Donnerstag, 30. Januar 2014

Tagesenergien und: Grünkohl mit Erdnußbutter ....

... paßt hervorragend - hätte auch ich nicht gedacht vorm Probieren. 
Dazu ratzfatz Pastinaken-Kartoffelpuffer. Alles ohne Eier und Sauce ... und dennoch saftig.
Geht doch .... gesund, lecker, günstig und zügig.
2014 ist ohnehin schon längst das Jahr von Curry, Kreuzkümmel und anderen feurigen Gewürzen - die ich zwar eh immer in Verwendung habe, aber nicht so "dominant" bisher. 

Die 50. Tagesenergien-Sendung heute noch dazu - sehr dicht und erstaunlich, was so alles im Wandel ist.  
Weitestgehend praktiziere ich "Nachrichten-Abstinenz" gerade - aber auf diese Gespräche zu den Geschehnissen  freue ich mich immer wieder.  

Verdächtige Kabel ....

... wurden hier am Hause fotografiert von dem, der in Kürze weg sein wird.
Ganz verdächtig .... vielleicht eine "Miniatur-Kamera"? Und die anderen haben neuerdings auch sowas irgendwo rumhängen. Kameraphobie vielleicht? Und wenn ja - warum eigentlich genau?
Immerhin traut der seinen Nachbarn einen wohlverdienten Wohlstand zu - denn solche Miniatur-Kameras kosten ordentlich viele Euronen.
Ist übrigens lediglich das sehr dünne Kabel von einem Thermometer, welches aus dem Fenster hängt und die Außentemperatur erfühlt .... da muß ein Mensch erstmal drauf kommen, darin etwas Anderes zu sehen.
Zum Piepen ....

Perspektive

"Krise ist ein produktiver Zustand.
Man muß ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."
(Max Frisch)

Man muß es so einrichten, daß einem das Ziel entgegenkommt.
(Theodor Fontane) 

Danke, Jungs - ganz feine Sätze!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Widerstand sinnlos ...

... die Baustelle vorm Fenster ist nun in vollem Betrieb. Heute nehmen sie das Dach runter - geht schnell. Mein Wunsch, sie mögen doch nicht aufstocken - scheint nicht angekommen zu sein, da steht ein großer Kran, der schweres Zeug nach oben hebeln soll. Naja - so ist es halt .... Widerstand ist zwecklos. Es bleibt eh nichts, wie es war - und vermutlich ist gerade das ein Segen. Immerhin stören die mich nicht im Schlaf - das ist schon mal Gold wert. Und rüberglotzen tun sie auch nicht - nur ich glotze rüber manchmal, um zu sehen, was passiert.

Die chinesische Ärztin hat mich heute wieder fachfraulich genadelt. Ich bat sie, auch den Oberschenkel mitzunadeln, da sitzt immer noch der Krampf vom Hexenschuß drin. Sie tat es sofort - und es wirkt. Sogar tiefgehend. Phantastische Angelegenheit, diese Akupunktur. Also die "richtige" - wie sie es einst nannte. Bei der richtigen wird auch mit Stromimpulsen gearbeitet - sehr interessant. Gut, daß sie mich heute gar nicht erst fragte, wo der Schmerz säße - es war nämlich keiner da heute. Die ganze Geschichte ist eh ein "Wanderschmerz" - mal mehr, mal weniger - mal mehr hier und mal mehr da. Und manchmal auch schon verschwunden.
Einstweilen lasse ich mir gerne helfen von kundigen Menschen - was den Energiefluß betrifft - obwohl ich im Grunde weiß, daß das alles eine seelische Ursache hat.

Mit einem feinen Menschen sprach ich heute - u.a. über den milden Winter. Wir sind sehr zufrieden mit diesem - und stellten nochmal fest, daß das im Grunde nichts Ungewöhnliches ist in dieser Gegend. Das hatten wir viele Jahre lang - das kein Schnee fiel oder nur sehr wenig, und dieser blieb nicht liegen. Erst in den vergangenen Jahren gab es überhaupt mal wieder Schnee in der Kolonie und den Gegenden drumherum. Entgegen sovieler Unkenrufe und Erwartungen auf einen doch noch kommenden "Wintereinbruch" hier - wünschten wir uns schon mal einen schönen Frühling.

Ja - Widerstand ist sinnlos. Merke ich heute mal wieder - nach der "richtigen Akupunktur", die alles in einen weichen, friedvollen Fluß bringt. Fühlt sich an, wie in Samt und Seide gehüllt. Als Sahnehäubchen noch ein warmes Bad obendrauf .... und später köstlichsten "türkischen Spinat", erstmals auf dem Markt der Kolonie erstanden aus reiner Neugier, der lag da meterhoch aus an allen Ständen - mit knirschfrischen Champignons und Reibekuchen.

Auf dem Weg noch beim hiesigen Gemüseladen eingebremst und feinen Grünkohl eingeholt für morgen. Hiesige. lachende Kartoffeln. Und Eier von glücklichen Hühnern. Aus purer Faulheit, Bequemlichkeit und/oder Erschöpfung habe ich manches Mal hier geschludert und  in großen Discountern eingekauft - bei den letzt erworbenen Eiern dort hätte ich mich fast übergeben .... obwohl da "Bio" draufstand. Netter Typ im Gemüseladen, gut gelaunt und bodenständig. Ratzfatz kommt das Gespräch auf eigentliche Unmöglichkeiten - wie z.B. Brotpreise in den Discountern. "Da kriegen Sie nicht mal das Mehl dafür eingekauft - geschweige denn die Eier - und das noch jemand seinen Lebensunterhalt von seiner Arbeit bestreiten kann." So isses - recht hat der Mann.
Als er den Grünkohl-Strunk in eine Tüte packen will, meine ich: Ne, lassen Se mal, den nehme ich so. Er würde ihn mir auch gerne als Blumenstrauß einpacken, sagt der. Und ich denke - ja, so wertvoll wie dieser feine Grünkohl ist, hätte er es auch verdient!

Vor dem Laden gibt es jede Menge hiesige Äpfel. Nein - es macht keinen Sinn, Äpfel aus Neuseland einzukaufen. Oder Kartoffeln aus Ägypten. Oder aufgebackene Brötchenteiglinge aus China. Ach ja China - da erzählt der mir noch, das die Discounter inzwischen sogar Eier aus China verkaufen .... vielleicht war mir deswegen fast übel neulich bei diesen Eiern?!  Also nach dem Aufschlagen und Sichten des Inneren ...

Einstiger LKW-Fahrer - der auch noch was von Touren einst, z.B. nach Tunesien berichtete. Auf der Rücktour hat er diese T-Shirts aufgeladen - die hier für zwei Euro zu bekommen sind.
Sein Gemüseladen befindet sich gleich gegenüber von einem großen Discounter - und ich werde, so ich nicht frisch auf dem Markt eingeholt habe, von nun an öfter reinschauen.  Zumal er auch noch ungefragt über seine hiesigen Bezugsquellen gesprochen hatte. Klingt alles sehr gut. Klingt nach Freude.
 
Denke heute wieder - es geht mir sehr gut. Nur - manchmal vergesse ich es. Besonders dann vergesse ich es - wenn ich mal wieder zu sehr in einer "männlichen Welt" unterwegs bin. Und einen langen Tag lang eine Tätigkeit ausführe - die ich gar nicht mehr wirklich tun will - hier: Maschinen lenken.

So ist das mit den Wechseln im Leben - und in den Wechseljahren: Es braucht viel mehr "weibliche Energie" jetzt - als in früheren Leben. Sanftheit, Sanftmut ... alles Sanfte eben.

Dienstag, 28. Januar 2014

"Warum muß ich immer in der Mitte sitzen?!" ...

... fragt der etwas quengelige von den vier Jungs, die ich nun schon das zweite Mal morgens abhole. Der erste, den ich abhole spricht nicht - ist für mich in Ordnung am frühen Morgen - und auch sonst.
Danach kommen gleich drei dazu, die hole ich an einem Heim ab, in dem sie wohnen. "Kann ich vorne?" fragt der gleiche wie beim letzten Mal - der zuerst rausprescht aus dem Haus. "Ja - kannste!"
Dann folgt noch einer, der sich selbstständig zurecht- und auf einen Platz hinten in der Limousine einfindet. Problemloser Typ. Der letzte der drei - ist etwas quengelig von Haus aus, war er schon beim letzten Mal.
Kommt also als letzter langsam angedackelt und meckert vor sich hin "Wieso muß ich eigentlich immer in der Mitte sitzen?!" Nun - sage ich zu hm - als er seinen Ranzen in den Kofferraum knallt - Du kommst scheinbar immer als Letzter raus. Versuch halt mal, nicht als Letzter rauszukommen, dann kannst Du Dir Deinen Platz besser aussuchen."

Ich steige ein, es ist noch dunkel. Von hinten weiterhin Gequengel vom Spezl .... wieder die Frage "Wieso muß ich eigentlich immer in der Mitte sitzen?!"

Ich drehe mich um, um die Jungs zu fragen, ob sie sich angeschnallt haben? Ja - haben wir. Gut. Der Problemlose hat sich einfach mal ohne Kindersitz in die Mitte gesetzt - links und rechts hinten hat es in der Limousine solche zum Hochklappen. Hmmmh, denke ich nur - und erinnere mich an das Gefummel der letzten Woche mit Kindersitz und Gurt - so recht hat das alles nicht gepaßt und der Quengler, der seinerzeit in der Mitte saß, hat ausdauernd gequengelt, das ginge nicht. Es ging dann doch - aber nur mit ein wenig Kraftaufwand meinerseits, um den Gurt festzumachen. Ich denke - das schenke ich mir heute morgen einfach - fahre eh achtsam mit den Kinderchen.

Dann wieder das Mantra "Wieso muß ich eigentlich immer in der Mitte sitzen?!" vom Quengel-Spezl. Ich muß lachen - habe doch eben beim Nach-hinten-schaun gesehen, daß er rechts außen und überhaupt nicht in der Mitte  sitzt? Drehe mich nochmal um und meine "Was ist denn mit Dir los am frühen Morgen? Schau doch mal - wo Du gerade sitzt! Du sitzt doch gar nicht in der Mitte - oder?!" - Nein, tut er nicht. Und ich füge hinzu: "Es ist doch alles in bester Ordnung an diesem schönen, frühen Morgen."

"Mir ist schlecht" - der Quengler natürlich. Ich halte nochmal an und löse die Fenstersicherung hinten (beliebtes Kinderspielzeug) und sage - mach Dir mal ein bischen frische Luft. Und sag mir bitte Bescheid, wenn Dir immer noch schlecht ist - dann halten wir nochmal an. Ok?  Ok ....

Da schau - der Mond! tönt es begeistert von nebenan. Solche Freude - läßt sich einfach und mühelos freudig teilen!

Es geht nochmal um den Kindersitz. Alle maulen drüber. Der paßt nicht recht, ist zu breit, mit Lehnen. Und trotzdem sollen sie ihn immer mitschleppen. Ich sage also den netten Kinderchen - sie mögen das bitte nachher in ihrem Wohnheim anmelden - daß sie einen anderen brauchen. Einen ohne Lehnen. Das sei nicht teuer - und müsse schließlich gehen - also, daß sie einen passenderen mitbekommen! Ob sie das tun wollen? Ja - werden sie tun.

Vernehme noch in einem Streitgespräch unter den Dreien, daß sie keineswegs Waisenkinder sind - aber dennoch im Heim untergebracht sind. Seltsam eigentlich. Nette "wachsende Leute" - nur die Arbeitsteilung mit dem Tragen der (falschen und also sinnfreien) Kindersitze muß noch besser geregelt werden.

"Der Dings trägt den nie! Der soll den auch mal tragen!"
"Tja" - meine ich - "das müßt Ihr schon unter Euch regeln". Rufe noch kurz nach dem, der den angeblich nie trägt, aber der ist schlau - es ist der Problemlose - und schon längst verschwunden.

Empfehle also - diesen zu überlisten beim nächsten Mal. Denn: Wenn er den Kindersitz einmal in der Hand hat - dann muß er ihn halt tragen. Nur mal so - als Tip.

Wirklich nette Leute - und so jung und noch klein - und dennoch gibt es schon diese Reibereien um soviele scheinbare Ungerechtigkeiten im Leben .... aber am besten war an diesem Morgen der - der nicht immer in der Mitte sitzen wollte. Also der - der rechts außen saß .....

"Arschengel" eben ....

... ließ mich gerne an den netten Begriff "Arschengel" erinnern - gehört bei Robert Betz. 
Das sind die Mitmenschen, die einem am meisten die Knöpfe drücken (wollen ...). Mir gefällt die Kombination von "Arsch" und "Engel" in diesem Zusammenhang sehr gut - denn sofort wird jede noch so ärgerliche oder häßliche Situation auf eine recht lustige und somit erheblich unernstere Ebene gehoben. Womöglich sogar auf eine liebevolle.

Der noch etwa drei Wochen hiesig-hausierende "Arschengel" hatte gestern wieder zugeschlagen: Als ich abends nach Hause kam, sah ich schon auf der Zufahrt, daß  jemand den von mir in die Tonnen beförderten Müll aus der Geheimkammer hinter der Geheimkammer aus diesen wieder hinausgeholt und einfach danebengeworfen hatte.  Also das restliche Zeug von vielen Vormietern dieser Wohnung hier.

Ich ließ etwas auf spanisch ab - "Ay mi madre - la casa loca ..." und packte es kurzerhand wieder in die Tonnen.
Der "Arschengel" hatte die Vermieterin angerufen und sich beschwert - ich hätte den Müll nicht ordnungsgemäß getrennt und er hätte keinen Platz mehr für seinen Müll in den Tonnen. Schon wieder gelogen - da ist noch jede Menge Platz. Aber eh wurscht ....

Ich teile also der Vermieterin mit, um was es sich handelt - und daß, wenn der nochmal in die Tonne tauchen sollte, ich das Zeugs einfach liegen lassen würde. Zum Einen produziere ich hier wohl mit einigem Abstand eh den geringsten Müll - und zum Anderen ist es nicht mal mein Zeugs, welches ich da entsorgt habe. Das Wichtigste sei aber: Es ist einfach lächerlich - dem Müll anderer Leute hinterherzutauchen. Besonders lächerlich und absurd - am Sterbetag des eigenen Vaters. Der Clanvater hat gestern sein Zeitliches gesegnet - vernehme ich.

Also - wenn so ein "Arschengel" am Todestag des eigenen Vaters keine bessere Beschäftigung findet, als dem Müll anderer Leute hinterherzutauchen - aus albernen Machtkämpfen heraus und kurz vor seinem allseits ersehnten Abgang hier - dann kann mensch eh nicht helfen, Das müssen schon die Götter übernehmen - und die Engel, die für solche "Arschengel" zuständig sind. Hab´s an diese abgegeben ....

Und diese haben´s doch heute bestens geregelt - der "Arschengel" ist wieder in die Tonne getaucht - und hat selber umsortiert. Am Morgen, als ich nicht hier war. Fein! Geht doch!

Und vielleicht haben die Leute ja recht - die immer sagen - der soll sich mal eine vernünftige Arbeit besorgen, dann käme er auch nicht mehr auf lauter absurde Gedanken? Bin zwar keine Freundin von solchen Sprüchen - aber in diesem Falle scheint viel dran zu sein.

