Freitag, 31. Oktober 2014

"DNA-Suche im Ententeich" - Ergebnis: Keine BUK-Raketen gefunden!

Was da weiterhin an Lügen und Verdrehungen abgeht - im Nachgang zu der Demo in der Kolonie am vergangenen Sonntag - ist anschaulichstes Lehrmaterial dazu, wie "deutsche Presse" arbeitet.

Ergebnis der obigen Posse  ist - es wurden im Ententeich am Ebertplatz keinerlei "auf der Flucht weggeworfene Waffen - Schlagstöcke, Schlagringe
- oder vielleicht gleich noch ein paar "BUK-Raketen"? -
durch die "Taucher" entdeckt.
Apropos "Tauchen" - der Tümpel ist maximal einen Meter tief ..... konnte man vor ein paar Jahren schön sehen, als er zwecks Sanierung ausgehoben war - soviel zu dem Kommentar "es war schwierig wegen schlechter Sicht ...."

Aber Teilnehmer werden wegen "schwerem Landfriedensbruch" angezeigt.
Wie wäre es mit ein paar sorgfältigen Untersuchungen dazu - wer wann von wo genau aus begann, mit Flaschen zu werfen an einer Stelle - laut mehreren Augenzeugen-Berichten übrigens u.a. aus Fenstern von Anliegern - und wer mit den beiden Fahrrädern am Breslauer Platz?

Heute lese ich - die Demonstration in Hamburg demnächst sei abgesagt worden seitens Hogesa.
So schreiben es diverse Systemmedien - allen voran titelt die TAZ mit der absurden Schlagzeile -  weil die "Hooligans Angst vor der Antifa hätten" - und macht sich derart komplett lächerlich. Überall dort - wo kommentiert werden "darf" - steht drunter - das stimme nicht mit der Absage. Die Veranstaltung finde statt.

Die Tatsache - daß in der Kolonie neulich der Breslauer Platz für die Demonstration "genehmigt" wurde - der sehr eng ist und kaum "Fluchtwege" hergibt für Tausende von Menschen - läßt wohl sehr augenscheinlich darauf schließen - daß der "mediale Ausgang" (immer wieder zwei, drei gleiche Bilder ... weil nicht mehr rauszuholen war aus den Leuten an "schlimmster Gewaltbereitschaft" ...) nach der Einkesselung genau so angedacht war. Was Anderes fällt mir da beim besten Willen nicht zu ein. Damit aber - haben diejenigen, die das zugelassen und genehmigt haben - ganz bewußt eine potentielle Gefährdung von allen in Kauf genommen, die in der Nähe des Geschehens waren - sag ich dazu.
Also auch aller Menschen - die lediglich über den Kölner Hauptbahnhof reisten - und nicht mal einen Schimmer von dieser Veranstaltung hatten. Darüber - schreibt so keiner.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Wo bleibt eigentlich "Ebola"?

... hab ich was nicht mitbekommen?
Ich lese ja keine Schmierenblätter, die von "Reuters" und "dpa" abschreiben - aber ich fahre ja immer noch Menschen durch die Gegend - die mir immer wieder von allen scheinbaren Wichtig- und Nichtigkeiten zu berichten wissen.

Neulich - als es nach vorgeblichen Vogel- und anderen -Grippen hieß "Schweinegrippe" -  waren viele noch sehr besorgt - und haben sich viele Gedanken gemacht. Bei "uns" nachgefragt - weil wir "ja immer alles wissen oder riechen, was so auf den Straßen gerade ansteht" ... (was natürlich Unsinn ist.)

Jetzt - wo doch die schlimme "Ebola-Epidemie" droht - höre ich überhaupt nichts davon im Fahrkasten.

Was ist denn da los?

Laßt Ihr Euch etwa keine Angst mehr machen?
Oder - findet "Ebola" - und die sinnfrei geschürte Hysterie diesmal - für andere Zielgruppen statt - auf diesem Planeten?

Hallo hallo - wo bleibt die übliche, geschürte Hysterie-hieh?

Zynismus und ehrliches Erstaunen über "meine Leute" - wieder aus - 
Michael Leitner - hier recht kurz - an.
Und ganz herzlichen Dank an diesen -
und andere beherzte Menschen -
die Wichtiges zu berichten haben!

Die morsch gewordene Nazikeule .....

Seit dem vergangenen Sonntag zerbröselt die alte Nazikeule befleißigt. Sie ist lange schon wurmstichig und von innen her (jaja - von innen her!) ausgehöhlt. Wer sie jetzt noch übergebraten bekommen soll - der wird kaum eine Verletzung davon tragen. Eher zerfällt die Keule dabei - zu Staub.

Die Nazi-Medienpropaganda - das ist doppeldeutig gemeint und soll auch so sein - lief bereits seit Sonntagnachmittag gleichgeschaltet über alle Kanäle der Zwangsgebühren-Anstalten und auch in allen Schmierblättern der Presse. Ich vermute einfach mal - die hatten vorher schon alle den von oben verordneten "Artikelinhalt" gegenseitig abgeschrieben - denn der vorgebliche "Ausgang" der bis dahin erstaunlich friedlichen Veranstaltung am Breslauer Platz, Kölner Hauptbahnhof, Rückseite -  war ja offenbar vorbereitet - in hinlänglich bekannter Manier.

"Hooligans sind keine Meßdiener ...." las ich gestern erheitert in einem der unzähligen Kommentare zu der Demonstration. Aber: Hier haben die sich doch erstaunlich diszipliniert verhalten und die wenigen, die es fast nicht geschafft hätten, aus den eigenen Reihen wieder zurückgepfiffen.

Wer sich die Bilder angesehen hat - wird unschwer bemerkt haben, daß dort eine Menge Menschen mit auf dem Weg waren, die ganz sicher keine "Hools" sind. Und dies erschließt sich ebenfalls aus zahlreichen Kommentaren - auf zahlreichen Seiten im Netze.

Augenzeugenberichte weichen deutlich von den Propaganda-Verlautbarungen ab - und erzählen eine ganz andere Geschichte. Man darf also getrost davon ausgehen - daß die gezielte und überflüssige Einkesselung am Ende eines recht unaufgeregten Zuges der Teilnehmenden durchs Viertel in Bahnhofsnähe - zu dem "politisch-gewollten" Ergebnis führte - aus einer bis dahin weitestgehend friedlichen Aktion (bis auf kurze Provokationen vorm Ebertplatz - deren Verlauf ebenfalls zu denken gibt und die sich zügig wieder beruhigte) dazu zu nutzen - das "Versammlungsrecht" beschneiden zu wollen.

Wenn man sich mal kurz überlegt, wie "gewaltbereit" doch angeblich die Teilnehmer gewesen sein sollen, und daß in allen zurecht gepreßten "Pressemedien" die Rede von "Ausschreitungen und Krawallen" ist, darf man sich wundern, wie wenig tatsächlich destruiert wurde. (Immer wieder werden die gleichen zwei, drei zerdepperten Barhocker gezeigt - dat muß ja wirklisch janz schlimm do jewese sin in Kölle! )

Besonders erfreulich die Kommentare von "ganz normalen Bürgern" - denen genau das aufgefallen ist und die dazu kritisch anmerken: Wenn die wirklich so gewaltbereit gewesen wären - dann wäre doch sicher noch ein ganz anderes Ergebnis herausgekommen - als lediglich ein umgeworfener Mannschaftswagen der Polizei auf dem Breslauer Platz (zu dem es eine sehr interessante eigene Geschichte gibt - die sich nicht in der "deutschen Presse" findet) - und ein paar geworfene Fahrräder (aus den Reihen der "Antifa" übrigens, wie ich lese ....).
Eine kritische Frau mit gesundem Menschenverstand bemerkt noch: Die besagte Scheibe am Breslauer sei schon seit Wochen kaputt. Sehr interessant alles.

Die Angaben über verletzte Polizisten variieren beachtlich - mal wird von 14 geschrieben - mal von 41. Ein Blöd-Berichterstatter verwechselte gar das Datum und berichtete kurzerhand über eine "Demonstration am Samstag". Wieder ein anderes Schmierblatt "berichtet" - die nächste Demonstration sei für de 09.11.2014 in Berlin geplant ... wer auf die Seite der "Hogesa" geht, darf feststellen, daß diese expilizit für den 15.11.2014 nach Hamburg einlädt - und nichts Anderes. Oder so - da wird nicht nur wieder gelogen, daß sich die Balken biegen und die Nazikeule zerbröselt - sondern auch noch derart geschlampt, daß mensch sich wirklich wundert. Immerhin könnten sie sich doch ein bischen Mühe geben mit ihrem Schmierentheater.

Aus dem wohl öfter skandierten Ruf "Wer Deutschland nicht liebt, der soll es verlassen." (gefällt mir übrigens erstaunlich gut ....) - wurde natürlich zügig ein "Ausländer raus" in den Medien. Mensch achte auf den feinen inhaltlichen  Unterschied - das macht doch einen, oder?

Man findet dort wohl auch kaum die explizite Einladung an alle hier lebenden, "säkulären" moslemischen Mitbürger - an den Veranstaltungen doch bitte teilzunehmen. Also - gemeinsam Gesicht zu zeigen - gegen diverse extremistische Gruppen aus Richtung Islam.

Habe in den vergangenen Tagen ein paar Hundert Kommentare, Beobachtungen und Meinungen durchforstet - insbesondere aber aussagekräftige Aufnahmen und Videos, die vor Ort gemacht wurden - und stelle fest:
Die Nazikeule ist tot. Funktioniert nicht mehr.
Schlägt in die gegenteilige, beabsichtige Richtung um: Statt sich weiterhin einschüchtern zu lassen - verlieren die Menschen ihre einstigen Ängste und lösen sich von diesen ewigen, kollektiven Nazi-Programmierungen.

Übrigens las ich auch viele Kommentare von Menschen mit "muslimischem Hintergrund" (also derart erzogen, konditioniert, indoktriniert ... wie Andere halt anders ....), die hier leben - daß sie die Initiative von "Hogesa" explizit begrüßen sowie gerne beim nächsten Mal dabei sein wollen. Weil sie gerne in Deutschland leben. Und weil sie die Faxen dicke haben - mit wenigen Durchgeknallten in einen Topf geworfen zu werden.

Meine Kollegen fielen mir wieder ein - türkische, arabische ..... - die sich schon öfter in der Vergangenheit bei mir über diverse "Ausländer" beschwerten - die sich hier nicht integrieren wollen in die Gemeinschaft der Menschen im Lande.
Ich mußte immer lachen bisher - hatte nicht recht verstanden, was sie zum Ausdruck bringen wollten.
()
Für mich - geht´s hier ja auch lange nicht um ein paar "Salafisten" - die ohnehin von den Medien gepuscht und für ganz andere Zwecke benutzt werden - sondern um viel grundlegendere Dinge im Lande. Und damit bin ich so gar nicht alleine - wie ich lesen darf - von zahlreichen Mitmenschen, die alle ihre Hausaufgaben gemacht haben. 
Und die in Blitzgeschwindigkeit erkennen - wozu nun die ungeheure Provokation am Sonntag auf dem Breslauer Platz in Köln - also unnötige Einkesselung von ein paar tausend Menchen und Einsatz von Wasserwerfern und augenverätzendem Pfefferspray in rauhen Mengen! Sperrung/Verschließung des Bahnhofs und Nichtdurchlassen der Menschen bei gleichzeitiger Aufforderung, unverzüglich das eingekesselte Gebiet verlassen zu sollen (geht´s noch?) - genutzt werden soll: Sie arbeiten befleißigt daran, das "Versammlungsrecht" einschränken zu wollen.
Und vieles mehr ... was ich hier nicht beschreiben möchte - es steht ja bereits überall im Netz.

Diesmal aber - ist die übliche Planung wohl nach hinten losgegangen.
Zahlreiche "ganz normale Bürger" kündigen bereits an, daß sie beim nächsten Mal gerne mitgehen werden. Weil es reicht. Das Faß läuft über.

Gleichzeitig aber - sehen auch viele, daß man hier sehr vorsichtig vorgehen muß - und das möglicherweise ein "deutscher Maidan" provoziert werden soll. Es wäre also viel zu simpel und nicht zweckdienlich - etwas, was in Bewegung geraten will - auf ein viel zu enges "Motto" beschränken zu wollen.
Und hier - erinnern sich die meisten an 1989 und die Menschen in der ehemaligen DDR - das ist nicht vergessen. Und diesmal ist der Wunsch: Diesmal soll es wirklich zum Wohle des Volkes sein.
  
Wieder so ein Wort - "Volk" - welches gerne mit der Nazikeule totgehauen wird. Und welches man ja nach vielen Jahren Gehirnwäsche kaum noch aussprechen wollte - aber jetzt ist es wieder recht aktuell zu vernehmen. 
Und der Dünkel löst sich auf - der ewige "Nazi-Dünkel".

Übrigens - sehr viele Stimmen sind zu hören auch von den Menschen, die (noch) nicht "deutsch" im "Personal-Ausweis" stehen haben: "Laßt Euch nicht mehr erzählen, Ihr wärt Nazis - wenn Ihr etwas sagt!"

Die übelste Verhöhnung in diesem Land für mich - ist der von den "Grünen" geprägte Begriff "Biodeutsche". Der ist glaube ich einzigartig auf diesem Planeten - einzigartig seltsam. Man kommt sich vor - wie ein Restbestand, der bald geschlachtet werden soll.

Und wer sich mit Geschichte befaßt -  freiwillig und jenseits aller Erziehungsanstalts-Vorgaben - der wird auch unschwer feststellen - daß es da eine Menge Bestrebungen gab und gibt, die in genau diese Richtung gehen.

Klingt wie eine Verschwörungstheorie? Dann ist es gut. Auch dieser Begriff - bröselt fleißig in den vergangenen Monden. Solche - die bislang mit dem extra dafür erfundenen Begriff "Verschwörungstheoretiker" lächerlich gemacht werden sollten - stellen sich inzwischen sehr zufrieden und aufrecht hin, wenn sie derart "verunglimpft" werden sollen - und nehmen dies als Auszeichnung gerne entgegen.

Soweit - in aller Unvollständigkeit - ein paar Eindrücke der letzten Tage. Die sehr erhellend waren. Danke an die 5.000 - die viel in Bewegung gebracht haben, was längst mit den Füßen scharrte.

