist.
Ob ich nicht arbeiten müsse - fragt die eine Nachbch arin. Wir hatten uns ja länger nicht gesehen - wie das manchmal so ist im Winter - aber meine weltbeste Privatlimousine hat immer angezeigt, daß ich zuhause weile.
"Nein - ich bin gefeuert" - sag´ ich fröhlich.

Kurzes Bestürzungsbekunden - wie das halt so ist.
"Ich bin nicht traurig drüber" höre ich mich sagen "im Gegenteil".
Erzähle noch sehr kurz - wie es sich zugetragen hat - und dann sind wir schon wieder woanders.

Für mich wieder so eine feine Seelenbotschaft - daß es richtig ist, wie es ist.
Keine überflüssige "Emotion" taucht auf.  Nur - Erleichterung.
Und auch kein "beredenswertes Thema" dazu im Außen - von außen. 

Dann - verstreuen wir uns wieder - war nett, wie so oft.
Und ja - ich habe mir ein schönes Zuhause wirklich verdient.
War lange genug anders.
Jetzt bin ich sehr zufrieden - wie es ist.
Das heißt aber nicht, daß ich ewig bleibe.
Wird sich alles zeigen.

Oder so: Es heißt erst mal - daß ich einen feinen Ausgangspunkt habe hier.
In guter, wohlwollender Umgebung.

Und der alte, schwere Rucksack - fliegt auch gleich in die Tonne.
Komplett.

Sonntag, 22. Februar 2015

Schlüsselübergabe erledigt ....

... heute bei einem kurzen Sonntagsausflug.

Das Verrückteste war: Das Autofahren kam mir sehr seltsam vor. Sehr unwägsam, fast gefährlich - und ich fragte mich ernstlich, ob ich das vielleicht nur geträumt habe - die vergangenen 10 Jahre sowas ständig gemacht zu haben. Bzw. - über drei Jahrzehnte - viel gefahren zu sein.

Vermutlich braucht die Seele gerade eine echte Pause davon .... und hat nur noch Geduld für kurze Strecken - um dies oder das zu erledigen.

Habe also heute alles, was noch hier war, in einen Umschlag gepackt und spontan dem Unternehmerkollegen vom Unternehmer vorbeigebacht. Der war nicht da - also hab ich´s einfach vor die Tür gestellt. Bzw. die erste Tür stand dort weit offen - hab also den Umschlag im Vorflur hinter einem Blumentopf  plaziert, nachdem ich kurz abgewägt hatte - ob das wohl in Ordnung sei so. Immerhin war ein Originalschlüssel drin. Hat aber alles prima geklappt.

Anschließend nochmal "kurzes Gesimse" - und als Letztes gute Wünsche. Will sagen: In Frieden getrennt soweit. Das ist auch wichtig!

Jut.
Das war´s also.

Zehn Jahre "Taxizeugs" und viele Geschichten und Begegnungen. 
Viel Stress oft - und damit auch viel Druck. Dieser Druck - den mensch ja im Grunde immer selbst erzeugt - "durchzuhalten". Auch bei schlechter Tagesform. Und auch gegen zunehmende Widerstände.  Nicht unbedingt wegen der Menschen selbst - im eher intimen Innenraum eines Beförderungskastens.

Aber schon alleine wegen dem Wahnsinn in der großen Stadt. Der einem natürlich nochmehr auffällt, wenn man erstmal wenigstens woanders seine Bleibe und ein warmes Bett hat - wo zumindest die Nächte fast immer erstaunlich und angenehmst ruhig sind. Und wo in diesem Jahr - ganz in der Nähe die Wildgänse immer wieder zu hören sind, die schon zurück sind. Und ein anderer Vogel - den ich immer höre - und der "neu" hier ist. Manchmal hört man kämpfende Katzen in der Nacht. Morgens ganz früh ruft der Kauz aus dem Wald - und all dem kann mensch wunderbar lauschen, bevor die Menschen wieder mit ihren Autos vorbeirauschen über Tag.

Heute morgen fiel es mir dann spontan ein: Bring die Sachen zum Kompagnon - da mußt Du nicht in die Stadt, sondern kannst über die Dörfer fahren, an die Peripherie der großen Stadt. Außerdem - ist heute Sonntag und die Straßen sind frei.

Hatte erst gedacht - mich kommende Woche nochmal irgendwo in der Stadt mit dem komplizierten Mann zu treffen - aber schon fiel mich Stress an. Wegen der Hektik - und wegen der Kompliziertheit, eine kurze, knappe, klare Verabredung mit diesem zu treffen.

Nun war´s heute auch nicht wirklich leer auf den Straßen. Ich staunte - wieviele Fahrradfahrer schon unterwegs waren. Viele Rennrad-Liebhaber. Und einen "Volkslauf" gabs auch auf dem Weg, neben sehr vielen Sonntagsausflüglern.

Auf dem Rückweg wollte ich eigentlich nochmal anhalten und in einen schönen Hofladen gehen - sah aber schon von Weitem, daß sich da quasi Massen tummelten auf dem großen Hof im Freien - mit Lokal und mehr. Also - bin ich kurzerhand vorbeigerauscht.

Ich brauche jetzt mal - eine feine Auszeit. Auch von "fremden Menschen".
Bevor´s weitergeht - und ich "in die Welt zurück".

Wohin es geht - wird sich zeigen, Zur rechten Zeit.
Im Moment bin ich also frei.
Frei von - und zu.

Frei sein - ist das nicht das, was soviele sich wünschen?
Aber Obacht - das gibt es auch nicht für lau.
Das muß mensch sich auch gut überlegen - ob es wirklich das Richtige ist für´s Naturell.

Es gibt auch viel - auf das mensch verzichten darf dafür.
Ich glaube ja - das "bedenken" nicht sehr viele.

Und auch bei mir war es ja so - daß es sich so entwickelt und ergeben hat.
Nicht nur, was diese Taxilenkerei betrifft - aber auch.

Hätte der gute Mann mich nicht gekündigt neulich - sähe jetzt alles noch ganz anders aus.
Hätte ich seine für mich sehr überraschende Kündigung nicht als vordringliche Botschaft meiner eigenen Seele begrüßt - säße ich jetzt in einem anderen Taxi - statt im Niemandsland.
Und Niemandsland ist sicher kein ganz leichter Boden.
Aber jetzt - ist es gut so.
Bis was Neues kommt.

Die olle, viel zu schwere und schon tote Jacke ist schon in die Tonne gewandert vor wenigen Tagen. Auch sehr spontan - und dringlich. Als ich sie morgens nochmmals am Haken erblickte - flog sie zügigst raus. Und alle anderen Klamotten sofort in die Waschmaschine.
Eine Tasche werde ich noch aussortieren gleich.
Eine andere ist auch schon leichterhand in den Mülleimer geflogen.

Das Aussortieren von "Mustern" - braucht wohl noch etwas länger.
Aber schon das Erkennen ist ein Segen.
Jedesmal, wenn der Verstand wieder anspringen und in die alten Muster reinrattern will - sehe ich es recht zügig und sage einfach "Stop!".
Das - haben wir jetzt zehn Jahre lang so praktiziert - und nun ist es vorbei.
Klappt gut - sogar, wenn ich im Traum mal wieder fahre.

Ob ich mutig genug sein werde - meine Fahrerlizenz nicht verlängern zu lassen - sehe ich dann in zwei Wochen, wenn es an der Zeit dafür wäre.

Eins nach dem anderen heißt es jetzt - ein Schritt nach dem Anderen.
Die Freiheit ist ein eher unwägsames Gelände - das vergessen auch viele.
Und ich hatte es ja auch lange wieder vergessen ....

Süß ist sie dennoch gerade - und eine Auszeit habe ich mir mehr als verdient.
Habs mir erst mal so "zurechtgebogen" im Dschungel: Jetzt - nehme ich erst mal den ganzen Urlaub, den ich i.d.V. nicht genommen habe.

Auf den leicht verwirrten Mann, der mir gekündigt hat, damit er ab März sein Auto besser besetzt hat - habe ich keine Rücksicht mehr genommen.  Auch das - ein wichtiger Lernprozess für mich. Von falscher Loyalität einfach mal abzusehen - und nur auf mich selbst zu hören.

Auch von Gedankenschrott habe ich abgesehen - der ja weit verbreitet ist - also etwa von solchen Gedanken - ob ich jetzt "versagt" habe - weil ich eine Kündigung bekommen habe?!
Natürlich nicht.
Solche Gedanken - sind pure Konditionierung. Und sowas läßt sich zum Glück recht schnell erkennen - wenn mensch schon genug geübt hat, diese als solche zu registrieren. Pure Energieverschwendung.

Manchmal geht mir auch der Arsch auf Grundeis - weil ich mich habe rufen lassen von etwas - was noch gar nicht zu sehen ist. Nur war der Ruf so klar - daß er überhaupt nicht mehr zu überhören war.

Schau ich also mal. Erst mal ins Jetzt - und dann auch wieder nach vorn.

Wichtig war mir heute - die restlichen Dinge abzugeben - und dann auch noch eine Trennung im Wohlwollen.                       

Freitag, 20. Februar 2015

Isch liebe die .....

... und danke den Göttern, daß sie mich zu ihr geführt haben - 
mit ganz weit offenen Lauschern - 
und immer wieder ganz breitem Grinsen, Lachen -
ob soviel lebendigem, kraftvollem Klang!

In einer Sprache - von der ich kein Wort verstehe  - die ich aber sehr mag und ... vermutlich ist es sogar ein Segen, nicht die Worte mittels des Verstandes in irgendwelche Bahnen zu leiten.

Und immer wieder tut sie es:
Die Waisen und Weisen vom Himmel und aus der Erde holen - guckst Du die Gestik und Mimik!
Und dann - in Fülle nach Midgard bringend. 
Gesegnet.
Und: Wunderbar!

Ach ja - dies noch:
Mit der einfachen und heilkräftigen Medizin dieser Klanggöttin - wären hierzulande eine Menge Ärzte und Psychologen - zügig - arbeitslos.