Mir bleibt die Vorfreude - auf meinen "Neueinzug" hier in Kürze. Auf einen ganz neuen Anfang im Haus - wenn die Arschengel endlich abgezogen sind - und Frieden und Freude wieder einkehren dürfen. Sie sind eigentlich schon hier ... was mich und die Hausgeister betrifft. Auch Letztere zeigen sich sehr erleichtert - und waren mit der Situation in der Vergangenheit teils echt überfordert, hatten sich verschreckt in die Kammern hinter der den Kammern verzogen.

Seit einigen Tagen aber - wache ich des Morgens mit Liedern und lustigen Reimen auf, auf die ich selbst so nicht wirklich kommen könnte ....   

Korrupte und mafiöse Strukturen im Lande - und Klartext der "kritischen Polizisten" zu den Ereignissen in Hamburg neulich ....

... sehr hörenswert und kristallklar formuliert. Interview in zwei Teilen.
Chapeau für den Herrn Thomas Wüppesahl - der hier für die krtischen Polizisten eine sehr andere Sicht der Dinge ausspricht und uns auch wertvolle Informationen zum Stand von Polizeiarbeit nicht nur in Hamburg gibt. Die Funktion der ÖR-Medien wird ebenfalls klar angesprochen.
(gefunden hab´ich´s auf terraherz).

Erster Teil: Die Demonstration
Zweiter Teil: Das "Gefahrengebiet" 

Und weil der Mann so klar und besonnen ist - hier direkt noch ein Interview mit ihm aus 2011 zu "Hausdurchsuchungen bei Stuttgart 21".

Herzlichen Dank auch an die Fragestellenden!
Mir immer wieder eine echte Freude - von solchen reflektierenden Menschen zu hören!
Und davon gibt es einige - nur nicht im ÖR-TV-Programm. Jedenfalls nicht oft - wenn auch inzwischen öfter mal.

Erinnerte mich sofort an diesen Menschen: Hauptkommissar Uwe Dolata, Fachmann für Wirtschaftskriminalität (= Korruption in der BRD - mafiöse Strukturen, hier auch in der Pharmaindustrie), Sprecher vom Bund der deutschen Kriminalbeamten - hier zu Gast bei Pelzig in 2010.
Teil 1
Teil 2
Und hier noch ein längeres Gespräch mit dem Herrn Dolata zum Thema aus 2013.

Mutige, aufrechte  Leut` .... gibt´s also auch im Lande - schenken wir doch denen mal unsere Aufmerksamkeit.
Sie verdienen sie ein -zigfaches mehr - als die Lügennasen im Flachbild-TV.

Zumal sich ja das "Phantom Snowden" immer mehr als Nebelkerze herausstellt. Eine in die "breite Masse" häppchenweie geworfene Nebelkerze - die nur dazu dient, die Massen langsam aber sicher und immer hübsch portionsweise mit kleinen "neuen Informationen" daran zu gewöhnen, daß  sie sich gefälligst an den Istzustand zu gewöhnen haben. Was natürlich blanker Unfug ist.

Die oben erwähnten haben meinen ganzen Respekt für das, was sie tun und klar und laut sagen - besonders, weil sie es mit echtem Herzblut tun.  Muß ja so sein - ansonsten könnten sie sich nämlich sehr leicht in den von ihnen aufgezeigten Struturen bequem eingerichtet haben. Tun sie aber nicht. Und hierfür: Herzlichen Dank! 

Sonntag, 26. Januar 2014

Entweder oder ....

... zur Zeit verhält es sich etwa so in der Limousine:
Entweder es herrscht Schweigen - nach freundlicher Begrüßung - bis zu einem freundlichen Abschied - oder es ergeben sich Begegnungen mit interessanten Menschen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als ein Gespräch - an dem beide "Seiten" wirklich beteiligt sind. Also Fahrerin und Fahrgast, bzw. -gäste.

Gestern morgen wieder diese Herr, den ich schon mal fuhr - erkenne sofort seinen Namen wieder auf dem Display - bei der letzen Fahrt hatte ich diesen nach der Herkunft gefragt. Ein kultivierter und passionierter Mensch, der schon sehr intensive Erfahrungen gemacht hat in seinem Leben - und immer noch fleißig dabei ist.
Heute bekomme ich als Morgengeschenk ein Schmankerl aus seiner Jugendzeit - er fährt gerade zu Wagner´s Walküren, um diesen sein Ohr zu leihen - und berichtet von mir von einer Walküre seiner Jugendzeit, der er sich anzunähern versucht hatte. Wagemutig. Bemerke ich auch dazu. Aber - wie sollte es anders sein - er war ohnehin wagemutig - einstiger Hochleistungs-Turner ....  später Karate-Spezialist. Es ist zu köstlich, wie er von seiner Walküre spricht und von seinen einstigen, harmlosen Annäherungsversuchen an diese ... die alle nicht gefruchtet haben.
Eines Tages dann - nachdem sie ihm das Halten ihrer Hand mehrfach verwehrt hatte - eines Tages hat sie sich wohl spontan geöffnet und sich zu ihm gedreht, um ihn völlig überraschend und heftig zu umarmen.
Da ist ihm quasi die Luft weggeblieben - so heftig war diese unerwartete Umarmung der Walküre - und er betont nochmal, daß er zu der Zeit wahrlich sehr gut durchtrainiert war.

Später haben ihm irgendwelche Ärzte einen ominösen "Virus" auf der Lunge herbeigeredet - an den er geglaubt hat. Sag ich jetzt. Die "Ärzteversion" lautete etwa so: "Das ist ein gaaanz gefährlicher Virus - den spürt man nicht und merkt man nicht. Und gerade deshalb ist er ja so gefährlich! (???)
Im Grunde - nichts Anderes als eine Parabel - für die einstige überraschende Umarmung der begehrten Walküre. 
"Und wenn mensch dennoch weitermacht - fällt er eines Tages einfach tot um." beliebten die Kurpfuscher von Ärzten ihm zu berichten. Ich merke nur trocken an: Nicht der schlechteste Abgang - eigentlich!
Aber wieder ein anderes Thema - oder eines, was ich immer auf dem Schirm habe: Denke - er hat sich (unnötig) besprechen lassen von (schwarzmagisch-züngigen) unwissenden Kretins. Dabei - hätte er sich lediglich einmal gut schütteln müssen - um den einstigen luftabdrückenden Umarmungsschock seiner angebeteten Walküre zu entlassen.

Aber - immerhin hat er sich nicht ganz brechen lassen von den "Viren"-Quacksalbern - und sich neue Herausforderungen gesucht. Interessanter Typ!

Die anderen "Lebendigen" - waren mal wieder weit jünger als ich. Was aber überhaupt keine Rolle spielt - weil es eine Menge "Berührungspunkte" gibt. Also - vom Naturell erstmal - ich bin ja auch jung, im Herzen jedenfalls - und weil sehr oft ein Gespräch mit diesen aufgweckten jungen Menschen sofort in Richtung "Philosophie" geht. Oder anders: Darüber - was wichtig und was nichtig ist.

Für mich immer wieder schön zu hören - daß auch (sehr) junge Menschen bereits gut darum wissen, daß sich das Leben und alles, was dazugehört, wandelt im Laufe eines Lebens. Nein - ich bin es nicht - die solche "Tantenweisheiten" von sich gibt - ich freue mich nur immer, es von ihnen selbst zu hören. Sie selber wissen gut drum. Woher? Keine Ahnung. Aber ich bin oft sehr positiv überrascht, was ich da so zu hören bekomme.
Auch - über´s Leben selbst und das, was wirklich wichtig ist.  Viele wissen´s längst.

Als Freundin von Simplizifizierung auf das Wesentliche - hatte ich gerade gestern meine helle Freude  an einem Austausch mit einem sehr netten jungen Mann - der auch hier in der Mühle läuft und gut funktioniert - aber ebenso gut darum weiß - was es braucht als Mensch:
Wat zu essen - Wärme - und viel Körperkontakt. Dazu noch Musik. Oder andere Kunst eben.
Jou - dat is alles.
Der Rest ist - vergeßbar.

Und obwohl sie alle ihre elektronischen Helferlein dabei haben - wissen sie es dennoch - immer noch - und gut.
Also: Alles gut!

Manchmal werde ich fast ver-lockt - von dem, was die mir da so alles über gewisse und schein-geniale "Apps" erzählen - aber ich bleibe entspannt standhaft - und lasse mich nicht verlocken. Denn - so heute wieder geäußert: Ich kenne dieses Spiel ja schon - mit dem Internet - und dann bekomme ich nur wieder soviel von "Zeugs", welches ich bislang gar nicht brauche - und werde meine gute Zeit mit solchem vergeuden. Ja - sagt einer - so isses. Er sei zwar schon verseucht, bei ihm sei es quasi schon zu spät - aber er fände, das sei eine gute Einstellung.

Ach ja - und dann gibt es noch die - auch unter den Jungen - die das ganze Zeug schon wieder entsorgt haben für sich ... übrigens insbesondere die, die vom Fach sind und bestens Bescheid wissen!

Ich werde jetzt auch mal -  viel "Zeug" wegwerfen - und mich ein bischen zurückbegeben - zu dem, was mir die meiste Freude macht.

Manchmal - sogar ein wenig inspiriert - von den feinen Menschen auf den Wegen.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Ein "Technik-Flash" am frühen Morgen ....

... ließ mich hellwach aufstehen - statt mich nochmal umzudrehen und wegen einer Überdosis an Hypnos schlecht zu träumen.
Eigentlich war es harmlos und sogar spaßig. In wenigen Millisekunden spulte sich in meinem Geist die Entwicklung vom einstigen Tonband meiner Kindheitstage bis zu den heutigen Samrtphones ab .... und dazu sang Roberto Blanco dieses fröhliche Lied - zu dem ich erstaunlich gut gelaunt und viel früher als sonstens - drüber lachend - aus dem Bett tanzte.

Ja - das ist doch eigentlich eine ganz feine technische Entwicklung für Musikliebende inzwischen ... vom einstigen Tonband bis heute.

Nur der ganze "Rest" - kann einen schon mal nachdenklich machen. Also - was die Technik und deren Einsatz betrifft. Nichts gegen die Technik an sich - aber manchmal doch Vieles gegen die Nutzung potentiell-grandioser Möglichkeiten - die ja nicht von Haus zum Schaden eingesetzt werden müßten, sondern ganz im Gegenteil.

Allein - die Technik an sich - gibt´s ja nicht. Sondern immer die Menschen dazu - die nichts weiter aus ihr lernen und sie nach wie vor - wie eh und je - auf absurde, strunzdumme und zerstörerische Weise einsetzen.

Hier was "Neues" von unseren Besetzern - hip hip hip ....
It´s not Science Fiction - it´s here.(sagt die seltsam-begeisterte Dame in der medialen Aufzeichnung....)


Übrigens - "It´s not Science-Fiction - it´s here"  gilt ebenso für ganz andere Möglichkeiten - auch, wenn sie unterm Deckel gehalten werden sollen. Es ist ja inzwischen - hoffentlich - hinlänglich bekannt, daß fast alle der Menschheit und der Planetenmutter Erde wohlgesonnenen, neuen Technologien den jeweiligen EntdeckerInnen abgenommen wurden - die liegen alle in den Schubladen von "NSDAP, NSA und Co." - und diese häufigst eingeknastet und/oder für verrückt erklärt wurden.
Hier ein Gespräch zwischen Claus Turtur und Jo Conrad zum Thema "Freie Energie" .... 
Bedauerlicherweise vernahm ich, daß der Herr Turtur inzwischen sogar bedroht worden sein soll - weil seine Ergebnisse nicht erwünscht sind.

Wünsche also ihm und den Seinen alles nur erdenklich Beste!
Und uns allen - die wir genug haben vom Technologie-Mißbrauch - einen sinnvollen und planetenförderlichen  Umgang mit all den vorhandenen Potentialen - uns allen wünsche ich, daß in diesem neuen Jahr große Schritte gemacht werden können - in neue Richtungen.
Der Techniken gibt es soviel gute und hilfreiche, lebensunterstützende mehr - als wir erträumen können. 

Erfrischend klärend ...

... ein Buch, welches ich mir - als allerletztes in diesen Angelegenheiten - doch nochmal geschenkt habe. Diese Angelegenheiten mit Geistern, Dämonen, Flüchen, Gelübden und so .... spare mir eine nähere Umschreibung, denn jeder, der mit sowas zu tun hat, weiß eh, wovon die Rede ist.
Übrigens - haben im Grunde alle Menschen auf diesem "Hyperknall-Planeten" mit schwarzer Magie zu tun - aber die meisten wissen gar nicht darum. Anderer Post - da würde es z.B. um "Opfer-Unkultur" allerorten gehen .... 
Eine treffliche Zusammenfassung, die all diese "Phänomene" einfach nochmal auf eine sehr erfrischende und überhaupt nicht weiter verschwurbelte Weise erhellt. Einfach:  Klar beschrieben und mit guten Inspirationen zur Arbeit an all diesen Phänomenen, Erscheinungen, Gegebenheiten .... auch hier: Viele Bezeichnungen - will gar keinen weiteren Wert drauf legen.

Zunächst sieht es eher aus - wie ein weiteres nettes "Eso-Büchlein" auf dem großen Markt. Copyright lautet auf das Jahr 2006. Der Titel - gibt nichts her. Der Untertitel auch nicht. Aber was drin zu finden ist - ist - wie geschruben - eine, jedenfalls für mich, treffliche Zusammenfassung. Von was nochmal?
Naja - von eigentlich allem Möglichen, was mit eher belastenden "sich kreuzenden Energien" inner- und/oder außerhalb von Raum und Zeit zu tun hat.
Habe also heute vormittag bereits mehr als die Hälfte dieses Buches gelesen - was bei mir eher selten ist - also an einem Buch derart konzentriert und am Stück dranzubleiben. Aber es gab jede Menge "Aha!"-Momente.
Und in keinem Augenblick arbeitet die Urheberin mit Ängsten - wie unzählige Andere, die da ihren diversen Senf zu herausgeben - um neue Bindungen zu erschaffen - nämlich möglichst an sie selbst und ein kostenintensives "Clearing" bei ihnen. Solche, die immer betonen, daß mensch sich nicht zu weit vorwagen sollte in diese Dimensionen, es sei ja sooo gefährlich ... u.v.m.

Ne - die be-schreibt einfach die diversen Formen von potentiellen Besetzungen, Energieraub, Flüchen, Verwünschungen, "Geflüster", ortsgebundenen Energien u.s.w. .... ohne weiteren, überflüssigen Unsinn zu verkünden wie "Mach das bloß nicht alleine!" oder sowas. 

Und allein beim Lesen schon - wurde es mir leichter - ums Herz.
Nach vielen beschwerlichen und häßlichen Geschichten der vergangenen Jahre - die ich mittels dieses Büchleins fein sortieren kann. Es steht vielleicht nichts "Neues" drin - aber gerade das macht es ja wertvoll. Es ist einfach eine Erinnerung an das - was mensch eh schon weiß - aber nicht mehr glauben soll in unseren knallhart-durchmaterialiserten Zeiten.

Außerdem spricht es bei mir ganz persönlich eine schon sehr lange spürbare Affinität zu wilden, kraftvollen "östlichen Göttinnen und wilden Frauen" an ... einen alten Sog in diese Gegenden. In denen die Menschen wohl noch etwas mehr von Magie verstehen, als hierzulande heute.

Eine Zusammenfassung also - die sich sehr praktikabel mit Lösung von unerwünschten Banden befaßt. Mit liebevoller Lösung. Anders geht´s ja gar nicht.

