Donnerstag, 27. März 2014

Was - wenn ich 120 werde?.

.... haha. Neuerdings bin ich manchmal allein im Haus und kann Krach machen. Also lasse ich nach laaanger Zeit mal wieder die Hände mit den Conga-Fellen spielen. Stelle fest - gelernt bleibt gelernt und verlernt sich nicht.
Und bemerke überrrascht - im Grunde habe ich ja die ganze Zeit still gespielt, also nie aufgehört. Oder so: "Ich" habe noch nie gespielt - das wird alles von woanders gespielt. Einfach so - fallen einem die Rhythmen in die einst über viele Stunden geübten Hände. Gespeist und herübergereicht - von diesem "göttlichen Kanal" - den noch nie jemand gefunden hat und der doch da ist.

Am Morgen im Bett plötzlich dieser Gedanke: "Was - wenn Du 120 wirst?"
Huch ... sowas habe ich noch nie gedacht. Wie vermutlich bei den meisten hat es immer gedacht - naja, vielleicht wirst Du mal 70 oder sogar 80 .... Manchmal habe ich auch gedacht, ich werde eh nicht mehr viel älter als jetzt gerade. Aber 120 - ist neu. Das wäre schon lang. Ja - und was willst Du solange tun? Gute Frage!

Als allererstes - mal die ganzen Gedankenknoten der vergangenen 50 Jahre weiter lösen - von Papageien Gelerntes geduldig wieder verwerfen. Konditonierungen weiterhin Stück für Stück abtragen und zurücksenden an die Absender. Immerhin habe ich jetzt fast fünfzig Jahre lang - an kompletten Unsinn geglaubt. An das ganze Zeugs, an das alle Dressierten glauben. Wie die Welt sei - und was ein mensch so alles zu tun und zu lassen hätte.
Wie ein ganz normales Leben so vonstatten geht .... Kindheit, Jugend, Erwachsensein - viel Arbeit - und irgendwann alt und siech werden. Heute steht ja für die meisten gleich "Krebs" oder "Alzheimer" mit auf dem Programmzettel - und gilt als ganz normal.

Fast alles, was als ganz normal gilt - macht wenig Spaß. Davon nochmal 70 Jahre - machen auch keinen Spaß. Da muß was Anderes her. Das bisher Gelernte taugt gar nicht zum Altwerden.
Altwerden kann mensch nur - wenn er verrückt genug ist. Wenn er sich die Welt anders erschafft - als sie angeblich ist.

Fast erschreckend - so ein Gedanke - womöglich richtig alt zu werden.

Irgendwo hörte ich neulich - mit 50 fange das Leben erst richtig an. Hmmhh ... Habe drüber nachgedacht und bemerkt - es steckt was Wahres drin. Es dauert lange, aus dem Kindergartenalter herauszuwachsen - jedenfalls bei mir. Im Kindergarten gibt es noch viele fremde Autoritäten, die einem ständig erzählen wollen, wo es lang gehen soll. Was man lernen soll - was man alles bräuchte - und daß man für alles ein Zertifikat benötigt, welches einem nur Andere ausstellen können, die viel Ahnung haben von dem Schrott, den niemand braucht.

Man soll Lehranstalten besuchen und lauter unnötiges Zeug lernen - welches niemanden wirklich interessiert. Damit mal was aus einem wird. Kaum jemand hinterfragt die Sinnhaftigkeit von all den vorgegebenen Ideen. Und die Sinnhaftgkeit von dem - was allgemein als "Bildung" gilt. Im Kindergarten geht es nur darum - daß alle gut funktionieren und sich einfügen in eine Welt, die völlig auf dem Kopf steht. Nach ein paar Jahren stellt mensch vielleicht fest - daß Funktionieren keinen rechten Spaß macht - und das Leben viel zu schade ist dafür. Das das "Gelernte" - ungeprüft Übernommene - keinen echten Wert hat. Das Kästchen ist so eng geworden, daß manchmal die scheinbar harte Schädeldecke einfach zerbersten möchte.

Und jetzt - sagt das erlernte Programm - Du bist zu alt, um immer wieder neu zu beginnen. Zu alt - zum Lernen. Dein Körper wird das auch nicht lange mitmachen wollen .....

Keinen dieser Sätze - habe ich mir je selbst ausgedacht - und doch trage ich sie mit mir herum. Und noch viel mehr solchen Unsinn aus dem "Lebens-Kindergarten".
Ganz oben auf einer Liste der vielen Absurditäten stehen solche Begriffe wie "Arbeitsmarkt (früher: Sklavenmarkt)", "Gesellschaft", "Allgemein-Bildung", "Bildungssystem" u.v.m. ....

Alt werden kann nur jemand, der mutig ist und entschlossen - keinerlei Unsinn mehr zu glauben.
Ich hätte also gute Chancen ....
Ob ich das möchte oder nicht - spielt glücklicherweise keine Rolle. Wurde alles bereits mit meiner Geburt beschlossen. Es ist also keinerlei Entscheidung erforderlich.  Und nirgendwo gibt es ein Amt - bei dem mensch Erkundigungen einholen könnte, wie lange es denn genau noch dauern wird.. Es bleibt - offen.

Verrückt ist diese Todesangst - und jede Angst ist im Kern nur diese eine. Wider besseren Wissens, daß dies die einzige Gewißheit ist im Leben - daß irgendwann der Tod eintritt. Von Geburt an - wird gestorben. Täglich.
Gut - soweit. Noch schrecklicher wäre die Vorstellung - daß es nicht so sei. Kenne (bisher) niemanden, der ewig leben möchte. Ich auch nicht.

Im Kern kann mensch das Leben nur völlig paradox leben. Mit entgegengesetzten Sehnsüchten - die einen manchmal zerreissen wollen. Jenseits von Verstand, Logik, Moral und lauter solchem Zeugs - welches zur Welt gehört und sich in dieser ständig wandelt.

Jetzt also - wo ich endlich aus dem Kindergarten herauskomme - bleibt mir eigentlich nur - verrückt zu werden.
Im guten Sinne. Nur völlig Verrückte schaffen es - alt zu werden.

Die Jahre des mühelos-fleißigen Übens (viel Üben = viel Spaß!) und geradezu gierigen, ekstatischen Spielens einst - auf den Trommeln - waren das allerbeste im Lebens-Kindergarten. Auch wenn es mich heute nicht mehr packt, viele Stunden am Stück und exzessiv zu spielen - so reichen wenige Minuten, in denen ich einfach meine Hände zur Verfügung stelle - und staune, was da so kommen will. Von mir hier, also aus der Welt - kommt das nicht. Manchmal habe ich den Eindruck - da spielt ein ganzes Rudel mir nicht persönlich bekannter Ahnen. Und sie spielen gerne mit meinen Händen - weil ich einfach so gerne aus dem Weg gehe und es als eine Art "zelebriertes Gebet" feiere.
Klingt pathetisch, kitschig und dünn.  Hoffentlich - klingt es wenigstens verrückt.

Sogar meine einstige Erzeugerin hat seinerzeit gemerkt: Dagegen kann man nichts machen. "Das Kind" - kann nicht anders. Und sie wurde plötzlich weich und durchlässig  - und schenkte mir noch mehr Instrumente zu den vielen, die ich doch schon hatte. Sie drehte sich - manches Mal - um etwa 180 Grad. Und soweit ich weiß - hat sie mich nie spielen gehört. Also - dieses oben erwähnte Ahnenrudel ....

Aus dem Kindergarten kommend - muß ich auch feststellen - man kann nichts, gar nichts behalten im Leben. Schon gar nicht Begeisterung. Sie gehört einem einfach nicht. Aber man kann sich erinnern - und sie wertschätzen. Wissen, daß mit Begeisterung fast alles möglich ist. Mühelos.
Denke - jeder Mensch, der über Musik betet oder Bilder malt ... weiß das.

Mittwoch, 26. März 2014

....die Schweiz ist ....

die Schweiz ist neutral?
Nein - die Schweiz ist ein großes Arschloch.
Und eine raffgierige Hure.
Also - nicht etwa die einzelnen Menschen -
aber das Bankensystem. 

Im Spiel der Perversen - ist und war sie stets gut positioniert.
Die Schweiz  - ist eine professionelle Hure.
Und nichts gegen Professionialität - an sich.

Bietet jederzeit devot ihren Arsch an - und erzählt vordergründig davon, daß sie vaginal Jungfrau sei.
Die Schweiz - lügt  - und sie weiß es.
Sie ist die Hehlerin - für die Verbrecher.
Seit vielen Äonen.
Und sie weiß es.
Sie hat die herausgebrochenen Goldzähne von vielen Gejagten deponiert in ihren Banksafes ....
und sich selbst ganz nebenbei neben den herausgebrochenen Goldzähnen unzähliger Toter - für unabhängig - neutral - und demokratisch erklärt.
Ist doch klar - ich baue mein Haus auf den Knochen der Gefolterten - und sage: Dies ist das Paradies.
 
Von der Schweiz -
kann mensch lernen, was es heißt - sich selbst ad absurdum zu führen und sich solange weiter zu belügen .....
bis alle anderen sich zerfleischt haben.
Die Schweiz - ist die größte Heuchlerin vorm Herrn.

Sie sagt - wie ich: Ich gehöre nicht dazu.
Doch haben wir  - ich und die Schweiz - ganz unterschiedlichen Filz unter unseren Füßen für solchen Ausspruch.

Gott segne - die Schweiz und ihre unseligen Schergen.
Ihre Bankkontenverwalter - die Mord und Totschlag möglich gemacht haben.
Die "Demokratie" der Schweiz -
diesen Kinderglauben - im Kleinen.
Was für eine hübsche Illusion.
Der das Große so gerne vergißt - also die eigene aktive Beteiligung - seit Jahrhunderten - am großen "Kapitalverbrechen" (seltsames Wort für Mord und Totschlag aus Habgier) an der Menschheit.

Ach - was reg ich mich denn schon wieder so auf - ich interessiere mich doch gar nicht für Politik ....

Alles zugeschissen ...

... mit Verkauf und Konsum.
Stehe im häßlichen Tunnel an der Ampel - lang ist er, dieser Tunnel. Die Ampel weist schon heraus aus diesem. Innerhalb des Tunnels - zugeschissen von Taubenkot - registriere ich sehr bewußt die vielen Werbeplakate.
Das ist halt "real" - Du wirst überall und jederzeit zugeschissen - mit Zeugs - welches Du nicht brauchst.

Neu ist für mich - in dieser Tunnel-Durchfahrt mit all dem Plakat-Dünnschiß - daß manche Werbefläche frei bleibt. Niemand schreit hier seines heraus - sinnfrei und im Dunkeln.
Ich sinnniere kurz - vielerlei ....
Zuallererst die Absurdität - daß selbst die dnukelsten Ecken "verkauft" werden - für teures Geld.
Anders gesagt: Jeder noch so absurde Millimeter wird verkauft - in einer sogenannten Demokratie.
Nun aber - reicht es wohl nicht mehr für genug Anbieter und Käufer - und ich sehe mir diese mehr als tristen Tunnel-Werbeflächen an ....... selbst mit sowas will mensch Geld "verdienen"? Also - mit nichts?

Ja - mit Nichts wird das meiste Geld generiert.
Laß also - Deine echte Arbeit ruhen.
Je mehr Du malochst - desto mehr Geld und Macht - wird aus dem Nichts generiert - von denen, die  noch nie im Leben eine Arbeit geleistet haben.

Sesselfurzer - Morgenfurzer - Menschheitsfurzer.
Bist Du denn -  ein Furz -
aus dem Arsch der Anderen?

Krisenherde schaffen - Mangelgedanken erzeugen - und sein Zeug verkaufen ....

... Rußland als Feindbild - wird schlicht dazu genutzt gerade - das "Freihandelsbakommen" und "TTIP" durchzuwinken. Ein mental erzeugter Mangel an Gasversorgung (?) - soll dafür sorgen, daß die "USA" - bzw. die Immergleichen Geldmagnaten -  ihre "Fracking-Ausbeute" nun verticken können.

Auch das stimmt nicht.

Eigentlich geht´s drum - daß nun "Gesetzestexte" von vielen zehntausend Seiten - leichten Armes durchgewunken werden können - die gegen jeden gesunden Menschenverstand gehen und die Immergleichen noch weiter bemächtigen und begünstigen.

Ein medial erzeugter Mangel - der gar nicht vorhanden ist.
Habe noch nicht gehört - daß Putin kein Gas mehr verkaufen möchte.
Aber ich höre - daß die Machtelite der "USA" nun zügig ihr der Erde mit brachialer Gewalt abgepreßtes Gas in die Welt liefern möchte. Und das - ist ja nur der Aufhänger für noch viel mehr Wahnsinn.

Jut. Soweit. Wir wissen doch mittlerweile gut - wie die Spiele funktionieren - oder?
Wer´´s noch nicht weiß - soll in die Ecke gehen und sich schämen - daß er sich selbst weiter für dumm verkauft.
Und ich sage nicht - "verkaufen läßt".

Für mich ist das Verrückteste bei alledem inzwischen -  wie simpel und schlicht das alles immer funktioniert.
Dachte einst - die sind wirklich clever - diese Strippenzieher. Aber je länger ich das alles beobachte - desto simpler sind die Spielregeln. Im Grnde folgen die immer einem ähnlichen Muster.
David Icke - der viel Wahres gesagt hat und Vieles, was ich so gar nicht teilen kann - hat es zusammengefaßt einst in aller Simplizität: Problem - Reaction - Solution.
Erst mal - das "Problem" kreiieren.
Daraufhin die Reaktion (provozieren).
Um am Ende - eine scheinbare Lösung zu präsentieren.
Wobei es immer von Beginn an - um diese "Schein-Lösung" geht .. für diese, die von Anfang an angestrebt ist - wird immer wieder ein neues Schmierentheater kreiert und inszeniert - medial und laut, versteht sich.

Natürlich geht´s auch nicht ums "Fracking" - welches eh nur für etwa drei Jahre ausgepreßt werden kann aus Mutter Erdes Gesteinsschichten - dann ist es vorbei. Bis dahin aber - ist das Grundwasser vergiftet. 

Früher hieß es mal - die Nachfrage erzeuge das Angebot.
Heute läuft das so: Medial erzeugtes Mangeldenken - sorgt für beste Absatzmärkte und zuvorderst für die Akzeptanz von geisteskranken Absurditäten.