Und es gibt nicht nur eine - aber jede ist ganz besonders.
Hier fällt mir auch Ida Kelarova gleich wieder ein.

Ay - que lindo !!! - würden die Südamerikaner dazu ausrufen - zu recht.

Ganz ehrlich - der sogenannte "Westen"  - hat nicht mal den Schimmer einer Ahnung - wie degeneriert er bereits ist. Zu "Pop"- Corn und Hamburgern verwurstet. Die Musik dito - alles eine hirngewaschene Einheitswichse.

Was mir bis heute nicht gelingt - nie gelungen ist - ist dies:
Jeden Tag nicht nur einmal zu lachen - sondern auch zu weinen.
Bzw. - dies voneinander zu trennen.

So sagen es die Menschen im Osten - soll es sein - um Mensch zu sein und zu bleiben: Jeden Tag lachen und weinen.

Erst jetzt weiß ich: Ich kann´s nicht "trennen". Es gehört - zusammen.

Nur sehr wenige Male im Leben überhaupt - habe ich geweint, ohne gleichzeitig dabei  zu lachen.
Es waren sehr seltene Momente - wo das Eine nicht mit dem Anderen zusammenging. 

Wenn überhaupt - weine ich nur aus "Angerührtheit" -  und dann eben wieder mit einem Lächeln dazu. Ist aber sicher nicht verkehrt - denn so kommt immer gleich beides zusammen.
Und so betrachtet - bin ich ganz pudelgesund!
Und kriege es doch hin - Mensch zu sein und zu bleiben - an fast jedem Tag ....

Immer wieder die alte Frage ...

... wohin gebe ich meine Aufmerksamkeit?
Und - was geschieht daraufhin?
Macht es einen Unterschied in der Welt?

Nun - rein persönlich - bin ich gerade dabei, meine Aufmerksamkeit wieder dorthin zu lenken, wo ich merke, es tut mir gut. Spürbar.

Dennoch - schweifen meine Gedanken manches Mal in die Menschenwelt.
Und schaue ich mir auch hier und da etwas an - was gerade an anderem Ort geschieht.

Eben - zwei kurze Videos aus der Ukraine.
Wo immer noch Krieg ist.

Gegen die "einfachen Menschen" gerichtet - die nichts anderes für sich wünschen, als Menschen anderswo: Dieses Leben in größtmöglichem Frieden zu leben.

Was ihnen verwehrt ist gerade - weil das uralte "Spiel" von wenigen gespielt wird - an die scheinbaren Schätze der Anderen gelangen zu wollen.

Die Ukraine ist hierbei lediglich ein "Brückenkopf" (ist das Militärjargon? - woher habe ich sowas nur ...) - denn sie wollen wie immer gleich ganz Russland - hinterher.
Also - das "Gold der Erde" - welches sich unter Mütterchen Russlands Schoß befindet.
Die Menschen sind ja eh egal.
Vielleicht denken die ja etwa so: "Menschenmaterial - wächst eh nach."?

Gibt es also sowas wie "gute Nachrichten aus dem Krieg?"
Ich schaute mir diesen sehr kurzen Beitrag mitsamt Übersetzung ins Deutsche an - und dachte: Dies ist wohl eine solche. Wenn Soldaten, die gegeneinander kämpfen, sich nach einer entschiedenen "Schlacht"  wenigstens (wieder) menschlich verhalten - und nicht noch mehr Krieg und Hass draufsetzen.

Und auch dies ist menschlich - finde ich - was ich hier von den Soldaten vernahm, die zum großen Teil nie zuvor solche sein wollten. Aber sich eben entscheiden müssen gerade - für sich selbst - was sie tun oder lassen. Ob sie für sich selbst und ihre Kinder kämpfen - gegen die Zecken, die schon auf dem ganzen Planeten alles befallen haben - oder eben nicht.

Mit "frommen Gebeten" oder "Licht und Liebe" kommt ein Mensch halt in gewissen Situationen nicht wirklich weiter - in der knallharten Materie.

Ich finde diese Menschen sehr tapfer und mutig - und staune schon eine Weile - wie widerstandsfähig und entschlossen sie sind - sich gegen das blutsaugende Ungeziefer zu wehren.
Und: "Pazifismus"  ist eine ganz nette Theorie - solange man sich nicht konkret entscheiden muß.

Was ich nicht in Ordnung finde -  ist der geschleuderte Fluch der Frau am Anfang - die Poroschenkos Nachkommen bis ins siebte Glied verflucht. Das - war früher so Usus. Aber - ehrlich - was können eventuelle Nachkommen dieses Despoten dafür, so einen Vorfahren zu haben?
Na jut - daß mensch sich um solche Feinheiten nicht kümmert, wenn er gerade fast erschossen worden ist, ist auch verständlich. 

Was die Menschen der Ostukraine dort auszukämpfen bereit sind - davor habe ich einen Heiden-Respekt!
Und - letztlich tun sie es für alle. Nur, daß es lange nicht alle wissen.
Und der Bauarbeiter im Video spricht es ja auch aus: Ihr habt Euch eh schon längst aufgegeben und selbst verraten  - da im Westen.  Ja - da hat er wohl recht - jedenfalls großenteils

Ich - werde jetzt vorerst weiter beten und Segen rüberschicken. Licht und Liebe auch - und lauter solches "Handwerkszeugs". Auf daß die Menschen so schnell als möglich wieder - in Frieden leben können.
Und auf das diese verrückte Spezies - doch noch weise werden möge.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Das Körpertier ....

... muß gerade herzlich lachen, weil ich vernahm, was wir z.B. immer so an Kleintieren im Mund- und Rachenbereich bei uns haben. Da heißt es mal - diese fidelen, hilfreichen Tierchen herzlich zu begrüßen. Was uns übrigens gegenseitig erquickt und erfreut.

Und denke nur wenige Sekunden weiter - was sonst noch alles das Körpertier bewohnt, formt, zusammenhält - von dem wir nicht den geringsten Schimmer haben.

Und was sogenannte "Schulmediziner" gerne alles so zum Feind erklären, den es "auszurotten" gilt.

Dieses materielle und mechanistische Weltbild - ist wirklich erbärmlich und armselig.
Mensch muß sich nur umschauen - wie es auf dem Planeten aktuell aussieht und zugeht.

Wobei "umschauen" ja relativ ist - wenn ich so in der näheren Umgebung schaue - sieht es noch ganz gut aus. Und die Blumen und Pflanzen spriessen wieder, wie ersehnt nach einem Winter.

Etwas aus falsch verstandener Liebe tragen ....

... "für Andere" - bzw. von diesen zu übernehmen - oder übernehmen zu wollen, weil man denkt, man sei ja stark genug - wie ein Lastenesel durchs Leben zu trotten .... diesen Fehler hae ich schon oft gemacht. Und es sogar manches Mal gewußt in den Momenten, wo ich´s "übernommen" habe.

Habe auch auf Vieles verzichtet dafür einst (Danke !!! für den erhellenden Pluto-Hinweis neulich an den Sternenbruder) - weil´s mir nichts ausgemacht hat. Oder auszumachen schien. Ich war ja auch jung und stark einst, hatte tatsächlich recht breite Schultern, auf die einiges draufpaßte.
Und ein starkes Kreuz dazu.
Ja - so war das also mal bei mir.
Wie Atlas quasi .... kleiner Scherz.

Auch in zehn Jahren des weitgehend sinnfreien Herumschauffierens in einer Stadt, die mir immer absurder geworden ist - habe ich allzu oft den Fremden erlaubt, ihr Zeug bei mir abzuladen. Ich war ja immer noch jung und stark - am Anfang jedenfalls und auch noch für einige Jahre.

Jetzt - hat sich das etwas verändert.
Das Kreuz war sinnfrei "durchgesessen" - sonst hätte mich ja niemals eine Hägse treffen können mit ihrem lachendem Pfeil. Und auch andere Malesten meldeten lange: Es reicht.

Nur der konditionierte Verstand sagte weiterhin: Es geht schon noch.
Guck mal - die Anderen - dagegen bist Du doch noch ein junger Spund.

Wirklich - es gibt solche Menschen, die sollten eigentlich schon sehr lange nicht mehr sowas tun. 
Ihre Körper sind bereits sehr schiefgesessen, die Beine verschieden lang und geformt. Wenn sie ein paar Schritte gehen - schleppen sie sich eher vorwärts - und ich kann die Schmerzen quasi sehen.

Neulich sah ich nochmal diese seltsame Frau - die ich immer nur am Flughafen sah - die kaum rein und wieder rauskommt aus der Blechkiste. X-Beine, die mensch sich kaum vorstellen kann, wenn er sie nicht gesehen hat. Und ein Gesicht - wie ein Butt. Sie ist auch so freundlich, wie ein Butt. Einmal vor Jahren fragte ich sie was - und beschloß, sie nie wieder anzusprechen. Ich habe sie auch noch nie mit jemand Anderem sprechen sehen. Neulich - grüßte mich der Butt plötzlich nickend, als sie mit der Blechkiste neben mir stand  - und ich erschrak mich fast über soviel nicht-erwartete Freundlichkeit - soweit ein Butt freundlich sein kann.

Also - ich habe viel zu oft zugelassen im Leben - daß Andere mir ihr Zeugs aufbuckeln können.
Selbst hier im Hause - habe ich eineinhalb Höllenjahre erlebt, nachdem ich ankam - und bekam eine uralte, feindliche Geschichte "mitaufgebuckelt" - mit der ich gar nichts zu tun hatte.
Außer meiner einstigen Gewohnheit - als Lastenesel zu funktionieren.

Jetzt - ist es mal gut damit.
Habe ein paar klare Ansagen bekommen - vom Leben.
Und streife mir über die Schultern - da kommt nichts mehr drauf, was nicht draufgehört.

Heute - lauschte ich einem, der viel Interessantes dazu zu erzählen hat - aus Erfahrung.
Zuvorderst merkte ich mir diese gute Medizin:

Eigenes zurück.
Fremdes raus.
Resonanzen klären.