Etwas erstaunt stellte ich fest - daß ich viele der erwähnten Utensilien schon lange bei mir trage. Und auch früher bereits intuitiv genutzt habe. Heute vormittag - setzte ich erst mal wieder ein paar feine Glöckchen in Betrieb - davon habe ich mehr als reichlich!
Vor zwei Tagen habe ich hier die ganze Bude derart mit Beifuß durchgeräuchert - daß es im ganzen Haus so gerochen hat, als hätte ich hier monatelang Marihuana geraucht. Mußte selbst die Fenster weit aufmachen - und drüber lachen.
Allerdings - kommt von unten schon wieder dieser chemische Geruch von schleimhautwegätzendem Supermarkt-Duftgeschwurbel durch ... aber ich hab ja noch gut zwanzig "Moxa-Raketen" hier - für den Bedarfsfall. Im Moment aber - reicht es mir selbst mit dem kräftigen Beifuß.

Ein paar energieraubende Klein-Gegenstände flogen bereits in die Tonne heute morgen. Zuvorderst solche "magischen" - die eigentlich gar nicht mit Leichtigkeit behaftet sind.  Und gleich danach sämtliches Zeugs - welches nicht kräftigt, sondern einfach nur Aufmerksamkeit frißt. Dazu gehören auch oft Geschenke, die mensch nur aus Sypmathie zu den Schenkenden mit sich herumschleppt ....

Gleich geht´s in die "Geheimkammern" -  hinter der hiesigen, begehbaren "Geheimkammer", die mich einst so faszinierte und erfreute, als ich mir diese Wohnung ansah. Freut mich bis heute - ein genial erdachter Raum, der gar nicht ersichtlich ist für die, die nichts davon wissen. Hatte geschludert - da liegt noch Zeug drin von den vielen Leuten, die hier zuvor gewohnt haben. Das muß heute mal dringend alles raus! (Und doch ein bischen Moxa = Beifuß rein ....)

Natürlich geht´s bei Weitem nicht um Äußerliches - sondern ums Aufräumen im Inneren. Aber - eben auch im Äußeren. Das Eine - bedingt das Andere.

Und - so einfach ist das: Das ganze Leben ist ohnehin Magie.
Innen wie Außen - Oben wie Unten - und in alle zehn Himmelsrichtungen.

Das oben vermerkte Buch - ist einfach eine gute Erinnerung daran - auch alle möglichen energetischen "Bindungen" gut zu sortieren und aufzuräumen. Ich mag es - wie sie die verschiedenen Themen beschreibt - und ermuntert, sich dranzubegeben. Gut - daß ich mir das allerletzte Buch dieser Art - doch noch geschenkt habe. Es ist mit Abstand das "hellste" ...

Dienstag, 21. Januar 2014

Die eigene Halbherzigkeit ....

... ließ mich nochmal in Kontakt treten mit einer Person aus vergangenen Zeiten. Oder so: Ich folgte einem Impuls - nochmal anzuknüpfen an einst Gelerntes. Und hierzu kam die Idee - mich nochmal bei diesem Menschen zu melden. Schon im Vorfeld - mit zwiespältigem Gefühl - also halbherzig.
Was soll da anderes passieren - als daß es nicht wirklich fruchtet?

Nach sehr langer Zeit fand ich mich also wieder konfrontiert mit jemandem - der die Dinge nicht einfach sein lassen will, wie sie gerade sind. Höchstvermutlich aus eigener Angst.

Anders: Ich schätze es sehr, mit solchen Menschen in Kontakt zu sein, die auf eine gegebene Nachfrage einfach wirklich zuhören - und nichts verändern wollen. Wie geht es Dir, was machst Du, was ist passiert? Dasunddasunddas .... Aha. Gut. Auch - wenn es sich noch so schlecht anhören mag. Im echten Gespräch - stellt sich meist zügig heraus - daß eh jeder seine Lektionen zu lernen hat. Und der Mensch gegenüber - berichtet von sich. Aha  gut. Vielleicht gibt´s was zu lachen - meistens sogar. Immerhin - hat ja jeder auf seine Weise seine Schärplein zu tragen und was zu lernen.

Hier aber - fand ich mich nun nach langer Zeit mal wieder mit jemandem, der es scheinbar nicht aushalten konnte, wie es mir ergeht. Und ständig irgendwelche "Lösungsvorschläge" anbrachte. Mit dem gleichlautenden Tenor: "Ich bin ja ein lösungsorientierter Mensch ..." Ich ergänze mal von mir aus: Der die Dinge nicht so gelten lassen kann - wie sie eben sind.

Ich berichte also - daß es nicht wirklich leichter geworden ist. Aber irgendwie halt doch. Ist schon alles in Ordnung - obwohl es nicht wirklich leichter geworden ist, habe ich viel gelernt. Auch über meine eigenen "Niederungen". Ja - aber bleib da nicht zu lange drin - heißt es sofort. Vermutlich macht das Angst. Aber das ist ja gerade, was ich lerne - in schwierigeren Zeiten. Die eigenen Niederungen zu erkennen - und dennoch zu sortieren.

Merke - daß es anstrengend ist, wenn jemand das nicht aushalten kann. Und merke erfreut, daß ich viel gelernt habe. Weil mir niemand mehr erzählen kann - daß es anders sein sollte.
Die , die mir erzählen wollen, daß es anders sein sollte - sind solche, die es nicht aushalten, auch nur daran zu denken, daß es auch ihnen mal so ergehen könnte.

Beste Gesellschaft für mich ist: Solche - die trotzdem mit mir lachen und nichts an mir verändern wollen. Die von sich selbst erzählen. Austausch also. Ohne am Anderen herumziehen zu wollen. Einfach - irgendwie - alleine und gemeinsam reisen. Sich gemeinsam freuen - wenn man sich mal wieder trifft und sieht. Und wissen - es ist alles bestens. 

Geist, Geister und "Besetzungen" ....

....besonders in "esoterischen Kreisen" trifft man diesbezüglich auf die unterschiedlichsten und wildesten Aussagen. Viele sind unterwegs, die sich selbst als "Medium" bezeichnen und anderen erzählen, sie könnten solche sehen, in der Aura oder gar auf der linken Schulter sitzend. Sie können sogar erzählen, um wen es sich dabei handeln soll.
Meistens sind es angeblich Familienangehörige oder bereits verstorbene solche. Das ist natürlich sehr naheliegend, denn diese haben uns ja einst dressiert mit ihrem Zeugs - und somit quasi tatsächlich unseren Geist besetzt. Mehr oder weniger, je nach Typ. Will sagen - egal, wem ich erzählen würde, daß ein verstorbener Elternteil angeblich noch irgendwo sitzt und einwirkt - ich hätte immer recht. Also: Opjepaß ... auf allzu allgemeingültige Allgemeinplätze - und selbst nachgespürt.

Natürlich gibt es auch noch eine Menge anderer Besetzungs-Formen, zuvorderst bei den meisten von uns die Sorge ums Leben bzw. Überleben - je nach Lebenslage. Ich würde mal behaupten, daß das Thema "Geld" die meisten von uns besetzt hält - weil´s halt gebraucht wird. Und bei einem Großteil der Menschen knapper zu werden scheint, während einige wenige es aus dem Vollen virtuell für sich schöpfen. Was ja gar nicht weiter schlimm wäre - würde es nicht wieder Anderen Energie abziehen. Ein eigenes Thema - was auch ganz anders und gut geölt laufen könnte. Aber derzeit ist "Geld" zweifelsohne ein großes energetisches Thema auf diesem Planeten - und zwar von sinnfreiem Mangeldenken besetzt.

Dieses Thema von "Besetzungen" hat mich eigentlich schon immer interessiert. Allerdings war ich in der Regel nicht einverstanden mit dem, was ich da von verschiedenen Seiten allzu oft gehört oder gelesen habe. Meistens lautete der Grundtenor so - daß mensch Hilfe von außen bräuchte, um solche zu lösen. "Erfahrene Spezialisten" also - hier aus dem esoterischen Sektor (ich habe ja eine "Spezialisten-Aversion" ....) - denn: "Alleine ginge das nicht." -  und: "Alleine sei das zu gefährlich.". Die wenigsten liefern hierfür eine sich mir erschließende Begründung ... im Gegenteil bin ich eher der Ansicht, daß gerade der Mensch selbst sich freimachen darf, wenn er spürt, daß er seine Energie von sich weggibt - an was auch immer. Anderslautende Aussagen - halten m.E. nur in Angst und scheinbarer Abhängigkeit. 

Hier mal eine Frau - deren Worte zum Thema mich sehr erfreut haben - und sämtlichen Unsinn derer wegwischt, die da immer so gerne  ihre "Spezialisten-Dienste" anbieten. Sie sagt recht klar, daß es alleine über das eigene Bewußtsein "funktioniert". Und auch, was sie sonst noch so zu sagen hat - sagt mir zu. Bis auf einen gewissen Dogmatismus - den ich aber gut nachvollziehen kann - bis zu einem gewissen Maße.

Und dieses Thema mit der "Verjüngung" - obwohl ich es teils für sehr richtig und wahr empfinde, was sie über das "kollektive Phänomen des Alterns" sagt - kann ich ihr nicht ganz abkaufen. Dafür ist sie mir einfach noch zu jung - bzw. sieht sie so alt oder jung aus, wie sie an Jahren ist. Dazu kam diese offene Aversion gegen alternde bzw. alte Menschen und gegen deren körperlichen Verfallsprozess - die mir aufstieß, denn wie gesagt: Sie ist erheblich zu jung, um sich darüber zu erheben. Abgesehen davon - daß auch alte Menschen ihre eigene Schönheit haben können.
Vielleicht gerade einfach nicht "mein Thema", die Sache mit der Schönheit und den Körperteilen am rechten Fleck ... ich lege mehr Wert auf Gesundheit und Wohlsein.

Ansonsten aber - was das Thema der "Besetzungen" angeht - freue ich mich, daß endlich mal jemand laut in dieser Weise darüber spricht. Nämlich - daß wir fast alle unsere "Besetzungen" haben - auf vielfältige Weisen - und daß es immer an uns selbst liegt, uns davon zu lösen. Und auch an uns selbst, wie wir damit umgehen. Zu sehen - wo und eventuell sogar wann man Räume aufgemacht hat für solche. Weil man seinen eigenen "Raum" nicht selbst eingenommen hat.

Wer nicht an "unsichtbare Wesenheiten" glaubt - der wird dennoch sehen können, ob er sich an Geld, Schokolade, totes Fleisch oder sonstige Gelüste klammert, klammern läßt. Ob es nun Wesenheiten sind oder die eigene Psyche (wo die wohl herkommt?) - was spielt das für eine Rolle? Das sind Begrifflichkeiten .... 

Was mich betrifft - so hatte ich zwar eine lange Weile nach dem Kindsein die Existenz von Geistern "vergessen" - aber irgendwann kamen sie doch wieder. Und sogar gut sichtbar. Einmal überdeutlich sichtbar zu zweit - das war schon ein Ding! Ich habe den zügig ausgeknipst - mit der Lampe, die ich einschaltete, denn es war kein freundlicher Geist. Allerdings wußte ich gut - wer ihn geschickt hatte. Wunderte mich aber seinerzeit  - daß sowas tatsächlich funktioniert.

Ein anderer in der damals gleichen Wohnung - fast zum Greifen nah. Konnte deutlich sein Gesicht sehen, er trug einen Hut und erinnerte stark an einen exzentrischen Künstler - war aber nicht so lustig wie dieser. Drehte sehr langsam sein Gesicht zu mir, stumm ...

Im großen Haus damals bei Budhhistens, in dem ich ab und an ganz alleine weilte - traf ich viele. Eine ehemalige Schule - heute ein Seminarhaus mit vielen Gängen, Räumen, Zimmern .... und ich hauste seinerzeit ganz am Ende eines sehr langen Ganges, durch den immer laufen mußte, wenn ich mal mußte - die sanitären Anlagen waren am anderen Ende des langen Ganges.
Wunderte mich manchmal - daß ich keine Angst hatte so allein in diesem Haus. Als Kind wäre das noch ganz anders gewesen ....
In der Küche und auch in anderen Räumen des Hauses erwischte ich manchmal die Hausgeister als Schatten - bevor sie sich verzogen. Oder auch einfach stehenblieben.  
Manchmal erzählten mir Gäste - sie hätten da sowas bemerkt. Und ich nickte und meinte: Ja - habe ich auch schon. Die wohnen hier.

Nicht weit entfernt vom Gebäude befand sich eine Ruine eines ehemaligen Internates mit verwildertem, einstigem Garten. Da war noch einiges "lebendig" - und ich bekam es manches Mal zu spüren in meiner Kammer. Irgendwann holte ich mir einen kleinen Fernseher - und sah darin fremde Gesichter - vorzugsweise das Gesicht eines jungen Mannes. Roch ständig frische Katzenpisse aus den Bodenritzen - bis ich mal nachfragte bei den Kollegen wegen dem Geruch: Ja - da wäre einer in dem Raum einst gestorben, ein junger Mann - und der hatte eine Katze.

Nein, ich bin kein "Medium" oder sowas - nur manchmal offen für das, was scheinbar  offensichtlich auch außerhalb von "Zeit" existiert. Wie alle anderen sicher auch.  So es einfach wahrgenommen wird.

Hier - habe ich schon seit vielen Monden so ein "Gefühl" - als wären unten vorm Haus auf der ehemaligen, vielbefahrenen Eisenbahntrasse ganze Scharen von unerlösten Geistern auf der Wanderung. Hatte schon manches angedacht, mich über die Geschichte hier zu informieren, die eigentlich schreit. Über die seltsame Ruine einst bei Buddhistens habe ich damals auch irgendwann Nachforschungen angestellt - ein alter Mann aus dem nächsten Dorf hatte einiges dazu aufgeschrieben und ich habe ihn angerufen, um ihm zu lauschen. Er schickte mir freundlicherweise seine Aufzeichnungen in Kopie. Und vermutlich hatte er nicht mehr wirklich damit gerechnet - daß sich irgendjemand nochmal dafür interessiert.

Später fand ich mich in einem Keller der Kolonie noch in einem ehemaligen Luftschutzbunker wieder - und zündete als erstes eine Kerze an für die unerlösten Geister, die dort hockten. Ließ mir von meinen einstigen Nachbarn die Geschichte des Hauses erzählen. Und lüftete da unten in den langen, feuchten Kellergängen erst mal durch. Kurz darauf kam die neue Besitzern und das ganze Haus wurde vom Keller bis zur Spitze komplett neu gemacht.
Ich dachte nur bei mir - selbst Schuld, Sati - hast Du Dir selbst eingebrockt - weil Du die schlafenden Geister geweckt hast.

Und seit ich hier bin - passiert wieder sowas. Habe mir die Geschichte dieses Ortes erzählen lassen von denen, die sie noch kennen. Nachdem ich so seltsame Empfindungen hatte. Das "quer stehende" Haus gegenüber war mir schon gleich zu Beginn eine Art Dorn im Auge - aber ich hab´s mal übersehen, denn ich wollte ja gerne hier einziehen.  Jetzt - ist nur noch ein einziger von vielleicht neun Parteien übrig - und es wird vom Keller bis zum Dach neu gemacht.
Ja, sicher - alles "Zufall". Klar - in einer materialistisch ausgerichteten Welt - die nicht an ein "Ganzes" glaubt und das Leben nur noch in sinnfreie Einzelteile zerlegt - sicher.

