Donnerstag, 30. Mai 2013

Spargel-"Borderline" grün-weiß

Heute gibt es - Spargel - mit Spargelsauce.
Das ist wohl grenzwertig - aber sehr köstlich.
Immerhin, der Spargel ist weiß - und die Sauce aus grünem - Rest von gestern. Eigentlich eine Sauce aus Okraschoten mit Sahne - gestern umfunktioniert in Grundlage für grünen Spargel. Heute nochmal - in Sauce für weißen Spargel. Aber diesmal - gibt´s keine Kartoffeln dazu sondern Nudeln. Soll ja schließlich nicht langweilig werden. Nur - köstlich bleiben.

Es wird kein Stück Schokolade zum Nachtisch geben - die fliegt in die Tonne. Auf der Verpackung wird versprochen, sie enthalte 40 % Kakao - und komme aus der Schweiz - also denkt mensch bei sich - muß was Gutes sein. Als ich diese probierte gestern, ein Stück - wurde mir fast übel.  Spontaner sehr seltsamer Geschmack - nach Blut. Pfui Deivel. Ich probierte nochmal - kurz - und bleibe dabei. Also wirklich drin - nicht etwa symbolisch, weil Kakaopflanzen immer noch allzu oft von Kindern geerntet werden. Schon erstaunlich.   

Relativität .....

.... niemand hat recht - und niemand hat unrecht.
Eine Freundin erzählte mir von einem Freund, der kürzlich starb.
Sie und ihr Partner - waren kurz zuvor bei diesem - und sie haben sich sanft verabschiedet. Mit Tränen - aber auch mit Zuversicht.
Der Sterbende - lag im Krankenhaus. Ein Mensch, der zeitlebens auf seine Gesundheit geachtet hatte - sich mehr als gesund ernährte und gar makrobiotisch - es heißt, diese Art von Ernährung wäre gut zur "Krebsvorbeugung". Er hat ausgiebig Sport betrieben, war fit wie ein Turnschuh - bis in die Siebzig hinein.
Dann - plötzlich - ging es ihm schlecht und er verlor an Kraft. Begab sich zu Ärzten - und dort befand man - er habe Krebs. Und zwar soweit fortgeschritten, den Körper bereits zerfressend, daß er schließlich als "austherapiert" galt - was schlicht heißt - daß die Ärzte sich keinen Rat mehr wissen und nichts mehr für ihn tun können. Auf die Frage von Dritten - wann sie denn nun endlich mit dem Bestrahlen anfangen würden - hieß es - sie hätten keine Ahnung, wo sie da noch anfangen sollten, weil der "Krebs" bereits uferlos im ganzen Körper gestreut hätte.

Der Mann - hat eine spezielle "Clangeschichte" - und als ich das alles vernahm - wunderte ich mich kaum noch über diesen "Krebs" - der an ihm gefressen hat. Der Clan - der ihm wahrlich keine Unterstützung war zu Lebzeiten - probte einen häßlichen Zwergenaufstand noch bis kurz vor seinem Ableben - weil dieser jegliche Krankenhausmedizin ablehnte. Dem Ablebenden - war Mophium verabreicht worden und er war wohl sehr froh darüber - derart schmerzfrei sein zu können. Der Clan - echauffierte sich darüber - und wollte ihn gar aus dem Krankenhaus rausholen. Die Freundin und ihr Geliebter - erlebten dies noch mit am vorletzten Tag - als sie den Freund besuchten. Der - beteuerte aber - er sei sehr froh, an diesem Ort zu sein - mit liebevollen Schwestern und dem schmerzstillenden Morphium.
Der Clan beabsichtigte - ihn am Folgetag "abzuholen".
An diesem Tage aber - war er bereits "rechtzeitig gestorben" - hat sich nochmal eben aus dem Staub machen können vor diesen Verrückten, die glaubten, es besser für ihn zu wissen, als er selbst.
Und die ihn ganz offensichtlich sehr gerne ausgenommen haben wie eine Weihnachtsgans in den zuvorgehenden Jahren. Bzw. - er hatte sich von diesen ausnehmen lassen. Eher - freiwillig. Hat ihn schließlich niemand gezwungen dazu - monatlich ein horrendes Salär an rechte Arschlöcher - in spirituellem Mäntelchen - zu sponsern.

Diese Geschichte - war für mich sehr beeindruckend. Zumal dieser Mann ja alles getan hatte - um eben keinen Krebs zu bekommen. Aber dieser - kommt offensichtlich - aus der Seele, nicht aus dem Körper. Ist so meine Vermutung dazu. Hatte angeblich mal welchen - mit 24 - hat man mir jeenfalls damals erzählt, ich hab ihn nie persönlich gesehen - und habe dann beschlossen, daß ich mich nie wieder so anfressen lassen will. Mal schauen, ob´s weiterhin gut klappt.

Medikamentengaben .... Krankheits-Begriffe .... Erfahrens-Wünsche

Lese gerade "Die Natur der persönlichen Realität" von Jane Roberts bzw. "Seth" - gechannelt in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts. Ob man´s glaubt oder nicht - also die Sache mit dem Channeln - es ist ein sehr aufschlußreiches Buch. Für mich jedenfalls. Merken tue ich sowas daran - daß ich auf den ersten 150 Seiten lediglich zustimmen kann und keinerlei Zweifel am Gesagten habe, im Gegenteil, es erschließt sich mir das Gesagte mühelos und in sich schlüssig, logisch. Es ist mehr - eine treffliche Erinnerung an etwas - was mir vertraut ist - was ich aber dennoch lange vergessen habe. Und die Tendenz zum Vergessen ist immer noch vorhanden - sobald ich mich mal wieder achtlos ins eigene Hamsterrad begebe - langjährige, schlechte Gewohnheit eben. 
Was das exotisch anmutend "Channeln" betrifft - so habe ich zwar bei vielen Autoren meine Zweifel daran - weiß aber andererseits, daß es durchaus Eingebungen gibt, die scheinbar aus "heiterem Himmel" empfangen werden. Manchmal rappelt es nur so davon. Betonung hier auf "heiterer Himmel" - das Gesagte ist fern von Dogmen und äußerst "freigeistig". Heiter - weil hier sehr klar und geradezu nüchtern gesprochen wird - jenseits von "Schuld, Sünde" und dem ganzen moralinsauren Zeugs, was niemand wirklich brauchen kann. Gibt einige informative Rezensionen unter obigem Hinweis. Besonders erquickend für mich - auch diese junge Kunst der "Psychologie" wird beleuchtet und als erheblich zu kurz gegriffen erläutert.  Der - m.E. - schwurbelige, neblige Begriff des "Unterbewußtseins" wird recht radikal - ins Bewußtsein gehoben. Soweit - so kurz .... Anders kurz: Erstmals beginne ich zu begreifen, was damit gemeint ist - daß wir unsere Realität - weitgehend - selbst erzeugen. Und wie das geschieht. Das ist das Kernthema gerade - für die nächsten 50. Bisher war ich eher uneinsichtig - und habe protestiert gegen diese Variante. Jetzt - bekomme ich eine Menge Hinweise darauf - daß ich es mir genauso gewünscht hatte, wie es war. Oft - unbewußt. Und doch - alle Wünsche gerne erfüllt vom Leben. Auch die absurden, nicht besonders wohltuenden. Alles im Rahmen - von "Erfahrenswünschen" - die nun besser beleuchtet sind. Ein alter Clanspruch fällt mir dazu ein - grinsend: "Erst die Arbeit - dann das Vergnügen".

Gestern stieß ich auf eine Passage über Gesundheit, Krankheitsbegriffe und Ärzteschaft. Und ich nickte die ganze Zeit zustimmend mit dem Kopf beim Lesen - so trefflich zusammengefaßt unser irrsinniges "Krankheitssystem". Gesundheitssystem möchte ich es nicht nennen, da es meiner Anischt nach keines ist.