Ach ja - dies noch: Auf der Hogesa-Seite erklärt einer, der sich selbst als "Linker" bezeichnet - er wird beim nächsten Mal auf jeden Fall mitgehen! Da gehts nämlich gar nicht um dieses blödsinnige, nichtssagende "Links oder rechts". Und auch am Sonntag waren ja schon viele mit auf dem Weg - aus allen möglichen "Richtungen".

Hier geht´s - um umfassend-menschenverachtende Politik - die nicht für sondern gegen den Willen der Mehrheit der Menschen gemacht wird.

Ob ich´s nach Hamburg schaffe - weiß ich noch nicht.
Aber - die Überlegung taucht jedenfalls schon mal auf.
Quasi entgegen meines Instinktes - der mich nie wieder auch nur eine Stunde freiwillig in einer Stadt verbringen läßt - wenn ich es nicht muß.

Ach ja - und dies noch - ganz grundsätzlich:  
Ganz grundsätzlich -  sehe ich da keinen großen Unterschied - rein "qualitativ" - zwischen sinnfreien Morden und sinnfreien Morden. Oder so - ich rege mich gar nicht weiter über das "mittelalterliche Köpfen und/oder Steinigen" auf, denn für mich ist das Resultat das gleiche - wie wenn ein Obama jeden Dienstag seine Todeliste abzeichnet - nämlich Mord. Wobei Letzterer - sich nicht persönlich mit Blut besudelt - sondern dies anderen überläßt. Und Letzterer auch weit mehr Morde zu verantworten hat mit seinen Schergen .... böse Zungen behaupten ja sogar - daß die Herren mit den weißen Westen auch die mittelälterlichen Kopfabschläger bezahlen.
Also - bleibt es sich doch immer wieder gleich - was die Quellen des Wahnsinns betrifft.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Danke für die sehr aufschlußreiche Schilderung eines anwesenden Augenzeugens .....

...  die ich hier noch gerne reinkopiere - zu meiner eigenen und zur allgemeinen Erhellung - wie schon in anderem Post geschruben und mit Video über 35 Minuten zuvor verlinkt - verlief der Weg fast komplett friedlich - und war bis eben noch umso erstaunlicher - wie es dann doch noch zu den angeblichen Eskalationen kommen konnte!   (von unten nach oben lesen):

28.10.2014 | 18:22

3. und letzter Teil X. Auf dem T-Shirt eines Teilnehmers vor mir war zu lesen "Klagt nicht, kämpft!" Nach den Szenen gestern habe ich diesen Satz zum ersten Mal wirklich verstanden. Mein Sohn, der nicht explizit politisch erzogen wurde und dem Gewalt ein Gräuel ist, fragte eben, ob wir nach Hamburg fahren würden und, falls ja, ob er mitkommen könne. Er habe die Schnauze voll von dem, was in seiner Heimat geschehe. In der ZEIT wurde kürzlich beklagt, immer mehr Bürger würden den Staat als Gegner ansehen. Diese Sichtweise ist natürlich völlig falsch. Dieser Staat ist kein Gegner. Dieser Staat ist der Feind. Wagt man es, eine nicht staatlich genehmigte Meinung zu vertreten, ist dieser Staat ohne Zögern bereit, einem die körperliche Unversehrtheit und mittels seiner Antifa-Hilfstruppen in letzter Konsequenz auch das Leben zu nehmen.

28.10.2014 | 18:20

Teil 2 V. Daraufhin trieb die Polizei mittels Pfefferspray und Knüppeln alle noch auf dem Platz befindlichen ca. 3000 Personen zusammen, bis man auf einer extrem kleinen Fläche stand wie Spargel in der Dose. Dann wurden alle Eingekesselten bis auf die Knochen mit Wasser, vermischt mit irgendeinem Reizstoff, durchnässt. Wer ausweichen konnte, wurde von den Beamten kurzerhand in den Strahl zurückgeprügelt. Danach war seitens der Polizei ganz plötzlich Ruhe. Die geforderten Bilder waren schließlich im Kasten. Auftrag erfüllt. Die Rückfahrten verliefen offenbar trotz der Ereignisse ohne besondere Vorkommnisse. Hätte es welche gegeben, es wäre sofort in sämtlichen Medien berichtet worden. Unsere Fahrt nach Dortmund, übrigens mit vielen Mitgliedern der "Borussenfront", war absolut entspannt. VI. Im Laufe des gestrigen und heutigen Tages kam es dann zu immer verrückten Behauptungen über die Demo. Vieles habe ich ja schon oben aus der Sicht eines Teilnehmers geschildert. Man vergleiche allein die nachprüfbare zeitliche Abfolge meiner Schilderungen mit dem Artikel der beiden Antifa-Journalisten Ruf und Buschmann bei Spiegel online. Die Unterscheide sind erstaunlich. Es scheint, als hätten wir verschiedene Veranstaltungen erlebt. ;-) Es folgen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, ein paar weitere Behauptungen, die mir als unwahr aufgefallen sind: – Die Parole "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" kam mir während der gesamten Veranstaltung genau EINMAL zu Ohren, und das von rund 10 Leuten während des Zuges durch ein Kölner Stadtviertel. Wir waren immerhin ab 14.15 Uhr anwesend. Die Propaganda eines BILD-Provinzvolontärs, dies sei von Beginn an ständig und von weit mehr Personen gerufen worden, wurde jedoch von allen "Qualitätsmedien" rasend schnell übernommen. VII. – Eine schwer verletzte Frau, die laut Polizeipresse und in der Folge auch diverser Medien Opfer eines Flaschenwurfes wurde, hatte sich tatsächlich in der Nähe des Ebertplatzes bei der Polizei sehr lautstark über deren Kooperation mit bewaffneten Linksextremisten beklagt. Daraufhin bekam sie aus ca. einem Meter Pfefferspray ins Gesicht und zeitgleich von hinten einen Polizeiknüppel über den Schädel. Das mir bekannte Opfer wurde erst zwei Stunden später in einem Kölner Krankenhaus wieder wach, konnte es aber auf eigenen Wunsch inzwischen wieder verlassen. – Es ist mittlerweile eine bewährte Taktik von Fernsehteams und Fotojournalisten, sich inmitten linksextremer Angreifer aufzuhalten. Einerseits hat man sowieso gemeinsame politische Zielsetzungen, andererseits kommt man dadurch auch wunderbar an Bilder rechter Demonstranten, die vermeintlich Journalisten angreifen, obwohl sie sich lediglich gegen Attacken der Linken verteidigen. Von den gleichgeschalteten Medien, zu denen offenbar auch die JF gerne gehören möchte, wurden die Behauptungen über Angriffe auf Pressevertreter leider begierig aufgesogen und multipliziert. VIII. Letztlich habe ich dank weitgehender Unempfindlichkeit gegen das polizeiliche Reizgas nur ein schmerzendes linkes Auge, aber dafür eine völlig ramponierte Ehefrau mit schweren Prellungen am ganzen Körper, die erst zwei Stunden nach der Abreise aus Köln wieder halbwegs sehen konnte und heute noch einen "Schleier" auf beiden Augen hat, eine etwas weniger ramponierte Tochter mit immer noch knallroten, schmerzenden Augen und einer Prellung des Unterschenkels von einem Polizeistiefel sowie eine komplett andere Sicht auf diesen Staat zurückbehalten. Ich habe die Berichte über Polizeigewalt bei Demos bislang als übertrieben und selbstmitleidig eingeschätzt. Künftig wird mir das nicht mehr passieren, noch nicht einmal bei Berichten von Linken. Versprochen. IX. Natürlich hätte man diese Bilder auch vermeiden können. Man hätte sich friedlich mit lebensgefährlichen Gegenständen bewerfen lassen können, man hätte sich friedlich zusammenknüppeln und die Augen verätzen lassen können. Man hätte darauf warten können, bis das passive Bürgertum keine Angst mehr vor dem Verlust seiner Pfründe hat und auf die Straße geht. Wohlgemerkt: das Bürgertum, das noch nicht einmal bei Wahlen die Eier in der Hose hat, eine handzahme Truppe wie die AfD zu wählen. Oder man kann, wie so mancher distinguierter Kulturkonservativer oder Ex-REP-Realo, auf diesen "Demo-Pöbel" herabsehen, dann ein, zwei Bücher von Jünger und Schmitt lesen und sich schließlich an seinen Rechner setzen, um seine 2000 bis 12.000 Abonnenten mit einem – ganz sicher wortgewaltigen und höchst differenzierten – Artikel zu beglücken, der jedoch mangels großen Publikums genau NICHTS ändert. Man darauf hoffen, dass Gauck doch noch ein guter Bundespräsident wird. Man kann behaupten, die AfD brauche Herrn Henkel und seinen wirtschaftsliberalen Flügel. Und man kann gemeinsam mit diesem Flügel um einen Platz am Katzentisch der Union buhlen, indem man sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegt. Teil 3 folgt

28.10.2014 | 18:13

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/politiker-fordern-konsequenzen-nach-demonstration/#comment-231067 A. Lange meint 28. Oktober 2014 um 7:31 bis 7:53 I. Ich bin erschüttert über den ersten, von der dpa und aus diversen "Qualitätsmedien" zusammengeschusterten JF-Artikel zu diesem Thema. Und das von einer Zeitung, die anders sein will und ansonsten keine Gelegenheit zur Medienschelte auslässt, wenn die Opfer von Falschdarstellungen nur dem vermeintlichen Hoffnungsträger AfD angehören. Meine Frau, eine unserer Töchter und ich gehörten gestern zu den angeblich nicht anwesenden Bürgerlichen. Schon die Anreise in Zügen (ohne Polizei) war trotz des unbestreitbar vorhandenen Gewaltpotenzials sehr gesittet. Es wurde zwar gegen das Rauchverbot verstoßen, was aber wegen der Zusatzwaggons an allen Zügen kein Problem darstellte. Die Demonstration selbst verlief in den ersten 1 3/4 Stunden absolut friedlich. Die skandierten Sprüche waren zwar eher auf Fußballniveau, aber eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit dem Islam unter besonderer Berücksichtigung des koranischen Wortlautes war auch nicht zu erwarten. Nach einer stationären Kundgebung von ca. einer Stunde (mit bemerkenswert schlechter Live-Musik :-)) ging es in einem sehr beeindruckenden Demonstrationszug 45 Minuten lang friedlich durch das Viertel um den Breslauer Platz. II. Erst als die Polizei, die eigentlich alle Seitenstraßen abgesperrt hatte, kurz vor der Rückkehr des Zuges zum Breslauer Platz gezielt Lücken für herumstreunende Antifagruppen öffnete, um ihnen überfallartige Attacken, u. a. mit Messern, auf einzelne Teilnehmer des Zuges zu ermöglichen, eskalierte die Situation allmählich. Die Beamten gaben den linken Hilfstruppen nach deren Angriffen nämlich auch noch "freies Geleit" zurück hinter die Kette und danach die Möglichkeit, quasi aus dem Polizeischutz heraus mit Flaschen, Steinen, gestohlenen Fahrrädern (!) und Gullydeckeln (!!!) auf Demoteilnehmer zu werfen. Wurfgeschosse, die nicht weit genug geflogen waren, um die Demonstranten zu treffen, wurden von der Polizei teilweise wieder an die Linken zurückgereicht, damit sie es beim zweiten Mal besser machen konnten. Wer versuchte, sich dagegen zu wehren oder sich auch nur bei den Beamten beschwerte, wurde zusammengeknüppelt und/oder mit Pfefferspray traktiert. Daraufhin warfen ein paar Hooligans einen (leeren) Einsatzwagen um, hinter dem die wild um sich werfenden linken "Gegendemonstranten" bis dahin Deckung gesucht und gefunden hatten. Erst dann hörte der Wurfgeschosshagel auf. III. Es sah plötzlich und völlig unvermittelt so aus, als ob kurz vor Toresschluss noch die erwünschten Bilder für die "etablierte" Politik und die geifernde, hochgradig aggressiv auftretende Medienmeute geliefert werden sollten, nachdem die Demonstration bis zu diesem Zeitpunkt einfach zu friedlich für zünftige Propaganda verlaufen war. Das Verbotsgejohle des NRW-Innenministers Jäger, der ohnehin in schlimmster Sozialistentradition alles und jeden verbieten würde, wenn er nur könnte, bestärkt mich hierbei noch. Trotz der heftigen Szenen und vieler übel zugerichteter Demonstranten beruhigte sich die Situation erstaunlich schnell wieder. Die Veranstaltung wurde schließlich um 17.30 Uhr per Bühnenansage beendet. Alle strömten daraufhin weitgehend ruhig zu den beiden Bahnhofseingängen, um die Heimfahrt anzutreten. Schließlich kamen viele Teilnehmer von weit her (u. a. Pforzheim, Dresden…) und mussten heute wieder arbeiten. Selbst die Fahrt nach Dortmund über das Ruhrgebiet nahm mit einem Regionalexpress ca. 1,5 Stunden in Anspruch. IV. Da aber die Polizei, nachdem sie anfangs noch abreisende Demonstranten durchgelassen hatte, in der Zwischenzeit einen Kessel gebildet und alle Eingänge abgeriegelt hatte, was die viele gar nicht mitbekommen hatten, kam es nach und nach zu heftigen Drängeleien durch immer mehr nachrückende Personen. Die kesselnden Beamten setzten mal wieder ihr "Allheilmittel" Pfefferspray gegen die vorderen Personen ein, die durch den Druck von hinten ohnehin nicht wegkonnten. Auf dem Boden liegende Personen wurden zusammengeknüppelt oder -getreten; Helfer wie meine Frau und meine Tochter, die versuchten zu deeskalieren, Verletzte versorgten und sie aus der Gefahrenzone brachten, wurden mit Pfefferspray aus nächster Nähe mitten ins Gesicht und, ebenfalls sogar noch auf dem Boden liegend, mit Knüppeln traktiert. Einige der Demonstranten, die hinten mitbekamen, was vorne ablief, warfen in der Folge mit Gegenständen auf die völlig außer Kontrolle geratenen (oder ihren Befehlen folgenden?) Beamten. Teil 2 folgt

Gefunden hier .....
wo der Mensch auch seinen Namen hinterlassen hat - den ich hier rausgenommen habe.