Seit Wochen habe ich in der Nacht Besuch im Schlafgemach. Ich wache auf - und weiß, daß da etwas anwesend ist. Kann es nicht immer sehen. Und hatte manchmal auch ein schlechtes Gefühl dazu - dann mache ich einfach das Licht an und stehe mal kurz auf - um gleich danach wieder einzuschlafen.
Heute nacht wieder - aber ich habe nicht mal das Licht angemacht, sondern nur ins Dunkle geschaut und nachgespürt, wie die Intention ist. Die war - sanft und friedlich. Und so sagte ich mir und dem anwesenden Wesen: Gut - dann bist Du eben hier - aber ich werde jetzt weiterschlafen. 

Die Geister scheinen mir freundlicher zu werden. Und ich hatte kein schlechtes Gefühl mehr. Eher dieses, daß sie nun gerne gehen wollen. Und nach einem sanften Schubs dürsten. Versehentlich Hängengebliebene ... und davon gibt reichlich im Lande.

Wie oben schon beschruben - bin ich auch nicht die einzige, die sowas wahrnimmt. Traf schon auf einige andere - einmal sogar auf einen uralten Pilgerweg, der mitten durch einen großen Garten ging - und die Gartenfee hatte denen diesen Weg quasi architektonisch freigehalten - mit Steinen begrenzt. Das war der "positive Geisteranteil" in dem Garten - daran grenzte ein Waldstück, in dem die Nazis unschuldige Menschen reihenweise zu erschießen pflegten einst.  Und ich bin sicher - daß alles kann mensch noch heute spüren. Fast bin ich sicher - daß hier unten vorm Haus viele "Abtransporte" gen "KZ" und Tod  stattfanden. Werd´s noch erfahren ....

Ja - naiv wie ich meistens war - habe ich öfter mal meine Räume für diese Energien aufgemacht. Und andere Menschen auch. Einer erzählte mal, wie er auf einem Friedhof quasi den "Wegweiser" gemacht hat - für lange Schlangen von Geistern, die noch nicht rübergemacht hatten. Er habe dort gestanden wie eine Art Verkehrspolizist und sowas gesagt wie: Hier lang! Komm hier lang - keine Angst .... 

Gerade in Deutschland - und ich sage bewußt nicht "BRD", denn das ist eine ganz andere Geschichte - gibt es noch viele festsitzende Energien, die gerne gelöst werden wollen - glaube ich jedenfalls.
Und im Grunde spricht auch gar nichts dagegen - an der "Er-" Lösung mitzuwirken - wie auch immer. An der Lösung - von festsitzenden Energien. Mit Beifuß übrigens - das beste Kraut für alles Dunkle, was licht werden möchte - und mit Liebe. Allein der Beifuß - genügt schon - falls gerade keine Liebe da ist.

Die "Alltagsgeschehnisse" der vergangenen eineinhalb Jahre hier - der ganze Haß und die Destruktionen - sind sicher verwoben mit all dem. Wenn ich auch ncht wirklich sagen kann - wie genau. Nur - es ist. Wirkt nach. Und will gelöst werden.

Sch....ade nur - daß ich immer wieder in solche Gegenden tappe.
Oder - sind die etwa überall?

Also - nochmal zu "Besetzungen" - eigentlich kein Grund zur Sorge. Denn diese können nur solange wirken - wie mensch sich auch zur Verfügung stellt. Ein schlichtes "Es reicht" - reicht, um ein Ende zu setzen.

Sonntag, 19. Januar 2014

Höher, schneller, weiter ...

.... auch im sogenannten spirituellen und/oder esoterischen Bereich.
Wo wollen die denn hin? - frage ich mich manchmal.
Was ist denn genau Weiter-Entwicklung?
Also - Jetzt!
Ich habe da soviele Fragen ....
die mir niemand beanworten kann.
Höher, schneller, weiter - kann jedenfalls nicht die Antwort sein.
Und jetzt - schon gar nicht.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Kommt öfter vor - als mensch denkt ....

.... heute erfahre ich, daß solche Situationen der sinnlosen Anfeindung in nachbarschaftlichen Umgebungen wohl sehr viel öfter vorkommen, als ich es mir früher mal hätte träumen lassen. Aha .... oder habe ich einfach nur viel vergessen im Laufe der Jahre? Kann gut sein.

Tatsächlich hatten wir schon als Kinder auf dem grünen Rasen hinterm Haus nie wirklich Frieden vor irgendwelchen bärbeißigen Menschen, deren größtes einziges Hobby es schien, sich über uns aufzuregen. Dabei waren wir artig - hatten denen gar nichts getan. Keine Tomaten auf ihre Balkone geworfen oder sonstwas. Außer, daß wir da waren. Und spielten, wie Kinder es eben tun.

Immer war irgendjemand da, egal wo ich bislang gewohnt habe, dem irgendwas nicht paßte. Immer gab es irgendjemanden, der was quer stehen hatte. Manchmal war ich es auch selbst - in späteren Jahren, als nicht mehr ich die Parties veranstaltet habe, sondern wegen solcher nicht zum Schlafen kam.

Ja - eigentlich war immer irgendetwas. Nur das mit dem Destruieren hier - schien mir neu. Allerdings fällt mir nun auch wieder ein, daß mir einst locker drei Mal die Autoscheibe eingeworfen worden wurde in der Kolonie einst. Aber von definitiv unbekannter Hand, da gab es nichts persönlich zu nehmen.

Psychoterror fiel mir auch wieder ein. Eine sehr häßliche Zeit, als mir ein völlig Verrückter gar androhte, mich umbringen zu wollen.  Er soll einmal in der Nacht vor meinen Fenstern herumgebrüllt haben - er würde mich umbringen und gleich das Haus abfackeln - haben mir die einstigen Nachbarn am nächsten Tag erzählt. Auch, daß er fleißig Wackersteine geworfen haben soll ....

Ich hatte gut und fest geschlafen und nichts von alledem mitbekommen. Allerdings wochenlangen sehr üblen Telefon-Bedrohungsterror. Eines Tages steckte mir ein guter Freund das "Filofax" des Verrückten zu, der hatte es in einer Gaststätte vergessen, wo der Freund hinterm Tresen stand. Ich nahm es gerne und ging schnell alles kopieren, um es dem Freund dann zurückzugeben. So fiel es dem Verrückten gar nicht auf. Damit ging ich dann zur Polizei und zeigte den an. Im Filofax fanden sich sehr krude Zitate aus einem sehr bruutalen Film - der mir bis heute unbekannt bleibt in den Einzelheiten.
Und eine Menge nützliche Adressen.
Auf der Polizeiwache stellte sich u.a. anhand dieser Adressen heraus - daß er schon einigen Frauen derart nachgestellt hatte und allen versprochen hat, sie umzubringen. Die Herren Polizisten waren nicht nur freundlich - sondern auch unverhohlen gehässig nach dem Motto: Tja - selbst schuld - wenn Sie sich mit so einem eingelassen haben.  Das war mir aber widerum - herzlich wurscht - und ich bestand auf meinem Anliegen.

Kurz darauf war der Typ weg - ausgewiesen - es war ein Ami. Mit "Armee-Psychose".
Gute Kumpels haben damals wacker mit mir Nachtwache gehalten - manchmal schien es fast, sie hätten noch mehr Bammel vor dem, als ich. Dazu noch vor einem gerade überlebten, gewalttätigen Ex, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Und ich selbst war wohl auch nur so mutig und entschlossen - weil ich zwei Katzen zu beschützen hatte. Da wäre niemand an mir vorbeigekommen ...

Tja - ich stelle also fest: Eigentlich gar nicht so neu, auf Verrückte zu treffen. Hatte es nur lange erfolgreich vergessen, in glücklicher Ermangelung von weiteren Anlässen.
Heute erfuhr ich dann am Rande von jemandem, der es gut weiß, daß das sehr sehr häufig vorkommt. Und wie schwierig es ist - Recht zu bekommen - auf normalem, offiziellem Wege.
Vor dreißig Jahren haben wir das alles ohnehin anders geregelt - quasi intern, schön geborgen in großen Rudeln. Da waren alle sofort da - wenn jemand zu Unrecht angegangen worden war. "Ehrencodex" ...
Und jetzt - rege ich mich mal wieder ab.
Denn: Ich habe schon ganz andere Situationen gemeistert und "überlebt" - als diese hier. Dazu bin ich auch nicht als Person angegangen, habe im Gegenteil schon lange "meine Ruhe" hier.
Lasse mich nur immer mal wieder "involvieren" - wenn die anderen Leute angegangen werden. Eine Art "Gerechtigkeitsneurose" vielleicht? Oder wie Jesus es angeblich gesagt haben soll - irgendwie so war das doch: "Was Du dem geringsten meiner Brüder antust - hast Du auch mir angetan." Wobei da glaube ich was Gutes gemeint war.

Gestern hatte ich also denkbar üble Laune im Nachgang zum Vortag - als hier mal wieder etwas sehr Widerliches und Hinterfotziges geschah, was im Grunde gegen Andere gerichtet war. Allerdings weiß ich inzwischen auch aus vielen Jahren des Reisens auf diesem Planeten - daß solche Leute keine Hemmungen haben - gegen jedes vermeintliche "Opfer" vorzugehen. Die riechen das ... wenn sich jemand anbietet. Und schlagen ihre Zähne rein.

Heute - geht´s mir also wieder prima. Der Ekel über die blutrünstigen Vampire ist überschlafen. Nein - ich hatte keine Angst um mich ... 
Sehe nochmal  - wie geschruben - daß es überall Verrückte gibt. Vernehme es auch noch von einem, der damit weit mehr zu tun hat, als jeder Andere. Fast würde ich - etwas sarkastisch - sagen - na, dagegen haben wir es ja hier noch richtig gut erwischt.

Und nun - genieße ich einfach mal wieder meinen Abstand zu dem ganzen Wahnsinn hier oben im Himmelsgeschoß - wo ich lange nicht alles mitbekomme - es sei denn, ich gehe zufällig gerade den Müll runterbringen, wenn mal wieder etwas Seltsames und äußerst Hinterfotziges geschieht, wie kürzlich.

Der Clan hat den Nachbarn seit ein paar Wochen verfolgt und ihm im Dorf aufgelauert .... um ihm dann kürzlich die Polizei auf den Hals zu hetzen - er würde betrunken fahren. Unter telefonischer Durchgabe des Kennzeichens und des Fahrtweges. Als ich runtergehe zur Mülltonne - haben sie ihn am Arsch und er muß blasen. Dummerweise - hat er tatsächlich etwas überm Level - und der Lappen ist erstmal weg. Er sieht´s gelassen - und meint, das sei eine gute Gelegenheit, um endlich mal was abzunehmen .... Aber seine Frau ist fertig mit den Nerven. Fühlt sich permanent bedroht - und bekommt ja auch so einiges an den Kopf geworfen von den immer noch hiesigen Spezialisten.

Merke wohl - daß das so eine Art Hilferuf ist, als sie mir das alles erzählen. Aber - was kann ich da schon zu sagen - außer: Laß es Dir am Arsch vorbeigehen!

Und was bitte sollte ich denn da tun? Ich bin schließlich eine "schutzlose, alleinstehende Frau" - kleiner Scherz, den ich gar nicht äußere - die sind ja wenigstens  noch zu zweit.
Schlage also als Pragmatikerin vor  - sich bei Bedarf einfach mal vor die hinzustellen und laut "Buh" zu rufen - wenn mal wieder was ist. Liegt aber nicht jedem .... Ich meinerseits - bin entschlossen, im Bedarfsfall hier einen rechten Veitstanz aufzuführen, falls die mich blöd anmachen sollten. Ich würde die ganze Siedlung zusammenbrüllen. Einfach nur so - zum Dampf ablassen. Tun sie aber nicht - weil sie von Haus aus feige sind. Hinterfotzig eben.

Hab ja schon mal sehr laut rübergerufen, als sie tuschelnd da standen - und "unauffällig laut" meinen Namen fallen ließen. Zack - ham sie doof geguckt und waren weg ....
 
Ne - ich kann da nicht wirklich helfen. Gerade mit Psychoterror - muß jeder seinen eigenen Umgang finden. Und draus lernen, was zu lernen ist. Zuvorderst - nicht die eigene gute Energie an solche Leute abzugeben. Was mich betrifft - habe ich wohl noch gründlicher zu lernen - nicht die seelische Last meiner Mitmenschen auf mich zu nehmen. Das macht mich am meisten fertig - wenn jemand sich fertig machen läßt - von Arschlöchern.

Dienstag, 14. Januar 2014

Hummeln im Hintern ...

... heute morgen.
Tja - frag mal das Leben - woher sowas kommt?
Kann sein, daß Du viele Monde und Äonen lang brach liegst - und dann plötzlich - wieder Feuer in Dir spürst?
Wie kann denn das sein?
Wo kommt denn das her?
Wer will denn das wissen?
Ich weiß es ja - auch - nicht.
Und ich mach es mir so einfach - wie es eben geht:
Ich überlass es den Göttern!
Nein - natürlich würde ich sowas nie laut sagen in diesen Zeiten - oder?
Doch schon.
In den vergangenen Jahren sind ganze Eisschichten aufgebrochen - was "sowas" betrifft.
Habe mich viele Jahre lang immer recht zweifelnd gefragt - was ist denn mit diesem ganzen Gerede über "neue Zeiten" eigentlich gemeint? Und wo bleiben diese bitte - konkret? In einer Welt - die Menschen gerne zu technischen Arbeitsameisen wandeln möchte? Also hier Betonung auf "technisch" - Arbeitsameisen gibt es ja schon ewig. Und in Zeiten - in denen sich "Menschen" freiwillig durchimpfen und mit Smartphones etc. betäuben lassen?
Die Antworten sind einfach - und sehr offenbar:
Ich lasse mal die neugierigen Kollegen am Halteplatz mein Wasser probieren ... die haben mich schließlich neugierig danach gefragt. Und - schmeckt´s? Ja - schmeckt trefflich. Und trefflich frisch und erfrischend.  Der eine scherzt noch: Mensch - das gibt soviel Energie - da werden wir immer im Kreis fahren!
Ich halte nicht zurück - wie es sich damit verhält. Es ist Vollmond-Wasser - und wurde vermutlich sogar betanzt von der Frau, von der ich es immer bekomme. Ich deute einen derartigen Tanz kurz an und gestehe - ich habe keine Ahnung, wie sie es genau bezaubert. Aber im Anschluß kann mensch es quasi homöpathisch über viele Monde immer wieder neu ansetzen - und so schmeckt es eben - wie dieses hier. Ich muß eh mal wieder einen neuen Ansatz holen bei der guten Fee - und ich bring dann demnächst mal einen mit. 

Als ich meinen Auftrag habe und losfahre - höre ich noch, wie der eine zum Anderen sagt: Und - merkste schon was? Aber - nett ...
Und da liegt der Hase im Pfeffer - über sowas konntest Du vor Jahren nicht einfach sprechen.
Heute aber - kommen sie - und fragen von sich aus.
Fragen nach - probieren - und staunen.
Übrigens - alles komplett unesoterisch ....
Ein paar Scherze müssen noch gemacht werden - das geht alles völlig in Ordnung.
Dennoch - ist Neugier da.
Ich hab da nichts weiter zu tun - als ihnen den Geschmack anzubieten!

Ich geh sicher nicht hausieren - wie geschruben - die hatten mich gefragt nach dem Elixier. Und ich antwortete zunächst auf den Kommentar des Kollegen: Oh - lecker Rotwein (wegen der grünen Glasflasche)  mit "Neinnein - selbstgebrannter Schnaps .... das Elend hältst Du ja nur besoffen aus .... "
Für mich aber war es interessant - wie neugierig die waren - auf das gute Wasser!
Und der eine von beiden - kommt ja quasi aus "meiner Familie" - und kann sich mit seinen vier Kinderchen auf diese Weise eine Menge unnötige Kosten für "Gerolsteiner" oder Ähnliches sparen ...