Nehmen wir mal dieses Beispiel der medial-heruntergebeteten Absurditäten: Die deutsche Bevölkerung reproduziert sich nicht mehr - "das deutsche Volk stirbt aus".
Und auf der anderen Seite schreien die gleichen Medien: "Die Welt ist überbevölkert. Es gibt zuviele Menschen - und die Nahrung wird knapp werden."

Was also - ist wahr?
Nichts - von beidem.
Beides - dient der Verwirrung aller Geister - die nicht zur eigenen Überprüfung neigen.
Ein simples und leichtes Spiel.

Rede über das - über das die meisten Menschen am meisten reden: Übers Wetter!
Erfinde eine "Klimalüge" - und sie werden sich nie wieder einig werden.
Über´s Wetter sind die Menschen sich nie einig.

In diesem ganz normalen-rheinischen Winter - habe ich soviel Unsinn und sinnfreies Geunke vernehmen müssen - wie Jahre zuvor nicht mehr. Für mich - war´s ein ganz korrekter "rheinischer Winter" - der auch mal locker 15 Grad und Sonnenschein zur Wehnachtszeit mitbringen kann.

Da - kommt aber nochwas.
Das ist nocht nicht vorbei.
Bis in den Mai kann es noch frieren.
Das ist viel zu warm.
Das dicke Ende kommt schon noch.
Der Frühling ist viel zu früh.
Usw. und so fort .....

Keine Sau - hört mehr auf sich selbst und auf das - was ganz natürlich sein kann.
Ich sage manchmal:
Nein - da kommt nichts mehr.
Dies ist ein ganz normaler, rheinischer Winter - im Gegensatz zu den vergangenen Jahren.
Ich habe das von Jahr zu Jahr beobachtet - und dieser Frühling ist nicht zu früh.
Wir hatten oft schon Jahre - in denen bereits Mitte Februar alle Knospen zu sprießen begonnen haben.
Ich hab´s mir von Jahr zu Jahr gemerkt.
Rekord war: 14. Februar - und im Folgejahr gar der 07. Februar.
Alles - ist im grünen Bereich.
"Neinnein - da kommt nochwas."
"Bis Mai kann es noch kommen."

Ja - dann - viel Erfolg, Leute.
Beobachtet nicht - was Ihr seht.
Verlaßt Euch nicht - auf Eure eigene Wahrnehmung und Sinne -
und auf keinen Fall auf die Zeichen der Natur.
Die ist für viele eh nur noch "Dreck".
Ach ja - wie schön - diese Magnolien-Blüten-Pracht.
Aber der ganze Dreck, wenn sie abfallen .... schlimm schlimm.
Und sicher kommt da noch was.

Immer mehr treffe ich aber auf die - die sich einfach mit mir freuen und entspannen.
Sogar auf solche - die, wie ich - den Regen zu schätzen wissen.

Ja - da kommt eine Menge Zeug. Und Dreck.
Es kommt soviel wie nie zuvor - gegen jedes Leben.
Gegen jede Lebendigkeit - und für immer mehr Perversion von Schöpfung und Natur.

Gegen natürliche Hirnfunktions-Inbetriebnahme - immer mehr "Äpps", die das Selbst-Denken reduzieren.
Am Besten immer die - die ihren Navi auf dem Smartphone schon gar nicht mehr lesen können -  und zu unsereiner kommen, um nach dem Weg zu fragen - den ihr "Äpp" doch klar weist .... Zum Wegwerfen!

5, 6, 7 Sinne sind uns gegeben als Mensch ...
4, 3, 2 , 1 werden noch genutzt.

Und - kommt das vielleicht von Außen?
Von elektromagnetischen Wellen?
Wie einfach wäre das - wenn es von Außen käme - und niemand mehr für seine eigenen Hirnfunktionen verantwortlich wäre.

Ganz interessanter Beitrag über mögliche Auswirkungen von diversen Strahlungen -
aber:  Muß alles nicht so sein.
Einfach mal - ein paar "Restinstinkte" nutzen ... also die sieben Sinne.
Und den elektromagnetischen Schrott - Schrott sein lassen.

Für mich alles die gleiche Nummer wie mit den "26.000 Diagnosen für Krankheit" -
es gibt nur eine Gesundheit.

Und ich frevle inzwischen auch zutiefst - an allen vermeintlichen "wissenschaftlichen Erkenntnissen" zum Thema Atomenergie und/oder Plutonium.  Ich frevle an allen "wissenschaftlichen Erkenntnisen" - die auf Untersuchung von sinnfreien Fragmenten bestehen. Und die immer von monetär-interessen-geleiteten Menschen veröffentlicht werden.

Kann gut sein - daß Handies Hirne zum Schmelzen bringen. Muß aber nicht sein. Man kann ja auch wohldosiert und bewußt mit diesen Geräten umgehen. Ich selber - hätte mir freiwillig keines zugelegt - soll aber erreichbar sein - für Andere. Und manchmal - dient es einer kurzen, knappen Abklärung. Mehr - geht nicht und will ich nicht  - denn ich merke sehr wohl, daß es mein Hirn einkocht wie eine Mikrowelle. "Bluetooth" - ist eine noch schlimmere Option - da schmilzt gleich die ganze Umgebung mit ein. Hab´s ausprobiert - und war sehr erstaunt über die Wirkung. Nicht nur über den massiv-verstrahlten Limousinen-Innenraum bei Betrieb von "Blauzahn" (mal den Namen im Kirn schmelzen lassen ....) - sondern auch darüber, daß der Blauzahn den Akku gierig leersaugt.

Schützen oder feien vor dem Wahnsinn kann ich mich eh nicht - immer wieder tauchen selbst an den ruhigsten und abgelegensten Halteplätzen die vielen Zombies auf - und verpesten die bis dahin schöne Welt mit der Abstumpfung von Sinnlichkeit.

Kann also auch gut sein - daß "wir" () ne- ich nicht - aber ich komm nicht drum rum - s.o. ....) sehr  bereitwillig selbst unsere Hirne einschmelzen - auf Systemvorgaben - weil wir zu faul sind - selbst zu denken - und noch was zu merken.

Zwei vor - ein langer zurück ....

... hatte einst viel dazugelernt - und fand mich dann wieder in alten und schlechten Gewohnheiten - wider besseren Wissens.
Scheint eine Art Selbst-Test zu sein. Nochmal gucken - ob das neu Gelernte auch  wirklich stimmt - oder ob das Alte nicht ebenso gut ist? Besser: Macht es wirklich einen Unterschied? Oder ist es eh(er) wurscht, was mensch tut und lebt - und alles ist doch nur Vorstellung?

Im Rahmen dieses Selbstexperimentes habe ich mich mal wieder - jedenfalls zu Arbeitszeiten - schlecht ernährt. Und beobachtet, ob es tatsächlich eine Auswirkung hat - oder ob es nur Gedanken sind, die Realität erschaffen.
Neulich drehte ich dann kurzerhand das Ernährungsprogramm wieder um - auf gesund. Statt weiter Mist zu fressen.
Holte mir Nüsse und Obst - statt irgendein totes Zeugs, welches in einer Mikrowelle erwärmt wird.
Und stellte fest: Das ist das Beste, was ich seit langem gegessen habe.
Kurz darauf - fiel ich in selige Tieftrance - für eine Wartezeit. In der sich Körper, Seele und Geist auf eine Weise erholen - die gar nicht beschreibbar ist.
Das Gute an meinen seltsamen Schrittfolgen ist - die Erinnerung kommt schnell wieder. Und manchmal auch die nötige Einsicht.
Ganz abgesehen vom sofortigen "Zell-Andreh-Effekt" - ist es auch noch erheblich kostengünstiger, sich mit Sonnen-Nahrung zu versorgen. Und macht viel mehr Freude.

"Entspannt sterben" ....

... kam es mir neulich in den Sinn. Frühmorgens - nach dem Aufstehen. Da höre ich immer mal gerne zu - ob es vielleicht eine Botschaft gibt - die vernommen werden will. Woher sowas kommt, kann ich nicht sagen, aber sowas kommt. Und jetzt war es also "Warum nicht einfach - entspannt sterben - eines Tages?"
Warum davon ausgehen - daß Sterben mit Krankheit und Siechtum verbunden sein soll?
Warum nicht einfach - einverstanden diese Existenz verlassen an dem Tag - an dem es sein wird?
Nochmal "danke" sagen - und rübergehen.
Ja - warum denn nicht?
Eben ...
Das Leben selbst wird sofort schöner und voller - bei dem Gedanken an ein Einverstandensein.
Steht eh auf dem Programm - wozu also dagegen rebellieren wollen - wenn es denn kommt?
Besser: Jeden Morgen wieder danke sagen - für eine erneute "Auferstehung" - schon das ist immer wieder ein Wunder.
Noch ein Tag? Fein - danke!

Mein Lieblingsprofessor hat mich dran erinnert - das Leben von Geburt an Sterben ist. Und alles zusammen - ist die Reise - das wurde so gebucht - all inclusive.

Einige Jahre - nach dem Tode der einstigen Mutter - hatte ich die Nase voll vom Thema Sterben, Tod ... wollte nichts mehr davon wissen. Hat aber nicht geklappt - war nur Verdrängung - und die führt zu Schwierigkeiten.
Jetzt - bin ich wieder lockerer damit.
Und seit ich nicht mehr verdränge - ist auch diese seltsame "Todesangst" nicht mehr so präsent.
Kann dem Schnitter wieder ein Lachen abgewinnen.

26.000 Krankheitsdefinitionen - versus eine Gesundheit ....

... stellt sich die simple Frage: Auf was konzentriere ich mich also?
 (hier gehört - u.a.)
Die Antwort ergibt sich wohl von allein.
Oder?

In der Vergangenheit habe ich immer wieder mal bemerkt, daß, wenn ich mich auf eine Diagnose unter den o.g. 26.000 "definierten Krankheiten" konzentriere - schadet das meiner Ganzheit und damit der natürlichen Gesundwerdungs-Fähigkeit des Körpers. Bin einst öfter mal auf solche "Diagnosen" reingefallen und habe mich bzw. den Verstand beobachtet, der solche Details allzu gerne aufgreift und Geschichten daraus macht.

Zuletzt  beobachtet - ganz ohne "Fremddiagnose" - mit einem gebrochenen Zeh - und einem Hexenschuss. Beides - hing zusammen. War jedenfalls meine Wahrnehmung. Durch den gebrochenen Zeh ging der Körper in eine Vermeidungshaltung - die nicht "mittig" und ausgeglichen war - und zack, durch eine gewisse Dauer-Verkrampfung dann später ein Hexenschuß obendrauf. Eigentlich nicht verwunderlich.

Das Beste gegen Verspannung ist: Atmen - und loslassen. Vielleicht noch ein heilsames, wohltuendes Wort dazu, wie "Lösen". "Verspannungen lösen". Je nach eigenem Geschmack. Schultern lockern, fallenlassen. Verspannungen lockern, abfallen lassen.
Bis heute - habe ich nie vergessen, was ich mal hörte, weiß nicht mehr wo und von wem - aber weiß, daß viel Wahres dran ist: Mit einem einzigen Atemzug - kannst Du alles wieder ins Lot bringen.

Mein Verstand war/ist so gestrickt, daß, wenn mir jemand eine "Diagnose" präsentierte - meine Aufmerksamkeit ständig um diese kreiste. Natürlich denkt es dann sowas wie: "Da stimmt was nicht - da ist was im Argen - da fehlt was .....". Und was passiert dann wohl? Wird´s besser?

Inzwischen verzichte ich gerne auf Diagnosen, die mir zugesprochen werden. So bekommt der Verstand kein Futter. Und - je weniger ich meine Aufmerksamkeit auf das vermeintliche "Kranksein" oder ein Symptom richte - desto besser heilt der Körper sich selbst.

Ich kann ihm dabei helfen - mit sanftem Strömen - welches wie Meditation wirkt und für wohltuende Gedankenleere sorgt - ich nenne diesen Zustand Liebe. Ich kann mir helfen lassen - von einem erfahrenen, immer gut gelaunten und  freundlichem Physiotherapeuten, der dem Körper ebenfalls die Botschaft vermittelt: Du kannst Dich jetzt entspannen.
Und von einer formidablen chinesischen Ärzten, die die Kunst der "echten Akupunktur" beherrscht. Selbst das - müßte ich alles nicht mehr. Aber ich genieße es gerne - und beobachte das alles.

Ich beobachte weiter - wie mein Körper mir etwas erzählt. Phänomenal dies: Manchmal läuft mir morgens die Galle über beim Zähneputzen .... und meistens nur dann, wenn ich an dem Tag zur Arbeit fahre. Wenn ich frei habe - geht´s meiner Galle gut mit mir. Wir unterhalten uns auch manchmal darüber. Sie ist nämlich im Grunde eine sehr freundliche Type - meine Galle.

Der einst gebrochene kleine Zeh, den ich lange vergessen hatte, meldete sich neulich nochmal und meinte: Guck mal - wie habe ich das hingekriegt? Bin ich nicht phantastisch? Ja - ist er. Und alles Andere auch - also das komplette Körpertier - welches sich am besten selbst heilt. Solange der Verstand keinen unnötigen Unsinn erzählt und die Aufmerksamkeit falsch lenkt.

26.000 fremdgeistige (!) Definitionen zu "Krankheit" also - versus einer einzigen Gesundheit. Da gibt es ja gar nichts weiter zu überlegen.

Dienstag, 25. März 2014

Revolution - und Evolution ...

.... ich lausche ja neuerdings wieder mal - nach vielen Jahren - meinem Lieblings-Professor "Osho". Der hat sovieles gesagt - mit dem ich völlig widerstandslos von Herz zu Herz - oder von Seele zu Seele - resoniere. Das geht oft soweit - daß ich aus allen Gedanken falle -  und nur noch lache oder einfach "glückselig" bin.

Der Punkt aber - wo ich gar nicht mit Oshos Visionen resoniere - ist der einer "Kommune". Seiner einstigen Idee von "Kommune".

Einerseits hat er den Menschen etwas sehr Weises mitgeteilt - was die Individuation betrifft.
Und andererseits - gab es diese Heeressscharen von Jüngern um ihn - viele Tauende von Menschen - die er nicht mal gerufen hatte - aber bittesehr: Wo bleibt die "Individuation" inmitten uniformierter KuttenträgerInnen?

Da - komme ich nie mit ihm zusammen. So ganz und gar nicht. Trotzdem - liebe ich viele seiner wahren und klaren Worte.