Harter Tobak - und Anlass - mal sorgfältig drüber nachzudenken.
Übrigens auch für die "korrekten Friedensmahnwachler" - die sich ganz offenbar in keiner Weise um echte Infos bemüht haben - aber gerne befleißigt - rein grundsätzlich wohl - gegen "Hogesa" ( mit Verlaub - geht´s ja gar nicht um diese an sich ....) wettern - politsch-korrekt natürlich .....

Nachschlag: 5.000 Anmeldungen aktuell ....

... binnen kurzer Zeit - für die nächste Zusammenkunft der sogenannten "Hogesa". Hier nachzulesen. 
Für Köln hieß es - etwa 1.500 hätten sich "angemeldet". Maximal.
Allerdings habe die Polizei - nach eigenen Angaben - bereits im Vorfeld anhand irgendwelcher  "Reisedaten/-bewegungen" gewußt - daß da weit mehr zusammenkommen. 

Nun also - für einen Termin im November - über 5.000 "Anmeldungen" - was immer das sein soll. 
Und - was immer das sein soll - dürfen wir sicher mit erheblich mehr rechnen.

Übrigens - "hooley" bedeutet "wild".

Mit "den Deutschen" ist es ähnlich wie mit "den Russen" -
man sollte sie nicht überstrapazieren -  in ihrer Geduld.
Und nicht allzu sehr - verarschen wollen.

Wer die Kommentare unter oben verlinktem Artikel  liest - wird Ähnliches auch für noch mehr Regionen und Nationen feststellen. Das liegt - in der Natur des Lebens selbst - und der Lebensräume:
Wenn sich ein an sich geduldiges Volk - überfremdet fühlt - gibt´s Ärger.
Das ist überall auf dem Planeten - das Gleiche.
Schließlich geht es irgendwann - um das rein archaische Überleben.

Hier ein anschauliches und sehr erhellendes Video über knapp 35 Minuten - von den angeblich "Gewaltbereiten" .....

.... das ist ein Muß - für jeden, der sich im Nachgang ein eigenes Bild machen will!
Geschätzte 5.000 Menschen auf dem Weg vom Hauptbahnhof - Rückseite - über eine sechsspurige Haupttrasse zum Ebertplatz, wo es kurz vor diesem zu kurzer Irritation kommt - aber in keiner Weise eskaliert - und dann geht´s - insgesamt erstaunlich friedlich - weiter über den Theodor-Heuss-Ring und über die Rheinuferstraße - zurück zum Breslauer Platz am Bahnhof. 

Was sie skandieren - würde ich so nicht formulieren - von wegen "Wir woll´n keine - Salafistenschweine".
Ich würde eine klare Aussage - von einer überflüssigen Beleidigung trennen wollen.
Das "Hasta la vista - Salafista" gefällt mir doch erheblich besser und finde ich wirklich in Ordnung.
Mal abgesehen davon - daß ich ohnehin keine Parolen dreschen möchte in der Masse.

"Wie sind das Volk" ist ab und an noch zu vernehmen. Und das ist ja wohl inhaltlich korrekt.

Wie immer einige wenige - die den Moment für Anderes nutzen möchten - aber dies betrifft in keiner Weise die Mehrheit derer, die da - für mich überraschend ruhig - ihren Weg abgehen. Eine Runde ums Viertel - und wieder gen Bahnhof.

Wieso es dann später derart "eskaliert" sein soll - weiß ich nicht, Ich war ja nicht dabei. Nicht mal ansatzweise - kam ich an dem Tag in die Nähe des Geschehens mit der Limousine - und wundere mich bis heute, daß ich an dem Tag quasi instinktiv - rechtsrheinisch blieb - was sonst so gut wie nie vorkommt.

So - wie ich das sehe in diesem Video - ist es tatsächlich nicht auszuschließen - daß gezielt provoziert wurde - kurz vorm Ebertplatz. Das wäre ja nicht das erste Mal. Aber - wie geschruben - ich weiß es nicht. Jedenfalls gilt zu beachten - daß innerhalb der eigenen Reihen de-eskaliert wurde. Und auch - daß man so gut wie niemanden sieht in 35 Minuten - der sich vermummt hätte. Im Gegenteil - zeigen sie alle Gesicht.

Jedenfalls scheint mir die pauschale Aussage eines Polizeisprechers - ich glaube , es war der für NRW zuständige - man hätte es hier "mit Menschen zu tun gehabt, die von Anfang an auf Gewalt aus waren" - völlig unhaltbar!

Ganz amüsant noch eine Aussage auf dem Video: "Hier ist was los, was?" und die Erwiderung auf die geschätzte Anzahl an Teilnehmenden: "Da kommen ja auch ´ganz Normale´dazu ....".

In einem anderen kurzen Video vernahm ich in der Bahnhofsgegend noch eine andere, skandierte Parole:
"Deutsche Presse - halt die Fresse!" und: "Lügenpresse - auf die Fresse!"
Bin wie gesagt - zum Skandieren nicht geneigt - im Gegenteil. Aber ich denke - ich verstehe, was damit gemeint ist.
Vermutlich haben zahlreiche dieser Menschen bereits - ebenso wie viele viele andere auch - u.a. das Buch vom Herrn Ulfkotte über die gekauften Journalisten gelesen.

Ja sischer - können die lesen! 
Das ist auch sowas - was mich erzürnt - daß 5.000 Menschen durch die Bank mal eben von allzu vielen Klugscheißern für strunzdumm erklärt werden.
Guckt Euch mal die Menschen an - die hier zu sehen sind.
Und schaut selbst - ob das wirklich alles "Asis" sind - wie es in den Medien so gerne dargestellt wird.
Mein Eindruck - ist ein anderer.

Und: Es mag durchaus - vordergründig - etwas langweilig erscheinen - sich 35 Minuten einer bereits gelaufenen Demonstration konsequent anzusehen - doch erachte ich es für ein Pflichtprogramm für jeden - um sich selbst überhaupt ein Bild machen zu dürfen!
Jenseits jeder sinnfreien Hysterie - wie sie auch in vielen Kommentaren und natürlich in den Propaganda-Medien zu finden ist.

Expliziten Dank an den Menschen, der diese Aufnahmen gemacht hat und sie uns allen zur Verfügung stellt!
Auch für einige "selbstkritische Kommentare" zu den Leuten, denen er zugeneigt ist.
Und ganz besonders auch noch - für den Wortlaut im Nachspann.

Soweit ein recht emotionsloser Post zu dieser Sache - aber ehrlich gesagt - bebe ich geradezu vor Wut in diesen Tagen - darüber - wie "anders" jeder kleine Fliegenschiss betrachtet wird - wenn er aus Deutschland kommt!
Das aber - kriege ich nicht formuliert gerade .... denn es würde ein paar Tausend Seiten brauchen.

So sind se - sie spricht mal eben ohne den geringsten Schimmer von "4.000 Bewaffneten" ....

.... über die Radiokanäle des Propagandaministeriums wird die "Anal-yse" eines Polizeisprechers verkündet - bei der Demonstration am Sonntag in der Kolonie wäre es den Teilnehmern nicht um eine Sache gegangen, sondern schlicht darum, Gewalt auszuleben. Sagt der Mann - pauschal über ein paar tausend Menschen urteilend - komplett indifferent.

Die Dame neben mir vermeldet "Mein Gott - 4.000 Bewaffnete .....". 
??? ... 

So läuft das - mit der Gehirnwäsche - bei den meisten.
Ich kann das nicht so stehen lassen und gebe unverzüglich im Fahrkasten mal ein paar "Informationen" weiter - die ich zu der ganzen Angelegenheit vernahm bisher.
Besonders aber - das die ganz sicher nicht alle "bewaffnet" waren - sondern wie immer - waren ganz sicher nur ein paar Wenige dabei, die - wie auch immer - ausgerastet sind. Und die u.a. sinnlos mit Sprengkörpern herumgeballert haben - zum Schaden aller. Alles - wie immer also. Der größte Teil - wird firedlich geblieben sein - und gepuscht wird medial mit ein paar Wenigen.

Hier eine Momentaufnahme vom Breslauer Platz - die Teilnehmer werden durch die Polizeilautsprecher dazu aufgefordert, den Platz zu verlassen - sind aber andererseits eingekesselt durch die Polizisten und werden nicht durchgelassen. Nur mit "gültigem Parkschein" .... was ein schlechter Witz ist.

Da werden wir wohl noch einiges mehr hören in den kommenden Tagen - von verschiedensten Seiten.
Und - wenn ich mir all die Kommentare so durchlese, die sehr interessant sind, dann kann man getrost davon ausgehen, daß bei der nächsten Veranstaltung  erheblich mehr Menschen zusammenkommen werden.
Diese soll wohl in Hamburg stattfinden. 

Kann natürlich sehr gut sein - daß nun Köln als Anlass dafür hergenommen wird - keine weitere Veranstaltung mehr zu genehmigen. Aber - ob das eine Rolle spielt - bleibt zu bezweifeln.

Was in Bewegung geraten will, läßt sich nicht "genehmigen" oder "verbieten".
Und - wenn mensch den Kommentaren folgt - scharren jetzt schon ein paar Tausend mehr mit den Füßen - um demnächst mit von der Partie zu sein. Schaumermal ....

Das nun ausgerechnet die sogenannten "Hooligans" die lange schon zornigen Menschen auf die Straße bringen könnten - hätte ich vor ein paar Stunden nicht mal im Traum geglaubt.

Das "Motto" ist natürlich etwas dünn .... es geht ja lange nicht nur um "Salafisten" - die eh von den Medien hochgekocht werden und Ängste schüren sollen. Es gibt schon noch ein paar mehr grundsätzliche Themen in diesem Lande und auf dem Planeten.

So sagen auch viele - sie freuen sich, daß diese "Hogesas" endlich mal einen Anfang gesetzt hätten. Und es sei letztlich nicht wichtig - aus welcher Richtung dieser käme. Beim nächsten Male wären es dann wohl eher ein paar Zehntausend .... die die Faxen aus verschiedensten Gründen längst dicke haben.

Montag, 27. Oktober 2014

Liebe Menschen auf all den "Friedensmahnwachen" ....

... die 5.000 Menschen gestern in der Kolonie - davon vielleicht - wenn´s hochkommt - ein paar Hundert sogenannter "Gewalt-Bereiter" habens mir nochmal gut vor Augen geführt:
Was sein muß - muß sein.
Will - raus!

Unterm Deckel halten - bedeutet nichts weiter - als sich selbst zu unterdrücken - bzw. durch Arschgeigen - unterdrücken zu lassen. 
 
Meinen Respekt an die Menschen in der jetzt sogenannten Ostukraine - für ihre Kraft und ihren Mut zum Widerstand - auch gegen die scheinbaren Titanen - die sich die Welt allerorten einzuverleiben suchen. In gut sitzenden Anzügen .... Kinder fickend und mordend - planetenweit.

Und meinen Respekt an alle die - die womöglich schon jetzt glauben könnten - das sie nur verlieren können - und schon verloren haben - angesichts der vermeintlichen Titanen. Und die da - in Glauben dennoch stehen.
Sowas - wird schon lange verlacht auf dem Menschensklaven-Planeten.  Von den Sklaven daselbst.

Haltet durch - die Scheiße wird nicht dünner - wenn ihr es nicht tut.
Und - wenn "Not am Mann an einer Frau ist" - laßt es mich wissen ... ich komm rüber ... hab hier eh nichts  von Wert zu tun - in der Dekadenz des befleißigten Untergangs ......

Haltet durch - in jedem Winkel und auf jedem Flecken ....
in allen Ecken 
dieses wunderbaren Planetens
des Lebens und der Schönhei.
Kein Reim -
den muß sich jeder selber machen.

Ich geniesse das Privileg - eines gelebten Lebens ....
und bin jetzt genug überdrüssig und wieder  bereit -
für ungeahnte Abenteuer  - 
die sich eh noch nie je ein Schwein selbst ausgesucht hat.

Muttis Bester machte sich heute im Fahrkasten über die "Hooligans" von gestern lustig ......

... und ich gebe zu - ich dachte nur an das Eine - nämlich an das Bild, wie albern und lustig er das alles noch findet, wenn er die mal persönlich trifft.

Muttis Liebling - ein vom Leben übermäßig "gepamperter", sesselpupsender "Versicherungsmensch" - der vermutlich noch nie ein Versprechen gehalten hat im Leben -  in gut sitzendem Anzug und in Begleitung von drei weiteren, lebensfremden Exemplaren - artig-aufgesetzt-freundlich (das erkennt mensch oft an der Art und Weise - wie sie mit Taxileuten sprechen), aber naiv - meinte noch: Das wäre ja quasi nur in Köln möglich - und sowas wie Karneval. Diese Hooligans sollten sich doch besser ein paar Pappnasen aufsetzen ..... Ja, Schnucki - dann freue ich mich schon - auf den Tag Deiner realen Begegnung mit denen, die Du so lustig findest.

War also Thema heute in der Kolonie - und in den "Medien".
Die angenehme junge Frau am Morgen sprach mich gleich drauf an - sie hatte es eben erst in den Nachrichten vernommen. Wir tauschten uns aus - gewissermaßen nachdenklich, aber auch "sortierend". Ohne falsche "political correctness" in Form von sinnfreien Tabus. Oder so: Diese 5.000 gestern - die heute kurzerhand auf 4.000 runterdeklariert wurden in den Verlautbarungen - haben wohl ein paar Millionen Menschen reichlich Anlass zum Reflektieren geliefert.

Mir fiel schon den ganzen Tag ein einstiger Kumpel wieder ein, mit dem ich einige Monde um die Häuser zog- wie Feuer und Wasser: Er war "Skinhead" und  "Hooligan" - und ich nichts dergleichen. Damals wohl ganz klar eher das Gegenteilige - aber als Zwillingssonne habe ich mich im Leben ohnehin noch nie auf solcherlei Unsinn wie "rechts - links" usw. festnageln lassen - (bleiben Se einfach Mensch .....) - mich aber die meiste Zeit für Menschen interessiert bzw. dafür - wie sie ticken - und warum.
Der Mann hieß übrigens "Wolf" - also mit Vornamen - und ich sach ja immer "Nomen est Omen" ....