Ja  die Zeiten sind weit offener - für Altes!
Alt-Bewährtes.
Und das gibt mir - manchmal - echt Feuer unterm träge-gewordenen-Elektronik-Technik-Arsch ....     

Balsamisch, die Dame ....

.... die da - erleichtert und neugeboren nach einem Schlaganfall - in die Limousine fällt.
Eine sehr schöne Frau. Und ich weiß - ich hab die schon mal vor einigen Monaten gefahren - als sie noch ganz anders aussah - und wirklich an-geschlagen war.
Heute aber - staune ich, daß sie wieder so schön ist, wie sie sein soll. Klingt komisch? Schöne Menschen braucht das Leben. Von innen heraus quasi. Und sie erfreut mich einfach - weil sie wieder gut bei sich ist.
Es geht nur um die Ecke - aber ihre Botschaft ist Gold wert: Es wird so schön bleiben - wie es gerade ist.
Und es wird kein kalter Winter mehr kommen.
Ich bedanke mich bei ihr.
Von Herzen.
Sage ihr - daß sie eines der sehr raren Exemplare ist - die nicht Übles herbeiunken.
Und daß ich gerne unterschreibe - was sie da eben von sich gegeben hat!

Eine sehr schöne Frau.
Mit sonnigem Naturell.
Freut mich - sie wieder so fit zu sehen.   

Das leere Haus gegenüber ....

... steht für mein langjähriges Baustellen-Trauma.
Der alte Mann und sein Hund sind weg. Sie sind ins Nachbardorf gezogen - glücklich und zufrieden. Ich verabschiedete mich letzte Woche noch - von diesem mir eigentlich Fremden, der aber doch jeden Morgen irgendwie da war - weil er halt gleich gegenüber wohnte und auch immer früh auf war. "Gewohnheits-Augenblicke"  eben. "Ach ja, der ist auch schon wieder am Start". Nu isser weg .... nach über dreißig Jahren in dieser Wohnung.
Staunte noch letzte Woche beim "Abschiedsgespräch" - wie seine Augen funkelten. Und dachte bei mir sowas wie "Wenn Du in seinem Alter noch so lebendg und vital sein solltest - kannst Du Dir nur gratulieren!"

Komisch - wie Mensch manchmal die lapidaren "Gewohnheiten" vermißt. Sowas wie diesen alten Mann, der an jedem frühen Morgen drüben am Start war - und unermüdlich unterwegs mit seiner alten, hübschen Hündin.

Heute stellte ich fest - kein Grund für ein erneutes Baustellen-Trauma. Die haben da gearbeitet und grundrestauriert - aber hier kommt kaum etwas davon an. Hallelujah! Immer wieder - viele alte Geschichten, die sich melden - auf die ein oder andere Weise - und dann doch endlich verabschiedet werden dürfen. Danke!

Kleiner Praxistest zum zweiten ....

... im neuen Jahr aus der Abteilung "Energievampire".
Bei einem Täßchen Kaffee, zu dem ich eingeladen bin, berichten die Nachbarn von erneuten "Vorkommnissen" hier - mit den "noch-hier-weilenden Energiedieben". All das ist glücklicherweise völlig an mir vorbeigelaufen. Und immerhin: Es wurde nichts weiter destruiert.

Der Clan fährt seit ein paar Tagen dem Nachbarn hinterher, wenn der ins Dorf fährt - und fotografiert den dort ??? Der hat aber viel dazugelernt in der Vergangenheit, nämlich: Sein naturgegebenes, sehr lebendiges Temperament gut im Zaum zu halten und gar nicht mehr zu reagieren.

Ich staunte neulich nur kurz über deutlich sichtbare Reifenspuren auf dem Grünstreifen vorm Haus - da ist wohl jemand mit seinem Auto durchgebrettert. Hatte aber nicht weiter darüber "nachgedacht". Heute erfahre ich, daß der Kindmann, der von der Energie anderer Leute lebt, mit dem Auto brachial ein paar Mal da lang gefahren ist, vor und zurück ??? Und daraufhin angekündigt haben soll, er würde jetzt die Polizei rufen und Anzeige erstatten - gegen die Nachbarn ???

Klingt das wirr - oder wirr?

Ich frage also: Ja - jut. Und wat is jetzt passiert? Worum geht´s - genau?
Mir wurde ja angekündigt - es gäbe neuen "Terror" im Haus.
Und die Nachbarin meinte eingangs: "Die wollen uns fertig machen."

Hmmmhh  .... ich kann mich gerade gar nicht aufregen. Und will auch gar nicht.
Gut! Habe ja auch was dazugelernt durch diese seltsamen Geschichten hier. Sogar eine Menge.
Quasi nochmal eine Art "Verdichtung" von allen Energievampiren, die mir so in den vergangenen 50 Jahren begegnet sind - und auf die ich selbst immer wieder reingefallen bin. Mal mehr, mal weniger.

Ach ja - es wurde ja doch noch was destruiert, ein Stück Kabel von einem Telefon-Verteilerkasten.
Die Telefonfirma ist inzwischen mehr als bedient - die waren ja sooo oft hier ..... das hat die ein Vermögen gekostet und die sind nun sehr böse.

Ich habe mich also heute in keiner Weise mehr "anfixen" lassen - aber einen sehr "praktischen" Ausflug werde ich noch machen, gemeinsam mit dem Nachbarn. Hab´s selbst vorgeschlagen. Da helfen nämlich nur Fakten. Und die werden wir nochmal hübsch gesammelt vortragen an der entsprechenden Stelle - damit jedes zerstörte Kabel, jeder zerstochene Reifen, destruierte, sehr teure Heizungskessel, Waschmaschinen etc. fein sauber aufgeführt sind.
Lächerlich machen können wir uns eh nicht - denn es liegen ja schon reichlich gesammelte Werke vor an entsprechender Stelle. Außerdem habe ich da keine Berührungsängste .... auch das zerschnittene Weihnachtsdeko-Beleuchtungskabel wird mit aufgeführt - immerhin ein 30 Meter Kabel für den Rasenmäher. Und sogar die mehrfach zerschmetterten Glühbirnen für die hiesige Außenbeleuchtung werden vermeldet.

Habe gelernt - daß es manchmal einen sehr langen Atem braucht, um zu einer Art "Recht" zu kommen. Und ich denke auch, wir tun den Leuten schon mal unbekannterweise einen guten Dienst - die in Kürze das Vergnügen haben werden mit ihren neuen Nachbarn. Sicher wird das nicht aufhören - egal wo.

Verstehen kann das keiner. Und das habe ich schon lange nicht einmal mehr ansatzweise versucht. Sowas kann mensch nur nehmen, wie es ist - und sich ggf. um eine potentielle Schadensbehebung kümmern. Auch hier mit langem Atem - ich meinte neulich noch zur Nachbarin - ich habe ja noch etwa 50 Glühbirnen oben, kein Problem also.

Sehe das mit dem langen Atem und dem "Recht haben oder bekommen" ja auch beim Unternehmer, der neulich vor Gericht war, wegen "seinem Parasiten". Recht haben und Recht bekommen - baucht viel Geduld.

Den beiden Süßen im Haus konnte ich heute nur mehrmals wiederholt die Botschaft weitergeben: Ignorieren. Einfach ignorieren. Nicht mal mehr mit dem Arsch angucken! Das ist ja alles schlimmer - als jeder Kindergarten.
Aber - es muß eben auch jeder auf seine Weise damit umgehen. Jeder hat etwas für sich zu lernen in solchen Situationen. Und der eine regt sich auf - und gibt sein Blut so weiterhin an die gierigen, hungrigen, eigenblutarmen  Vampire - und der andere läßt es irgendwann lieber sein.

Sie hatten auch schon angedacht, zu flüchten für die verbleibende Restzeit. Sind ja freie Rentner. Hatten sogar schon telefoniert und die optionale Lokalität gecheckt .... bis sie wohl selbst gemerkt haben, daß sie gerade vor etwas weglaufen wollen - vor dem wegzulaufen sich nicht lohnt. Hätte es wohl auch gut verstanden - und sicher "überlebt" ... Mich kann man ja ganz gut alleine lassen - wie die meisten Zwillingssonnen - schon von klein auf - wir haben genug zu tun. Aber sie sagten: Sie wollen das Haus nicht alleine lassen. Interessante Anmerkung für mich ... muß ich nochmal drüber "spiritualisieren".  Und die demnächst Hinzukommenden hatten wohl auch sowas angemerkt - sie mögen um Himmels willen nicht das Haus alleine lassen - in das die demnächst einziehen wollen.

Morgen kommt endlich mein Beifuß = "Moxa" .... und dann werde ich mal hübsch alles noch verbliebene Übel  ausräuchern hier - was noch in den letzten Winkeln und Ritzen verkrochen ist. Die Lieferung hatte sich erheblich verzögert - eigentlich sollte es bereits zum neuen Jahr passiert sein. Riecht übrigens sehr nach Marihuana ....vielleicht singe ich ein Liedchen dazu und tue mal so, als wäre ich völlig "stoned" (huch - was hat eigentlich Marihuana mit Steinen zu tun ... anderer Post ...) - unzurechnungsfähig also - und genieße den Freibrief.

Ich plädier(t)e hier ja schon länger für rein pragmatische Vorgehensweisen. Akribisch jeden noch so kleinen Fliegenschiß neben den großen Haufen zur entsprechenden Sammelstelle bringen ..... denn diese wartet auch schon lange auf ihre "Gelegenheit".

Der süßen Nachbarin teilte ich also mehrmals mit: Hallo! Du läßt Dich immer noch "anzapfen" von denen - laß das doch sein. Atme halt gut durch, bevor Du möglicherweise mit denen kollidierst. Und wenn wieder mal was ist - kannst Du gerne raufkommen und Luft ablassen.

Für mich - sind die schon lange weg. Mental. Ausgeblendet. Vergangenheit - und eine seltsame, komprimierte Lektion. Kann sein - daß sie noch was destruieren. Muß aber nicht.  Ich werd´s ja erleben - so oder so.
Aber was ich nicht tun werde - ist, mich in deren "Bannkreis" begeben, in dem sie sovielen Anderen ihr Blut absaugen. Was für selten arme Wesen eigentlich! Ja - eigentlich können die einem fast leid tun - und da sind wir uns einig, der andere "Praktiker" und ich.
Naja - eigentlich sind wir auch sehr emotional gelagert - aber, wenn es nötig und geboten ist - durchaus kühl und pragmatisch. 

Praxistest also auf jeden Fall gelungen heute. Trefflich sogar.

Sonntag, 12. Januar 2014

Kurz was zu Hamburg und der "Polizei-Zone" ....

... die heißt ja anders, aber ich nenne die mal lieber so.

"Gefahrenzone" - war glaube ich das "Parole" ....

Das - scheint mir doch ein recht offensichtlicher Praxis-Erstversuch - im Rahmen von länger schon nur in Konserven erprobten Übungen - die ja europaweit seit langem laufen ("Eurogendforce" heißt dat ... hat auch keiner gewählt? Oder doch?).

Also quasi der erste Praxis-Testlauf in der besetzten Republik Deutschland - zum Schauen, wie es denn so läuft, wenn die Polizei - die "Autorität" - die "Staatsgewalt" - oder wie der ganze nicht legitimierte Apparatschik sich auch immer nennt - das aufbegehrende Volk einzingeln soll.
Ausgangssperren bei uns hier? Niemals ... würden die siebzig Prozent sagen, die die etablierten Parteiendarsteller wählen. Und was ist das bitte - wenn Anwohner und andere Bürger "wahllos" in einer scheinbaren Gefahrenzone kontrolliert und gecheckt werden?

Wie gesagt - für mich, für meine Wahrnehmung - hier ein erster Praxis-Feldversuch in Hamburg.
Mal gucken - wie die Vasallen drauf reagieren.

Und - statt mit Revolution - reagieren die Vasallen mit einer Kissenschlacht.
Irgendwie - plüschig.
Und gar nicht mal verkehrt ..... geradezu absurd.
Aber nett absurd.
So - ändern sich die Zeiten.

Dennoch - immer - opjepaß!
Wie gesagt - für mich ist diese Polizei-Verordnung in H(a)H(a) nur ein Testballon .... und ich wundere mich - daß da noch nichts zu verlautbaren ist auf den einschlägigeren Seiten im Netz, die doch sonst so laut sind.
Anders gesagt: In HH - schaun sie mal - wie weit sie die Schäfchen - schon - problemlos - in Arealen halten können. 
Und zur plüschigen Kissenschlacht gibt´s gleich eine Lawine von "Schwulen-Antidiskriminierungs-Zeugs" auf allen Zwangsabgaben-Propaganda-Sende-Anstalten - die keinen Menschen wirklich interessieren.

Achja - und natürlich noch ein paar gepuschte Feindbilder, die aber auch unter "Diskrimierungsverbot" propagiert werden - pöse Osteuropäer, die hier "sozialschmarotzen" wollen .... genau - die sind natürlich, wie schon immer, das Übel .... nicht etwa die Großkonzerne und die angeschlossenen Banken - die gerade ein "Freihandelsabkommen" hinter verschlossenen Türen aushandeln  - um den Rest der Welt endgültig zu "fracken" .....
 
Neulich gehört - eine treffliche Parabel dazu -
"bei jeder Wahl wählen die doofen Wählschafe lediglich die Farbe des sie umgebenden Zauns" - in dem sie weiter gegen die anderen Schafe blöken - sag ich dazu - aber nie über den Zaun hinausschauen.

Polizeiuniformen seit wenigen Jahren blau .... nicht mehr grün ... interessiert eh kein Schaf.

Brise statt Krise - und Mars ...

Der Start aus dem Urlaub in die Limousine war - einfach nur Scheiße.
Erst drei Stunden in die Werkstatt zu Daimler - sehr nette Leute, aber die zahlen ja nicht meine Miete - und die erste Fahrt um halb Zwölfe statt in der Früh, einmal vom Friseur ums Eck für etwa 5 Euro.
Der ganze Tag sehr schweigsam - im Einvernehmen mit den Gästen. Freundliche Begrüßung, freundlicher Abschied - aber sonst Ruhe im Karton. Soweit das Positive.

Gestern etwas besser, morgen ist Möbelmesse und das machte sich schon bemerkbar.
Ja - gestern war´s ganz gut - und vor allem sehr "gesellig". Hatte mir morgens "spontan" Johanniskrautöl-Kapseln besorgt, die sind gut für Durchlichtung von innen. Und am Nachmittag staunte ich über meine eigene Redseligkeit. Vermutlich akuter Johanniskraut-Schub .... Scherzte mit ein paar Leuten ausgiebig über die "Stadtplanung" - die offenbar keine ist. Der jüngste Schilda-Streich hier war ja, daß die neue U-Bahn unterm Dom abbremsen muß, weil der wackelt, wenn die zu schnell fährt. Das gibt es wohl sonst nirgendwo.

Ein sehr sympathisches Paar aus Norddeutschland fiel mir in den Innenraum - "gute Fahrt" für mich, so ich sowas überhaupt noch behaupten möchte in dem maroden Gewerbe.  Jedenfalls hatten wir etwa 20, 30 Minuten Zeit für ein Gespräch, welches sich zügig ergab.