Beim Lesen - erinnerte ich mich plötzlich an einen bis dahin vergessenen Traum aus der vorangegangen Nacht. Jemand war krank und begab sich in die "Obhut" von Ärzten. Diese verordneten diesem Menschen "Medikamente" - und ich sah, wie es weitergehen würde, wenn diese Person sich darauf einlassen würde. Es würden die entsprechenden Nebenwirkungen auftreten - und diese würden weitere Medikamente erforderlich machen - laut Ärzteschaft. Ich lies es diese Person wissen - wie es meiner Wahrnehmung nach laufen würde. Nicht in Worten, aber Bilder übertragen sich auch ohne Worte. Innerlich schrie es geradezu in mir, aber andererseits ging es mich ja nichts an, was jemand für sich entscheidet. Ich sagte also nur nochmal sehr deutlich, in wenigen Worten, sie möge es sich gut überlegen, ob sie sich wirklich in diesen Teufelskreis begeben möchte. Was sie damit machen würde - war nicht mehr meine Sache.
Der Traum war wohl eine Erinnerung an die Eltern - bei beiden war es so geschehen. Immer mehr Medikamente. Meine Mutter hat es noch begriffen - und gemerkt, wie diese irrsinnige Gabe von bald zehn verschiedenen Pillen ihr System immer  mehr durcheinandergebracht hat, ohne daß sie gesünder wurde. Hier und da entschied sie kurzerhand - die ein oder andere Pille wieder abzusetzen. Gut verdient hat die Krankheitsindustrie an ihr - sie war privat versichert und das giftige Zeugs hat jeweils ein paar Hundert Euronen gekostet. Ein paar heilkräftige Kräuter und ein Ortswechsel an frische Nordseeluft sowie ein paar energetische Veränderungen - wären vielleicht effektiver gewesen.

Warum die meisten Menschen das ganze Zeugs immer noch für wirksam halten - ist mir ein teilweises Rätsel. Vermutlich - reine Bequemlichkeit. Und Ängste. Neulich fuhr ich morgens mal wieder Eltern und einen kleinen Sohn - vom Kinderkrankenhaus zur Apotheke und dann nach Hause. Sie holten - Antibiotika für´s Kind. Ich dachte nur bei mir - vermutlich würde es ohne das Zeugs ebenso schnell wieder gesunden. Kinder waren ja früher mal ganz robust - ich war oft krank als Kind, habe mir fast alle Kinderkrankheiten vom Universum abgeholt, bis auf eine - und hatte auch oft hohes Fieber dabei. Wie das heute ist, weiß ich nicht. Wenn ich dran denke, daß diese kleinen Menschen schon kurz nach ihrer Ankunft mit allen möglichen Impfungen vollgepumpt werden - wundere ich mich nur.
Diese Eltern - sehr nette Leute - hatten über Nacht bereits gute Hausrezepte angewendet, wie Wadenwickel gegen das Fieber - nun waren sie wohl sehr beunruhigt - und daher ließen sie sich auf die Gabe von Antibiotikas ein. Das Kind wird´s wohl überstehen.

Die vielen Strahlenpatienten - die ich fahre - nicht unbedingt. Einige schon. Kommt sicher auf die Grundhaltung an - also auf den Glauben - an Heilung oder eben nicht. Von daher würde ich vermuten - daß sie auch so gesund würden, ohne Bestrahlung. Anders - sie werden wohl auch trotz Bestrahlung wieder gesund werden.

Der Krankheitskatalog - ist in den vergangenen Jahrzehnten um ein mehrfaches angeschwollen. Also die Labels, Bezeichnungen von Krankheiten und "Störungen" - die es m.E. gar nicht wirklich gibt.  Der einstige Erfinder des "ADHS" - mit dem soviele Kinder heutzutage gequält werden und sinnlose, persönlichkeitsverändernde Medikamente verabreicht bekommen - soll noch zu Lebzeiten geläutert verkündet haben, daß es so etwas gar nicht gibt und es eine komplette Erfindung seinerseits war. Wo ich´s hörte - weiß ich nicht mehr. Gewundert hat es mich nicht, ich glaube eh nicht wirklich an solche Labels/Kategorisierungen. Frische Luft und reichlich Bewegung sowie gesunde Nahrung und eine gute Portion liebevolles Verständnis für deren naturgegebene Wildheit und Vitalität  - wären sicher hilfreicher für diese Wesen.

Neulich wieder eine Kundin: Ach - ist das nicht furchtbar (irgendeine prominente Persönlichkeit soll an Krebs verstorben sein mit sechzig Jahren) ?!!! Und heute würde ja fast jeder - an Krebs sterben.
Ich dachte nur bei mir - wie gigantisch dieser Glaube an "Krebs" ist inzwischen. Und dabei - ist es nicht einmal greifbar, was denn "Krebs" genau ist, wo er genau herrührt usw..  Ein recht schwammiger Überbegriff - für Auswucherungen aller Art.  Ein Spiegel unserer Lebensart - in vielen Bereichen. Und der Glaube an diesen "Krebs" - völlig ausgewuchert, angeschwollen. Ich sage nicht, daß es das nicht gibt. Ich frage mich nur - woher es kommt.

Als ich vor einigen Wochen - nach ewiger Zeit mal wieder eine Ärztin konsultierte - und zwar ausschließlich wegen einer Krankmeldung, für die ich seit neuestem Verdienstausfall erhalte, da ich vom Unternehmer versichert bin - bot diese mir eine Untersuchung und ein Gespräch an - sie ist "Präventivmedizinerin" (sinngemäß, den Namen dafür hab´ ich wieder vergessen ...) und bezieht sich hierbei auf Vorgeschichten innerhalb der Familie. Ich bedankte mich für´s Angebot - und wußte sofort, daß ich es keinesfalls annehmen werde - solange ich ganz gut beieinander bin. Auf diese Weise - werden Krankheiten mit Energie versorgt, die gar nicht da sind - und die einstige Krankheits-Geschichte des Clans völlig unnötig lebendig erhalten. Mir fielen zwar sofort einige Geschichten wieder ein - als ich auf ihr Angebot hin kurz nochmal einen inneren Film sah - aber ich sah wahrlich keine Notwendigkeit, diese Geschichten weiter zu nähren. Mit derlei Aufmerksamkeit - kann mensch schließlich auch sehr leicht Krankheiten erzeugen.

Und das ist es im Grunde, was unserer "Krankheitssystem" tut, forciert: Es richtet die Aufmerksamkeit auf Krankheit, statt auf Gesundheit. Du kannst fast sicher sein, daß die Ärzte etwas Schickes finden, wenn Du Dich von ihnen untersuchen läßt. Weil das ihr Fokus ist - ihre Profession ist darauf ausgerichtet, etwas zu finden, was nicht in Ordnung ist. Körperlich wie psychisch. Und dabei wird immer mehr in Einzelteile zerlegt - immer mehr absurde Diagnosen erfunden - und immer mehr Pillen produziert. Ich glaube nicht, daß das hilft.
Und der Traum neulich hat mich nochmal erinnert - an die Odysseen der einst arztgläubigen Eltern.

Äußerst faszinierend fand ich dann, auf die exzellente Zusammenfassung im oben genannten Buch zu stoßen - und mich erst dadurch wieder an diesen Traum zu erinnern. Ich könnte auch sagen - nichts ist vergessen - wenn es denn erinnert werden soll. Sich an eine Grund-Gesundheit zu erinnern - ist jedenfalls immer eine gute Medizin.

Dienstag, 28. Mai 2013

Grenzenlosigkeit ....

... ist seltsam-wunderlich schwer zu ertragen - für Menschenwesen.Ne - zu begreifen - im Momentum.
Übersprühende "grundlose" Freude - scheint - irgendwie - mit einstigen Schmerz bzw. "Vorsicht" vor zuviel grundloser Freude verbunden zu sein. Warnung Warnung - ZUVIEL FREUDE. ?????
Oder ist das - einfach nur - der allergrößte Unsinn, den der begrenzte "Verstand" hervorbringt - manchmal über viele, üppige Jahrzehnte hinweg? Um seine sinnlosen Dramen weiter zu erschaffen!!
Ja - das ist es.
Völliger - Unsinn.
Die mannig(?!)- faltigen Möglichkeiten - sich diese kurze Zeitspanne zu versauen - sind jedenfalls ebenso vielfältig, wie die, sich diese kurze Zeit - nach Herzenslust zu versüßen.
Ich übe mal - das, was mir leichter und gesünder erscheint.

Jazz me up ...