Das Erstaunliche an dieser Verbindung über Monde war - das wir eigentlich wenig gemeinsam hatten - und nicht mal Sex. Wir verbrachten einfach die Tage miteinander und zogen durchs Leben - quasi wie Bruder und Schwester - manches Mal in Auseinandersetzung befindlich - aber immer ohne schlappen und verlogenen "Konsens" oder gar sowas wie fauligem "Kompromiß".
Irgendwas mochte ich wohl sehr an ihm - und vice versa.
Und irgendwas wollte vermutlich jeder - vom Anderen lernen.

Der Mann war übrigens sehr intelligent. Nur - wenn es auf sein "Haßthema" kam - war Ende damit. Dann gab´s nur noch Scheuklappen - also fast nur noch.
Einige Male - ging der ab wie eine Rakete - und immer saß er auf einem Pulverfass - innerlich.

Als wir gerade recht gemütlich am Rheinufer saßen und ein paar kopftuchtragende Frauen vorbeikamen - klinkte er aus und begann, diese sinnfrei zu beschimpfen.
Ich glaube - das war der einzige Moment in unserer gemeinsam verbrachten Zeit - in dem ich ihn mit lauter Stimme bat - anders zu sein, als er war. Und jetzt einfach mal - für einen Moment seine blöde Fresse zu halten - bis die Frauen in Frieden weitergegangen sind.

Als Muttis Liebling sich heute im Fahrkasten so weit aus dem Fenster zu lehnen traute - dachte ich auch an den Wolf .... und daran, wie schnell Muttis Liebling wohl plötzlich ganz nasse Hosen bekommen würde, wenn er das alles mal wiederholen sollte - was er da eben sagte - von Angesicht zu Angesicht. Er würde wohl - stottern und schlucken - und nicht mehr mucken.

Das war eigentlich der Tenor heute bei vielen Menschen: Angst.

Und ich stellte fest - ich habe wohl sowas wie "Heimvorteil". Habe genug Zeit verbracht im Leben - mit Menschen aller Art.

Mit offen-aggressiv-Gewalttätigen und sogar Mördern, die ihre Zeit abgesessen hatten - einst in Jugendzeiten - und freiwillig. Meist friedlich übrigens. Und wenn´s aus dem Ruder laufen wollte - gab´s eine Art "Selbstregulation - im Stamm".

Später u.a. (um nicht auszuschweifen - dürfen hier Auslassungen stehen ....) in der Limousine mit Psychopathen in Maßanzügen - die den Verblendeten natürlich weniger "auffallen" - weil sie ihre Mordgelüste "unpersönlich" über die Börsenkurse abreagieren - und niemals direkt ihr gegenüber mit einem Messer aufschlitzen würden (oder - nur in entsprechenden Zirkeln - unter Ausschluß der Öffentlichkeit ....).

Irgendwie - hat mir das persönlich so gar keine Angst gemacht gestern, was ich vernahm  .... mich nur erinnert an längst vergangene Zeiten - s.o. diese Monde mit dem Wolf - und vielen anderen Wölfen.

Der - wie geschruben - ein sehr intelligenter Mensch war - oder noch ist - ich weiß ja schon nichts mehr von dem. Womöglich war er ja gestern anwesend.

Und dann - hat es mir doch wieder Angst gemacht - aber nicht um mich - sondern vielleicht um liebenswerte Kollegen und Andere .... die einst hierhin wanderten - sicher nicht immer gerne -  und gut mit uns allen hier leben - und leben wollen.

Immerhin - bewege ich mich seit nun etwa einem Jahrzehnt in einem Dienstleistungsgewerbe - welches etwa zu 70  % von ursprünglich muslimischischen Menschen bedient wird. 
Und von denen jeder Einzelne - ebenso einzigartig ist - wie jeder Apfel an einem Baum.
Und soviele von diesen - sind süß - und sehr genießbar.
Innerhalb der Stämme -  gibt es ebenso viele verschiedene Kulturen wie einst noch - hier in Europa.

"Salafisten" - pfffhhhhhh .... sind da nur wie wenige  faule Äpfel an einem Stamm.
Und - um es besser zu benennen - eh eingekauft, um Zwietracht zu sähen - von den üblichen Bekannten - die ja schon über die vergangenen beiden "Weltkriege" - die sie selbst inszenierten - jede Menge Geld und Energie in die allgemeine Hirnwäsche investieren. .

Auch und besonders mittels Sprache - Blutige und zutiefst sinnlose, verabscheuenswürdige Kriege  um "Ressourcen" - um Macht, Geld und Gier - heißen ja heute nur noch "Krisenherde". Etc. pp. .....

Was mir heute zuvorderst auffällt - im Nachgang zu der medial vermeldeten Klopperei gestern:
Die meisten Menschen wissen nicht einmal ansatzweise sorgfältig zu differenzieren - zwischen Gewalt und Gewalt.
Oder Frieden - und Scheinfrieden.

Zwischen "heiligem Zorn" - der aufkommen muß, wenn der Zenit jeglicher auferlegter und nicht natürlich gewachsener Toleranz überschritten ist -  ("Der Kult  mit der Schuld" - geht auch hierauf ein ....)
und zwischen blutrünstigen Aasgeiern, die über Milliarden von Leichen gehen - aber immer in hübsch sitzenden Anzügen - und immer hübsch smart nach außen hin.

Deren Eltern und Generationen davor - haben es ihnen aus reinem Eigennutz ermöglicht - sich adäquat dressieren zu lassen auf Schulen, wo sie akurates Sprechen gelernt haben - und wie man mit Messer, Gabel, Geld und Blutzoll von Unschuldigen umgeht. Wie man mit einem smarten Lächeln auf dem Gesichte - knallhart übelste Lügen verbreitet - die sich plausibel anhören für alle die - die scheinbar zu doof sind und dem allzuvielen Gequatsche nicht recht folgen können - weil sie zeitlebens solchen sinn-freien und form-füllenden Unsinn nicht haben lernen können - sie wurden ja zum Malochen abgerichtet. Und zum Scheiße fressen.  Also - die ganze gequillte Scheiße - die die eigentlichen Kriegstreiber von sich geben.

In der farb- und eigensubstanzlosen Zuarbeiterabteilung - für diese skrupellos Gewalttätigen, die sich nie selbst irgendetwas schmutzig machen würden  - finden sich dann  zuhauf solche Vasallen wie o.g. Muttis Liebling. Und die dürfen sich dann  - für klüger halten - als der "Mob" - bis es endlich mal wieder was auf die Fresse gibt. Aus beiden Richtungen.
Ich glaube ja - das sind wahrlich die Blödesten.
Und - sie haben es sich redlich verdient mit dem bekannten "Nach Oben buckeln - und nach Unten treten!" 

.... muß fortgesetzt werden ... anderer Post.   

Fast noch mehr als diese Aktion gestern in der Kolonie .....

... verwundert mich gerade die Tatsache - daß all die Heerschaaren der anonymen Asis in Anzügen, die weltweit ihre Mitmenschen belästigen und zuballern - mit abartigen und perversen "Schpähhhämmmmm-Botschaften" wie "Mahnung, Rechnung nicht bezahlt, der Anwalt, Sie haben nicht zurückgerufen" und andere asoziale Aktivitäten  - gerade nicht mehr reinkommen in der Kommentarfunktion.
"Normalerweise" darf ich von diesem widerlichen Dreck, den nur ein Abschaum produzieren kann, locker mal ein paar Hundert nach wenigen Tagen entsorgen .......

Soviel einleitend - zu Asozialen und solchen, die blöder sind als Brot und lästiger als Schmeißfliegen.
Bevor ich dann was zum Krawall gestern in der Kolonie schreiben werde.
Bin mal gespannt - was rauskommt .......

Sonntag, 26. Oktober 2014

Nach über 50 Jahren: Die erste Demonstration in der Kolonie - die ohne politisch-korrekte Heuchelei auskam .....

.... heute - völlig an mir vorbeigegangen, da ich nicht einmal in der Gegend war - "Hooligans gegen Salafisten" - kannte ich bislang noch gar nicht. Hogesa nennt sich das .....
Hier ein noch "neutraler Mini-Eindruck" in Videoform - mit flotter Musike.

Und hier ein paar mehr Eindrücke - bevor es aggressiv geworden sein soll.
Einzelheiten - werde ich gleich noch eruieren.

Ich würde zwar sagen - die "Hools" dürfen noch viele Hausaufgaben machen, was "Hintergründe" betrifft - aber irgendwie haben sie für sich den "rechten Riecher". Den rechten - altdeutsch - bedeutet nicht zwangsläufig "rechts" .....  Und für alle Anderen:  Mal guhugeln - was der Ursprung des Wortes "Hooligan" war !

Mal ganz ernst:
Ist es nicht jammerschade - daß da seit vielen Monaten harmlose, friedliebende Menschen in über 100 Städten - ich glaube, jetzt sind es sogar an die 130 - jeden Montag von 18 Uhr an ziemlich alleine im Regen stehen - und sich niemand dazugesellt - obwohl es dort echt viel zu erfahren gibt? Und der blödeste Witz dabei ist - daß die auch noch als rechtsesoterischbraun in den Medien verknüppelt werden .....

Nun rufen ein paar "Hools-Freunde" sich via Fatzebuck zusammen - und schon rappelts im Karton - füllen sich die Plätze.

Schade - daß ich heute gar nicht in die Gegend kam - ich hätte gerne mal der Energie nachgespürt - die sich da sammelte - auf der ersten großen und scheinbar politisch-inkorrekten - und doch soviel ehrlicheren Demonstration in dieser Kolonie - seit ich denken kann.

Die Wahrheit ist wohl - Viele wären sicher gerne mitgegangen - trauen sich aber nicht - wegen dem "Dünkel" .... und freuen sich doch ganz leise "mit". Sag ich jetzt mal ....
Oder so - es kocht langsam aber sicher überall hoch - was (auch und besonders auch) hier so alles los ist.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

"Der Kult mit der Schuld" und - Ich übersetzte mal ....

... nach vielen Jahren des Lauschens - von immergleichen "Bemerkungen", die immer damit beginnen, daß sie sagen "Ich habe ja nichts gegen diese Menschen - aber ....."

Oft sagen sie - daß sie sich freuen, endlich mal wieder eine "Deutsche" - manche auch "eine Kölsche" am Steuer einer Limousine anzutreffen.
(Oder - neuerdings - in anderem Fahrkasten.)
Sie haben ja nichts gegen die vielen "ausländischen" Mitbürger - aber ...... hier die Übersetzung:
Sie fühlen sich - quasi - überfremdet.

Teils auch schon - "übernommen" durch diese.

 (Im weiter unten wärmstens empfohlenen Buche findet sich ein knallhartes und geradezu abstrus-absurdes Zitat zu derartigen "Befindlichkeiten" .... von einem - siehe widerum weiter unten - "Biodeutschen" an seine "Landsleute" ... Tenor - sie sollen elendig verrecken - bevor sie aufmucken - und wenn es kurz davor sei - dürften sie nochmal einen kleinen Mucks bezüglich "Überfremdung" am Stammtisch verlautbaren lassen ..... )

In meinem Gewerbe - befinden sich derzeit - von mir so geschätzte 70 % der Lizenzen - tatsächlich im Besitz von Menschen einst anderer Herkunft.
Und nicht zuletzt ist das wohl auch wieder mal ein Grund - warum sich neuerdings einige darum bemühen - sowas wie einen Neustart hinzulegen.

Das alles - darf mensch natürlich nicht so sagen - hierzulande.
Schon gar nicht sowas äußern wie - ich fühle mich quasi "überfremdet".

Das - ist hierzulande nicht "sprechwürdig" - es ist poltisch unkorrekt und verwerflich - sowas überhaupt zu denken.

Neulich hörte ich mich selbst in einem Gespräch dies sagen:
Was in Deutschland inzwischen sehr befremdlich ist - ist etwa diese Tatsache - die Dir manchmal als "Eingeborener" entgegenschlägt: "Deutschland ist ja ganz schön - wenn es nur die Deutschen nicht gäbe."

Das etwa - ist hierzulande inzwischen das "Grundgefühl".
Und kaum ein Eingeborener wagt sich - mal Tacheles zu reden - wegen tiefer Gehirnwäsche - spätestens seit Kindergarten- oder Schulzeiten. Die einst hier mit deutschen Ahnen Geborenen - sollen ja auch inzwischen als "Biodeutsche" bezeichnet werden ....was höchstvermutlich eine Art "noch verbliebenen Restbestand" kennzeichnen soll.

Nein - ich bin immer noch ganz sicher kein "Nazi" - sondern denke immer noch selbst.
Deswegen bin ich ja nicht nur kein Nazi - sondern ebensowenig "links" oder "mittig" oder sonstwie verwirrt und verirrt gepolt. Ich beobachte einfach  - sorgfältig - was hier geschieht. Und rede mit den Menschen - wie es sich ergibt - und mir beliebt.

Und gerade deshalb - übersetze ich gerne heute - was die Menschen mir da eigentlich immer wieder mitteilen wollen - aber sich gar nicht erst getrauen - in klaren Worten und Gefühlen - zu formulieren.

Hier - nochmal - meine wärmste Empfehlung in Buchform zu diesem Thema:
"Der Kult mit der Schuld" - vom Herrn Nawratil.

Eine unglaubliche Detaillarbeit - an zusammengetragenen Zitaten und Quellenangaben .... zu  einer unglaublichen Gehirnwäsche - die jeden zufällig "deutsch geborenen Menschen" einer "ewig-währenden und nie sühnbaren Kollektivschuld" bezichtigt - ohne Rücksicht auf eine jeweilige tatsächliche und ganz persönliche, potentielle Schuld - die sich aus ganz persönlichen Lebensumständen ergeben - oder eben auch nicht ergeben hat einst.

Einmalig in der Geschichte der eh verrückten Menschheit bislang - daß ein ganzer Volksstamm im Kollektiv und über nachfolgende Generationen hinweg - auf ewig schuldig sein und bleiben soll. So jedenfalls - soll es uns weiterhin eingetrichtert bleiben - der propagierten Linie zufolge.

Im Buch aber - kommen alle Stimmen zu Wort - und mensch darf sich - wie immer - ein eigenes Bild machen.

Auch über solchen Begriff wie "Antigermanismus" - neben dem allseits bekannten "Antisemitismus". Und über den ebenfalls einmaligen deutschen "Selbsthaß" - der uns ja befleißigt beigebracht werden sollte - wurde und wird.