Und erstmals kam mir sehr klar in den Sinn - daß ich auch viel zuviel mitgetragen habe für einen Menschen, für den ich es gar nicht wollte. Und die mich dann auch noch übelst verfluchte vor wenigen Jahren.
Nur beim Lauschen - löste sich da vieles.
Was ich zwar oft und lange geahnt habe - aber nicht so klar gesehen hatte.

Eigenes zurückholen - ist der schönste Teil der Übung gerade.
Fremdes rauswerfen - zurückschicken an die Absender - habe ich schon öfter praktiziert.
Auch Verstrickungen lösen. In der Zeit "Festgehaltenes", Weitergegebenes.

Aber das Eigene zurückzuholen - habe ich oft vergessen.
Und weil das so war - hat es eben das Leben für mich erledigt.
Und ist dabei - mal wieder gründlich aufzuräumen.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Fastenzeit - von falschen Vorstellungen ....

... hat begonnen. Noch früher - als ich "dachte".
Naja - das Denken - mittels des sogenannten Verstandes - der meist eh nur der Angst zuarbeitet - ist eh überschätzt auf diesem Planeten!

Gestern hörte ich dies - sinngemäß - auf der "Herzkraft"-CD vom Herrn Storl:
Wenn Du Dich verlaufen hast, holt das "Dharma", der Weg Dich zurück.

Und dies schon Tage vorher - ebenfalls sinngemäß und trefflichst für´s Fasten:
Wenn wir bereit sind, auf Ängste und Sorgen und verzichten - stärkt es die Herzkraft.

Was ebenfalls erstaunlich die Herzkraft stärkt - ist ein simpler Handgriff:
Rechte Hand auf die Mitte des Brustbeins legen, die linke aufs "Schambein" (eines dieser selten blöden deutschen Wörter - will mal nach einem anderen Ausschau halten -  ohne Scham).
Trefflich vorm Rübergleiten in den Schlaf.

"Ordentliche Antwort" heute .....

... von der Firma gez.
Tatsächlich - auf mein Schreiben eingehend.

Hat lange gedauert - sie schreiben, daß sie sehr viele "Anfragen" zu bearbeiten haben.

Und - daß sie von mir bisher bezahlte Gebühren lieber nicht zurückerstatten möchten. Ich hatte explizit darum "gebeten".

Mich auch nicht, wie von mir gewünscht, aus ihrem Adressregister streichen wollen. Sie sagen - sie dürften das - meine Daten bzw. die dieser Wohnung (!) weiter als "Kunden" führen.
Eben fällt mir dazu ein - dann sollen sie doch auch die Gebühren von der Wohnung fordern.

Aber immerhin - eine recht ausführliche Antwort, die sich tatsächlich auf meinen Schrub bezieht.
Von einem lebendigen Menschen vermutlich verfasst. Klingt individuell - auf jeden Fall aber sind die richtigen Textbausteine zusammengestellt - was ja auch Arbeit macht.

Und - keine erneute Androhung mit einem, der eine private Firma als Gerichtsvollzieher betreibt.
Diese allerdings steht ja schon im zweifelhaften "Gebührenbescheid".

Also - darf ich nochmal Hausaufgaben machen.
Aber ohne Hektik.
Muß nochmal schreiben - und auch etwas beilegen.
Dieses Gutachten nämlich .... welches es neulich gab und welches besagt, daß die ÖR´s im Grunde ihrer Aufgabe nicht entsprechen und längst "antiquarisch" arbeiten - bzw. fast nichts von dem abdecken, was eine eventuelle Aufgabe wäre.
  
Gewonnen habe ich jetzt nicht. Aber verloren auch nicht.
Werde mal "in Kommunikation" bleiben.
Und natürlich nochmal um Rückzahlung bitten.

Diesmal mit einem anschaulichen Beispiel - auch für Erstklässler mühelos verständlich.
Was diese Firma (und auch viele andere) in praxi betreibt - geht so:

Ich gehe zu meinen Nachbarn in der ersten Etage - und vereinbare mit denen "vertraglich zu Lasten Dritter" - also unrechtmäßig, daß wir ab sofort eine Forderung gegen die im Parterre wohnenden Nachbarn erheben und beitreiben - für einen Dienst, den sie nicht nutzen und nicht wünschen und für den sie auch nie unterschrieben haben.

Wenn das alles so einfach wäre - wäre ich vielleicht eine reiche Frau.
Oder doch nicht - denn mir würde solche Vorgehensweise gar nicht gefallen - und mir vielmehr den seligen Schlaf rauben.

Muß nochmal genauer lesen - hab´s heute nur überflogen - ob jemand als Mensch "verantwortlich gezeichnet" hat für dieses Antwortschreiben.

Ich mag ihn sehr - "Warum nicht gesund sein?" ....

... Bruno Würtenberger in Höchstform. 
Kann ihm nur 100 % zustimmen.
Besonders in der "Einfachheit", mit der er das Wesentliche auf den Punkt trifft .


Und - das Leben hat mir genügend Lektionen geschickt über Körper, Seele und Geist in den vergangenen Monden. Zuletzt hat´s mich noch in tiefen "Fieberschlaf" geschickt und mir fast noch einen Hägsenschuß als Zugabe verpaßt. Fast - da war´s dann doch nochmal gnädig.
Weil´s eben eine wichtige Botschaft rüberbringen wollte. Und da paßt das Sprichwort bestens: Wer nicht hören will - muß fühlen.

Mich bremst es gerne mit Fieber aus, wenn ich zu lange nicht zugehört und selber rechtzeitig eingebremst habe.
Bei Anderen läßt es sich was Anderes einfallen. 
Die Seele ist äußerst kreativ.
Gott sei Dank.

Was die Zugabe von "Mittelchen" betrifft:
Das halte ich flexibel - je nach Bedürfnis.
Manchmal braucht es nichts - und manchmal ist es schön, sich unterstützt zu fühlen mit sanften Helfern.

Manchmal träume ich auch plötzlich von irgendwelchen Pflanzen (-elixieren) - so, wie es der Herr Strol ja auch immer wieder zu berichten weiß. Oder ich treffe sie plötzlich irgendwo an - und werde gegrüßt. Wie neulich im Supermarkt unüberhörbar von einer schwarzen Nieswurz - Helleborus Niger, die ich sofort mitnahm.

Sie erzählte mir dann: Schau mal - ich blühe mitten im Winter und ich werde sehr alt. Das kannst Du auch!

Dienstag, 17. Februar 2015

Hoppa!

... janz anders - und noch schöner ?!
"Live" eben.
Also - lebendig.
Ich werd die Melodie gar nicht mehr los - sie klingt endlos in mir.
Die Sprache mag ich auch sehr - in ihrem Klang.

Und das Schöne ist: Ganz nebenbei - ist es starke Lebermedizin - wenn mensch nicht anders kann, als die Mundwinkel breit grinsend hochzuziehen - angesichts und lauschend solcher Freude!

Übrigens - sie holt ihre Melodien vom Himmel - sieht mensch schön an ihrer Gestik.

Tiefenhypnotische Konditionierung ist ....

.... wenn mensch immer noch ein schlechtes Gefühl hat, den Fahrkasten wieder abzustellen und den Rest des Tages besser zu geniessen, als in den schier frustrierenden Stunden zuvor.

Nach etwa viereinhalb Stunden - ist mir die Konditionierung aber wirklich endlich scheißegal.
Und der Frust groß genug.
Ja - ich erinnere mich auch: Ich bin ja eh schon gekündigt.
Aber - das Seltsame ist: Wär´s einigermaßen gelaufen - hätte ich wohl länger bzw. komplett durchgezogen.

War ja immer so - ich habe nicht nur für mich gearbeitet - also auf eigene Kappe und ohne Extrablümchen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Sondern - mit dem Fahrzeug eines anderen Menschen, der auch sein Unternehmen am Laufen halten muß.
Mein de facto selbstständiges Arbeiten - war also nicht nur ein solches - weil ich ja auch immer noch mit der Erwartungshaltung des jeweiligen Unternehmers auf entsprechenden Umsatz zusätzlich zu kämpfen hatte. Würde ich nur für mich arbeiten - wäre meine Frustrationsgrenze sicher oft anders ausgefallen. So aber - habe ich oft durchgehalten und mir eigentlich oft nicht wirklich was Gutes damit getan.

Und weiter zur langjährigen "Selbst-Konditionierung" - bzw. zur Tiefenhypnse: Das ist wirklich erstaunlich gerade - in den letzten Tagen, diese zu beobachten

Heute also - gleich beim Einsteigen eine Fahrt gefangen. Aber eine ganz üble ... für keine 5 Euronen und mit langer Anfahrt. Danach - ging´s dann noch mehr bergab. Am "Ende", also dem dann von mir gesetzten - hatte ich vier Fahrten mit einem Umsatz von 23,80 Euronen - nach Stunden. Kurz vorm Karnevalsumzug, wo eh nichts mehr geht.

Übrigens - letzte Woche, noch vor Karneval, hatte ich einen Tag mit ebenfalls nur vier Fahrten - aber dem zehnfachen Umsatz. Und dazu habe ich noch einen feinen Ausflug gemacht in der Wartezet. Sehr seltener Glücksgriff - in diesem Armutsgewerbe.

Heute bin ich extra nochmal zurück in die Stadt gefahren - weil ich hoffte, dort vielleicht nochmal in einen guten Lauf zu kommen - und hing dann dort fest.

Während ich also wartete, hörte ich am Rande noch den beiden alten Hasen zu, die vor mir dran waren und sich angeregt unterhielten. Ein Deutscher und ein Türke. Sie sprachen gerade drüber - aus welcher Gegend der Türke kommt - und wie schön es dort sei.

Dieser sagte dann noch zum Anderen - nachdem sie beide gedanklich in schönere Gefilde ausgeschwiffen waren : "Weißt Du - ich fahre jetzt seit 32 Jahren Taxi. Und das ist kein Leben!"
Ich applaudierte ihm - still.