.... leck mich inne Täsch - wie lange kann ein Mensch seine eigene Sprache "vergessen"?
Zu lange - jedenfalls.
Kommt aber - zweifelsfrei zurück - wenn der blöde, unsinnige Rest gelernt ist.
Und dann - mit noch mehr Freude - oder "Verve" - schickes Wort dafür.
Habe soviel wunderbare Musik erleben = empfinden dürfen - und gerade neulich dachte ich noch dran - wie klein diese Welt ist - weil ich seinerzeit noch die echten "Los Papines" aus Cuba - in einem Nebenort der Kolonie geniessen durfte. Bevor ich seinerzeit selbst eintauchte .... kopfüber und ganz - sehr fest entschlossen.
Heute - ist das alles mein Zuhause.
Schon lange.
War nur - für eine Weile  nicht da.
War allzu lange auf  einer absurden Suche - in einstigen Gefilden - die keine lebendige Substanz hat - im Gegenteil. Die Kraft kommt immer von da - von wo sie ruft.
Also - jetzt gerade.
Auch nicht - aus Erinnerungen.
Nur - jetzt gerade.

Einstmals  - bin ich woanders eingetaucht.  
Bei mir war´s halt - uralter Rhythmus.
Ist es - noch.
Rhythmus - als Sprache.
Ja - is ja schon gut - kapiert kaum noch eine Sau .....
Ist mir aber - egal.
Hauptsache - ich hab´s kapiert
Und das - hab ich wohl - denn soviele Geschenke auf meinem Lernweg - kamen auch nicht einfach von irgendwo her .... Eigentlich - phantastisch - die ersten 50 ......
Und jetzt - gilt es - das zu verfeinern.
Oder so  .....

Ich muß nochmal - zum ewigen Wetter-Genöle ...

... es scheint mir so - als haben die meisten Menschen jeden Bezug zu diesem verloren.
Als neulich der satte Mairegen prasselte - geriet ich manches Mal ins Schwelgen über diesen. Was er uns an Gutem beschert. Eine Kundin machte mich nochmal darauf aufmerksam - daß in Kürze die "Eisheiligen" beginnen - und auch die "kalte Soffie" demnächst auftaucht.
Da ich im Juno Geburtstag habe - weiß ich mich sehr gut an diesen Monat zu erinnern - und weiß, daß manche Geburtstagsfeier draußen geplant - und dann doch wieder verregnet war. Kein Problem - wir zogen einfach ein Stück weit um und fanden Schutz unter einem Dach - wo auch immer. Oft nicht mehr als dreizehn Grad - am Nachmittag.
Dennoch - schön, draußen zu sein - und lustig auch. Auch im Regen.
Will sagen - ich wundere mich immer mehr über die seltsamen Vorstellungen und Erwartungen der Leute - es solle jetzt gefälligst endlich Sommer sein.
Es  ist - noch kein Sommer. Der Sommer beginnt immer noch - Ende Juno.
Wenn es dann Sommer sein wird - werden sie auch wieder nölen (= jammern), weil es ihnen zu heiß sein wird.
Bis auf wenige verbliebene Ausnahme-Exemplare - die nochwas vom Wetter und den Jahreszeiten wissen.
Mir persönlich - fällt in diesem Frühjahr auf - wie die Natur explodiert, wenn denn mal endlich ein paar Sonnenstrahlen herunterkommen. Täglich - gibt es neue Pflanzen, die aus dem Mutterboden sprießen. Ich beobachte diesen Wechsel - und bin sehr zufrieden, daß alle Samen noch da sind - und immer wieder wundersam und unaufhaltsam aus sich heraustreten.

Eine zunächst sehr mürrisch dreinblickende, alte Nonne am "Empgangstisch" (bleibt so stehen ... siehe Kommentar)  eines Krankenhauses - konnte mir ein Rätsel lösen. Als ich reinging - dachte ich bei mir - die schaut aber seltsam aus der Wäsche. Anderer Kosmos .... Sie sprach mich an - wollte einfach wissen, ob ich nur auf die Toilette gehen wollte oder etwa länger dort so die Limousine stehen lassen würde? Ich bin gleich wieder weg - antwortete ich - und: Habe auch schon mehrfach Gespräche geführt mit den Politessen und der Stadt Köln - jeder erzählt mir was Anderes zur "rechten Stellweise". Aber - ich hätte auch mal eine Frage an sie: Ob sie wohl wisse - was das für ein prachtvoller Baum dort sei vor der Tür? Ich suche schon lange nach diesem ..... also nach seinem Namen. Staune schon seit mindestens drei Frühjahren über diese prachtvollen, lilafarbenen Blüten. Ja - sie weiß es. Ich hab´s gewußt! Also - daß sie es weiß! Es ist ein - japanischer Glockenblumen-Baum. Danke!
Nun - wo ich es endlich höre - scheint mir der Name sehr gut gewählt - und glasklar.

Beobachte in diesem Frühjahr mehr denn je - die verschiedenen Blüte-Phasen. Aktuell mischen sich sonnenkraftgelbe "Butterblumen" - mit lilafarbenen Kleeblüten allerorten. Zuvor - gab es Löwenzähne ohne Ende.
In diesem Jahr - sind das "meine Nachrichten". Und es sind sehr gute Nachrichten - denn obwohl der Mensch scheinbar alles tut - um die Natur auszutreiben - ist diese immer noch vorhanden. Und so kraftvoll, wie ich es nicht beschreiben könnte.

Dazu kommen - immer mehr meiner Lieblings-Fahrgäste: "Kleine Hunde". Seit ich einst bei der wilden Gans las - daß ihr Hund mit seiner Nase seine Zeitung liest - beobachte ich die Hunde noch mehr diesbezüglich. Und würde wirklich gerne mal wissen - was die so alles an Sinneseindrücken und Informationen aufnehmen mittels ihrer Schnüffelei.
Immer - wenn ich mit den Haltern darüber spreche - schauen diese Kreaturen so - als würden sie jedes Wort verstehen. Und es doch nicht mitteilen wollen. Ich vermute ja - sie sind ein wenig indigniert über die schlechten Menschennasen - die nur noch wenig Spürsinn besitzen.

Gestern - nachdem ich für göttlichen Spargel einbremste an einem Ort, den ich schon viele Tausende Male kreuzte - durfte ich noch etwas "entdecken" - einen göttlichen Blumenladen - den ich nie so registriert hatte. Wie gesagt/geschruben - zig-Tausende Male bin ich schon dort vorbeigekommen - auch schon vor Taxizeiten und seit Kindertagen - aber erst gestern war mir ein echter Blick gewährt.
Werde diesen von nun an - allerwärmstens weiterempfehlen.
Ich erstand - eine Lupine.
Bis gestern nicht wissend - daß diese auch im Topf wachsen. Eine sehr wilde Schönheit - die auch völlig unbekümmert an Autobahn-Rändern wächst und ihre Schönheit einfach verströmt.
Ich liebe diese Lupinen schon seit Kindertagen.
Und ich nahm sie sofort mit -  die einzige, die da war - in einer recht wilden und wunderschönen Blumenoase. Ja - es gibt manchmal erstaunliche Winkel in dieser Kolonie. Erstaunlich - natural, wild und wie Oasen.
Heute - holte ich noch eine andere Blume dazu - sie nennt sich "Cosmea".
Und so sieht sie auch aus - alle Fühler - offen - und ins Kosmische gerichtet. Sehr feingliedrig - und dennoch kraftvoll.
Die Frau - die sie mir verkaufte - war mir sofort sehr sympathisch - weil sie mir erläuterte, wie ich die Samen dieser wunderbaren Pflanze ernten und im nächsten Jahr wieder setzen könnte.

Kurz - neben sovielen "Degenerierten" - treffe ich auf üppige Natur - und auch auf viele Menschen, die diese ebenso wie ich - goldwert zu schätzen wissen und sich mehr als nur daran erfreuen.

Ein mehr als üppiger Maienmond .... wieder mal.  

Dem Sternenbruder und Mars ....

