Donnerstag, 28. November 2013

Ganz neu ....

... eine Nicht-Aufnahme-Kapazität von weiteren Absurditäten.
Mußte mich quasi sehr mühsam durchackern durch die neuesten "Tagesenergien" - immer wieder schaltete sich mein Verstand ab. Am Ende vernahm ich dann einen Antrag der "jungen FDP" oder so einer abstrusen, sinnfreien Vereinigung - das Schlachtverbot für Hunde und Katzen aufzuheben.

Das - habe ich schon vor vielen Jahren gefordert - aber immer unerhört.
Wer Fleisch fressen will - der soll selbstverständlich auch seinen Hund und seine Katze schlachten können - hallo? Oder bei Bedarf seine Mutter oder seinen Vater. Wo ist denn genau der qualitative Unterschied -  zwischen Fleischverzehr und Mord?

Vegetarier werden nun also von der "WHO" (who? wer? ) für "krank" erklärt.

Monsanto fordert ein "Patent auf Muttermilch".
Na dann - Prost!

Hat schon viele "Patente" - auf Brokkoli und viele andere Pflanzen durch eine durchgeknallte Anwaltschaft eingesackt. Wem zum Teufel - gehört denn die Natur?

Der Verzehr von Brennesseln ist für gefährlich erklärt worden - in Frankreich gar verteufelt und mit hohen Geldstrafen belegt. Pilze sammeln in Wäldern von Nordrhein-Westfalen - ist "verboten".

Weihnachten und Wehnachtsbäume in Berlin - sind jetzt abgeschafft - mit vorgeblicher Rücksicht auf muslimische Befindlichkeiten.  Klassische Kinderbuchtexte werden umgeschrieben in "politisch-korrekte Kontexte" von Irrsinnigen. Fukushima - bleibt natürlich in Japan - und der Ozean steht - wie immer - still.

Mein "Gehirn" - hat sich in andere Dimensionen zurückgezogen. Es fühlt sich zutiefst beleidigt und verhöhnt -  vom überbordenden Wahnwitz seiner eigenen Spezies. Manchmal träumt es in der Nacht - von Schiffbrüchen.
Und geht immer noch nicht unter dabei.

Hallo? Ist noch jemand draußen - der was merkt?
Die Rufe werden schwächer - schwach.
Da gibt es nichts mehr - zu finden.

Es bleibt - ein Traum.
Aus dem auch am Tage kein Erwachen mehr erfolgt.
Bestenfalls.

Das "Prinzip Hoffnung" ...

... ist wohl ein dem Menschen zutiefst eingebranntes.

Einst sagte mir jemand in der Limousine diesen mir bis dahin unbekannten Spruch auf: "Hoffen und harren - hält manchen zum Narren."

Hab ich nie wieder vergessen - steckt viel Wahres drin.
Andererseits - ist ein Leben ohne Hoffnung kaum vorstellbar.
Und sagt ja der Volksmund auch in seiner oft erstaunlich-simplen Weisheit:
"Die Hoffnung stirbt zuletzt." Was wohl auch wahr ist - denn sehr sehr viele Hoffnungen wurden ja schon mit-begraben mit ihren Trägern. 

Was ist also Hoffnung?
Hoffnung ist immer - etwas, was aus der Gegenwart herauszieht.
Aus dem, wie es gerade ist.
Ein in die Zukunft projiziertes Wunschdenken.
Welches - eher selten  wie erhofft eintritt.
Hier gibt es wieder verschiedene Facetten -
es kann nicht nur so sein, daß Du Deine Hoffnungen unerlöst mit ins Grab nimmst.
Es kann auch so sein, daß Dinge geschehen, die Deine Hoffnungen mehr als übertreffen.
Das solches geschieht - was Du Dir in deinen kühnsten Träumen nicht zu erhoffen gewagt hättest.
Du hast also recht verzagt etwas zu hoffen gewagt - und plötzlich findest Du Dich von einem Füllhorn der Fortuna rundum geduscht. Ja - gibt es auch. Kenne beides.
Und es bleibt - recht unberechenbar. Ist jedenfalls mein Credo.
Solche - die vorgebliche Rezepte für erfüllte Hoffnungen verkaufen möchten - weil sie halt eine Weile unterm Füllhorn der Fortuna weilen dürfen - können schon am nächsten Tag wieder trocken auf der Schnauze landen.
Und - vice versa.

Bin bis heute dem Menschen in der Limousine dankbar für den einst geäußerten Spruch:
"Hoffen und Harren - hält manchen zum Narren".
Habe völlig vergessen, wer mir das mitteilte - aber nicht die treffliche Aussage.
Weiß noch, daß ich zunächst drüber lachte - bis mir das Lachen verging ob der Tiefe dieser wenigen Worte.

Mit Hoffnung - kann ein Mensch sich das ganze Leben versauen!
Und auch hier wieder der Volksmund dazu:
"Denn meistens kommt es anders - als man gerade denkt."

Heute nannte mich jemand in einem harmlosen Wortspiel und aus ebensolchem Spaß "Hoffnungsträgerin". Gleich mehrmals. Schon beim ersten Mal - zuckte ich kurz zusammen. Und zitierte zügig den Spruch des hoffnungsvollen Narrens.

Das muß eine echte Last sein - wenn einer als "Hoffnungsträger" unterwegs ist. So schien es mir schon bei diesem harmlosen und nicht-ernst-gemeintem Spaß. Was Du da alles aufgebuckelt bekommst - was Du eh nicht erfüllen oder erlösen kannst.

Naja - manche scheinen ja eher Freude daran zu haben, sich so bezeichnen zu lassen. Und zahlreiche - unerfüllbare - Projektionen auf sich zu laden.

Ich wische mir sowas lieber zügig von den Schultern.
Und behalte meine Hoffnung -  doch noch oder besser: Immer besser zu lernen, wie mensch das Leben im gerade gegebenen, geschenktem Moment genießt.

PS: Der nackte Zweig - gehört so. Soll genauso sein, Ist einer von einer Hainbuche - einer der hiesigen Bäume - von den meisten eher unbemerkt - mit härtestem Holze. Gefunden neulich an einem der vielen Halteplätze.  Kurz nachdem angedacht war - ein paar Zweige aufzusammeln. Statt solches Gezweige irgendwo im Discounter zu erstehen.  Mit "LED-Lichterzeugs" - nene - laß mal. Auch nicht - für ein paar schlappe Euronen auf einem Markt. Liegt doch alles rum.
Die Hainbuche - ist "mein" Baum - sagt jedenfalls ein vermeintlich keltisches Baumhoroskop.
Wie auch immer - ich mag sie jedenfalls.
Und was die jüngst verhärteten Muskelstränge betrifft - so glaube ich es fast. Aber - wir sind ja zäh. Und immer noch zumindest so biegsam - wie die an sich sehr harte Hainbuche.

Auf dem Olymp ....

... geht es ja sehr wild zu. Lese gerade ein Buch mit griechischen Göttersagen und wundere mich, wie die so drauf sind. Eigentlich nicht anders, als die Menschen - außer, daß sie unsterblich sind und ein paar Tricks drauf haben, die wir in der Regel nicht beherrschen. Bis auf ein paar Siddhis vielleicht. Gestaltwandlung zum Beispiel - oder Eisen mit bloßen Händen schmieden.
Ansonsten geht´s viel um Macht, Machterhaltung, Lug und Trug, Liebe, Sex und Eifersucht, diverse Grausamkeiten - gut gespeist wird natürlich auch.... alles wie im richtigen Leben.
 Irgendwo auf dem tiefen Grund von allem - recht langweilig. Sogar phantasielos.
 Fast am interessantesten die vom Autor gestellte und nicht beantwortete Frage - wie es wohl kommt, daß oftmals sogenannte "Siegermächte" die Göttermythen der "Besiegten" übernommen und einfach die jeweiligen Götter mit neuen Namen versehen haben. Also - die griechischen Götter haben ja ihre Entsprechungen bei den Ägyptern - und diese wohl bei den Babyloniern - und später haben die Römer die Griechen abgelöst und den gleichen Göttern wieder andere Namen verpaßt. Das Christentum hat sich bei den Kelten und Germanen bedient - und beispielsweise aus Ostara ein Osterfest gemacht. Auch bei den Bayloniern Anleihen betrieben - Jesus höchstpersönlich war ja wohl lange zuvor Mitras - und der steht schlicht für die Wiedergeburt der Sonne ... ab dem 21.12. - also für die Wintersonnenwende.

Ja - das ist wirklich eine gute Frage - wie es kommt, daß die Götter immer übernommen wurden. Eine Antwort darauf habe ich natürlich auch nicht. Aber manchmal staune ich drüber - besonders auch, daß ihre Namen und Symbole heutzutage häufig für Unternehmen verwendet werden. Von den meisten unbemerkt. Also von den Millionen Kaffetrinkern bei "Starbucks" beispielsweise - die einer babylonischen Gottheit namens "Semiramis" huldigen. Die später in Aphrodite und Venus umbenannt wurde.
Auch Versicherungen schmücken sich gerne mit Götternamen. Iduna ... Merkur und sicher viele mehr.
Sie scheinen also tatsächlich bis heute unsterblich zu sein.

Beim Lesen fällt mir auf - daß ich einst wohl eine allzu gute Meinung von diesen Bewohnern des Olymps hatte .... die benehmen sich wirklich fürchterlich - schlimmer als im Kindergarten - und nicht besser als hier im Haus.

Der Autor vertritt den Standpunkt, es sei wohl das Beste, nichts weiter mit ihnen zu tun zu haben. Denn - wenn sie Dir etwas schenken, nehmen sie Dir dafür auch was. Du kannst kein wirklich gutes "Geschäft" mit ihnen machen.
Wie im richtigen Leben halt - alles dreht sich um Nehmen und Geben. Oft ums Haben - seltener ums Sein.
Ich finde das inzwischen recht phantasielos und mühselig. Aber das kann ja auch daran liegen - daß ich selbst phantasielos bin inzwischen. Und wintermüde.
Oder so: "Nichts Neues unter der Sonne ....."

Wenn ich gerade mal nicht zu müde bin, mich mit dem Weltenlauf zu befassen - staune ich oft nur noch - daß der Planet überhaupt noch besteht. Wenn all das wahr wäre, was ich in den vergangenen Jahresläufen mitten im "Informationszeitalter" gehört habe - müßten wir als Menschheit - rein sachlich betrachtet - langsam aber sicher untergehen. Zumindest anhand von sogenannten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Wenn ich aber diese Göttermythen so lese - scheint es nichts weiter als eine Art ewiges und recht absurdes "Spiel", bei dem die Regeln immer ähnlich bleiben - und niemandem etwas wirklich Neues einzufallen scheint. Also im Grunde - nur die äußeren Erscheinungen im Spiel verändern sich immer wieder.

Wundere mich auch - wieso ich das überhaupt - recht fasziniert - lese. Vielleicht - weil man sich so schön selbst erkennen kann - die eigenen Abgründe und Niederungen neben den ebenfalls vorhandenen erquicklichen Gaben. Oder - weil es der Seele einfach gut tut, von diesen uralten Geschichten zu hören - die ja viel tiefer eingekerbt sind, als unserr beschleunigtes "Informationszeitalter"? Wundere mich auch - daß mir die meisten Mythen überhaupt nicht unbekannt sind. Alle "Fragmente" und "Typen" sind bereits vorhanden - von woher genau, weiß ich nicht (da gibt es viele Theorien ...).

Was mich bislang am meisten berührte, rührte -  war der Gott Hades, der von uns so sehr gefürchtete Gott der Unterwelt und der Toten.  Der Autor meint, daß dieser Hades im Grunde der einzige der Götter ist, der die Menschen liebt. Denn dieser sorgt dafür - daß in seinem Verfügungsbereich die Toten in Frieden gelassen werden.

Derzeit - bevorzuge ich eine Theorie des "großen Speichers" - in dem alles jederzeit vorhanden ist. Neben der  Vergangenheit und der Gegenwart - auch schon die Zukunft. Die ist schon vorhanden in dieser Theorie und kommt uns fix und fertig entgegen. Sie ist also bereits da - ebenso wie Vergangenheit und Gegenwart - aber wir haben nicht gelernt, hinzuschauen. Gucken immer nur in die beiden andressierten Richtungen - und glauben an eine lineare Verlaufslinie des Lebens. Alle drei "Bestandteile" - können durchaus verändert und umgeformt werden. Mittels Gedankenkraft - besser: Geisteskraft. Auf solche Weise - entsteht wieder etwas. Und alles wandert in den großen Speicher - ratzfatz - und bleibt auf ewig abrufbar. Wie bei der EN-ES-EY also ....

Der Herr Max Planck hat´s ja auch einst rausgekriegt - daß es keine feste Materie gibt.
"Nur" eine nicht-materielle, geistige Formkraft - die kein Wissenschaftler je auf-finden kann und die für die Erscheinungen  einer scheinbar materiellen Welt sorgt. Ich glaube, er hat diese der Einfachheit halber "Gott" genannt. Wie soll man diese auch benennen? Oder: Irgendwie muß man sie halt benennen.
Das war ja ein berühmter Mann, mit Nobelpreis (damals wurde der noch nicht so verscherbelt wie heute ...) - aber trotzdem hört ihm keiner so recht zu.

Und aus dem großen Speicher also - kann jeder Mensch einerseits alles abrufen, was je gedacht wurde und noch denkbar sein wird - andererseits aber immer nur einen kleinen Teil aus dem großen Speicher verarbeiten. Eine Art mitgeliefertes Dilemma .... Natürlich - ist auch das alles nicht wahr.

Der für mich erbaulichste Spruch seit langem, den ich vernahm neulich, war dieser: "Traue niemandem, der behauptet, er wisse, wie die Welt, das Leben funktioniert."

Mittwoch, 27. November 2013

Weihnachtsdekorative Geborgenheits-Surrogate ....

.... erledigt! Die diesjährige Weihnachtsdekoration steht. Fast - denn ich werde noch ein handgemachtes Gesteck geschenkt bekommen, die Nachbarin hat Freude an solchem Tun. Sie wird heute nachmittag gesellig mit einer Freundin solche Teile zusammenstecken.  Ich war auch eingeladen, habe aber dankend abgesagt. Ist nicht wirklich mein Pläsier - bin Pragmatikerin und erledige sowas spontan und zügig (PS ... s.u.).

Eben haben wir draußen vor der Haustür doch noch wie verabredet Zweige zusammengesteckt, sieht recht wild und opulent aus, ganz in meinem Sinne - also das etwas Wilde diesmal. Sie wollte ja nicht - wegen den zänkischen Subjekten. Aber - da wollte ich doch wieder - als ich das hörte - daß die Stierin das tut, was sie sonst auch und gerne tut. .