Nein - Norddeutsche sind überhaupt nicht wortkarg - im Gegenteil. Das ist ein Gerücht - und der Mann meinte, daß soll auch so bleiben, damit nicht allzuviele Menschen in Ostfriesland einfallen und die Beschaulichkeit dort durcheinanderbringen.

Die Frau meinte - sie fände es fürchterlich in der Stadt - viel zuviele Menschen. Ich stimmte gerne von Herzen zu. Gilt übrigens für weite Teile des viel zu dicht besiedelten hiesigen "Bundeslandes". Selten hast Du irgendwo mal eine Insel der Beschaulichkeit. Und in der Kolonie ja schon gar nicht ....

Schnell waren wir im Gespräch wieder im weitläufigen, seelentrostspendenden Norden - und ich hörte mich sagen: Da will ich gerne noch hinziehen im Leben - da hat es mich schon immer hingezogen. "Dann tun Sie´s - jetzt" sagt die Frau daraufhin.

Woran es hapern würde? Nun - ich schiebe einige Argumente und (alte) Geschichten vor, zuvorderst natürlich die existenziellen Faktoren - aber sie läßt die alle nicht gelten. Gut so! Ganz in meinem Sinne. Ein feiner, blankpolierter Spiegel - für Ausreden, die alle nicht wirklich wichtig sind, wenn etwas wirklich sein will. Und ich selbst gehöre ja auch zu denen, die es gar nicht mögen, wenn jemand ständig ein "Ja, aber ...." vor sich herträgt.

Schnell kommen wir drauf - daß wir einiges gemeinsam haben - zuvorderst unsere Begeisterung für "Jin Shin Jyutsu" und andere sanfte Heilweisen - zuvorderst für "Selbsthilfe". Im Gespräch werde ich freundlich vom Leben an Einiges erinnert, was ich gelernt habe - und was durch diesen schlechten Limousinen-Trip brachliegt. Die beiden muß der Himmel geschickt haben - als im Außen ergänzende, freundliche Erinnerung. Und die beiden sagen das sogar so - das wäre wohl kaum ein Zufall, daß sie ausgerechnet in meinem Taxi gelandet wären.
Ist es wohl nicht - und ich freue mich über eine derart angenehme Begegnung. Und trockenen friesischen Humor vom Mann.
"Gesprächsschnittstelle" war Papenburg. Da war ich mal ... war ja eh oft da oben, und immer gerne. Vielleicht ist ja Papenburg ein Zauberwort? Mal ausprobieren ....
Da hat der Mann ein Konzert von "BAP" gehört - als Vorgruppe vom alten Mikrophon-Krampfer Joe Cocker. Und er war begeistert! Was denn der Nideggen so machen würde jetzt, nach dem Schlaganfall? Oh - dem geht´s wohl wieder ganz gut ... Aber lachen muß ich - er würde doch kein Wort verstehen von dem kölschen Genuschel des Herrn Nideggen. Denn - dat versteh isch ja nisch mal alles, wat der da singt. Wär egal gewesen - wegen der guten Atmosphäre ....
Tja - plötzlich also wieder Sehnsucht nach Papenburg bzw. dem weiten Norden mit den fliegenden Wolken. Und nach der rechten Brise.
Und: Brise reimt sich gut auf Krise ....

Heute dann - Komplettausfall. Nach fünf Stunden habe ich zwei Fahrten und einen Umsatz von nicht mal zwanzig Euro. Die Hälfte davon ist mir - abzüglich "Sozialabgaben" (hallo? wat soll mensch denn da noch von abgeben ...)
Ich entscheide - daß das entwürdigend und zutiefst unsinnig zermürbend ist - und höre auf. Rufe den Geschäftspartner an und teile ihm das mit - für den Fall, daß der mir unbekannte Nachtfahrer früher übernehmen möchte . Und - daß es so nicht weitergeht mit den Wochenendschichten - jedenfalls nicht für mich. Muß mal drüber schlafen .... wenn das für ihn nicht ok ist, kann er mich ja feuern. So - geht´s aber nicht mehr weiter.

In der Tat - ist es entwürdigend, morgens um sechs oder früher aufzustehen für ein solches "Erfolgserlebnis". Es ist sehr entwürdigend, für ein "Stundensälar" von vielleicht 1,80 Euro draußen zu sein auf häßlichen, lärmenden Straßen und in Gegenden, in die Du freiwillig gar nicht gehen würdest. Es ist entwürdigend - jeden Tag nichts weiter tun zu können, als abzuwarten ....  sagt mein Mars. Und der ist stinkwütend. Wobei ich ihm nur völlig Recht geben kann!

Allerdings wende ich auch ein: Mein lieber Freund - Du hast Dich verändert! Früher mal warst Du es doch - der auf Teufel komm raus diesen ganzen Schwachsinn durchgezogen hat - bis zum bitteren Ende und so oft weit darüber hinaus! Nie hat ein "8-Stunden-Tag" gereicht - es mußte nach der Arbeit noch abends studiert werden auf der Uni - und dann noch zuhause weitergelernt werden bis in die Nächte - oder bei Buddhistens locker eine 80, 90-Stunden-Woche runtergerissen werden - alles "freiwillig", ohne Salär - jederzeit bereit und verständnisvoll, falls einer in der Nacht noch was zu brauchen glaubt - oder einer an die Tür klopft. Selbst beim Trommeln - war nicht Ruhe, als die Hände bereits mit Tüchern verbunden und blutig gespielt waren.
Und jetzt - gibst Du ganz neue Informationen? Von wegen "entwürdigend" ... und vieles Andere mehr?

So wütend ist er - über seine relativ "neu-entdeckte" Entwürdigung, daß er morgens Galle spuckt und würgt vor Zorn.

Im Urlaub übrigens nicht. Da war auch Saturn im Lot - also das Knochengerüst. Und die Muskulatur war in Ordnung. Der Chiron hat´s mir auch mitgeteilt - was ich ja eh schon sehr erleichtert merkte die ganze Zeit. 
Im Urlaub - oder besser während der dringend nötigen Auszeit habe ich ohnehin festgestellt - daß ich in keiner Weise krank bin - sondern sofort pudelgesund, sobald es mir gut geht. Was hier gleichbedeutend ist mit: Nicht mühselig und sinnlos beschwerlich einem Geld nachjagen, welches auf die Weise eh nicht kommt.

Habe also auch gleich mal diesen "Check-Up"-Termin abgesagt bei der chinesischen Ärztin. Den ersten hatte ich eh schon verpatzt - was ein gutes Zeichen von gesundem Widerstand war. Will ich nicht mehr .... daß irgendwelche Pillepalle-Blutwerte und anderes sinnfreies Zeugs untersucht werden. Ich will ein Ganzes bleiben.
Ein "EKG"  brauche ich eh nicht - mein Herz schlägt bestens und immer noch wie ein einst bescheinigtes "Hochleistungs-Sportlerherz" - schön langsam .... auch bei potentieller Aufregung. Und meistens - zu meinem Bedauern - ganz ohne Sport ... besonders aber auch mit Sport. Also: Herz - bestens!
Alles andere auch.
Ich lasse mich also erst wieder "abchecken" - wenn es wirklich dringend sein sollte.
Akupunktieren: Sehr gerne! Das schadet nämlich nicht - und macht einfach ein paar Kanäle wieder frei. Den Rest - muß mensch dann selbst beitragen, mit Lebensart.

Und seit ich das alles - wieder - weiß - und über diverse Malesten drüber bin - habe ich viel gelernt. Oder so: Anhand der Malesten - habe ich viel gelernt. Auch vieles neu - was ich früher schon mal studiert habe - aber jetzt eben am eigenen Körper. Und Geist.

Trotz einem komplett beschissenen "Limousinen-Tag" - sind alle Knochen weich und durchlässig, wie lange nicht mehr. Trotz finanzieller Hürden (Berge?) - bleiben Knochen und Muskeln weich. Und so darf es sein.

Als bei meinem akuten Hägsen-Schuss noch der "Unternehmer-Kollege" meinte "ob das vielleicht psychosomatisch sei" - hätte ich ihn gerne erschossen - aber er hat völlig recht gehabt und behalten.

Ehrlich gesagt - das "Leben" in der Limousine ist ja schon lange tot - und abgeschlossen. Und ich weiß das - nicht erst seit gestern. Und ich weiß es - auch trotz manchmal wirklich noch lustigen, sehr lebendigen und ganz guten Tagen ... wie ich gestern einen erlebt habe mit den feinen Menschen. Allerdings - dafür lohnt es sich sicher nicht, den Mars weiter in einem Rahmen zu belassen, der schon lange viel zu eng geworden ist - und derart Galle kotzen zu lassen.

Begegnungen - lebendiger und angeregter Art - hatte ich immer schon auf allen Wegen und kann ich ganz sicher jederzeit auch als Fußgängerin irgendwo in der Wallachei in mir fremdsprachigen Gegenden und auch mit Taubstummen erleben. Kenne es ja gar nicht anders ...

Oder so:  Diese stupid-sinnlose Warterei auf ein wenig Klimpergeld - jenseits jedes "Erfolgserlebnisses"  - vergällt mir mittlerweile eher gründlich solche an sich potentiell goldenen Begegnungen. Gut - mich dran zu erinnern.
Und: Nordische Brise - statt Krise.          

Mittwoch, 8. Januar 2014

Die "kosmische Vermelde-Sperre" ist aufgehoben ....

.... ich empfange wieder "Nachrichten". Also - aus dem Kosmos quasi.
Vor dem scheinbaren Jahreswechsel - in dieser Zeit "zwischen den Jahren (???)", in der ja soviele fleißig mit einem Vorjahres-Resümee beschäftigt sind und neue Vorsätze fassen - kam nix an bei mir. Oder so - war ich auf einer Art Rückreise durch viele Mythen-Äonen. Jetzt - ist der Empfang wieder besser. Und öfter mal heißt es: Deine neuen Lektionen - sind immer noch die alten, die noch nicht gänzlich gemeistert sind. Yassir Chadly und die "göttliche Antenne" also hier nochmal ....immer wieder neu. 

Yassir Chadly - changing his name into "Ricardo" .... 
Yassir Chadly - Suggesting "National Finger  Day" ...

Dienstag, 7. Januar 2014

Die sin zwar schon wat älter ....

... ävver nett.
"Wat es? Schon wat älter? Wie alt bis do dann?"
Er hat´s vergessen .... als er mir nochmal zwei, drei Sätze zu den demnächst Neu-Hinzukommenden im Hause sagt.
Lustig manchmal.
Er selbst ist gute zehn Jahre älter, als die, "die schon etwas älter sind" .... und ich erinnere ihn gerade gnadenlos und höchst amüsiert dran ....
Meine - mir geht´s ja ähnlich. Ich denke ja auch allzu oft noch, ich sei gerade mal zwanzig geworden.
"Do sühs do ävver jar nit no us ...." sät de.
(So siehst Du aber gar nicht aus ....)
So ist das eben mit dem "Alter" - alles relativ.
Und ich glaube, das wird noch sehr lustig hier demnächst ....

Langsam widerwillig wieder herausschälen ....

... aus dem Kokon. Schön warm, weich und dichtgesponnen, der Kokon. Köstlich lang-gedehnte zwei Wochen, die wie ein Äon scheinen.
Will ich denn wirklich wieder da raus und in die laute Welt zurück?
Natürlich nicht ..... aber die seidendünnen, hübsch glitzernden Kokon-Fädchen wickeln sich langsam wieder ab.
Natürlich will ich nicht wieder "zurück". Niemand, der mal weg war, wollte freiwillig wiederkommen - heißt es immer wieder von denen, die angeblich mal "drüben" waren für eine Weile. Manche Viele sollen gar als allererstes ein klar geäußertes "Scheiße!" von sich gegeben haben bei der Rückkehr.
Also: Langsam, Sati. Kleine Schritte - und kleine Freuden. Überraschungen.  
Humor braucht es - außerhalb des Kokons.

Am Morgen erstmals wieder zur wohltuenden Durchknetung. Alles viel besser - kein Wunder, war ja im Kokon, da heilt eh alles von selbst aus.
Liege auf heißem Fango, das ist fein.
Neben mir - lautes Blablablabla .... einer, der wohl nie still ist, erzählt dem armen Chiron von seinen Zahn- und Kiefer-OP´s über die Tage. Unmöglich, der Typ .... ich stöhne ein bischen, da höre ich weniger von dem Schwall. "Alles in Ordnung bei Ihnen, Frau Dings?" fragt daraufhin der Chiron rüber in meine Kabine. "Ja - alles prima. Ich stöhne nur ein bischen vor mich hin."
Daraufhin lacht der Typ, der da so laut von seinen Eiterbeulen im Kiefer gequakt hat zuvor: "Die stöhnt, weil se dat alles von meinen Zähnen jehört hat." Ob der doch noch was merkt? Jedenfalls muß ich jetzt über den lachen - immerhin trefflich erkannt! 
Netter, geerdeter Chiron. Schön - den im Anschluß an die Fango weitgehend schweigend wiederzusehen bzw. die wohltuend knetenden Hände zu spüren. Und schön - nicht lauter Unsinn reden zu müssen ....

Kurz darauf - unverhofft in die Kolonie fahren. Muß was Wichtiges abholen, bei sehr hilfreichen Menschen, und das geht nur noch heute - habe ich gestern erfahren. Also - geht da kein Weg dran vorbei. Naja - dann eben los, noch im Halb-Kokon - und anschließend gleich wieder raus. Schön, die Rückfahrt!

Sichte ein, zwei elfenbeinfarbene Limousinen und frage mich kurz - ob ich sowas ernstlich schon mal gefahren habe? Oder war´s nur ein Traum? Egal - jetzt darf es noch einer sein, habe noch zwei Tage im Wolkenkuckucksheim. Und bin den in Kürze erscheinenden Bauleuten sehr dankbar, daß sie mich während meiner goldenen Urlaubstage komplett in Frieden gelassen haben hier.

Der Himmel wird wieder zugemüllt, vollgesprüht mit Gift .... sieht das denn keiner?
Auf der Straße in der Kolonie ist es glücklicherweise nicht allzu voll - für mich voll genug für ein erstes Wieder-Darantasten ....

Also gut - wenn Du schon mal halb wieder rausgeschlüpft bist - ruf halt mal kurz Deinen Geschäftspartner an und klär ein paar Dinge mit ihm ab. Ist ja eigentlich ein Netter. Ja - eigentlich habe ich heute eh nur feine Menschen  getroffen oder gesprochen.

Dennoch - könnte ich gut und gerne noch ein Jahr oder so ... reichhaltige Äonen -  im Kokon bleiben.
Für 2014 also auch: Mehr "Kokon-Zeit" als im vergangenen Jahr!
Und morgen gleich mal einen "lockeren Plan" aufstellen - und frühzeitig abgeben demnächst bei den Herren Limousinenbesitzern. Vor-Bereitung - nicht etwa -sorge. Die Perchtenflug-Nächte müssen auf jeden Fall wieder da drauf!

Den Göttern noch meinen herzlichen Dank - für die Reisen - durch ein paar Ewigkeiten. Und den Wäldern, dem Himmel, der Sonne, den konzertierenden Vögeln, dem Wind .....

Kleiner Praxistest zum neuen Jahr ...

