Donnerstag, 31. Oktober 2013

Brennpunkte - und Kinderseelen ....

... an jedem neuen Tage - muß ich mich wieder neu justieren - inmitten von quasi unendlichen Wahlmöglichkeiten.
An jedem neuen Morgen - stellt sich mir seit Äonen immer wieder die gleiche Frage: Worauf möchtest Du Dich ausrichten? Heute morgen - also wieder. Und wieder und wieder und wieder ....

Will ich Opfer sein - oder Täter? Oder nichts dergleichen?
Was will ich eigentlich sein - und wie meinen Tag erleben, gestalten?
Wieviel Einfluß habe ich - konkret darauf?
Oder vielleicht auch - wie wenig?

Meinen Tag heute haben mir die Kinder am Vormittag gerettet - die laut heraufpolterten und meinten "Süßes oder Saures?" Gute Frage! Hatte nichts Süßes hier und wollte sie nicht brutal mit "Sauer" abspeisen - kramte also ein paar Münzen aus den Ecken hervor. Wartet mal .... meinte ich zu ihnen - und artig taten sie das.

Kurz kam mir der Gedanke - sie doch mit "sauer" (=gesund) abzuspeisen - also mit einem Apfel. Den hätte ich hier gehabt. Aber der - entspricht wohl kaum den Kinderseelenwünschen .... also lieber eine Euro-Münze für jedes. Was über den Tag auch teuer werden könnte - für mich.  Habe mich also inzwischen mit Süßem gewappnet - falls sich noch mehr Kinder hier einfinden. Süß und sauer - also Schokolade und Apfel - ist ja auch noch eine Option.

Sehr nette Kinder - und vor allem: Bitter nötige, lebendige Energie hier im Haus!
Die Nachbarn sind wieder eingeflogen - und bereits am Vormittag gab es sinnloses Zeter und Mordio, Provokationen ....

Auf die wiederholte Frage - warum die das machen - meinte ich nur sachlich: Die wollen uns tyrannisieren und fertig machen. "Falsche Antwort", wenn auch verständlich resigniert:  Das schaffen sie wohl.
Ich gucke mal aus großen Augen - und meine: Nein - das schaffen sie nicht!

Manchmal bin ich mir da zwar auch nicht ganz sicher - aber jedenfalls habe ich mich "entschieden" - daß sie es nicht schaffen werden.
Und sicher ist so eine Lage "ver-rückt" - sich mittlerweile wirklich drüber zu freuen, wenn die Waschmaschine noch nicht sabotiert wurde .... und weiterhin gerne ihre treuen Dienste leistet ....oder etwa darüber, daß die Autoreifen an diesem Tage intakt sind. Aber sie ist eben - wie sie ist.

"Heiliger Zorn" - ist immer eine gute und starke Medizin.
Und am Vormittag war eine weitere gute und starke Medizin - die Freude der Kinder, die wenigstens eine "kleine Beute" gemacht haben. Und die mit ihren lärmenden, zügig zu mir hochtrampelnden Füßen - die verquaste Energie hier frisch aufgewirbelt haben. Das Mädchen unter der einzigen "Gruselmaske" - die anderen trugen einfach ihre echten Gesichter - blieb noch kurz stehen und bedankte sich ehrlich. Auch damit - hatte ich nicht gerechnet.

Soweit - "Klein/Klein".
Gilt aber auch für "scheinbar Groß".

Scheinbar "Groß" - die unablässigen Suggestionen einer "New World Order".
Und - warum nicht - eine solche? Warum nicht einfach - das vermeintliche Zauberwort nutzen - und etwas ganz Anderes draus machen? Das wäre quasi eine Form von ostasiatischer Kampfkunst - Du nutzt einfach die Energie, die sich gegen Dich richten will - und leitest sie um - wie einen Bumerang.

Das schafft viel Raum ... für Anderes.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Nochmal die "Körper-Cloud" ....

... ein Kollege fällt mir auf - den habe ich vor Jahren mal an einem Halteplatz getroffen, da war er noch die Nachtschicht. Jetzt sehe ich diesen ab und an mal - in der Tagschicht und denke - hast Du den nicht schon mal irgendwann gesehen und ein paar Worte mit dem gewechselt - vor Jahren?

Am Flughafen steht der gut zwei Stunden vor mir. Ich registriere den wieder nur. Am nächsten Tag steht er in der Kolonie am Halteplatz vor mir - und ich geh mal hin und spreche mit ihm.

Ein freundlicher, recht entspannter Typ. War schon damals mein Eindruck- obwohl ich den ja nur einmal sehr kurz angetroffen hatte.
Ein "echter Taxifahrer" - im Gegensatz zu mir.
Ich bin das schließlich nicht aus Leidenschaft bzw. Passion ....
Er aber war es - viele Jahre lang - das ging soweit, daß die Kollegen zu ihm gesagt haben, er ginge ihnen gehörig auf die Nerven mit seiner "positiven Einstellung" und Freude an dem Job.

Einer der wahrlich Wenigen - die diesen Beruf "ergriffen" haben - und nicht einfach dort gelandet sind,
Einer - der viele lange Jahre gerne die Nachtschicht bedient hat - und gut damit klar gekommen ist.

Bis er eines Nachts brutal angegriffen wurde - von einem, der ein Taxi wollte und nicht einsteigen sollte, weil der Kollege bereits besetzt war.
Daraufhin hat dieser Fremde ihn in die Mangel genommen. Man könnte auch sagen - radikal zusammenschlagen wollen. Eine Kante - und dieser Kollege eher ein selten schmales Hemd. Im entscheidenden Moment aber - hat er eine Art Überlebenszorn entiwkckeln können und die ihm eigentlich körperlich weit überlegende Masse an aggressivem Mensch - irgendwie packen können im Zorn. Er berichtet - daß er sich über sich selbst erschrocken hat und sich so wiederfand, daß er diesem Typen in wilder Überlebenswut permanent den Schädel auf den Asphalt geschlagen hat.

Ich meine recht trocken dazu - "Gott sei Dank! Bestens so!"  Und - "Ist es nicht erstaunlich - was mensch plötzlich für Käfte entwickeln kann - wenn es wahrlich notwendig ist?!" Mir gefällt´s - daß sich dieses vermeintlich schmale Hemd derart wehren konnte - gegen einen scheinbar überlegenen Angreifer.

Was denn der Fahrgast gemacht hätte? Nix - meint der - der wäre einfach nur froh gewesen, daß er irgendwo saß - hätte nichts mehr mitbekommen.

Ob er wenigstens ein gutes Schmerzensgeld bekomen hätte von diesem irren Angreifer - bei dem folgenden Prozeß? Nein - nichts dergleichen. Sein Anwalt hätte ihm geraten, den Ball flach zu halten - weil er es hier vermutlich mit einem Mitglied eines "Rocker-Clans" zu tun gehabt hätte. Aha?! Scheiße eigentlich .... Mehr als Scheiße - vor solchen "Strukturen" quasi präventiv einknicken zu sollen.

Frage ihn noch - ob er sich je bewaffnet hätte? Nein, hat er nicht. Aus den gleichen Gründen, aus denen ich mich auch nie "bewaffnet" habe - auch nicht hinter irgendwelchen Tresen einst: Reiner Selbstschutz - davor, diese Waffen auch gegebenenfalls  gnadenlos einzusetzen - und sich somit selbst unglücklich zu machen.

Dieser Mensch - hat sich also über sich selbst erschrocken - als er aus reiner Not heraus zum wilden Tier mutierte - und den Schädel des Angreifers in blinder Wut immer wieder auf den harten Asphalt schlug. Ich freu mich drüber - und sag es auch so - über ansonsten völlig unerwartete Kräfte, die sich in solchen Situationen oft zeigen. Und - er hat es alles ganz richtig gemacht - ohne Frage.

Empfehle ihm - sich mal mit dem Fahrer der Nummer Soundso zu unterhalten - der steht ebeanfalls in der Warteschlange am Halteplatz - und sich dessen Geschichte anzuhören. Der fuhr früher auch mal nachts - und ist in die Tagschicht  gewechselt - nachdem man ihn für eine mehr als lächerliche Ausbeute samt Auto und verschlossenen Türen in einem See versenkt hat. Igrendwie hat es dieser geschafft - doch noch eine Tür aufzubekommen und sich nochmal ins Leben freizuschwimmen .... die Einzelheiten dazu kann ich ihm nicht erzählen - ich merke mir immer nur "Eindrücke" .... da möge er sich mit diesem selbst drüber austauschen. Und so eventuell sein eigenes Trauma - mit diesem zusammen "belachen".

Was bleibt - ist dieses Trauma - im Körper - und damit auch in Seele und Geist. Zwar hat der Schmale nochmal Glück im Unglück gehabt - aber vergessen ist das nicht. Es hat sich eingebrannt.

Seither - findet er sich vorzugsweise am Flughafen wieder ... dort, wo die "harmloseste Kleintel" zu finden ist. Und dort - wo eine Art seeliger Frieden herrscht auf den Plätzen - bis es wieder irgendwann weitergeht. Dort - wo auch ich ganz gerne hinfahre, wenn es meine Touren ergeben. Möglichst - raus aus der Stadt - sagt "der Schmale" dazu.

Und ich habe eine Idee, was er meint - obwohl ich ja nie die Nachtschicht gefahren habe .... bin höchstens manchmal noch ein paar Stunden reingefahren, wenn das Auto nicht besetzt war.
Ginge auch gar nicht - dafür bin ich viel zu aggressiv - gegen betrunkene Dummschwätzer, vermeintliche Testosteron-Bomben und sonstige Weltmeister der Nacht - die am Tage das Maul nicht aufbekommen.
Nein - ich tue das nicht "nicht" - weil es mir etwa zu "gefährlich" wäre - sondern weil ich mir selbst zu gefährlich wäre. Und seit ich weiß - daß ich doch lieber die Tage lebe - und die Nächte schlafe. Seit ein paar Jahrzehnten also inzwischen ....

Schade für ihn - der es gerne gemacht hat. Mit viel Empathie.
Aber - wer weiß - wozu es gut ist - daß er jetzt mehr am Tage lebt?!

Die "Körper-Cloud" ...

... vergißt ja nichts. Alles, jeden Moment - speichert diese ab - ohne, daß wir es merken - müssen oder gar können.

Fiel mir wieder ein nach einem Kommentar der wilden Gans heute - danke dafür  - wie ich mal wegen einer angeblichen "Schilddrüsen-Fehlfunktion" bei einer homöpathisch-arbeitenden Dame landete, die sehr versiert war in Sachen Akupunktur. Sie hatte tatsächlich vor Ort in China bei einigen Choriphäen gelernt, die sehr feinen Nadel an die rechten Stellen zu setzen.

Zuvor war ich erstmals im Leben - aus dem üblichen "Pharma-Fleischwolf" gesprungen - der "Arzt" wollte mich bzw. meine Schilddrüse gerne mit sinnlosen Hormonen vollpumpen - um die Schilddürse noch mehr durcheinanderzubringen. Damals ging ich sogar zu so einer "Röhren-Untersuchung" und die bunten Bildchen ergaben - eigentlich nichts wirklich Genaues oder so: Reine Auslegungssache - wie Religion eben auch.

Drauf gebracht hatte mich ein peruanischer Schamane während einer interessanten Nacht-Zeremonie - ganz ohne Röhre, nur mit "Tiefenblick" - als ich das dem Arzt erzählte, staunte der sogar - und merkte an, es gäbe wohl doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde .....

Weiter behandelt wurde ich dann aber von seinem Kompagnon - und der wurde richtig garstig, als ich ihm allzuviele konkrete Fragen zu seiner beabsichtigen "Behandlung" stellte, deren widerwillige Beantwortung für mich recht klar ergab: Ach ne - danke. Das möchten wir (meine Schilddrüse und ich) doch lieber nicht. Eine versierte Heilpraktikerin übersetzte mir das lateinisch-diffuse Zeugs auf deutsch, welches da als "Diagnose" stand - und demnach sah ich keinerlei Veranlassung - mich in eine sinnlose Schilddrüsen-Chaos-Mühle zu begeben. Die der Pharma-Industrie immer wieder neues, frisches Fleisch liefert ....

Der "Arzt" war darüber äußerst ungehalten und gab mir noch die freundliche Drohung mit auf meinen Weg - daß Schilddrüsenkrebs kein schöner Tod sei. Habe vergessen - wieviele Jahre das jetzt her ist - und ich wurde nie wieder bei so einer "regelmäßig empfohlenen Röhrenuntersuchung" gesehen.

Ging daraufhin aber nochmal zu dieser Heilpraktikerin - die mich mit einer homöopathischen Spritze behandelte, behandeln ließ. Kostenfrei - ging alles auf "Krankenkasse". Und gleichzeitig - setzte sie mir ein paar Nadeln .... wie oben geschruben - sehr kundig.

Beim dritenn Mal etwa - lag ich dann auf der Liege und ließ diese wirken, diese haarfeinen Nadeln ... das tun die halt einfach so - tatsächlich.
Sie hatte mir auch welche ins Brustbein gesetzt und da geschah eine Art Wunder: Ich fing plötzlich an, zu heulen.
Und fühlte mich kurz "verloren".  Viel Schmerz kam hoch und wurde freigesetzt. Eine Art "Wunder" - weil ich überhaupt nicht zum Heulen geeignet bin. Es sei denn - jemand, dem ich sehr verbunden bin - geht "rüber" ..... ansonsten passiert das einfach nicht bei mir. Vielleicht mal ein paar sehr leise Tränchen aus Mitgefühl - das kann gut sein. Aber so richtig heulen - geht nur sehr selten. Ist aber auch völlig in Ordnung so - ist eben bei jedem anders.

Nun geschah es also - und ich staunte gleichzeitig über meinen Körper und seine Klugheit - seine Erinnerung ohne Ausnahme. Die hatte wohl einen wunden Punkt erwischt, der sich sofort bemerkbar machte und viel Energie frei ließ.
Will sagen - die Frau hat im Grunde wirklich gute Arbeit geleistet.