Wohltuend - Themawechsel im Hausgeschehen.
"Aufmerksamkeitswechsel". Sagte eben nur nochmal kurz und klar auf ein paar nebensächliche "Neuigkeiten" bezüglich der nun von dannen ziehenden, zanksüchtigen und eigenblutleeren Stinkstiefel - daß ich das alles nicht mehr wissen möchte. Und nachdem uns dieser vollkommen eigenblutleere Vampir wie immer extra und rein sinnlos-provozierend  - viermal über den Weg gelaufen kam.  Aber - keine Beachtung mehr fand.

Gestern nach vielen vielen Monden - der wirklich erste freie Tag, an dem ich überhaupt nichts von diesen hörte bzw. erzählt bekam. Das ist doch mal ein guter, neuer Anfang. Sogar alle Waschmaschinen laufen rund - immer noch oder wieder.

Vorländlicher Luxus vor der Haustüre: Tannenzweige ohne Ende. Einfach ein paar abzwicken - und fertig. Die Tannen freuen sich über´s Spitzenschneiden. Und jede Menge Thujas hat´s auch.
"Meine" Kräuter im Beet - haben sich gut angewurzelt. Besonders die Minze hat es sich schon sehr gemütlich eingerichtet - und sich ausgebreitet.

Zum üppig-opulent-wilden Gesteck vor der Haustür merke ich nur trocken an: So soll es sein - wir brauchen ja schließlich viel "Geborgenheit" hier. So ist es - lautet die Antwort.

Dieser Dekorations-Drang - ist eben ein "Geborgenheits-Surrogat".
Und darf es auch sein.
In einer Welt voller immer durchgeknallterer Geschehnisse - darf es ruhig in ein paar Ecken ein wenig sanft glitzern und glänzen. Und ein bischen Geborgenheits-Surrogat auf einem Planeten, auf dem mensch 24 Stunden am Tag herumgewirbelt wird - ohne es in der Regel zu bemerken - ist wohl in Ordnung.

Das ganze hübsche "Zeugs" - hat mir eine Gesamt-Investition von etwa 12 Euronen abgefordert. Das ist durchaus im Rahmen des Überschaubaren. Und das Beste - die Zweige also, wie geschruben - bekomme ich hier noch geschenkt - höchstpersönlich von der Quelle.

Am vergangenen Samstag wagte ich mich ein letztes Mal ins Kaufhaus - als ich in der Halteschlange stand mit der Limousine. Wollte nur kurz was besorgen - und fand mich in einer Art "Nahkampf" wieder. Allzuviele Menschen - die allzu viel unnötiges Zeugs einkaufen. Die schöne Glitzer-Wunderwelt der Geschenke eben - wie jedes Jahr wieder.  In der Woche zuvor - das gleiche Spiel in einem Haushaltswaren-Laden, schon überlange Schlangen an der Kasse. Ich scharre also bereits mit den Hufen - als sich doch zwei Damen erfrechen, den Betrieb nochmal extra aufzuhalten. Sie möchten gerne wissen, ob die "LED-Lichterketten" warmes oder kaltes Licht erzeugen. Bin sofort versöhnt über solche Frage - und freue mich einfach, daß diese Damen ein gesundes Gespür für warmes Licht haben. 

Beschlossen also: Vor dem neuen Jahr gehe ich nicht mehr in solche Läden. 

Mußte lachen über den neuen "Lidl-Prospekt" am Morgen. Innerlich zumindest. Lauter Zeug, was kein mensch braucht. Herrenanzüge für 50 Euro - die werden ja sicher ganz prima sitzen. Und was für ein originelles, individuelles Geschenk! Hatte nur einmal reingeblättert, bevor ich ihn wegwarf. War mir alles "zuviel".  Diese permanenten "Konsum-Surrogate".  Kurze Erhellung also - danke an den Prospekt vom Discounter - daß Konsum immer nur sehr kurzfristig zufrieden macht. Ist ein wenig wie beim Glücksspiel - die Zeiträume, in denen mensch  sich wirklich freut an "Dingen" - werden mit zunehmendem Konsum eigentlich kürzer. Also dieser Ausstoß an vermeintlichen Glückshormonen.

Dennoch freue ich mich gerne und aufrichtig darüber - daß ich alles habe, was ich so brauche. Aber auch darüber - daß ich nicht mehr soviel unnötiges Zeugs brauche - wie früher mal (scheinbar).
Da bekommt das Durchbättern von solchen Verheißungs-Prospekten eine ganz andere, gar tiefsinnige Qualität.

Die alte Weihnachtskiste aus Kindertagen fiel mir neulich wieder ein. Die war quasi heilig. Über viele viele Jahrzehnte gesammelte Weihnachtsdekoration, noch Objekte von der Großmutter drin. Oder besser: Eigentlich nur so uraltes Zeugs. Jedes Jahr wieder wurde die heilige Kiste aus dem Keller geholt - und nichts Neues wurde dazugekauft. Höchstens mal - ein neues Päckchen "Lametta". Aber selbst dieses wurde bei der "Ab-Dekoration" im neuen Jahr fein säuberlich und sehr sorgfältig von den Baumspitzen genommen und - soweit es eben ging - fein säuberlich ausgestrichen für eine erneute Verwendung im kommenden Jahr.

Die heilige Kiste aus dem Keller zu holen - oblag meinem Vater. Das Dekorieren des Baumes - ihm und mir.
Beide waren wir - Zwillingssonnen. Und so - soll niemand sagen, wir wären nicht in der Lage, äußerst akribisch vorzugehen. Sind wir nämlich durchaus. Manchmal schlimmer als Syssyphos .....
Das Lametta hübsch dünn an die Zweige anzubringen, war meine Aufgabe. Somit auch - es später wieder glattzustreichen. Quasi liebevoll. (Übrigens auch - täglich sinnfrei Teppichfransen hübsch in Form zu kämmen an einem Teppich, den die Mutter einst fahrenden Zigeunern an der Haustür abgekauft hatte ....)
Und all das - war etwas Besonderes. Ein echtes Ritual.

Muß ergänzen - daß ich schlicht kein "Lametta" mehr verwende seither ...

Diese heilige Weihnachtskiste fiel mir also neulich wieder ein. Und auch - daß ich einst radikal den Keller der Mutter entrümpelte. Also wirklich radikal. Eine aus der Generation, die manche Dinge ein Leben lang sorgfältig hütete. Als ich also durch war mit dieser Aufgabe - war der Keller wirklich leer, ausgefegt, und ich rieb mir zufrieden die Hände ob des Ergebnisses. Rechtschaffen müde ....

Sie - blieb sich selbst treu - und freute sich nicht über meinen Erfolg. Ihre erste Frage auf meine erfreute Mitteilung nach gründlich getaner Arbeit - "Alles - weg!" war: Ja, und wo ist die Weihnachtskiste? - "Ja, weg halt".
"Ja - bist Du denn verrückt geworden?!" - war ihre ganz eigene, immer charmante Art, sich für mögliche Unterstützung zu bedanken. 

Immer jenseits - jeder Ratio. Jahrelang war die Frau Steinböckin nicht mehr in ihrem eigenen Keller gewesen. Jahrelang - war die heilige Weihnachtskiste nicht mehr in den Einsatz gekommen. Jahrelang - hatte die Frau Steinböckin geäußert, daß sie keinen gesonderten Wert mehr darauf lege.
Und nun - nach Jahren - als Nägel mit Köpfen gemacht waren - hatte sie keinen anderen Gedanken, als an diese dringliche Wichtigkeit der einst heiligen Weihnachtskiste.
Tja ... hätte sie mal besser meine Schwester beauftragt - die hätte die Kiste sicher mitgenommen als Stierin.
Und dazu - hätte diese sich endlich mal als nützlich, hilfreich und zupackend erweisen können - jenseits von oberflächlichem Schein.

Bitte also niemals Zwillingssonnen - etwas aufzuräumen - an dem Du möglicherweise noch hängst.
Wir sind da sehr gründlich.

Ich selbst habe schon - viele einstige Leben einfach an den Straßenrand gestellt. Zur Mitnahme von möglicherweise noch brauchbaren Gegenständen. Meist wurde das abgeräumt - wie frisch gebackene Semmeln. Und immer - habe ich mich sehr darüber gefreut.

Eine einstmals heilige Weihnachtskiste - muß ich nicht mit mir herumtragen.
Die - findet sich im Herzen wieder.

PS - ein prächtiges, handgewirktes Gesteck hat mich erreicht. Du kannst auch solches "Zeugs" im Discounter erwerben. Was ich sicher nicht getan hätte. Dies hier aber - ist ein handgemachtes Geschenk und hat eine ganz andere Qualität. Diese ist von Hand und Herz aus - hineingewirkt. Ich freu mich drüber - hat mittlerweile rechten Seltenheitswert. Und hat - als wertgeschätztes Geschenk - einen guten Platz bekommen.

Dienstag, 26. November 2013

Möchte ich gerne korrigieren: "Niemand regiert uns - und wir merken es nicht" ....

... zitiert aus der "Welt"  - Relikt aus dem Glauben = Credo an einstigen "Qualitäts-Journalismus" = sinnfreier und mittels Geldmacht gesteuerter, intellektuell-reduzierter und nur noch papageienartiger Selbst-Erhaltungs-Erguss von einer Journaille, die lediglich sinnfreie Floskeln propagiert, die die Medienmogulen vorgeben ... kurz abgeändert in: Niemand regiert uns - und wir brauchen es auch nicht!

Besser: 
Niemand regiert mich - und ich brauche es auch nicht.

Weil - ich ja nicht für die Anderen sprechen kann.
Und schon gar nicht für die Zahlreichen - die neulich wieder mal Mutti und Papi gewählt haben.
Und die  mir - wie immer - weismachen wollten - daß ich das auch tun muß.
Als gläubige Dämokratin.
Meine eigene Stimme verscherbeln - an Leute - die alles Andere wollen - als ich selbst.
Bin ganz froh - daß ich meine Stimme nicht abgebe - an irgendwelche Arschlöcher. Nicht an die in den "Parteien" und nicht an die - die mittels Geldmacht entscheiden wollen - was hier und in der Welt geschieht.

Wes Brot ich eß - des Lied ich sing - heißt es ja.
Mein Brot ist womöglich etwas schmal - und vielleicht manchmal etwas trocken - in einem "Konsumentenparadies" Aber immer gut bekömmlich. Und gut verdaulich. Ehrlich gesagt - fehlt mir überhaupt nichts Wesentliches - im Gegenteil. Und - ich kann immer noch singen - was ich will.

Alles andere - hier in den Tagesenergien nachzulauschen .... - für mich -  wie immer - sehr Vieles, was ich genauso teilen kann .. also "energetisch".

Novemberstill und kurzer Ausraster .....

.... vielen Dank an eine nicht weiter aufregende Kundschaft in den vergangenen Monden.

Seit ich mich jüngst in die grundlegende Langeweile meines derzeitigen Jobs gefügt habe - und diese in vollen Zügen genieße - merke ich, daß es manchmal gar nicht so langweilig ist, wie ich dachte. Es gibt immer etwas zu beobachten oder zu lauschen, zumindest innerlich.

Die von Außen kommenden lassen mich weitestgehendst und weitläufig einfach in Frieden. Oder besser: Ich lasse mich sebst in Frieden. Auch, wenn mal wieder der oder die ein oder andere etwas nervt - weil er/sie mir allzu gerne seine Geschichten überbraten will in Windeseile. Ich frage mich immer noch manchmal - wie die darauf kommen, daß mich das interessieren könnte? Sie erzählen mir von ihren Malesten und von Operationen - und ich habe nicht danach gefragt. Neulich kam einer, der war kaum zu bremsen. Ich sagte nur sehr trocken: "Ja. Ich habe in den vergangenen Monden auch mit zahlreichen Malesten zu tun." Punkt.

Es interessiert mich nur - wenn der Mensch auch wirklich in Kommunikation ist und nicht etwa seinen Monolog über mich gießen will. Letztere - prallen immer mehr bis nur noch ab. Sollen sie sich - halt ergießen - aber bitte über sich selbst.
Eine plapperte mich neulich in noch mehr Langeweile mit ihrem ungefragten und unerbetenen Wortschwall. Inzwischen pflege ich meist nur etwas wie "Ja - ich liebe Dich auch." zu denken. Und reagiere nur noch selten.

Mit manchen, etwas mehr Aufgeweckten ergibt sich hier und da ein netter Smalltalk - einfach unterhaltsam für ein paar Minuten.
Politisieren ist inzwischen weitestgehend abgestellt, meinerseits jedenfalls, da ich mich nicht mehr allzusehr aufrege über das seltsame Weltentreiben. Und im Moment nicht einmal mehr eine "Meinung" benötige. Eigentlich - seit dieser letzten Wahl-Nummer. Und seit die mittels Steuerzahlergeldern gut bezahlten Polit-Kasperle-Figuren über völlig irrelevante und uninteressante Koalitionen verhandeln. Seit zwei Monaten - bedaure ich fast die Journaille, die jeden Tag viele Worte machen muß - über nichts und wieder nichts. Ein Witz ... besonders, wieviel Kohle die dafür bekommen - Polit-Kasperle wie Journaille - für´s Nichts-Sagen und für´s Vielreden.

Merke gestern nur einmal belustigt an - vielleicht bekommen wir ja hier belgische Verhältnisse? Die hatten doch auch lange keine "Regierung" da - und es hat sich gut gezeigt, daß es auch keine braucht.

Seit ich also die Langeweile an langen Limousinentagen freundlich und ehrlich begrüße und mich sogar recht glücklich schätze, solchen Luxus genießen zu dürfen, ohne in einem noch viel unsinnigeren Hamsterrad laufen zu müssen, etwa noch so tun zu müssen, als ob mich ein "Job", den ich wegen Geldes ausübe, tatsächlich interessiere - kommt als Resonanz oft ein freundliches Schweigen im Innenraum. Bis auf solche - die ohnehin nichts merken.