Sehr bemerkenswert und wahr auch diese seine Worte - ich fasse das mal kurz auf meine Weise zusammen: Revolution - ist in Ordnung - wenn Du weißt - wohin es danch gehen soll.
Wenn Du das nicht weißt - und einfach eine weitere Revolution vom Zaun brichst - wird es zu viel Blutvergießen führen - wie schon so oft in der Geschichte.
Es braucht - Revolutionäre - Menschen mit Herzblut, die Andere "wachrufen" können. Aber diese Revolutionäre  haben nie weitergedacht in der Geschichte. Sie haben Revolutionen ausgelöst - aber sie haben nie vorher darüber sinniert, was danach kommen soll.
Gib also den Revolutionären - Orden und Ehren - für das, was sie geleistet haben. Aber - lasse sie niemals an die Macht kommen!
Dort - wo etwas Neues gestaltet werden soll - braucht es kreative Menschen. Und kreative Menschen sind niemals Revolutionäre - weil sie so sehr in ihrem Sein und ihrer Kreativität aufgehen, damit immer voll beschäftigt sind  - mit ihren Kreationen - daß sie von sich aus niemals an Revolution denken - sie brauchen sie ja nicht einmal. Sie genügen sich selbst - in ihrer Kreativität.
 
Sowas - kann ich gerne unterschreiben. Da - kann ich meinem geliebtem Professor in keiner Weise widersprechen. Seine Kommunen-Idee - ist nicht meine und widerstrebt mir zutiefst - besonders in Hinsicht auf eine "Individuation" - no way with me .....

Aber diese schlichte Feststellung  - übrigens aus seiner eigenen Erfahrung einst in Indien - daß Revolutionäre keine neuen neuen Visionen schaffen - da liegt viel Wahres drin.

Jetzt also - gibt es im Lande einen potentiell-starken Revolutionär -  und alles, was er sagt, hat viel Wahrheit - wenn ich auch sonst nicht immer mit ihm "resoniere". Aber hier - hat er meinen vollen Respekt.
Und - obwohl er sich nicht zur Verfügung stellen möchte - ist er bereits von Vielen auserkoren als "Revolutionsführer". Alles - was es dazu braucht - bringt er sicher mit.
 Wie geschruben: Respekt - für sehr klare und wahre Artikulation !!!

Und was - danach?
Wer wird kreativ sein?
Oder - werden wir hier so kreativ sein - wie die Ägypter gerade - und über fünfhundert Menschen eine Todesstrafe verhängen?

Revolution und Evolution - so wie der Professor Osho es formulierte - gehen tatsächlich besser Hand in Hand. Jenseits von Profilneurosen .

Respekt hier - für Ken Jebsen - und seine wahren Worte - aus dem Stegreif und also echt - in Berlin. 
Wäre wirklich ein guter Revolutionsführer - der aber gar keiner sein will.

Doch die wichtigste Frage bleibt: Was soll denn kommen - nach einer weiteren Revolution?

Sehr guter Selbst-Test

.... simple Frage: Welches Bild kommt Ihnen in den Sinn - wenn Sie das Wort "Terrorist" hören?
Bei den meisten, die nichts für sich selbst auf Herz und Nieren geprüft haben - erscheint da in unseren Zeiten das Bild von einem turban- und vollbarttragenden "Taliban".
Wissen Sie auch - was das Wort "Taliban" bedeutet?
Nein - danke - keine Ahnung.

Mein "Selbsttest" ergibt - beim Stichwort "Terroristen" folgendes;
Nicht gewähltes EU-Parlament.
ESM - EFSM .

USA.
"Frihandels-Abkommen".
ACTA
TAFTA.
EUSSR.
UDSSR.
Merkel - und Schergen.
Putin - auch.
Roth-Schulds-Clan.
Medien-Terrorismus.
"Global-Warming" - Lügen-Terrorismus.
Und jetzt auch: Völlig absurder "Gender-Terrorismus!"

Aber ganz zuvorderst: "9/11" als Geburtshelfer für sehr viel mehr Irrsinn!


Ein Turbanträger - kommt in mener Aufzählung - kaum vor. Oder so - relativ am Rande.
Turban- und Burka-Trägerinnen - gehören nicht in meine Welt - und ich muß sie auch nicht mögen.
Ich mag sie auch nicht - ebensowenig wie alle anderen "Pseudo-Religiösen".
Die sich für besser halten - für besser als was eigentlich?
Nein - ich mag sie nicht - diese "Kollektive".

In meiner sehr persönlichen Erfahrung aber - erlebe ich sehr menschliche Begegnungen selbst mit vielen "Glaubensfetischisten" - von Berufs wegen. Viel mehr Austausch - unter Menschen daselbst - als die Lügenpropaganda verkündet.
Sinnhaltige Gespräche von Mensch zu Mensch mit turbantragenden und langbärtigen Anhängern einer mir nicht nahestehenden Glaubensrichtung.  Manchmal sehr erfrischend - solche Begegnung.
Dazu natürlich - eine Tätigkeit mit etwa 65 bis 70 Prozent ohnehin "muslimisch-sozialisierter" Belegschaft - von denen ich einige sehr zu schötzen weiß!

Ebensowenig wie diese "Besonderheiten"  mag ich irgendwelche anderen Gruppierungen, die sich für etwas Besonders halten - aktuell das Gender-Mainstreming-Gelärme. Hallllooooo?!!!! Mach doch Deinen Sex zuhause - und laß uns anderen damit einfach in Frieden! Niemand - will wirklich wissen - wie Deine Gelüste geartet sind.
Es interessiert Niemanden! Du bist sogar sehr langweilig mit Deinem Gelärme - um nichts weiter.
Solange - Du nicht jemanden mißbrauchst.Ansonsten - um Himmels Willen - verschone mich mit Deinem Intimleben! Es ist langweilig und völlig absurd, auch noch aus Sexualität Politik machen zu wollen - ebenso schlimm wie Religion.
Geh nach Hause oder in Deine Clubs - und laß es da. Niemand will es wissen. Solange Du keine Kinder schändest.
Niemand - will Dich interessant finden - und schon gar nicht per Dekret.
Ja - Ihr seid soooo langweilig in Eurer Opferrolle - alle Schwulen, Lesben, Transen und was weiß ich alles ..... niemand - interessiert sich für das ganze Zeugs. Seit vielen Jahren - habt ihr die gewünschten Freiräume - erlangt - auf gewachsene Weise - und je mehr Ihr jetzt hysterisch zetert - desto mehr werden wir Euch hassen! Wegen unsinnigem Gelärme. Dieses unerträgliche Gelärme - mit dem Ihr immer wieder auf Eure scheinbare "Besonderheit" hinweisen wollt. Geht nach Hause - und macht dort - was immer Ihr wollt. Aber laßt uns in Friden - mit Eurer Religion !!!


Lauter Kinder in sinnfreien Gewändern - die glauben, was ihnen die Schriften ihrer Religions-Terroristen erzählen.

Nein - keinerlei Verständnis meinerseits für sinnfrei Indoktrinierte nötig - für solche - die die Welt nie für sich selbst untersucht haben. Keinrlei Verständnis für alle die - die ungeprüft jeden Unsinn "glauben" - um sich in einer Trugsicherheit und/oder - wahrheit zu wähnen.

Terroristen aber - bleiben für mich die - die sich über die Anderen erheben wollen - und es auch tun.
Scheinbar - realiter
Gedanken- und Bewußtseins-Terroristen - die zugegebenermaßen clever scheinen - aber was gehört schon dazu, clever zu sein in tumben und tauben Bewußtseinsstrukturen? Nicht viel .....

Seit ich denken kann - lautet das  Credo dieser Terroristen:
Mangel.
Überall herrscht "Mangel-Bewußtsein". Es sei nicht genug da - für alle von uns. Wir müßten unsere Pfründe verteidigen. Wir müßten -immer wieder - das Blut unserer Kinder opfern - damit unser Stamm nicht Mangel leidet.

Bitte - wer prüft wirklich nach, was ihm da sinnfrei um die Ohren gehauen wird - wie:
Die Deutschen sterben  aus - Geburtenmangel in Deutschland.
Und gleich daneben:
Überbevölkerung auf dem Planeten. Die Menschen - sind zuviele - für alle ist nicht genug vorhanden.

Halllooooo?!!!!
Mei - wer sich sein eigenes Hirn derart zuscheißen läßt von den oben erwähnten Terroristen - mit dem red ich doch gar nicht mehr. Also - mit etwa 99 % der Menschen - rede ich nicht mehr. Weil sie einfach - nichts begreifen.Und immer nur den gleichen unsäglichen hirnlosen Schwachsinn hinterherbeten - ohne jemals selbst etwas zu überprüfen.

Dem einen Prozent - begegne ich gerne - und meistens bringt es etwas sehr Erbauliches mit sich.

Liebe ist ....

... manchmal einfach nur: Sich zu bemerken. Sich gegenseitig zu bemerken.
Als ich vom Chiron komme - steht da eine ältere Frau auf der Straße. Im Dorf - am Berg - mit einer Tasche. Ich will zu meinem Auto gehen und sage "Guten Morgen" zu ihr. Sie grüßt zurück. Dachte - sie wartet auf jemanden. Sehe - sie ist fertig ..... frage nach:

Alles in Ordnung mit Ihnen?
Nein - sie muß stehenbleiben. Sie kann nicht mehr weiter. Ihr Herz .....  Ok.
Frage nochmal - können Sie weiter, wenn Sie sich ausgeruht haben?
Sie fragt zurück - ob ich sie mitnehmen und nach Hause fahren kann - mit meinem Auto?
Ja - sicher
Warten Sie einen Moment - ich muß kurz aufräumen - mein Auto ist chaotisch und ich muß erst mal einen Platz freimachen für Sie.
Sie steigt ein. Hinter mir. Mein Auto ist wahrlich chaotisch .... aber ich bin es ja mehr als gewohnt, auch Leute hinter mir im Auto sitzen zu haben. Ich freue mich, daß sie gefragt hat - und ich fahre sie gerne nach Hause.
Diese unerwarteten Begegnungen - in denen Menschen sich wirklich mal aushelfen können - sind oft unschätzbare Momente - in denen eine Art seltsamer Glückseligkeit aufkommt. Auf simpelste Weise.

Fahre sie also - "Machen Sie langsam!" - nach Hause -es sind nur wenige Meter bergauf - aber diese waren ein hoher Berg für die alte Dame. Als ich in Richtung ihres Domizils einbiege, frohlocke ich: "Boah - das ist aber wirklich schön hier!"

Ja - es ist wunderschön - aber sie schafft den Berg nicht mehr gut.
Und sie ist deutlich spürbar erleichtert - daß jemand vorbeikam - und sie hochgefahren hat.
Ich höre mich selbst überrascht sagen: Ich fahre übrigens Taxi - also, wenn ich arbeite.
Sie fragt: Hier - im Ort?
Nein - in der Stadt.
Aha - sonst hätte sie mich sicher auch gekannt.
Ja.

Als wir angekommen sind - faßt sie mir auf die linke Schulter und bedankt sich Tausend Mal. Drückt mir noch einen 5-Euro-Schein auf diese und ich sage: "Ach - lassen Sie das doch das bitte sein - ich habe das wirklich gerne gemacht. Es war mir eine Freude." Ihr aber auch - dieser Zufall unserer Begegnung hat ihr viel Angst genommen. Und - ich nehme einfach mal gerne ihr Geschenk an.

War übrigens genau der Betrag - den ich heute beim Chiron nicht einkalkuliert hatte in meine Rechnung.  Hatte mich verrechnet ....

Nein - ich habe keine Angst vor "fremden Menschen" - eher das Gegenteil ..... sonst ginge es ja auch gar nicht in solchem Job. Und im Leben schon gar nicht. Bin da eher stoisch-naiv und immer noch "unschuldig-offen".
Aber - ich hasse "Systeme" - wie die Pest.

Religion, Politik, nationlistischen Nonsens .... diese herzliche Dame kam übrigens aus östlicheren Gefilden - und eine gewisse Herzlichkeit aus diesen war ihr mitgegeben.  Ich darf diese Vielfalt für mich - immer wieder geniessen. Also - von einem Indiduum zum Anderen. Jenseits -  jeglicher "Systeme" ....

Mindestlohn-Tollhaus und Menschenliebesfragen ....

.... bin zornig - habe einer Radiosendung zum Thema "Mindestlohn" gelauscht und den Anrufern samt deren Kommentaren zum Thema. Menschenverachtend teilweise - wie solche, die mehr als gut verdienen - immer wieder den Stab brechen über Andere. Wie solche, die glauben, mehr verdient zu haben - ihren Mitmenschen nichts Gutes gönnen. Und immer noch von "Bildung" reden in einem System - welches Kindern so gar nichts für´s Leben beibringt und auch die weiterführenden "System-Leeranstalten" lediglich dazu da sind - Papageien und Marionetten, Lohnsklaven und Jasager zu erzeugen.

Eine gute Bildung - wird immer noch als Fundament für späteren guten Verdienst dahergebetet. In Zeiten, in denen sich der "Arbeitsmarkt" (an sich schon ein perverser Begriff, der Menschen als Ware bezeichnet) -zig Male gewandelt hat und es eine "Akademiker-Schwemme" gibt, die ihr Dasein als Langzeit-Praktikanten fristen oder aber ebenfalls zu Niedriglöhnen ihr "auswendig-gelerntes-Systemwissen" feilbieten.

Menschen, die jeden Tag alle Räder am Laufen halten mit ihrer Arbeit - gelten als "schlecht ausgebildet" und werden schlecht bezahlt. Profilneurotiker, Psychopathen und krankhafte Spieler dagegen scheffeln Millionen, Milliarden und bekommen horrende Abfindungen dafür - daß sie Großprojekte an die Wand fahren.

Der jungen Frau, die ich fahre und die noch die letzten Worte des Radiobeitrages mithört - erkläre ich zu meiner eigenen Überraschung, daß ich schon lange fertig bin mit solcher "geisteskranken Gesellschaft".