Dann war er endlich weg .... und der Andere bekam eine Einsteigerin.
Die kenne ich. Und sie mich auch.
Ich ging also mal kurz rüber - um mich darüber zu amüsieren, wie sie dem alten Hasen gleich erzählen wird, daß ihr Rollator nicht in seine Limousine paßt. Und einfach so - um "Hallo" zu sagen.
Daraufhin sagt sie: "Ach, wenn ich Dich gesehen hätte, wär ich aber mit Dir gefahren."

Der Kollege verdreht schon die Augen - und ackert am Rollator rum. Selbstverständlich hat sie ihm schon mitgeteilt, wie er das machen soll - und daß der eh nicht in seinen Wagen passen würde. Immerhin: Kein Umsatz und kein Lauf heute - aber ein feiner Spaß zwischendurch.

Ein paar Mal am Anfang bin ich mit ihr auch derart zusammengerasselt - sie ging mir ein wenig auf den Keks mit ihren Anweisungen - bis ich mich dann doch irgendwann auf Dauer in sie verliebte.

Wie sie dem Kollegen gerade auch auf den Keks geht - der vermeldet: "Ich fahre seit 50 Jahren (!!!) Taxi - und ICH WEISS, wie man Rollatoren zusammenklappt!"

Alle dreie haben wir was zu lachen - wenn auch aus verschiedenen Motiven heraus.
Und ich denke: Aha - das ist jetzt so einer von diesen halbnostalgischen Rest-Momenten aus der Abteilung: War ja manchmal auch ganz nett in der Hölle - und vor allem menschlich.

Kurz darauf klappen drei Kollegen ein - die ich schon sozusagen vom ersten Tag an kenne.
Und von denen ich viel gelernt. habe einst.
Einer der drei - hat mich durch meinen allerersten Tag gebracht - indem er mir erst mal die Technik erklärte morgens. Ich hatte ja meinen Schein Anfang der Neunziger einst gemacht - und mein erster Tag überhaupt war gut 12, 13 Jahre später. Niemand hatte mir irgendwas gezeigt, wie das Display oder sonstwas funktioniert, vorher -  außer diesem am Morgen, als ich dann losfuhr - mit viel Mut zur Lücke. Meine "Amme" also - sozusagen. Und eine ganz feine Seele.

Heute habe ich mich ganz still bei allen dreien verabschiedet - alles feine Seelen. Bloß nicht laut sagen - sonst bist Du schneller wieder zurück, als Du denkst. Und womöglich wirst Du noch ausgelacht .... mit einem "Bis bald dann!"

Nach etwa einer Stunde geht´s erfolglos weiter. Und insgesamt habe ich etwa 180 Jahre Taxi-Praxis angetroffen in dieser Wartezeit.

Übrigens - gestern hörte ich wieder und zum -zigsten Male von einem Mitmenschen: Ich könnte das nicht!
Ehrlich gesagt - ich kann das auch nicht. Jedenfalls nicht mehr.

Umso erstaunlicher - daß ich wirklich Jahre gebraucht habe einst - um überhaupt für mich selbst zu registrieren, daß das ein recht harter Job ist. Vermutlich habe ich einfach einige Jahre versäumt, mir überhaupt Gedanken darüber zu machen - was ich da eigentlich genau tue.
So eine Art "Meditations-Bonus" aus vorhergegangenen Zeiten. 
"Sei einfach - im Moment. Om. Und denke nicht drüber nach."
Nicht die schlechteste Art übrigens - durch den Lebensstrom zu manövrieren.

Nur - wenn Du Verblödungserscheinungen verspürst - verliert sich die Leichtigkeit.

Und auch - wenn Du so gar keinen Lauf und kein Glück hast - obwohl Du wieder mal tapfer und gut gelaunt aufgestanden und losgefahren bist - um dann zügig gegen Granit zu  stoßen - dann ist es ein formidabler Moment, sich daran zu erinnern - daß man von einem toten Pferd absteigen muß.
Darf.

Der Witz heute war - daß ich immer noch zu kämpfen hatte mit mir - gegen meine "Durchhalte-Konditionierung" - das Ding einfach abzustellen.

Und weil das echt nicht mehr auszuhalten ist - es einem nur noch übel davon wird - von diesem Zerrissensein - besonders morgens gegen fünfe, wenn der Tag onch so frisch, undschuldig und jung ist und die Vögel über kommende Wunder frohlocken  - habe ich mich eben abgemeldet für den Rest der  Woche - und habe jetzt Zeit, viel Zeit - für´s Sortieren

Wechselbäder gerade - aber die schönste Zutat ist diese.
"Gott liebt Dich, wenn Du arbeitest.
Aber noch viel mehr - wenn Du singst!"       

Montag, 16. Februar 2015

Von scheinbarer Aufschieberitis und günstigen Sternen ....

... das hab´ ich immer noch - zu lernen.

Das nicht immer alles so funktioniert - wie der Verstand es gerne vrgeben würde.

In unserer sinnes- und wahrnehmungsverkümmerten "Welt" gilt es ja eher als verrückt, den Zeitqualitäten und -energien nachzuspüren. Ich tue es aber dennoch. Und zwar - jenseits von "Systemen", von denen ich immer noch keinen Schimmer habe.
Das hiesige wäre natürlich zuvorderst die Astrologie - aber auch da habe ich festgestellt - gibt´s reichlich Unterschiede - wie man die Sterne so lesen kann.
Da lob ich mir den Sternenbruder, der von sinnfreien Festlegungen absieht und dafür vielmehr der Poesie der Götter huldigt. 

Besonders spannend für mich manches Mal - die ich mich immer noch nicht wirlich kundig gemacht habe, wie mensch in den Sternen liest - und das aus einer seltsamen Befürchtung heraus, ich könne derart meinen intuitiven Zugang versauen - wie es dann perfekt paßt, wenn mir der Sternenbruder einen wertvollen Hinweis gibt.
Ist nicht gelogen - oft habe ich den ein oder anderen "Besuch" der Götter  schon gespürt. Oder auch - ihren Wink mit dem Zaunpfahl.

Auch auf den Straßen in der Kolonie - kann mnesch sowas spüren. Neulich noch einer dieser Tage - an denen Du am frühen Morgen schon wußtest, daß bis zum späten Nachmittag erhöhte Aufmerksamkeit im Straßengeschehen geboten ist. Einfach - scheinbar unbegründetes Chaos. Und schon am Vormittag gegen zehne - hast Du schon mindestens zwanzig Sirenen vernommen - von den Menschen, die im Notdienst tätig sind. 
Als die Frau neben mir meint - was denn wohl heute los sei? - sie hat es auch schon registriert - meine ich: Keine Ahnung. Vermutlich der Sternenstand. Sie lacht - mich fast aus. Aber ich meine es schon so, wie ich es sage.

Und jetzt - habe ich auch endlich kapiert - wie es sich mit der scheinbaren "Aufschieberitis" von gewissen Dingen verhält. Die vermutlich viele kennen. Du weißt - da steht was auf dem Plan, was erledigt werden will - aber es geht nicht. Fühlt sich an wie ein sehr schwerer Brocken, obwohl es gar keiner sein muß. Aber - es will sich nicht bewegen lassen. Erstmal.

So auch gestern wieder. Da ging gar nichts. Also - habe ich nachgegeben und mir gesagt: Manana. 
Und heute - lief alles rund. Mühelos.
So ist das manchmal - da muß mensch nur noch ein wenig Geduld haben.  Bis sich der nächste gute Zeitpunkt offenbart.

Übung dabei ist immer noch - es gelassen zu nehmen - und abzuwarten, wann die Dinge genau erledigt werden wollen. Sich nicht zu solchen Dingen zwingen zu wollen - wenn die Zeitqualität von etwas ganz anderem kündet - und was ganz anderes verlangt.

Das treffliche Sprichwort dazu lautet: Alles - zu seiner Zeit.

Heute bekam ich auch gleich noch die gewünschten, bunten und frühlingshaften Primelchen auf dem Weg der anderen Erledigungen dazu. Die kommen gleich in den Topf vorm Haus - in dem bis heute noch die Weihnachtsdeko herumwaberte - und mir schon seit ein paar Tagen auf den Geist ging.

Und heute bekam ich auch beim Bezahlen der Primeln im Blumengeschäft - meine Antwort auf die Frage, die ich mir lange nicht recht beantworten konnte: Ja - ich mag sie schon sehr, die Menschen. Also die "echten", die ich so im Leben antreffe auf meinen Wegen.
Und die mich oft zum Schmunzeln bis zum Lachen inspirieren.
Sogar die Kostümierten am Wegesrand eben - die sich für den Karnevalsumzug im Dorf sammelten.
Und zum Glück - kam ich noch rechtzeitig wieder nach Hause. 

Die Menschen, die ich nicht mag - sind die, die mir in den vielen "Medien", besser: Lügenmedien begegnen - und die von Macht träumen und dafür Kriege führen. Für Macht oder Geld. Oder einfach nur - für den Erhalt eines längst toten Pferdes. Solche - die für ein totes Pferd - über Leichen gehen. Nein - die mag ich sicher nicht.

Bin ganz erleichtert über die klare Antwort heute.
Hatte schon manches Mal fast befürchtet - meine Artgenossen an sich nicht mehr zu mögen.
Das ist aber - glücklicherweise - Unsinn.
Und schon wieder ein anderes Thema: Die Vielschichtigkeit auf diesem Planeten.

Im Moment heißt es einfach nur: Medienabstinenz. Jedenfalls öfter als sonst.
Denn die, die ich definitv nicht mag, verbrauchen allzuviel Aufmerksamkeit - auf übelste Weise.
Die sie gar nicht verdient haben.
Oder so - was sich sortieren soll, wird sich sortieren.
Sogar inmitten des scheinbaren, menschengemachten Irrsinns.
 
Für den Rest dieses sonnigen, leichten Tages - halte ich mich also lieber an die Frühlingsbotschafter. Die Primeln, die hochgeschossenen Krokusse, die Osterglocken, die prachtvollen Hyzinthen - und an meine geliebten Tulpen.        