Ein Rest von ehemals rotem Tuche - löste sich neulich auch einfach in ehrliche Langeweile auf. Wieder so ein Hansel, der mir unbedingt erzählen will, wie blöd viele Taxifahrer seien und daß ja soviele keine Ahnung hätten, wo´s langgeht. Ja - genau - Taxifahrer sind alle doof, haben sich ihre Lizenz wohl irgendwie erschlichen und haben nichts weiter im Sinn, als Umwege zu machen - für fünzig Cent mehr am Ende der Tour. Sie sind von Haus aus schmuddelig, unhöflich, faul und blöde - und Du hast natürlich immer Recht.  Natürlich kannst Du es auch viel besser - ist doch klar.
Aber langweilig bist Du - respektlos und feige. Denn - das alles traust Du Dich sonst nicht im Leben - was Du Dich jetzt gerade "traust": In Deine Bank zu gehen und als allererstes zu berichten, daß alle Banker strunzdoof und unfähig sind. Unhöflich sind sie - und merken tun sie nichts - diese gewohnheitsmäßigen "Taxi-Basher". Frage mich, wieso die überhaupt unsere Dienste nutzen, wenn doch alles so übel sein soll.
Warum fährst Du denn nicht selbst, Du Weltmeister der Ortskenntnis - oder mit Bus und Bahn?
Nur - um endlich mal wieder Deinen eigenen Scheiß-Frust über Dein erbärmliches Leben an solchen abzulassen, die für Dich eine Art Fußabtreter darstellen?  Nimm doch gerne - nächstes Mal einen Mietwagen oder geh zu Fuß.

Da das keine Einzelfälle sind - werde ich also indirekt seit neun oder zehn Jahren - ebenfalls für blöd und unfähig erklärt - über solche sinnlosen Anmerkungen. Die zuhauf an mich herangetragen werden.

Aber es gibt auch die Kehrseite der Medaille -  Menschen, die sehr erfreut erklären, daß sie durchweg gute Erfahrungen mit unsereiner haben. Und sehr gerne mit uns unterwegs sind. Manche haben sogar schon unaufgefordert regelrechte Plädoyers gehalten - daß unsereiner Ruf völlig zu Unrecht ein schlechter sei. Das ist meist sehr amüsant - und die Zufriedenheit, die sie ausstrahlen, verbreitet sich nachhaltiger im Innenraum, als dieses "Nach oben Buckeln und nach unten treten." der gewohnheitsmäßigen Kotzbrocken.

Die Mischform gibt´s auch - das sind die, die mir erfreut mitteilen "Endlich mal jemand, der sich auskennt." Das ist - kein Kompliment. Ich habe eine Menge Kollegen, die sich gut auskennen. Und eine Menge, die es, wie ich, überhaupt nicht nötig haben, die Kundschaft bescheißen zu wollen.

Nun also - Langeweile. Gut! Langeweile gegenüber allen Bewertungen der sinnlosen Art. Negative wie positive. Alles Bewertungen von Menschen - die keinen Schimmer haben, wie es sich wirklich anfühlt. Und was bei vielen Stunden Einsatz am Ende herauskommt.

Eine der schlimmsten Fragen: Und - wie läuft das Geschäft?
Wieder eine weitere Unsitte - gewerbetypisch. Oder gehst Du im Kaufhaus an die Kasse und fragst dort, wie das Geschäft läuft? Lauter blöde Fragen an Taxileute. Immer wieder.

Über´s "Duzen" schrub ich ja früher öfter mal was.
Das gehört zur allgemein für richtig angenommenen Respektlosigkeit unserer Zunft gegenüber dazu.
Ich vermute mal - wir stellen so eine Art bedarfsgerechter Projektionsfläche für viele dar - die sonst ihr Maul nicht aufkriegen. Für die Einen - endlich eine Projektionsfläche, um ihren eigenen Frust und ihre eigene Unfähigkeit auf unsereiner zu projizieren - für die Anderen, die sich endlich mal ganz locker und/oder "cool" geben wollen - eine Projektionsfläche für scheinbar langjährige Bekanntschaft und völlig unangebracht-intime Ansprache.

Interessant bei alledem war über die Jahre - zu beobachten, daß sämtliche Projektionen rein gar nichts mit meiner Person zu tun haben - sondern immer vom Fahrgast auf mich geworfen werden. Immer sind es - die eigenen Erwartungshaltungen, die da an mich herangetragen werden - sollen. Was ich alles wissen soll. Neulich meinte ich nur trocken - "... ich interessiere mich ja schließlich nicht für jeden Stuß!" - als jemand wissen wollte, wie der ansässige Fußballclub gespielt hat.

Manche kommen und meinen - wir sind doch in Kölle - und in Kölle ist das doch soundso. Und in Kölle - würde ja auch grundsätzlich geduzt. Und Taxileute würden ja auch gerne lieber geduzt. Alles - Vorstellungen. Die mit mir rein gar nichts zu tun haben.

Neulich zwei Typen - die mich ebenfalls sofort duzten - aber doch noch was merkten. Der eine meinte - entschuldige, daß ich einfach "Du" sage - aber ich bin Kölner - und ich bin das einfach so gewohnt.
So geht es! Ich erzähle ihm Einiges dazu. Sage - ist ok - kann ich mit leben. Bei manchen echten Urgesteinen älteren Datums - sei es mir sogar eine Ehre, wenn die mich "wirklich traditionell" ansprechen. Weil sie eben "echt" sind - echte, übrig gebliebene Originale. Das ist - einfach eine Freude.

Wenn aber zwanzigjährige Schnullis kommen - er lacht und meint, die kenne er, solche - die auf "dicke Hose" machen würden - exakt! - dann würde ich schon mal drauf bestehen, daß ich ihre Mutti sein könnte. Und das sie sich von daher - doch mal entsprechend benehmen sollen gegenüber Mutti.

Habe also - einiges gelernt in den Jahren des sinnfreien Kreisens mit vielen Menschen. 
Und jetzt - kenne ich die meisten ganz gut. Dauert nicht lange - Situationen und Stimmungen abzuchecken. Zu wissen, wann alles fein und im Lot ist - und wann jemand seine Projektionen über Dich ergießen will. Ob jemand friedlich oder latent aggressiv ist. Vielleicht gar offen aggressiv. Ob jemand einfältig ist oder sensitiv. Ich glaube - bin eher überzeugt davon - das kann man riechen im Laufe der Jahre. Literal.

Gestern hat mir einer gestunken. Der hatte mir nichts "getan" - aber ich hab´s sofort gerochen. Nicht viel später kam´s dann auch - wieso ich hier lang fahren würde - die Kollegen würden immer einen anderen Weg nehmen.
Ich hab keine Lust auf das langweilige Spiel - und meine nur: "Sagen Sie es doch bitte vorher - wenn sie eine andere Strecke nehmen möchten - und nicht, wenn es schon lange zu spät dafür ist. Ich werde jetzt so und so fahren - und dann sind wir schon da, wo Sie hin möchten. Auf der anderen Route - ist kein Durchkommen."
Wir sind sehr zügig da - und der muckt auch nicht mehr.
Im Innenraum - riecht es ein wenig tödlich-säuerlich, es ist ein schwer-kranker Mann mit einem tragbaren Sauerstoff-Gerät, welches ihm während der Fahrt das benötigte Elixir zupumpt - laut. Kein Wunder - wenn er mies drauf ist.

Aber ich habe ganz gut gelernt inzwischen, dieses nicht mehr zu mir zu nehmen - und bei ihm zu belassen.
Ob krank oder gesund - ich bin nicht mehr gewillt - mich mit den Projektionen dieser Menschen weiter zu befassen.
Es langweilt mich. Denke mir nur sowas wie: "Gut - ich mag Dich zwar nicht sonderlich - aber ich wünsche Dir dennoch das erdenklich das Beste." Am Ziel ist er friedlich und gibt sogar Trinkgeld - was ich gar nicht erwartet habe.

Trinkgeld - ist auch sowas. Manche sind sehr großzügig - und ich staune immer noch manches Mal, was ich da ungebeten geschenkt bekomme. Andere sind geizig - und ich denke das dann auch bei mir - aber sie haben ja jedes Recht dazu. Sollen sie halt geizig bleiben - mich interessiert es nicht weiter. Ist ihre Entscheidung.

An manchen Tagen habe ich abends 25 oder gar 30 Euro in der Börse - weil die Leute unerwartet großzügig waren. Manches Mal frage ich erstaunt: "Ist das für mich?" und sie sagen - "Ja, sicher." Ich tue nichts dafür. Bin weder scheiß-freundlich noch verstelle ich mich anderweitig.

An anderen Tagen - an denen ich womöglich explizit gut gelaunt und sogar unterhaltsam bin -  kommen vielleicht trotz vieler Fahrten gerade mal 5 Euro zusammen. Jeder gibt eben das - was er will. Und wer nichts gibt - läßt es eben.

Langweilig ist es auch - glücklicherweise - geworden, mich über idiotisches Fahrverhalten aufzuregen. Schön immer - wenn es die Kundschaft an meiner Stelle übernimmt. Das amüsiert mich manches Mal noch.
Süß auch - wenn sie mir mitteilen - "rechts ist frei" oder sowas. Ich gucke sowieso und immer - selbst. Muß sein. Umsicht ist wichtig. Beibt wichtig. Und meistens bin ich sehr gelassen nach über drei Jahrzehnten und gut zehn in der Limousine im Verkehrsgeschehen.

Nur gestern - mußte ich mal kurz ausrasten. Selten geworden - aber wenn, ist es begründet.
Und gestern mußte ich kurz stark an mich halten, während ich ausrastete - sonst wäre ich ausgestiegen und hätte der Tussi mal richtig eins auf die Schnauze gegegben.
In einer sehr engen Straße kommt sie mir willentlich mit ihrem Fahrrad entgegen - obwohl sie mich lange gesehen hat und nur eine Sekunde an der Ecke hätte warten müssen, damit alles wie geölt weiterläuft.
Sie hält aber - ganz offensichtlich und willentlich - gegen mich.
Auch dies prallt sehr sehr oft und tagtäglich völlig an mir ab - aber nicht in diesem Moment. 
 
Ich flluche also und lasse das Fenster runter - Ob sie meine, sie hätte jetzt auch noch Vorfahrt mit ihrem Rad - entegegen der Fahrtrichtung?
Daraufhin bleibt die neben mir stehen - kein Zentimeter Spielraum mehr - und fängt iherseits an, mich belehren zu wollen.

Sati rastet kurzerhand sehr wütend aus.
Die dumme Tusse wird ebenfalls lauter, mit erhobenem Zeigefnger, was mich erst recht wild  werden läßt - und ich höre mich plötzlich sehr laut schreien - so laut es gerade geht: "Halt endlich Dein dummes Maul, Du blöde Sau!" Fahre glücklicherweise weiter - und merke - wirklich, ich würde der jetzt am liebsten so richtig eine reinhauen! Sie vom Fahrrad holen - und zuschlagen. Eine aufrichtige Lust dazu hat mich ergriffen.  Und das ist - völig zu Recht so. Sie hätte das wahrlich verdient. Und ich auch - zur Entspannung. Allerdings weiß ich auch gut - daß sie die Prügel für die hiesige Nachbarschaftsgeschichte der vergangenen Monde gleich mit dazu bekommen hätte. Sie - lebt gefährlich gerade - denn sie weiß das nicht.

Habe sie dann zügig wieder vergessen - und bin ganz froh, daß mir sowas nur noch sehr selten passiert. Aber auch einverstanden - daß es möglich ist im richtigen Moment.

Am Anfang - passierte mir das viel öfter. Das ich wirklich hochkochte - und auch sturzbesoffene Typen fast aus dem Auto geprügelt hätte - die nicht wach werden wollten und überhaupt nichts mehr schnallten. Mich am Weiterfahren hinderten.

Einmal habe ich - zu Anfang - eine völlig dichte Afrikanerin aus dem Auto gezerrt und fast verprügelt. Ob ihrer Blöd- und Frechheit. Der Kollege hatte mich vorher schon vor ihr gewarnt - er würde die nicht mehr fahren - und er hätte noch Geld von ihr zu bekommen.  Die wollte also nicht aus dem Auto steigen am Ziel - und versuchte auch noch, mich auf dumme Art um die Zeche zu prellen. Ich nahm ihr kurzerhand ihre Handtasche ab und holte mir mein Salär raus. Im Nachgang könnte ich mich immer wieder in den eigenen Arsch beißen - daß ich nicht einfach die ganze Kohle genommen habe, die da drin war. Als Schmerzensgeld. Und für einen guten Tagesbeginn - umsatztechnisch. Waren ein paar Hundert Euro drin.
Wie bei anderen Idioten auch - die mich schon mit Hundertern beworfen haben und mit drei, vier Promille im Blut lallten - "Da, nimm et doch!" Ich Depp aber - gab ihnen immer korrekt auf den Betrag ihre Kohle wieder. Stopfte den Idioten ihre Scheine wieder zurück in ihre Taschen und war froh, wenn sie endlich weg waren. Nahm mir - jedesmal erfolglos - vor - beim nächsten Mal klüger zu sein.

Ich zog und zerrte also an der bis zum Rand mit Drogen vollgepumpten afrikanischen Liebesdienstleisterin, bis ich sie endlich raus hatte aus meinem Auto - wollte weiterarbeiten - und schrie sie an - daß sie gleich von mir ordentlich was auf die Schnauze bekommen würde, wenn sie nicht sofort bezahlt und abhaut. Fand mich - schlicht außer mir wieder. Und war sehr froh, daß gerade an diesem sehr frühen Morgen - weder Polizei noch Passanten auftauchten.  War eine interessante Erfahrung -  und ich beschloß, nie wieder so auszurasten. Gestern aber - war ich doch nochmal kurz davor. Und wirklich - es wäre sehr richtig gewesen, dieser frechen Person mal ein paar klare Grenzen aufzuzeigen. Kann aber für mich - recht schiefgehen im Nachgang. Lohnt sich nicht wirklich. Und wie geschruben - sie hätte gleich noch ein paar gesammelte Werke dazu kassiert von meiner Seite. Die - ganz sicher - in ganz andere blöde Schnauzen gehauen gehören.

Dennoch gut, zu wissen - daß trotz aller Langeweile - alle nötigen Kapazitäten sofort verfügbar sind.
Habe diese zwar nur in seltensten Ausnahmefällen genutzt - und will es auch weiter so halten - aber ich weiß und staune manchmal, daß sie zu Genüge vorhanden sind, wenn´s sein soll.

Gut, daß es meist ganz anders ist.
Langweilig eben.
Luxuriös langweilig!

Der dritte Chiron hat´s gefunden ....

... und ich fühle mich an diesem Morgen fast wie rundumerneuert.
Gestern also kam der Senior der Praxis erstmals in die Kabine. "Wir haben ja noch nicht ....." meint er. Ich lache und meine "Ne, wir haben noch nicht."
Ich beschreibe meinen "Zustand" - kurz mit : Im Grunde alles desolat derzeit. Und eine Art "Wanderschmerz". Beschreibe kurz die markantesten Stellen.
Der greift zunächst treffsicher  in die am meisten verhärtesten Muskelstränge, die sich gerne zügig etwas lösen unter diesem Zugriff.
Dann - geht er an die Füße. Und das ist der Volltreffer!