Als sie einsteigt - hört sie mit, daß Taxifahrer und Erntehelfer vom Mindestlohn ausgeschlossen werden sollen. Ihr Kommentar "Ach - das ist ja gut!" Ich schaue rüber und frage nach: Was ist daran genau gut?
Eigentlich - hat sie keine Ahnung, was daran gut sein soll.
Aber sie findet den Mindestlohn gut.
Ich frage wieder - was sie an diesem genau gut findet?
Und: Ob sie den mal durchgerechnet hat auf ein Monatseinkommen? Nein, hat sie noch gar nicht. Ich empfehle ihr, das mal zu tun - und dann das Ergebnis zu betrachten. Nenne ihr eine Zahl - ob sie das immer noch gut findet? (Und - daß unsere Zunft drunter bleibt unter diesem lächerlichen Salär?)
Nein - jetzt findet sie es nicht mehr gut.

Ich - empfinde es als Beleidigung aller arbeitenden Menschen, aller Leistungsträger im Lande. Und zeige auf den Typen, der gerade eine Palette mit Getränken von seinem LKW ablädt: Das - ist für mich einer der Leistungsträger hier. Der jeden Tag dafür sorgt, daß die Menschen mit dem versorgt sind, was sie gerne haben möchten. Und dabei ist es mehr als scheiß-egal, ob der jemals zuvor in den "System-Verblödungsstätten" irgendeinen nicht-brauchbaren Unsinn gelernt hat.

Fakt ist - daß seit Jahrzehnten der gleiche, unreflektierte Hirnschiss = Schwachsinn von wegen "gute Ausbildung garantiert gutes Einkommen" immer weiter heruntergebetet wird - ungeprüft. Obwohl sich die Arbeitswelt inzwischen -zig Mal gravierend verändert hat. Auch für die, die angeblich gesegnet sind - mit drei Studiengängen - aber im echten Leben auch nichts davon merken.

Ergänze - daß die PolitikerInnen der "Bundesregierung" alle zwei Jahre ihre Jobs wechseln - und diese in der Regel als Ungelernte ausüben. Welche Qualifikation hat denn bitte eine von-der-Leyen - als Kriegsministerin? Genau - gar keine. Oder anders - nur die, daß sie ja gerne ihre eigenen Söhne zuallererst an ihre Front schicken kann. Nur vor, Frau von-der-Leyen, machen Sie mal das Vor-Bild ....

Es macht mich manchmal noch sehr zornig - diese Mär von Bildung. Und ich sage der netten jungen Frau - ich lerne mein ganzes Leben lang - und ich lerne feiwillig und gerne. Aber - ich lerne nichts, was mir in diesem System irgendjemand "zertifiziert" - sondern solches, was mich wirklich interessiert und was ich wirklich gerne lernen will. Ich sage gar nicht mehr laut - daß ich damit als "ungebildet" und "prekär" gelte - in all diesen (w)irren Hirnen, die die geisteskranken Realitäten gerne (mit-)bewerten, sie aber noch nie auf Herz und Nieren geprüft haben.

Ich sage aber laut - das die Mär von guter Bildung ein Märchen ist - was zahlreiche Menschen beweisen, die ohne fundierte Spezialbildung und/oder Fachkenntnisse Karriere machen. Die richtigen Seilschaften genügen innerhalb der Systeme. Außerhalb der Systeme - genügt ein einziger guter Einfall, der umgesetzt wird. Oder aber - Bauernschläue. "Die dümmsten Bauern ....." beweisen es. Und bekommen sogar noch eine eigene TV-Serie, die sie beim Shoppen von Luxusvillen und Yachten begeleitet. Um denen, die jeden Tag echte Arbeit leisten zu zeigen, daß sie dumm sind und alles falsch gemacht haben. Sollen die halt weitermalochen - sie waren alle zu doof für ein gutes Leben.

Spieler, Zocker, die mit dreistelligen Millionenbeträgen auf die Verarmung ihrer Mitmenschen setzen - brüsten sich öffentlich damit, daß sie soziale Arbeit geleistet hätten - und 5 Millionen gespendet hätten an "gute Zwecke". Sie werden von der US-Rothschuld-Kanzlerin und anderen Systemschergen gewürdigt dafür - in allen ÖR-Medien - für ihre "aufrechte Haltung".
"Rofl" .... (rolling over the floor - laughing .....). Auf deutsch: Humor ist - wenn man trotzdem lacht!

Schallende Ohrfeigen bzw. Faustschläge in die Gesichter derer, die zu dummselig geworden sind - an einem Scheinfrieden interessiert - solche Psychopathen in ihre Grenzen zurückzuweisen. Tja ..... da hammer´s wohl auch nicht besser verdient. Scheinfrieden insofern - daß überall auf dem Planeten die sinnfreien und brutalen Wirtschaftskriege weitertoben - seit 1945. "Europa" im Frieden seither? Ja - wie blöde und ignorant muß ein Mensch denn sein - um den Krieg erst dann wahrzunehmen, wenn wieder die eigenen Städte brennen?

Nur die Kinder - was ist mit denen - was wollen wir denen denn noch "vermitteln" - also an sowas wie "ethischen Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben" vielleicht?
Ich habe keine empfangen - wollen.  Es hätte mir zu weh getan - für diese.
Auf einem Planeten der Geistesgestörten - die ihnen ohnehin nicht ihren Freiraum lassen wollen.
Die sich nicht mehr erinnern können - was es heißt - Kind zu sein und Mensch zu werden - in Freiheit.
Klingt pathetisch - gell! Ist auch - genauso gemeint.
Oder so: Mein Egoismus - hat einst  nicht ausgereicht - um mich selbst "reproduzieren, verwirklichen und ausleben" zu wollen.  Auf Kosten - meiner potentiellen Kinder.

Manche Anrufer aber - erinnern sich tatsächlich noch an diese KassiererInnen, die wegen Mitnahme von einem Pfandbon oder einem halben Brötchen gefeuert und verurteilt wurden. Ist nicht vergessen worden. Immerhin ....

Die Dummheit und Ignoranz ist es - die mich immer noch temporär erzürnt. Noch mehr aber ist es das Brechen der Stäbe über Andere von solchen - denen es besser als gut geht. Auch gegenüber der jungen Frau neben mir wiederhole ich mein "Credo" und meinen praktischen Vorschlag: Alle, die sich anmaßen, einen "Betrag" für Hartz-IV-Empfänger und/oder einen "Mindestlohn" festsetzen zu wollen - sollen zuvor ein Praktikum absolvieren mit genau diesen Summen - für etwa drei Jahre - und dann - sprechen wir uns wieder, srpechen nochmal drüber.

Das - findet sie gut.

Mein eigenes Praktikum dauert ja nun schon einige Jahre - und ich hab´s überlebt. Sogar erlebt. Bin immer noch die meiste Zeit ganz glücklich und zufrieden. Und weiß Vieles zu schätzen, sogar als Luxus. Sowas wie fließendes Wasser aus dem Wasserhahn und eine Heizung, ein warmes bequemes Bett, gutes Essen u.v.m.
Für "scheinbar ganz normale Extras"  reicht es kaum bis gar nicht - aber ich habe gelernt, daß es auch nicht unbedingt nötig ist. Oft ist es mehr Zerstreuung als Erfüllung. Ich habe einfach andere Prioritäten.

Für einen "bleibenden Anschluß an diese Gesellschaft" reicht es sicher nicht. Also für sowas wie mal auswärts essen gehen, Kulturveranstaltungsbesuche oder gar Urlaub.  Das ist aber für mich nicht ganz so bitter wie für viele Andere, glaube ich jedenfalls - da ich eh kein sonderliches Interesse (mehr) daran habe.
Was mir viel mehr abgeht ist, daß es - scheinbar - nicht reicht zum Lernen von allem, was ich gerne leichter lernen würde und auch manches Mal gerne in lebendiger Gesellschaft - also zum Besuchen von Seminaren etc. Allerdings - gibt´s ja Bücher und Internet - ich stehe also nicht etwa mittellos da, im Gegenteil.
Und Urlaub - mache ich halt immer irgendwie, sobald ich frei habe und nicht Taxi fahre. Manchmal sogar - während ich Taxi fahre. Alles eine Frage - der Betrachtung.
Anders gesagt: Gib mir Geld - und ich werde auf Reisen sein. Habe ich keines übrig - reise ich auch - halt anders.

In den vergangenen Monden bin ich nochmal reingefallen - auf die Sorgen um´s Dasein. Auf´s Mangeldenken.
Die weit verbreiteteste Geistes-Krankheit auf diesem Planeten - auf dem es reichlich von Allem für alle gibt. Und auf dem insbesondere die - die am meisten anhäufen und horten - die größte Verlustangst hegen und das größte Mangeldenken. Die sind so krank - daß sie ihren Mitmenschen nicht einmal mehr die Butter auf dem Brot gönnen.

(Unvergessener Mutterspruch einst: "Ich lasse mir die Butter auf dem Brot nicht mehr nehmen !!!" Nie habe ich etwas Entschlosseneres von dieser Frau gehört - als diesen Mutter-Butter-Spruch! - der sich klar entschieden äußernden Steinböckin - und an diesem habe ich bis heute meine helle Freude.)

Und diese zutiefst geisteskranken Mangel-BeschwörerInnen - lassen sich auch noch beloben und feiern - für einen lächerlichen "Mindestlohn" - der schon seit Äonen überfällig ist - und der gemäß der Geisteskrankheit obig Beschrubener - kaum zum Leben reichen wird und schon mal vorsorglich auf die nächsten 4 Jahre eingefroren werden soll. Der niedrigste in der "EU" übrigens - im "Niedriglohn-Unternehmen BRD". In welches immer mehr hoffnungsvolle Menschen aus den äußersten Ländern Osteuropas strömen - um hoffnungsvoll für noch niedrigere Bezahlung zu arbeiten. Ja - die vielen zuwandernden "Fachkräfte" dienen schlicht dem weiteren Lohndumping in einem der angeblch reichsten Länder des Planetens. 

Während die all dies entscheidenen "Herr-schaften" sich mal eben ihre "Diäten" (was ist das eigentlich für ein absurder Begriff?) um mehr als einen ordinären Hartz-IV-Monatssatz pro Mondumlafu erhöhen. Dieselbigen - die neun Monate dafür benötigen - den Untermenschen 5 Euro mehr im Monat "zuzugestehen".

Ja - ich habe fertig - mit solchen "Gesellschaften" - und mit solcher schlechter Gesellschaft. Schon lange. Dies höre ich mich in aller Härte und Klarheit zu der jungen Frau neben mir sagen. Die meinte - sie mag die Menschen aber trotzdem. Ich meine kurz: "Ja. Sie sind ja auch noch um einiges jünger als ich ...." -  "Neinnein" - soviel jünger sei sie nicht. Wie so oft - sie ist etwa 20 Jahre jünger als ich - sieht man mir ein halbes Jahrhundert scheinbar nicht recht an.
Sehen kann ein Mensch das gut - wenn er will. Aber hören nicht. Sie denken fast alle - ich sei jünger, als ich bin - weil sie nich schauen, sondern hören - wenn überhaupt.
Und das - ist vielleicht mein bestes Kapital: "Jugendlicher Leicht-Sinn" - im positiven Sinne - und ebensolche Zuversicht.  

Als sie fort ist - frage ich mich selbst nochmal kurz, ob ich - auch - die Menschen liebe?
Die Antwort ist einfach: Die Individuen oft .... "Kollektive" nicht.

PS: Ähhhhmmmm .... wie soll ich das mal sagen? Ich arbeite ja schon viele Jahre - quasi auf eigene Kappe und für mich selbst. Ganz mit ohne Mindestlohn-Zeugs, Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld.  Und das alles - recht deutlich unter diesem sehr geizigem und geradezu widerwärtigem "Mindestlohn-Ansatz" - der da gerade als "Erfolg" gefeiert werden soll.
Jetzt höre ich also - daß ich sozusagen in der gleichen Kategorie laufen soll - wie die "ErntehelferInnen".
Ich nehme das - als Ehre - in diesen Zeiten!
Also: Sowas wie eine Erntehelferin zu sein - fast wie eine Hebamme - für Neues.        

Der Vater braucht Hilfe ....

... nicht der Sohn. Der Sohn - braucht die Hilfe und Kraft vom Vater, der ihm beides nicht geben kann. So fühlt es sich jedenfalls sehr klar für mich an. Stattdessen aber - wird der Sohn, das Kind, in psychiatrische Behandlung geschickt. Die Dinge stehen auf dem Kopf.

Hole an einer psychiatrischen Tages-Kinderklinik einen Jungen ab. Sein Vater ist auch da - habe ich zwar nicht auf dem Display, aber dieser sagt "Das ist immer so." Na jut .....

Beide sitzen hinten. Zügig beginnt ein Machtkampf unter beiden - völlig sinnlos und geradezu schmerzhaft, das zu hören. Es geht um den Inhalt einer Postkarte oder eines Briefes der Mutter, die offensichtlich woanders weilt. Die Worte sind in einer anderen Sprache geschrieben, die der Junge wohl nicht versteht.

Der Junge, etwa 10 oder 11 Jahre alt, will wissen, was da steht. Der Vater verweigert ihm eine klare Antwort mit Ausflüchten der sinnlosesten Art. Als der Junge fragt - ob es denn ein Geheimnis sei, antwortet der Vater mit "Nein." "Wenn es kein Geheimnis ist,dann sag es mir!" daraufhin die logische Reaktion des Kindes.
Hätte der Vater einfach gesagt: "Ja - es ist ein Geheimnis" - wäre die ganze Geschichte völlig anders verlaufen - der Junge scheint mir sehr klug zu sein, fast altklug, und sicher sehr intelligent.

Statt einer befriedigenden Antwort bringt der Vater - völlig hilflos gegenüber diesem hellwachen Jungen - am laufenden Meter solche dummen Sprüche wie "Das verstehst Du nicht." - "Du mußt nicht alles wissen" - "Das ist die Dings-Sprache, das kann man nicht übersetzen."

Der Junge wird aggressiv und laut - doch, er würde das sicher verstehen. Er sei schon groß. "Nein - das verstehst Du nicht." und wieder und wieder solcher Unsinn wie "Du mußt nicht alles wissen."
Dieser Junge - scheint mir der Klügere von den beiden zu sein. Und er ist wißbegierig. Er will lernen und die Welt verstehen. Ein "kindlicher Erwachsener" - viel zu alt für sein Alter ....
Der Vater das Gegenteil - ein "kindischer Erwachsener", völlig überfordert mit diesem intelligenten Jungen, der vernünftige Antworten auf seine berechtigten Fragen verlangt. Und er verlangt sie heftig, ist regelrecht wütend - für blöd verkauft zu werden.