Mars über den Interessen
Türen eintretend …
auch fürs Kreatürliche
unter dem Mond


Ja - ein guter Mars. Und eine gute Woche, wie mir dünkt.  
Nun bin ich ja - schließlich auch Zwillingssonne - und komme insofern gerade mal wieder bei mir selbst zuhause an.
Schöner Ort ...
Kann nicht kommentieren beim mundanen Seelen-Poeten drüben .... daher stell ich´s hier rein
Da können wir alle nochwas dazu lernen - was Mars über den eigenen Interessen und Pfründen betrifft. 
War früher mal so ein frommer Wunsch meinerseits - es möge doch endlich mal - um die Sache - SELBST - gehen.

Guter Wille - und "Guten Tag" ... mehr brauchts nicht!

Nach dem unerwarteten Abendgespräch neulich vor dem Haus - mit dem Anwaltsbriefchen-Versender und seiner Schwester - scheint irgendwas "geklärt". Definieren - brauche ich das nicht - und weitere Energie werde ich auch nicht hineingeben.
Soeben jedenfalls - wurde ich explizit gegrüßt, als ich meine Wäsche barfuß und glücklich in den Wind hängte. "Guten Tag, Frau Dings." Ich antwortete gerne mit ebensolchem Wunsch. Sogar Sie sprach, also seine Perle - und grüßte laut und deutlich. Erstmals - seit ich hier wohne. Die anderen Bewohner saßen auf ihrem Balkon und speisten - haben es sicher vernommen. Vermutlich - ein wenig erstaunt. So wie ich auch. Aber das ist wurscht. Darum geht´s nicht.
Es geht - einfach um ein Zusammenleben auf friedvollem Minimalkonsenz. Das genügt völlig. Mehr braucht es nicht - hier. Und es scheint ja - zu gehen. Fühlt sich jedenfalls so an.
Habe meine "Hausaufgaben" gemacht inzwischen - und meine eigenen Projektionen zurückgenommen. Und habe ja auch neulich im Gespräch offen erklärt = deklariert, kundgetan, daß ich keinerlei Ambitionen habe, hier den Prellbock zu machen.
Gute Lektion - also, die eigenen Projektionen zu erkennen und zurückzunehmen.  Jedem - seinen eigenen Raum zu lassen. Den eigenen Anteil zu sehen - und zurückzukommen zum Wesentlichen. Hier - eine Art "Zwillingssonnen-Neutralität". Also das Wissen darum - daß jeder seine eigenen Geschichten mit sich trägt und auf andere projiziert - ich ebenso, wie alle Anderen, die hier wohnen.

Kaum etwas schmeckt so bitter für eine Zwillingssonne - wie sinnfreie und weiter spaltende Parteilichkeit - innerhalb von Konflikten. Manchmal mag es ja durchaus angebracht und notwendig sein - klare Position zu beziehen. Paßt aber auf längere Sicht nicht - weil Zwillingssonnen immer auch aus nicht-persönlicher Warte die Geschehnisse registrieren. Und somit darum wissen - daß niemand Recht hat. Oder - anders herum - ein jeder für sich durchaus.
So betrachtet - also wieder im Lot und die eigenen destruktiven Gedanken quasi geläutert - bin ich mit einem Minimalkonsens sehr zufrieden.

Gestern noch hörte ich einen Fahrgast im Gespräch zu mir etwas Derartiges sagen: Sie sind aber mit wenig zufrieden. Dachte kurz drüber nach ... ob das so sei - und ob das wohl "gut oder schlecht" sei. Dauerte ein paar Millisekunden.  Konnte aber wieder mal - zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen. Es kommt eben immer drauf an.
Es gibt keine "Ein-Deutigkeit" für Zwillingssonnen. Alles ist - vieldeutig.
Somit gibt es auch sowas wie "Alternativlosigkeit" - hahaha - nicht im Kosmos einer Zwillingssonne. Im Gegenteil - gibt es immer tausend Wege, die beschritten werden können.
Die Welt ist wandelbar. Und - wunderbar.
Und mensch kann jederzeit - die Richtung wechseln.
Soweit - das, was den Minimal-Konsens mit Anderen betrifft.
Was mich selbst betrifft - kann ich auch durchaus meine eigenen Körbe sehr hoch hängen - wie es einst eine Neidlerin formulierte - die meinte - sie würde die ihren nie so hoch hängen.
Aber das - bleibt auch wieder jedem selbst überlassen. Ich finde es manchmal sehr sinnhaltig und -voll - meine Körbe hoch zu hängen. Komme ja eh dran, sehr gut dran  ....weil ich eben keine Körbe für Andere aufhänge.
 
Hier oben - im Himmelsgeschoß - hat die Richtung gerade gewechselt - und es bedarf lediglich einer groben Ausrichtung. Ohne allzuviel Fein-Tuning. Da simmer nämlich - ganz luftig.
In "neudeutsch" und auf "venusisch": Da simmer - ganz geschmeidig.
Übrigens etwas - was ich mit hinübernehmen will in die nächsten 50: Naiver, kindlicher Glaube an die Leichtigkeit des Seins - und immer schön geschmeidig bleiben. Geschmeide - von der Venus geliebt und präferiert - wieder so etwas, was Gold wert ist.
Ja - ich bin auch erstaunt - das meine zweite Lebenshälfte so spät beginnt. Scheinbar - soll ich Hundert werden.

Und - damit ich das auch gut schaffe - nehmen mir beide Parteien im Haus inzwischen offenbar die Tätigkeiten ab - der eine mäht gerne den Rasen - und die Anderen stellen für mich die Mülltonnen an die Straße .... nicht übel.

Verschlafen ...

Hatte gestern - nach langer langer Zeit - verschlafen. Keine Ahnung, ob ich den Wecker nicht richtig gestellt hatte oder einfach nicht hörte, ist ja auch wurscht. Ein Stündchen länger also lag ich im morgendlichen Traumschlaf und wunderte mich dann plötzlich, wieso es schon so hell war draußen.
Ich stand zügig auf und bemerkte eine gewisse sinnlose Hektik, die ich schon lange nicht mehr gekannt habe am frühen Morgen. Lasse mir sonst lieber viel Zeit - um in Ruhe die Sphären zu wechseln und in den "Tagesbetrieb"  überzugleiten. Das kann dauern - und ich nehme mir meistens soviel Zeit, wie es braucht, bis es innerlich sagt "Ok, jetzt kann es losgehen." Eigentlich eine meiner liebsten Zeiten - der Morgen - wird mit ein paar Ritualen zelebriert.
Gestern also - diese seltsame Hektik von früher mal noch - für eine kurze Weile - trotzdem niemand darauf achten wird bzw. mich kontrolliert in meinem Tun. Letzteres - ist Gold wert.
Und mal ehrlich - was macht denn das schon? Bremste mich also zügig wieder ein - und genoß den Morgen in gewohnter Weise.
Habe früher, als ich noch in anderen Jobs arbeitete - oft verschlafen. Einmal kam ich gar erst so gegen halb elf oder elf an im Büro .... und holte mir eine saure Bemerkung vom Abteilungsleiter ab. Ich hätte ja wenigstens mal anrufen können und Bescheid sagen - daß ich verschlafen hätte. Ich antwortete - das ging leider nicht, Herr Dings - denn ich habe ja geschlafen. Wie hätte ich also telefonieren können?
Er bemerkte wohl, daß er da was Unlogisches von sich gegeben hatte.
Ein Segen für mich also damals schon - Gleitzeit und ein genau erfaßtes Zeitkonto. Da konnte mensch ja sehen - daß ich immer ganz gut in der Zeit lag - also nicht immer pünktlich, aber zumindest, was die geleisteten Gesamtstunden anbetraf. Kommste später - machste eben was länger - und?
Gestern also freute ich mich nochmal darüber -  nicht in so einer völlig absurden Tretmühle unterwegs zu sein - wo man schon auf sinnlosen Ärger stößt, wenn man mal ein paar Minuten zu spät dran ist. Viele solcher Fahrgäste hatte ich schon, die dann unter sehr hohem Druck stehen. Leute, die nur Taxi fahren, wenn sie zu spät dran sind.
Manchmal mit Schweißperlen auf der Stirn - wegen lächerlicher 5 Minuten. Leute, die sich unbehaglich fühlen, weil sie gleich wieder lang gemacht werden - sich lang machen lassen - für nichts und wieder nichts.
Ich frage manchmal scherzhaft nach - ob ich ihnen vielleicht eine Entschuldigung schreiben soll? Ideen hätte ich da genug. Es gibt viele gute Gründe - nicht pünktlich zu sein. War schon in der Schule so bei mir.
Das einzige, was wohl in der Tat punktgenau stattfinden wird - ist die Verabredung mit dem Schnitter irgendwann. Der ist da sehr korrekt - und hält sich an die jeweiligen Stundengläser.
Der jungen Frau mit dem selbstgebackenen Kuchen für die Geburtstagsfeier eines Kollegen - auch sie war zu spät dran gestern und hatte verschlafen - empfahl ich, es offiziell an dem Kuchen festzumachen. Ohne Kuchen - keine Feier. Sie sei also sozusagen eine der wichtigsten Personen an diesem Tag - und sie könne doch erzählen, daß sie nochwas an diesem Kuchen hätte korrigieren müssen ....
Ich selber - habe eigentlich nie irgendwelche Lügen erfunden seinerzeit. Hab´einfach immer frei Schnauze gesagt - ich habe halt verpennt. Sie können mich ja kündigen. War mir viel zu anstrengend, irgendwelche Geschichten zu erfinden.
Zu Vor-Abiturszeiten habe ich gleich dreimal einen Klausur-Termin verpennt - bei meinem Lieblingslehrer. Beim dritten Mal - traf ich ihn auf dem Parkplatz, als er gerade wegfahren wollte und sagte auch nur, wie es war - täte mir leid, er solle mir halt eine sechs geben. Darauf er - ach was. Er prüfte mich daraufhin kurzerhand mündlich und schenkte sich die Aufsicht über eine lange, schriftliche Klausur - war ein nettes Gespräch. War eh mein Lieblingsfach - und es lag ja nicht dran, daß ich nichts wußte, sondern am jugendlichen Schlafbedürfnis. Feiner Mensch. Wie viele andere auch - in meiner Verschlafens-Karriere einst.
Durfte mich gestern nochmal an die ein oder andere Situation erinnern - in Ruhe - und ohne unsinnigen Zeitdruck.
So ein Limousinen-Arbeitstag ist schließlich eh viel zu lang. Aber dafür hat er - andere Vorzüge.