Von diesen geht die Spannung nämlich hoch durch den ganzen Körper bis in den Schädel hinein.
Und ich hab´s mir genau so gedacht - die ganze Zeit schon.
Durch den gebrochenen Zeh bzw. eher zweie im Sommer hat sich zunehmend die Spannung aufgebaut und diverse Symptome verursacht. Dazu kommt eine permanente Fehlhaltung und Schiefstellung beider Füße in der Limousine - über unzählige Stunden in allzu vielen Jahren inzwischen. Durch diese - werden bestimmte Muskeln völlig überstrapaziert und befinden sich in Dauer-Anspannung.
 
Der bearbeitet also die entsprechende reflektive Stelle für´s Kreuz und die Wirbelsäule auf dem Fußrücken - mein lieber Scholli, da sitzt es drin! Wringt beide Füße aus - was für eine sofort wirksame Wohltat.
Dann noch Arbeiten am Rücken selbst - Rückenstrecker. Er findet exakt die ärgste Stelle - auch am Nacken im Anschluß. Eine halbe Stunde etwa dauert es.

Ich fahre danach noch zwei Stunden und merke mal wieder - das ist nicht wirklich gut, direkt wieder in die Limousine zu steigen. Einmal, weil ich nach solcher Behandlung immer tiefenenspannt bin und besser daran täte, mich dieser Entspannung auch hinzugeben. Und zum Anderen, weil ich ja direkt wieder in die üblichen Fehhaltungen zurückgehe und so dem Körper nicht die "richtige Information"gebe.

Trotzdem - ist heute morgen der komplette Rücken schmerzfrei.
Bis hoch in Nacken, Kiefer und Kopf. Sogar die Knie sind frei.
Jede Menge gelöst.
Auch nächtliche Symptome blieben diesmal aus.

Ich bin sehr beeindruckt. Und freue mich, daß er die Ursache aufgefunden hat in Windeseile.
Sagte ihm auch - daß das die ganze Zeit mein Eindruck ist - daß die Verspannung seit dem Bruch des/der Zehen zugenommen hat und von unten nach oben aufgestiegen ist. Ob das sein könne? Ja, das könne durchaus so sein.

Jetzt - freue ich mich nicht nur über einen nach langer Zeit mal wieder freien, starken Rücken und den verschwundenen Wanderschmerz, sondern auch darüber, daß ich mir selbst auch helfen kann an den Füßen. Nicht so erfahren und wissend, wie dieser Chiron und nicht so zupackend - ist immer effektiver, wenn es jemand anders für Dich tut, aber immerhin ist es recht mühelos machbar.

Und ich wundere mich auch - daß ich nie etwas über diese "goldene Stelle" auf dem Fußrücken gelernt habe seinerzeit, als ich viel über die Füße lernte. Niemand erwähnte diese. Und ich las auch nichts weiter darüber.

Viel lernen kann ich aber - indem ich gerade ab und zu mal auf dieser Liege befindlich bin und durchgearbeitet werde. Gehe immer mit dabei - verfolge, was die so machen und wie der Körper reagiert, antwortet.
Sehr offensichtlich ist - daß jeder von den Praktikern seine ganz eigene Handschrift hat und jeder von den dreien anders vorgeht, anders greift uns sich anders anfühlt beim Arbeiten.

Und wieder mal lerne ich - das Symptome sehr weit weg von der Ursache liegen können. Allein Symptome zu bearbeiten - reicht also in keiner Weise aus. Hat aber auch erst mal sehr gut geholfen. Und war sehr wichtig und richtig, besonders nach dem Streckschuss der Hägse.
Aber jetzt - wo der Senior fest in die Ursache gegriffen hat - bin ich doch sehr erstaunt und natürlich auch sehr froh, einen ganz neuen Rücken zu haben.

Schon seit ein paar Monden - beobachte ich, wie so ein "Bruch" das ganze System beeinflußt. Eine Kundin mit frischem Knochenbruch am Bein meinte mal im Gespräch -  ach ne, wegen "nur" einem kleinen Zeh wäre sie auch  nicht zum Arzt gegangen. Ich wunderte mich noch über diese Nichtwertschätzung von einem Zeh - ob klein oder groß - ist egal.  Ein Bruch ist - ein Bruch. Und obwohl er wieder zusammengewachsen ist - ganz anders als vorher und ganz anders als der gegenüberliegende Zehenknochen - ist er deutlich spürbar. Und verlangt Aufmerksamkeit.
Da dies mein allererster Bruch ist im Knochensystem - was ich mal als Glück bezeichne in einem halben Jahrhundert - bin ich sehr erstaunt, welche Wirkung dieser hat. So "klein" er auch scheinen mag - kann er ganz schön rütteln am Gesamtgeschehen. Und bringt mir einiges bei.

Donnerstag, 21. November 2013

Gedanken zu Glauben und Giften ....

... kamen mir. Wieso manche Gifte für die Einen schädlich sind - und für Andere nicht. 
Wieso manche Menschen ein Leben lang sehr ungesund leben und essen, aber dennoch pudelgesund sind - und Andere, die höchsten Wert auf extrem gesunde Ernährung und Bewegung legen, dennoch relativ jung mit Diagnose "Krebs" verenden - obwohl sie jahrzehntelang alles Mögliche tun, um eben diesen nicht zu bekommen. 

Als ich vor ein paar Monden vom Tod eines solchen Gesundheitsbewußten vernahm - schien es relativ offensichtlich, daß er zwar auf körperlicher Ebene sein Möglichstes getan hatte, sich aber allzu lange an der Seele hat fressen lassen von einem Rudel Schmarotzer mit gleicher Blutgruppe.

Staunte auch kurz darüber - daß fast alle bekannten "großen Gurus" letztlich mit der Diagnose "Krebs" ihr Ende fanden. Jemand merkte recht trocken dazu an - es sei wohl kein Wunder, wenn mensch  permanent nach einer "Erweiterung" strebe. Hier: Bewußtseinserweiterung.
Vermutlich spielt es keine Rolle - welche Art einer permanenten "Erweiterung" angestrebt wird. 
Die Einen wollen "mehr Bewußtsein" (???) - und andere mehr Geld und Gut.

Ganz "allgemein" - scheint mir die Menschheit an einem nie dagewesenen "Wachstumswahn" erkrankt zu sein.
Und ganz allgemein - scheint "Wachstum" als etwas Erstrebenswertes zu gelten. Wobei ich nicht erkennen kann - wo genau die "Qualität von Wachstum" auszumachen sein soll. Im Konrast dazu steht ein Spruch aus dem Volksmund - "Weniger ist mehr". Beides - ist erst mal Unsinn - von Haus aus. Und bedarf einer Überprüfung in der jeweiligen Situation - ohne zu einem sinnfreien Credo erhoben zu werden.

Credo - heißt ja: Glaube.
Und so frevelte ich eine Weile lang herum ... in den heutigen, für gültig erklärten Glaubenssystemen.
Die fast nur noch auf einer sogenannten modernen Wissenschaft basieren - an die ich gar nicht glaube.

Ich frevelte - in diesen Bereichen - in denen mensch nicht freveln soll - weil er dann von den Anderen für "verrückt" erklärt wird.
Aber - ich kann manchmal nicht anders.
Und so - erlaubte ich mir auch - an "wissenschaftlichen Tatsachen" zu freveln, die die aktuellen, ganz großen Krebsgeschwüre betreffen. Fukushima zum Beispiel - der "Rückbau" hat ja nun begonnen und soll etwa dreißig Jahre dauern - keine Sau weiß, wie das wirklich funktionieren soll - und die "rein monetären Kosten" wurden auf etwa 80 Milliarden geschätzt. Euro oder Dollar - eh relativ wurscht. Natürlich werden diese Kosten - nicht von den Betreibern getragen, die sich viele Jahre lang eine goldene Nase dran verdient haben.
Ich überschlug mal kurz im Geiste - wieviele solcher Höllen-Reaktoren wir derzeit auf dem Planeten erschaffen haben .... und dachte nur - daß läßt sich eh nicht mehr "ausrechnen". Ebensowenig wie die Grundwasser-Verseuchung durch dieses "moderne und vielgepriesene Fracking". Und ebensowenig wie die "monetären Kosten" der Verwüstung auf den Phillipinen gerade. Das Erdbeben auf Haiti seinerzet - u.v.m.
In diesen Rechnungen aber fehlt immer was .... also alles, was nicht nur Geld ist - und das ist viel.

Das schlimmste Krebsgeschwür der Menschheit - scheint mir also im reduzierten Geiste zu sitzen. Und in der Mißachtung der eigntlichen seelischen Bedürfnisse.
In diesem Mangel schwillt eine krankhafte Gier seit vielen Jahren an - kollektiv.
Und auf der anderen Seite verkümmern zunehmend alle wirklichen "geistigen und seelischen Fähigkeiten" - wenn ich mal hypothetisch davon ausgehe, daß unsere Ahnen eventuell mehr Zugang dazu hatten.

Ein abstruser und ohnehin immer nur temporär gültiger "Wissenschaftsglaube" als alleiniges Erklärungsmodell für das Leben - der zur Verkümmerung aller seelischen Bildgestaltungskräfte führt.

Gerade mit diesen aber - wäre es vermutlich ein Leichtes - alle "wissenschaftlichen Prognosen" auch bezüglich einer atomaren Verstrahlung - und zunehmender Krebsgeschwüre - ad absurdum zu führen - und neue Bilder zu erschaffen.

Ja - ich glaube "irgendwie recht tief" daran - daß eine gesunde Seele mit gesunden Bildgestaltungskräften - weit wirkungsmächtiger ist, als alles Andere, was auf desem Planeten so erscheint.
Oder so - ich weiß das eigentlich schon, seitdem ich hier gelandet bin. Habe es aber - allzu oft vergessen wegen andersartiger Konditionierung im Laufe der Zeit.

Gerade in den letzten Monden vernehme ich aber auch Vieles, was Anlaß zur Freude geben kann. Viel "Umdenken" und Neugestaltung - im konstruktiven Sinne. Das dabei zunächst viel Bodensatz und Gift hochkommt - muß wohl so sein - sonst sieht es ja niemand.

Für mich immer wieder höchst erstaunlich - wie wir es geschafft haben - spätestens seit der sogenannten "industriellen Revolution", die in eine nie dagewesene Beschleunigung geführt hat -  den Planeten in Windeseile zu verscherbeln.
Und uns selbst - gleich mit dazu. Kaum noch zu glauben, daß es vor ein paar Jahrhunderten sogenannte "Universalgelehrte" gegeben haben soll - die mit Zwanzig weit klüger waren, als ich je sein werde.

Was "mein Bewußtsein" betrifft - da hat sich nichts auf Dauer erweitert. Höchstens mal für ein paar sehr erstaunliche Momente. Hier und da hat es sich verändert. Und das vermutlich nur - weil´s halt so auf dem Reiseplan steht. Im Moment beschäftigt mich eine gesunde Verdauung von allem Unsinn weit mehr - als jede vermeintliche Erweiterung.
Ob ich nun Energiekörper sehen kann oder nicht - ist völlig wurscht.
Oder so: Sehe ich ohnehin - schon von klein auf. So, wie jede(r) Andere auch.
Sehen kann auch heißen - fühlen, wahrnehmen. Das ist nichts Außergewöhnliches. Das kann noch jedes Kind.

Fragte mich aber in den vergangenen Wochen - wie ich wohl diese "modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse" sehen, fühlen, wahrnehmen könnte? Wenn sie denn - wahr und existent seien. Und nicht etwa nur - ein Credo.

Schönes Beispiel: Bin mit Kollegen im Gespräch - was ich da für ein Teil im Zigarettenanzünder stecken hätte? Das ist ein Luftreiniger - antworte ich - der klärt die Atmosphäre, z.B. von Handystrahlung. Auf das Fragezeichen in den Gesichtern meine ich: Ich bekomme Kopfschmerzen davon.
Der sehr dicke und meist lustige Kollege erwidert: Er habe drei Handies in Betrieb - und er bekomme immer nur  Kopfschmerzen, wenn diese nicht funktionieren würden. Wir lachen .... und ich weiß - er hat ja (auch) recht.
Ein Credo eben .... jeweils nach Blickwinkel.

Wie steht es also mit den Giften? Haben die eine Wirkung aus sich selbst - oder kommt es drauf an, was gerade für wahr gehalten wird?

Novemberlicht

Diese Nachricht vorgestern, daß der endlose Streß hier bald ein Ende haben wird, arbeitet noch vor sich hin.
Ist schon verrückt, wie sehr das System inzwischen auf weiteren, anzunehmenden Ärger eingestimmt war.
Und wie so oft in den vergangenen Monden - drehte sich an jedem meiner freien Tage irgendein Gespräch um diese seltsamen Zankvögel. Ich hab´s so satt ....  und sei es auch nur eine Minute am Tag, es ist verschwendete Zeit.
Heute also: Wieder mal TV-Ausfall (was ich eh nicht bemerkt hätte ...) - für die Nachbarn heißt das jedesmal - Komplettausfall aller Kommunikationsmedien - und eine defekte Waschmaschine, die sich mitten im laufenden Programm abschaltet. Langsam wird´s phantasielos. Meine letzte Wäsche ist prima durchgelaufen - ich werde also erst wieder bei Bedarf nachsehen, ob alles noch im grünen Bereich ist.

Zu lachen gab´s aber auch was. Der Nachbar hat seine uralte Super-8-Kamera auf´s Fensterbrett gestellt. Die tut es gar nicht - technisch - aber psychologisch schon .... Jetzt - wartet er auf (s)einen Brief vom Anwalt.
Neben solchem "Galgenhumor" - der durchaus hilfreich ist - freue ich mich schon auf den Tag, an dem wir uns endlich anderen Themen zuwenden werden. Was auch schon passierte, aber meist halt in Kombination mit einem eher ärgerlichen Anlaß.
 
Bei mir kommt nun - langsam aber sicher - zunehmende Freude darüber auf, auf welche Weise das Leben für Lösungen sorgt.
Und - nach langer Zeit keimt auch mal wieder sowas wie Hoffnung auf - daß es auch für andere Schwierigkeiten Lösungen gibt.  Kleine, feine Geschenke kommen hinzu - ungefragt. Hilfreiche Hände und Menschen.
Fand sogar die Adresse einer (chinesischen) Ärztin ganz in der Nähe - und habe mir einfach mal einen Termin geben lassen für Anfang Dezember.  Auch - bis dahin - ohne Malesten. Einfach - zur möglichen Unterstützung, wenn es mal nötig ist. Eine - die auch jenseits von üblicher Pharma gut Bescheid weiß.
Ein langer "Winterschlaf" wäre jetzt ganz fein ....