Ich überlege - ob ich mal kurz schlichten will - es ist sehr anstrengend mit diesen beiden. Lasse es erst mal sein, die haben viel zu klären in ihren Leben. Während ich diesem Machtkampf unfreiwillig lausche - und es ist einer, bei dem der Vater den Kürzeren zieht und beide völlig überfordert sind - erinnere ich mich an meine eigene Kindheit und meine eigene Wut einst - für dumm verkauft werden zu sollen mit flachen Floskeln wie der, die ich da gerade  von dem Vater höre "Du mußt nicht alles wissen."

Und gleichzeitig wird mir sehr klar -  daß die Erwachsenen einst auch mit meinen Fragen schlicht überfordert waren. Es muß manchmal sehr anstrengend für sie gewesen sein - soviele Fragen nicht beantworten zu können. Sie hatten nie drüber nachgedacht über meine Fragen zum Leben - und vielleicht war es ihnen sogar peinlich, nicht antworten zu können. Dennoch hatte ich Glück mit "meinen Leuten" - denn sie taten ihr Bestes, um mir eine gute Bildung zu eröffnen und ließen mich weitgehend "frei laufen". Manchmal erklärten sie mich zwar für "verrückt" - aber niemals für "krank".

Dieser Mann reagiert also genauso, wie ich es als Kind auch oft erlebt hatte - mit Ignoranz, weil er es nicht besser kann. Und das Kind ist zornig - zu recht. Denn es ist überhaupt nicht dumm - dieser hier scheint mir eher ein "Überflieger" zu sein. Seinerseits völlig unterfordert mit diesem Vater.  Und nicht gestützt.

Irgendwann reicht es mir - ich höre auch immer ein Klatschen, gucke zwar nicht nach hinten aber es scheint mir klar, daß der Junge den Vater "haut" in seiner Wut, nicht ernst genommen zu werden.

Ich sage also laut: "Hallooooooo !!! Wir sind gleich da - Ihr könnt Euch dann draußen weiterprügeln - aber nicht hier, es stört mich beim Fahren!"

Kurz ist Ruhe im Karton - aber nur kurz, der Junge gibt noch keine Ruhe. Ich sage es nochmal - explizit zu beiden!
Dann frage ich nochmal in Richtung des Jungen - ob er gehört und verstanden hätte, was ich gerade gesagt habe?
Darauf der: "Wieso sagen Sie das zu mir?"
"Jetzt - sage ich es zu Dir - eben habe ich es zweimal zu Euch beiden gesagt!"
Das versteht er - und jetzt ist Ruhe im Karton.
Im Rückspiegel registriere ich ein erleichtertes Lächeln auf dem Gesicht des kindlichen, überforderten Vaters, der sich nicht durchsetzen kann gegen dieses Kind.

Beim Aussteigen muckt der Junge schon wieder rum - und ich lache. "Sie brauchen gar nicht zu lachen!" "Ich lache, wann ich will, mein Lieber!"

Lustig ist dieses Duo nicht. Niemand der beiden kann sich in dieser Kombination "verwirklichen". Und dieser Junge wird in die Kinderpsychiatrie geschickt - obwohl er meines Erachtens  eher eine gute Schule viel Freiraum braucht, in welchem seine offensichtliche Intelligenz gefördert wird und er seiner Wißbegier artgerecht frönen kann.

Dieser Vater ist nicht klug genug, um dem Jungen das zu eröffnen. Und würde selbst Hilfe brauchen - Tips - wie er mit diesem Kind gut zurecht kommen könnte. Wie er ihm Wege eröffnen könnte - damit dieser sich entfalten kann. Die Machtkämpfe, die dieser Junge anzettelt - und er hat gute Gründe dafür - wird der Vater weiterhin verlieren. Und der Junge wird auch verlieren bei diesen. Seine Kindheit zum Beispiel. Was für eine Verschwendung - daß dieser Junge sein offensichtliches Potential in solche unsinnigen Machtkämpfe steckt - statt in das, was er wirklich lernen möchte.

Ich vergesse über diese beiden unseligen Streithähne - mir meinen Auftrag unterschreiben zu lassen vom Vater. Hoffe - das geht dennoch durch - und ich höre nichts mehr von dieser Fahrt. Vergessen werde ich die eh nicht.
War ein überraschender Spiegel von vielen einstigen Kindheits-Situationen.

Donnerstag, 20. März 2014

Ich vermisse ja gerade die Schnittchen vom Herrn Snowden ....

... zwischen dem Gelärme um den Hoeneß und der Kriegspropaganda von allen Seiten - fokussiert auf die Krim - hat er gar nichts mehr erzählt von dem, was wir eh schon alle wissen.
Wie geht´s Ihnen denn, Herr Snowden?
In - Russland .... irgendwie alles ein Witz.

Naja - irgendwann dürfen vielleicht auch Sie wieder ein medial zubereitetes Schmankerl an uns herüberreichen.
Im Moment - gibt es allzuviel anderweitiges Getöse - und Zubereitetes.

Staubsturm - Komischer Tag ....

... einer von solchen - an denen nichts zu klappen scheint. Erstmal scheitert die Installation eines Anti-Vren-Programmes mit drei Lizenzen. Zweimal habe ich es völlig problemlos bereits auf Geräte installiert - heute will es nicht klappen. Der Hersteller verkündet auf seiner Netzseite - es sei veraltet und würde nicht mehr unterstützt ?
Im Programm selbst steht - ich soll es bis Anfang April aktivieren. Hallo?
Ehrlich - was heute immer so als "veraltet" bezeichnet wird - geht ja gar nicht mehr. Außerdem irrt sich der Hersteller mit seiner seltsamen Meldung  - denn das Programm ist in keiner Weise veraltet.
Also - erst mal wieder auf Seite legen und in Kürze nochmal ganz von vorne beginnen.

Am Vormittag betrachte ich die sich langsam ausbreitenden Chemtrails am Himmel - inzwischen sind es milchig-metallische Vorhänge, die die Sonne nicht mehr durchlassen wollen.

Als ich später wieder rausschaue - fliegt da jede Menge Staub durch die Luft. Massen von Staubpartikeln. Wirbeln von oben nach unten und andersrum. Ein regelrechter Staubsturm, wie ich ihn so noch nicht gesehen habe. Ich schaue auf die Baustelle gegenüber - ob das wohl von dort kommt? Muß ja .... aber nichts anderes als sonst ist da zu sehen.
Und jetzt - gibt es ja keinen Staub mehr - obwohl der Wind immer noch kräftig bläst.

Oder ist das vielleicht Rauch?
Sehr komisch alles ... ich gehe mal lieber kurz runter - gucken, denn ich bin alleine hier gerade .... nein - kein Feuer, soweit die gute Meldung. Gab´s ja auch schon hier im Haus - und wer weiß, auf welche Ideen die Trolle noch so kommen?
Zumal ich den am Vormittag mit seinem Fahrrad hier sinnfrei vorbeifahren sah - eine unnötige "Schleife" einfügend.

Meine Privatlimousine ist komplett verstaubt - und alle Fenster in der Himmels-Hütte ebenso. Habe die mal geschlossen für eine Weile.Aber da hatte sich ein Staubfilm bereits im Inneren niedergelegt .... auch auf alle Geräte.

Offenbar einfach einer dieser Tage - an denen halt nichts klappt.  Und an denen mensch besser nicht weiter nach- bzw. vordenkt.

Alternative zum nicht erfolgreichen Installieren des Virenschutzes: Das kleine, feine Gerät erst gar nicht online zu nutzen - sondern nur noch als Schreibgerät. Im Garten unten .... Vielleicht sogar förderlich - für konzentrierteres Tun. Also einfach eine Art Schreibmaschine mit Specherfunktion. Mehr braucht es ja nicht - zum Schreiben an sich.

Seither niese ich - wegen dem Staub. Der ist tasächlich überall gelandet .... feiner Film, als wenn einer was abgeschliffen hätte.

Lese was über einen finanziellen und vermutlich sehr klugen Schachzug vom Herrn Putin - er soll den freien Fall der Gasprom-Aktien an den Börsen dazu genutzt haben - mal eben 30 % der bisher aushäusig in Besitz befindlichen Anteile zu günstigen Konditonen - zurückzukaufen nach Russland. Donnerwetter. Schon wieder ein komplettes Eigentor seiner Widersacher.

Und höre einen sehr interessanten Beitrag zur Propaganda-Maschinerie gegen Russland und Putin - von einem Österreicher. Der nennt Merkel-Deutschland eine US-deutsche Außenkolonie. Und noch viel mehr beim Namen. 
Gar alle für dumm - die glauben, Russland wäre eine Bananen-Republik.
Er spricht aus - was ich mir eh denke: Ein Typ wie Putin - samt seiner Leute - läßt sich doch nicht unter Druck setzen. 

Komisch das alles - und äußerst spannend.  Im Moment sieht es für mich so aus - als wenn jedes Propaganda-Gelärme seitens der Westler als Bumerang zu ihnen höchstselbst zurückkommt.  Und am Besten: Kaum noch jemand glaubt an den allzu oft gehörten Unsinn - daß seit 5 Uhr 15 zurückgeschossen wird.

Was mich aber noch mehr erstaunt - ist die zeitliche Anberaumung dieser Inszenierungen: 100 Jahre nach Beginn des ersten Weltkrieges einst. Da die Intendanten ja immer gerne mit Zahlen spielen - wundert es mich auch wieder nicht.

Vielleicht war das ja ein Staubsturm der Geschichte heute vormittag - der sich hier fein säuberlich ausgebreitet hat.

Wenigstens eines klappt noch heute  - ein formidabler Fenchel-Kartoffel-Auflauf .... mit frischem Koriander.
Und der Himmel ist inzwischen wieder komplett wolkenfrei und knallblau ..... die Nasen- und Mundschleimhäute noch ein wenig rest-staubig und trocken. Auch die Augen noch müde.
Aus-Spucken hilft - gegen üblen Zauber.

Mittwoch, 19. März 2014

Der Herr Gysi ...

.. wäre noch der eheste, dem ich mal mein offenes Ohr leihen würde in dieser kleinen US-Außenkolonie. Einer von den scharfsinnigen  - die auch gerne mal Unbequemes aussprechen. Einer, dem ich vielleicht am ehesten noch ein Wort glauben würde.
Wenn da nicht - einst ein paar Kumpels gewesen wären aus der Ex-DDR, die u.a. wegen dem Herrn Gysi und seinen Freunden für nichts und wieder nichts in den Knast gewandert waren.
Einer von denen hat eine bewundernswerte Gelassenheit dem Leben selbst gegenüber.
Ein Anderer aber - rastete jedesmal wieder aus, wenn er den Herrn Gysi irgendwann auf einem Fernsehbildschirm sah und schimpfte über "das Schwein" - der ihm einst auf dem Flur nach seiner sinnfreien "Gerichtsverhandlung" in der DDR entgegenkam - bevor er sinnfrei in den Bau wanderte.

Für mich hätte der Herr Gysi wohl heute Respekt verdient - wenn er sich mal offen zu seinen einstigen Fehlern bekannt hätte. Aber - wer macht das schon - in diesem Schmieren-Geschäft?!

Die kurzen Pöstlein ...

... genügen schon lange nicht mehr - um mir selbst ein paar Gedanken über die Welt mitzuteilen. Zu fast jedem - könnte mensch viele Tausende Worte und Seiten schreiben.
Das aber - ist die größte Hürde:
Wozu soll es gut sein - immer wieder in Wiederholungen zu schweifen?
Wieviele unzählige Abhandlungen über den "ganz normalen menschlichen Irr-Sinn" gibt es bereits? Und wieviele Lösungsansätze?
Es ist - bereits alles vielfach gesagt und geschrieben worden ... in trefflichster Schärfe und Klar-Sinnigkeit.

Und - was hat es geändert?

Alles ist bereits viele Male gesagt worden - aber wurde nicht gehört.
Deswegen sage ich: Ich will Fakten sehen!
Einst sagte ich das so: Ich glaube nur - was ich auch sehe.
Eigentlich war dies einer der Sprüche meiner Ahnen ...
den ich irgendwann für mich angenommen hatte.

Allerdings habe ich dabei nie an irgendeine Form von Begrenzung geglaubt.

Putin hat seine Rede vor der Duma ....

... vom Papier abgelesen. Das finde ich sehr symphatisch. Irgendwie - nostalgisch - und vielleicht echter, als das Show-Ablesen von einem Teleprompter, welches immer so aussehen soll - als käme es aus dem Stegreif.

Habe mir auch die Menschen im Publikum angesehen und stellte fest - die sehen anders aus als die im Westen. Etwas antiquierter - von der Mode her. Konservativer. Aber auch irgendwie - natürlicher. Teilweise. Einer saß da einfach in einem Pullover - unter den vielen Anzugträgern - der fiel mir andauernd auf. Am Ende - ging er mit zur Abstimmung bzw. Unterzeichnung - im Pullover.

Was der Herr Putin da so alles erzählt hat - in einer langen Rede - habe ich schon wieder größtenteils vergessen. Waren ja auch viele dieser "üblichen Sprechblasen". Hatte mich eh schon gewundert, daß ich mir das überhaupt ansehe bis zum Schluß. Betonung auf Ansehen - nicht zuvorderst  -hören auf das übliche Blabla. Doch - ein paar grundsätzliche Aussagen habe ich mir schon gemerkt.

Mein unmaßgeblicher Eindruck - ist der, daß die Menschen in Russland vielleicht noch nicht so degeneriert sind, wie wir hier. Irgendwie - bodenständiger. Und nicht so viel Show-Blasen alá Hollywood zelebrieren.

Überlegte kurz - russisch zu lernen und auszuwandern ....  natürlich nur ein romantischer Gedanke - jenseits der eigentlichen Realitäten.
Politik - lügt ja von Haus aus - auf allen Seiten.
Und der Herr Medwedjew - der alte Oligarch - war ja auch oft genug im Bild zu sehen - dem traue ich keinen halben Meter über den Weg.

Einem äußerst scharfgeistigem Ex-KGB´ler natürlich auch nicht wirklich.
Aber in letzter Zeit - erstaunt der mich doch - wie viele andere auch, die eher Sympathie für seinen klaren Kurs äußern - und nicht auf die hiesigen Propaganda-Lawinen hereinfallen. .