Und dann geschah etwas für mich äußerst Verwunderliches: Offenbar konnte sie ihrerseits nun irgendetwas nicht ertragen. Was auch immer - ist ja eigentlich nur ein Erfolg - wenn sie ins "Bulleye" trifft? Und wenn sich etwas löst - was scheinbar lange festgehalten war? Dank der von ihr gesetzten Nadeln und der Antwort meines Körpersystems - erfolgte also etwas - was sie, zu meiner Irritierung, schwer verstört haben muß.

Als ich nach der Akupunktur - inzwischen wieder beruhigt und ruhig - meine übliche und bisher problemlos von der Krankenkasse übernommene Spritze bekommen sollte bei einer ihrer Gehilfinnen - hieß es plötzlich, ich müßte diese nun selbst bezahlen.

Einigermaßen erstaunt - fragte ich nochmal nach - wieso denn das so plötzlich? Die Frau Doktor hat mir doch versichert, daß das alles in Ordnung sei - also über die Krankenkasse läuft? Eine ziemlich blöde Antwort bekam ich - etwa sowas wie - jetzt sei das eben anders.

Ich fand das äußest befremdlich und war für einen Moment lang irritiert und ent-täuscht. Bis heute - lange hatte ich es eh wieder vergessen - bin ich verwundert. Hat die das nicht verkraftet, was sie mittels ihrer eigenen Kunst bei mir ausgelöst hat? Ja - die schien mir damals regelrecht "aggressiv" bzw. "sich-selbst-schützend" auf meinen plötzlichen Tränenfluß zu reagieren.

Komisch, komisch, komisch ....
Statt sich über ihren eigenen "Volltreffer" zu freuen -  und einfach den dadurch freiwerdenen Energien ihren Lauf und Raum zu lassen - schien sie mir plötzlich sehr defensiv zu agieren. Und die nicht-abgesprochene Rechnungsstellung im Anschluß - trotz vorhergehender ganz anderslautender Mitteilung - ließ mich mal wieder von einer "ärztlichen Liege" aufspringen - zwecks "Lebewohl".

Ich lasse mich ja nicht gerne verarschen.
Und fragte mich im Nachgang - ob die Frau Doktor vielleicht mal dringendst ihre eigenen emotionalen Nadeln bei sich selbst setzen sollte?

Oder so: Das fundierteste "Wissen" ist nichts - ohne eine echte "Empathie" bzw. Gelassenheit darüber, was alles frei werden kann und will. Wenn ich Menschen berühre - darf ich auch offen bleiben für alles, was da gelöst werden kann und will. Und wenn ich dafür keine offenen Räume in mir selbst habe - dann habe ich wohl selbst noch eine Menge Hausaufgaben zu machen!

Dachte damals - schade eigentlich drum - um eine doch "fähige Helferin". Aber nach einer kurzen Weile - war ich ganz einverstanden damit. Hab mich halt mit meiner Schilddrüse unterhalten - und der ging und geht es gut - bei und mit mir - zusammen.

Wenn mensch einen Menschen berührt - wie auch immer - kann eben alles passieren. Und besonders alles Mögliche - womit niemand vorher rechnen kann. Und selbst, wenn jemand auf eine wohlgemeinte und "gezielte" Behandlung überraschend aggressiv werden würde - laut schreien und um sich schlagen würde - so wäre das einfach nur bestens. Und im Moment genau das Richtige.

Wer wirk-lich "Hilfeleistung" geben will -  sollte also m.E. einfach nur ein guter, offener und "erwartungsfreier" Kanal sein - für das, was geschieht - was auch immer es sei. 

Es gibt keine "falschen Lösungen" - sondern bestenfalls Lösungen. Wer sich gerne aussuchen möchte - wie die zu sein haben sollen - der hat wohl ein Problem.

Mal kurz lesen und dann nochmal sinnieren, ob es sich bei "Chemtrails" wirklich um eine "Verschwörungstheorie" handelt?!!!

Hier heißt das aber "Geo-Engineering" und wird offiziell zugegeben
Ja? Verstanden?
Ist doch nicht so schwer, oder?
(Den langen Rattenschwanz brauchst Du nicht lesen - das hab´ich mal für mich getippt .... und das hat auch nicht wirklich etwas mit diesem konkreten Thema zu tun ....)

Doch - ich weiß - es ist schon schwer, sowas zu "begreifen", wie sovieles, was in unserer Zeit geschieht. Wie dumm ist die Menschheit eigentlich? Vielleicht nicht so dumm, wie es scheint - denn immerhin haben wir es ja auch vielseits mit einer Informationsüberflutung zu tun - und was mensch davon in die nähere Betrachtung fassen kann, ist begrenzt. Daher ist es ja so gut, daß bestimmte Menschen über Jahre hartnäckig an einem Thema bleiben - wie der Herr Altnickel.

Neulich hörte ich nochwas zum Thema, auf "Bewußt TV" - und merkte, wie ich leicht zornig wurde, weil es ja immer wieder heißt "Sie tun das" - doch niemand hat mir bislang berichten können, wer exakt mit "Sie" gemeint ist?!
Außerdem ist es für mich in allen Angelegenheiten so, daß es immer (mindestens) zwei Seiten gibt:
Manche tun etwas - und Andere lassen sich etwas gefallen - und tun nichts dagegen.

Aber wenigstens Hinschauen kann mensch - in gesunden Dosen - statt einfach zu behaupten, daß nicht sein kann, was nicht sein darf.

Die hoffnungsfrohe Botschaft im Interview auf Bewußt-TV war für mich diese: seitens der interviewten Autorin: Sie meinte, es könne sich nun nur noch um wenige Wochen handeln, bis das Ganze offiziell rauskommt. Es scheint auch hier immer mehr "Whistleblower" zu geben. Schaumermal - und dann bin ich mal gespannt, ob uns das auch alles einfach am Allerwertesten vorbeigeht.

Was mich betrifft - habe ich in den vergangenen Jahren soviel Unglaubliches und krudes Zeugs um die Ohren bekommen - und erinnere mich gut daran, wie verstört ich anfangs war - immerhin wandelt sich das komplette "Außen-Weltbild" mit der Zeit.

Mein "inneres Weltbild" aber - ist heute wieder relativ unberührt davon.
Wenn das auf dem Weltenplan steht - daß der Mensch dumm bleibt, nichts von Wert dazulernt und offenbar vorhat, dem Planeten den größtmöglichen Schaden zuzufügen - so wird es eben so sein. Und dann - steht es eben auf dem göttlichen Plan - vielleicht, um mal wieder eine andere Spezies einen neuen Versuch machen zu lassen.
Letztlich habe ich einfach keine Ahnung - wieso was geschieht.

Und daher bleibe ich auch einfach "Fatalistin" - was aber nicht bedeutet, daß man gar nichts bewirkt. Im Gegenteil - viele, die sich unermüdlich seit Jahren um Aufklärung bemühen - können eben auch nicht anders.

Neulich nahm sich ein aufgeweckter, freundlicher junger Mann, den ich fuhr, seine Musik-Stöpsel aus den Ohren und meinte: Oh, da muß ich jetzt mal zuhören, was da bei Ihnen im Radio läuft - das ist sehr interessant. Und er ergänzte - da gäbe es doch diesen Spruch: Mindestens die Hälfte der Menschheit sagt - was soll ich denn schon so ganz alleine bewirken.
Wurde ein lebendiges Gespräch und ich freute mich mal wieder über einen von diesen gerade "jungen Menschen", der durchaus imstande ist, sich ein eigenes Bild zu machen.

Ein Anderer, mit dem ich ins Gespräch kam über den Wahn der Menschheit, der gerade tobt - meinte, das höre er in jüngster Zeit von immer mehr Menschen. Gut! Das - höre ich gerne.

In diversen Radiosendungen, an denen Hörer via Telefon ihre Sciht der Dinge kundtun - bin ich immer öfter erfreut darüber, wie reflektiert die Beiträge der Anrufer inzwischen oft sind.

Alles in Allem - besteht durchaus noch Hoffnung. Und dennoch meine ich - das Stück ist bereits geschrieben im Laufe der Welten - nur, wie es genau ausgehen wird, können wir nicht wissen.

Bis auf eines: Es wird nicht ewig dauern ...  nicht für den Einzelnen - aber auch nicht im "Kollektiv".

Jungen Leuten kann ich nur sagen: Laßt Euch keinen Schwachsinn erzählen - von wegen, Ihr müßtet nun über viele Generationen den Irrsinn der aktuellen "Politik" bzw. die maßlose Gier der Etablierten ausbaden.
Laßt Euch unter keinen Umständen von diesen degenerierten, dekadenten alten Säcken und Säckinnen deren wahnsinnige "Schuld" auferlegen!
Das ist purer Unsinn - und die Geschichte  wird ganz anders verlaufen als es Euch dumme und raffgierige, ältere und so gar nicht weise Menschen aus heutiger Sicht erzählen wollen.


Es wird irgendwann einen Neustart geben. Und niemand muß die von Anderen erzeugten angeblichen Schulden auf sich laden.

Mir selbst - hat man seinerzeit versucht, eine große Schuld mitzugeben - die der Ahnen, die scheinbar den "ersten und zweiten Weltkrieg"  verursacht haben sollen. Lange Zeit habe ich das fast geglaubt und mich in eine abstruse Schuld gefügt - mit den eher wenigen redebereiten Alten gesprochen und sie immer wieder gefragt, wie das alles passieren konnte - und wie sie das wahrgenommen und erlebt haben.
Viel später - ist mir ein Licht aufgegangen, daß sie alle nur Marionetten in einem viel größeren Spiel waren. Da - konnte ich es aber den meisten nicht mehr mitteilen, die waren schon gegangen.

Heute weiß ich sehr gut, daß wir alle in keiner Weise "besser" oder gar klüger sind, als unsere Vorfahren. Meiner einstigen Mutter konnte ich noch mitteilen, daß wir heute im Grunde noch dümmer sind - weil wir nicht(s) aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Und insbesondere, weil in der heutigen "Informationsgesellschaft" wahrlich niemand mehr behaupten darf - er/sie habe schließlich von nichts gewußt. Ist aber eher nicht wirklich bei ihr angekommen.

Im Laufe der Jahre durfte ich für mich bemerken - daß ich nicht für so wichtige "Detailarbeit" geeignet bin - mir also nicht wie Andere ein Thema herausgreifen möchte und mich in dieses verbeißen möchte (im positiven Sinne!).Dafür habe ich "irgendwie" allzu viel Abstand ... und betrachte lieber die Dinge aus einer gewissen Entfernung - und von allen Seiten. Ich setze auch nur sehr ungern meine Energie "gegen" etwas ein - "Gegen" ist immer etwas, was in irgendeiner Form von Anderen kreiert wurde und nicht von mir selbst. Daher ziehe ich es vor, "für etwas" zu sein - wenn überhaupt

Ich könnte also sagen - ich bin von je her dafür - daß wir so gut als möglich mit der Natur umgehen und dafür sorgen, daß es allen Wesen auf dem Planeten möglichst gut ergeht. Ich bin dafür, daß wir neue Wege finden, um gut und wohlmeinend mit allem Lebendigen umzugehen. Ich bin dafür, daß niemand Not zu leiden hat. Usw. ..... Und ich bin auch schon lange nicht mehr beleidigt, wenn ich deshalb als "naiv" verunglimpft werde. Lieber naiv - als ein Arschloch.

Allerdings bin ich nicht so naiv - auch noch dran zu glauben, daß meine "Wunschversionen- und -visionen" auch eintreten. Und manchmal wirft mir das Leben auch unliebsame, nicht-gewünschte Bälle vor die Füße - die ich dann zu bespielen habe. Was gar nicht so übel ist - denn dann merke ich auch wieder, daß viel Energie und gesunde Aggression vorhanden ist, falls notwendig. Allerdings gilt dies inzwischen eher für "Klein/Klein-Situationen" - und das Hehre, Große - ist nicht meine Aufgabe. Also etwa - für die Rechte Anderer einzutreten. Was durchaus ehrenwert ist - aber ich hab´s satt. Besonders nach dieser vergangen "Wahl" - wo wieder gut 70 % nach Mutti und Papi gerufen haben.

Sehr kurz gesagt: Wenn ein jeder für und bei sich selbst schaut - wird sich auch das schwerfällige "Kollektive" bewegen.  Oder so: Ein(e) jede(r) - muß zunächst mal die eigenen Hausaufgaben machen.
Zum Beispiel - sich selbst aus einer seltsamen "Matrix" ziehen.

Für mich immer eine Gratwanderung zwischen "lustig" und Zorn:
Soso, wir sind also alle "spirituelle Wesen". Aber offenbar - merken es nur wenige von uns. Und mal zynisch: Solche, die glauben, sie würden nun also einen spirituellen Aufstieg vollziehen - sind doch auch nur mit dem Wattebausch gepudert - und halten sich in irgendeiner Weise für  abstrus berufen. Für derart berufen, daß sie die "niederen Artgenossen" bei ihrem persönlichen Aufstieg irgendwo in der Hölle zurücklassen.

Nochmal anders formuliert: Gerade die facettenreiche "spirituelle Szene" - bringt - ebenso wie einst die sogenannte "68-er-Bewegung" letztlich eine Menge gnadenloser, rein selbstbezogener Egoisten hervor.
Was nicht unbednigt schlecht sein müßte - wenn jeder erst mal sein eigenes Zeug ins Lot bringen würde.
Und seine Konditionierungen erkennen und sortieren würde.

Jenseits einer konditionerten "Schuld"oder sinnfreier, religiöser und doppelzüngiger Moralappelle, die die Menschheit dumm halten. In einer Welt und in einem Universum der Fülle.

Gestern hörte ich in einem Supermarkt plötzlich aufmerksam der Hintergrundberieselung zu - da lief so ein Lied mit dem ständig wiederholten Refrain: Das ist alles - nur in meinem Kopf".

Über so eine Zeile - kann mensch ein Leben lang sinnieren.