Hier - zum wiederholten Male - nochmal ein herzliches Danke an meinen einstigen Erzeuger - der mir einst den sinnfreien Gang zum Kindergarten ersparte ..... und damit mein Hirn und Herz vor allzu früher Indoktrination bewahrte.

Achja - dies noch - ich verstehe mich in der Regel gut mit meinen Kollegen - und manches Mal besonders mit denen, mit denen ich scheinbar am wenigsten gemeinsam habe - und von denen ich daher oft am meisten dazulernen kann.

Aber - das ist ja gar nicht Thema hier.
Das Thema war - diese unsägliche Gehirnwäsche ...... einer "ewigen Schuld" - die "niemals ausgesühnt" sein soll.

Während andere "Völker und Nationen" - lustig mordend durch die Geschichte zogen und weiter ziehen - und nie dafür zur Rechenschaft gezogen wurden. Bis heute nicht werden.

Zweier- und dreierlei Maß - in gleicher Sache - hat mich schon immer fast kotzen lassen.
Oder - nach George Orwell´s "Animal Farm":
Manche Schweine sind gleicher - als andere Schweine.

300 Prozent Aufschlag ....

... für eine Knolle vn 15 Euronen - die ich wegen Urlaub und Krankheit etwas verspätet überwiesen habe.
Jetzt - hat die Firma "Stadt Köln" eine erneute Rechnung gestellt - mittels "urkundlicher Sendung" (???) ohne Gegenzeichnung - in Höhe von 45 Euronen.
Das sind 300 Prozent - und ich nenne das mal kurzerhand - sittenwidrigen Wucher - in Ermangelung eines noch trefflicheren Begriffes gerade.

Mal  abgesehen davon - daß ich ja nun doch schon überwiesen hatte - in gutem Willen und aus o.g. Gründen, die zu einer Verzögerung geführt hatten - bevor diese "Schein-Urkunde" bei mir eintraf.

Morgen rufe ich mal an .... allerdings ohne echte Hoffnung auf Einsicht meiner potentiellen GesprächspartnerInnen..
Aber - wer weiß - manchmal geschehen ja noch - echte Überraschungen?

Dienstag, 21. Oktober 2014

Jetzt - verschwinden nicht nur reihenweise riesige, gut ortbare Flugzeuge - sondern vor Schwedens Küste ist man angeblich nicht in der Lage ......

... ein "mysteriöses"  U-Boot zu orten?

Hallo, hallo - an die Jetztzeit -
ich vermute mal - jeder einigermaßen "gescillte Hacker" im Alter von etwa 15 Jahren - ist heutzutage mühelos in der Lage - solche simplen Hausaufgaben mittels eines gängigen Smartphones sauber zu lösen.

Also - im Jetztzeitalter - in dem man jeden frisch geschissenen Mäuseköttel mühelos präzise über Satellit orten kann. Schon anhand seiner Temperatur ....
Bei der Gelegenheit - frag Dich doch auch mal ganz nebenbei - wie es kommt, daß Dein "Smartphone" ("Your Life Companion" - Dein Lebensbegleiter !!!) heutzutage so fein aufgelöste Bilder produziert - und Du keine Kamera mehr zu erwerben brauchst für Spitzen-Aufnahmen?

Aber - irgendwie scheint es - immer noch so schön - an Märchen zu glauben - wie einst - in längst vergangenen Kindertagen ....

Das - kann man wiederum nur schwerlich jemandem zum Vorwurf machen - denn bis heute ist es genauso - daß Kinder erst mal nach Strich und Faden und bis zum Erbrechen verarscht werden mit diversesten Geschichten - an die sie zu glauben genötigt werden - bevor sie dann später entlassen werden sollen - in ganz andere "Realitäten".

Mein Eindruck ist dieser - die meisten einst sträflich verarschten Kinder - sind bis heute nicht gelandet .... auf dem Planeten. Und schon ist wieder "Weihnachtszeit" - und die Verarschung nimmt ihren Lauf  - in allen einschlägigen Supermärkten.

Auch ich - fröne in Teilen dieser Kinder-Illusion - und habe schon mal ein paar hübsch-glitzernde Kugeln rausgestellt - weils dunkel wird. Meine "Kugeln" - sollen all denen auf ihren Wegen  leuchten - die in Kriegen geschlachtet werden sollen ..... Vielleicht sehen wir uns - hier wieder. Oder - bei Dir.

Immer in Zeiten des Krieges - war sogenanntes "politisches Kabarett" schon lange nicht mehr .. ...

.. solches - welches selbst in sogenannten "Friedenszeiten" immer weit unter Wert verscherbelt wird und wurde - sondern in den Kriegszeiten - bleibt es  - ein wichtiges "Sujet" - und oft das einzige - welches noch Wahrheiten auf die Tische legt.

Jüngst noch die Sendung der "Anstalt" im ZDF - des Zweiten Deutschen Zwangsabgaben-Senders  ..... mensch fragt sich - wie das überhaupt durchkommen konnte durch die geschlossenen Reihen der befleißigten Kriegs-Propagandisten?

Jetzt - Christoph Sieber - ein Junger - der schon soviel mehr weiß - wie viele der Alten. 
"Wir sind die Guten" - erläutert von ihm - messerscharf.
Einer derjenigen - Wenigen - die sich wirklich etwas zu(sagen)trauen - auch nach Hildebrand und Pispers ....
Und einer - der offensichtlich auch nicht mehr lachen kann und will .....

Lachen - kann ich nicht mehr.
In Kriegszeiten waren es schon allzu oft die sogenannten "politschen Kabarettisten" - die als Letzte noch die Wahrheit unverblümt aussprachen.

Hier noch ein Hinweis auf eine Sendung der "Anstalt" - die verboten werden sollte ......- wurde - im Frühjahr diesen Jahres.
Die "Atlantik-Brückler" machens möglich mit ihren Kollegen und Kolleginnen "Rechtsverdrehungs-Anwälten".
Ebenso wurde neulich ein Telefon-Interview mit der "FAZ" verboten - welches nachfragte - ob am Buch von Udo Ulfkotte über die gekaufte Journaille was dran sei - oder nicht.
Will heißen - Zensur findet bereits statt - und nicht etwa unerheblich.

Eben Nachfrage bei der Kollegin ....

... die mir neulich eine Kurznachricht sandte - daß wir "die beiden Süßen" nun nicht mehr fahren - wie es denn eigentlich "ausgegangen" ist? Also - der "Chemo-Befund" - nach einigen Wochen täglicher Tortur?

Wie schon manches Mal hier geschruben - wachsen einem ja manche Gäste schon ans Herz, wenn mensch sie öfter fährt- und quasi regelmäßig trifft ..... Und so - greife ich dann auch gerne  mal an einem freien Tag zum Telefon - wenn mir die eigentlich wichtigen Fragen gerade wieder einfallen.

Jut - ist der Befund. Es sei - besser geworden - nach der Strahlen-Tortur. Hallelujah.

Zwar ist der betreffende Patient - schon weit über die achtzig - aber dennoch ging ihm der Arsch auf Grundeis - vor einer weiteren Operation.
Und besonders anrührend fand ich - das Gespann der beiden Freunde - jedes Mal hat sein Freund diesen begleitet - bei einem schweren Gang - über Monde hinweg.
Mich haben sie manches Mal - zum Lachen gebracht - mit ihren Geschichten aus längst vergangenen Zeiten.

Jedes Mal - wenn das kölsche Urgestein mit seinem Kumpel wieder rauskam aus der Chemiefabrik - machte er sich als allererstes eine Zigarette an. Diagnostiziert war - Lungenkrebs ..... Ich steckte mir auch eine an - und wir lachten zusammen - über´s Leben.

Sein Kumpel bekam auch seinen Raum - in dem er fleißig über´s Rauchen schimpfte.
Jedes Mal wieder - eine Art "Ritual".

Während ich mit dem "urkölschen Jung" eine Friedenspfeife rauchte - unterschrieb dieser auf dem Heck die beiden Belege für die Hin- und Rückfahrt - und entschuldigte sich jedes Mal wieder sinnfrei dafür - daß er kaum noch etwas sieht - und daher so langsam und komisch schreibe.
Ich hielt immer meinen Finger an die Stelle - wo es eines Gekritzels bedurfte ...
Am letzten Tag - zeigte er mir eine riesige Lupe - die er sich besorgt hatte - um nicht immer die Leute im Supermarkt fragen zu müssen - nach Preisen oder was da draufstehe ...... er hatte sie für ein völlig überteuertes Salär bei einem Optiker erstanden. Ich fragte nochmal nach - ob das ernst gemeint sei - das Salär für dieses Monstrum? 

Ich schaute es mir ungläubig an - und meinte: Warten Sie mal - ich hab da - glaube ich - noch was feines Kleines  .... und ging zu meinem Rucksack im Kofferraum.

Ja - da war sie noch - die kleine Lupe, die ich mir einst für den Frühling besorgt hatte ..... um die zarten, aufkeimenden  Pflänzchen in Augenschein zu nehmen. Seit zwei Jahren - unbenutzt - und alles immer noch mit den eigenen Augen in Augenschein genommen. Sie  hatte mich seinerzeit - zwei Euronen gekostet - und sie hat die gleiche lupine Kraft - wie das Monstrum - für das er neulich über Hundert gelegt hatte - bei dem Optiker seiner Verarschung.

Ich reichte ihm also diese kleine, feine Lupe rüber - und bat ihn - diese auf ihre Qualität zu testen. Er prüfte nach - und sah alles ebensogut - wie mit dieser Monster-Lupe. 

Ich schenkte sie ihm  - und er freute sich sehr. Er kann - das sinnfrei überteuerte Monstrum zuhause lassen und - hat  immer eine feine Erinnerung an unsere gemeinsamen Fahrten.

Lebenslustige Menschen -  trotz aller Tragödien, die auch reichlich vorkamen und die wir ebenfalls "besprachen"  - sind immer ein gutes Balsam.

Kognitive Dissonanz - im subjektiven Erleben ......

.... kleine Morgenrunde durch´s Dorf - und erfrischend freundliche, sehr gut gestimmte, sogar herzliche Menschen antreffend. Auf der Post - die in ein Schreibwarengeschäft inkludiert ist - meint die nette Frau: Ach - dann schauen wir mal sofort nach ihrem Paket ... und ich hoffe, es ist etwas Schönes drin für Sie!

Ja - meine ich - da ist was Feines drin für mich. Aber - machen Sie ruhig langsam - und erst mal in Ruhe ihre Sache da fertig - ist meine Antwort - ich habe Geduld. Und Zeit ....
Obwohl ich mich schon drauf freue? Ja - vielleicht gerade deshalb ....
Noch ein kleiner Schwatz hinterher - hinterm Tresen entdecke ich einen wunderschönen Hund ... der hat auch viel Geduld und liegt dort friedlich herum - bis er ungeduldig wird. Macht noch ein paar "Kunststücke" für mich im weiteren Gespräch mit der bestens gestimmten "Futtergeberin". 

Danach - zum "Gemüsemann meines begründeten Vertrauens". Nach dem Austausch - über dies und jenes - zahle ich den Einkauf und sehe in die geöffnete Kasse - da ist nix drin. Meine: Oh - das sollte aber erheblich mehr werden heute! Ja - sagt er - sieht er auch so. Er ist - zuversichtlich. Wenn´s aber nix werden sollte - kommt er zum Abendessen vorbei.

Das Haus - ist wieder bewohnt jetzt - die Urlauber sind eben zurückgekehrt. Begrüßung - mit einer herzlichen Umarmung.

Alles - nicht unbedingt - selbstverständlich.
Alles - friedlich, wohlwollend und gut-gestimmt.
Gilt in der Regel bzw. zunehmend im Laufe der Mondenläufe - auch für die Gäste in der Limousine.

Kognitive Dissonanz also hier - zu den brutalen und grauslichen Kriegen ..... unter "meinesgleichen".
Allerdings - kenne ich auch andere Zeiten - wo´s nicht immer so nett war mit den Menschen - denen ich so begegne. Noch am Anfang dieses Jahres - wohnte ein teuflisches Gespann hier im Hause - welches es sich zur größten Aufgabe gemacht hatte - den Mitmenschen das Leben sinnfrei zur Hölle zu machen. Sie sind - weitergezogen - und setzen dort ihre Mission eifrig fort.

Du steckst also nicht immer drin.
Im Moment - freue ich mich - daß ich nicht mehr in den "alltäglichen, sinnfreien Kriegen" stecke. Im Gegenteil - wie oben beschruben. Die Mehrzahl aller Begegnungen mit Mitmenschen - verläuft erquicklich und wohlwollend. Überraschend - freundlich.

Und: Ich arbeite - für mich - weiter dran - allerdings im Wissen darum - daß es sich jederzeit ändern kann. Das liegt nicht - allein an mir.

Kognitive Dissonanzen ....

.... nun - ein Begriff, der eigentlich nicht weiter berührt beim Hören - eher abstrakt klingt.
Welcher wäre besser?

Habe gerade keinen. So ist das manchmal - wenn mensch einen solchen, wenn auch abstrakten Begriff verinnerlicht hat. Sinngemäß - handelt es sich um die Trennung von Herz und Verstand unter mehr oder weniger bewußtem Aufsetzen von Scheuklappen gegen jedwede Wahrnehmung von Faktenlagen.
Ein Ausblenden - von allem, was man nicht wahrnehmen will - aus vordergründigem Selbstschutz. Weil es einen auch überfordern könnte .... sagt der Verstand, der in der Regel nicht weit reicht. Und da er dies selbst weiß - sagt er gerne immer wieder sowas wie: "Das versteht sowieso kein ("einfacher") Mensch .... es ist alles viel zu komplex .... " und vieles mehr an Unsinn.