Samstag, 14. Februar 2015

Ich bin viel zu korrekt ...

... ist gerade meine Lektion.

Nachdem mich der verwirrte Unternehmer neulich gekündigt hat - bin ich immer noch quasi "loyal" drauf. Hatte kürzlich mit ihm noch telefonisch besprochen - daß ich morgen fahre - statt Rosenmontag, wo eh Hängen-im-Schacht angesagt ist - also nix läuft über den Tag.
Übrigens - rief der mich hier um 22 Uhr noch an und fragte irgendwas Belangloses ... als ich ihm das so mitteilte - also als klare Information.

Jetzt - schickt mir der verwirrte Mensch eine SMS - und fragt an - ob ich denn morgen fahren will - oder ob er sich um Ersatz kümmern müsse? Ich - dachte bis eben - wir hätten das neulich besprochen und geklärt.

Naja. Kompliziert gestrickt halt - der Mensch. Bislang bin ich damit ganz gut zurechtgekommen. Ich habe ja von Haus eine Menge Geduld. Aber so langsam geht´s mir auf den Senkel. Also - alles, was längst geklärt wurde - jedenfalls in meiner "simplen" und manchmal beschleunigten (jedenfalls im Vergleich) Wahrnehmung - noch drei weitere Male sinnfrei durchzukauen.

Auf meine Antwort eben - blieb alles still. War eh nur Zufall - daß ich das Zombie-Phone nochmal eingeschaltet hatte. Und für wichtige Nachfragen - weiß der verwirrte Mann schon lange - daß er mich auf dem Festnetz kontaktieren muß.

Ja - ich bin viel zu korrekt. 
Denke - manch anderer Mensch in meiner gekündigten Situation würde sich einen Teufel darum scheren - noch "korrekt" zu sein. Und Vereinbarungen einzuhalten - bis zum Vertragsablauf.

Aber - ich bin eben von so einer alten Sorte - und mit mir kannst Du auch per Wort und Handschlag verbindlich was vereinbaren. Also - ohne Papier und pipapo.  Also - normalerweise. Bei beidseitiger geistiger Präsenz. An dieser muß ich aber in jüngster Zeit immer öfter (ver-) zweifeln, was den verwirrten Mann betrifft.

Das ist kein Schlechter.
Aber jetzt - ist er anstrengend für mich als Zwillingssonne. In aller Unklarheit.

Der ist von Haus aus Löwe - und die sind doch eigentlich nicht so wirr - von Haus aus. Im Gegenteil. Eher würde ich vermuten - die wissen besser als manch andere - was sie genau wollen.  Besonders von den Anderen. In diesem Falle - ist es aber offensichtlich nicht so. 
Ich habe es - mit einer unklaren, schwammig-herumwabernden Energie zu tun.

Also - bei mir selbst auch gerade - aber das weiß ich ja  - und vermeide es - diese noch auf mein Umfeld zu übertragen. Reicht schon - was im eigenen Haus los ist.

Da der verwirrte Mann nichts mehr verlauten ließ auf meine Antwort - auf seine seltsame Anfrage hin - werde ich also davon absehen, vor Aschermittwoch nochmal in die Kolonie zu fahren. Was mir sehr recht ist. Vermutlich wird es zu einer völlig wirren Konversation kommen. Wo wieder einer - was ganz anderes verstanden hat - als der andere.

Aber - wie geschruben - ich bin eh viel zu korrekt. Selbst - wenn man mich gekündigt hat.
Und dann kann ich ihm ja sagen: Du kannst mich ja kündigen!
Kleiner Scherz ...  muß auch mal sein.

De facto - also "sternentechnisch" - wieder ein Gruß vom Gevatter Saturn, der mein "kleines Ego" in diesen Tagen und Monden "brachial" ausbremst. Und - konsequent der Seele zuarbeitet. Die schon sehr sehr lange - nicht mehr in die Kolonie will.

Vor ein paar Monden fuhr ich mal ....

... zwei Herren, die hinten saßen und ein reges Gespräch führten. Der eine war Schatzmeister einer großen Hilfsorganisation im Lande - und berichtete dem Anderen von Abstrusitäten. Seine Organisation hatte sich an den "Bund" (???) bzw. an die "Bundeswehr" gewandt - um ein - in Zahlen: 1! - technisches Gerät zu erhalten. Daraufhin wurde seiner Organisation geholfen - aber gleich mit vier der angeforderten Gerätschaften. In Zahlen: 4!

Begründet wurde die Hilfsleistung so: Wir wissen nicht - ob überhaupt nochwas von dem ganzen Zeug funktionert.
Oder so: Alles ist eigentlich marode. Deshalb kriegt ihr gleich vier an der Zahl - daraus kann man dann ggf. wieder eines machen - was funktioniert.

Ich hörte bei dieser Fahrt durchaus interessiert und amüsiert hin. Und bedauerte dann am Bahnhof bzw. bei der Weiterfahrt - gegenüber dem, der noch zum Flughafen wollte, daß sein Gesprächspartner uns eben  verlassen hat. Das wäre wirklich mal - sehr interessant gewesen. Und davon - hätte ich wirklich gerne mehr vernommen!

Wir dürfen also de facto und realiter davon ausgehen - daß die milliardenschwere Kriegs-Ausrüstung - inzwischen und zum großen Teil jedenfalls - schlicht marodiert ist.

Übrigens - gilt das auch für die "Atomwaffen" u.v.a. .... da ist nichts in Schuß oder gut gewartet.
Was ja einerseits durchaus beruhigend klingt.

Lustig war noch die lebhafte Erzählung desjenigen, der leider so früh wieder ausgestiegen war - zu den Vorgaben der aktuellen Kriegsministerin in der hiesigen Firma BRD: Überall - wo neue Truppen stationiert werden - besteht sie darauf, daß es vor Ort ein "Gym" geben soll.
Also - ein Fitnessstudio - für die tapferen Kämpfer.. 
Die Herren hinter mir amüsierten sich - über solche Absurdität..

Ich tat es ihnen gleich.

Und dachte dann kurz über meine einstigen Vor-stellungen zu Soldaten nach ... die früher mal von Haus aus topfit zu sein hatten und darauf gedrillt waren - bis zum Erbrechen.
Jetzt - dachte ich bei mir: Womöglich - handelt es sich ja um "Joy-Stick-Mörder"?
Die von Haus aus - eher an Verfettung leiden? Weil sie nur noch über Bildschirme morden - in den Sessel furzend dabei?

Über die völlig pervertierte Bezeichnung "Joy-Stick" - läßt es sich übrigens auch mal trefflich sinnieren! Dauert nicht lang - und es erweist sich als tiefschwarze Magie. Welche sich immer dadurch in Windeseile selbst entlarvt - indem sie die Dinge völlig auf den Kopf stellt.
"Krieg ist Frieden - und Sklaverei ist Freiheit." etc. blabla.
"Arbeit macht frei" - nicht zu vergessen. Damit wird ja bis heute "knallhart gearbeitet" - also schwarzmagisch.

Wie geschruben - wirklich ein Jammer, daß die beiden nicht zusammen bis zum Flughafen mitgefahren sind. Da hätte ich noch mehr erfahren - was tatsächlich interessant war.

Manches Mal habe ich mich inzwischen gefragt - wie die Faktenlage eigentlich genau aussieht - also bezüglich der inzwischen hinlänglich bekannten Material-Unbrauchbarkeit?

Ob es tatsächlich noch eine einzige funktionierende Bombe gibt hierzulande. U.v.m.

Oder - ob die uns tatsächlich nur mit ihren täglich -zigfach wiederholten Schreckensszenarien und -mantren in Schach halten wollen? Verkündet über die entsprechenden Lügen-Medien. Und öfter, als unbedarfte Menschen denken - abgedreht in Hollywood - was soviel wie "Zauberstab" bedeutet.

Vermutlich handelt es sich - um eine Mischung dieser Komponenten.                 

Die heute spontan und mühelos erfolgte Sammlung ....

... an Stichwörtern bezüglich der Struktur für das noch zu sortierende Taxibuch - welches im Grunde lange schon geschrieben ist - brachte ein überraschendes Ergebnis:
Das ist Material für gut drei Bücher.

Und dazu noch - hat es einfach unspektakulär Spaß gemacht - mit Engelsgeduld und ohne jede Hektik - die Schlüsselwörter zusammenzusammeln   und aufzuschreiben.
Unvollständig übrigens - aber reichlich.

Und - die Technik stimmt auch wieder.
Das ist wirklich eine Erleichterung.

Draußen heute - ein sonniger und milder Tag.
Ich sachs ja - es wird jetzt Frühling.

Ansonsten - herzlichen Dank an den Sternenbruder für wertvolle Hinweise - hat mich heute Gevatter Saturn mal wieder scheinbar komplett ausgebremst. Tatsächlich aber - hat er sich nur durchgesetzt, was die momentanen Prioritäten betrifft.   

Ätzprogramm - nervigst - hoffentlich wieder komlett weg ....

.... ne - das kann ich nicht aushalten. Da hat sich doch so ein hinterhältiges Programm auf meinem feinen PC installiert - welches mich ständig mit unerwünschter Werbung zugeballert hatte.
Was für ein Genuß - hier die Vergangenheitsform zu tippen!

Habe also nachgesehen - wie die Deinstallation vor sich geht - und es soweit erledigt.
War auch nicht schwer.
Hoffe nur - wie geschruben - daß ich auch wirklich alles von dem lästigen Zeugs beseitigt habe.
Im Moment siehts gut aus.

Für mich ist Werbung quasi unerträglich.
Deshalb habe ich auch ein paar kleine "Adds" installiert - die mich davor bewahren.
Ein Segen - wenn nichts Unerwünschtes ständig irgendwo erscheint und einem die Aufmerksamkeit stehlen will. Lauter Müll, den ich wahrlich nicht brauche.