Und sich mal fragen - was ist in meinem Kopf - und ist das wirklich wahr, was da so alles "über meinem Kopf" wabert? Oder über meinen Kopf hinweg entschieden werden soll?
Und warum will ich das zulassen? Oder auch nicht.
Wozu benutze ich eigentlich meinen Kopf - und was stopfe ich da alles hinein - warum eigentlich und wozu genau?
In welche Richtung drehe ich diesen, um aus einem paar wunderbarer Augen in die Welt zu schauen?
Steckt mein Kopf im Sand - oder ist er frei beweglich?
Gehe ich kopflos durchs Leben?
Oder mache ich mir ständig einen Kopf?
Was ist alles in meinem Kopf(-kino), was gerade gar nicht von Belang ist?
Möchte ich gerne jemanden eine Kopf kürzer machen?
Fällt uns vielleicht der Himmel auf den Kopf?
..... komisches Wort eigentlich: Kopf.

Ja - bei mir ist das etwa so - wie bei diesen Galliern im köstlichen "Asterix-versum" - die so unerschrocken sind - aber dennoch gerne befürchten, daß ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte.

Neben manchen anderen Themen wie beispielsweise diesem puren Wahnsinn in Fukushima seit vielen Monden - mache ich mir eben hier und da mal meine Gedanken darüber, was uns alles vom Himmel aus auf und in unsere Köpfe rieselt - gerieselt wird.

Und oben im Hinweis - läßt es sich ja als "Fakt" - und nicht etwa als "Verschwörungstheorie" - gut nachlesen.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Pflanzen sind manchmal wie Hunde ...

... die einem plötzlich hinterherlaufen.
Und ich - bin manchmal so schwerfällig und langsam von Begriff ....

Seit vielen Monden läuft mir eine Pflanze ständig über den Weg - und ich freue mich jedesmal daran, wie hübsch sie ist. Und jedesmal habe ich vergessen - ihren Namen herauszufinden.

Jetzt kenne ich ihn - es ist die "Arnika".
Und ich habe es nicht in einem Buch nachgeschlagen - sondern sie erhellte sich selbst endlich wie ein Blitz -  durch den Hägsenschuß neulich. Plötzlich war´s klar - sie muß es sein. Dann - schlug ich kurz doch noch nach - und es bestätigte sich via Bild.

Die hilft bestens - gegen Muskelverspannung. Und die hat sich schon sehr sehr lange immer wieder bemerkbar gemacht. Habe schon manches Mal vor ihr verweilt und sie angeguckt, freudig und mit Bewunderung. 

Ne - wirklich - manchmal frage ich mich, warum ich nicht einfach zuhöre. Lausche. 
Früher mal nicht gelernt - ist heute kein Grund mehr.
Ist eh alles da - ohne es lernen zu müssen.
Und dies - erzählt mir also nun die Arnika - die mir schon seit gut ein, zwei Jahren permanent wie ein treuer Hund folgt auf allen Wegen.

Ja - ich muß das so sagen - Pflanzen können sich  durchaus mitteilen.
Nur meinen "Sprachkenntnissen" habe ich allzu wenig getraut hier.
Ist aber völliger Unsinn ... und jetzt bleibe ich einfach mal erstaunt darüber - wieviele Sprachen mensch nicht lernen muß, um sie doch verstehen zu können.

Übrigens - das derzeit vielzitierte, lange anvisierte "Verbot von Heilkräutern" - interessiert diese  nicht wirklich.
Und mich auch kaum. Was wachsen will - wird wachsen. Und was heilen will - wird mir weiter wie ein treuer Hundefreund nachlaufen. Ich vertraue da mal ganz auf die Natur .... und in keiner Weise auf den Wahn der Menschheit.

Auch das - eine Botschaft der Arnika - an eine immer noch erstaunte Sati.

Die "Chaospraxis" .....

.... gestern endlich wieder ein Besuch in der Chiropraktiker-Praxis, nach einer guten Woche. Wollte früher wiederkommen - aber das ging nicht, kein Termin verfügbar am Wunschtag. So also - später als gedacht und am bereits vierten Tag in der Limousine. Weitgehendst - alles gut soweit - bis auf eine immer noch vorhandene "Grundverspannung" der Muskulatur, die halt dauerhaft wieder gelockert werden will. 
Die Taubheit - auch weitgehend verschwunden.
Manchmal spüre ich das Rieseln von Energie durch die Lymphbahnen und freue mich drüber. Muß nur lachen, wenn ich an diesen Orthopäden denke - der mir hier sicher sagen würde - sowas könne ich doch gar nicht "wissen" ohne seine fachgerechte Diagnose ....

Der Junior kommt zu spät aus seiner Mittagspause zurück - und ich liege da auf der Liege rum und denke: Wie finde ich das denn jetzt mal? Könnte natürlich beleidigt sein - weil ich quasi vergessen wurde. Kann mich aber auch freuen, daß es noch Menschen gibt, die sich nicht permanent sinnfrei einem gnadenlosen Zeitdruck fügen. Ich entscheide mich zügig für Letzteres ... und amüsiere mich über das, was ein paar Meter weiter los ist. Ein Elektriker ist da - irgendwelche Gerätschaften schließen kurz und knallen durch. Sollen wir es nochmal versuchen - vernehme ich und denke nur "Puff!" .... So isses dann auch.

Hatte mir die Fango vorher gewünscht - der Chef meinte aber - machen wir besser nachher heute, sein Sohn käme ja gleich und würde mich behandeln. Erst mal ein bischen Warmlicht ..... Dann kommt er nochmal - und dreht die Abfolge wieder - doch erst die Fango - weil der Sohn nicht auftaucht.

Irgendwann kommt dieser dann doch - und ich habe die Fango einstweilen sehr gerne und weit weg genossen. Werde erst zum dritten Mal wieder geknetet, gewalkt und tiefen-bearbeitet. Iliosakralgelenk auch wieder  ..... und noch so ein neulich noch ganz verspannter "Bursche" namens "Vorbeuger".

Heute - komplett schmerzfrei. Und sogar das alte, vertraute Gefühl ist wieder im Oberschenkel - Taubheit weg. Donnerwetter!

Der junge Mann berichtet, er sei am Wochenende auf einer Fortbildung gewesen. Der vortragende Arzt habe berichtet, daß bei jedem zweiten Menschen ab dreißig eine "Röhrenuntersuchung" einen sogenannten Bandscheibenvorfall ergeben würde. Sehr viele von uns laufen also mit sowas rum - ohne es unbedingt zu spüren oder Schmerzen zu haben.

Aha! denke ich und meine dazu:
Was also - sollte mir eine solche Information bringen?
Letztlich ist es doch wurscht, wie das heißt.
Hauptsache - es gibt Wege der Linderung.
Natürlich meine ich hier: Nicht-operative ... also zum Beispiel seine zupackende und praktische Handwerkskunst. Die in meinem Falle sehr schnell geholfen hat. Und die ich gerne weiter unterstützend in Anspruch nehme!

Freut mich zu hören - daß der an seinen jugendlichen Wochenenden auf Fortbildungen geht. Und auch jetzt über das reflektiert, was er da zu hören bekommen hat. Scheint ein sehr guter Arzt gewesen zu sein, der da u.a. etwas gelehrt hat. Ein sehr ehrlicher - der um den Irrsinn in seiner Zunft weiß und nichts beschönigt hat.

Der Junior spricht mich auch nochmal auf meinen Job an - schon beim letzten Mal meinte er - das sei doch ein sehr stressiger. Ich hab´s relativiert - und heute frage ich mal zurück: "Sie haben doch auch einen anstrengenden Beruf?!" Ja - hat er. "Und reich werden Sie auch eher nicht dabei?" Stimmt - nur wenige, und das mit viel Glück.

Kann ja sein - denke ich - daß jemand zum Beispiel irgendwann eine Fußball-Mannschaft für gutes Geld behandelt oder sowas ... ist aber nicht die Regel. Und diese Menschen arbeiten - trotz fundierter Kenntnis und wertvoller Soforthilfe - für ein sehr geringes Salär.

Dazu - dürfen sie sich allerhand krudes Zeugs anhören von den Menschen auf den Liegen  - so wie ich auch in der Limousine - aber ich hab´s da leichter als diese. Erstmal - sind die Zeitspannen in der Regel kürzer bei mir - und dann arbeite ich auch nicht an Körper, Seele und Geist gleichzeitig. Körperarbeit ist immer auch Seelenarbeit - und jeder, der sowas praktiziert, tut gut dran, auf sich zu achten, um nicht den ganzen "Schmodder" auf sich zu nehmen, der sich bei so einer Behandlung löst. Und da löst sich viel.

Während meiner vergleichsweise sehr geringen Erfahrung damit - habe ich so einiges gespürt und gesehen. Gesehen auch Szenen aus anderen Leben - und beim Austausch im Anschluß mit der Kollegin, die auf der Liege lag, habe ich nicht schlecht gestaunt, daß diese Gleiches gesehen bzw. nochmal durchlebt hatte. Das war bei einer Ausbildung - normalerweise redest Du nicht mit den Leuten über solche "Bilder". Erinnere mich auch - was ein wenig "Fußreflexzonen-Massage" alles an die Oberfläche spülen konnte ... schon sehr erstaunlich.

Weiß nicht - ob jeder so drauf ist, das "mitzubekommen" - kann es mir aber gut vorstellen bei Vielen. Bei diesem sowieso - weil er sich schon bei der ersten Behandlung sehr gut und zügig eingespürt hat in die Notwendigkeiten. Und sich gestern auch freute, daß er damit ganz richtig lag.  Und ich mich erst !!!

Bekomme ein weiteres, feines Rezept - von einer formidablen Ärztin. Das heißt - für alles Akute ist nun erst mal gut gesorgt - und das Anschließende kann ich dann selbst zahlen. Mach ich gerne.
Einmal bitte Präventiv-Durchwalken für Taxi-Haltungs-Geschädigte .....

Als ich da wieder rauskomme nach einer Stunde - und zurück zur Limousine gehe - bin ich wieder ein neuer Mensch.
Muß ein paar Mal in den Spiegel gucken - weil die Gesichtszüge so tiefen-entspannt sind .... und jedesmal habe ich so eine Art seliges Dauergrinsen auf diesen, wenn ich geholfen wurde. Es braucht eine Weile für mich - um überhaupt wieder zu realisieren, daß ich scheinbar gerade auf einer Straße in der Kolonie befindlich bin.
Formidabel!

Läuft noch nicht ganz rund ....

.... aber kommt vielleicht noch.
Meine neueste Errungenschaft: Eine echte Schwarzwälder-Kuckucksuhr - ohne Kuckuck, aber mit zünftigem Schwarzwaldmädel auf der Schaukel.

Neulich ersteigert für nicht nenneswerte Euronen, nach einer nostalgischen Anwandlung in der Chiropraktiker-Praxis.
Tiefenentspannt auf dem heißen Fango liegend - vernahm ich das Ticken einer Wanduhr. Als Kind - mochte ich sie meistens nicht sonderlich, diese tickenden Wanduhren in den Räumen der Eltern und der Verwandschaft. Hab´s eher als Geräuschbelästigung empfunden.Und mit Uhren hatte es ich es ohnehin noch nie. Brauche auch keine auf meinen Wegen - überall sind welche. Und zuhause - habe ich natürlich einen Wecker, auch, wenn ich oft ein paar Minuten vor seinen Diensten wach werde.

Da lag ich also - und plötzlich wollte ich gerne so eine tickende Wanduhr für mich besorgen - als nostalgische Erinnerung an die einstige buckelige Verwandschaft und lange Kindertage. Im Nachbetrachten - eine recht glückliche und relativ freie.  Wie gesagt - alles relativ und auch eine Frage, an was mensch sich erinnert. Inzwischen haben sich die meisten Erinnerungen auch nochmal gewandelt, mehrmals sogar im Laufe der Zeit - und jetzt bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit allem, was war - und wie es war - und mit wem es war.
Trotz vieler einstiger Grabenkämpfe weiß ich heute: Ich hab´ ganz gute Leute erwischt damals bei meinem Eintritt ins Leben. Ist mir also eine Freude - mit allen in Frieden zu sein - kurz vor Samhain bin ich nochmal in Kontakt mit den Rübergegangenen ....

Zum Ticken der Uhr fiel mir nochwas Anderes ein - da mochte ich es immer: Wenn diese Erwachsenen ihr Mittags-Schlaf-Ritual abhielten, saß ich manchmal im Hause von Oma und Tante auf der Treppe - und tat nichts. Saß nur, bewegte mich nicht und lauschte dem Ticken. Schaute "ins Leere", bis ich plötzlich verschwunden war. Wo das war, weiß ich nicht, hab´s auch nur bemerkt, weil ich ja irgendwann wiederkam - auf die Treppe. Und die Erwachsenen aus ihrem Ritual zurückkehrten - um sich über eine üppige Kaffeetafel herzumachen.
Heute passiert mir das auch noch - öfter mal mitten auf der Straße in der Limousine, wenn ich in der Warteschleife hänge. Sogar auf der Spitze. Das ist nicht aufzuhalten - das kommt einfach über einen, wenn es will. Und es ist nicht herbeizuführen mittels Wollen - höchstens "einladbar" mittels Einverständnis.

So bin ich also als Kind - oft mit dem Ticken der Uhr aus der Zeit verschwunden.
Und neulich fiel es mir wieder ein, als ich es plötzlich vernahm, nach langer Zeit.

Schaute in einem großen Kaufhaus der Kolonie, ob es überhaupt noch mechanische Uhren zu erwerben gibt und stellte fest, daß die vergleichsweise teurer sind, als die elektronischen. Es gab auch nur Wecker - keine Wanduhr. Beschloß also, im virtuellen Raum nach einer solchen auszuschauen. Eine - die tickt. Mit ohne Batterie. Muß ich ja nicht ständig laufen lassen ... nur bei Gusto.