Montag, 27. Mai 2013

Die Agentur für gute Ideen ...

... wollte ich schon vor Jahrzehnten mal gründen. Als es noch gar kein Internet gab.
Heute - habe ich mich dran erinnert.  Gleich zweimal - per Zu-Fall.

Holte eine junge Frau zuhause ab, die Adresse war klar - und ich traf vor der Tür noch auf eine seltsam durchhärtete Politesse - ganz freundlich - aber äußerst starrsinnig ... an der Tür dann zehn Klingeln - und zwei ohne Namensschild. Leute kamen raus - und ich fragte nach - ob sie wohl wüßten, wo die Klingel der Nachbarin "Dings" sei? Ja - da oben - und sicher wäre es ein guter Hinweis, wenn ich ihr das mal sagen würde - das es für Taxifahrer eher schwer sei - wenn keine Namen an der Klingel stehen.
Da haben sie sicher recht - meine ich - aber wir sind  ja so einiges gewohnt (mit Blick auf die freundliche aber völlig unsinnig-regel-erstarrte Politesse ...) .... vielleicht greife ich Ihren Hinweis gleich mal auf und gebe diesen weiter.
Ich tue das während der Fahrt mit der hübschen, jungen Frau. Sie - ist kurz überrascht und berichtet mir - das sei nun das achte Mal, das irgendjemand ihr Klingelschild auseinandernimmt und ihren Namen demontiert.  Jedesmal würde sie das acht Euro kosten - weil der Vermieter auf einheitliche Schilder besteht.
Ne - sage ich - das kann er wohl kaum - beim achten Mal. Da würde ich mir einfach eines selber basteln. Fertig!
Doch - meint sie - der Vermieter meine - er könne ja schließlich nichts dafür. Ja - Sie aber auch nicht - entgegne ich - dann soll er sich mal besser um die Unversehrtheit seiner Fassade kümmern. Punkt,

.... huch?! Eine längst vergessene Geschichte fällt mir ein - ne, eigentlich fällt mir die Geschichte dazu nicht mehr wirklich ein - nur noch die Situation - bzw. meine "Abwehrmaßnahme". Ich frage die junge Frau, ob sie alleine dort lebt? Ja. Aha! Gut. Dann wird es wohl ein unbekannter Verehrer sein - der vielleicht aus einem völlig banalen Grunde immer wieder ausgerechnet ihr Schild demontiert. Nehmen wir die harmlose Variante - er will womöglich andere potentielle Bewerber ausschalten.

Kurzes und erstaunlich unvollständiges Deja-Vu meinerseits - ich empfehle ihr, ein paar Männerschuhe in Größe 43/44 vor ihre Wohnungstür zu stellen. Ja - aber sie wisse doch gar nicht - ob der Übeltäter überhaupt bis zu ihrer Haustür käme? Stimmt ..... sage ich. Aber tun sie´s trotzdem - weil Sie nicht wissen, wer es ist und wie nah dieser Mensch Ihnen kommt/ist.
Mein Gedächtnis arbeitet sehr langsam ... ich muß tief graben. Und ich finde das - ganz beruhigend.
Dann - fällt es mir endlich wieder ein. Ich sage ihr: Schaffen Sie sich einen Doppelnamen an!
Das nächste - und letzte - Klingelschild - braucht einen Doppelnamen.
Das - gefällt ihr - sie ist begeistert.  Und sie hat´s begriffen.

Erfinden Sie einen - der Ihnen gefällt. Ich habe seinerzeit - einen spanischen gewählt - das irritiert solche Leute noch mehr, wenn sie es gar mit einer anderen Mentalität zu tun haben. Übrigens lautete meiner zu deutsch: Frieden.
Klangvoll im  Spanischen.

Ja - das wird sie machen. Sie freut sich - über einen guten, simplen Hinweis.
Wir lachen noch über ein paar Namen ...

Und ich erzähle ihr - das meine einstigen simplen Sofortmaßnahmen sofort für Ruhe im Karton gesorgt hatten. (Ich hatte schon ganz andere Situationen hinter mir - an die ich mich besser erinnere ... diese - war nur irgendein harmloser Wichser am Telefon .....)

Aber das Verrückteste war .... das mich meine Leute noch über Jahre immer wieder gerne gefragt haben, wie es dem (imaginären) Herrn Dings geht?! Und wir unterhielten uns über diesen "Neueinzug" bei mir - als sei er tatsächlich existent. Mußt Du also ein bischen aufpassen - es ist ein ziemlich magischer Trick.

Dennoch - war sie sehr glücklich über diesen - und ich sagte - geben Sie´s gerne weiter an andere Frauen, die einfach wieder ihre Ruhe haben möchten.

Die zweite Nummer für "meine Agentur" heute - ein Typ, der nicht wußte, was er einer pubertierenden,  14-jährigen Verwandten  zum Geburtstag schenken sollte? Er rief ein paar Leute an - und ich vernahm diesen für mich etwas trübseligen Spruch - er wisse ja  nicht einmal, was er seiner Frau schenken könne. Die am Ende der Leitung - wußten auch nichts.
Zum Ende der Fahrt - wechselten wir noch ein paar Worte - und als er kurz vorm Ziel war, meinte ich: Schenken Sie der Pubertierenden zwei Opernkarten!
Ich konnte es mahlen hören in seinem Hirne. Und das war wirklich köstlich. Es mahlte - weil diese nicht direkt in der  Großstadt lebt - aber schon in der Nähe einer. Es arbeitete schon  ....und ich weiß - wenn er es durchzieht - wird er unvergessen bleiben. Also - neben diesem Opern-Erlebnis.

Ab sofort - nehme ich Geld dafür.
Heute hat es jedenfalls - Spaß gemacht.

Dat mach ich aber - von jetzt an - wirklich - nich´ wieder ....