Lauschte mehreren Videos mit Mark Bartalmai in den vergangenen Tagen - er selbst sagt von sich, er ist ein freier, unabhängiger Journalist - und er spricht über die Lage der Menschen in der Ukraine bzw. in dem Gebiet, welches sich derzeit in einem grausamen Krieg wiederfindet.
Er spricht darüber - daß dies alles in unserer Nachbarschaft stattfindet - und darüber, daß wir besser nicht glauben sollten, das alles könne nicht auch jederzeit hier geschehen.
Das muß mensch sich selbst anhören - was er sagt - und selbst entscheiden, ob der Mann glaubwürdig ist - oder nicht. Kritiker führen an - er würde ja keine "Beweise" liefern für das, was er erzählt.
Soweit ich s vernehme - hat er aber eine Menge davon - in Bild- und Filmform.
Und das ist es ja - woran er arbeitet - er will einen Film machen über die Situation vor Ort - über die man nicht genug kotzen kann. Nichts davon - ist in den hiesigen Propaganda-Medien zu vernehmen.

Dieser Mensch sagt nun - nach seinem ersten Aufenthalt vor Ort mitten im Krieg gegen die Menschen - mitten in einem weiteren Völkermord - er halte es hierzulande nicht mehr aus. Er geht zurück ... und macht weiter mit seiner Arbeit.

Er hält die scheinbare "Normalität" hier nicht mehr aus - sagt er.

Das allgemeine Wegsehen - den Konsumrausch - das Laufen im Hamsterrad, das überwiegende Desinteresse .... nenne ich es mal - und es ist nicht schwierig, ihn gut zu verstehen, daß er diese scheinbare  "Normalität" kaum aushält - nach den von ihm geschilderten Erfahrungen. 

Mir geht´s "im Kleineren" ähnlich. Ich begreife kaum - wieso sich Millionen von Menschen jeden Sonntag Abend einen sinnlosen, fiktiven Krimi anschauen - aber nicht in die Welt sehen wollen, wo es keinerlei Fiktion bedarf, weil nichts brutaler und nichts grausamer ist, als die Wirklichkeit.
Und von der es soviel gibt - daß niemand auch nur einen einzigen, sinnfreien "Krimi" braucht - um sich zu gruseln.

Man wägt sich im Frieden - obwohl aktuell mehr als 60 Kriege auf dem Planeten wüten - aus sogenannten "geostrategischen Motiven" - was nichts Anderes bedeutet, als die Menschen vor Ort jeweils gnadenlos über den Haufen zu schießen, um an deren Bodenschätze zu gelangen.

Bzw. - wenn es mal "nur das" wäre! Dies ist zwar schlimmster Sarkasmus -  es mit "nur das" zu benennen - aber dieser ist insofern angebracht - weil eben noch ganz andere Grausamkeiten geschehen. Zwar fällt es mir nicht ganz leicht - hier etwa "Mitgefühl" für die aufzubringen, die ihre tiefsten Abgründe an ihren Mitwesen ausleben - dennoch weiß ich wenigstens dies: Ich möchte wahrlich nicht mit deren "Gefühlswelt" tauschen müssen.  So sie eine erleben. So - wie jeder zum Mörder werden kann - kann wohl auch ein jeder zum Sadisten werden. Soviel war mir schon vor Jahrzehnten klar .... als noch "junger Mensch" - naja, nach ein paar Tausend Wiedergeburten jedenfalls. Und vielleicht - weil ich das alles schon -zig Mal selbst erlebt habe. Anderes - scheinbar "esoterisches" Thema .....

Zurück zur Jetztzeit und zu den scheinbaren Banalitäten: An den hiesigen Tankstellen sieht mensch gerade - daß der Sprit wieder gümstiger wird .... das liegt an der Installation der "IS" - da kann man das Öl jetzt für einen Spottpreis beziehen. Ist viel Blut mit beigemischt ....Wie heißen die denn jetzt eigentlich? Auch daran - kann mensch was fühlen - an den Wortgebungen. ISIS? Die alte Göttin? Oder - jetzt - "IS" - manchmal auch "ISL"? Hallo? Welche Sackgesichter wollen einen denn da verwirren und verarschen?

"Nie wird soviel Geld gemacht - als wenn das Blut auf den Straßen fließt" - sagt der Manager eines bekannten Investmentfonds in Wagenhofer´s Film "We make money" - aus 2008, glaube ich.

Seit vielen Monden stehen jeden Montag abend Menschen in über 100 Städten dieses Landes auf den Straßen - informieren sich gegenseitig wacker und mit Durchhaltevermögen über Vieles, was als "politsch-inkorrekt" seitens der "Medienvorgaben" gilt und als "rechtesoterisch-brauner Sumpf" und "Reichsbürgertum" von den immer heftiger lügenden "Industriemedien"  auf völlig absurde und abstruse Weise verunglimpft wird - und wundern sich fast schon verzweifelt, warum sie nicht mehr werden.

An vielen Orten - hat man die anfängliche Selbstzensur bereits aufgesteckt - wohl eingesehen, daß unbequeme Wahrheiten dringend ausgesprochen gehören - und sogar Themen wie "Chemtrails" werden nicht mehr unter den Tisch gekehrt. Wozu auch - es trifft schließlich jeden Menschen auf dieser Erdkugel, das Gesprühe mit Gift. Ebenso wie "Fracking" das Grundwasser flächendeckend verseucht, einmal begonnen. Und wie TTIP weltweit die Daumenschrauben anziehen wird - einmal durchgewunken von den bezahlten Marionetten in den Polit-Theatern.

Gestern läßt "Amnesty-International" verlautbaren - es gäbe "nun doch keine Beweise" für Massengräber in der Ostukraine .... soso. Wieviel lächerliches Taschengeld mag so ein "Widerruf" kosten? Und - wann wird man sie dann doch wieder finden? Ist ja nicht - das erste Mal. War da nicht sowas auch in Jugoslawien damals? Und wer hätte das gedacht - damals? Also - gestern noch ....

Der Herr Mark Bartalmai, der diese scheinbare "Normalität" nicht mehr aushält -  hat bei seinem Zwischenstop hier auf manchen Friedensmahnwachen gesprochen - und sich "getraut" - das auszusprechen, was auch diese wohl nicht gerne hören:

Es sei ja an sich eine gute Sache - für Frieden auf die Straße zu gehen. Doch die Realität, seine jedenfalls, sei - Krieg (ich wiederhole mal - aktuell in über 60 Ländern auf dieser Erde - und von wo geht die Aggression jeweils aus? Von "Ländern" oder Kontinenten? Ganz falsch ...).

Die Schergen des Mammon in der Ukraine - haben jedenfalls schon ganze Landstriche an die Immergleichen verscherbelt - bevor der Völkermord dort noch gelungen und "erledigt" ist.

Meine persönliche "kognitive Dissonanz" ist immer noch diese: Bis heute begreife ich nicht - nicht mal im Ansatz - was Menschen dazu veranlaßt, ihre Brüder und Schwestern immer wieder brutalst abzuschlachten.
Zwar kann ich mir leicht vorstellen - daß ein Mensch in gewissen Situationen zum Mörder werden kann - also jeder von uns - niemand ist gefeit davor .... aber: Es würde mich nicht bereichern. Im Gegenteil.

Würde es mich monetär bereichern - ich würde mich so übel fühlen in jedem Moment - daß es mir wahrlich keine Freude wäre, dieses Blut-Geld.

Oder so - es gibt wohl eine Art  "Gen" in meinem hiesigen Leben - welches als "hoffnungslos anständig" bezeichnet werden kann. Anständig - ist ein Wort, welches ich in jüngster Zeit öfter mal wieder lese - in geschichtlichen Zusammenhängen. Heute - wird dieses Wort kaum noch verwendet. Gilt wohl - als längst überholt und konservativ. Mehr noch - als geradezu lächerlich.

Ich will jetzt sicher nicht sagen - daß ich ein "anständiger Mensch" sei .... und andere nicht.
Ich suche nur - zu begreifen - und sehe, es ist mir nicht wirklich möglich - aufgrund o.g. "kognitiver Dissonanz".
Welche mir jedes mal wieder die Schädeldecke sprengen will.

Heute morgen - stellte ich fest: Man kann die Welt eh nur aus dem Nabel, aus dem Bauchgehirn heraus erleben ... nicht über den Schädel. Der wird maßlos überschätzt.

Noch ein letztes Mal etwas - zum Herrn Mark Bartalmai: Dieser sagt sinngemäß - daß derzeit nicht mehr "nur" wie einst so oft seitens der Medien Informationen zurückgehalten werden - sondern inzwischen massiv Lügen verbreitet werden. Dies - habe nochmal eine ganz andere Qualität - und diese halte er für äußerst gefährlich.

Ich stimme ihm da gerne zu - und bemerke, daß es glücklicherweise auch noch eine Anzahl anderer Mitmenschen gibt, die das ebenso sehen. Immer  mehr? Jedenfalls - liest sich das aus den stark rückgängigen Absatzzahlen der "Mainstream"-Atlantik-Brücken-Medien-Abonnements so heraus .....
Und - mensch sieht es auch an den kleinen, erbärmlichen Häufchen der Lügen-Tagesblätter im Supermarkt .... diese will wohl kaum noch jemand erwerben.

Kognitive Dissonanz in Kürze - Wir sollten inzwischen alle wissen können - aus langjähriger Geschichte und aus zwei Weltkriegen heraus - daß die drei größten Gelddruckmaschinen für gewisse, immergleiche Kreise diese sind:

1 - Ölgeschäfte - auf der Basis von "Petro-Dollars" - die nichts wert sind.
Jedes Land - welches bisher aus diesem "System" aussteigen wollte - bekam zügig einen Angriffs-Krieg als Antwort beschert.

2 - Rüstungsindustrie - die nur dafür da ist - Menschen auf grausamste Weise zu vernichten. Wenn Du meinst - einen "Thrill" zu benötigen in Deinem Leben - schau Dir die Realität an - und keinen dummen "Tatort".

3 - Pharmaindustrie - die nur dafür da ist - Menschen auf grausamste Weise zu vernichten. Manchmal - brutal langsam - denn so kann man viel Geld rausholen.
Hat mit Gesundheit rein gar nichts zu tun.
Lockere Zungen in Afrika berichten aktuell davon - daß solche Menschen, die angeblich gegen "Ebola" mit irgendwelchen Spritzen durch die weißhäutigen "Wohl"-TäterInnen injiziert werden - genau die sind - die zügig darauf versterben. Es lebe das Rote Kreuz ... und der Blutzoll. Kann mensch "gu-hugeln" - oder besser - in Büchern lesen, die historisch berichten.

All dies - ist leicht recherchierbar - sogar Mainstream-Medien-Zuschauern erschließt es sich bei offenen Gehörgängen - mit etwas Hirn kombiniert. Und aus eigenen Erfahrungen - beispielsweise jüngst mit einer fingierten "Schweinegrippe-Epidemie" ....

Jeder Mensch - der nicht die Bohne von Physik versteht - weiß intuitiv - daß ein Flugzeug keinen Wolkenkratzer mit Stahlgerüst zum Einsturz und zum Brennen bringen kann. Und schon gar kein weiteres Gebäude in der Nachbarschaft - welches einfach in sich zusammenfällt - ganz ohne Treffer - von gar nichts - welches aber kurz zuvor noch für Milliardenbeträge "versichert" worden war - und in dem sich brisante Akten fanden ....

Wir wissen - daß jeder Mäuseköttel inzwischen via "Google Earth" bzw. Satellitentechnik genauestens lokalisiert werden kann - und daß es daher nicht sein kann  - daß Flugzeuge mit ein paar Hundert Menschen drin einfach verschwinden, wie Wolken am Horizont ..... und wieder andere zu Dutzenden ohne Passagiere einfach "verschwinden".

Und und und und und und und und und und und  ........
dennoch hält sich immer noch - diese "kognitive Dissonanz" - irgendwie. Fast wollte ich schreiben - "wie im Kindergarten". Aber - ich möchte die Kinder nicht beleidigen, die oft weit mehr davon verstehen, als die scheinbaren Erwachsenen.

Da ich hier keinen "Abschluß" finde - lasse ich das oben Geschrubene einfach so stehen, wie es erschienen ist.
Weit mehr gibt es zu sagen - aber nur selten finden sich Ohren - die zuhören - und das, was reinkommt - auch durchdenken - wollen. Von Grund auf!

War´s das schon?

Das Leben ist kurz und geht schnell vorüber - wissen besonders die älteren Menschen, die es ja auch gerne mal verkünden. Gestern plötzlich ein Bild im Vorbeifahren .... und eine seltsame Sekunde der Leere:

Ich fahre auf der Innenstadtstraße an dieser Metzgerei vorbei, die es immer noch gibt, seit vielen Jahrzehnten. Plötzlich geht die Tür auf und eine schlanke, sehr hübsche Frau schaut aus dem leeren Geschäft kurz heraus und in die Welt vor der Ladentüre, bevor sie diese wieder von innen schließt und zurück in den Raum mit den Leichenteilen der Tiere geht.

Das war sie - denke ich.
Die einstige Klassenkameradin, deren Eltern schon damals dieses Geschäft führten.
Ein seltsames Gefühl springt mich an - und es sagt: Das - war´s also - das Leben?
Das war schon alles?
Mit einem halben Jahrhundert - immer noch in der gleichen Metzgerei stehen - inzwischen hat sie offenbar den Laden übernommen und führt ihn weiter.
War sie das überhaupt? Sehr gut schaut sie aus - eine schöne Frau ist sie geworden - nachdem sie ihre einstigen, struppigen Entlein-Federn abgeschüttelt hat. Ja - das muß sie gewesen sein. Eigentlich unverkennbar.

Eine überwältigende Tristesse springt mich an.
Dafür - macht mensch Abitur und quält sich jahrelang durch sinnfreies "Lernen" von sinnfreiem Zeug? Um dann - jeden Tag in einem kühlen Raum zu stehen und Fleischlappen feilzubieten? Wie es schon die Eltern und vielleicht  sogar die Großeltern taten - am gleichen Ort?
Und vor dem Schaufenster in der großen Stadt, auf dieser belebten Straße - gehen die abenteuerlichsten Lebensgeschichten jeden Tag an einem vorbei?
Komisch, das Leben .....

Ach - was weiß ich schon - vielleicht hat sie ja ein wunderbares Leben? Neben dieser Tristesse - die ich erblicke, ohne einen Schimmer zu haben. Vielleicht hat sie ja ein paar Kinderchen bekommen und großgezogen? Ist womöglich schon Großmutter? Nichts weiß ich - von ihr. Nur dieses triste Bild erschien eben - als sei nichts geschehen, als sei das Leben eine öde, phantasielose Angelegenheit .... und in Windeseile vorbei.
Als stehe die Zeit still - und nichts habe sich ereignet.
Außer - vor der Ladentüre auf der Straße. Da laufen mittlerweile Zombies mit mobilen Geräten vorbei und tun geschäftig und wichtig - obwohl im Grunde nichts weiter geschieht. 