Und jetzt hab ich den "Salat" - eine Kuckucksuhr aus dem Schwarzwald, Baujahr in den Siebzigern. Zu dieser Zeit war ich mal irgendwo am Titisee - in so einem großen Uhrenladen mit Tausenden von laut tickenden Schwarzwalduhren. War nicht sicher, wie ich das finde - einerseits faszinierend und schön, andererseits höchst kitschig und ich war sicher, daß ich mir sowas nie ins Haus holen würde. Nun aber - hängt sie doch an der Wand und tackert. Ticken kann man das nicht nennen, die ist zu schnell .... das Wasserrad an der linken Seite dreht sich geschwind. Zu schnell noch - sie geht deutlich schneller, als der eigentliche Zeitenlauf. Aber sie wird sich schon einpendeln.

Ich lausche mal - wie sich das so anhört. Für eine Rhythmikerin allemale interessant. Ein Taktel eben .... zu dem mensch mental etwas spielen kann (im "Techno-Tempo" quasi - was für eine Hektik ....).
Und alles - nicht wirklich ernst zu nehmen. Nur ein Spaß. Aber auch ein Gruß zum kommenden Samhain - an die Ahnen. Und an ganz andere Zeiten, die ich noch erlebt habe vor dieser "digitalisierten".
"Langsamere" und gemütlichere Zeiten. Zeiten - in denen die Menschen sich noch im echten Leben trafen, weil sie noch wußten, wie das geht. Zeiten ohne allzuviel Technik .... mit Abenteuern in der Unerreichbarkeit für Andere.
Zeiten "ohne" ... aber "mit" ganz anderer Qualität.

Apropos Qualität: Dies scheint mir doch eine rechte Zauberuhr zu sein - in einer Stunde hat sie aus dieser nun gleich drei gemacht! So werden meine Tage also dreimal so lang .... tolles Exemplar!

Die Brunnenvergifter ....

... mit dem Minus-IQ zeigen mir was Wichtiges auf:
Bloß nicht in die "Opfer-Position" gehen!

Heute morgen packte mich wieder die kalte Wut und ich lief Gefahr, mich in diese zu verbeißen. Tatsächlich aber - ist diese Wut einfach eine Menge Energie. Und die zu verschwenden an Arschlöcher - wäre dumm.
Also tauchte nach einer Weile des Drehens in unliebsamen Gedankenspiralen  eine gewisse Freude auf - über die viele Energie, die da vorhanden ist. Und diese - kann wahrlich besser eingesetzt werden.

Ein paar Hausaufgaben muß ich dennoch machen in dieser häßlichen Angelegenheit. Gut - daß ist halt so. Erinnere mich immer wieder gerne an die angriffslustige Fahrgästin neulich - die beteuerte, daß ihr gewisse Auseinandersetzungen "Spaß" machen würden. Bei mir war das bisher nicht der Fall - aber ihre grundsätzliche Haltung hat mich beeindruckt und ich habe ihre Botschaft gut verstanden: Sie läßt sich nichts gefallen. Geht nicht in eine "Opferhaltung". Und ich auch nicht - denn eine solche zieht einem tatsächlich die gute, vom Leben selbst geschenkte Energie ab.

Was die "Mobber" betrifft - ich erinnerte mich, das solche nur eine Sprache gut verstehen.
Und die heißt: "Gegenangriff".

Wie schon geschruben - arbeiten Mobber gerne mit der Verwirrung ihrer "Opfer" und erfreuen sich an den schleichenden Verhaltensänderungen, die sie mit ihren hinterfotzigen Attacken bewirken.
Habe dies hier beobachtet neulich - es ist bereits so weit gediehen, daß wir hier nicht mehr einfach offen sprechen. Immer hübsch darauf achten - daß die Lauscher hinter den Fenstern nicht wieder etwas "auffangen", was dann als Anzeige und/oder Anwaltsbriefchen zurückkommt. Und genau das - ist der eigentliche Fehler in solchen Situationen.

In der einstigen Familie -  hatte ich eine ältere Schwester, die damit über viele Jahre durchkam - und alle Anderen zu Verhaltensänderungen nötigte mit ihren Allüren. Mir schmeckte das schon lange nicht mehr, aber immer wieder nahm ich falsche "Rücksicht", weil sie einen kleinen Sohn hatte, den es zu schützen galt.
Als dieser endlich alt genug war - um für sich eine andere Entscheodung zu treffen, als bei seiner tyrannischen und gewalttätigen Mutter zu bleiben, fuhr ich zu dieser hin und setzte ihr endlich die Pistole auf die Brust. Hatte genug Material dazu im Gepäck.
Und siehe da - sie schrumpfte zusammen und wurde sehr kleinlaut.
Stimmte allen meinen "Vorschlägen zu einer sofortigen "Neuregelung" zügig zu. Ich wunderte mich noch - wie einfach das war.

Und nur diese Sprache - verstehen solche Leute.

Als ich später nochmal überraschend und heftig gemobbt wurde bei Buddhistens - auch da viel Verwirrung über den perfiden Angreifer und o.g. schleichende Verhaltensänderungen - las ich zwei Bücher zum Thema im Nachgang, sehr interessant. Die habe ich einer Freundin gegeben - als ich das für mich abgeschlossen hatte. Aber jetzt erinnere ich mich wieder gut - ans Wesentliche. 

Aktuell also eine "dritte Runde" in Sachen Mobbing. Das goldene Stichwort hat für ein Ende meiner Verwirrung in dieser Angelegenheit gesorgt - ich erinnerte mich wieder gut daran, daß Mobbing nach System geschieht. Die Geschichten variieren - aber die Systematik ist immer eine ähnliche. Und "Verwirrung" ist eines der wichtigsten Werkzeuge von Mobbern - die natürlich im Grunde ganz kleine, arme Würstchen sind - und sich von der diffusen Energie der Anderen nähren.
Was ich ja auch vorher schon wußte - aber ich hatte vergessen, daß man als "Opfer der Wahl" gut aufpassen muß, nicht auf diese Systematik hereinzufallen. Als ich dann neulich bemerkte - daß wir hier schon mittendrin sind in den üblichen Reaktionen - Vermeidungsmuster, Vorsichtsmuster ... - hat´s endlich laut genug geklingelt.

Übrigens - kann da quasi jeder drauf reinfallen - besonders auch solche, die von sich glauben, daß ihnen sowas nie passieren kann. Sieht man gut an mir .... Habe mich schließlich auch allzu lange verwirren lassen. Da das Vorgehen dieser Parasiten für einen normal arbeitenden Verstand völlig unbegreiflich bleibt, neigt ein solcher dazu, nach möglichen "Erklärungen" zu suchen. Diese gibt es aber nicht - und das zu wissen, ist wichtig. Damit kann mensch auch aufhören mit der Grübelei - und einfach die Pistole aus der Schublade holen. Peng peng!

Montag, 28. Oktober 2013

"Mobbing" - war das Stichwort neulich ...

... welches mich seither - zunächst mal sinnieren ließ - und dann in eine gewisse Angriffslustigkeit versetzte.
Der ebenfall permanent mit Anschuldigungen via Anwaltsbriefchen und mittels Anzeigen wegen "Beleidigung" bei der Polizei (die Staatsanwaltschaft hat´s eingestellt ...) bezichtigte Nachbar erwähnte dieses Wort - und erinnerte mich plötzlich und relativ simpel an bereits gemachte Erfahrungen dieser speziellen Art ... nur mittels Erwähnung.

Danke dafür - ich schlafe manchmal ein wenig im "Tagleben" - und betrachte eigentlich lieber jeden Tag als frisch und neu. Ohne "Wiederholungsschleifen".
Aber hier - hat er recht - das kenne ich schon - zu Genüge.
Und ich habe hatte bisher - viel zuviel Geduld in solchen Situationen.
Sein präzises Stichwort schärfte nochmal - nebst perfidestem Anwaltsschreiben - meine Sinne.

Fakt ist - daß wir uns hier scheinbar immer mehr terrorisieren lassen - von Arschlöchern ersten Grades.
Die von allen möglichen Seiten und Fronten aus - völlig sinnlose Angriffe tätigen - bzw. es versuchen.
Und genauso funktioniert Mobbing!
Von allen möglichen Seiten hinterfotzig angreifen - und sich selbst als eigentliches Opfer der Geschehnisse darstellen. Die Verwirrung über solche Absurdität bei den Angegriffenen führt zu schleichenden Verhaltensänderungen. Mal in aller Kürze zusammengefaßt.

Neben regelmäßigen "Anwaltsbriefchen" an die hiesigen frieliebenden BewohnerInnen und auch an die Vermieter - und neben zerstochenen Reifen, kurzgeschlossenen Heizungskesseln, Waschmaschinen und anderen Unbilden - habe ich mal wieder die Ehre -  mich alleine mit solchen Kreaturen auf weiter Flur zu befinden - alle Anderen sind in ihre Urlaube ausgeflogen.

Seither - werden die Hinterfotzigen wieder etwas übermütiger und offenbarer: Es werden Türen heftigst geknallt und sogar durchs Treppenhaus geflucht und geschrien. Das trauen sie sich sonst nicht derart .... Aber ich kann auch laut werden.

Wie dem auch sei - ich möchte nicht  weiterhin diesen Arschloch-Part als "Hüterin des Hauses" übernehmen !!!
Wenn sich alle Anderen verblasen haben - und ich hier u..a. mit aggressiv-geworfenen Türen konfrontiert bin. "Huch - wie ist das denn passiert?" - war ja noch die Frage im vergangenen Sommer von den Hinterfotzigen, als sie die Haustür zerdeppert haben. 

Als ich heute abend mal ein paar Töne aus der Kehle habe singen lassen - aus reinem Zorn - kam gar hysterisches Geschrei von unten durchs Treppenhaus - nebst Türenknallen.

Ich geh auch da rein - das ist gar nicht mein "Problem" - lieber konfrontiere ich mich. Aber so eine offene Konfrontation ist nur mit einigermaßen intelligenten Wesen möglich.
Und ich hab´die Faxen dicke - hier den Auffangbehälter zu machen für alle Ausgeflogenen - es reicht.

Heute ein Schreiben von der Stadt - ich hätte ohne Anmeldung meine olle Matratze vor das Haus - Nummer soundso - das Haus der Schwester der Psychopathen - gestellt - ohne "Sperrmüllanmeldung" - schöne Grüße von der Stadt Dings ... die hören halt nicht auf - ein sinnloser Clan mit sinnlosen Attacken.

Nebenbei bemerkt - ich die Matratze selbstverstädnlich zur Abholung angemeldet und an die richtige Stelle gestellt - diese Beschwerde kommt also exakt aus dem anderen "Haß-Haus" gegenüber - von niemand Anderem. Erstaunlich - wußte bislang gar nicht, daß ich auch von dort unter scharfer Beobachtung stehe. Also insgesamt sogar von drei Häusern aus - man könnte sagen - umgeben von bösartiger Dummheit.

So ich also nun dies alles weiß - was tue ich damit?
Die An- und Übergriffe - werden nicht von selbst enden.
Jedenfalls nicht - solange keine glasklaren Grenzen gesetzt sind.

Ich weiß auch - wie das geht.
Und als ich dieses Stichwort "Mobbing" vernahm neulich - erinnerte ich mich wieder gut.
Grenzen setzen eben -
hört sich leicht an.
Bei Parasitenbefall mußt Du jonglieren.

Hoffe - die Anderen, die ebenfalls permanent befallen sind - ziehen mit.
Wenn nicht  - finde ich eben selbst ein gute Lösung.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Tut mir gut - das Wühlen in der feuchten Erde ....

... war anschließend gut und frisch aufgeladen - und endlich auf längst notwendigen und überfälligen Krawall gebürstet. Raus aus der sinnfreien Abwehrhaltung - in die Offensive - aber sehr kühl und mit Kalkül.
Habe die dazu notwendigen Zeilen aufgesetzt - und zwar gerne und entschlossen!
Und - kaum zu glauben anhand dieses Blogs - aber ich kann mich tatsächlich auch sehr kurz und präzise fassen.  Ist mir sogar eine willkommene Übung seit ein paar Monden - bei derlei Rechts-Schreiberei.
Konnte sogar noch Anderen damit eine Art Freude bereiten - die ebenfalls die Schnauze gestrichen voll haben - schon lange.
Nicht zuletzt - liegt es sicher auch an guter Bettung seit Neuestem - die mich tatsächlich morgens wach sein läßt.
Genesendes Rückgrat quasi .....nach dem Hägsen-Durchschuss.

Der Garten ist jetzt winterfest - Aha??! ...

.... so leicht geht das also?
Knapp dreieinhalb Stündchen Pflege mit vier Händen in güldenstem Oktoberwetter - davon etwa die Hälfte schon an Geselligkeit miteingerechnet. Ich habe ja immer noch keine echte Ahnung von sowas - aber es mutet mir doch recht einfach an und tut auch sehr gut, draußen in der Erde rumzuwühlen.

Tulpen- und Narzissenzwiebeln sind in die Erde gesetzt für viel Freude im kommenden Frühjahr. Wenn ich dann noch hier bin ..... Weil ich mein Kreuz nicht allzu sehr strapazieren wollte, bekam ich ein paar Arbeiten, die vorwiegend im Stehen zu verrichten waren. Bemerkte diesmal - hoffentlich rechtzeitig - meinen Hang zum Überziehen. Andererseits ist auch Bewegung wichtig - und die Information an das Körperwesen, daß es die Malesten nun wieder vergessen darf. Also - schonend raus aus dem Schongang. Und einfach mal früher wieder abbremsen, als gewohnt.

Ich widmete mich also eine gute Weile lang vorwiegend im Stehen dem Wellness-Programm eines prachtvollen - ähhh .... wie heißt denn dieses Gewächs nochmal? Ich weiß es genau - und doch hab´ ich´s vergessen. Egal - jedenfalls freute ich mich am Abzupfen der verblühten Pracht und staunte wieder mal, daß die kommenden Knospen bereits völlig vollendet und wieder "startbereit" sind, sobald sie mit der Sonne in ein paar Mondläufen im erneuten Einklang stehen - werden. 
 
Übrigens - ist mir die Zeit entglitten währenddessen ... nach etwa eineinhalb Stunden legten wir die erste, kleine Pause ein - und ich hatte so das Gefühl, daß gerade mal eine halbe oder dreiviertel vergangen sei.