.... war jetzt 11 Tage "draußen" - einen Tag dazwischen hatte ich frei. Und - es hat sich nicht wirklich ausgezahlt, monetär. Ich sollte es langsam wirklich gelernt haben: Geld fließt nie durch "harte Arbeit" und übermäßigen Einsatz - sondern immer nur - leicht und freiwillig, wenn es sich gerne verströmen möchte.
Denke oft an diesen guten Satz: "Gott liebt Dich, wenn Du arbeitest - aber er liebt Dich noch viel mehr, wenn Du singst."
Gesungen habe ich manchmal - besonders in den letzten Tagen. Gearbeitet habe ich auch - und ich meine nicht die eigentliche Lenktätigkeit. Mental habe ich "gearbeitet" - an verschiedenen Baustellen. Es scheint Früchte zu tragen - wurde neulich morgens früh freudig begrüßt in einem Kiosk mit "Ach, wie schön. Sie haben so gute Laune."
"Ja - warum denn auch nicht ?!" - war meine Antwort - während der Mairegen so vor sich hin tanzte draußen.
 Staunte einige Male - über solcherart Reaktion - obwohl ich gar nichts sagte.
Ich würde es auch nicht "gute Laune" nennen - sondern eher "Zentrierung".
Das genügt - mehr braucht mensch nicht tun. Einfach - beim Eigenen bleiben - und sich nicht auf die vielen Miesepeters und - petras einstellen.
War also - eine kleine Mentalreise.
Bei gleichzeitiger - anhaltender und weitgehender "Nachrichtensperre". Und Internet-Nutzung nur in kleinen, auserlesenen und homöopathischen Dosen. 
Habe nochmal viele einstige "Themen und Sequenzen" der ersten 50 betrachten dürfen. Und so langsam aber sicher meine ich - es kann nun weitergehen ... bzw. nochmal ganz neu anfangen - eben etwas anders als zuvor.
Als ich drei Tage zwischendurch diesen "Trekker" fuhr - war ich abends todmüde. Wie erschlagen. Dieses "Auto, was eigentlich niemand mehr fahren möchte" - O-Ton des zuständigen Unternehmers - ein neues kommt im Juno.
Mag auch dran gelegen haben - daß der das Kohlenmonoxyd quasi in großzgigen Portionen absondert und in den Innenraum bläst. Aber nicht nur ... Irgendwann erreichte mich eine erlösende Kurzmitteilung aus anderer Sphäre - und die lautete - sehr erdig: Calcium und Magnesium, Sati! Nicht Eisen fehlt - sondern Calcium und Magnesium.
Setzte direkt eine Kur an - und seit drei Tagen werde ich wieder wach und wacher - und der Körper leichter und beweglicher. So einfach? Ja - so einfach. Paradox - aber wichtig: Ich darf auch müde sein. Und das bin ich gerade - wahrlich.

Der ganze, tagefressende Einsatz - steht in keinem guten Verhältnis zu monetärem Ein- bzw. Auskommen - aber es gab auch ein paar schöne Momente und Begegnungen - die sind auch wertzuschätzen und manchmal sicher Gold wert.
Für heute abend - und für die nächsten 50 - bleibt: Laß es sein - dieses zuviele Arbeiten für viel zuwenig Geld.
Sing lieber.  Das ist echte Freude.
Gefreut habe ich mich auch - nachdem ich viel Musik lauschte - daß ich meine Schätze noch nicht hergegeben habe. Das sie mich noch eine Weile begleiten.  Solche Instrumente - wie dem Geiger seine Stradivari halt .... 
Einstweilen - schau ich mal - ob Calcium und Magnesium weiterhin zur Wiederbelebung beitragen.
Alle Knochen- und Muskelschmerzen sind jedenfalls schon mal - ein Witz im Vergleich zu vorher.
Und gestern traf ich lustigerweise an einem Halteplatz auf einen Kollegen - der sich auch so ein Tütchen mit Heilpulver reinzog. Hab´s heute schon weiterempfohlen - an den nächsten. 
Jetzt - wird Spargel geschält. Gaaaaanz langsam - genüßlich-vorfreudig - und immer wieder erstaunt und dankbar über solche Wunder.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Mairegen ...

... auf die Saaten - dann regnet es Dukaten. Heutiger Bauernspruch.
Ich gab´s genossen heute morgen - im Mairegen loszufahren.
Fand das erfrischend und fruchtbar. Für die Natur, die ohne diesen Regen schließlich nicht so satt grün wäre. Und natürlich auch für die kommenden Ernten der Bauern und damit für unsere Lebensmittel.
Die Mehrzahl der "Stadtmenschenfahrgäste" - hatte mal wieder nichts anderes dazu zu kommentieren, als - wie schrecklich doch dieses Wetter sei. Am Mittwoch schon haben sie den strahlenden Sonnen-Sonntag wieder vergessen, der ihnen ja auch geschenkt. war.
Eine freundliche Kollegin korrigierte ich kurzerhand - ihr "furchtbar" - wandelte ich in "ne - fruchtbar!" ab.
Den Vogel schoß ein alter Mann ab, der gerade aus dem Krankenhaus entlassen war. Er fürchtet ja - daß nach diesem Regen wieder so eine Hitze kommt.
Ja. Wat soll ich da mal sagen. Wird wohl so sein ... war ja irgendwie schon immer so.
Hahaha ....

Meine Übung ist gerade eine andere. Habe mich ja quasi übermütig für eine 7-Tage-Schicht angemeldet. Bin schon lange nicht mehr 7 Tage am Stück gefahren. Geht auch. Nur abends - bin ich hundemüde. Und beobachte das. Habe ja den Verdacht - das das nur eine Frage der Einstellung ist - also mental. Allerdings werde ich diese Übung nicht allzu oft machen - und freue mich schon wieder auf seligen Schlaf.

Das Haus ist wieder von allen Parteien bewohnt seit heute - sah ich am Abend. Und beobachtete - einige seltsame Gefühle bzw. Körperreaktionen, die mich umnebelten, als ich das registrierte heute abend beim Nachhausekommen.
Beschloß - nicht runterzugehen und den Schlüssel heute sofort wieder abzugeben - brauche dringend meine Ruhe, was die Streiterein betrifft. Und viel Abstand - ebenfalls mental.
Immerhin - war es hier eine ruhige Zeit für mich in den vergangenen eineinhalb Wochen - alles im grünen Bereich - inklusive mentaler Ruhe. So soll es sein. Und der Rasen ist auch gemäht seit gestern - freut mich sehr, daß das ganz ohne mich klappt und ich diesen "Job" nun wohl los bin - an jemanden, der es gerne tut.

Mittags in der Kolonie - erlaubte ich mir, in zwei Oasen einzubremsen, nachdem mich eine Fahrt direkt in die Nähe brachte - und genoß mütterlich-liebevolles Essen (grüner Spargel - mach ich nie ...) und beste Gesellschaft, an beiden Orten - an einem unverhofft und somit nochmal eine Extrafreude.

Zuvor steuerte ich an einem Halteplatz einen der beiden neuen Unternehmer an, um ihm den sehr karg gefüllten Umschlag vom Pfingstwochenende zu übergeben. Er - meinte sowas wie "Sind doch gute Umsätze ..." und ich unterließ es - zu protestieren und ihn zu fragen, ob er mich vielleicht gerade verarschen möchte?!!!
Es war - Samstag schon übel - und Sonntag noch trostloser - bis zum frühen Nachmittag, da stellte ich dann ab. Das Trinkgeld hat´s nochmal gerade in den tröstlich-erträglichen Bereich gerettet - aber da der ja nichts von. Dachte heute nur - huch! Sonntag - als ich abstellte - dachte ich - sollen sie mich halt kündigen, wenn sie wollen. Manchmal - geht´s nicht mehr. Ist die sinnlose Geduld mehr als überstrapaziert.
Sagt der heute zu mir - weil ich meinte, Samstag war schon hart - aber Sonntag war ich kurz vorm Durchdrehen - er würde dann lieber früher abstellen, bevor er durchdreht. Ja - sage ich nur - hab ich ja dann auch.
Manchmal geht´s nimmer.
Und dann - geht´s doch wieder.
Manchmal sogar fröhlich und erfreut über die vielen schönen "Kleinigkeiten am Wegesrand".
Ist eben auch - Mentaltrainig.
Jeden Tag wieder - auch nach Jahren.
Wie im richtigen Leben eben.
Verrückt eigentlich - manches Mal fahre ich morgens los - und denke immer noch, ich hätte das noch nie getan - dieses "Taxifahren". "Buddhistens" würden das wohl "Anfängergeist" nennen ... ich würde sagen - es ist eine Art "mentaler Trick". Je nach Tagesform - darf ich derart auch über mich selber lachen, wie heute nachmittag, als ich mit den Gedanken noch bei meiner vorhergehenden Einbremsung war ...
Gestern und heute jedenfalls - sehr "erlebnis-verdichtete" Tage - daher auch mein Bedürfnis nach tiefem (Traum-) Schlaf ... da wird das alles sortiert. Und mit frischem Mairegen durchgewaschen.