Kürzlich ist mir das auch im richtigen Leben schon wieder auf den Senkel gegangen - im Flughafengebäude. Da war so ein Werbestand aufgebaut und als ich in Ruhe meiner Wege gehen wollte, quatschte mich eine junge Frau an. Naja, ist halt ihr Job. Aber - mich nervt sowas fürchterlich.

Jetzt - freue ich mich mal - daß dieses grausliche Zeugs wieder weg ist. Das macht einen ja völlig verrückt. Mich jedenfalls.
Und in Zukunft - werde ich wieder noch vorsichtiger sein - wenn ich was anklicke im großen Netze .....

Ebenso - nerven die vielen Schpämmmmmmmm-Nachrichten.
Da habe ich manchmal gar keine Lust mehr - überhaupt in die E-Post hineinzusehen, weil mensch erst mal wieder den ganzen lästigen Stuss aufräumen muß. Nicht alle lästigen Nachrichten landen gleich im Papierkorb - zuviele kommen noch durch.

Aber - ich werde mich mal mit diesen Dingen ein wenig mehr befassen demnächst.
Das hatte mich jetzt echt abgetörnt, dieses unerwünscht-zugeballert-werden mit Müll. Und ich habe eine Weile gebraucht, um überhaupt herauszufinden, woher das kommt.

Jetzt - darf ich mich also freuen - daß es wieder weg ist.
Hallelujah!

Freitag, 13. Februar 2015

Aha! So geht das also - mit der "Mindestlohn-Pfuscherei" ....

.... für die Taxibranche.
Hatte mich ja schon gefragt - wie das denn funktionieren soll - wo wir doch ewig drunterbleiben, also realiter?

Kommt mir also neulich am Morgen einer der ganz alten Hasen entgegen - ganz feine Seele! - und läßt sich drüber aus - über die Fakten. Hat wieder ein anderes Auto = anderes Unternehmen unterm Hintern. Die zahen nur noch - 40 % vom Umsatz - offiziell.
Früher gabs mal 50 %.
In anständigen Unternehmen - gibt´s noch 45 %.

40 % - ist schon mehr als Ausbeutung.
Angestrebt - werden bereits 35 %.

Und jetzt erläutert er mir - vor der Waschanlage - daß er sich einen anderen Job suchen muß - weil er inzwischen noch 250 Euro im Monat - dazuzahlen muß - nur dafür, daß er "arbeiten darf".

Es ist noch sehr früh am Morgen - und ich bin auch manchmal eher etwas schwer von Capéé - wenn  es um die vielen Tricksereien geht. Aber jetzt begreife ich - wie das "funktioniert" mit dem angeblichen "Mindestlohn von  8.50 Euro" - für Taxileute.

Das geht also so:
Einen ausbezahlten Mindestlohn - gibt es weit und breit nicht.
Aber - erhöhte Sozialabgaben für die FahrerInnen - gibt´s seit Januar - damit das alles schöngeschrieben wird. Also - nach Mindestlohn aussieht - anhand der tatsächlich geleisteten Sozialabgaben.
Und die Unternehmer - sind damit raus der - "realen" Nummer.
Auf Kosten von? Jenau !!!

Ja - manchmal brauche ich echt lange - um sowas zu kapieren.
Aber jetzt - wo der Kollege mich  am frühen Morge mit der Nase drauf stößt - hab ich´s erfaßt.

Es geht so:
Du bekommst immer weniger Geld für Deine Arbeit - und mußt immer mehr draufgeben -  an Sozialabgaben und Steuern.

Bisher - habe ich ja für eine Weile auf einer Art "Insel" gelebt - bzw,. gearbeitet - für Leute, die nicht wirklich ausgebeutet haben. Kenne sowas zwar auch - aus meiner Anfangszeit einst - aber war dann für Jahre - ganz gut gesegnet mit korrekten Bedingungen - und Menschen.

Für solche "Schweinetreiber" aber - sollte niemand mehr nur einen Zündschlüssel drehen.

Naja .... nu weiß ich also - wie das gedreht wird  - und auf wessen Kosten genau.
Sarkastischer Gruß an die "Polit-Schergen" - die es wohl wissen - und begrüßen - dürften.

Bleibt nur noch  - festzustellen - das sich jeder Mensch mit Hartz-IV-Satz -  quasi ebenso gut steht, als wenn er im Morgengrauen rausgeht, um eine harte 12-Stunden-Schicht runterzureissen.

Die dazu noch seit Jahresbeginn - auf 8 Stunden "runtergeschrieben" werden muß.
Weil ein "Zoll" die Arbeitszeiten kontrolliert.

Wie das bei den neuen Displays läuft - die das bereits elektronisch erfassen - weiß  ich auch nicht, Ehrlich gesagt - will ich das ganze Zeug auch gar nicht mehr wissen.

Und - möchte auch nicht mehr zum sinnfreien Betrug genötigt werden - auf einer ohnehin schon niveaufreien und qualitativ armseligen Ebene. Unter "Mindestlohn"-Niveau - welches an sich schon armselig ist in diesem Land.

Oder so: Gesundheitlich gesehen kann es sich nur um einen immensen Zugewinn handeln - nicht mehr zu fahren - und sich täglich eine - literal - bleischwere Vergiftung zuzuziehen im Molloch - für ein Salär, das maximal ein Überleben von Monade zu Monade "einbringt".

Dem Kollegen - den ich wirklich mag und der mir einst einer der ersten war - der mir etwas über "Taxifahrer an sich", Flughafen-Gepflogenheiten und besonders über die vielen Spatzen am Flughafen zu erzählen wußte - wünsche ich jedenfalls - alles erdenklich Beste.

Und mir selbst - selbstredend und selbst-verständlich!

Frühling wirds ...

... die Wildgänse sind zurück.
Eben flogen sie über´s Haus.
Und schon letzte Woche - sah ich sie in der Kolonie - auf einem der letzten, verbliebenen Felder - zahlreich anwesend!
 
Der Mann vom Ehepaar - merkte es an, als wir längst vorbei waren:
Da - saßen eben viele Wildgänse auf dem Feld!
Ja - sage ich - erfreut - hab ich gesehen!
Erfreut auch über ihn - denn nicht viele Menschen gibt es mehr - die das überhaupt bemerken.

Hier gibt´s neuerdings einen Vogel - dessen Gesang ich noch gar nicht kenne. 
Klingt - außerordentlich - nicht unbedingt schön, aber sehr interessant.

Für Frühling - spricht auch das frohe, laute Gelärme der Stadt-Papageien in den jüngsten Tagen.
Und der laute Ruf des Kauzes - aus den Wäldern hier.

Die Tiere - will ich nicht missen - ebenso wenig wie die Pflanzen.
Manche Menschen dagegen - können mir durchaus gestohlen bleiben.

Auch nicht alle -
aber viele halt.

Die Taxigötter haben es gut gemeint mit mir ....

.. in einer der letzten Wochen.
Am Mittwoch besonders gut.
Da habe ich nur vier Fahrten gemacht - und dabei einen Umsatz, der Seltenheitswert hat.

Erst gings zum Flughafen raus.
Und von dort - gen Elsdorf - Richtung Aachen auf der A4.
Immerhin 50 Kilometer, was auch selten ist,

Vor Ort fragte ich mal den Mann - wann er denn wieder zurück muß?
Naja - so in zweieinhalb Stunden etwa.
Gut - ich würde ihn gerne wieder zurückfahren - hörte ich mich sagen.
Was auch eher selten ist.
Und - was er dazu meint?

Naja - normalerweise würden die ihm von dort aus wieder ein Taxi rufen.
Ja - sage ich - das müssen Sie wissen - wie es ihnen recht ist.
Ich könnte auch wiederkommen - und würde dann in der Zwischenzeit einen Ausflug machen.
Er willigte ein - und ich gab ihm noch meine Telefonnummer - falls die Sitzung früher zuende ist.

War schon nach Mittag - und ich nutze die Gelegenheit, dort in einem großen Einkaufscenter
alles fließend zu besorgen - was ich eh auf dem Zettel hatte. Und noch ein unerwartetes "Souvenir" - welches mich immer wieder an diesen extraordinären Tag erinnern wird.

Dann - fuhr ich dem Schild nach, auf dem stand: "Aussichtsplattform" - zur Braunkohlegrube dort. Hambach heißt das .... und ich parkte den Fahrkasten dort gut sichtbar, um ein paar Schritte zu dieser Aussichtsplattform zu gehen. Übrigens - erstmals nach langer Zeit - wieder bei gerade herausgekommener Sonne.

Oben angekommen - sah ich das Ehepaar wieder, welches ich schon hochgehen hatte sehen.
Und ich schaute - auf die "Grube" - die keine solche ist. Es ist - gewaltig.
Ich grüßte die Leute beim Näherkommen - und ließ dann meinen Blick schweifen - über diesen Riesenkrater, der nun seit über 25 Jahren in die Erde gebuddelt wird.
Eine Art außerirdische Landschaft.
Gigantisch.

Und dann entfuhr mir nur ein Wort: "Brutal!"

Die beiden freundlichen Menschen neben mir - klärte ich darüber auf - daß ich sowas noch nicht vorher gesehen habe. Oder - einmal wohl doch - aber ist schon sehr lange her - und war fast noch größer, als diese Wunde.

Die - wohnen schon seit dreißig Jahren dort und kennen das alles bestens. Sind mit der "Grube" mitgewachsen. Erzählen mir gerne - alles, was sie so wissen. Erklären mir - wie was funktioniert und welche gigantischen Maschinen da unten laufen.

Einer meiner ersten Gedanken zu dieser "Mondlandschaft" war - wieviele Dörfer hier plattgemacht wurden in den vergangenen Jahrzehnten. Wieviele Menschen ihr einst geliebtes Zuhause verlassen haben. Und genau davon erzählen mir die beiden.