In meinen bisherigen Lebensjahren auf diesem Planeten bin ich eher selten in den Genuß von Erdwühlarbeiten gekommen - aber wenn, dann war´s immer ein ganz anderer "Rhythmus", als der, den ich aus allzu langem Stadtleben kenne. Versinken ins Wühlen und Zupfen - ist wirklich leicht. Und wohltuend.

Mit dem Rasenmähen habe ich es eher nicht so .... außerdem ist mir das immer so schade, was ich da alles absäbeln soll: All die vielen zugeflogenen Blumen und heilenden Kräuter .....

Als ich dann die ausgeblühten Herbstblumen aus der Schale genommen habe, erwähne ich, das es mir immer so leid tut, Pflanzen einfach "wegzuwerfen" - zumal die doch offensichtlich noch sehr lebendig sind. Und meine - ob die vielleicht "mehrjährig" seien? Daraufhin - bekommen sie einen neuen Platz - wer weiß, vielleicht kommen sie ja noch ein paar Mal wieder?

Sollte mir in diesem Leben noch ein Stück "eigener Garten" zuteil werden - wird dieser vermutlich zu großen Teilen aus "freiwillig Angeflogenem" bestehen. Unbedingt Raum für Schafgarbe, Gundermann, Ackerschachtelhalm, Brennesseln, Giersch (Extra-Bereich!), Kamille, Beifuß, Löwenzahn, Wegeriche  und soviel mehr kräftiges Kraut.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

"Gesetze" ...

Tonnenweise "Gesetzes-Irrsinn" auf dem Planeten. 
Ein kosmischer Witz?

Neulich hatte ich so einen Moment der bitzartigen Erhellung - in dem mir so klar war - daß alle diese albernen und sinnfreien vorgeblichen "Gesetze" auf diesem schönen Planeten - auf einen Rundumschlag allesamt abgeschafft gehören. Sowas wie eine Handvoll ethische Grundsatz-Regelungen - würden völlig ausreichen.

Ein schleimiger, klebriger Sud an oft geisteskranker Ausgeburt - der schon seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden  wabert - und  dem Lebendigen seine Lebendigkeit entziehen will. Und den Mitmenschen ihr wohlverdientes Geld aus den Taschen.

Krieg es nicht mehr recht "erinnert" - war halt so ein Geistesblitz. Und den - habe ich immer öfter.
Je restrikiver alles Lebendige und Freie - in Kästchen eingeschachtelt werden soll. Und irgendwelchen Mega-Unternehmen als "Patent" überlassen werden soll. Patente auf Leben - und Lebewesen. Auf Tiere und Sämereien. Auf Menschen - auch schon im Gespräch.
Je länger ich auf diesem Planeten befindlich bin - desto mehr sehe ich - daß eine wahrliche, wirkliche Veränderung gar nicht gewünscht ist. Dazu müßte mal ein gründliches Reset, ein Neustart durchgefährt werden.

Und alle diese "Gesetze"  annuliert werden - die nicht zum Wohle der Natur und alles Lebendigen entworfen wurden. Alle solche Gesetze - die von Menschen gegen Menschen, Tiere, Pflanzen und gesunden Mutterboden aufgesetzt wurden.

"Tagesenergie 45"  hier nachzulauschen - das wäre mal eine feine Form an ganz anderen "Nachrichten" .... für mich immer wieder spannend - wieviel Wahrnehmung sich da so überschneidet im Laufe der Wochen. 

Was ich wahrlich nicht mitbekommen hatte: Monsanto hat den "Welternährungspreis" bekommen ???
Naja - die schachern sich halt ihre "Gesetze" und Trophäen gegenseitig zu - muß mensch auch schon lange nicht mehr ernst nehmen.

Und was diese "Patentierung"  der Natur betrifft - da besteht Hoffnung, daß die Natur das nicht wirklich interessiert. 
Gehe jetzt mal runter zu "meinen Kräutern" - und mache das Beet frei - von Tausenden wild zugflogenen Pflänzchen, die sich da ebenfalls schon angesiedelt haben. Was zuvor nur Erde war - hat sich bereits aus sich selbst heraus zu einem  Mikro-Urwald entwickelt .... den ich am liebsten stehen lassen würde ...

Gute Zusammenfassung von KenFM zum Thema "imperialistische Nahrungsmittel-Übernahme-Absicht" (nenne ich das jetzt mal unvollständig).

Milde Winterprognose ...

... vorgestern im Bauernkalender:
"St. Ursula´s Beginn - zeigt auf den Winter hin." hieß es dort - und ich freute mich.
Ein wahrlich milder Oktobertag - mit vielen sonnigen Abschnitten und fast bis an die Zwanzig-Grad-Marke.
Ja - so ein Winter darf gerne mal wieder kommen - so einer, an dem am "Heiligen Abend" hier im Rheinland österliche Stimmung und Atmosphäre herrschte - bei Sonnenschein und milden 15 Grad. So einer - an dem alle klagten, das sei doch kein "Weihnachtswetter" und - sie wollten Schnee.
Neee .... danke.
Ich hab´s ja gerne "mediterran" - und viele Jahre waren die Winter hier auch so - mild. Wer weiß - vielleicht kommt diesmal wieder so einer? Im Moment jedenfalls sieht es so aus. Sieht gut aus - und fühlt sich gut an. Für die Knochen. Und natürlich auch für den Geldbeutel - keine Heizung nötig in den letzten Wochen und feine 20 oder mehr Grad in der Hütte. Am Abend ein paar Kerzen anzünden - und schon sind es zwei Grad mehr.
So - lasse ich mir den Herbst gefallen.

Die wilden Gänse erstmals gestern zu hören am Himmel - kleine Sammlung! Spät - also mild. Sehr archaisches Geräusch - sofort war ich hellwach und sah ihnen beim "kleinen Sammelflug" zu.

Dachte oft und denke immer noch beim Anblick dieser berauschenden Farben des herbstelnden Laubes: Wer so sterben kann - der hat wahrlich was gelernt vom Leben!  Wünsche es mir - für mich.

Erwische mich neuerdings bei Betrachtungen über´s Wetter und Zipperlein des Körpertiers ... und denke: Du wirst wohl älter. Das ist aber eigentlich - oft - ganz schön. Zu spüren, was bereits alles irgendwie weg- bzw. abgefallen ist von einem.

Jüngst bemerkte ich - daß offenbar dieser einstige "Schönheitswahn" abgefallen ist. Im Grunde - habe ich schon lange nicht mehr drüber nachgedacht - wie früher allzu oft, als ich noch im gebährfähigen Safte stand -  ob ich nun schön oder häßlich sei. Vermutlich ein Segen dieser sogenannten "Wechseljahre"?
Jedenfalls ein Segen - woher auch immer.

Ein Segen besonders für eine Frau - und ich bin ja immer noch eine solche, wenn mich das auch oft nicht wirklich tangiert oder beeinflußt, weil ich halt in erster Linie einfach  nur Mensch bin - nicht mehr schön sein "wollen zu müssen"! Bzw. noch viel besser:
Gar nicht mehr drüber zu sinnieren.

Das - fällt einfach ab. Wie das Laub von den Bäumen gerade. Und ich staune - nur selten darüber, wenn es mir überhaupt mal wieder auffällt - vielleicht in einem Gespräch mit solchen, die noch mehr mit Testosteronen und/oder Östrogenen beschäftigt sind. Lustig. Bei mir scheint sich eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber solchen "K(r)ampfstoffen" eingestellt zu haben.

Lange Jahre habe ich diesen Körper verschmäht, was seine ihm eigene Schönheit betrifft - der viel zu schwer geworden schien. Ist er auch - aber ich mag ihn jetzt dennoch und schätze seine Qualitäten.
Übrigens - dieser Wahn war so stark - daß er bereits mit etwa Zwanzig einsetzte, in solchen Jahren, als ich noch mehr als schlank und beweglich war.  Bei etwas mehr als 1,70 Meter Höhe - wog ich immerhin schon 55 statt noch 49 Kilo - und fühlte mich "fett". ???? !!!! Hallo?
 
War ich früher frustiert darüber, daß ich meiner einstigen Schönheit verlustig wurde - interessiert mich heute diesbezüglich nur - ob es wirklich gesund ist, allzuviel Gewicht herumzutragen. Ist es natürlich nicht - und heute ist es weit mehr Gewicht. Dennoch stellt sich eine eher stoische Hinnahme der aktuellen Gegebenheiten ein - es ist, wie es ist. Beweg ihn halt. Gib ihm halt, was er braucht. Hör ihm halt zu.
Allein dieser "Schönheits-Zwangs-Wahn" - ist abgefallen. Hallelujah. Und das hat wirklich lange gedauert! Sicher nicht nur bei mir.

Bis vor etwa zwei Jahren hat mich dieser noch gezwiebelt - solange im Grunde, wie ich regelmäßig noch meine Periode bekam, also zumindest "potentiell fruchtbar" war. Seit diese versiegt - ist endlich wohltuende Ruhe im Karton mit all dem Unsinn! Und endlich auch wohltuende Ruhe - mit meinem Körpertier - welches mir ein gutes Gefährt ist im Leben. Wir haben inzwischen andere Themen miteinander - als etwa "Diät".

Gestern im Warteraum bei meiner sonnigen, weltbesten Zahnärztin - nahm ich mir so eine "Brigitte" in die Hand - und dachte: Kann das wirklich sein - daß da seit vielen Jahrzehnten jeden Monat wieder der gleiche Unsinn drinsteht? Die neuesten Lippenstift-Farben der Saison, irgendwelche seltsame "Mode" und pseudo-psychologisches Zeugs? Schien so ... daß sich da nichts geändert hat - seit gut vier Jahrzehnten.

Vielleicht - eher nicht, aber eine gute Idee wäre es womöglich - mache ich mal so eine Zeitung für die ältere Generation? Oder - mach Du es doch - falls Du hier zufällig vorbeigekommen bist - wenn es Dir Spaß macht?
Titel: "Überwunden" - "Ad acta" - oder so .....

Nochmal zu diesem "Arzt" ....

.... der mir neulich so großzügig eine paar Tausend Euro teure "Röhrendurchleuchtung" schenken wollte:
Eine Nachfrage, ob dieser mir bitte nochmal ein Rezept für weitere Krankengymnastik ausstellen könne, da mir diese formidabel hilft, ergab ein "Nein - das geht nicht." von der Sprechstundenhilfe am Telefon. Sie schaute in meinen Unterlagen nach und dort fand sich nach ihren Angaben ein Vermerk seitens des Herrn Orthopäden, daß für mich kein weiteres Rezept ausgestellt  werden solle. ????? .... ------ Weiß zwar schon, daß eine Nachfrage keinen Aufschluß geben wird, frage aber doch mal blöd - warum denn das? Weiß sie auch nicht. Ob sie den nicht nochmal fragen könne morgen - sie sagte schon, der sei heute nicht da. Nein, der sei in Urlaub bis November. Gut - dankesehr. Was für ein Scheiß-Job - denke ich noch - und wünsche ihr einen besseren, still bei mir.

Was die Kosten für solches Rezept versus Röhrenuntersucherei betrifft - die sind verschwindend gering im Vergleich. Vernahm von Ärzten, die eine teure Praxis zu unterhalten haben, daß sie für eine Konsultation eines Kassen-Patienten eine Pauschale von etwa 7 - vielleicht inzwischen "sogar 8" Euro erhalten ....habe also, wenn ich überhaupt mal zum Arzt bzw. zur Ärztin gehe - immer ein gutes Buch dabei und vollstes Verständnis bei den wirklich Helfenden dafür, daß diese aus rein wirtschaftlichen Gründen hier und da gerne mal Privatpatienten einschieben in ihren Terminplan.

Was mir auch noch auffiel - ich bin wahrlich nicht die Einzige, die solche abstrusen Erfahrungen gemacht hat bei "Orthopäden". Die Menschen, mit denen ich ansatzweise drüber sprach - gingen sofort hoch wie die Hütchen und meinten, die könne mensch komplett vergessen. Niemandem wurde dort ernstlich weitergeholfen.

Wobei ich natürlich sicher bin, daß es auch hier fähige Leute gibt - aber die mußt Du erst mal orten - und die haben vermutlich ihre Hütte berechtigt voll.

Ich nehme nun dieses Intermezzo mal als schlechten Witz - und gebe es in die Ablage. Erledigt!
Die Erleichterung und die Freude, auf helfende Menschen und Hände getroffen zu sein, übewiegt hier deutlich!

Allerdings staune ich immer noch - obwohl ich´s doch schon wußte - über die Absurdität dieses "Kranken-Systems", welches nur solche Bezeichnung verdient. Die wenigen, die wirklich zum Arzt berufen sind und sich gerne liebevoll und sorgfältig um die Menschen kümmern wollen, bekommen immer mehr Steine in ihren Weg gelegt. Neulich mußte ich noch lachen, als ich im Radio einer sehr aufgebrachten Dame lauschte, die all dies - inklusive "Pflegemodalitäten" wahrlich empört vortrug und alles auf den Punkt brachte.

Nun ist es aber auch in diesem Lebensbereich so, wie in vielen Anderen: Ändern kann sich nur etwas durch die Einsicht von Vielen und den Willen zur Veränderung - und das sehe ich noch nicht.

Naja - werde mir halt woanders mein Rezept besorgen - und wenn es gar nicht klappt, eben selbst zahlen. Ist ja nicht die Welt, aber Gold wert.

Gäbe es diese "Krankenversicherungspflicht" nicht - wäre ich wohl schon raus aus der Kiste und würde das Salär in sinnvolle, prophylaktische Wohltaten investieren. Hatte lange solche antrainierten "Ängste" früher - aus der Abteilung "Und wenn mal was ist?". Mittlerweile haben die sich in Luft und manchmal in berechtigten, kurzfristigen  Zorn (s.o.) aufgelöst.

Dem Herrn Orthopäden und vielen seiner Kollegen wünsche ich an dieser Stelle von Herzen eine Art "menschliche Erhellung" .... Schönen Dank auch noch für´s gewünschte Röntgen neulich - und für´s Verschreiben von wenigstens viermal guter Behandlung - direkt gegenüber.