Mittwoch, 20. November 2013

Dieter Hildebrandt ....

... sei gestorben - vernehme ich erstaunt.
Es gibt scheinbar solche Menschen, die mir eher unsterbbar scheinen.
Er gehört(e) wohl dazu.
Habe nie auch nur je dran gedacht, daß es ihn mal nicht mehr geben könnte.
So geht´s mir manchmal - besonders mit denen, die mich seit meiner Kindheit  begleiten. Neulich noch - staunte ich über den Abschied von Paul(chen) Kuhn ...

Und jeder von diesen, die den Übergang meistern - erinnert mich wieder an was. An was Wichtiges. An die Kürze - dieser Reise.

Die reisen alle weiter. Da bin ich "seltsam sicher".
Und nur selten traurig.
Nur oft - etwas melancholisch. 
(Was ist das eigentlich genau?...)
Bin halt schon so oft hier zurückgeblieben - während die Anderen weitergingen.

Für mich - wieder einer, der ohnehin nicht sterblich ist.
Er hinterläßt zuviele lebendige Spuren in vielen Herzen.
Und ich - freue mich mal mit - über eine geglückte Reise.
Wobei ich ihm ein sanftes Entschlafen im eigenen Bett zuhause gewünscht hätte - statt ein Ende im Krankenhaus - und mal wieder so eines mit dem Prädikat "Krebs".

Wieder einer - der mir scheinbar fehlen wird - als Erdenreisender.
Einer mit kluger, frecher Schnauze und ungebeugt, vor dem ich immer Respekt hatte.
Einer von diesen Alten - die der Planet so dringend braucht.

Tja .... für einen kurzen Moment - hebt sich mal wieder der Schleier -
und das, obwohl ich den ja nie wirklich "gekannt" habe.
Ebensowenig wie den begnadeten Paul(chen) Kuhn.
Aber irgendwie - halt doch. Seit vielen Monden.

Stilles Novembergrau und wieder dünner werdende Schleier in der zunehmenden Dunkelheit.
Und ich - bin immer noch hier. Mal mehr, mal weniger - manchmal auch dortens bei den Vielen da drüben.
Oder auch - ganz woanders.

Allein dies hier - ist nicht alles.
Aber - schön ist es dennoch oft.
Und es gibt wohl nochwas zu tun.
Für jedes von uns - welches noch hier weilt.
Glaube ich jedenfalls .... manchmal.

Salut -  Dieter Hildebrandt und Paul Kuhn.
Grüßt mir bitte - die Anderen.

Dienstag, 19. November 2013

Die Zank-Teufel gehen ....

... wer hätte das gedacht?
Ich jedenfalls nicht - wo dieser Mittelfinger-Herzeige-Akrobat doch immer wieder beteuert hatte, daß er in jedem Falle bleiben würde.
Nun aber lautet die Botschaft:
Bis zum kommenden Märzenmond
sind sie weg.
Vermutlich - denke ich mir einfach so - schon früher.

Zu den gestrigen positiv-harten Kiefermuskel-(Ein)Griffen -
kommt also nun noch eine ganz andere, unerwartete Ent-spanung hinzu.
Fein! Stelle etwas irritiert fest - daß ich die gute Kunde erst noch verdauen und "realisieren" darf.  

Die Nachbarin, die es mir mitteilte - geht quasi fest davon aus - daß die Teufelsbrut nun nochmal zur Hochform auflaufen wird. Weil diese inzwischen nur noch - mit aggressiv erhobenem Mittelfinger demonstrativ an ihrem Fenster vorbeiflaniert. Einige hübsche Video-Aufnahmen von derartig haßerfüllt-gezeigtem Mittelfinger-Gelenk mitten in die Kamera-Linse - habe ich ja meinerseits bereits konserviert .... weiß also, was sie da genau sieht.

Diese Erwartung von noch mehr Übel - ist eine mögliche Variante - von vielen. Ich empfahl eine andere - also die einer Ent-Spannung.
Dieser "Native" - wird ohnehin in der Nähe verweilen - er wird ganz sicher nicht in die Ferne schweifen. Aber die tägliche Dosis an sinnfreiem Haß - im Hause - wird uns nicht mehr tangieren.

Während meine Nachbarin sich noch in Phantasien befindet - was in den kommenden, wenigen Monden der Trennung noch so alles passieren wird - bin ich schon längst weg.
Weggetreten - aus einem langen Albtraum.

Was übrigens durchaus - zu kurz anhaltender Schwindeligkeit führen kann .... über´s Leben halt mal wieder - und die Lösungen, die aus dem Nichts heraus - immer plötzlich kommen.

Der Nachbar bestellt eine Blaskapelle für den Auszugstag - nnd ich dachte, "Oh Happy Day" wäre ein passendes Lied zum Feiern.

Bis heute begreife ich in keiner Weise - was hier in den vergangenen eineinhalb Jahren geschehen ist. Auch niemand anders begreift das.  Ich sehe nur - daß die Clanmitglieder sich seither zurückziehen. Zwei von Vieren sind schon weggezogen, der Dritte hat nun - Gott sei Dank! - seine Kündgung eingereicht und die Vierte sucht ebenfalls was Neues. Die Erzeuger werden zwar weiterhin in ihrem Hause in der Nähe verweilen - aber es wird keinerlei Anlaß mehr geben für diese Leute, auf diesem Grundstück zu erscheinen.

Der Spannungsabfall nach einer allzu langen Zeit des sinnfreien Krieges - kommt erst noch.
Ist noch zu frisch - um mich einfach ausgelassen zu freuen. Sitzt noch alles in den Knochen und Gliedern.
Aber nach und nach wird es abfallen. Nach und nach - wird wieder mehr Lachen und Unbeschwertheit hier einkehren.

Der seltsame Anwalt - wird seine Briefchen an die neuen Nachbarn der Zankteufelbrut versenden.  Ein letzter solcher Brief erreichte die Vermieter - die aufgefordert werden, sofort die Kamera zu entfernen. 630 Euro für eineinhalb Seiten krudes Zeugs  - die wohl die Rechtsschutzversicherung  der Zankteufel an ihn löhnen wird.
Die Kamera - wird natürlich hängen bleiben. Und weiter in Betrieb sein. 
Der Besonnene - der mich neulich schon so freundlich aus dem Albtraum weckte anhand von Fakten = tatsächlich investierter Zeit in die (einstigen) Unbilden - ärgerte sich nun seinerseits selbst, daß er sich mal wieder mit sowas herumschlagen muß. Das - finde ich sehr menschlich.

Gestern "bestand" ich im Gespräch mit der Nachbarin auf ihre "traditionelle Weihnachtsdekoration" vor der Haustür. Sie wollte nicht .... hatte keine Lust mehr, solange die Zankteufel noch hier weilen. Ich protestierte - selbst überrascht, weil ich´s ja eigentlich nicht so sehr mit solchem Zeugs habe - aber es soll ja nicht so sein, daß alle ihr Verhalten und ihre einstigen Pläsierchen ändern wegen sinnfreiem Terror.  Das "Weihnachtszeugs" wird also installiert - basta!
Werde ihr Gesellschaft leisten beim "Aufstecken" und mich abends drüber freuen, wenn ich nach Hause komme.

Jetzt - ergebe ich mich einer gewissen Müdigkeit und mit dieser einhergehenden "Weichheit" .... der Anfang vom Ende einer sehr seltsamen Geschichte.

Das muß man wertschätzen .....

... sonst macht es keinen Spaß.
Kannst Du es wertschätzen - ist es ein Genuß!

Wegen Bronchitis war ich jetzt zwei Wochen nicht mehr bei den "Knochenbrechern". Gestern war´s endlich wieder soweit - und  ich merkte einen gewissen Widerstand, als der Termin näherrückte. Sicher auch - weil ich gerade meine erste, vernünftige Fahrt an diesem trüben Tag hatte - und die ging diametral-entgegengesetzt weiter raus aus der Kolonie. Relativer Zeitdruck also - noch pünktlich kommen zu können. Und etwa dreißig Minuten lang solche sinnlosen Schleich-Schnecken in ihren Blechkisten vor mir .....  Ja - ich fahre wirklch sehr moderat inzwischen. Aber immerhin zügig innerhalb der angezeigten Geschwindigkeitsregelungen - und nicht wie diese zahllosen Nervensägen noch zehn Kilometer pro Hora drunter.

Kam also etwa fünf Minuten später an - und sah bewußt von einem Telefonat im Vorfeld ab.
Eine Unsitte eigentlich, für jeden Furz irgendwo anzurufen, dachte ich mir.
Und dachte mir auch - immerhin habe ich mir eine recht unkonventionelle Lokalität ausgesucht - sollte also auch ohne sinnfreie Vorab-Information gehen.

Ohne rechte Lust - stellte ich also die Limousine ab und ging zu den Chironen. Mit einem neuen Rezept - ohne Fango. Ist mir auch willkommen - denn obwohl ich da immer so schön (also viermal genau ...) sehr weit weg schlief - geht´s mir im Grunde um die "handwerkliche Bearbeitung" ......

Diese erfolgte dann auch. Gar nicht immer angenehm. Mit Zusatz-Verspannung in Folge von Bronchitis - was ich erst gestern in aller Klarheit bemerkte, weil ich nicht wie sonst ewig lange ausatmen konnte.

Der "Handwerker" arbeitete also fleißig am Körper - und ich dachte manches Mal, ob ich nicht doch lieber eine Wellness-Behandlung bevorzuge?! Die auch sehr gut tut und im Nachgang ebenso entspannt.
Also - doch lieber wieder mit sanftem Ambiente, Kerzenlicht, Buddhapüppchen und Säuselmusik?

Während der Behandlung - verflog die Frage in den Äther.
Ich wußte mich einfach - wieder - in guten Händen.
Und staunte, wie der sich traut, meinen Kopf samt Nacken zu bewegen.
Fragte nach - ob das nicht gefährlich sei?
Weil gerade hier soviele Verspannungen sitzen - und eben dieser Bereich - jedenfalls in meiner Wahrnehmung - doch sehr delikat ist?
Nein - er hatte keine Bedenken. Er weiß ja schließlich Bescheid. Und das muß halt - gelockert werden. Gut!
Oft muß ich lachen zwischendurch - was die sich so alles trauen. Und wie es kracht.

Und angenehm war es auch nicht immer. Auch nicht beim letzten Mal - da hatte mich jemand Anderes zwischen, der war auch nicht zimperlich und seine Spezialität war es, mit den Fingern exakt die Schmerzpunkte zu bedienen. Allerdings - mit erstaunlicher Präzision.

Gestern also - geift der mir voll in die Kieferknochen.
Und meint sowas wie "Oweh oweh ....".
Ja - hat schon etwas weh getan.
Aber dann - fing ich plötzlich mit ihm zu erzählen an, während der mir weiter voll da rein griff.
Was mich wieder über mich selbst lachen ließ.

Sein Tip war - mir das nächste Rezept bei meiner weltbesten Zahnärztin abzuholen - wenn diese mitmacht. Wegen Kieferverspannung halt. Guter Tip! Derzeit - steht "Beckenboden-Gymnastik" drauf - was ja auch stimmt - die Hüfte ist ja auch lädiert vom jahrelangen Sitzen.
Wenn der Orthopäde ein Arschloch ist - mußt Du eben andee Wege finden.

Apropos Arschloch: Während der mir beherzt weiter in die Kieferknochen greift - meine ich, ich werde mir wohl endlich auch mal wieder einen "Hausarzt" suchen. Eine, die mich kennt - muß eine Frau sein, ist für mich sonnenklar. Sag ich aber gar nicht.

Er empfiehlt mir zweie im Stadtteil der Kolonie, in dem er wohnt - und in dem auch ich lange zuhause war. Im Gespräch stellt sich heraus - daß der eine dieses Arschloch von einst war - der mir seinerzeit so freundlich genervt mitteilte auf meine bohrenden, interessierten Fragen hin bezüglich der von ihm an mich herangetragenen "Schilddrüsen-Hormon-Odyssee" - Fazit: Pharma-Hormone zeitrestlebens einnehmen - es sei "gar nicht lustig, an Schilddrüsen-Krebs zu verenden". Ich hatte längst den Namen von diesem Stümper vergessen ....und einst meine Unterlagen am Tresen gefordert, um nie wieder auch nur irgendeine Schilddrüsen-Untersuchung über mich ergehen zu lassen. Dieser sinnlose Fabrik-Orhopäde von Gegenüber - habe neulich nur noch wieder eins draufgesetzt auf eine Legion von sinnlosen "Ärzten". Ich darf mich sehr glücklich schätzen - inmitten von dieser - einige wenige, höchst erquickliche Ausnahmeerscheinungen kennen zu dürfen.

Der Chiron ist ehrlich überrascht über die Geschichte. Und ich teile ihm mit - daß sei u.a. ein Grund, warum ich lieber zu "Handwerkern" ginge. Also - zu Leuten, wie ihm.

Und die Praxis bestätigt das ja gerade in diesem Moment: Während der mir voll in die Kieferknochen greift - erzähle ich ihm plötzlich diese Anekdote. Und das mir - die ich lieber gar nicht rede während einer Behandlung - und viel lieber nachspüre, innerlich mitgehe. Weils halt - wirklich spannend ist. Im Gegensatz zu den meisten "Geschichten".
Habe jeglichen Schmerz völlig vergessen - und der Kiefer entspannt sich einfach von selbst währenddessen.

Wenig später - werde ich noch ein paar Mal "durchgekracht" - mein lieber Scholli!
Professionell "gehebelt" - und eingerenkt.
Seit ich das erste Mal dort war - staune ich, was die sich trauen!
Wie die mir ins Kreuz greifen.
Und wie es kracht.

Wie sagte der Fabrik-Orthopäde? Das sei - Wellness???
Nein - da bin ich anderer Meinung.
Für mich ist das - goldwerte Erfahrung und beherztes Handwerk.
Da gehört Einiges dazu - derart in die Knochen und in die Muskulatur zu greifen!
Und das alles - mit sofortiger Wirkung. Hallelujah!

Fahre noch einige wenige Stunden weiter im Anschluß - und erst am Abend merke ich - wie der in mein System eingegriffen hat - als ich am Abend völlig erschöpft hier zum Sitzen komme nach gut 15, 16 Stunden an diesem Tag.