Hat es vielleicht auch etwas Tröstliches - dieses Bild der schönen, einst etwas gerupft erscheinenden Ente? Etwas sehr Nostagisches - was an längst vergangene Zeiten erinnert - in denen die Welt noch in einer ganz  anderen Ordnung erschien?

Und - spielt es überhaupt eine Rolle - welche Rolle mensch so spielt im Leben?

Womöglich - habe ich mich auch nur so erschrocken über dieses Bild - weil ich selbst ja auch immer noch über die gleichen Straßen gleite? Und es oft so satt habe - immer noch in dieser häßlichen, maroden, hektischen und sinnfrei übergeschäftigen Kolonie unterwegs zu sein? 

Oder darüber - wie wenig scheinbar so ein einzelnes Leben zählt - bewirkt - ausmacht - im großen Nichts?

Ich fahre weiter - und vergesse sie zügig wieder.
Doch am Abend - fällt sie mir wieder ein.
Und mein Schreck - der mir wohl eher selbst galt.
Ja - es ist kurz, so ein Leben.
Die Alten haben recht.

Man kann es nur - dehnen in Momenten.
Augenblicke sammeln .... jenseits von Zeit.

Montag, 20. Oktober 2014

Tante Käthe .....

.... eine von den Frauen, die über 90 wurde und zwei Weltkriege erlebt hatte - ich gucke jetzt nicht ihr Geburtsjahr nach im Stammbuch, es muß so um die Anfang 1900 und ein paar gelegen haben - diese Tante Käthe sagte einst knallhart: "Es braucht mal wieder einen Krieg - damit die Menschen überhaupt begreifen, wie gut sie es haben."
Ich war schockiert und meinte: Sowas - solltest Du nicht einmal denken!

Ich besuchte sie seinerzeit in "meinem geliebten Lüneburg" - in ihren letzten Jahren - als sie bereits aus ihrem Hause und damit aus einem Paradiese meiner Kindertage ausgezogen und in ein wirklich schickes "Seniorenheim" im Zentrum dieser einst wunderschönen Stadt umgesiedelt war.

Bin oft bei ihr zu Besuch gewesen in ihren letzten Jahren - lange nach den Kindertagen - und vor ihren letzten Tag. Manches Mal noch in diesem Hause mit den vielen Erinnerungen  - in dem sich einst der versammelte Clan im Sommer zusammenfand - und ich täglich mehrmals über die Mauer hinter dem Schuppen entflog - zu den Nachbarn mit den drei Kindern - bei denen es mir lebendiger erschien - rein altersgemäß - und deren einer Sohn mein bester Kumpel war über viele Jahre im Sommer.

Am Abend kehrte ich dann glücklich zurück - und schlief bei der geliebeten Großmutter oben in deren Himmelsgeschoß ... manchmal nächtelang aus dem Fenster in den einst riesigen Garten schauend .... und auf die Sterne am Firmament. Die "Oma" - hatte längst alles Not-wendige - gebetet und schlief - schnarchend.
Alle - liebten diese. Ich weiß nicht, ob ich jemals im Leben nochmals einen Menschen getroffen habe - der derart von allen geliebt wurde. Und hier - rede ich gerade von einer Brut in einer Größenordnung von ein paar Dutzend Nachkommen - also mal die erstaunlich in Liebe ergebenen "Schwiegerkinder" eingerechnet.

Hier - muß ich gerade passen - es paßt nicht - in einen kleinen Post ....
irgendwann - gehts weiter-  mit Käthe und ihrer Mutter Therese - die, die von allen geliebt wurde .....

Kognitive Resonanz und: Heute fuhr ich ein paar Nachbarn aus Mazedonien ...

... ein Ehepaar war´s - zum "Strahleninstitut" der "Universitätsklinik" (die ich hier gerne in Anführungszeichen  setze - aber die Pharma-Vergiftungs-Industrie war gar nicht unser Thema...).
Ich fragte Ihn - ob sein Name soundso sei? Ja - genau - aber das spräche man soundso aus. Auf mazedonisch - würde man alles so aussprechen - wie man´s liest. Ich mußte lachen - und erklärte den beiden - daß das jeder denkt - in seiner Sprache - und immer sei es doch ganz anders. Hier wurde zum Beispiel das "s" im Namen" zu einem "sch" ..... also genau - wie man´s spricht - uahahaha ...

Vom Vornamen kam ich auf die nächste Frage: Wie - "mazedonisch"? Hieß das früher nicht "serbo-kroatisch"? Und von dort aus kamen wir drauf - daß das einstige "Jugoslawien" nunmehr in sechs Länder gespalten ist .... ich zählte kurz auf, welche mir dazu einfielen  - und verwechselte noch kurzerhand Slowenien mit der Slowakei ...... protestierte noch - das sei aber die einstige Tschechoslowakei ..... und sah dann zügigst meine geschluderte Verwechslung ein.

Von dort aus - kamen wir auf die Ukraine .... genau dies geschieht dort gerade wieder -  wieder provoziert der sogenannte "Westen" einen brutalen Krieg in einem Nachbarland - nur etwas anders. Mischt sich ein und die Menschen zum Krieg auf - bekriegt Unschuldige - um an deren Bodenschätze zu gelangen.
Teile - und herrsche!

Was wir so zügig und mühelos "austauschten" in kurzer Zeitspanne - nennt sich "kognitive Resonanz". Die kannst Du nur haben mit Menschen wie diesen - die viel besser Bescheid wissen, weil sie´s selbst erfahren mußten - oder mit solchen, die es wagen, über ihre eigene kognitive Dissonanz schon vorab hinauszugehen - bervor sie zerbombt worden sind.

Es dauerte keine zehn Minuten - bis die kognitive Resonanz in der Limousine ihre Schwingung bis in jedes kleinste Partikelchen aussendete - und wir uns durchaus völlig einig waren - wozu all die Kriege gegen die Menschen genau geführt werden. Ich lauschte gerne .... sie waren mir ohnehin sehr sympathisch - vom Temperament.

Bedauern kann ich nur - daß ich diese kognitive Resonanz mit meinen "Landsleuten" eher seltener erlebe. Viel öfter und eher - zum Beispiel noch mit Menschen muslimischen Ursprungs bzw. mit solchen Wurzeln in ihrer Ahnenreihe, international, denn die wissen ebenfalls gut, was es heißt - den Sündenbock machen zu sollen. Spätestens seit dem 11.09.2001. Oder auch auf der Fahrt heute morgen mit dem freundlichen jungen Mann afrikanischen Ursprungs.

Woran liegt das?
Also - daß mich soviele meiner Landsleute oft nur verstört ansehen, wenn ich einfach Tacheles bzw. nach meinem Herzen rede - und die üblichen, standardisierten Schmuck-Blümchen weglasse?

Vielleicht - ist es ja einfach auch nur ein kultureller Unterschied - zu vielen anderen Menschen anderer Nationen - die scheinbar von Haus eh mehr mit dem Herzen dabei sind? Die einfach - anders leben und mehr im Moment? Die manchmal - viel lauter sind - und ganz andere Themen haben, ganz andere Fragen stellen?
Nein - so ist es wohl eher nicht.

Eher ist es so - daß ich oft auch auf die Menschen treffe - die bereits ihre bitteren Erfahrungen machen mußten.
Und die dennoch - selber denken. Oder - erst nachher damit begonnen haben - nachdem sie überrollt worden waren. Oder so: Menschen mit bitteren Erfahrungen in der Vergangenheit und/oder im Jetzt - kannst Du keine sinnfreie Scheiße mehr vorquillen. Gott sei Dank - kann sie aber auch niemand wirklich brechen.
(Soweit wieder mal der pathetische Teil heute ....)

Mich und meine Landsleute - hat man ja ganz gut gehalten seit Ende des zweiten Weltkriegs - bisher - bis vor wenigen Jahren - einerseits in einer Art "kritikfreier Konsumblase" und anderseits immer schön in der oktruierten "political correctness". Beides trägt offenbar - zur Trägheit des eigenen Geistes bei.

Oder so: Ich kann kein Gespräch erinnern mit Menschen aus anderen Ländern oder mit anderen Wurzeln - in dem mich jeh jemand einer "Verschwörungstheorie" bezichtigt hat. Im Gegenteil - oft war nicht ich es, die ein interessiertes und interessantes Gespräch iniziierte, welches sich ergab.

Die "Totschläger-Keulen" wurden immer nur in den eigenen Reihen gezogen - und das läßt mich weiterhin nachdenklich sein. Auch ob eines einst schockierenden Spruches meiner seeligen Tante Käthe - aber der braucht einen anderen Post ....

Will sagen: Die Hirnwäsche ist doch sehr tiefgreifend. Aber - wer weiß - womöglich deuten auch ein paar Zeichen gerade darauf hin - daß sie ebenso leicht weder zerbröselt - wie sie uns einst eingetrichtert wurde - werden sollte.

Gerade neulich - erfreute ich mich außerordentlich an einer Konversation mit einer freundlichen Dame - die ich zum Flughafen fuhr - das heißt: Wir hatten etwa zwanzig bis dreißig Minuten Zeit für eine angeregte Unterhaltung - unter Fremden. Und - ich weiß nicht mehr, wie - es kam das Thema genau darauf:   Auf diese ankonditionierte "political correctness" ..... Ich hörte mich nur so etwas sagen wie: "Nicht jeder - der sein Augenmerk darauf richtet, daß es zunächst mal allen Menschen im eigenen Lande möglichst gut ergehen soll - ist ein "Nazi". Das - ist ein Totschläger-"Argument" (also gar keins)!" Und: "Hier gilt es - endlich mal - sorgfältig und eigenständig - zu differenzieren."

Ja. War alles klar. Und - sie war so offen - über genau diese ihre eigene Indoktrination zu sprechen. Was sie alles sagen darf - und was nicht.  Also - Ihrer Wahrnehmung nach.
Meine - ist eh anders.
Doch - ich freute mich sehr mit dieser Frau - immerhin - ein Anfang.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Danke, Frau Gabriele Baring - sehr wichtiges Thema!

... die nicht gelebte Trauer der auf ewig als "Tätervolk" im Kollektiv verurteilten und bis heute derart bezeichneten "Deutschen" = Menschen.

Heute ist bei mir "Trauertag"  - und dafür muß ich übrigens in keiner Weise traurig sein. Ich trauere - um alle nicht geweinten Tränen meiner Ahnen - denen es quasi verboten wurde, um ihre gefallenen Brüder und Schwestern, Väter, Mütter und Kinder zu weinen - weil sie ja - bis heute und teils auf absurdeste Weise bis in die jüngste Generation hinein - als "ewige Täter" und für "ewig-schuldig" befunden werden - sollen.

Heute - werde ich mal all derer gedenken  aus meinem Clan - die ich nie kennengelernt habe und die sinnlos in Kriegen verheizt wurden. Den mir unbekannten schon früh gestorbenen Brüdern und Schwestern meiner Eltern, die nur selten noch Erwähnung fanden. Immerhin - traf ich doch noch manches Mal auf diese - zu Zeiten, in denen mir die Menschen noch etwas über sie erzählen konnten.

Ich trauere heute um beide Großväter - die sich alle beide selbst umgebracht haben - als ihre Kinder teils noch Kinder waren - weil sie den Wahnsinn von Zeit und Welt wohl nicht mehr aushielten.

Ich trauere - um all die Geschwister der Eltern - die zwar die Kriege überlebt hatten - später aber dennoch mittels eigener Hand aus dem Leben schieden. Womöglich - ihren Vätern nacheifernd - ohne es zu wissen.

Und ich gedenke heute auch besonders meiner beiden bärinnenstarken Großmütter - die jeweils einen Haufen Kinder gut durchbrachten durch zwei Weltkriege, zahlreiche Unbilden und über Fluchten - obwohl sie quasi mittellos waren. Neben noch ungeborenen Kindern - die sie bereits während ihrer vielen Schwangerschaften verloren. Erstmals - mache ich hierbei keinerlei Unterschied nach einstiger Sympathie und Zuneigung - beide waren bärinnenstark! Und beide wurden erstaunlich uralt. Obwohl sie viele ihrer bereits verstorbenen Kinder überleben mußten.

Ich ehre und schätze heute - meine Eltern und all deren Geschwister sowie PartnerInnen - die ich noch kennenlernen durfte in meiner Jugendzeit. Deren Tanten und Großtanten - Männer gab´s keine mehr - wegen zweier Kriege. Naja - zweie der Großtanten blieben einfach lebenslang ledig - ein erstaunliches Schwesterngespann der diametral-entgegensetzten charakterlichen Art - aber beide Originale auf ihre Weise - und allseits geliebt.

Je älter ich werde - desto lieber wird mir der einstige Clan.
Und desto mehr sehe ich - welch gute Stunden ich inmitten dieses einst verleben durfte in Kinderzeiten.  Mit viel Freilauf - und auch oft feiner "Betuttelung" - die sich oft über üppiges Verköstigen äußerte - manches Mal weniger über überschwängliche Emotionen - denn das hatten die alle selbst nicht erlebt. Das macht aber nichts weiter - denn die Liebe, die einem entgegengebracht wird - kann mensch auf viele Weisen spüren. Auch über friedvolles Schweigen manchmal. Besonders aber erinnere ich mch noch - daß ich fast immer willkommen war - und fast immer dabei sein durfte. Sogar - wenn sie bis in die Nacht Karten klopften. Auch bei und mit Freunden.

Ich gedenke heute auch meiner einstigen Erzeugerin - deren Vater sich einst auf dem Dachboden des heimischen Hauses in der ungepflasterten Dorfstraße mit Namen "Weite Welt" - einst noch ein echtes Kaff - strangulierte, als sie gerade mal zwölf Lenzen zählte. Des Vaters Vater - gestrenger Dorfschullehrer mit Zwirbel-Schnäuzer - brachte es ähnlich hin - als der Sohn ebenfalls gerade zwölf Lenzen zählte.