Und vermutlich hat er klug und mutig gehandelt - besonnen. Hat nicht an sich rütteln lassen.
Kaufen kann man den - glaube ich - nicht. Natürlich kann der Schein trügen.
Oder ist das nur so eine naive Hoffnung - wo sich doch inzwischen fast die ganze Menschen-Welt kaufen läßt?
So eine Hoffnung - daß es noch Menschen mit Charakter gibt.

Letztlich weiß ich das alles nicht wirklich. Könnte ja auch wieder ein Spiel sein - hinter allen Kulissen.
Aber irgendwie - völlig unlogisch und rein emotional - gehen auch meine Sympathien viel mehr Richtung Russland - und habe ich den Eindruck, daß die da noch ein paar andere Werte haben könnten - als ausschließlich Geld und Macht (obwohl es ja genau darum geht).

Nostalgisch, romantisch, naiv - eine Hoffnung auf eine Art "Renaissance echter Werte". 
Umso naiver - zumal es solche wohl noch nie wirklich gegeben hat in der Menschheitsgeschichte.
Aber - wie der erfreulich-fröhlich gestimmte Chemo-Patient neulich wieder sagte:
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Was mir noch auffiel in dieser Rede: Indien wurde ausdrücklich erwähnt. Also - quasi bedankte sich der Herr Putin bei Indien - daß sie sich nicht einmischen. Indien ist inzwischen der größte Rüstungs-Importeur auf dem Planeten - wie ich neulich einige Male im Radio vernahm. Und wer hier im "Westen" - erwähnt jemals Indien? Also jenseits dieser einen "Meldung".

Komme zu keinerlei Urteil oder "Schlußfolgerung" in diesen ganzen - inszenierten - Geschehnissen. Muß ich mir alles nochmal in hundert Jahren betrachten. Dann wird´s klar und offenbar sein - was wirklich los ist.
Aber eine zaghafte Freude über eine scheinbare Opposition zur intriganten, verlogenen  "USA" - also deren eigentlichen Drahtziehern -  und aller ihrer angeschlossenen Kolonien - besonders dieser kleinen Außenkolonie hier - erlaube ich mir einfach mal in diesen Tagen.
Und auch die Freude darüber, daß die massive Propaganda-Keule gegen der pösen pösen Herrn Putin - ein glattes Eigentor war.

Mein verbleibendes, aus der Natur von Politik begründetes Mißtrauen könnte der Herr Putin sofort auflösen - wenn er sowas wie "Freie Energie" fördern würde in russischen (Wissenschaftler-) Gefilden. Vielleicht zusammen mit den Indern - u.v.a. ....

Wir werden sehen. Ich will jedenfalls - praktische Lösungen sehen.
Jenseits von temporärer Romantik und Nostalgie.
Und jenseits von solchem Unsinn wie "Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden" etc.

Hier ein russisch-stämmiger  - der sich mal ehrlich bedankt für die vielen intriganten Angriffe seitens VSA und EU ...
mit Humor kann mensch herzlich mitlachen - und sich mitfreuen. 

... obwohl meine Wünsche nochmal ganz anders gelagert sind - als in Richtung von "wiedererwachendem Nationalstolz/Patriotismus" oder anderen Abgrenzungen - auf einem freien Planeten - mit illusionären, illegalen und absurden Grenzziehungen - und "Gesetzgebungen". 

Dienstag, 18. März 2014

Geht´s noch? Eine Boeing spurlos verschwunden ....

... auf einem totalüberwachten Planeten? Via "Google Kameras" - deren Augen weit schärfer sind, als es für die Internet-Betrachter sichtbar sein soll. Via Satelliten - die Parasiten  in Mäusebäuchen  heranzoomen können?
Wo ist denn jetzt - das Flugzeug? Oder - soll es nochmal eine Rolle spielen demnächst - in sovielen Schmierenstücken, die uns vorgegaukelt werden?
Ne - dat kann nicht sein - das die das nicht orten können.
Sollte es auf offenem Meer sein - so fahren immerhin reichlich Tanker dran vorbei - mit formidablem Echolot.
Was also - ist das für eine komische Geschichte?
Militär-Technik - ist der offiziellen immer um viele Jahrzehtne voraus - und sollte so ein Flugzeug eigentlich zügig auf dem Schirm haben. Wieso also - diese Geschichte - eine fette Boeing sei nicht ortbar?

Sage kürzlich zu einer Fahrgästin: Sicher entführt von Außerirdischen. Quasi per Magnet - einfach mal angedockt ....
Neinneinnein - das kann nicht sein.
Ich muß lachen - immer wieder - über die Arroganz von Technik und Menschen .... meine noch provozierend: Oder in ein kosmisches Wurmloch geflogen - und beobachte, höre ihren Verstand, der da quasi laut schweigend ruft: Neinneinnein - das kann nicht sein .....
Wieso denn nicht?
Sind wir denn hier immer noch  die Spezies, die sich für alleinig hält - im Kosmos?
Vielleicht - sind die auch per Anhalter in die Galaxies mitgeflogen?
Wer weiß das schon?

Aber - sollte der Brummer noch  auf Terra sein - so sollte er doch zü-gig zu finden sein - bei dem ganzen ÜberwachungsEquipment - insbesondere der "Militärs". Wobei  ich dazu vernahm - die haben kein echtes Interesses daran, ihre tatsächlichen technischen Möglichkeiten für einen derartigen "Zwischenfall" der Öffentlichkeit preiszugeben.

Morddrohungen im Nachgang von den Trollen ...

... am Mittag. Ich vernehme hier oben plötzlich gellendes Geschrei und eine hysterische Frauenstimme. Gucke nur mal kurz erstaunt über derartiges, hysterisches Gekeife runter - aber sehe weiter niemanden. Und vergesse es zügig wieder.
Ehrlich gesagt - war ich nicht einmal verwundert in dem Moment - in dem ich das Gekeife vernahm .... ist ja nicht das erste Mal hier - daß Verwünschungen und Drohungen der sumpfigsten Art erschallen.

Tatsächlich - hat der Nachbar mal wieder ein paar Morddrohungen erhalten. "Ich bringe Dich um ...." mit einem drohenden Zeigefinger des ewigen Stören-Fuzzies, der ihm diesen fast in die Augen sticht. Ein paar Weiber des Troll-Clans - keifen mit.

Worum es geht? Nun - wenn wir das mal wüßten - dann wüßten wir mehr.
Hier geht es vordergründig - um ein paar lächerliche Kieselsteine - auf deren Besitz der Trollclan Anspruch erhebt - wie auf den neulich teil-demontierten Gartenzaun und drei kleinwüchsige Thujas - die etwa einen monetären Wert von maximal 15 Euronen ausmachen. Die heute mehr als hysterisch beschrienen Kiesel vielleicht nochmal zwei Euronen dazu ... macht also keine 20 Euronen zusammen - für eine weitere Morddrohung. Scheint auch immer billiger zu werden ....
Ich bin ja glücklicherweise heute Zeugin geworden - für die herausgeschrienenen Drohungen- und alles ist notiert. Die Vermieter haben dem Troll und seiner Trollin den Zugang auf das hiesige Grundstück explizit untersagt.
Und da - wo ein Stück Jägerzaun und drei unschuldige Pflanzen demontiert wurden neulich - kommen jetzt ein paar feine Sichtschutzelemente hin - damit die Trolle, die dahinter toben - von uns hier nicht mehr gesehen werden müssen - wenn wir endlich den Garten nutzen.

Die "Neuen" - dürfen sich wegen mir gerne "beweisen" in Zukunft - mit solchen rein rational-verständlichen aber nicht in der Sache steckenden Kommentaren wie "Das würde ich mir nicht bieten lassen ....." und/oder sowas wie  "Der bekäme von mir jeden Morgen direkt mal ein paar auf die Zwölf" .....
Ich würde das durchaus begrüßen - denn genau das ist es - was Trolle am allerbesten und am schnellsten begreifen. Also: Glückauf! Auf ein gutes Gelingen. Ich kann derartige Konsequenz nur begrüßen!

Derweil aber - scharren die Trolle weiter ums Grundstück herum.Mußte eben lachen, als ich hörte, daß sie die "von ihnen bezahlten" Kieselsteinchen holen wollten .... und noch mehr, als ich im Vorbeigehen sah - daß sie es auch tatsächlich getan haben. 25 Kilo von dem Zeugs - kosten rund drei Euronen. Aber eine Menge Haß, Zorn, Gift, Galle und Blut - um zu behaupten, daß wäre eine Art von "Eigentum".

Der Nachbar - der gegen Mittag erneut mit Mord bedroht wurde - hat´s notiert. Und ich - bin Zeugin für dese Abstrusitäten. Immerhin - habe ich es hier oben vernommen.
Und bin ja auch seinerzeit schon mal sehr schnell die Treppen runtergelaufen - als ich ähnliches Geschrei vernahm. Als ihm schon mal  mit massiver Gewalt gedroht wurde - und als die Trolle noch im Hause wohnten.
Hatte ihm schon damals gesagt - er solle laut schreien - bei mir Sturm klingeln - sich äußern - wie auch immer - ich wäre sofort da.

Erfreulicherweise - habe ich keine Angst vor Trollen.
Das wäre wahrlich allzuviel der Ehre - gegen pure Blödheit.
Der Nachbar - hat sicher auch keine Angst - allerdings ist dieser seltsame "Überraschungseffekt" öfter mal gegeben - denn mit sowas rechnet ja kein gesunder Mensch.  Da hatte auch ich in der Vergangenheit schon manchen sicher allzu scheiß-klugen Kommentar abgegeben - sowas wie: Ruf doch einfach mal laut "BUH!" - ich denke, das reicht .... um den Trollen das Maul zu verschließen.
Da muß man allerdings geistesgegenwärtig sein - und Humor haben - was ganz sicher keine immer leichte Übung ist.
Also - bleibe ich dabei:
Wir haben das bisher alle zusammen sehr gut gemeistert - und wir werden es auch weiterhin so zu meistern wissen.
Ein bischen Zauberei - werde ich mir noch erlauben - im Nachgang.
Nochmal mit einer sehr dicken Beifuß-Zigarre ums Grundstück schlendern und seltsame Laute ausstoßen - wenn ich Lust dazu habe.
Ansonsten hilft immer nur - und am allerbesten: Auslachen.
Sie sind ja auch - lächerlich - in ihrem tiefgehenden und völlig unbegründetem Haß - gegen sich selbst und gegen das Leben - den sie im Clan wohl schon seit vielen Generationen immer nur ins "Außen" und auf Andere projizieren ..... ohne - daß "Andere" ihnen jemals die rechten und eindeutigen, klaren Grenzen gesetzt haben. 

Schlimmer - als jeder bayerische Heimatschinken.
Und immer wieder erinnere ich mich an unsere einstige, weitere und wackere gemeinsame Visitation - bei einem Kriminalbeamten, der so gar keine Lust hatte, sich noch eine weitere von all diesen unsinnigen, blödsinnigen Geschichten anzuhören. Verständlich .... aus seiner Warte.
Irgendwann taute er dann überraschenderweise auf - quasi ein anderer Mensch, als der, der sich zuvor gegen all diesen Unsinn zu Recht gesträubt hatte - und erzählte ein wenig aus seinem Nähkästchen .... und da ist soviel Garn drin - wie man gar nicht wirklich glauben möchte.
Trolle gibt es also - weit mehr - als mensch sich so denken möchte.
Natürlich gibt es die auch im Limousinen-Universum - aber da wird mensch sie erheblich schneller wieder quitt - als etwa in einem "Wohnverhältnis". Hier nochmal - meinen Dank dafür - daß sie nicht mehr im Haus wohnen - das ist schon mal Gold wert!
Und wenn´s abends wärmer ist - werde ich mal ein "Trollfeuer" machen - im Garten ... und laut tönend drumherumtanzen. Mit güldener "kölscher" Narrenkappe ...... damit die auch mal einen Sinn bekommt.
Immerhin war die einst so teuer - wie das ganze sinnfrei abmontierte Zeugs hier ....

Den Arm reichen ....

... kann manches Mal eine wahrliche Freude sein. Und manches Mal - sehr neutral.
Den Arm zu reichen - solchen Menschen, die ihn für ein paar Schritte oder auch nur zum Ein- oder Aussteigen gut brauchen können, ist an sich eine für mich recht selbstverständliche Angelegenheit - solange ich einen kräftigen Arm habe, gibt s da nichts weiter zu tun, als ihn rüberzureichen. Auch den Arschengeln unter den Mitmenschen. Sogar dem ein- oder anderen hysterischen und/oder verbittertem Arschengel, der einen womöglich noch anschreit.

Bei den herzlichen Engeln aber - verspüre ich dabei eine tiefe Freude - die ich mal so benenne - und die nicht weiter "erklärbar" ist. Oder vielleicht so: So ein zufriedenes Gefühl - wenigstens kurz mal was Sinnvolles zu tun.
Bei den o.g. Arschengeln ist das zwar auch sinnvoll - aber da muß mensch sich manchmal noch arg beschimpfen lassen - und gelassen bleiben.  Manche Arschengel haben diese Eigenschaft - allen Anderen ihre Bitterkeit mitgeben zu wollen. Ist ja klar - sie wollen sie halt gerne - möglichst schnell und günstig - wieder loswerden. Ohne - bei sich selbst nachzusehen. Funktioniert aber nicht - ist vom Leben nicht so eingerichtet.

Gestern also brauchte eine nette Dame meinen Arm - sie kam vom Friseur und hatte sich schick machen lassen. Eine "Gediegene, Kultivierte, Elegante" - die sich unnötigerweise viele Male entschuldigte dafür, daß sie meine Hilfe in Anspruch nahm.  Als sie etwa zum fünften Mal während einer sehr kurzen Fahrt um die Ecke zu sich nach Hause nachfragte - ob ich ihr wohl gleich helfen könne, die Treppen hochzukommen - meinte ich nur: "Das haben wir doch jetzt schon etwa fünfmal besprochen - ja, sicher helfe ich Ihnen." ... "Oh, Entschuldigung ....." Die war nicht etwa dement - es war ihr nur äußerst unangenehm, mich um Hilfe zu bitten - dennoch tat sie es nicht einmal, was ja genügt hatte - sondern gleich fünfmal. 

Sie hat ein steifes Bein - und sie ging an einem Rollator. Ich hob also jeweils den Rollator über ein paar Treppenstufen und reichte ihr dann meinen Arm auf den Treppen. Eine recht kleine, zarte Person vom reinen Augenschein her, der aber trügte.