"Wellness"-Massage ist auch schön, sehr gut sogar. Und auch sehr hilfreich - um mal diesen Fabrik-Orthopäden zu widerlegen. Nach einer etwa zweistündigen Ayurveda-Massage - bist Du auch ein ganz neuer Mensch!
Dieses hier aber - ist mir neu. Wie diese Chirons in die Knochen greifen.
Sehr interessant! Wahrlich!
Und - tiefenwirksam.
So müde - in allen Knochen - wie gestern abend - habe ich mich lange nicht mehr gefunden.
Und heute am Morgen - alles weich!
Und das ist - natürlich - positiv gemeint.
Danke! Kann ich nicht genug schreiben.

Lektion Himmelsgeschoß

Gut eineinhalb Jahre hat´s jetzt gebraucht für eine wiederholte Erkenntnis: Klares, gesundes Abgrenzen ist richtig und wichtig.
Einst bin ich recht frohen Herzens hier im Himmelgeschoß  gelandet und freute mich, daß ich hier meine Ruhe haben werde und nicht "erreichbar" bin, wenn ich es nicht wünsche.
Dann folgten eineinhalb Jahre lang seltsame Geschichten, die mich immer mehr beschäftigt hielten und aus dem seligen Himmelsgeschoß auf einen harten Boden zu holen schienen. Zuvorderst in der Reihe des unsanften Aufprallens: Dreimal zerstochende Reifen an meiner weltbesten Privatlimousine. Dazu - viele andere seltsame Geschehnisse und auch mutwillig zerstörte Apparaturen.

Nach und nach - habe ich all diesen Vorkommnissen erheblich zuviel Aufmerksamkeit gewidmet.
Fand mich gar ständig auf einer Hut wieder.
Bis ich merkte, daß ich da etwas nähre - mit meiner guten Energie.
Das - war mir zwar mir die ganze Zeit über irgendwie klar -  und ich hatte schon lange beschlossen, dies nicht zu tun - aber irgendwie tat ich es ja doch (wieder).

Mit der Zeit bemerkte ich - das ich unlustiger wurde. Ein sicheres Zeichen für Energieverlust.
Mit dem Unlustigwerden erschienen auch temporär andere Gefühle - wie Zorn, Haß, Vergeltungsgelüste und solches giftiges Zeugs. Anders gesagt: Wenn sowas auftaucht - bist Du mittendrin in der Geschichte. Und - es ist eine wirklich schlechte Geschichte, die überhaupt nichts Gutes bringt.
Am Ende gar zunehmende Malesten - die kommen ja auch nicht per Zufall.

Jetzt - hat sich was gelöst. Auch dank der Malesten. Eine Bronchitis ist immer eine recht goldene Gelegenheit zur klare(re)n Schau.

In einem Gespräch holte mich jemand mit seiner ruhigen, besonnenen, objektiven Art wieder auf einen Boden der Tatsachen runter. Und ich durfte sehen, wie ich mich (selbst) verstrickt habe.
Wie der konditionierte Verstand angesprungen ist und sich verbissen hat in etwas, was sich wahrlich nicht lohnt.
Der Besonnene - verwies mich auf den tatsächlichen Aufwand - der ggf. abzuleisten ist in dieser Angelegenheit. Und darauf, daß ich durchaus in der Lage bin, diesen bei möglichem Bedarf zu generieren.

Zu lernen habe ich also: Es auch dabei zu belassen. Und von jeglicher, überflüssiger "Verstrickung" meinen guten Abstand zu nehmen. Mich drauf zu besinnen - welche Freude es war, hier anzukommen und die Tür des Himmelsgeschosses einfach hinter mir zu schließen - um den Rest für eine gute Weile außen vor zu lassen.

Der November, seine stillen Grautöne und die auch äußerlich zunehmende Ruhe - sind gute Helfer.
Tatsächlich geht´s zum Einen um eine "entschlossene Reviernahme" - und damit auch darum, mir dieses Revier selbst absolut zu gönnen - wo immer dies gerade befindlich ist! - und zum Anderen ist es sehr erhellend, die eigenen Anteile in dieser absurden Geschichte zu sichten.

Hätte ich mich von Anfang an nicht auf diese seltsame Geschichte eingelassen - in welcher Form auch immer - und wäre selbst entschieden genug geblieben - also in meiner eigenen, ursprünglichen Vision, was ich hier tun möchte - so hätte ich mich auch gar nicht erst "verstricken" lassen. Hätte erst gar nicht an mir rütteln lassen. Hab´s aber ....

Nun also - ist die Tür wieder geschlossen - so, wie ich es ganz zu Anfang tat.
Und hier oben - ist mein Revier. Basta!
Dieses wird solange von mir geschützt, wie ich hier weile.
Und bleiben - will ich ja ohnehin nicht ewig.
Es wartet schließlich noch was viel Besseres auf mich.

Was also - de facto - noch getan werden muß, wird getan werden.
Der Besonnene hat mir auf einfache Weise gezeigt - daß dies nicht viel ist - und auch nicht viel war.
Zuviel war - in die Geschichte einzusteigen. Und mitzuspielen. Eine Rolle zu übernehmen.
Und das - nicht zum ersten Mal in dieser Lektion von Leben.

Die kleinen und größeren Spielchen im "bösartigen Kindergarten" gehen wohl weiter. Das Außenlicht ist "wiederholt ausgefallen" - in der dunklen Zeit. Gut. Lasse ich halt den Motor laufen sehr früh am Morgen und arbeite mit dem Licht meiner Limousine. Eine Taschenlampe findet sich ebenfalls in meinem Besitz. Fast zu meinem Erstaunen - funktioniert meine weltbeste Waschmaschine auch noch prima. Die Einzige von dreien - die nie "gesichert" wurde - und immer noch nackt dasteht - ohne Zusatzschlösser. Zwei neuwertige Ersatzreifen auf Felgen finden sich im Innenraum meiner Limousine. Das ist doch schon mal was.

Wichtiger aber als alles das - ist wohl, daß ich meinen Humor wieder finde. Der ist ja zum Glück noch hier - hatte sich nur kurz in einer Ecke verkrochen, weil er mich so (gar) nicht mag.
Daß mir das Leben nicht vergällen lasse - von irgendwelchen Psychotikern, die eh kein Mensch verstehen muß. 
Und - wie oben geschruben - eine Tatsachen-Betrachtung mit Abstand - auf einer sachlichen Ebene.
Diese zeigt mir die Relation auf:
Die tatsächlich in die einstigen Unbilden investierte Lebenszeit - versus "Horrorphantasien", die permanent Zeit und Energie fressen, obwohl gerade gar nichts Konkretes ansteht.

Da das Leben immer großzügig ist mit den jweiligen Lektionen - schickt es mir gerade noch eine andere Geschichte dazu - als Spiegel meiner eigenen Verstrickungen der jüngsten Vergangenheit.
Jemand, der sehr gutmütig ist und auch großzügig - wird von einem Psychopathen angegangen. Und wurde auch von diesem angezeigt. Absurderweise und völlig zu Unrecht - aber: Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe in diesem "Rechtsstaat". Der eigentliche Aggressor - ist nicht greifbar. Er hat "Sozialstatus", bei dem ist nichts zu holen und der holt sich, was er nur kann. Der zu Unrecht Angezeigte - muß sich um diese Scherereien kümmern und traf inzwischen auch auf andere Geschädigte, die ebenfalls nicht zu ihrem "Recht" kommen - und bei denen der Aggressor schmarotzt. Der Aggressor - macht aber offiziell das Opfer - obwohl er angreift. Und Dinge unterschlägt/zurückhält, die wieder Andere in Unruhe versetzen können.
Zum Gerichtstermin in etwa zwei vollen Monden - wird dieser vermutlich "Recht" bekommen von den zuständigen Instanzen. Funktioniert also ganz gut - das Opferspiel.
Einstweilen - ergeht sich der o.g. Gutmütige seinerseits in diversen "Horrorphantasien" - und ich versuchte, ihm diese auszureden. Aus mitgeteilter eigener Erfahrung in den vergangenen Monden. Weil eben das Übelste an solchen Geschichten immer ist - die eigene, gute Energie an Vampire zu verschwenden. Hier - waren wir uns einig.

Ich staunte nicht schlecht, welche potentiellen Varianten eines fortgesetzten Albtraumes dem tatsächlich Angegangenen noch so einfallen - was da noch alles auf ihn zukommen könne. Spieglein, Spieglein ....

Also: Meine Tür - ist jetzt wieder geschlossen. Habe in den Spiegel geschaut - und fand es recht häßlich und unnötig, was ich dort so alles sah. Ist wieder Zeit - für andere "Visionen".

Fehler-Feiertag ...

... heute ist Fehler-Feiertag. Heute werde ich alle Fehler feiern, die ich in diesem Leben begangen habe. Also: Anschauen, begrüßen, mich für ihre jeweilige Botschaft bedanken und - über mich selbst lachen.
"Aus Fehlern wird man klug" heißt es ja. Ob ich jemals klug werde, weiß ich nicht. Nicht einmal, ob ich das überhaupt werden möchte. Aber aus Fehlern etwas zu lernen, das könnte gehen. Und das ist wohl klug.
Besonders gefeiert werden diese Fehler, die ich schon einige Male gemacht habe - also diese "Wiedergänger", die  sich gleich mehrmals andienen, wenn mensch immer noch nichts gelernt hat.
Und dieser Fehler - keine Fehler machen zu wollen, ist Ehrengast.
Es wird ein recht gut besuchtes Fest .....

Feines Fundstück für den Garten

Her der "Selbstversorgerkanal" - Prädikat wertvoll vorab, habe noch gar nicht ausgiebig reingeschaut. Aber weiß auch so - daß mensch hier sehr viel lernen kann.  
Auf leichte, mühelose Weise, wie Kinder es tun: Zugucken - und ggf. nachmachen.
Von Menschen, die auszogen und begannen, ein Grundstück zu bewirtschaften - und vom Wunder, was so alles aus liebevoller Zuwendung entsteht.
Habe zwar noch gar keinen Garten - aber schon mal viel lernen, bevor es soweit ist, ist immer eine gute Option.

Donnerstag, 14. November 2013

Brotschneiden und Messerschleifen ....

Was das Brotschneiden betrifft - habe ich mich sehr oft im Leben gewundert darüber, daß die meisten Menschen zu denken schienen, daß Frauen kein Brot schneiden könnten. Auch heute treffe ich manchmal noch auf sowas.
Ich bin ja vielleicht nicht die präziseste Brotschneiderin - aber ich bin es gewohnt, von je her Brot einfach zu schneiden. Und hab´s also nie verstanden - was da wohl gemeint war.

Was aber das Messerschleifen betrifft - das war mir lange ein Rätsel .... und ich habe gedacht, das würde ich nie lernen. Hab´s immer gerne abgegeben. Aber im Grunde - ist es sehr leicht. Irgendwann habe ich es also mal versucht -  und es funktionierte. Heute muß ich eher drauf achten, daß ich die Klinge nicht zu scharf schleife. 

Vieles gibt es - was ich immer noch nicht kann.
Und auch gar nicht können will.
Vor vielen vielen Monden sagte eine einstige Freundin zu mir:
Du mußt nicht alles selbst können!
Das traf direkt ins Schwarze!
Eine kurze Weile noch sinnierte ich drüber -
und bis heute bin ich ihr dankbar für diesen Zauberspruch.
Seither - fällt es mir leicht, manchmal einfach meine nicht immer ungeschickten Hände in den Himmel zu heben und gewisse Dinge einfach solchen zu überlassen, die sie viel besser beherrschen und auch lieber tun, als ich.

"Klein-Klein-Konflikte" und " - Kriege" ....

... sind es, die auch die großen Kriege am Laufen halten. Ist mein Vorweg-  bzw. Zwischenfazit - welches ich in den vergangenen Monden hier ja auch spürbar selbst erlebt habe.
Dank einer umwerfenden Bronchtitis - durfte ich mich entspannen und sowas wie "rückbesinnen" - aber das ist eine  andere, separate Post, die noch entstehen wird.

Ich fuhr einen sehr betrunkenen Mann von vielleicht Mitte fünfzig, der nicht nur eine Taxifahrt brauchte, sondern offenbar auch jemanden zum Reden suchte.  Also besser: Er hatte das bereits bis ganz oben zum Hals stehende Bedürfnis, sich endlich mal auszukotzen.

Er war - relativ friedlich. Aber auch einer von dieser Sorte, bei der Du etwas behutsam vorgehen mußt, Dir selbst zuliebe, damit er nicht doch schnell ins Gegenteil kippt und seinen allzulange schon angestauten Frust in eine Form von sinnloser Aggression wandelt. TaxifahrerInnen sind ja hierfür eine sehr beliebte "Projektionsfläche" - es ist ja so wunderbar unverbindlich, endlich mal die eingekerkerte Sau rauszulassen im engen Innenraum.
Ich war also - angemessen auf der Hut.

Ob er mich mal was fragen dürfe?
Ja - sicher.
Wirklich?
Ja - Sie können mich alles fragen - ich werde dann entscheiden, ob ich Ihnen eine Antwort geben möchte - oder lieber nicht..
Ob ich verheiratet sei?
(die Zwillingssonne gähnt ..... ob solcher Fragen)
Nun - auf solche persönlichen Fragen antworte ich schon lange nicht mehr.
Hmmhh .....

Wenn Du jetzt Pech hast - wird der Mensch aggressiv.
Aber - dann ist es eben so.
Dieser hier blieb moderat.
Und fing nochmal neu an, mit dem, was er eigentlich wollte:
Sein Leid klagen.

Seine Frau - wäre unzufrieden auf Ihrer Arbeit - und würde das alles an ihm ablassen.
Ihm die Schuld für alles geben. Für alles.

Ziemlich eng in der Limousine ...... und was mich betrifft, ich hasse solche "Opfer-Täter-Geschichten".
Mache auch keinen Hehl draus und meine sowas wie - Ja, solcher Unsinn  passiert jeden Tag zuhauf auf diesem Planeten. Er sei gewiß nicht der Einzige, der das gerade so erlebt. Und - nein, ich sei nicht verheiratet. Dieser bittere Kelch ist glücklicherweise an mir vorübergangen.

Er wolle nun - in die nächste Kneipe und dann in ein Hotel - damit er mal in Ruhe schlafen kann. Die würde ihn mitten in der Nacht auf seinem Handy anrufen und ihn beschimpfen. Jetzt - hätte er gar kein Handy dabei.
Und ich solle nichts Schlechtes von ihm denken.
Er liebe seine Frau und würde diese nie betrügen - aber er könne nicht mehr.

Gut! Sie sind ja ein erwachsener Mensch - tun Sie doch einfach - was Sie wollen. Und nein - ich denke mir gar nichts dazu.