Und mit der - also mit der Erzeugerin, die mich gar nicht zufällig warf, sondern einst mit sehr späten 36 Lenzen -  ich wirklich viel - sinnfreien und unnötigen - Ärger ausgestanden habe über viele Jahre. Eine hartgehörnte Steinböckin .... Gegen Ende - war´s dann sehr erstaunlich - wie sie sich doch manches Mal völlig unerwartet öffnete - und plötzlich solche Worte sprach - mit denen ich ja im Leben nicht mehr gerechnet hätte. Immerhin - lernt mensch so - daß der ganze Ärger im Grunde nur - unnötiges Theater auf beiden Seiten war.

Unvergessen wird mir bleiben - wie sie sinngemäß gen Ende resümierte: "Weißt Du - ich habe wirklich genug Scheiße erlebt im Leben. Und - Du auch! Es reicht! Nun - sollen wir es leichter haben." 

Ich mag meine einstigen Leute. Die waren - korrekt und hatten das Herz am rechten Fleck. Sie waren großzügig und gutmütig. Sie waren gesellig und hilfsbereit. Sogar der alte Fresen von Tante - der mir als Kind nicht geheuer war - der mich aber offenbar auch irgendwie lieb hatte.

Sicher ist noch explizit erwähnenswert - daß ich nie Gewalt erfahren mußte in diesem Clan. Niemand hat mich je mit Gewalt zu etwas nötigen wollen - sie waren überhaupt nicht gewalttätig.

Vielen habe ich sicher unrecht getan in der Vergangenheit - und das ist vielleicht das beste am "Reifen" - zu sehen, daß sie alle ihr Bestes gegeben haben - jede(r).auf seine Weise.

Manchmal schätze ich mich auch glücklich - noch über einen umfangreichen Fundus an Fotodokumenten zu verfügen - die ich mir zwar seit ein paar Jahren schon nicht mehr angesehen habe - aber die ich innerlich vor Augen habe. Auch aus einstigen Kriegszeiten. Ein Stammbuch habe ich auch noch hier - bis zurück gen 1700 und ein paar. An diesem sieht mensch die erstaunlichen Wanderungen des einstigen Clans.

Nun - bin ich also noch hier. Eine lange Weile lang - einige Jahresumläufe - hatte ich so ein unbestimmtes Gefühl - ebenfalls hintergehen zu wollen. Habe mich damit "beschäftigt", reingefühlt, mich gewundert - und beschlossen - ich bleibe noch.
Ich werde es wohl eher mit den Großmüttern halten .....

Ich bleibe noch - weil das ja lange nicht alles ist - was ich bin. Der einstige Clan - ist nur ein Teil von mir. Aber - er ist ein Teil - der es verdient - daß die einst ungelebte Trauer noch erlebt werden darf.  Die "verbotene Trauer" - um die eigenen Toten - weil man ja das "ewige Tätervolk" sein soll - für ganz andere Arschgeigen auf diesem Planeten.

Danke also - an die Frau Gabriele Baring - daß sie sich dieser bitter-nötigen Trauerarbeit widmet. Ob in meinem - oder in anderen Clans. Da ist überall soviel weggedrückt worden - was endlich offen auf den Tisch gehört!

Nähe, Liebe, Anerkennung ....

... das ganze "Zeugs" - auf das doch soviele ein Leben lang warten, weil wir irgendwann von Anderen gelernt haben, das müsse von "außen" auf uns zukommen - all das -  ist schon hier.

Neulich  fiel es mir wieder auf:
Es gibt einen Menschen auf diesem Planeten - der mir all das in Hülle und Fülle schenken kann: Ich selbst.
Noch besser: Ich brauche es mir nicht einmal schenken - es ist einfach da - sobald es gesehen wird.

Ein einstiger Bruder-Meister sagte es mal so: "Was Du suchst - ist die Intimität mit Dir selbst".

Aus dieser heraus - ist es ein Leichtes - das Leben. Weil mensch eben einfach liebt - zu leben. Und nicht etwa - geliebt werden will. Das eine ist - eine Entscheidung. Das andere ist - falsche Bedürftigkeit. 

Bischen pathetisch, ich weiß. Und doch - so einfach.

Dienstag, 14. Oktober 2014

"Meine Kühe" ....

... sind immer noch da - und draußen.
Der hiesige "Almabtrieb" - der ebenfalls gebührlich zelebriert wird, wie mir die Nachbarn erzählten - ich war bislang noch nicht anwesend hier, wenn dieser geschieht - läßt noch auf sich warten.

Für die kommende Woche sind wieder gute zwanzig Grad Tagwärme prognostiziert - bei milden und lauen 13 über Nacht. Ganz feine Aussichten.

Und - ich gebe mir jetzt gerne mal einen aus: Hatte bislang die Heizung vielleicht schlappe fünf- oder sechsmal kurz angeworfen ..... mehr hat´s nicht gebraucht. Gestern erstmals - kurz eine Rundumdurchwärmung der Himmelsgemäuer. Aber nur kurz - da war´s schon wieder viel zu warm - und die Fenster flogen auf.

So laß´ ich mir einen Oktober gefallen!

Dunkler wirds aber dennoch - und da werde ich mal in Kürze - ein paar Glitzerkugeln aus der Geheimkammer holen. Einfach so - weils halt hübsch glänzt am Abend. Und - weil ich mich auf sonnige Weihnachten freue. 

Ansteckungsgefahr im Kontakt mit Menschen .... hier: Pilze

Nein - es geht nicht um Krankheiten.
Es geht - um echte Waldpilze.
Nie habe ich soviel von diesen gehört - wie in diesem Jahr.

Erst bei einem Besuch im Paradiese - welches mit köstlichen Pilzen nur so um sich wirft.
Und dann auch auf Besuch bei Freunden neulich - die hatten kurz zuvor eine Pilzwanderung mit einer kundigen Fachfrau absolviert und waren nun - komplett auf entsprechende Sichtung fixiert im Walde ....
dort gabs aber quasi keine - bzw. nur ein paar sehr nicht-einladende Exemplare am Wegesrand.

Ich esse ja ebenfalls sehr gerne Pilze. Übers ganze Jahr esse ich - in Ermangelung von Fundorten und Kenntnis der Materie - gerne braune Champignons. Immerhin ..... auch köstlichst.
Heute gab´s beim Gemüsemann meines Vertrauens im Dorfe - sogar feiste Steinpilze und andere Delikatessen ... aber ich bremste nochmal ab - hatte eh schon den Sack voll mit feinem Gemüse.

Nächstes Jahr aber - so die Götter einverstanden sind - gehe ich auch mal auf Pilz-Lehrpfade. Und auf Jagd ....
"Lustig": In NRW ist das Pilzesammeln im Wald "verboten". Jaja - sovieles ist scheinbar verboten.

Bislang - lag es mir mehr und liegt es noch - beim Gang durch den Wald nicht nach etwas zu suchen, sondern mich lieber überraschen zu lassen - von den vielen Erstaunlichkeiten und Waldgeistern, die sich dort gerne zeigen. Aber ein-, zweimal - geht das mit dem Pilzesuchen und dem derart fokussierten Blick schon in Ordnung.
Nur nicht zu oft - denn da entgeht einem alles Andere, was doch so lebendig und uralt dort ist.

Auf Reisen ....

... durch die vielen Dimensionen und Schichten - die das Leben so beinhaltet - kann mensch sich viele Frage stellen.

Zuallererst diese: Wozu - stelle ich mir überhaupt Fragen - zu einem Mysterium, welches ich ohnehin  nie begreifen werde? Warum schweige ich nicht einfach - konsequent? Damit - wäre alles gesagt.
Und - womöglich - wäre damit das "Rad des Lebens" - so nennen es die Buddhisten - bereits angehalten.

Neulich für einen Bruchteil einer Sekunde in einem erstaunlich heißen Streitgespräch so passiert. Als Antwort auf die Aussage meines Gegenübers - daß das Leben eben einfach ein Mysterium sei - und bleibe.

Das ist - zutreffend. Und so lautete meine Antwort darauf auch kurz und bündig: "Ja - so ist es. Und: Dann - brauchen wir kein einziges Wort mehr sprechen. Dann ist jedes weitere Wort - komplett überflüssig. Und wir können - schweigen"

Wäre es so einfach - es wäre einfach still. Ruhe im Karton.

Was aber ist mit den Abertausenden von Impulsen und Eingebungen - mit den Abertausenden von "Schichten", die das Leben beinhaltet? Eine Vielschichtigkeit inmitten dieser o.g. Stille - die nicht einmal ansatzweise beschrieben werden könnte.

Und die sich im Leben eines jeden Geschöpfes - auf eigene Weise zeigt, beantwortet werden will.

Wozu also - sitzen wir dann überhaupt hier - und reden - über dies und jenes und unsere Betrachtung von Welt und Geschehnissen? Es ist einfach - ein Mysterium - und das ist unser gemeinsamer größter Nenner - der alles Andere sofort komplett über den Haufen wirft.

Warum streiten wir uns endlich mal saftig  - über verschiedene Betrachtungsweisen - und warum lasse ich mich hier so gar nicht mehr als "Verschwörungstheoretikerin" abkanzeln - und wundere mich selbst über die Empörung und den Zorn - mit der ich solcherlei Bezeichnung plötzlich vehement ablehne - weil ich genug davon habe - mir sowas von Menschen anzuhören - die nicht mal 10 % der Hausaufgaben gemacht haben - die ich mir in der Vergangenheit antat?

Wer findet sich da plötzlich - zornig wieder und beharrt darauf: Macht erst mal 10 % der Hausaufgaben - die ich in der Vergangenheit bewältigt habe - und dann sagt mir das nochmal genauso - weiterhin überzeugt davon! Aber nicht - vorher. Keine Totschläger der ignoranten Art! So !!! Basta!

Andere Schicht: Mein Leben - ist friedlich und gesegnet. Mir geht es blendend - inmitten des scheinbaren Irrsinns. Ich treffe in der Regel auf Menschen, die alle durchweg im grünen Bereich ticken, die freundlich und friedlich sind - und ich frage mich - woher bloß die vielen Kriege kommen, die so auf dem Planeten toben? Von denen, denen ich direkt begegne - offenbar weniger.

Mein "Alltag" - gestaltet sich nie als gleich. Jeder Tag ist anders. Gibt es sowas überhaupt - "Alltag"?

Dann wieder - finde ich mich in einer Schicht von undurchlässiger Langeweile wieder. So öde ist dieses Leben - und so leer. Jeder blöde, sich ewig wiederholende Handgriff - scheint bleischwer und sinnlos. Schon wieder - Zähneputzen, Abwaschen, Essen müssen sollen  .... boah - wie öde.

Und so - geht´s weiter. Die unzähligen Schichten - spulen sich ab - wechseln und springen. Im Tagleben.
Ich lebe derzeit - in einem freundlichen Haus mit ebensolchen Menschen - an schönem Ort.
Und dennoch - lärmen Kriege und überbordende Gier - sobald ich die Schicht wechsel - und mir andere Information um die Ohren fliegt.
Ich kann auch - zur Muse wechseln - und mich dieser ergeben. Manchmal scheint dies eh die beste Wahl.

Wer - entscheidet das alles?

Wann der Geist - auf welcher Welle reitet?
Oder der Verstand sich einmischt und "logische Schlüsse" ziehen will?

Die Nacht habe ich noch vergessen - die wunderbare Nachtruhe. Den Schlaf - der Bruder des Todes. Schon scheint der Tod - ein sehr friedlicher Gesell zu sein. Meistens jedenfalls - wenn nicht gerade mal ein Albtraum auftaucht. Diese - sind rar geworden in den vergangenen Monden.

Nach oft seligstem Schlafe - wache ich am Morgen wieder auf - und weiß: Jetzt geht das wieder los .... also - der Traum im Traum - der sich Tagleben und "wach" nennt. Wieder wird sich etwas zusammensammeln - was es bis vor wenigen Sekunden gar nicht mehr gab - und eine Identität zusammenspinnen. Dazu noch eine kontinuierliche in einer Zeit und über viele Jahre hinweg - die es auch gar nicht gibt.

Dennoch - falle ich jeden Morgen wieder neu drauf rein - wider besseren Wissens.
Und etwas glaubt - es hätte eine Geschichte.
Ebenfalls - wider besseren Wissens.

Warum, wieso, weshalb - etwas so einen Unfug glaubt - weiß ich bis heute nicht.
Die einzige Spur dazu nennt sich "Erinnerung".
Ob "Alzheimer" womöglich ein Segen ist? Wer weiß ....

Im Streit mit der Freundin - stellte ich fest - sie hat ja recht.
Es ist eben - einfach ein Mysterium - und es bleibt ein solches.
Dennoch - obwohl sie es ja zu wissen vorgibt - ist auch sie in all diesen Schichten unterwegs - und fällt ebenso wie ich immer wieder drauf rein.
Und nun - fanden wir uns in einer der vielen wieder - und waren diametral entgegengesetzter Ansichten.
Das - darf so sein.
Und noch besser - wenn man sich wenigstens "ordnungsgemäß streiten" kann - über die vielen Illusionen.
Wenn ein solcher Streit - nicht einfach weggedrückt wird.

Nur - der "Trick mit dem Mysterium" - geht natürlich gar nicht in solchem Moment.
Das ist dann - ein ebensolcher Totschläger wie der zuvor erwähnte "Verschwörungstheoretiker".
Bei dem ich - selbst erstaunt - mal meine eigene Arroganz genüßlich auskostete - und ebenso meine Empörung über die Unwissenheit, Ignoranz und kognitive Dissonanz - die mir da entgegengebracht werden sollte. Mir - die doch soviel Lebenszeit in die Erforschung von Wahrheit investiert hatte ....
Also - spielte ich mit.
Und damit - gab´s gar nichts mehr zu sagen.
Punkt.

Das Leben ist ein Mysterium - ja, das ist es - und so - braucht es kein einziges Wort mehr.
Doch - wie kommt es - daß das Schweigen immer nur für kurze Momente genügt?

Später höre ich mich sagen "Streiten ist auch mal fein! Es wird - viel zuwenig gestritten auf dieser Welt." Streiten - ist ja kein Krieg - sondern eine Sortierung.
Von Gedanken und Vorstellungen - vielerlei Schichten - im besten Falle bis hin zum Schweigen - über all den Unsinn.