Im Treppenhaus checke ich kurz den Aufzug - sie muß zwei Treppen höher. "Sieht doch gut aus - scheint zu funktionieren ....."  Neinnein, der wäre kaputt. Heute morgen wäre der defekt gewesen.
Na jut - dann also los.

Entgegen dem Augenschein - ist ihr Körper sehr schwer. Nicht in Kilos bemessen - in solchen ist sie leicht. Ich staune ... während sie sich tapfer Stufe für Stufe hochkämpft. Nach der letzten Stufe - kann ich nicht anders, als mal - von ihr unbemerkt -  diese erstaunliche Schwere in der Luft über ihrem Rückgrat mit einer Hand nach oben hin einzusammeln - und in den Äther zurückzuschütteln. Das geht wohl in Ordnung - mit dem Universum ....

Oben - hole ich mal den Aufzug - der offenbar wieder gut funktioniert und lache: "Der Aufzug ist übrigens in Ordnung. Aber dafür haben Sie heute ein treffliches Sportprogramm absolviert - Donnerwetter!"

Beim Zurückgehen zur Limousine denke ich: Sicher eine harte Nuss für Viele von uns - um Hilfe zu bitten - und sich helfen zu lassen. Wer will nicht lieber alles alleine können!

Manche vergißt man nicht ....

... auch nicht nach Feierabend - nicht mal die nächsten Tage. Die bleiben irgendwie nahe bei einem - in Gedanken.
Einer davon ist dieser Mann, den ich schon ein paar Mal fuhr und der mich schon ein paar Mal beeindruckt hat in seiner Zähigkeit. Dachte immer, der hätte sowas wie "Parkinson", weil er immer sehr gebückt geht bzw. huscht ... zur nächsten Stelle, an der er sich mal kurz festhalten kann. Dem mensch gut lauschen muß, um seine Worte zu verstehen, da er sehr undeutlich spricht, einige Konsonanten verschluckt.

Dieser Mann, der, selbst körperlich schwer geschlagen, seit einigen Jahren dennoch den Haushalt und die Betreuung seiner inzwischen nur noch bettlägerigen Frau bewältigt. Anfangs fuhr die noch ein paar Male mit, schon schwer gebrechlich und sehr langsam in ihren vorsichtigen Bewegungen - dann kam sie nicht mehr, er kam alleine.
Bewundernswert auch - weil er auch früher schon immer mal wieder gerne einen Scherz machte - trotz aller Schwierigkeiten.

Heute aber - ist er in Hochform - und macht einen Scherz nach dem Anderen. Hat einen guten Humor und birngt mich einige Male zum Lachen. Er ist geradezu gesprächig heute und ich höre am leichten Einschlag heraus, daß er gebürtig aus dem Kohlenpott kommt.

Er habe heute extra einen starken Mann bestellt beim Anruf in der Zentrale .... Oh, meine ich, davon steht aber nichts  im Auftrag. Er soll sich mal keine Gedanken machen - ich sei ja schließlich eine starke Frau - das würden wir also schon hinkriegen. Dann stellt sich heraus - er muß lediglich Wäsche abholen in einer Wäscherei - und ich lache darüber - na, das werde ich wohl schaffen.

Diesmal bittet er mich, ihm meinen Arm zu reichen, so kann er viel besser seine Schritte tun. In seinem Fall ist mir das eine Ehre und ich tue das sehr gern - freue mich sogar, ihm meinen Arm als Verlängerung reichen zu können.

In der Wäscherei sagt er zu der gutgelaunten, sehr freundlichen, schönen Frau hinterm Tresen: "Mein neuer Bodyguard!" und wir lachen. Die kennt den - begrüßt ihn mit Vornamen und sie halten ein freundschaftliches Schwätzchen.  So gut gelaunt - habe ich den noch nicht gesehen - es macht richtig Spaß, bringt das Herz zum Hüpfen.

Auf der Rückfahrt erfahre ich - er ist 82 Jahre alt inzwischen. Und - er war Seemann. Hat fast die ganze Welt bereist. 1966 ist er dann kopfüber in eine Ladeluke gefallen, elf Meter tief. Und seither ist er halbseitig gelähmt.

Ich hole ihm noch zwei Tageszeitungen auf der Rücktour und bringe ihm die Wäsche rauf in die Wohnung. Im Augenwinkel registriere ich seine bettlägerige Frau - in ihrem Zimmer. Die Sachen lege ich auf den Wohnzimmertisch - da steht auch sein Bett im Raum. Beide Räume und der Flur sind sehr eng. Eine kleiner Balkon schließt sich dem Wohnzimmer an und die Tür steht offen, Sonne scheint herein, es ist ein herrlicher Frühlingstag. 

Gleich zu Anfang sagte er "So wie jetzt kann es bleiben bis Weihnachten - und dann kann es schöner werden." Alleine für so einen Spruch - verdient er einen "Orden wider alle Unbilden des Lebens"!

Als er mir ein mehr als fürstliches Trinkgeld gibt - ich frage nochmal, ob das für mich sei, weil es wirklich viel ist - erinnere ich mich, daß ich ihn nun ein gutes Jahr nicht mehr gesehen hatte. Letztes Jahr zu Ostern hat er mir nämlich ein ebenso großzügiges und derart deklariertes  "Ostergeld" mitgegeben. Monetär - rettet er meinen Tag heute. Aber nicht nur monetär - sondern auch sonst.
Das ist wirklich ein ganz besonderer Mensch - bei all diesen Schwierigkeiten nicht seinen guten Humor zu verlieren. Und trotz eigener gravierender körperlicher Behinderungen - auch noch für seine Frau zu sorgen.  Ein ganzes Hutlager ab!
Und: Wenigstens haben sie genügend Geld zur Verfügung, um nicht etwa in ein Heim zu müssen. Jedenfalls jetzt noch nicht.

Viele Tage lang - erinnere ich mich an ihn - und an eine außergewöhnliche Fahrt. Er geht mir nicht aus dem Sinn. Und gibt viel Kraft. Und davon - weiß er gar nichts - es sei denn, er spürt mal plötzlich so ein paar seltsame Gedanken .... als sei jemand in Gedanken bei ihm.

Kartoffeln und Serpentinen ....

... manchmal erscheint es mir, als sei der Lebensweg eine Serpentine. Ich komme immer mal wieder an die gleichen Stellen, aber die sind nicht mehr dieselben. Eine kleine Umrundung ist gemacht und ich kann von einer etwas "höheren, neuen Runde" aus die wiederkehrenden Dinge, Themen des Lebens betrachten.
Ein bischen was lernt mensch also doch dazu ... hoffentlich.

Bei Anderen ist das recht leicht zu sehen. Meines Erachtens hat jeder sowas wie seine Grundthemen - an die er/sie immer wieder kommt. Immer wieder die gleichen Felder zu beackern.  Immer wieder ein wenig anders und neu. Solange - bis sie bestellt sind. Derzeit träume ich gerne von Kartoffeln .... sogar am Tage.
Plötzlich tauchte  sie auf, die Kartoffel. In vielen Variationen. Zuletzt eine mit zwei goldenen Quadern drin .... wie die Träume sich sowas wohl ausdenken?

Las irgendwo dazu, daß Kartoffeln im Traum von den Ahnen herübergereicht werden. Paßte.
Jetzt sind ja die Ahnen nicht nur die einstigen Clanangehörigen - sondern eher die ganze Menschheit.
Ein "Ahne" erschien ebenfalls erneut, das ist Osho.
Nach vielen Jahren nahm ich mal wieder eines seiner vielen Bücher zur Hand - die er nie geschrieben hat, denn alle Bücher sind von seinen Freunden aufgezeichnete Worte seiner einst täglichen Vorträge.
Vor vielen Jahren erschien mir plötzlich dieser Mensch - er war bereits gestorben - sehr lebendig und forderte mich auf, ihm zu lauschen. Ich war nie "Sannyassin" und hatte auch nie Kontakt zu seinen Anhängern bis dahin gehabt.
Im Gegenteil hatte ich mich als Jugendliche bereitwillig und ungeprüft gegen Osho infiltrieren lassen und gerne geglaubt, daß er ein schlimmer Scharlatan sein müsse - so, wie es alle Illustrierten immer wieder geschrieben und verkündet hatten.

Später las ich also - überrascht von seinem Auftauchen - einige Bücher, Abschriften seiner Vorträge, die einst fleißig mitgeschnitten wurden - und stellte fest: Der Mann spricht die Wahrheit - und alles aus, was ich zwar ahnte, aber nicht wirklich so untersucht hatte bis dahin. Das einstige Weltbild, welches eh schon viele Risse hatte - erwies sich als Illusion - schmal gesagt. Allerdings - stelle ich heute auch fest, daß ich viele Jahre nur mit dem Verstand gelauscht hatte. Mir zwar fast alles sehr logisch erschein, aber auch nicht mehr. 
Irgendwann - ließ ich Osho wieder ruhen und wendete mich vielen anderen "Vordenkern" zu, ging zu sogenannten "Meistern" (naja .....) und ließ alles in mir arbeiten. Fand mich eine Weile auch als begeisterte und eifrig studierende Anhängerin einer "institutionlisierten Religion" wieder, ohne es zu merken. Es war so hübsch einfach - dem "Weg des Buddha" zu folgen - da war ja schon alles fertig und man mußte es nur fleißig genug nachmachen. Hahaha ... Nach einer Weile stellte ich fest - daß das alles nur vordergründig war. Es gab hier nicht wirklich "bessere Menschen" oder gar Erleuchtete. Es war nur ein Spiel - und die persönlichen Eitelkeiten von vielen "Meistern" erschienen mir oft noch schlimmer, als die der "Normalmenschen" - nur in anderen Spielen daherkommend.
Als ich bei Budhhistens wohnte und arbeitete - fiel es mir nochmal mehr auf - wie gewaltig die "Egos" derer waren, die davon sprachen, man müsse das "Ego" auflösen. Es gab Regeln, wie ich einem "Mönch" sein Essen zu bringen habe. Ich dürfe ihn nicht direkt ansehen. Was ich natürlich tat .... und der schaute erschrocken weg. Hatte ihn wohl an seine eigenen "schlechten Gedanken" erinnert? Rituelles Ausblenden - des eigenen Menschseins und "heilig-Tun" - hilft also nicht wirklich.  Jahrelang in einer Höhle sitzen ebensowenig - sobald einer in die lärmende Stadt zurückkehrt, ist alles wieder da, was in der Höhle verdrängt wurde. Dafür war es gut - eine Weile lang den Irrweg einer "institutionalisierten Religion" zu gehen.
Und danach beschloß ich für mich, von jetzt an nie wieder auf irgendeinen "-ismus" oder eine "-logie" hereinzufallen.
Was nach einer solchen Erfahrung mühelos und von selbst gelingt.

Auch später fiel ich noch auch viele Karotten rein, die vor meiner Nase erschienen. Und auch heute - passiert mir das immer mal wieder - allerdings immer nur für sehr kurze Zeit. Dann verschwindet es wieder irgendwo im Äther, löst sich von selbst auf. Und immer wieder darf ich über mich selbst lachen - wenn es wieder vorbei ist.

Was auch wertvoll war bei "Buddhistens" einst: Ich war so begeistert und temporär überzeugt, ich hätte jetzt den wahren und richtigen Weg gefunden - bis zum Ende meiner Tage - daß ich mich gar zu "Committments" hinreißen ließ. Das sind Selbstversprechungen - sowas wie "Ich bekenne mich .....", "Ich verspreche mir selbst ...". Auweia!
Und das einer Zwillingssonne - die doch weiß, daß sowas purer Unfug ist. Also rein logisch. Aber was tut mensch nicht alles in einer begeisterten Verblendung. Als es vorbei war - blieb nur ein schaler Geschmack, wenn überhaupt. Und wieder das Lachen - über die eigene Dummheit. Sicher vergleichbar mit dem Aufwachen nach einer heftigen, plötzlichen Verliebtheit, die sich als bestandslos erweist. Nur - daß diese ja oft in Haß umschlägt, wenn man sich im Alltag wiederfindet. Für die Erfahrung bei "Buddhistens" einst - kann ich heute nur dankbar sein.

Eine Weile lang suchte ich aber noch weiter - nach "Meistern". Hatte die Hoffnung auf Erleuchtung noch nicht aufgegeben.  Suchte sie nur anderweitig. Es dauerte einige Jahre - bis ich feststellte: Es gibt auch keine "Meister".
Derjenige, der mir als zu überprüfende Option erschien - stellte sich als Bruder heraus. Tatsächlich - habe ich nie nach einem "Meister" gesucht, ich wollte nur wissen, ob es solche überhaupt gibt. Mein Widerstand - meine "eigene Meisterschaft" an jemand anderen abzugeben, war von Haus immer groß genug - um keinen "Meister" im Außen zu akzeptieren. Auch nicht Osho.

Allerdings - als "Professor" (der er auch war) ist Osho der Beste - den ich bislang traf. Alles, was ihm im konditionierten Menschenleben begegnete, hat er bis auf Kleinste auseinandergenommen und den angeblichen Wahrheitsgehalt ad absurdum geführt. Er hat alles Mögliche studiert, was man studieren kann - und es dann auseinandergenommen - auf den Kern geprüft.  Mit göttlichem Humor! Und in einer Tiefe und Radikalität - wie sonst wohl kaum jemand.

Als Professor an einer Universität einst - hat er seine Vorlesungen je in zwei Teilen gehalten: Die Hälfte der Zeit hat er seinen Studenten das verlangte  Wissen beigebracht und sie mit dem "gängigem Stoff" versorgt - um in der zweiten Hälfte alles auseinanderzunehmen und zu widerlegen. Natürlich wurde er irgendwann gegangen, als es auffiel. Seine Studenten hatten sich beschwert - er würde sie wahnsinnig machen. Ich könnte mir keinen besseren Lehrer vorstellen für mich.

Jetzt - treffe ich also nach langer Zeit wieder auf den besten Professor überhaupt - der kein Haar an unhaltbaren Bahuptungen läßt - und freue mich, eine Runde weiter gegangen zu sein auf der Serpentine. Nicht nur mit "Logik" zu lauschen - sondern mehr mit dem Herzen.
Und jetzt - geht´s an Eingemachtes - das sind alle (Kinder-) Vorstellungen von Gott. Tiefster Frevel - denn Osho behauptet, es gibt keinen Gott. Diese Vorstellung - ob sie nun Gott, Schicksal, Karma, Fatma, Kismet, "Höheres Selbst"  oder wie auch immer genannt wird - sei lediglich ein Vorwand dafür, nicht die volle Eigenverantwortung m Leben zu übernehmen - für alles, was geschieht.  Das ist - unbequem. Allerdings - ist auch die "Kinderversion" von Gott äußerst unbequem - dieser allsehende, allwissende, allmächtige, zürnende Übergott der Religionen zum Beispiel.