Hallelujah - was bin ich froh, daß ich nie die Nachtschicht übernommen habe.

Ob das nicht schwierig für mich sei - nachts Taxi zu fahren?
Ich bin die Tagschicht - meine ich. Es ist nur bereits früh dunkel.

Ja - es wäre schwierig für mich - sage ich aber nicht - weil noch viel mehr sinnfreie "Klein-Klein-Konflikte" an mich herangetragen würden. Was gibt´s da schon zu sagen ... außer: Laß es doch einfach sein.
Dieses ganze Opfer-Täter-Beziehungs-Scheiß-Spiel .......

Manchmal würde ich ja ganz gerne falsch gelegen haben

... wie gerade mit dem hier - mit dem ich am gleichen Tage "persönlich durch" war.
Neulich vor etwa einem dreiviertel Mondlauf soll er meine Kollegin abends etwas zu intim berührt haben. Erst mußte ich lachen, als ich davon vernahm. Weil sie m.E. eher keine Projektionsfläche für derartige Annäherungen bzw. Übergrifflichkeiten ist. Aber ich weiß ja nicht - wie manche Typen so ticken. Dennoch hätte ich eher gedacht - sie regelt das mal eben entschlossen und deutlich - für sich. Aber ich denke ja auch viel Unsinn. Und das Leben ist halt anders - als Gedanken.

Der Scheffe von das Ganze schaltete sich also ein - und sandte dem Schnellkochtopf eine Mitteilung, daß das so nicht gehe. Daraufhin kochte dieser wieder schnell über - und sah sich - programmgenäß - in der Opferrolle.
Ein abstruser Mitteilungsabtausch ergab zügig - keinerlei vernünftige Kommunikation möglich.
Das Ganze führte zur Kündigung des Schnellkochtopf - also er wurde gekündigt.
Seither - hält er beharrlich den Zugang zur Limousine in Form eines Nachschlüssels bei sich.

Und heute kam Mitteilung - der Schlüsselzurückhalter habe Klage vorm Arbeitsgericht eingereicht - wegen angeblich zurückgehaltenem Lohn - was in der Branche an sich Unsinn ist, denn die Fahrenden rechnen ja selber ihre Tageseinnahmen ab und geben dann den korrekten Salär an die Unternehmer weiter - nachdem sie ihren eigenen für sich einbehalten.
De facto - hat er wohl vielmehr die Abgaben an den Betreiber seinerseits zurückgehalten - und wie geschruben - den Schlüssel für´s Auto.
Seither also miese Stimmung - weil das "Opfer" den Schlüssel völlig zu unrecht zurückhält.
Und mensch steckt ja nicht in einem anderen drin - rein theoretisch könnte also der Limousine etwas zustoßen.

Schade für die gesamte, einstig sehr gute und freundliche Stimmung. Hatte bislang immer feine Kollegen - im alten und auch bis dato im neuen Unternehmen.

Und schade - daß gerade solche Leute sinnlos angegangen werden - die wirklich (über?-) korrekt und großherzig sind.

Ich lerne - wieder was über die Menschenspiele und zahlreiche Neurosen dazu.
Sehe - oft in jüngster Zeit - wie sinnfreie "Klein-Klein-Konflikte" eskalieren können -
und mache meine eigenen, inneren Hausaufgaben.
Betreffend De-Eskalation.

Übrigens - der Schnellkochtopf ist zutiefst traumatisiert - kein Zweifel daran.
Die Frage ist nur -  ob das eine Rechtfertigung sein soll - wieder Andere zu tyrannisieren. 
Das war - natürlich - eine rein rhetorische Frage.

Mittwoch, 13. November 2013

Vandana Shiva - Nomen est Omen ....

.. hier ein Gespräch zu einstmals natürlicher und unermesslicher Vielfalt von Pflanzen (und anderen Wesen) - zwischen Vandana Shiva und Wolf Dieter Storl. 
Schlappe Zwanzig Minuten - die mehr sagen können, als  viele sinnlos verbrachte "Erziehungsjahre" in irgendwelchen Gleichschaltungs-Institutionen.

Einstmals - ist hier zynisch gemeint, denn es ist kaum ein paar Wimpernschläge her - als noch diese Vielfalt ihren Raum hatte.  Und - sie wurde und wird erhalten - über diese neumoderne, kurzgreifende und sich selbst vernichtende Gier hinweg .... dank solcher Menschen.

Wie gestern geschruben:
"Ich kann Dir alles zeigen - aber ich kann Dir nichts beibringen".

Wenn aber selbst diese lebendigen, vitalen Zeiger abnehmen .... was gibt´s dann noch zu lernen?
Mögen sie zahlreich unter uns bleiben - und stärker wachsen, als dieses Krebsgeschwür des Irrsinns.

Und - mögen wir unsererseits - ihre "einfachen Hinweise" befolgen - die wir ohnehin schon kennen ....

Liebevolle, kräftigende Kräuter-Medizin ....

... an trüben Novembernebeltagen:
Kräutermärchen von Folke Tegetthoff.

Zwei dieser Kräutermärchen-Bücher begleiten mich schon eine Weile - noch ungelesen. Gestern abend gegen Zehne begann ich eines zu lesen - und heute morgen bin ich durch. Mit viel Schmunzeln dabei. Einerseits scheinen es so unschuldige Märchen zu sein - und die Muster ähneln sich hier und da - doch andererseits ist alles, wie im richtigen Leben. Kurze, aussagekräftige Parabeln - nicht nur über die Kräuterkräfte und deren Schönheit, sondern auch über uns Menschen. Über Dummheit, Klugheit, Neid, rechtschaffene Zufriedenheit, Gesundheit .... u.v.m.

Als weiteres Gesundwerdungs-Geschenk heute morgen einen neu eingestellten Video-Vortrag mit dem Herrn  Wolf Dieter Storl gefunden. Titel: "Gottheiten, die sich als Pflanzen verkörpern.
Ich darf mal wieder über die Brennessel staunen .... wenn ich mir nur eine einzige Pflanze auswählen müßte - so wäre es wohl diese. Und gleich darauf käme der Löwenzahn. Und dann ..... noch viele mehr.
Glücklicherweise - sind wir noch lange nicht soweit - daß wir uns hier begrenzen müssen - wir werden immer noch sehr reich beschenkt von diesen.

Und gleich - wird kräftiger Knoblauch-Sirup gekocht!

Immer wieder erstaunlich - wie dumm ein Mensch sein kann - also einer, wie ich - der eine Schatztruhe bei sich hat und sie allzu lange nicht beachtet. Da bekommt man dann eben mal ein paar Malesten geschickt - zur Erinnerung.
Wenn man´s sonst nicht bemerkt ....

Dienstag, 12. November 2013

Hierarchielosigkeit ..... und: Ich kann Dir alles zeigen - aber ich kann Dir nichts beibringen!

Hier spricht ein Mann, der nie zur Schule gezwungen wurde.  
Andre Stern heißt der - spricht fünf Sprachen, ist Gitarrenbauer, Informatiker und vieles mehr. 
Mußte nie zur Schule gehen - und wurde auch zuhause nie "unterrichtet" oder erzogen. 
Das - was für die meisten undenkbar scheint - erzählt er hier - zur Freude für´s Herz! Jedenfalls - für meines.


"Angetroffen" habe ich diesen Menschen über Erwin Wagenhofer´s neuen Film "Alphabet - da geht´s um (Ver-) Bildung ....


und darauf wieder kam ich über die wilde Gans und diesen Beitrag bei ihr daheim - Kinder, die mit Ritalin vollgepumpt und für krank erklärt werden - von geisteskranken Erwachsenen.

Dieser Plastiktütenbesteuerungswitz .....

... der da neulich in den Medien vermeldet wurde -
die EU hat sich´s ausgedacht -
und es hieß da tatsächlich -

"die "EU" -
würde nun den einzelnenen Mitgliedsstaaten erlauben -
etwas zu verbieten -"

mensch lasse sich alleine diese Formulierung durch alle Hirnzellen wandern -
diese neue Verordnung, die ja eine ganz alte ist,
denn das wurde schon in den Siebzigern des  vergangenen Jahrhunderts durchgekaut -
ohne, daß etwas de facto paasiert war ....
diese Meldung
brachte nochmal eine ganze Lawine bei mir an Bildern hoch.

Stellen wir uns also vor  - wir würden tatsächlich nur noch Papiertüten oder solche aus abbaubarem Plastik benutzen .... was ist dann mit den anderen Plastikverpackungen in unseren Supermärkten? Werden die auch umgestellt auf biologisch-abbaubare Kunststoffe, die es ja bereits gibt?
Schön wäre es .... war aber nicht die Rede davon.

Ich hörte also - nach nun bald vierzig Jahren - mal wieder was von den pösen Plastiktüten. 
Einstweilen aber - hatte sich gar nichts geändert auf diesem Planeten - und wurde immer mehr nicht-biologisch-abbaubares Plastik produziert. Und wird.
All das ist inzwischen ein paar Mal rund um den Globus auf allen Meeresböden angekommen und die Tiere habens gefressen, um elendig dran zu verrecken. Oder - wenn sie´s überleben - von den Menschen wieder gefressen zu werden, die die Fische fressen. Also solche Fische, die Plastikmüll in ihren verseuchten Körpern tragen und dazu noch nach ihrer Verendung mit Wasser und Chemikalien aufgespritzt werden - damit sie größer und frischer aussehen.

Stellte mir kurz vor - wie der Weg des nicht-abbaubaren Konsummülls seit Jahrzehnten und zunehmend verläuft ... und da braucht es nicht lange, um zu wissen, daß der Planet bereits hinreichend verseucht ist - auf viele Jahre.

Jenseits sogenannter "Wissenschaft".

Dann fragte ich mich kurz - wie die EU-lerInnen darauf kommen, sich hier als umweltfreundlich darzubieten - im Gegenzug aber für eine "Zwangsverordnung" sorgten, die uns hirnlosen, alles-fressenden Deppen quecksilberhaltige, hochgiftige Leuchtmittel bescherte?
Also jedenfalls allen - die nicht die gute alte Birne gehortet haben oder lieber eine teurere LED kaufen - und das ist die Masse. Diese Masse - hat sich noch nie eine Dokumentation wie "Bulb-Ficiton" oder andere in ihrer kostbaren Zeit angesehen bzw. mal über das Angebot im Discounter nachgedacht.

Jetzt - mal eine grandiose Plastiktüten-Neuverordnung - also eine Erlaubnis an die "Mitgliedsstaaten" einer nicht-gewählten, totalitäten Organisation mit ein paar -zigtausenden teuer bezahlten Bediensteten, die den Wirtschaftsmagnaten nach deren Wünschen zuarbeiten - eine solche Erlaubnis an die Staaten, etwas in ihren Grenzen zu verbieten (???!!!!!) .... - außen vor gelassen ... die nicht einmal ein winziger Tropfen auf einen heißen Stein ist, sondern mir eher wie eine respektlose Verarschung vorkommt - besonders, weil es ja abbaubare Materialien bereits gibt: 

Habe mir also zu den armen plastikmüllfressenden Meereswesen das gehörige Stück "Fukushima" dazugedacht. Und hier "nur" Fukushima, wie es sich aktuell darstellt - nämlich als planetenumspannende und wenig beachtete Verseuchung. Nein, liebe Kinder, das Wasser bleibt nicht an der Küste Japans - es fließt! Und wie sich der Planet dreht - kommt es überall hin. Auch zu Dir nach Hause.

Dann habe ich mal kurz überschlagen - wieviele "AKW´s" noch so auf dem Planeten befindlich sind .... die kein mensch je unter Kontrolle halten kann.

Dazu aktuell noch das "Fracking" - wie es gerade allerorten praktiziert werden soll. Als "moderne Energiegewinnung" - wieder wider allen besseren Wissens darum, daß das Grundwasser derart auf unabsehbare, lange Jahre verseucht werden wird.

Parallel dazu auf dem Erdboden - das Abholzen von Wäldern und Regenwäldern - Ausweitung von perversen Gentechnik-Monokulturen.

Am Himmel - flächendeckende Versprühung von hochtoxischen Substanzen.
So weit - so kurz

Und aus Brüssel - also eine "Plastiktüten-Besteuerungs-Erlaubnis-Anweisung" .....

Ja - ich denke, es ist das Beste für´s Mutterschiff, wenn es den Parasiten Menschen abwirft.
Strahlend ....

Wenn Krise eine Chance ist ...

... so heißt es ja - dann stehen meine Chancen derzeit wohl sehr gut.

Soweit die gute Nachricht zum Tag.

Einzelheiten spielen gerade keine große Rolle -
habe schon allzuviel Energie mit diesen vergeudet in der Vergangenheit.

Nach eineinhalb Tagen im warmen Bette zwischen Schlafen und Halbwachsein ....
darniedergestreckt von einer umwerfenden Bronchitis -
meine ich, es ist an der Zeit, meinen Humor wiederzufinden.
Klappt auch schon ganz gut - nachdem sich der Körper heute morgen endlich wieder auf die Füße gestellt hat. Wir arbeiten erst mal mit einer Art "Galgenhumor" .... das ist immer noch besser, als gar kein Humor.

Und mit viel Wärme. Eingekuschelt in wärmende Decken und/oder Jacken - sieht die - innere - Welt schon wieder ganz freundlich aus heute. Vielleicht ein bischen "demütig" - im besten Sinne.
Will heißen - wo Du nichts dran ändern kannst - lern halt was draus.
Insofern - alle Malesten der vergangenen Monde - immer nur Botschaften.

Freundlich insofern - daß sie mir mitteilen - es gibt Vieles zu ändern.
Nicht ganz hilfreich - weil sie mir die rechten Lösungen nicht gleich mitliefern.
Muß ich mich also an eine andere Stelle wenden diesbezüglich -
die keinen Namen trägt - aber oft irgendwie unzureichend benannt wird.
Und die irgendwo jenseits des Weltengelärmes liegt. 

Mittwoch, 6. November 2013

Edward Snowden ....

.... ist ein interessantes Phänomen - welches uns wahrlich zum Nachdenken anregen könnte.

Erstmal - möchte ich anmerken - daß es mir doch sehr sehr seltsam erscheint, daß hier und überall anderswo auf dem Planeten nun scheinbar ganz überraschend soviele (Schein-)Debatten nur aufgrund einer einzelnen Person angeschoben werden?
Allein dies - scheint mir doch sehr scheinbar.

Wo bitte - sind die vielen anderen "Whistleblower" - die sich gemäß der Natur des Menschen inzwischen längst als ganz natürlicher Rattenschwanz im Windschatten eines Edward Snowden in Bewegung gesetzt haben müßten?
Nichts dergleichen aber geschieht - und immer wieder wird mir nur ein einziges "Foto" des Herrn Snowden in den Massenmedien immer wieder gezeigt ....