Nein - es macht keinen Sinn, sich über dieses kranke System bzw. die vielen geisteskranken "Einzelkomponenten"  aufzuregen. Nicht einmal mit Recht. Solange die träge Masse nichts begreift - ist es das Beste, einfach gut für sich selbst zu sorgen. Und mich zu freuen über die Begegnung mit solchen - die schon umgedacht haben.

Was eventuell noch Sinn machen würde - wäre eine Anfrage an zuständiger Stelle, wieso es sein könne, daß viele Tausend Euronen für eine abstruse Untersuchung bewilligt werden - aber keine Gelder in wahrlich hilfreiche und besonders nicht in "Präventivmaßnahmen" fließen - die um sovieles günstiger sind. Wenn viele solche Hausaufgaben machen - könnte sich was bewegen.

Erinnere mich an eine "Nasenscheidewand-OP" vor vielen Jahren .... als gerade wieder eine Umstruktierung im Krankheitswesen stattfand. Der HNO-Arzt war einpolitisch aktiver Mensch, der sich praktisch gegen eine weitere Beschneidung seiner Kompetenzen und Fähigkeiten sowie seines Einkommens zur Wehr setzte - sogar mit Hilfe von Medien.

Ich traf ihn genau in dieser Übergangsphase, in der seitens der Krankenkassen (hier der einzig richtige, ehrliche Begriff!) nur noch solche Operationen in Krankenhäusern finanziert werden sollten. Die kosteten seinerzeit etwa drei bis viertausend Euro - stationärer Aufenthalt.  Er selbst hatte OP-Räumlichkeiten und bei ihm kostete die ambulante OP gerade mal 700 Euro. Ich gehörte zu den Menschen, die jederzeit eine ambulante Behandlung einer stationären vorziehen. Meine ambulante OP wurde dann aber nicht mehr bewilligt - die vier- bis sechsmal so teure im Krankenhaus wäre sofort bewilligt worden. Hallo?

Dieser Arzt - schenkte mir seinerzeit die OP und seine Kunst - er machte das tatsächlich für lau. Aus lauter berechtigtem Ärger über Absurditäten - und aus einer echten ärztlichen Grundhaltung heraus.  Hut ab - habe noch oft an ihn denken müssen. Und nach etwa zwei Stunden - war ich wohlbehalten wieder zuhause, um am nächsten Tag in Urlaub zu fahren.
Ja - es gibt auch echt gute Ärzte - die solche Bezeichnung verdienen.

Und jetzt - werd ich mal wieder pudelgesund ... besser ist das. Ein wenig Muskelgeziehe hat sich eingestellt - nach gestrigem Zugriff zwecks "Wiederbelebung" - aber das ist völlig normal und dient lediglich der "Wiederbegegnung" mit solchen lange eingeschlafenen Regionen. Hörte noch sowas wie "Tanze Deine Körperverspannungen" auf einer ewig nicht gehörten Meditations-CD - und durfte herzlich lachen über solchen inspirierenden Vorschlag. Zum Piepen ....

Dienstag, 22. Oktober 2013

Oktobergoldsonniger "Wellness"-Wohltaten-Tag ....

... zwar in der Kolonie - via Extra-Einflug - aber dennoch formidabel und äußerst wertvoll.

Erst in die Praxis der Chiropraktiker-Familie - tatsächlich sind es Vater, Mutter und Sohn, die diesen urigen Betrieb lebendig, freundlich und kundig ausfüllen. Der noch recht jung aussehende Sohn mit den wissenden Händen hat mich bereits komplett schmerzfrei gewalkt! Temporär jedenfalls ... er ist ja auch kein Zauberer (behauptet er), allerdings sehr kundig.

Die Mutter hatte die "Fango" vorab vergessen - und als ich nochmal nachfragte, bekam ich sie halt im Anschluß. Macht einen Unterschied, ob man warm oder kalt gewalkt, gebogen und gegriffen wird - aber wieder war ich nur dankbar und begeistert, wie der junge Mann einfach arbeitet. Zwar meinte er bescheiden - da gäbe es viele Andere, die das auch könnten, als ich ihm freudig berichtete, wieviel Linderung seine Behandlung mir bereits beschert hat - aber ich denke mir, daß dieser schon von klein auf viel von seinem Vater gelernt hat, der das schon seit Jahrzehnten macht.

Draußen schaute ich mir nochmal den lustigen Schaukasten an - alles "ungestylt" und manches selbstgemalte Schildchen ... echt "urig" eben, Ein Foto von dem Senior in jugendlichen Jahren - als junger Spund bei der Arbeit - läßt mich auch noch schmunzeln.

Mein Ersteindruck vom vergangenen Freitag vertiefte sich: Hier bin ich richtig.
Drang heute in den vorletzten Raum des langen Praxisschlauches vor, wo ich behandelt wurde - und staunte nicht schlecht über vollendet-geordnetes Chaos! Überall ein Sammelsurium aus Jahrzehnten an "Berufszeugs". Und im letzten Raum auch noch viele Möbel und anderes Zeugs. Kam auch am "Fahrrad-Abstellplatz" am Ende der Praxis vorbei .... auch hier viel Zeugs. Und dazu - doch noch eine Buddha-Figur, eine recht große. Aber so plaziert, daß sie nicht weiter auffällt. Dazu Poster von Chakren in einer Ecke  mit Überschrift "Geistheilung nach soundso ..." (ist mir bekannt) - neben vielen "Wirbel-" u.a. Abbildungen überall. Traumfänger und Felle hier und da - alles "schamanisches Zeugs".  Mal am Rande bemerkt - Schamane heißt ja im Grunde lediglich "Heiler". Und wer heilt - hat recht - sog I jetza!

Als ich also nach der formidablen Bahndlung auf dem heißen Fango liege - habe nachgefragt, das ist gehaltvoller Schlamm aus Mooren - machen die beiden Herren im hintersten Praxisraum Mittag und essen gemeinsam. Alles ohne Türen, bin also quasi beim Mittagessen - kochen und essen - "dabei".

Das alles muß mensch mögen - also dieses Urige, gar nicht "Schicke" - und ich mags.
Besonders aber mag ich es, daß mir so formidable Hilfe zuteil wird. Habe schon angekündigt heute - daß ich ab nun zu den Stammbesucherinnen gehören werde. Wenn das Akute ins Lot gebracht ist, werde ich mir einen guten Rhythmus für einen Besuch finden.

Im Anschluß - zur weltbesten Zahnärztin. Prophylaktische Behandlung - Tiefenreinigung, "Scaling" genannt. Mache ich seit vielen Jahren - und bezahle das immer selbst. Dieses "Krankheitssystem" ist ja bekanntlich völlig krank und irre ... würden sie diese kostengünstigen und "simplen" Prophylaxen bezahlen - könnten sie viele Milliarden einsparen an unnötigen Folgekosten. Gleiches gilt für die Behandlung durch die Chiro-PRAKTIKER - unterhalte mich heute kurz mit dem jungen Mann darüber. Er weiß das gut - und zählt mir die zahlreichen Folgekosten auf, die entstehen, wenn der Orthopäde erst mal gar nichts tut und die Leute ein paar Wochen auf eine teure "Untersuchungsröhre" warten läßt.

Ich denke nicht zum ersten Mal: Statt einem "Extrem-Dusch- und sinnfreiem Schamhaar-Rasier-Wahn" wäre es wahrlich klüger, dem Körper solche gesundheitserhaltende Behandlung als natürlich Hygiene zu kredenzen. Wie die Thais es angeblich machen - einmal die Woche die feine Königin der Massagen!

Habe geschludert - damit. Und auch mit der Zahnprophylaxe, nach vielen Jahren erstmals. Umso erfreuter bin ich über das Ergebnis der mir noch unbekannten jungen Frau, die mein Gebiß völlig schmerzfrei ausgiebig reinigt und so ins Lot bringt. Die sagt zu mir, als ich anschließend im Spiegel ihre gründliche Arbeit bewundere: Da sehen Sie mal, was sie für weiße Zähne haben! Mal abgesehen davon, also diesem Schönheitseffekt, der mir auch gut gefällt - wir das Zahnfleisch tiefengereinigt. Mit einem Spezialwerkzeug leicht "angeritzt" - so daß es seine eigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und sich quasi wieder schön straff zieht. Für mich jedesmal eine echte und deutlich spürbare Wohltat.

Und dann auch die Begegnung mit "Frau Doktor Sonnenschein" - echt erfreute Umarmung nach meiner Schluderei .... Ja, es gibt auch formidable "Ärzte" - in meinem Fall sind es zwei Ärztinnen.

"Frau Doktor Sonnenschein" fragte ich einst vor Jahren nach ihrem Geheimnis - in ihrer Praxis arbeiten nur zufriedene Menschen und die Atmosphäre ist immer sonnig und fröhlich - übrigens trotz "Kompagnon", der immer sauer und übel gelaunt ist: Sie praktiziere Zen-Meditation seit ihrem sechzehnten Lebensjahr, war ihre Antwort.

Heute erstmals Besuch - bei dem ich meine liebenswerte, langjährige "Scalerin" nicht mehr antraf: Die ist nicht mehr dort - hat sich selbständig gemacht. Ich freute mich, daß zu hören. Die mir bislang noch nicht bekannte junge Frau, die mich stattdessen zwischennahm - hat mich beeindruckt. Perfekte Arbeit, alles schmerzfrei, wohlbedacht, sorgfältigst und - am Erstaunlichsten für mich: Die arbeitet tatsächlich "rhythmisch". Konnte ihren Rhythmus gut nachvollziehen - regelrechte, rhytmische  Bogenschwünge am Zahnfleischrand.

Nicht unerwähnt bleiben darf die tolle Frau am Tresen - die die komplette Organisation und das zeitgerechte Zusammenspiel von Helfern und Geholfenen gut gelaunt, lebendig und präzise zusammenkriegt. Heute erfuhr ich - daß auch sie Musik macht - also rhythmisch arbeitet.

Ja - das ist ein Segen, wenn mensch sich unter Menschen weiß, die einem wahhrlich zu helfen wissen. Dafür - fahre ich gerne mal außer der Reihe in die Kolonie - allerdings machte ich anschließend auch schnell, daß ich wieder rauskam. Keine Minute länger - als nötig.

Eben noch eine Überraschung - im Gespräch mit einer Frau, von der ich es gar nicht "erwartet" hätte, da sie Yoga-Fachfrau ist und dies auch professionell weitergibt - erfahre ich von Schmerzen, die mir seit Neuestem geläufig sind, wenn auch an anderer Stelle. Die Symptome sind insofern ähnlich: Im Ruhezustand spitzten sich die Schmerzen zu. Ich darf also - die Praktiker zügig wärmstens weiterempfehlen -  und bin mal gespannt, was sie zu diesen "Urigen" vermelden wird nach einem möglichen Besuch.

Lustig war dann noch dieser "Aspekt": Ich erzählte, daß mich der freundliche, sehr hübschantlitzige Junior bestens behandelt hat. Eine gewisse Aversion ihrerseits, sich von solchen hübschen, jungen Männern angreifen zu lassen, tat sich kund - wegen einstiger seltsamer Erfahrungen. Ich kann sie da gerne beruhigen - das ist überhaupt kein Thema mit einem solch feinem, freundlichem, natürlichen Menschen. Und wie gesagt: Da wird einfach nur - sehr praktisch gearbeitet - an der möglichen Linderung. Ich weiß das so gut - weil ich nicht mal "ge(be)merkt" habe am Freitag, daß ich gerade nackig war. Anderes Thema eigentlich - aber auch nicht wirklich meins.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Wachhunde-Mentalität und erheiternde Amazone ....

... fahre eine Besuchsdame aus fremder Stadt von einem Seniorenheim zum Bahnhof  - sie hatte wohl Mutter oder Vater besucht, war gar nicht unser weiteres Thema - aber sie berichtete, wie angetan sie war/ist über die dort arbeitenden Menschen, die sich sehr liebevoll um die BewohnerInnen kümmern.

Ich konnte ihr nur beipflichten - meine einstige Erzeugerin war auch für wenige Wochen noch dort - und ich hatte es ebenso wahrgenommen.
Auch meine Mutter selbst - die noch so viel lernte in ihren letzten Wochen, in denen sie von russischen, indischen, arabischen und auch sonst internationalen Menschen liebevoll versorgt wurde.
Ich staunte nicht schlecht über dieses "Aha-Erlebnis" meiner einstigen Mutter - die zeitlebens eher nicht unvoreingenommen war  - wie viele, die gar nicht wahrlich in Kontakt sind mit den "andersnationalitären Menschen" - und die nun plötzlich unaufgefordert und überraschend mir gegenüber sowas anmerkte wie:
"Weißt Du - da habe ich mich wohl irgendwie getäuscht - die sind wirklich alle bezaubernd."
Ich nickte nur und dachte - was für ein Geschenk - für die kommende Lebensreise.

Während ich also die Dame zum Bahnhof fahre - kommen wir irgendwie auf "Streitigkeiten". Auf Ungerechtigkeiten und Sinnlosigkeiten. Sie erzählt mir lauter Geschichten - wo sie sich erfolgreich zur Wehr gesetzt hat. Auch gegenüber "Polizeimaßnahmen". Rotzfrech und mit viel Chuzpe. Ihr würde das Spaß machen - sich zu wehren. Und besonders auch die blöden Gesichter von den vielen, die da zunächst denken, sie hätten ein leichtes Spiel mit ihr.
 
Ich merke an - mich kotzen solche Situationen meistens einfach nur an - und ich habe gar keine Lust auf sinnfreie und zeitraubende (Rechts-)Streitigkeiten .... aber Sie haben recht: Wenn es schon sein muß - dann ist es sicher besser, wenn mensch sich auch daraus einen Spaß zu machen versteht.

Ihre Botschaft hat sich zügig eingeprägt bei mir - und ich werde diese Dame nicht mehr vergessen. Sie - fragt mich noch nach einer Karte mit meiner Telefonnummer - für´s nächste Mal. Sie würde mich anrufen, wenn sie wieder kommt. Gut - gerne. Ich lerne gerne nochwas dazu ....