Mein "liebster Professor" ist - wie ich - fern von jedem "-ismus" - also sowohl von Theismus wie von Atheismus. Die Übung ist einfach - alle Vorstellungen und Behauptungen gründlich auf ihren Kern zu prüfen. Und er leistet profunde Vorarbeit dazu - immer mit viel Humor gewürzt.  Wer Osho nicht kennt - und einigrmaßen offen ist - dem kann ich nur empfehlen, mal ein Buch von ihm zur Hand zu nehmen - und ihm eine Weile vorbehaltlos zu lauschen. An zahlreichen Stellen - muß ich schmunzeln oder gar laut lachen - obwohl sie durchaus ernst gemeint sind.  Das ist quasi schon wieder göttlich ....

Gestern mußte ich innerlich lachen - als ich mit einem Kollegen an der Limousine stand und registrierte, daß dieser einen Blick auf das Buch im Fach der Limousinentür warf - ich konnte sehen, wie er Autor und Titel betrachtete - es war "Osho - Freiheit" - und es in seinem Kopf ratterte. Ich konnte gut sehen - wie er mich still in eine bestimmte Schublade seiner Weltsicht packte daß er sich irgendetwas fragte (vermutlich kennt er den Namen "Osho" nicht einmal) - aber wir taten beide mal so, als hätten wir es nicht bemerkt und unterhielten uns weiter über Belanglosigkeiten.  Ich hätte natürlich auch einhaken können - ihm "erklären" können, daß Osho verkannt ist - insbesondere von all denen, die noch nie etwas von ihm gehört/gelesen haben und nur den allgemeinen Vorurteilen frönen - aber ich ließ es sein. Nicht nur, weil es eh nicht der "intellektuelle Typ" ist, sondern einfach ein lebendiger, meist gut gelaunter, fröhlicher und freundlicher Mensch - sondern auch, weil ich auf dem Serpentinenweg das Missionieren und das Mich-Rechtfertigen-wollen weitgehendst zurückgelassen habe.
Erst viel später fällt mir ein - daß ich dem gleichen sympathisch-natürlichem Kollegen einst mal ein Buch geschenkt habe - von Mullah Nasruddin .... der hat auch Kinder und ich sagte ihm - daß seien ganz feine Geschichten auch zum Vorlesen in der ganzen Familie. Wir haben aber nicht weiter drüber gesprochen .... muß ja auch nicht sein. 
Die gerade wichtigere Frage war diese:
Wieviele Fahrten und damit Umsatz er wohl im Monat so "verpassen" würde - weil er lieber immer wieder mal aussteigt, sich bewegt und mit seinen Mitmenschen redet - statt wegen Geld am Display zu hängen .... ein feiner Typ.

Donnerstag, 13. März 2014

Neulich früh morgens ....

... als ich was von einem Phoenix aus der Asche geschrieben hatte - für mich selbst - sah ich diesen Raubvogel tot am Straßenrand liegen - sein Gefieder weit ausgebreitet - der Kopf erhoben.
Ein paar Nächte lang - hat er mich noch beflügelt - habe wohl im Vorbeifahren seine Seele gestreift - und mich weit und mühelos über diesen Planeten flegen lassen - die meiste Zeit im anstrengungslosen Gleitflug - nach ein paar Flügelbewegungen - nicht der Rede wert ...

Was ich sah - war sehr schön. Immer noch.

Und hier - gibt es eine (schmale aber schöne) Impression von so einem Gleitflug - in Bildern.
Mit einem Mantra unterlegt - oder war´s andersrum gemeint?
Ist mir gerade eher wurscht -
mir ging´s mehr ums Fliegen ....
Und Singen - von wohlgemeinten Silben - schadet ganz sicher nicht dabei.

Äußerst bemerkenswert .... "Österreicher planen Sammelklage gegen Kreditsystem der Banken" ...

... gehört ab Minute 15 in den Tagesenergien 52 - die ohnehin sehr hörenswert sind und "auf Erstaunliches hinweisen" - wie der Herr Wagandt immer wieder trefflich sagt.

Weiter heißt es dazu: "Ein Bürgerverein plant eine Sammelklage gegen österreichische Banken. Danach beruhen alle Kreditgeschäfte auf Betrug. Während die Bürger für einen Kredit Sicherheiten hinterlegen  müssen, schafft die Bank Geld aus dem Nichts."

Genau so ist es - und zwar gleich zehn Mal soviel Geld aus Nichts - wie ein "Kreditnehmer" sich aus ebensolchem  leiht. Inzwischen ist das ja wohl bei den meisten angekommen. Und so braucht man auch keine Minute - um anhand dieser Praxis mühelos festzustellen, daß auf diese Weise unerschöpfliche "Schulden" - völlig virtuell - kreiert werden. Und immer wieder völlig absurderweise an die völlig unbeteiligten Nachkommenden weitergegeben werden sollen.

(Hier auch noch was zum Thema Gold ... recht lustig eigentlich - allerspätestens, seit die "Goldbindung" bzw. -deckung für Geldschöpfung aufgehoben wurde von einer "Privatbank" namens "Fed" - weiß keiner mehr, wo das echte Gold überhaupt geblieben ist ..... huch - verschwunden!)

Mit normal-gesundem Menschenverstand betrachtet - ist das eines der größten Undinger auf diesem Planeten - also eine giganto-manische "Geldschöpfung" aus dem NICHTS!
Und - dennoch scheint sich niemand ernstlich darüber aufzuregen und tut weiterhin fast die ganze Menschheit so, als wäre das "normal", logisch und in völlig in Ordnung.

Die ganze Welt? Nein - in einem eher kleinen Alpenstaat finden sich nun - endlich - einige beherzte, sachkundige Menschen, die das einzig Vernüftige tun! Sie gehen gegen den "ganz normalen Wahnsinn" vor - mit rechtlichen Mitteln. Und mit gesunder Logik.
Ich kann da nur frohlocken! Bin wahrlich entzückt - über solche geistig-rundum gesunden, klugen und engagierten  Menschen.
Von denen es immer mehr gibt - Alexander Wagandt bezeichnet diese Meldung als einen Hinweis auf "die große Veränderung der Zeitqualität".
Natürlich nicht nur diese hocherfreuliche Meldung für sich - Vieles kommt zusammen - viele Puzzleteile - die sich tatsächlich neu zusammensetzen werden.

Ich brüte schon seit einigen Monden über die vielen absurden "Schuldkonzepte", die auch mir so einst und heute übergebraten werden soll(t)en. Auf verschiedensten Lebensebenen.
Geld - ist (neben Religionen, aktuell diese moderne "medial heruntergebetete politische Zwangskorrektheit" ...) sicher der größte "Schuldkomplex" auf diesem Planeten. (Gutes Gespräch  zum Thema "Schuld" hier - wieder Wagandt und Conrad .....)
Und es kann sich nichts daran ändern - solange Schulden auf der wahnwitzigen Grundlage von Zins und Zinseszins immer wieder die komplette Menschheit am Ende eines erneuten "Rundumlaufes" solcher Spiele an den Abgrund bringt.
Das Spiel ist in sich so ausgelegt - und wurde ja schon viele Male so gespielt.
Muß immer wieder irgendwann nach dem Totalzusammenbruch auf "Reset" gesetzt werden - damit es von vorne beginnen kann. Und natürlich - braucht es die 99 % Mitspieler - die die Spielregeln als gegeben und "geistig-normal"  hinnehmen.

Und jetzt - drücke ich den beherzten Alpenland-Spezialisten feste die Daumen - für dieses Vorgehen - das einzig geistig-gesunde im jahrhundertelang andauernden Spiel des kompletten Irrsinns.   

Auch überraschend und höchst erfreulich im weiteren Verlauf die Information, daß ein US-Bürger vor Gericht "Recht bekam" - mit seiner Erklärung, daß er de facto keinerlei  Schulden gegenüber der Bank hätte (obwohl er theoretisch noch ein Haus abzubezahlen hätte) - da er der Bank durch seine Unterschrift unter einen Kraditvertrag bereits zu einer immensen Wertschöpfung - aus dem Nichts - verholfen hätte. Der hat mal Chuzpe - mein lieber Scholli !!!
Und: Hallelujah, daß er recht bekommen hat! Ich finde - das macht doch zuversichtlich.

Wird wohl noch ein Wegstück sein, was da gegangen werden muß - aber heutzutage geht ja Vieles auch sehr zügig vonstatten - scheint mir fast - als würden sich uralte Knoten und Verkrustungen lösen - die geisteskranken Verstrickungen in solche Systeme nicht mehr haltbar sein.

Jetzt - freue ich mich weiterhin - auf den offiziellen Durchbruch von "freier Energie" - dann hat sich auch der allseits rein wirtschaftliche, macht- und ressourcengierige Angriff auf die Menschen in der Ukraine ad absurdum geführt.

Im Kleinen - und alles Kleine kommt zusammen zu einem Größeren - kann ich drauf achten, daß ich die "geisteskranke System-Energie" nicht mehr unnötig nähre - im Alltag.  Teils durch Vermeidung - also möglichst nicht mehr bei Großkonzernen konsumieren, sondern bei den Nachbarn einholen, und mich nicht willens- und eigenverantwortungsfrei einer Pharma-Industrie ausliefern "wenn mal sein sollte".
Ich kann meine Hausaufgaben machen - und mich mental von allen aufoktruierten "Schuldkonzepten" lösen - mich dran erinnern, daß ich als un-schuldiger Mensch meine Reise auf diesem Planeten angetreten habe.
Im Kleinen - kann ich in Ignoranz und/oder Widerstand gehen gegenüber unbegründet angeforderten Zwangsabgaben, die keinerlei begründetes und/oder rechtliches Fundament haben.
Ich kann mit den anderen ins Gespräch kommen - und immer häufger feststellen, daß sich mitllerweile Vieles ändert im "kollektiven Denken". 
Ich kann vielleicht nicht viel oder gar "Großes" tun - aber ich kann schon was tun.
Jeder - kann das.

Und je mehr diese alten "Spiele des kranken Geistes" überzogen werden - immer offenbarer auf brutale, brachiale Weise - gegen einen verbliebenen gesunden Restmenschenverstand von 99 % (die gehören natürlich ebenso mit rein ins Spiel - wie das eine Prozent der ewigen Nutznießer) - desto schneller ändert sich das Spiel selbst.

Im noch jungen "2014" - ist schon eine ganze Menge geschehen ... und diese Geschichts-Wiederholungs-Schleife in der Ukraine gerade ist nochmal ein Augenöffner der ganz besonderen Art. Für mich - jedenfalls.

Übrigens - finde ich mich völlig unbesorgt gegenüber diesem Gelärme von "Krieg" wieder. Schrub ich ja bereits. Rational - könnte ich das nicht etwa erklären - ist einfach ein "Grundgefühl".
Vielleicht - weil inzwischen allzuviele Menschen auf diesem wunderbaren Planeten durchblicken.
In allen Ländern und Regionen.
Und weil viele miteinander reden - "global".
Ich meine hier sicher nicht die "Politiker", auch "Machthaber" (???) genannt - sondern die Menschen untereinander.

Oder mal - ganz anders gesagt: Neben dem üblichen, spinnwebentriefenden Irrsinn - gibt es inzwischen viele neue Ideen, Visionen (wegen denen niemand zum Arzt gehen braucht, weil sie die Gesundheit an sich stärken ....), Träume und praktische Bestrebungen von vielen Einzelnen - die sich langsam aber sicher zu einem neuen, tragenden Gewebe bilden können. 

Wird es also doch noch eines nahenden Tages ein Paradies auf Erden geben, weil die Menschheit endlich so klug geworden ist - wie es ihr von Haus mitgegeben wurde?  Will sich wirklich noch jemand zu unrecht "naiv" schimpfen lassen - weil er fruchtbare, wohlwollende und positive Träume und Visionen hat?

Schimpft vielleicht jemand den Frühling als "Träumer", "Narren" oder "irrealen Visionär"  - weil sich in ihm aus dem scheinbaren Tod das pralle Leben und die Fülle erneut ergießt - auf wundersamste Weise?

Gibt es wirklich "gute Gründe" - so weiterzumachen, wie bisher? An eine "Erlösung" erst nach dem Tode zu glauben - und das Leben täglich sinnlos zu vernichten. Traum für Traum als nicht-machbar ziehen zu lassen? Bischen pathetisch, zugegeben - aber doch "scheinbar realiter" bei kurzem Umschauen.

Ich hole mir meine einstigen Träume jetzt lieber wieder zurück - und viele Zeichen deuten drauf - daß sie noch wahr werden können - solange ich (diesmal) lebe.

Hier - bittesehr - habt Ihr alle Eure Schuld, Schulden, Schuldzuweisungen zurück! Macht damit - was Ihr wollt.
Ich brauche sie nicht mehr. Hab sie noch nie gebraucht - bin nur allzulange drauf reingefallen - weil ich dem "kollektiven Gelärme" gefolgt war.

Suche gerade einen formidablen Auspruch zum Paradiese - und solange ich ihn noch nicht gefunden habe - finde ich gerne noch ein paar weitere, Erheiternde.

Zuerst mal einer von mir - hier:
"Wer das Paradies auf Erden aufgibt - dem lohnt kein weiterer Tag."
(Hier findet sich wieder das Charakteristikum einer Predigt - und ehrlich: Ich habe keine Ahnung, woher mir solch veraltete Ausdrucksweisen immer wieder zufliegen .... aber mal weiter mit den paradiesischen Zeilen ....)


Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

© Gerald Dunkl (*1959), österreichischer Psychologe und Aphoristiker

Quelle: »Lyricon 1«


 
© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner
Quelle: »Wo sind die Freundbilder?«, Verlag P. Rothenhäusler, 1994

Franz Kafka (1883 - 1924), deutschsprachiger Schriftsteller, in Prag geboren als Sohn einer bürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie
  



Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Reicht .... wer mehr will - findet noch reichlich dazu ...
das Gesuchte im Wortlaut hab ich nicht gefunden - aber ich hab´s ja im Herzen notiert.