Trekker fahrn ...

.... die Zwillingssonne wird jetzt mal sieben Tage am Stück fahren - auf drei Autos.
Heute morgen - erstmals der Trekker - ein VW-Touran, den fuhr ich schon lange nicht mehr. Dieser - ist alt und bissel müde geworden - ein Nachfolger ist schon bestellt. Ich war vorgwarnt worden mit dem bedenklichen Kommentar "Niemand möchte noch wirklich mit diesem Auto fahren." Dafür - ging es aber. Nur sehr laut röhren tut er. Naja, noch zwei Tage. Und - er tut seine Dienste schon noch. Eigentlich - auch ein schönes Auto - ich dachte da heute mehr an einen Privatgebrauch. Bei Gewerbefahrzeugen gelten halt andere Maßstäbe ... der letzte Fahrgast heute hielt sich krampfhaft sein Ohr beim "Wichtigtelefonieren" mit dem Handy zu.
So ein Touran ist recht groß - viel mehr Innenraum im Blech als in der Mercedes-Limousine. Und wie ich´s mir schon fast dachte - mußte ich lachen, als ich heute abend in meine weltbeste Privatlimousine stieg - der Kontrast war etwa - wie wenn man aus einem weiten Gewand in ein enges schlüpft. Und dabei ist es ein feiner, kompakter  Kombi, also kein "Kleinwagen".  Dafür aber - genoß ich heute abend seine "Stimme" - und meinte sofort "Meine Güte, Du schnurrst ja wie ein Kätzchen!". Ganz leise und rund auf einmal - nach einem Tag auf dem Trekker. Wie ein junger, neuer .... wir fuhren dann heute auch mal wieder etwas schneller als sonst - der kann das nämlich noch sehr gut.
Später dann - werde ich wieder Mercedes-Limousinen lenken. Und auch diese beiden - sind völlig unterschiedlich, obwohl es "das gleiche Modell" ist. Denoch - ist jedes ganz anders. Beispielsweise läßt bei der einen der Sitz erheblich weiter zurückfahren als bei der anderen - und so habe ich spürbar mehr Raum für meine Beine. Klappt scheinbar nicht wirklich - mit den vielen "Normierungen".
Und - glaubt wohl kaum jemand - der nicht, wie ich, die Fahrzeuge öfter wechselt und auch mit diesen kommuniziert. Heute abend merke ich - das Röhren von dem Trekker - hat wohl bis in den Kiefer gezogen. Ist halt doch ein erheblicher Unterschied - ob Du den ganzen langen Tag durchgerüttelt wirst - oder nur einmal "irgendwo hin- und zurück".
Allzu oft - bin ich auch noch nachts im Traum gefahren - aber das hört mir jetzt auf. Steige einfach aus - und gehe zu Fuß. Klappt ganz gut.

Montag, 20. Mai 2013

Pa´ Monte

,,, kann mit der ganzen "Pop-Industrie" schon lange nichts mehr anfangen. Auch nicht mehr - mit den alten Scheiben. Auf dem Berg - gefällts mir besser. Vamonos pa´ (el) Monte ..... Fuego!

Abschiedsnacht mit Dire Straits ....

... als ich mich einst mit etwa Ende Zwanzig von meiner "potentiellen Karriere" verabschiedete - also meinen damaligen Job kündigte - sowas, was man vielleicht "gute Stellung" nennen könnte - und wo ich eigentlich viele gute Chancen hatte, "weiterzukommen" - mit einem Vorgesetzten ganz nach meinem Herzen, Zwillingssonne wie ich und  wir beide wirklich ein gutes, kreatives Team - ich von diesem öfter mal scheinbar unwirsch in sehr kalte Wasser geworfen, aber jedesmal viel dazulernend - als ich also diesen Job kündigte ... feierte ich meinen Abschied von dem Laden zusammen mit zwei anderen Kolleginnen, die zur gleichen Zeit gingen. Alle drei - hatten wir kurz zuvor zusammen eine Betriebsrats-Wahl organisiert und uns derart engagiert. Mein ehemaliger Vorgesetzter - den ich ein paar Jahre später nochmal privat wieder treffen sollte - war gewählt worden. Und gleichzeitig unten durch bei der starren Geschäftsleitung. Naja - war er wohl vorher auch schon - viel zu innovativ, der Mann. Und viel zu kollegial.
Lustig eigentlich - wie ich an den Job kam. War ein paar Jahre "als Privatieuse" unterwegs gewesen seinerzeit. Und habe dann irgendwann 5 Bewerbungen geschrieben und rausgeschickt. Allesamt - bei sozialen bzw. "Hilfsorganisationen" - weil ich damals dachte, es könnte dort vielleicht etwas anders zugehen, als in der "Privatwirtschaft". Mensch lernt dazu ....
Auf 5 Bewerbungen - bekam ich vier Einladungen zum persönlichen Gespräch. Siehst Du - es ist eben auch immer eine Frage von Glück und/oder Sternenstand. Oder noch einfacher - von Zuversicht.
Eins von vier Gesprächen - habe ich wohl komplett vergessen oder bin vielleicht gar nicht erst hingegangen? Einen anderen Job - wollte man mir nicht geben, weil ich nicht katholisch war - und auch nicht bereit dazu -  aber man bot mir eine Alternative an - als zweite Hand bei einer bärbeißigen Nonne, man traute mir offenbar zu - mit dieser zurechtzukommen. Den dritten - wollte ich gerade annehmen. Dann rief doch noch der vierte an - und lud mich zu einem unerwarteten und verspätetem Gespräch ein - und ich sagte am Telefon sowas wie "Hat sich im Grunde schon erledigt - aber wir können ja trotzdem gerne nochmal drüber sprechen."
Taten wir dann auch - und ich disponierte nochmal um.

Sprang ins kalte Wasser - und habe viel lernen dürfen. Habe das damals - vermutlich nicht so recht begriffen. Ich begann - mit tagelangem Einlesen in die mir völlig unbekannte Materie. Rettungsdienst und Katastrophenschutz - war das Metier. Ich las und las und las - Gesetzestexte. Und dann - als es mir einigermaßen vertraut war - also auch die diversen und sehr unterschiedlichen Regelungen in den verschiedenen Bundesländern - wurden beide Bereiche von Grund auf reformiert. Nach der "Wiedervereinigung". Und ich las und las und las - Gesetzesentwürfe.
Erstellte "Synopsen" - also sowas wie Vergleiche/Gegenüberstellungen zwischen den jeweiligen "Stati quo" - und dem Angestrebten. In einer Form  - für die, die die weiteren Entscheidungen zu treffen hatten - so lernte ich, daß die Kleinstarbeit für die Entscheidungsträger jeweils von unten gemacht wird - und diese bekommen dann die jeweiligen "Übersichts-Papiere" - anhand derer sie - entscheiden, obwohl sie eigentlich nicht unbedingt einen Schimmer haben, worum es geht.
Mein "Chef" - der sich nie so verhielt und selbst sehr guten Kaffee kochen konnte - versuchte ein paar Jahre - mich ehrgeizig zu machen. Mich dazu zu bewegen - an meiner Karriere zu arbeiten. Ich hätte ja - soviel Zeug dazu. Ich sprang aber nicht wirklich an - und verhehlte auch nie, was ich von diesen vielen Kasperle-Sitzungen hielt.
Hier und da wurde ich "verschickt" zu irgendwelchen Auswärtsterminen - erst mal zu den Nebenschauplätzen, um zu lernen. Dann ließ er mich hier und da mal - z.B. aufgrund von vorgeblicher Krankheit - als seine Stellvertreterin gerne auflaufen in Situationen, die ich ansonsten wie die Pest gemieden hätte.
Nie werde ich den Tag vergessen - als der sich krank  meldete - und ich mich plötzlich als "Moderatorin" bei einer Sitzung mit etwa 25 Bundeswehr-Führungskräften wiederfand am Morgen .... und das mir -  mit meiner angeborenen Autoritäts-Allergie und radikalen Despektierlichkit gegenüber solcherart Strukturen.
An diesem Tag lernte ich - daß ich auch in solchen Kreisen auf sehr faszinierende, kluge und scharfsinnige, äußerst reflektierte Geister treffen würde. Zwar in der klaren Minderheit - aber es gibt sie.