Heute morgen treffe ich den Kollegen, der mich am allerersten Taxitag vor vielen Jahren so freundlich eingewiesen und unterstützt hat - nie vergessen! Er arbeitet immer noch in diesem "Großunternehmen" wie damals - und dort wurden nun die Saläre gesenkt. Der Taxitarif wurde erhöht - und die Löhne bzw. Prozente für die arbeitenden Menschen - gesenkt. Aber alles nur - im Computer - ganz automatisch. Ohne Beleg. Und ohne Vertragsänderung. "Virtuell-Real" also ....
Dieser - läßt sich das natürlich nicht gefallen. Und fotografiert den PC ab - nicht nur seither. Das - ist offiziell "verboten" für die Mitarbeiter dieser Firma .... in der ich auch mal fuhr vor Jahren - ein übler Kindergarten.

Hallooooo? Ich sag´s ja immer wieder mal - 50 % der Menschheit auf diesem Planeten hat sich offenbar entschieden, als Wachhund auf die Welt zu kommen - um die anderen 50 % gehörig zu tyrannisieren.

Davon gibt es unzählige Geschichten zu erzählen ... was ich aber jetzt nicht fortsetzen möchte. Werde mich einfach gerne an den Spaß der Dame aus anderer Stadt erinnern - wenn´s mal wieder bärbeißig wird.          

Und erzähle dem Kollegen noch - daß neuerdings die Stadt auch Knollen über 30 Euro an uns verteilt, wenn wir unsere Fußmatten "verbotenerweise" auf der - ohnehin schmutzigen - Straße säubern .... Wir müßten also laut diesen Stadt-bedienstenen-Wachhunden - dafür zur Tankstelle fahren.
Et weed immer bekloppter!
Aber solche Arbeitsplätze - müssen ja erhalten werden ....
Wuff!

Unbedacht ...

Immer wieder treffe ich auf Menschen, die einfach jedes Wort von Ärzten für bare Münze nehmen - und offenbar nicht einmal darüber nachdenken, ob das wirklich alles so sein muß?!

Heute morgen die junge Mutter von drei Kindern - alle drei krank. Ein Freund begleitet sie und ihren Sohn - der war als dritter im Krankenhaus, wo schon zwei ihrer Kinder stationiert sind. Ich fuhr also dieses Trio erst zur Notapotheke und dann nach Hause. Als der gute Freund in die Apotheke geht - frage ich nochmal nach "Wie - alle Kinder krank?"

Ein vier Wochen altes Baby liegt seit über eine Woche quasi mutterseelenallein  in diesem Kinderkrankenhaus - obwohl die Mutter schon seit über einer Woche dort nächtigt - zusammen mit dem Vater. Aber sie sorgen sich noch mehr als um das Baby - um ein weiteres Kind, bei dem sie weit öfter sind. An diesem eigentlich aufgeweckten und fröhlichen Jungen hier im Bunde - ist das alles wohl auch nicht mehr spurlos vorbeigegangen - er bekam "Magen-Darm-Schwierigkeiten".

Ich höre zu - und die junge Frau sagt tatsächlich zu ihrem Sohn neben ihr: "Das - werde ich Euch nie verzeihen!"

Ich denke bei mir - "Ach Du Scheiße - einer von diesen achtlosen "Klassikern", die voll ins Kindersystem hauen! Jetzt kriegt der völlig grundlos eine sinnlose Schuld übergebraten!" - und hake ein: Ach - das ist aber relativ normal bei Kindern, daß die mal "Magen-Darm" haben. Ich hatte das auch öfter als Kind. Und zu verzeihen - gibt es da nichts. Das kommt halt - und geht auch wieder. Kinder sind stark." Sowas in der Art - kann ich wahrlich nicht zurückhalten. Hoffe - dieser unbedachte Satz der jungen Frau hat sich dem Jungen nicht eingebrannt.

Der Freund kommt wieder und vermeldet - die Apotheke hätte das stärkste Medikament nicht dagehabt. Ich denke - zum Glück! Und: Die fressen einfach alles ..... Vernehme noch, daß ein anderes Kind - nicht der einsame Säugling - angeblich eine "chronische Bronchitis" hätte und daß dieses Kind einen sehr teuren Medikamentencocktail zum Inhallieren verabreicht bekommt, wenn diese sich wieder meldet.

Überlege noch kurz - ob ich diesen Leuten mal was von Thymian, Salbei und Wegerich erzählen soll, verwerfe es dann aber. Kein Zugang hier - für Kräutertee. Und auch keiner für´s schlichte Strömen - bei "Magen-Darm-Geschichten" - bzw. wenigstens für´s unterstützende sanfte Halten in solchem Fall.

Eine Situation - in der jeder Ratschlag ein Schlag gewesen wäre. Also halte ich einfach mal die Klappe. Und wünsche dem netten Jungen nur laut zum Abschied - daß er schnell wieder gesund und lustig wird. Und still bei ganz besonders - daß er diesen unbedachten "Totschläger" seiner gestreßten, jungen Mutter schon wieder völlig vergessen hat.

Schön - wenn die Taubheit verschwindet ....

Hallelujah - heute morgen war die Taubheit im Bein verschwunden.
Das bedeutet - es wird erheblich besser, ist es schon. Kann sogar wieder sitzen - temporär.
Laufe dennoch bei jeder Gelegenheit - wie ein Tiger um meinen Arbeitsplatz herum, weil Bewegung einfach viel besser tut. Gestern hat´s noch gebrannt und war elektrisch - was zu diesen Taubheitsgefühlen führt. Am Abend statt Vollbad eine Massage mit heißem Öl - durchwärmendes Johanniskrautöl und muskelentspanndendes vom Majoran gemischt -  die war Gold wert. Mache ich gleich wieder.
Endlich die dringend benötigte, neue Matratze. Ziemlich sehr hart .... aber so hatte ich´s mir ja gewünscht. Und vor allem: Endlich nicht mehr schief liegen! Also während dieses guten Drittels der Lebenszeit Bett - und auch sonst darf begradigt werden.
Als erstes dieser "Durchhaltewahn" - auch unter Schmerzen weiterfahren zu müssen. Gestern noch zu lange und unangemessen für die Situation - habe ich es heute geschafft, rechtzeitig auszusteigen.
In der Nacht ein Albtraum - ich sollte gegangen werden wegen schlechter Umsätze und mangelnder Disziplin. Trotz Krankmeldung bzw. Krankheit. Die eigene "Ursprungsprogrammierung" ließ derart grüßen: Immer durchhalten - immer stark sein .... auch für nichts und wieder nichts. Hart sein - gegen sich selbst. "Was nicht tötet - härtet ab" - war ja ein gerne zitierter Spruch meiner Elterngeneration.

Jetzt aber - bin ich zu alt dafür geworden. Das kann mensch in jungen Jahren probieren - und da schmeckt es ja auch noch oft ganz gut - sich diversen seltsamen Herausforderungen zu stellen oder sich schlicht zu überfordern.
Aber nicht mehr in meinem "Alter" ... da ist was Anderes gefragt. Und dieses - arbeitet - ruhig vor sich hin. Wenn ich nicht drauf hören will - auf das, was auch ohne Schmerzbotschaften schon laut ist - kriege ich halt einen kräftigen Schuß vor den Bug verpaßt.

Heute morgen also gleich doppelte dreifache Freue beim Aufwachen: Schmerzfrei - hurra - ein Wunder! Und dazu noch hellwach und ausgeschlafen - kein weiteres Rumdrehen wie sonst meistens zuvor. Das rechne ich mal der neuen, sehr festen Matratze und ebensolchem Lattenrost - als Verdienst an. Obwohl ich erst Bedenken hatte, ob ich nun auch das übertreibe? Scheint aber alles gut zu sein, denn ich habe tief und fest schlafen dürfen. Nacken, Schultern und oberer Rücken - scheinen ebenfalls sehr einverstanden mit der neuen Bettung. Ich denke noch - wie blöd muß man eigentlich sein, so lange zu warten mit derart wichtigen Dingen? Naja - jetzt ist es ja vollbracht.

Linderung auch durch den Luxus von heißem Öl und einer heißen, heizbaren elektrischen Unterlage ....  wenigstens für eine Viertelstunde oder so. Und bloß das Ausschalten nicht vergessen - das könnte dann doch zu heiß werden.

Dieser Orthopäde fiel mir nochmal ein und ich wunderte mich, daß der mich in seinen "Abfertigungshallen" nicht mal gefragt hatte, was ich beruflich mache - also, in welcher Körperhaltung ich mich demnach befinde?! Das hätte - ihm - sicher eine Menge Aufschluß gegeben. Keine Nachfrage also - aber ein Eintrag/Vermerk in der neu angelegten Akte - da heißt es "Die Patientin verweigert sich dem ärztlichen Ratschlag." Ich stand daneben, als er es seiner Gehilfin leise diktierte, vielleicht hat er gedacht, ich hätte auch was an den Ohren?

Vor der Erleichterung heute früh - daß die Taubheit für eine lange Weile ganz verschwunden war und immer noch deutlich gelindert ist trotz Belastung des Beines - hatte ich gestern doch noch ein paar Bedenken wegen der Bandscheibe. Der junge Mann mit den heilenden Händen erzählte mir nämlich auch noch kurz von solchen Bandscheibenvorfällen, die Mensch gar nicht mitbekommt. Er konnte mir also nichts "garantieren" - nur seine begründete Vermutung aussprechen, daß es keiner sei - nach ausgiebigem Drücken, Dehnen und Hineingreifen. Freue mich schon - auf die nächste Behandlung! Da kommt das "Iliosakralgelenk" dran, das heilige .... da wollte er bei der ersten Runde nicht gleich dran. Ich hätte ihn gelassen - und das heißt bei mir was.

Gestern abend treffe ich eine meiner Kolleginnen an der Tankstelle. Wir wechseln ein paar Worte und ich berichte ihr von meinem aktuellen "Kreuz". Die meint - jaja, das kenne sie gut. Das wäre "normal" in unserer Branche. Die Kassiererin am Tresen hört uns beiden geduldig zu ... und ich meine "Oh, Verzeihung - wegen dem Gequake - ich bezahle dann mal!". Daraufhin eröffnet sie ihre Malesten - die aus der stehenden Haltung resultieren. Manchmal käme sie morgens kaum aus dem Bett und würde sich wie eine Hundertjährige fühlen. Die Kollegin antwortet wissend - jaja, die "Morgensteife". Ich merke an - daß ich sowas noch nie gehabt habe ... für mich ist das neu.
Nicht, daß ich mich nicht manchmal wie Hundert fühle - aber der Verriss war mir neu in dieser Form.
Und als "normal" - nehme ich das lieber nicht. Irgendwas - kann mensch immer tun. Selbst - aber auch sich helfen lassen von guten "Knochenbrechern".

Ehrlich gesagt - bin ich immer noch sehr verwundert über den Herrn Orthopäden und den von ihm vorgeschlagenen "Weg" in die teuer bezahlten Röhren einer florierenden Krankheitsmühle. Über das "Nicht-Gespräch" und die Eile der Abfertigung. Und sehr dankbar - auf der gegenüberliegenden Straßenseite ganz andere Hilfe angetroffen zu haben. Praktische, zupackende Hilfe - und jede Menge sinn- und aufschlußreiches Gespräch zu dem, was ist.

Die Nerven-Funktion (dieser Arzt wollte mich ja auch noch zu einem Neurologen schicken ...) war heute morgen wieder intakt - wenn sie später auch wieder noch ein paar Aussetzer hatte - was kein Wunder ist bei "gleichbleibender" Belastung. Für besseren Ausgleich - darf ich nun selbst sorgen. Muß ich sogar - weil´s kein Anderer übernehmen kann. Und - danke an diesen feinen Körper - der alles goldrichtig gemacht hat und mir beste Botschaften sendet. Und natürlich - für eine sehr feste, wohltuende Unterlage.

Freitag, 18. Oktober 2013

Kurze Vormittags-Odyssee und dann die perfekte Behandlung ...

... entschließe mich, nun doch einen Orthopäden zu kosultieren. Die Schmerzen ziehen sich zu und bis in den Kopf. Wundere mich, daß ich überhaupt phasenweise gut schlafe - und diese einfach im Traum vergesse. Um sechse am frühen Abend packe ich also diesen Körper ins Bett, weil ich nicht mehr weiß, wohin sonst mit ihm. Stehe früher auf als sonst und suche mir drei potentielle Orthopäden raus, bzw. die Telefonnummern. Bei zwei der Empfangsdamen werde ich zügig und deutlich abgewimmelt. Die dritte ist freundlich und redet wenigstens mit mir, kriegt mich aber auch nicht mehr als Notfall reingepackt heute in den Kalender.

Was ich tatsächlich abklären möchte, ist, ob es ein Bandscheibenvorfall sein kann - oder etwas an der Hüfte gebrochen ist. Und bei der Gelegenheit noch den gebrochenen Zeh vom Sommer.

Nachdem ich zwei kurze Touren nur mit Mühe geschafft habe und auch merke, daß mir die Schmerzen im Kopf schon auf die Konzentration schlagen - erblicke ich am nächsten Halteplatz eine Praxis auf der gegenüberliegenden Seite und denke "Hey - ist das nicht ein Orthopäde?" Ja - es ist einer. Ich fahre entschlossen von  der Spitze weg und gehe da rüber. Ja - ich könne direkt dableiben. Erleichterung! - für einen kurzen Moment. Da ich nicht wirklich sitzen kann, sage ich der jungen Frau am Empfang, daß ich mir noch eine Weile draußen die Beine vertreten werde.

Auf der anderen Straßenseite ist dieser Chiropraktiker, den mir vor Jahren mal eine Kundin allerwärmstens empfohlen hatte - hab ich nie vergessen. Wer nicht weiß, daß da im Durchgang eine solche alteingesessene Praxis befindlich ist, läuft vermutlich viele Male dran vorbei, ohne diese zu sehen.