Jetzt - in 2015 - wären sie auch dran gewesen - war Prämisse einst vor gut dreissig Jahren, als sie hierhin gezogen waren - aber jetzt hört der Energiekonzern damit auf - und sie "müssen beiben".
Ich meine "Sie dürfen also bleiben?"
Nein - sie müssten bleiben. Eigentlich wäre es einst so vereinbart gewesen, daß sie in 2015 wieder wegmüssen - weil auch ihr Ort plattgemacht werden sollte - und sie hätten eine feine Entschädigung bekommen. Aber jetzt - ist Stop.

Ich huste inzwischen - und habe jede Menge Staub gefressen. Meine Zunge ist voller Staub. Ich sage das - und sie sagen: Wir merken das alles schon lange nicht mehr.
Da siehste mal wieder - woran mensch sich so gewöhnt.

Ich spucke schon ... weil das Zeug echt in die Lungen geht.
Und die - schlucken es schon seit drei Jahrzehnten.
Und erzählen mir - wie gut das alles inzwischen geregelt ist - weil immer wieder mit Riesen-Wasser-Spränklern gearbeitet wird. Früher - hätten die das alles einfach in die Luft geblasen.

Ich erinnere mich und berichte ihnen von einer Reise in die ehemalige Tschechoslowakei - Anfang der Neunziger einst. Und davon - wie dort schwarze Flocken vom Himmel fielen .... das kennen sie auch noch gut.

Was ich da sehe - ist gigantisch. Und - es sieht mit Sicherheit  viel "kleiner" aus gerade - als es ist. Das Auge - kann es schwerlich abmessen - und täuscht. Macht es kleiner - als es ist.
Der Mann erzählt mir was von Ausmassen - aber auch mit diesen Zahlen kann ich mir kein echtes Bild machen.

Es würde etwa eine Dreiviertelstunde dauern, wenn man mit dem Auto drumherumfahren wolle.
Aha - das gibt mir etwas mehr Aufschluß über die Ausmaße.
Und derzeit liegt der Grund etwa bei 300 Meter unter Meeresspiegel.
Viel Technik ist eingesetzt - damit es nicht geschwemmt wird.

Ich stehe da - auf einem anderen Planeten.
Und vermag es gar nicht einzuordnen in meinen kleinen Geist in diesem Moment. Schaue nur - und merke, wie meine Zunge weiterhin pelzig belegt wird von dem Staub.

Wenn sie fertig sind mit dem Raubbau - soll hier ein riesiges Naherholungsgebiet entstehen.
Die "Grube" wird dann mit Rheinwasser geflutet - die Rohre liegen schon seit ein paar Jahren bereit.
Es wird - ein paar Jahre dauern, bis das ganze Areal voll Wasser gelaufen ist.
Der Mann erzählt - es lägen zwei Rohre dort mit einem Durchmesser von je zwei Metern - durch die das Wasser des Rheins dann hineinaufen soll.
Wie schon geschruben - gigantisch, das Ganze.
Und - brutal.

Andererseits - sagt er - wollen wir ja alle den Strom aus der Steckdose.
Und das Energieunternehmen - hätte eine Menge für die Region geleistet.
Ohne dieses - hätte es keinerlei Arbeitsplätze gegeben - und würden alle heute noch mit Zuckerrüben arbeiten.
Ich denke nur - was wäre daran schlecht?
Bzw. - was ist schlecht - an Zuckerrüben?

Übrigens - mein Fahrgast hat gerade eine Tagung in einem großen, bekannten Zuckerwerk.
Und ich frage mich ernstlich am Rande dieses gigantischen, staubige Kraters - wie rein wohl der Zucker sein soll - der von um die Ecke kommt ..... bei diesem Staub?

Wir tauschen noch ein paar Dinge aus - die sind vom alten Schlag - und sehen nicht - daß sich die Welt schon viele Male gedreht hat - und das alte System von "Arbeitsplätzen" eh schon lange ein totes Pferd ist und ganz neues Zaumzeug braucht - weltweit.

Ich lasse sie so.
Es sind korrekte, freundliche Menschen - von denen ich eben viel erfahren habe.
War schön - sie dort zu treffen.

Wieder unten - auf der Straße - hinter der gigantischen "Grube" - frage ich noch, ob das Dröhnen der Maschinen rund um die Uhr donnert? Sie lachen - aber ja. Das hört nie auf.
Es ist ein recht gruseliges Geräusch für mich - und es dringt in jede Zelle, vibriert dort spürbar -  aber die Menschen hören es gar nicht mehr. 
Wir einigen uns drauf - daß sie sich wohl eher erschrecken würden - wenn es eines Tages mal still wäre.

Ich vernehme das Dröhnen weiterhin - als ich schon wieder dort bin - wo ich den Fahrgast wieder abhole. Ein Grollen ... aus der seltsamen Mondlandschaft. Ein bischen gruselig - für mich.

Der Fahrgast ist zuverlässig - auch schön!
Und der Pförtner - ist ein Goldschatz.
Kommt extra raus zu mir - nachdem ich schon eine Weile dort stehe - und fragt mich - ob ich denn bestellt sei? Er möchte nicht, daß ich vergeblich warte.
Ich weiß - hier bin ich richtig - nämlich auf einem Dorf!
Bedanke mich ehrlich bei ihm für seine Fürsorge - und sage - ich warte hier auf einen Herrn, den ich herbrachte. 

Auf der Rückfahrt erzählt dieser mir - wie er in den Achtziger Jahren erstmals - noch mit dem Auto - hierhin fuhr - und überall diese verlassenen Dörfer sah - all die verlassenen Häuser mit kaputten Fensterscheiben - fast wie im Krieg - und er hatte damals noch keinen Schimmer, was hier eigentlich los war. Ja - das kann ich mir gut vorstellen - besonders nach der kurzen Reise eben - an den Rand dieses gigantischen Kraters.

Eigentlich ein schweigsamer Norddeutscher - wie ich im Grunde auch oft - vom Naturell - aber manchmal ist es ganz gut, ein paar kurze Worte miteinander zu wechseln.

Am Flughafen bedanke ich mich - für die Fahrten mit ihm - und meine:
Das war ein guter Tag für mich heute.
Fein - daß Sie mit mir zurückgefahren sind.

Das passiert wohl  nicht so oft? - meint er.
Nein - gar nicht oft.
Deshalb - war ich ja so hartnäckig heute - Sie zu fragen, wegen der Rückfahrt.
Netter, ruhiger Typ.
Und - ein wahrlich beeindruckender Ausflug.

In der Nacht - ging mir das Dröhnen der gigantischen Maschinen nach .... in jeder Zelle.
Und dabei - waren die noch winzig, diese Maschinen.
Mittlerweile gibt es solche Maschinen - die binnen weniger Minuten unglaublich riesige Areale an Bäumen im noch verbliebenen Regenwald abholzen - wie riesige, fressende Ameisen.
Nix gegen Ameisen - aber ein bischen blöde sind sie dann doch.
Wie wir Menschen.

Warum ich nicht mehr freiwillig in die große Stadt will ...

... habe ich vergangene Woche mal wieder registriert:
Ich bekomme Kenntnis von "Geschehnissen" - die ich nicht haben möchte.
Und von "Themen" - die mich befremden - bzw. nicht mehr von Interesse sind.

Beispiel: Es läuft also gerade ein neuer Film an - zum Buch, welches sich wohl erstaunlich gut verkauft hat. Um Sado- und Masochismus geht´s.
Also um Sexualpraktiken - die im Grunde doch sehr intim sind bzw. mal waren - aber heute quasi zu einer Art "Mainstream" gemacht werden sollen.

Sowas geht leicht - indem plötzlich überall drüber geredet wird. Und überall Plakate hängen.
Sogar ein satirischer Radiobetrag widmete sich diesem "Schein-Thema" gestern. Der Redner meinte was von Zutaten, die man in jedem Baumarkt erwerben könne.

So - jetzt weiß ich also - unfreiwillig - mal wieder Bescheid, was gerade "hip" ist.
Und denke mir - paßt trefflich in diese Zeit der Irrsinns - wo es nicht mehr um sowas wie Liebe und Zärtlichkeit geht - sondern um einen seltsamen Prickel von etwas einst "Verbotenem" - den jetzt plötzlich soviele mal erleben wollen - weil´s da so ein Buch gibt.
Und einen Film halt jetzt dazu.

Schon sind ganze Heerscharen auf der Suche nach "Sado- Maso- Spielchen".
Weil die Andern es auch sind.

Und weil es schon seit Jahren im Fernsehen eingebaut wird - übrigens auch in Kindersendungen auf subliminale Weise - und natürlich im Internet im absurden Übermasse so zu finden ist - auf einschlägigen Seiten, die wohl zu den meist besuchten überhaupt gehören.

Es ist ja nicht so - daß ich etwa prüde wäre - oder gar war.
Es ist nur so - daß ich meine Erfahrungen gemacht habe.
Und es ist definitiv so - daß mich das Sexualleben anderer Leute - nicht die Bohne interessiert. Im Gegenteil: Ich will es wirklich nicht wissen !!!

Ja - ich bin inzwischen sehr "konservativ"!
Sowas passiert bei Menschen - die genug experimentiert haben irgendwann.
Und die noch anders sozialisiert wurden einst - als die Menschen heute.
Ja - ich stamme noch aus Zeiten - in denen es sowas wie "Intimität" gab.
Und in denen das, was Menschen so miteinander taten, nicht in einen "öffentlichen Raum" gehörten.
Also - eigentlich nicht. Auch wir haben damals manche Ausnahme praktiziert - so ist es eben, wenn man jung ist.

Aber durch die allgegenwärtige Überwachung, die von vielen für völlig normal gehalten wird - und durch absurdes Gender-Mainstreaming mit soundsoviel "Geschlechtern" etc. und pipapo - scheint sich da eineiges geändert zu haben. Zu ändern. Wird "krasser".

Fahrgäste berichten mir - selbst befremdet und angewidert - daß sie am Vorabend in der Discothek unfreiwillig auf der Tanzfläche öffentlich korpulierende Menschen beobachtet haben.