Diese aberwitzige, absurde Laberei darüber - ob der Herr Snowden "Asyl" in Deutschland bekommen soll oder nicht - ist eine Farce.
Ein Herr Snowden wird ganz sicher den Teufel tun - in eine Kolonie der Alliierten einzureisen, die bis heute keinen Friedensvertag geschlossen hat - um sich daraufhin ausliefern zu lassen. So blöd - kann er gar nicht sein - und deshalb ist allein die Frage eine Beleidigung an jeden normalen Menschenverstand.

Wozu der Herr Snowden immer wieder als Instrument instrumentalisiert wird: Liebe Kinder -gewöhnt Euch dran - daß ihr ohnehin überwacht werdet. Und wem das nicht gefällt - der soll sich gefälligst selbst zum Spezialisten ausbilden - und sich entsprechend selbst zu schützen versuchen. Hahaha ..... 

Es gibt in dieser Angelegenheit des Herrn Edward Snowden - wirklich eine Menge offener Fragen.
Und -  wie gesagt - was mich am allermeisten verwundert - ist:
Wo bitte bleiben die vielen Mitstreiter einer solchen Persönlichkeit?
Die ganz natural in seinem Windschatten erscheinen müßten - zahlreich ?!!!

Viele Fragen halt ....  wozu das Ganze genau dienen soll.
Das Ganze - welches niemals nur an einer Person festgemacht werden kann.

Am Freitag - "Allerheiligen" - meldete sie sich - empört ...

... aus dem Ahnenreich - meine einstige Mutter.
Laut und magnetisch - ob ich nicht endlich mal wieder zu ihrer Grabstelle kommen wolle?
Ich dachte bereits ein paar Tage zuvor über ihre immer lauter werdende Frage nach - und bemerkte ziemlich erstaunt, daß ich seit ihrer Beisetzung erst zweimal da gewesen war .... und ihre "Beisetzung" ist nun gute fünf Jahre her.

Die beiden Menschen - die angeblich einen "Anlaufpunkt" für sich benötigten - um ihr irgendwie weiterhin nah zu sein - sind schon lange nicht mehr in der Kolonie befindlich - und einer der beiden - ist sehr weit weg inzwischen.

Was mich einst betraf - so habe ich ja wenigstens einen Teil ihrer Asche ins Meer gegeben .... so, wie sie es sich für sich selbst gewünscht hatte. Aber sich blöderweise mal wieder von Solchen zu Anderem überreden ließ - die nun vermutlich gar nicht mehr dort auftauchen.

Zu Allerheiligen also - wurde sie plötzlich sehr laut. Und beschwerte sich bei mir ... in gewisser Weise zu recht.
Nicht etwa - daß sie vergessen ist - aber sie wollte eben ein Ritual.
Und ich mußte ihr - Recht geben.

Besorgte also - im Friedhofsladen eine Grabkerze - mit Herzen drauf. Nichts Kitschiges - aber eben Herzen.
Und ging nach vielen Jahren zu dieser Wiese - unter der soviele Urnen beigesetzt sind - schaute mir eine Weile die Wiese und die daruf stehenden Bäume an - ging einige Schritte auf dieser Wiese hin- und her mit der Kerze - und überlegte - unter welchem Baum sich diese Frau wohl mit Anderen zusammengefunden haben könnte ....
Dort - setze ich dann diese Kerze unter einen starken Ast - vom Regen geschützt, nachdem ich sie entzündet hatte.

Der Friedhof - auf dem ich schon als Kind oft weilte - ist nicht mehr meine Zuflucht wie einst  .. über dreißig Jahre war das Grab meines einstigen Vaters eine solche Zuflucht für mich - in stürmischen und/oder auch ruhigeren Zeiten.

Ich war sehr erstaunt - daß ich quasi nie zum Ort der Mutter - auf deser großen Wiese von "anonym Beigesetzten" gepilgert bin. Und einst hatte ich ja auch meine "Hausaufgaben" gemacht - als ich ihre Asche während einer Überfahrt auf See heimlich verstreute.

Dennoch - dieses Jahr - sehr erstaunlich, mit welcher Vehemenz  sie ein dringend notwendiges Ritual eingefordert hatte. Oder ich selbst? Mir blieb gar keine andere Wahl ....und ich trottete dem Troß der Friedhofsbesucher an diesem Tage hinterher.

Oft war sie - sehr schwierig - aber am Ende habe ich sie doch gemocht.
Mt allen ihren blödsinnigen Herausforderungen ....

Heute ist mal Sonntag! - Und: Eine Klopfmaschine - isch kann ni mi ..... hier: Vor Lachen!

Habe am Morgen die Frau Skuld gefragt - was heute ansteht.
Sie hat einen Sonntag verordnet.
Einen Tag - an dem ich nichts weiter tun soll, als es mir recht gemütlich zu machen, ein Bad zu nehmen und mir was Gutes zu kochen. Ein Tag - der nicht irgendwelchen Sorgen gewidmet ist - sondern dem Wiederaufladen der "Batterie" ....

Außerdem ließ sie mich wissen - daß wir hier gestern einen sehr anstrengenden Tag hatten - obwohl nun Land in Sicht ist, ist so ein blödsinniger "Dauerkonflikt" durchaus kein Kindelspiel. Und ich wunderte mich gestern schon über meine eigene Aussage, daß wir hier immerhin unter erheblicher psychischer Belastung stehen. 
Früher mal - hätte ich einfach "abgewunken" und wäre mir sowas eher nicht über die Lippen gekommen.
Hätte eher relativiert und vielleicht bemerkt - es gibt weit schlimmere Kriege auf dem Planeten. Was ja sicher auch so ist - aber diesen hier gut zu überstehen, ist eben gerade die konkrete Aufgabe.

Am Nachmittag riefen mich die "guten Nachbarn" nochmal zu sich rein ... und wir quatschten uns für ein paar Stunden fest. Unterhielten uns über Vieles - über´s Leben eben - nachdem das Akute besprochen war.

Akut war bei ihnen, daß mal wieder, wie schon oft, Telefon, Internet und TV komplett ausgefallen waren. Am Vorabend.
Als ich an diesem nach Hause kam - sprach sie mich an und meinte - sie hätte einen Termin gemacht - und die müßten auch in meine Wohnung, um mal die Leitung durchzuchecken.
Ich kam gerade mit diesem hart-metallenen Skelett daher -  welches der Chiron am frühen Nachmittag freigewalkt hatte - und merkte noch, wie sie sich ein wenig erschrak über meine eigenartige Energie ... hab´s ihr dann gestern nochmal erläutert - daß es so gar nichts mit ihr zu tun hatte. Fand es aber sehr spannend - wie sie es sofort gespürt hatte.

Am Morgen dann - lief plötzlich alles wieder, wie von Zauberhand. Ein Monteur der entsprechenden Firma kam dennoch raus morgens - und fand mal wieder nix. Am Nachmittag treffe ich einen weiteren Monteur, als ich in den Keller gehe - und zeigte ihm, wo diese Buchse zum Durchmessen hängt auf seine Frage. Konnte mir eine ironische Anmerkung nicht verkneifen - ach, Sie sind von der Firma Dings? Ihre Leute kommen ja mittlerweile täglich zu uns, bzw. inzwischen gleich zweimal täglich .... Und ob er nun doch noch bei mir auch mal die Leitungen durchchecken wolle? Neinnein, dankesehr, hat sich erledigt - meinte der. Ein Ruhiger, Gelassener - und der Chef von das Ganze.

Wenig später Gebrüll von unten - der Monteur hat nun die Zuleitungen in der Erdgeschoss-Wohnung versiegelt - erfahre ich.  Das sind irgendwelche "Glassiegel" - wenn da jemand an die Buchsen geht, zerspringen die sofort in viele kleine Teilchen. Solche Leitungen gehen von unten nach oben, lerne ich. Können also auch nur von unten nach oben hin "unterbrochen" werden, nicht andersherum. Ich bin ja glücklicherweise eh bei einer anderen Gesellschaft - so daß ich hier keine Malesten hatte mit meiner Leitung. Nur der Fernseher war ausgefallen - aber das hätte ich vielleicht nicht einmal bemerkt.

Unten hat sich ein wütender Clan versammelt - ich höre noch beim Raufgehen vom Keller nach oben - wie die Mutter laut ruft "Mein Sohn ....." - sie ruft wohl dem gleichmütigen Monteur etwas zu - natürlich, daß der liebe Junge gar nichts gemacht hat.
Ich erfahre auch noch - daß die Firma den schon lange auf dem Schirm hat. Wie gesagt - kamen die ja inzwischen fast täglich hier raus ..... Und gab´s neulich noch eine Eskalation der seltsamen Art im Keller - im Beisein eines Monteurs, der gerade mal wieder die Verteilerbuchse untersuchte.

Gestern nachmittag also - kurz nach dieser Versiegelung - bekommt der gerade eintreffende Nachbar hysterisch Prügel angedroht, als er ins Haus kommt. Ich meine nur - gut so! Langsam zeigt sich das wahre Gesicht. Und - wenn´s wirklich eng werden sollte, soll er bei mir Sturm klingeln und laut rufen - ich wäre sofort bei ihm. Diesmal hat der "Clanvater" den aufgebrachten Sohn nochmal zurückgehalten ....

Der wiederholt bedrohte Nachbar - ist sehr klug geworden inzwischen. Eigentlich ein emotionaler Mensch - hat er schon seit Monden gelernt, äußerlich Ruhe zu bewahren. 
Er kam gerade von einem Besuch bei der Telefon-Firma, und die haben sich dort sehr über seinen Besuch gefreut. Weil sie halt schon lange diese seltsamen Ausfälle auf dem Schirm haben - aber sich das auch nicht recht erklären konnten. Jetzt - können sie es.

Einen gestern vereinbarten, kurzen "Gartentermin" mit meiner herzlichen Nachbarin für heute vormittag - sie mag nicht mehr alleine dort wirken - haben wir nochmal verschoben.  Ich habe lange tief und fest geschlafen. Und merkte dann: Nein, ich habe keine Lust, jetzt da raus zu gehen und womöglich wieder auf Beschimpfung zu stoßen. Heute - brauche ich mal - einen Sonntag!

Sie wurde neulich übelst vom Clan beschimpft, als sie in ihrer eigenen Küche am Fenster stand. Kann man eigentlich kaum wiedergeben. Dann wurde sie auch noch fotografiert an ihrem eigenen Fenster von denen - als hätte sie etwas "Falsches" getan. Und man rief ihr - die mehr als ordentlich ist - etwas zu, wie "Du mußt mal Deine Rohre saubermachen - bei Euch stinkt´s nach Scheiße."

Dieser Anwalt - hat übrigens kein erneutes Schreiben in Sachen Kamera abgesetzt - also an die Vermieter, auf die ich ihn ja verwies neulich - nebst der Aufforderung, sich doch auch gerne bei der zuständigen Polizeiwache diesbezüglich zu erkundigen. Was mich kurz erstaunte - weil der sich ja Einiges erfrecht hattte in der Vergangenheit.

Eben ging ich nochmal kurz in den Keller, um Wäsche aufzuhängen.
Und während der ganzen Zeit, in der ich da unten weilte - hämmerte es aus dieser Wohnung im Erdgeschoß.
Als ich wieder nach oben ging - war Ruhe im Karton.
Mich hat das nicht weiter interessiert - aber ich mag es einfach mal u.v.a. für mich festhalten an dieser Stelle.

Ja - das ist wirklich der Segen dieses "Blogs" - ich habe eigentlich alles gut festgehalten = notiert - seit der Irrsinn hier umgeht. So ist es eine leichte Übung - mal alle betreffenden Beiträge rauszufischen und auf ein feines Speichermedium zu transferieren. Dazu noch mit jeweils exaktem Datum. Danke also hier - an die Cloud.

Übrigens - kaum zu glauben, aber ich hab´s schon öfter vernommen - also mittels des eigenen Ohrenpaares und auch als Information: Die haben wohl irgendeine "Klopfmaschine" .... jetzt muß ich mal lachen. Manchml werfen sie die um sieben Uhr morgens an .... sicher, um irgendjemand (wie beispielsweise mich an meinen freien Tagen) zu ärgern.
Das fruchtet aber so rein gar nicht bei mir - im Gegenteil - lauschte ich neulich morgens diesem Klopfen nach und erinnerte mich plötzlich nach langer Zeit mal wieder an gut vier Jahre auf einer Höllenbaustelle in der Kolonie - wo überhaupt keine Ruhe mehr zu finden war.

Und: Ich habe ja auch ein paar "Klopfmaschinen" - aber andere eben.

Das Kind tut mir leid .... so ein Kind bekommt alles gut mit - und kann das Unverständliche dennnoch noch viel weniger verstehen - als wir Erwachsene. Und dann bin ich auch froh - daß sie dieses Kind haben - denn so sind die Nächte wenigstens ruhig. Aber solche Kinder - sind nochmal ein anderes Thema, das mache ich hier lieber nicht auf. Und auch nicht - obwohl es eigentlich seit ich hier bin - mein eigentlicher Herzens-Fokus ist. Oder - vielmehr ein  Schmerzthema.

So - die Hausaufgaben sind  gemacht - in aller Ruhe.
Nur noch ein kurzer Nachtrag - bereits kurz nach meinem Einzug hier erfuhr ich in einem sehr seltsamen Kellergespräch, wer hier wem schon seit langem eins auf die Schnauze hauen will. Das war im Grunde bereits der Schlüssel - aber ich habe eine ganze Weile gebraucht, um diese bereits am Anfang eingeimpfte Verwirrung zu lösen - und klar zu werden darüber, wer hier definitv an Unfrieden interessiert ist - bzw. nicht nur hier solchen stiftet, sondern bei jeder Gelegenheit, die sich sonst noch anzubieten scheint.

Dort - wo diese Leute zuvor gewohnt hatten - war es nicht anders.
Und vermutlich werden sie auch dort fortfahren - wohin sie als nächstes ziehen werden.

Hier aber - sollen sie einstweilen auf Granit stoßen!
Und sich offenbaren. Sie sind ja schon dabei.
Und wir hier - haben inzwischen soviel Zeugs zusammengetragen  (zusammen getragen!) - daß es mir eine Freude sein wird, dieses mal als Gesamtgedicht vorzutragen - an entsprechenden Stellen.

Alles wird gut.
Das ist die Nachricht zu meinem sehr wohlverdienten Sonntag.
Und Humor ist immer - wenn mensch trotzdem lacht.