Gehe also mal rüber und rein in die schlauchartigen Praxisräume - aber treffe niemanden an. Da öffnet sich die Tür und ein älterer Herr kommt auf einem Klapprad hereingefahren ... er müsse mal an mir vorbei und sein Rad parken, ruft er gut gelaunt aus. Lustig.
Nach einer Weile kann ich ihn fragen - ob er mich heute noch behandeln würde? Draußen stand auf einem Schild u.a. "Einrenken - 10 Euro", das gefiel mir ausgezeichnet. Hier wird einfach gearbeitet - nix mit "Wellness", Buddhapüppchen und sanftem Gedudel, Zimmerspringbrunnen und lauter so Zeugs.

Die vielen Handtücher im Regal sind kunterbunt zusammengewürfelt, vielleicht noch ein paar Erbstücke von der Oma darunter, und nur sehr leger einsortiert. 
Ja - sieht so aus, als sei ich hier richtig!

Er meint - ich solle mir doch gleich ein Rezept für seine Behandlung vom Orthopäden drüben mitbringen - und ja, ich könne reinkommen, wenn ich da fertig sei. Fein!
 
Sitze dann doch noch eine Weile in der Orthopädie-Praxis, bis ich dran komme - und atme immer schön - den Schmerz weg in den Schmerz hinein.
Von den vielen Menschen, die dort arbeiten und geschäftig hin- und herlaufen - hat noch keine(r) gelächelt. Sehe nur sehr ernste Gesichter und das gibt mir zu denken.
Betrieb wie im Taubenschlag - einer nach dem anderen wird "abgefertigt". Ich dann auch endlich. Ratzfatz geht das.

Wegen der Taubheit - müsse er mich eventuell zum Neurologen schicken und zur Kernspin - und erst mal würden Röntgenaufnahmen gemacht. Mit dem Röntgen - bin ich durchaus einverstanden (bzw. deshalb bin ich ja hier), ansonsten sag ich mal besser nix jetzt. Fühlt sich an, als sei ich in einer Art Fabrik gelandet. Schäle mich mit Schmerzen im Hemdchen auf den eiskalten Röntgentisch - die da die Aufnahmen macht, hat offenbar auch nichts zu lachen.

Der Herr Doktor regelt mich noch kurz und heftig Maß, als ich im vorhergehenden Behandlungszimmer meinte, daß ich mir im Sommer den Zeh zweimal angestoßen und gebrochen hätte. Das - könne ich ja gar nicht wissen - weil das noch nicht untersucht worden sei. ??? Ich sag auch hier mal besser nix weiter dazu, will ja gleich noch meinen Zettel für Krankengymnastik von dem - ja, denkt der denn, das könne mensch nicht merken?

Die Röntgenbilder ergeben: Ja - tatsächlich war der Zeh gebrochen. Heilt aber schon gut und wird alles noch besser. Aha! (sag ich doch ...)
Die Aufnahmen von Hüfte und Bein seien aber nicht ganz klar - da müsse ich eine "Kernspin-Tomografie" oder wenigstens ein "CT" machen lassen.

Ich gucke den mit großen Augen an - und schüttel dann den Kopf - nein, das doch lieber nicht. Ob er mir nicht Krankengymnastik verschreiben könne? Darauf bekomme ich die harsche Antwort - das sei "Wellness" und würde nichts helfen. Er tut es aber doch - nachdem ich nochmal nachhake. Schlappe vier Behandlungen hat er mir kredenzt (kann wohl doch nicht so schlimm sein?).

Ich gehe endlich erleichtert mit meinem Zettel und einer CD mit den Röntgenaufnahmen von dannen ... nix wie rüber damit zum klappradfahrenden Knochenbrecher.

Dort - bekomme ich erstmal eine feine, heiße Fangopackung für Nacken, Rücken und Hüfte ... das ist ganz fein - kannte ich noch nicht. Eine ältere, hier darf ich fast sagen "alte" Frau, weil ich auch das sehr angenehm finde, legt mir diese unter den Körper und deckt mich einer bunten Decke schön warm zu. Irgendwie paßt sie perfekt zu allem Anderen hier.

Und im Anschluß erhalte ich eine formidable Behandlung von einem sehr freundlichen, natürlichen jungen Mann. Der testet mal alles durch - mittels Druck, Kneten, Dehnen und so .... und meint: Wenn ich einen Bandscheibenvorfall hätte, wäre ich ihm schon längst schreiend von der Liege gesprungen. Er geht mal alle Wirbel durch - nichts außer Wohlbefinden zu verspüren bei mir.

Dann bekomme ich diesen dicken Muskelstrang am Allerwertesten ordentlich durchgeknetet - auf der Seite, die mich in den lezten Tagen so malträtiert hat. Die Seite, auf der ich mein Bein im Taxi immer sehr ungesund und angspannt "abstellen" muß - in der Haltung verspannt nämlich diese ganze Zone und nun strahlt sie ihren Unmut darüber ab, beschwert sich zurecht über solche Quälerei. Und selbst beim Durchkneten und  -Walgen in diesem ganzen Bereich - nur wohliges Schnurren und erfreute "Ah-tut-das-gut" Rufe ....

Ich höre mich noch sagen - ich gebe mich da einfach mal vertrauensvoll in ihre Hände.
Ganz m gegensatz zu dem Arzt vorher - der mich gerne in eine gewinnträchtige Mühle geschickt hätte.
Von den Chiropraktikern, denen ich von meiner Weigerung berichte, erfahre ich noch, daß das mal locker sechs Wochen dauern würde, bis mensch überhaupt so einen Termin bekäme zur Durchleuchtung in diesen Röhren ... 

Bin sehr froh - endlich mal in diese alte Praxis gegangen zu sein - in der einfach nur gearbeitet wird. Was mich denn so eine Bahndlung kosten würde, wenn ich sie selbst bezahle? 20 Euro. Hallo? Ein Witz!
Aber ich habe schon eine andere Möglichkeit für die Akutphase gefunden.
Anschließend - werde ich mir diese Wohltat gerne wenigstens alle zwei Wochen weiterhin schenken - lassen.

Wieder draußen an der Limousine - bin ich noch gar nicht wieder "zurück" von meiner wohligen, erleichternden Heilungs-Reise, alles ist ganz weich und entspannt - und der Kopf ist wie freigeblasen.
Fahren soll ich heute lieber nicht mehr - und das lasse ich mir auch nur einmal so sagen.
Bewegung sei gut. Und es könne heute unter Umständen nochmal zu Schmerzen kommen. Das - glaube ich aber  nicht so recht - schlimmer wird´s wohl nun nicht mehr.

Hätte ich nicht so eine Ärzte-Aversion aus vielen guten Gründen, zu denen ich heute noch einen weiteren dazu geliefert bekam - oder schlicht mehr Kohle für all die wohltuenden Dinge, die die Krankenkassen nicht bezahlen - hätte ich mir wohl eher helfen lassen. Aber jetzt -  hat sich ja was ganz Anderes aufgetan: Ein Ort mit Menschen, von denen ich mir mehr als gerne helfen lasse - und wo ich einfach volles Vertrauen habe. Gold wert.

Nur ein einziges Mal - hats´tatsächlich gekracht an der Wirbelsäule - aber auch da hat der Meister recht behalten, als er mir schon anfangs sagte - es müsse nicht weh tun. Ich rief nur mal kurz pro forma "Aua" - aber eigentlich nur wegen dem Geräusch.

Natürlich - werde ich ab sofort meiner Kundschaft begeistert einen goldwerten Hinweis gerne im Vorbeifahren weitergeben - auf diese kleine, unscheinbare, seltene Oase.

Und jetzt bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen, was die Muskeln und Knochen heute Nacht zur neuen Matratze sagen werden. Alles wird gut.
"Bitte - und Dir wird aufgetan" - fiel mir heute morgen brennend heiß und literal ein. Und kaum hatte ich endlich um Hilfe gebeten - war sie auch schon da. Danke!

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Lausche nach längerer Zeit mal wieder ....

... im Bette den Aufnahmen vom Herrn Storl, die ich hier habe. Einige "Märchen"- CD´s, die weit mehr beinhalten, als nur die "Wiedergabe" der Märchen selbst. Bemerke - daß ich seinerzeit nicht die Bohne verstanden habe von deren jeweiligen Botschaften. Jetzt - lausche ich fasziniert und begreife, daß die vermeintliche Brutalität in diesen Märchen auch ganz anders verstanden werden kann - allzu oft als "schamanische Reise", in der ein Mensch auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt wird. Wußte gar nicht - wie schamanisch die Grbüder Grimm waren beim Sammeln .... Und erinnerte mich, daß ich diese Märchen als Kind völlig anders und teils beängstigend wahrgenommen hatte - moralinsauer vor allem.

Was mich aber am meisten beeindruckte beim Lauschen - war seine eigene Schilderung von einer späteren Reise nach Benares - auch "Kashi" genannt.  Kashi - die leuchtende Stadt, in der Shiva gerne umhergeht. Und in der einst die Schleier zwischen den Welten sehr dünn gewesen sein sollen.

Als er nach einigen Jahren nochmal wiederkommt nach Kashi - hat sich bereits viel verändert. Indien erlebt einen "Wirtschaftsaufschwung" und dort, wo einst ein heiliger Fluß verlief - hat man diesen einige Kilometer weit  "umgeleitet", um moderne Hotels zu bauen.

Eine gigantische Autobahn wird gebaut - und - zum Piepen: Die Inder benutzen diese für allerlei Zwecke - aber  nicht als Autobahn in unserem Sinne. Sie wechseln hier und da die Fahrbahn, dreschen Korn auf dieser ... unvorstellbar hier. Ich war noch nie in Indien. Und bislang zog mich auch nichts wirklich dorthin. Aber als mir eine Freundin vor ein paar Monaten eine Bilderserie schickte - und ihre Liebe zu diesem "Kontinent" bekannte - staunte ich nicht schlecht über das, was ich sah - und was wir hier schlicht "völliges Chaos" nennen würden.

Beindruckt hat mich also - die Schilderung einer Reise bzw.eines Ausfluges - bei dem die Schleier zwischen den Welten so dünn waren, daß der Erzähler für eine Weile übertrat und dortens unterwegs war.

So - wie wir es wenigstens im Schlaf noch kennen. Manche jedenfalls.

Dann fragte mich mein Verstand: Und wozu - soll das gut sein?
Laut dem Herrn Storl - dazu, um am Rande "Midgards" - in der alltäglichen Welt - womöglich ein paar Änderungen vorzunehmen. Aha!

Und selbst - wenn ich darauf verzichten wollen würde - so gibt es doch einen Teil in mir, der weiß, daß es noch weit mehr gibt, als unsere zunehmend reduktionistische Welt - in der immer mehr benannt und in kleinste Teile zerlegt wird - aber ohne rechte Wirkung und ohne echte Erkenntnis.

Und ich weiß auch - daß ich immer wieder dort unterwegs bin - und schon immer war. In wenigen Momenten - war ich es bewußt bzw. wahrnehmend - besonders, wenn sich wieder mal ob des Todes eines nahestehenden Menschen die Schleier zwischen den Welten stark verdünnt haben bzw.für eine kurze Weile lüfteten. Ansonsten bin ich es immer noch - wenigstens im Schlafe.

Und mir - geht genau das ab - in unseren sogenannten "Alltagsleben". Besser - die Wahrnehmung dafür. Es ist ja da. Nur - gesprochen wird darüber kaum noch, fast nicht mehr. Der gnadenlose "Reduktionismus" auf die vorgebliche Materie - scheint die anderen Welten zu verdrängen.

Aber - das wird nicht funktionieren. Nur, weil seit ein paar wenigen Jahrzehnten immer mehr selbsternannte "Zauberlehrlinge" unterwegs sind - die (sich) die Welt zurechtschneiden wollen. Und uralte Wurzeln - abschneiden wollen.

Immer noch - ist ein Mensch verbunden. Und spätestens beim letztlichen Übergang - von hier nach dort - werden wir es wohl - wieder - merken.

Und eine fortschreitende Reduktion - auf´s binärische System von 1 und/oder Null - Impuls bzw. Nicht-Impuls - in Form von immer mehr Elekronik - muß ein Witz sein für die Götter.

Aktuell komme ich ja in den Genuß eines heftigen Hägsen-Schusses. Der kommt auch von "dort" ... soviel weiß ich mal. Und recht haben sie - die Hägsen - mich anzuschießen. War ich mal auf einem ganz guten Weg befindlich - so habe ich diesen dennoch wieder verlassen in den vergangenen Jahren - um zurück zu gehen in die "alltägliche Welt" - in der ich übrigens nur sehr wenig echtes Glück gefunden habe seither. In Momenten - schon. Aber auf Dauer - ist er nicht tragbar und trägt nicht, dieser Weg. Danke also - an die schießenden Hägsen!

Und aus der materiellen Welt noch ein Zusatz-Dankeschön - für die gute, neue Matratze, die sich gerade entfaltet.

Eins greift - ins Andere. Das mußte ich auch lernen.
Weder das Eine - noch das Andere - steht für sich allein.

Und die "Moral" von der Geschicht ? -
verschmähe auch die Schmerzen nicht.
Auf derem tiefen Grund -
wirst Du vielleicht wieder gesund.

Reflexartig hörte ich sowas von durchaus wohlmeinenden Mitmenschen: Ja - hast Du denn schon mal dies und das probiert? Ich kenne da einen guten Arzt. Geh doch mal zum Arzt. Und mach dies und das ....
Was tust denn - gegen die Schmerzen?

"Gegen" die Schmerzen - tue ich wenig. Ich lausche hinein. Und bewegen muß ich mich.
Auf einen anderen Weg hin. Soviel - weiß ich.
Scheinbar genüßlich ist es - wenn sie verschwunden sind.
Und wenn sie dann überfallartg wiederkommen - weiß ich - ich hab´s noch nicht gelernt.
Sonst - wären sie nicht mehr hier.
Was gelöst ist - verschwindet.
Was nicht gelöst ist - wird weiter piesacken.

Der Methoden habe ich reichlich zur Hand - aber um diese geht es nicht - nicht in erster Linie.

Da Schmerz bekanntlich brennt - muß ich herausfinden - was das Feuer will.
Jenseits des Schleiers.