Die junge Frau einst - eine sehr schöne - erzählt mir von einer Taxifahrt mit einem häßlichen Vogel - der einen Hardcore-Porno im Taxi laufen ließ - auch, als sie bereits eingestiegen war. 
Geht gar nicht - sage ich ihr - und sie hätte auf jeden Fall heftige Beschwerde einlegen müssen!
Hat sie sich aber offenbar nicht getraut.
Und auch noch teures Geld für die Fahrt bezahlt.
Das muß sie lernen - sage ich ihr !!!
Oder - aussteigen und den Wagen wechseln.
 
Der dicke, kleine, erbärmliche Lutscher gestern - ich schrub schon kurz von den notgeilen Norddeutschen heute, die ich gestern fuhr - wobei zwei von den Fünfen kein einiziges Wort sprachen während der ganzen Fahrt und der neben mir noch ganz moderat war, sogar teil-amüsant, nur ein bischen penetrant - und der Dritte im Sprachverbund sogar guten Humor hatte! - dieser kleine erbärmliche Lutscher also - war so ein "Schadensfall" des Zeitgeistes.
Was ich ja auch verlautbarte - indem ich anmerkte - den würde ich mindestens einmal pro Woche in den Puff schicken - damit er endlich die Schnauze hält und nicht mehr sinnlos bellt - diese Niete ließ heraushören - wieviele Stunden er schon irgendwelche abstruse Filmchen geschaut haben muß - in denen Frauen zum willigen Objekt gemacht werden - und wovon er sein Leben lang nur träumen wird - es sei denn, er bezahlt dafür.
.
Lustig war der Dritte. Als ich trocken anmerkte: Sexualität wird deutlich überbewertet! - stimmte er sofort mit ein. Und kommentierte sowas wie: Genau! Ein gutes Gespräch ist viel ergiebiger.
Was mich zum Lachen brachte .... aber ehrlich gesagt - der machte den Eindruck, als würde er es sogar ernst meinen. Und er betonte noch - er sei ohnehin der einzige Familienmensch in diesem Haufen! Dennoch - war´s in der Situation zum Piepen. Wirklich - lustig - und ein netter Kontrast zu seinen notgeilen Bekannten. Die ich ohnehin auf später verwies - es gibt ja genug willige Gespielinnen für jeden noch so geistig-behinderten Typen in diesen Tagen. An der Ampel - kreuzte schon eine, die sich von debilen Sprüchen geschmeichelt fühlte.

Der neben mir fragte irritiert nach - wie ich das wohl meine? Und ich sagte: Das ist jetzt Deine Aufgabe für die kommenden Tage - genau das herauszufinden!

Ich erinnerte mich gestern wieder gerne daran - daß ich eine gewisse "dominante Aura" habe. Die mich mein Leben lang vor irgendwelchen Idioten bewahrt hat.

So fragte der neben mir noch: Du bist doch eine Frau, oder?
Ja - sicher.
Und - hast Du denn gar keine Gefühle?
Er sprach von einer Beule an seinem Kopf - die sein Kumpel ihm beim Einladen zugefügt hatte - der hatte ihm nämlich die Heckklappe auf seinen Schädel gedonnert beim Schließen.
Ich drehte meinen Kopf in seine Richtung, schaute ihm tief in die Augen und sagte: Nein - zum Glück nicht.

Am Abend - fein wieder heimgekommen - dachte ich noch: Nein - Sexualität wird nicht überbewertet. Die ist wirklich kraftvoll - und reine Lebensenergie. Aber der Akt des Korpulierens - ist überbewertet auf diesem Planeten. Oder solcher - der seltsamen Spiele.

Naja - jetzt hab ich ja erstmal - meine Ruhe.
Nur Sonntag fahre ich nochmal rein - in den überbordenen Wahmsinn.

Übrigens - sprachen auch gestern wieder manche Kostümerungen Bände.
Auf der Fahrt zum Abstellplatz sah ich noch einen, der als "Conchita Wurst" ging - und mußte herzlich lachen. Das hat er registriert - und sich gefreut.

Am meisten beeindruckt hat mich aber - neben vielen wirklich anderen sehr hübschen Kostümen - die Südamerikanerin, die ich fuhr. Seltsamerweise - bin ich mit denen oft einfach schnell "warm" - von der Mentalität her.  Janz natürlich - sozusagen. Oder sowas wie "heimisch".

Und die - sah wirklich sehr heiß aus. Nonnenkostüm mit sehr kurzem Röckchen - und weit ausladendem Ausschnitt - mit sehr großen, halb blanken und echten Brüsten drin. Als sie kam - grinste sie schon breit. Aber - und das ist das Schöne dabei: Nichts "Anzügliches" weit und breit -  einfach nur Lebensfreude. Und auch ein Stück weit ganz natürliche Freude - über die eigene Schönheit.
Completamente natural - und jede Wette, daß sich an die niemand rantraut - der nicht von ihr selbst explizit dazu eingeladen ist.

Der "Staat" läßt es sich was kosten, gegen seine "Bürgen" vorzugehen

Nu ist es also alles rausgekommen - was eh schon viele wußten bzw. gehört hatten:

In Dresden wurde die große "Gegendemo" mit Roland Kaiser neulich gegen Pegida und für eine "bunte BRD" mit über 105.000 Euronen gesponsert..

Die unerträglichen und oft gewalttätigen KrawallmacherInnen auf den vielen Gegendemos - werden ebenfalls vom "Staat" finanziert - und sprechen sich laut Meldungen mit der Polizei ab. 

All das - wird bezahlt vom "Staat" und seinen "Parteien" - die mit Gewalttätgen zusammenarbeiten. Besser: Diese zur Gewalt aufrufen - mittels Bezahlung!
Wie das Organigramm zeigt - im zweiten Hinweis.
Und ich setze hier extra keine Hinweise auf die Lügenpresse-Original-Seiten - die man aber unschwer finden kann in den obigen Beiträgen.

Aber - es gibt ja auch noch viele "Gutmenschen", die sich tatsächlich frei-willig (hirngewaschen) instrumentalisieren lassen, gegen ihre Mitmenschen und deren Recht auf freie Meinungsäußerung zu demonstrieren - und sich derart selbst ihre Rechte abgraben.
Gestern abend schaute ich kurz in die Kölner "Stunksitzung" - alles "Gutmenschen", versteht sich - und staunte nicht schlecht, wieviele "Charlies" (Vollidioten) dort saßen - und sich auch noch selbst derart brandmarkten!

Was ich in den vergangenen Monden in diesem Lande an himmelsschreiender Tiefen-Verblödung zu sehen bekommen habe - mittels Internet - hätte ich mir noch im vergangenen Herbst so nicht in meiner kühnsten Phantasie vorstellen können.

Ich hätte auch bis vor wenigen Monden nicht den Begriff "Gutmensch" als aufrichtiges Schimpfwort benutzen wollen - aber jetzt geht´s gar nicht mehr anders.

Menschen gegen Menschen, die die Wahrheiten über den Status Quo ans Licht bringen.
Wie fortgeschritten muß da die allgemeine Hirnwäsche schon sein.
(Wie paradiesisch war es wohl einst unter der doch noch recht dilettantischen Stasi in der DDR - gegen das, was wir heute haben - und noch selbst finanzieren durch den Kauf unserer eigenen Überwachungstechnik!)

Und vollverblendete Menschen (???) - die sich dafür bezahlen lassen - Gewalt gegen Andere zu verüben. Und dazu noch so billig!  Der "Anti-Pegida-Maidan" quasi ....

Und - jetzt, wo es alles öffentlich ist - geht da ein Aufschrei durch´s Land?
Haben die "Gutmenschen" das Rückgrat - mal in den Spiegel zu schauen - wem sie da zuarbeiten?
Nein - nichts dergleichen geschieht.

Einer kommentiert trefflich: Und dabei zeigt das "Organigramm" nicht mal die eigentlichen = ausländischen (Ich sag "internationalen") Geldgeber.

Höchstvermutlich sind das die "Privatiers", also das eine Prozent der "Menschheit", welches sich aus zutiefst pathologischem Mangelbewußtsein "die Erde untertan" machen möchte. Allerorten - also auch hier.

Die "Gutmenschen", die ihre Mitmenschen so befleißigt blockieren - sind für mich Zombies, die für ihre eigene Versklavung, Entrechtung und Überflutung mit sehr grauer "Buntheit" trommeln. Aber - ich habe die Hoffnung aufgegeben nach den Ereignissen der vergangeen Monde - daß diese nochwas merken könnten. Höchstens der ein oder die andere - die noch nicht tiefenhypnotisiert ist und vielleicht mal zu denken beginnt.
Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung - wie weit die Verblödung im vorauseilenden Gehorsam schon virulent ist.

Jetzt las ich noch - Putin könnte womöglich mit ein paar Fakten zu 9/11 die Angriffe aus dem wilden, unersättlichen Westen kontern. Wobei er sich natürlich selbst entlarven würde. Aber - stellen wir uns das mal vor - was würde wohl passieren? Würde dann mal ein Aufschrei durchs Land oder durch die Menschenwelt gehen?
Nein - auch dann nicht.

Übrigens - selbst sowas komplett Geisteskrankes wie "Negativzinsen" - die doch jeden Einzelnen  ganz konkret in den eigenen Arsch treten - führt nicht zu einer Revolte.
Bei Geld hätte ich ja noch vermutet - hört bei vielen der Spaß auf. Aber auch das - scheint niemanden mehr aufzuregen. Tatsächlich bezahlen sie Geld dafür - wenn sie noch Geld auf die Bank bringen. Kuckuck?  Noch jemand wach?

Habe zur Kenntnis genommen: Platons Höheninsassen hassen nichts mehr als die, die schon mal draußen waren und ihnen nun etwas von einer anderen Welt erzählen, die es angeblich jenseits der Höhle geben soll.

Und ich habe auch endlich herausgefunden: Es ist dumm - nochmal zurück in die Höhle gehen zu wollen. Besser: Einfach draußen bleiben und die frische Luft geniessen. Immer öfter trifft man dort mal jemanden .... dem man zulächeln kann.