.. in Sachen "Energiehaushalt".
Der Nachbar berichtet von einer schlaflosen Nacht - er hat sich in die Vorstellung hineingesteigert, der Noch-anwesende-Zerstörungswütige könne womöglich auf Idee kommen, ihm etwas Artfremdes in seinen Autotank zu kippen. Am nächsten Tag fährt er los, kauft sich einen abschließbaren Tankdeckel ... und erzählt mir von seiner Phantasie.
Ob ich denn einen abschließbaren Tankdeckel hätte? ...
Ich meine - hör auf damit! Du gibst dem schon wieder Deine Energie. Und wenn Du so weitermachst, bringst Du den noch auf Ideen, die der bisher noch gar nicht hatte. "Telepathie - meinst Du?" fragt der zurück. "Ja - sowas Ähnliches."
Erläutere kurz: Freu Dich doch einfach, daß das Elend in Kürze ein Ende hat. Je mehr Ihr alle noch weiteres Übel erwartet, desto wahrscheinlicher wird es auch eintreffen. Und immerhin gibt´s da ja auch noch eine feine Kamera, die läuft.

Jetzt hat er mich aber schon fast wieder "angefixt" mit seinen Ideen. Ich könnte ja mal auf dem Schrottplatz vorbeisehen und mir einen anderen Tankdeckel besorgen für kleines Geld?
Jaja .... es klar .... und wat maach isch mit dem Auspuff, den Bremsleitungen, den Benzinleitungen, den Scheiben .....
Wer etwas zerstören will, findet schon genug Möglichkeiten.
Und nein - ich mag nicht mehr. Freue mich auf den Tag, wenn die ausziehen und wir hier die Korken knallen lassen!
Die Blaskapelle ist ja schon bestellt.

Heute Telefonat mit dem Limousinen-Unternehmer. Der ist betrübt und "schlecht drauf". Kein Wunder: In zwei Tagen ist die "Verhandlung" mit diesem zank- und streitsüchtigen anderen Energievampir aus dem vergangenen Jahr. Der hat nochmal ordentlich was drauf gesetzt auf die bisherigen Unverschämtheiten - und verlangt nun alles in allem etwa 4.000 Euro an irgendwelchen komplett phantastischen "Ausfallgeldern". Läßt sich per Anwalt vertreten - zahlt ja nichts dafür. Potentielle Anwaltskosten bis hierhin für den Unternehmer, der sich selbst vertritt, lägen bereits bei 1.000 Euronen.

Ich drücke ihm feste die Daumen und meine "Das kriegst Du schon alles hin. Und wir drücken Dir ja auch alle feste die Daumen." Ja - aber das Problem sei ... und schon folgt eine Folgephantasie auf den Tag, der noch gar nicht da ist.
Der könne ja weiterklagen bis zum jüngsten Tag - der zahlt das ja eh nicht. Und und und ... Und wirklich schade ist - das muß auch ich zugeben - daß dieser streitsüchtige Mensch noch eine Menge andere Leute verärgert, aber diese Sachen nicht mit auf den Tisch kommen werden für ein erhellendes Gesamtbild.
Dennoch meine ich noch am Telefon: Das ist genau das, was diese Typen wollen - Deine gute Energie! Die wollen einen mit sich beschäftigt halten - und sie haben es wirklich nicht verdient.

Eine Zeile aus einem Lied fällt mir ein - "tote Hosen" nennen sich die Troubadoure (??? - aber ist ja nicht das Thema hier):
"Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe Aufnerksamkeit...."
Wird wohl so sein. Aber eben auf sehr seltsame Weise.

Die nette Dame und der nette Herr, die uns freundlicherweise in Bälde verlassen haben werden hier - haben sich schon mal auf dem neu ausgehangenen "Kehrwochenplan" geschwärzt, obwohl da gar keine Namen, sondern nur noch die jeweiligen Etagen drauf stehen. Sie können es halt nicht lassen - nach "negativer" Aufmerksamkeit zu dürsten.

Und ich Depp - fühle schon wieder im Taxigewerbe mit, obwohl ich noch frei habe. Drei Fahrten hatte der Unternehmer-Kollege - bis 13.30 Uhr .....

Für 2014 also auch: Opjepaß! Nicht mehr ärgern lassen von Schmarotzern  - und immer schön die Aufmerksamkeit auf die vielen freundlichen, herzlichen und hilfreichen Menschen - und Wunder! - allerorten richten.

Sonntag, 5. Januar 2014

Revier-Bereinigung ....

.... alle Wogen derzeit geglättet.
Der gesamte Clan - verzieht sich.
Auch die letzte Schwester des hiesigen, streitsüchtigen Clans verzieht sich.
Alle - weg. Also in Kürze.
Die Erinnerung an eineinhalb Jahre sinnfreien Terrorismus -
Beschimpfungen, Anwaltsbriefchen und -rechnungen, alberne Anzeigen bei der Polizei und bei der zuständigen Stadtverwaltung und viele mutwillig destruierte Gegenstände - verblaßt.
Ein paar noch potentiell zu destruierende Gegenstände kurzerhand noch in Sicherheitsverwahrung gebracht für die letzten Tage.
Blanke Ironie des Schicksals: Ausgerechnet der von mir so ungeliebte Rasenmäher landet in meinem Keller!
Der Überbringer der Nachricht vom Auszug auch der letzten Zanksüchtigen aus der Siedlung und aus unserer Nähe vermeldet erleichtert:
"Das ganze Pack - weg!"
Freundlicher hätte ich es auch nicht sagen können.

Was für eine Erleichterung!
Und was war das eigentlich für eine Welle hier - die schon vor meiner Ankunft angerollt war, aber während meines Aufenthaltes nochmal um Einiges höher schlug?
Ehrlich gesagt - ich will es gar nicht wissen.
Will mich einfach nur freuen - daß es vorbei ist.
Und bin "stolz" auf uns - daß wir das alles so friedlich gemeistert haben - wie es eben ging.

Die Baustelle werde ich auch überstehen - habe ja schon einige überstanden.
Stelle mir einfach vor - daß es nicht allzulange dauern wird - und daß das Haus dann sehr hübsch wird. Vor allem stelle ich mir vor - daß die keine Genehmigung zum "Höherbauen" bekommen für das alte Haus. Und daß im Frühjahr  lauter freundliche Menschen einziehen, die den kargen Hof bepflanzen.
Schaumermal ....

Habe beschlossen, von nun an alle nicht-geladenen Geister zügig dorthin zurückzuschicken, wo sie hingehören.
Und - diese erstaunlichen Wellen der Vergangenheit hier verbuche ich mal als erfolgreich gemeisterten Revierkampf.  Feine Sache - wurde auch mal Zeit.

Psyche und Ekel ...

... fallen mir ein. Weil mir eine einstige Freundin einfällt - die sehr penibel auf Sauberkeit bedacht war. Nicht selten hat sie am Tage zwei-, dreimal geduscht. Eines Tages fuhren wir mit einigen ihrer Geschwister und Freunden zusammen in Urlaub. Meine erste und bislang einzige Pauschalreise - es ging in den Süden der Türkei.
Und ich hatte mehr als Glück - denn wir landeten in einem kleinen, äußerst bezaubernden Dorf etwa 200 km weit weg von all diesen grausigen Touristen-Bunker-Anlagen. In einem ganz feinen kleinen Hotel mit paradiesischem Garten - direkt an einem weiten, menschenleeren Strand gelegen. Soweit dort - auch für die Freundin alles sauber genug. Aber auf Ausflügen bekam sie - und auch eine ihrer Schwestern - öfter mal akute Krisen wegen den ortsüblichen Sanitäranlagen. Wenn es denn gerade welche gab.

Das waren Stehklos und die waren teilweise wirklich einfach nur sehr sehr schmutzig, geradezu gründlich  rundumverdreckt. Schön - war das nicht. Aber, so hab ich´s gesehen, da muß man halt zügig durch, wenn´s nötig ist.
Diese Freundinnen aber - konnten nicht. Eine hielt sich ihren Bauch vor Krämpfen, viele Stunden lang, weil sie sich nicht überwinden konnte aus lauter Ekel. Sie steigerten sich regelrecht hinein in ihren Ekel. Und vermutlich hätten sie Pusteln bekommen, wenn sie sich doch überwunden hätten. Ich bekam keine Pusteln - weil ich nicht weiter darüber nachdachte. Die Anderen auch nicht.

Oder so: Wer sich genügend ekelt - der bekommt sicher auch ein paar Ausschläge oder Krankheiten - die wieder jemand anders nicht zu sich zieht, weil er erst gar nicht daran denkt. So funktioniert "Psyche" - eigntlich gar nicht so schwer. Also - von außen betrachtet. Und Ekel - ist ja im Grunde so eine Art Unterabteilung von Angst. Man könnte also auch sagen: Viel Angst - viele Symptome. 
Ist das denn alles so einfach?
Wer weiß .... usw.   

"Annemie und Fred" ....

.... gestern in der "langen Fußbroichs-Nacht" im WDR. Einstige "Kult-Sendung" für Voyeuristen. Ich glaube, die einzige, die auch ich immer wieder staunend und lachend verfolgt habe. Manches Mal zusammen mit dem Neffen, der war auch Fan - und wir haben Tränen gelacht.
Gestern also schaue ich mir eine Sendung an, in der die einstige Regisseurin und irgendwelche "Promis" kommentieren, wie sie das damals so "miterlebt" haben. Und ich erinnere mich dunkel an eine längst vergessene Zeit - muß in einem vorherigen Leben gewesen sein.
Was macht eigentlich die Faszination aus, anderen Leuten beim Leben zuzusehen? - frage ich mich.
Und weiß es nicht recht. Bei den Fußbroichs vielleicht - weil die irgendwie "echt" sind. Die haben sich nicht verstellt und nicht verbogen vor den laufenden Kameras. Haben nichts Anderes darstellen wollen, als was sie sind.
Un op kölsch dääd isch et esu saare: Dat sin Minsche - mit Hätz.  (Herz ...) - und mit ein paar seltsamen, scheinbar umumstößlichen  "Grundgesetzen". Vielleicht war ich ja auch nur ganz erleichtert einst - in jeder Folge sehen zu dürfen, was da alles an Kelchen an mir vorbeigegangen ist ....
 
Gestern kommentiert jemand, das wären "die Geissens für Arme". Letztere - habe ich nur per Zufall mal auf dem Schirm gehabt, soll ja auch eine Art "Kultserie" sein. Finde ich nicht sonderlich "nett", den Kommentar. Viele andere Kommentare auch nicht. Immerhin haben die mir einst viele erheiterte Stunden bereitet. Und mir meinen eigenen Voyeurismus aufgezeigt. Viele Vorurteile bedient. Und - das waren noch ganz andere Zeiten.
Da ging es noch für Viele darum, das Leben mit Urlaubsreisen, Autos und Klamotten zu befüllen. Immer schön gebräunt zu sein von der Sonnenbank und natürlich die Frisur in Ordnung zu haben. Sorgenfreie Zeiten eigentlich.

Bei Guhgel gibt´s ein "Best of".  Werde also mal ein wenig in längst vergangenen Zeiten reisen - und mich wundern. Danke an "Annemie und Fred" für viele gelachte Tränen.
Und einen manchmal guten Ausgleich zu "schwereren Themen".
Oder? .... nach 30 Minuten wird auch das "hart".
Isch kann ni mi ....

Samstag, 4. Januar 2014

Freihandelsabkommen - alteingesessene, selbsternannte Konzern-"Götter" und andere Krebsgeschwüre ....

Die alten Vergifteten - die sich die Welt - immer noch! - untertan machen wollen.
Nein - ich kann es nicht lassen .... mich als Zwillingssonne auch mit dem zu beschäftigen, was auf dem Planeten vor sich geht. Aber ich kann ja immerhin auswählen - welche Beiträge ich bemerkenswert finde und welche m.E. ein LIcht auf die seltsamen Geschehnissen - die i.d.R. immer "undemokratisch und hinter geschlossenen Türen" (mal dem scheinbar "smarten" Vertreter im SWR-Beitrag aufmerksam lauschen ....) ausgeheckt werden - werfen.

Wer ernstlich glaubt - seit dem "Ende des zweiten Weltkrieges" wären irgendwelche Dämonen besiegt worden und die Welt friedlicher - der möge selig weiterträumen. Und keinesfalls einen Blick auf das werfen, was sich seither alles wieder und wieder und erneut "ent-wickelt". Sorgsam hinter verschlossenen Türen von den selbsternannten Göttern auf einem weiterhin andauernden Spielfeld geplant. Wer glaubt - das Verbrechen der Nazis gegen die Juden einst sei nicht zu toppen - der möge sich mal die "Krankheits- und Lebensmittel"-Industrie anschauen. Ach ja - und die "globalen Arbeitsmärkte" - früher wie heute von Sklaven bedient.

Auf zwei Beiträge möchte ich gerne hinweisen - und danke an die Menschen, die unermüdlich "brauchbare Beiträge" ins Netz stellen.

Auf diesen hier aus dem Hause "SWR" - der trotz ÖR-Ausstrahlung erstaunlich kritische Fragen zum anvisierten Freihandelsabkommen stellt.  Und innerhalb dieses Beitrages empfehle ich, diesem aalglatten-vordergründig-smarten  Sprecher der deutschen Industrie namens Peter Esser mal sehr gut zu lauschen, was er da - völlig unverblümt - von sich gibt. Kann niemand sagen - der würde etwa lügen. Im Gegenteil - er sagt alles völlig "offenherzig": 

"Skeptiker hat es schon immer gegeben. (simpelste Totschläger-Rhetorik ...). Aber ´unternehmerische Denke´ ist - meine ich - wichtiger, als die Parolen von Skeptikern (nochmal Totschläger-Rhetorik, hier mit geübter Potenzierung ...)."
und
"Manche Sachen sind wahrscheinlich besser hinter geschlossenen Türen getan, ähhh ...., wenn ...."
bedauerlicherweise läßt der Fragende ihn den Satz nicht beenden - das wäre nochmal ein Schmankerl geworden - und wirft ein: "Aber demokratisch ist das nicht!"
"Äh ... Ja. Demokratisch ist das nicht - aber was ist schon in diesem Leben demokratisch ..." sagt er gutgelaunt.
Das ist einer der "Unterhändler" (schönes, klares Wort eigentlich) - dem hinter geschlossenen Türen sämtliche berechtigte Zweifel der "parolierenden Skeptiker" an seiner göttlichen Entscheidung Erscheinung vorbeigehen. Und er macht nicht einmal (mehr) einen Hehl daraus vor der Kamera.
(Den muß ich nochmal näher "guhgeln" .... sicher erfährt man nur Gutes über ihn.) 

Wie viele andere "Unterhändler" ja auch schon lange nicht mehr - aber scheinbar haben wir noch nicht gelernt, aufmerksam zuzuhören und das offen Gesagte in den Hirnwindungen zerschmelzen zu lassen. Hier sei nur erinnert an Schäuble - der frank unf frei zugab, daß Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg nicht einen Moment lang souverän gewesen sei.


Der zweite Beitrag, den ich mal zum "in-den-Hirnwindungen-zerschmelzen-lassen" empfehlen möchte, ist dieser von Dr. Matthias Rath. 
(Müßig, ihn zu guhgeln, natürlich wird er iauf den einschlägigen Seten als "Spinner und Verschwörungstheoretiker" diffamiert - wie soviele Andere auch, die allerhand mitzuteilen haben.)

Aber das darf ja jeder für sich entscheiden - ob das, was der Mann zu sagen hat, Hand und Fuß hat - oder nicht.
Als gelernter Mediziner und Krebsforscher mit äußerst pharma-kartell-unfreundlichen Forschungs-Ergebnissen hält er hier einen sehr interessanten geschichtlichen Exkurs - über die Geschichte von Höchst, Bayer, IG-Farben und Co. - über viele Jahrzehnte, zwei Weltkriege und quicklebendig weitertötend bis in die Jetztzeit.

Männer, die sich selbst "Aufsichtsrat der Götter" nannten - und sicher auch heute noch so nennen - hinter verschlossenen Türen (s.o.). Hallo - Zeus - wo bleiben denn Deine geschleuderten Blitze hier?

Nicht einmal 70 Minuten Vortrag des bedächtig sprechenden Herrn Dr. Rath - ersetzen mühelos viele Jahre sinnloser SchülerInnen-Quälerei in den Erziehungs-Einrichtungen mit "überholtem Geschichtswirrzeugs".

Dachte während des Lauschens öfter mal: Das wäre ein Ding - nochmal mit den Eltern im Wohnzimmer sitzen zu können und diesem Vortrag zu lauschen. Sich anschließend mal - ganz anders als einst - drüber austauschen zu können, wie sehr sich jeder von uns - auf seine Weise - hat verarschen lassen - für lange Zeit.

Dachte auch während des Lauschens an die vielen Menschen in der Limousine, die ich in diese "Strahleninstitute" fahre oder wieder nach Hause. Dachte an die beiden Süßen, die ich im Herbst öfter fuhr. Und an den schüttelfrosterregenden Strahlenbunker im Keller der Universitätsklinik der Kolonie.

An die grauen, schattigen Gesichter der anderen Leute im Warteraum - wenn ich mal mit rein ging.
Und an deren erleichtertes Lächeln, wenn sie sich zum Abschied ein "(folter-)freies Wochenende" wünschten.

Dachte an einen, der mir so quicklebendig und vital daherkam, daß ich gar nicht glauben konnte, daß dieser wirklich "krank" sei. Wider besseren Wissens - er kennt sich gut mit Naturheilverfahren aus und hat auch Bekannte, die in dem  Bereich tätig sind - ging er doch zu solcher "Strahlentortur" - ich mag das nicht mehr "-therapie" nennen. Und ich lauschte ihm nur - er hatte viel zu erzählen. Und kannte auch viele Alternativ-Methoden. Starker Typ - der für sich beschlossen hat, ein gutes Leben gelebt zu haben. Wenn es also nur noch ein paar Monate dauern würde, so würde er diese Zeit halt so gut geniessen, wie es eben geht. Chapeau!

Dachte an den großen, eigentlich sehr kräftig-gebauten noch sehr jungen Mann - der kaum sprechen konnte und mir schwindelig-taumelnd ins Auto fiel an der Tür eines Strahlen-Tortur-Institutes. Ganz gelb seine Haut. Ich erlaubte mir eine freimütige Anmerkung - er sähe aber gerade nicht besonders gut aus.
Er hätte schon mal schlimmer ausgesehen, sagt der. Ich habe einen Knoten im Hirn, kann es mir gerade nicht gut vorstellen  - und löse den durch eine saublöde Anmerkung: "Jaja - schlimmer - geht immer!" - worauf wir beide kurz lachen - blöder geht´s ja kaum. Einer aus dem Osten - er sächselt ein wenig.
Fahre den bis vor seine Haustür - "verbotenerweise" - in so ein autofreies Wohngebiet mit "Beton-Stoppern", der kann ja kaum noch die paar Schritte bis zur Eingangstür machen. Wirklich - manchmal sind mir irgendwelche Vorschriften herzlich wurscht. Und er meint - aus Erfahrung - ich käme da durch. Und auch wieder raus. Klappt ...

Einen fahre ich - dem hängt das Gesicht schief herum.  Sprechen kann der nicht mehr - dem haben sie in der "Universitäts-Klinik" alles aus dem Hals herausgeschnitten. Sieht mehr als brutal aus. Er gibt mir einen Zettel - da steht drauf, wo er hin will. Ich gucke ihn an - und wiederhole sein Wunschziel. Wir lächeln uns kurz an. Geht eigentlich nicht recht mit seinem schiefen Gesicht - aber mit den Augen schon noch.

Das kleine Mädchen und ihre sehr junge Mutter fallen mir wieder ein. Das kleine Mädchen hat "Augenkrebs" diagnostiziert bekommen. Ein Auge hat sie bereits entfernt bekommen - das andere ist sehr rot und die Haut drumherum ist zerstört, es wird bestrahlt. Monetär gesehen eine gute Tour für mich - die Mutter ist durch den Wind, weil sie schon viele Monate auf einer Odyssee mit ihrer Tochter ist - durch Kliniken. Sie nennt mir ein falsches Fahrziel - und ich frage nochmal nach, weil mir irgendetwas unklar erscheint. Doch doch - da wolle sie hin. Kurz vor dem Ziel ruft der Gatte an - und sie bemerkt, daß sie sich doch wieder mal vertan hat. Das ginge so nicht weiter mit ihr ... sagt sie. Ich höre mir die Geschichte an - und meine: Kein Wunder.
Dieses kleine Mädchen ist sehr aufgeweckt und - soweit ich mich erinnere - noch nicht oder gerade zwei Jahre alt. Sie beschäftigt sich während der Fahrt mit sich und einem Spielzeug und macht fröhliche Geräusche dazu. Winkt fröhlich zum Abschied ... sie weiß ja zum Glück noch gar nichts über ihre "Diagnosen".

All diese Menschen - fallen mir immer mal wieder ein.
Und auch, wie unterschiedlich all diese mit den "Diagnosen" umgehen.
Also - mit dieser im Grunde nichts weiter sagenden Diagnose "Krebs".
Die aber dennoch so oft wie ein Todesurteil lautet.
Und da ich ja die fahre - die einer Strahlen-Tortur zugestimmt haben - treffe ich wohl nur selten auf solche, die sich wagen, sich einer solchen nicht zu unterziehen - und andere Wege gehen.  Selbst wenn - ist es ja nicht gesagt. daß sie davon berichten.

Das war´s also - was mich im vergangenen Jahr am meisten beschäftigte:
Diese angeblich "Todgeweihten" - so sie den Diagnosen der Ärzte Glauben schenken.
Und die scheinbare Ermangelung von Alternativen.
Ja allzu oft auch von den Ärzten bewußt und gezielt verkündet.

Und nicht gerade zimperlich - wie ich aus eigener Erfahrung weiß, spätestens, seit einer mir so freundlich drohte - der sichtbar keinen Bock mehr hatte, mir all meine vielen Fragen zu seiner Vorgehensweise zufriedenstellend zu beantworten: "Das ist kein schöner Tod, an Schilddrüsenkrebs zu verenden."
Da hat er wohl recht - aber wer sagt denn, daß es auch so kommt?

Ich befragte den also hartnäckig zu den Einzelheiten der von ihm an mich herangetragenen Standard-Prozedur, der sich Abertausende von Frauen unterziehen lassen  - und er wurde zusehends ungehalten ob eines "Ja - gut. Hab ich verstanden. Und dann? Wie geht es dann weiter?"

Als er doch noch solange an sich gehalten hatte - daß er mir auch den letzten Schritt seines Standard-Programmes erläutert hatte - meinte ich etwa: Ja - gut. Habe ich verstanden. Das würde also bedeuten - daß, wenn ich das alles mitmache und meiner Schilddrüse diese ganze Tortur und Komplettverwirrung zumuten würde - sich am Ende auch nicht mehr an brauchbaren Ergebnissen herausstellen würde, als jetzt? Wozu soll das also gut sein?"

Da ist er dann ausgerastet.
Und ich bin gegangen.
In liebevollem und beruhigendem Gespräch mit meiner Schilddrüse - ihr versichernd, daß ich ihr solchen Unsinn sicher nicht antun werde. 
Allerdings auch - mit seiner häßlichen Todesdrohung im Kurzzeit-Gepäck.
Da gab´s also noch kurz was zu überdenken für mich.
Zuvorderst: Will ich mich jetzt ernstlich verängstigen lassen - oder ist es nicht gesünder, aus dieser Gelddruck-Maschinerie einfach wieder auszusteigen?
Eine "fachjargonkundige" Heilpraktizierende  übersetzte mir das Ergebnis des drüsigen Befundes auf gutes, klares, einfaches Deutsch - und damit war die Sache durch. Einmal ging ich noch zu so einer bunten Untersuchung - da gibt es dann ein farbiges Bild am Ende - das heißt "Sintigrafie" und spült viel Geld in die Kasse der Gerätebetreiber. "Vor-Sorge" hieß das. Und dann - ließ ich es ganz sein - mit dem mich-vorher-sorgen.
Bis heute - lebe ich noch. Und zwar ohne lebenslängliche Gabe von Schilddrüsen-Hormonen.

Nur ein lächerlich-erträglicher Nebenzweig neben anderen, weit profitableren Krebs-Geschäften - aber eins kommt zum Anderen und läppert sich dann zusammen. Und immerhin - so vernahm ich jüngst - bringt eine einzige Strahlen-Tortur in der großen Maschinerie etwa den monetären Gegenwert eines Mittelklasse-Wagens. Macht also - tiefgestapelt - mindetens 15.000 Euronen pro Giftmischerei.

Daher auch meine erklärte Aversion gegen diesen Fabrik-Orthopäden neulich - der mich sofort in die teure Röhre schicken - aber mir keine physiotherapeutischen Behandlungen verschreiben wollte. Ja - die bekommen ganz sicher ihre "Beteiligungen" in diesen Systemen. Werden hübsch angefüttert ....

Bei Minute 45 etwa - spricht der Herr Rath in seinem Vortrag nochwas höchst Interessantes an, was wir uns alle mal gut im Hirn zerschmelzen lassen könnten: Über 40 % der auf dem "Markt" (auch hier schon mal drüber sinnieren!) befindlichen Pharma-Präparate hätten laut einer Untersuchung - nicht seiner, sondern einer ganz offiziellen von irgendeiner maßgeblichen US-"Gesundheits"-Behörde (solche merke ich mir nicht - da sie für keineswegs maßgeblich sind ... ) - krebsfördernde Inhaltsstoffe.
Ich rechne mal überschlagsmäßig die in Industrie-Lebensmitteln hinzukommenden Inhaltsstoffe dazu ....

Und auch wieder nicht.
Denn - diese Sache mit dem Krebs ist ja so eine Sache ... die bis heute nicht wirklich erforscht ist.
Für mich jedenfalls nicht. 
Für mich erschließt sich am ehesten die Option, daß Krebs "von innen" heraus entsteht.  Also - mal sehr flach gesagt - aus vor sich hinwuchernden, inneren Konflikten heraus.

Im vergangenen Jahr hörte ich von einem guten Freund von guten Freunden - der an Krebs starb. Mit Anfang siebzig - im Krankenhaus. Zeitlebens war der Mann ein Vollblutsportler und viele Jahre hatte er penibel auf seine Ernährung geachtet. Hatte sich penibel "makrobiotisch" ernährt, wovon manche sagen, das sei die beste Vorbeugung gegen jedweden Krebs. Er hate also alles Erdenkliche getan - um seine eigene Gesundheit zu erhalten und zu fördern.
Und am Ende - hatte er Krebs.
Übrigens - stand ihm bis zu seinem Ende eine Horde Blutsverwandter auf den Füßen und hat gerne sein Geld genommen - ihn aber ansonsten eher miß- bzw. verachtet.

Es nützt also nichts - allein vor den Ärzten Reißaus zu nehmen. Auch vor solchen Vampiren muß mensch sich hüten - und auf Diät gehen.

Ach ja - wo ich so vor mich hin predige - fällt mir noch ein, daß mir mit Anfang Zwanzig auch mal ein "Gebärmutterhalskrebs" diagnostiziert worden war. Ich hatte ja meist - wenn überhaupt, denn vor Anderen hab ich immer Reißaus genommen - sehr sanfte Ärzte. Also verschruben die mir erst mal eine harmlose Salbe im Erststadium.
War eine Gemeinschaftspraxis ... den einstigen Anästhesisten habe ich schon lange überlebt, der verstarb wohl an einem Unfall. Den einst väterlich-beruhigenden, allerersten Gynäkologen, den ich traf - auch - aus biologischen Gründen.  Was aus dem dritten geworden ist - weiß ich gar nicht mehr. Aber ich weiß noch gut - daß ich die alle sehr gut leiden konnte.
Salbe aber - half nichts. Auf der "Diagnosen-Skala" kletterten irgendwelche Meßwerte von einer 2 auf eine 4 - und diese mir mitgeteilte Skala ging von 1 bis 5.
1 = alles bestens. 5 = Tot.
Bei der 4 entschied ich dann - "Skalpell!" Und wohlgemerkt - ich durfte das entscheiden - für mich - niemand von diesen Ärzten hatte mich je zu irgendetwas nötigen wollen. Und sie haben mir gerne im Gespräch alle meine Fragen beantwortet. Bis heute weiß ich - daß die wirklich vielen vielen Frauen in vielen Lebenslagen sehr hilfreich waren. Es gibt eben auch - wirklich gute Ärzte. Manches Mal hol(t)e ich auch mit der Limousine in späteren Jahren noch Frauen dort ab - aber diese drei Ärzte gibt´s nicht mehr. Scheint allerdings so - als würde die Praxis noch in ihrem Geiste fortgeführt.

Nach wenigen Stunden ambulanter Betreuung und OP wurde ich abgeholt, sehr gut begleitet - und war wieder wohlauf zuhause. Dieser "Gebärmutterhals-Krebs" - kam nie wieder. So hatte ich es für mich entschieden - nachdem ich mich mit den möglichen psychischen Ursachen auseinandergesetzt hatte. Und so - darf ich schon seit Jahrzehnten immer wieder drüber lachen, wenn es bei einem "Ultraschall" heißt: "Ja - wunderbar. Eine sehr schöne gesunde Gebärmutter! Guck mal hier ....." (Ich seh da nie was ...)

In 2014 - werde ich mich wohl - weiterhin -  mit dieser ominösen Diagnose "Krebs" beschäftigen. So ein verschwurbeltes Wort - welches an sich rein gar nichts mitteilt. Und dennoch - im kollektiven Geiste eine Menge Angst und Schrecken auslöst. Und derart immense Geldströme generiert - für alle Nutznießer dieser wahnwitzigen Vergiftungs- und Strahlen-Industrie. Und diese Form von Geldgenerierung in unvorstellbaren Summen - krebsartig auswuchernd - ist nur ein "Zweig" im fortdauernden Konglomerat dieser selbsternannten "Götter hinter verschlossenen Türen".
 
Die Frage, ob "Krebs" - also eine äußerst verschwurbelte und bislang nicht wirklich differenzierte Bezeichnung für allerlei Geschwüre bzw. ausufernd wachsende Zellverbände - auch durch "äußere Faktoren" erzeugt wird (diverse Strahlungen z.B. ...), stelle ich erst mal zurück hier. Kann sein - muß aber nicht. Sonst wäre es ja ein durchgängiges Phänomen. Und ehrlich - wären wir schon längst alle hoffnungslos verstrahlt. Auch "atomar".

Oder so: Vielleicht - wird dieses kollektive Massen-Phänomen "Krebs" begünstigt - durch Zugabe von Giften. Wie oben erwähnte Medikamentengaben auf dem "Markt". Oder vergiftete "Lebensmittel". Oder zuviel Handystrahlung am Sack .... usw.  Aber - es kann auch hier sein - daß die Psyche eine entscheidende Rolle spielt und darüber entscheidet - was geschieht - und was nicht. 
Wer weiß?
(Der möge sich gerne melden ....)