Ich kürze mal ab hier - um zurück auf "Dire Straits" zu kommen. Hatte offenbar - zwar viel Freude an der Zusammenarbeit mit meinem "Vorgesetzten" und den Kollegen aus den beiden Bereichen. Organisierte gerne den Einsatz von Rettungsdienstlern und Helfern in Somalia einst mit -  und freute mich später besonders über einen Besuch von einem, mit dem ich schon -zig Mal telefoniert hatte - und der mir dann irgendwann mal ein Foto von sich und einem somalischen Baby mitbrachte - welchem geholfen werden konnte. Freute mich manchmal sogar über Blumen, die mir mitgebracht wurden - wegen reibungslos-guter Zusammenarbeit.
Aber - ich freute mich nie über diese arrogante und starre Geschäftsleitung - die immer wieder allem Konstruktivem im Wege stand.

Am Abschiedsabend - habe wir zu dritt ein wirklich feines Fest in der Kellerbar geschmissen - und bis zum frühen Morgen gegen sechse lief diese Scheibe von den "Dire Straits".

Damals - an diesem Abend - habe ich noch eine fatale Aussage getätigt - auf die Frage eines der Fuzzies aus der Geschäftsleitung - der "zutiefst bedauerte, daß ich nun gehen würde. Sie hätten ja noch soviel mit mir vorgehabt." - was ich denn nun machen würde?
???
Ich antwortete ihm - daß hätten Sie mir wohl früher sagen sollen in dieser Form.
Und: Ich habe noch einen Taxischein in der Hosentasche - wenn mal was ist.

Sollte dann doch noch etwa dreizehn Jahre dauern - bis ich ihn nutzte.

Werde mal wieder - nach ewiger Zeit - dieser Scheibe von den "Dire Straits" lauschen - vielleicht löst das den  Knoten .....
Mein Favorit - So far away ....

Formidabel - simpel - göttlich ...

.... manchmal befällt mich so eine Art Kochlust. Aber - da ich nicht allzu viel essen kann, halten sich die Experimente bislang in überschaubaren Grenzen. Dieses Frühjahr gibt es Soßen-Experimente. Zusammen mit meinen täglichen Spargel-Exzessen - also 6-7 Stangen dieser Königin, wenn ich Zeit zum Kochen habe. Mit Kartoffeln natürlich - manchmal mit frisch-gepflücktem Vor-der-Haustür-Grün - und vor allem mit Soße.
"Echtes Kochen" - habe ich bisher nie gelernt. Also das Basiswissen - wie was genau zubereitet wird. Jetzt werde ich mir ein Kochbuch schenken - Betonung auf "ein" ... scheint ein geniales Buch zu sein, in dem vor allem viel  Basiswissen und zusätzliche Tips beschrieben sind. Nach Rezepten kochen - ist eher nicht meins. Ich improvisiere gerne und experimentiere einfach - also gekocht habe ich schon immer - aber meist freihändig und unwissend - ohne Anleitung. 
Erstmals mit Anleitung habe ich vor ein, zwei Sommern in einem Paradiesgarten und zu mehreren gekocht. Und es gefiel mir außerordentlich gut. Oder vor Jahren mal - als ich noch öfter Parties gefeiert habe mit vielen Gästen - und gerne den ganzen Tag in der Küche gewirbelt habe, um wirklich Leckeres anzubieten. Meistens hat das sehr gut geklappt - sogar sowas wie "Braten-Erst-Versuche".
Bei den Eltern einst - brauchte ich nicht kochen - und niemand hat versucht, mir das beizubringen.
Meine Mutter hat viel gekocht - manchmal auch zweimal am Tag. Einmal für ihre Kinder, wenn diese aus der Schule kamen und dann nochmal abends für den Mann. Später einmal meinte sie zu mir - das würde sie heute nicht wieder tun! Heute weiß ich, wieviel Arbeit das war. Und es hat immer sehr gut geschmeckt. Obwohl ich gerade zu der zeit aufwuchs - in der Fertigprodukte so langsam ihren Einzug in die Haushalte hielten. Ich kam also - eineseits noch in den Genuß von selbst hergestellten Köstlichkeiten - und andererseits auch peut-a-peut in den Genuß von Fertigsaucen mit immer gleichem Grundinhalt und Geschmacksverstärkern. Oder Konserven-Gemüse, vorzugweise Erbsen und Möhren und grüne Bohnen. Also sowas, was mir heute nicht mehr ins Haus kommt. Dennoch war´s immer lecker bei der Mutter. Besonders gut waren die vielen Früchte, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Schrebergarten der Eltern - würde ich heute sagen. Damals hatte ich eher noch keinen "bewußten" Sinn dafür - aber mochte den Garten immer sehr mit all seiner Fülle. Nur nicht die viele Arbeit, die meine Eltern da immer hatten.
Es gab - Erdbeeren, Kartoffeln, Stachelbeeren, verschiedenen Pflaumenbäume, ein selbstgezimmertes Mini-Gewächshaus vom Vater, in dem er Salate zog und noch viel mehr ... alles in Hülle und Fülle, so daß auch die Nachbarn mitkamen zum Arbeiten und ihre Freude an der Ernte hatten. Nach getaner Arbeit - gab es dann den geselligen Teil des Tages. Und zuhause wurden dann die Früchte eingekocht - und in Gläsern im Keller gelagert. Das war seinerzeit noch so - bei der ganzen Mischpoke. Phantastische Kuchentafeln mit selbstgebackenen Torten wurden bei Familienzusammenkünften aufgetragen, nichts wurde mal eben beim Bäcker geholt. Den ganzen langen Tag - wurde gevöllt. Mittagessen, Kaffeetafel und üppiges Abendessen. Mir wird jetzt noch übel, wenn ich dran denke. Und ich erinnere mich, daß ich oft sagte - soviel kann doch kein Mensch in sich hineinstopfen an einem Tag.
Andererseits - weiß ich heute, daß sie wohl eine Art Nachholbedarf hatten, weil sie in kargeren Zeiten aufgewachsen waren und später die Fülle des Völlens genossen. Und den Überfluß. Und heute denke ich auch - wäre auch kein Fehler gewesen - noch von den Alten etwas gelernt zu haben.  Die wußten einfach noch andere Dinge - als wir heute.
Zum Ausgleich für diese unermüdliche Ackerei der Erwachsenen - wünschte ich mir einst einfach ein Blumenbeet - ganz für mich. Für die Schönheit - also die Schönheit - ohne Nutzen. Und bekam eins - setzte Samen ein und freute mich über das Resultat.
Im Grunde - war ich aber immer irgendwie dabei - auch ohne es zu wissen. Mit dem Spaten die Erde umgraben und lockern, die Früchte von den Bäumen und Sträuchern pflücken, Äpfel nach der Ernte einkellern ... was eben so alles getan wird in einem üppigen Garten. Ich hatte es nur - lange vergessen.
Als der Vater starb - verkaufte die Mutter den Garten zügig, an unseren damaligen Nachbarn. Ich war sechzehn und einerseits nicht in der Situation, mich um einen solchen Garten kümmern zu wollen, andererseits doch traurig, daß sie dieses kleine Paradies so schnell abgab. Dazu noch - für ein lächerliches Salär - an einen Undankbaren, der es offensichtlich nicht einmal wirklich zu schätzen wußte. Seine selten blöde Randbemerkung war - da stände ja nicht einmal eine vernüftige Laube aus Beton drauf. Ne - die Laube war noch aus Holz und von meinem Vater zusammengezimmert. Dafür - daß er dort ein feines Sammelsurium an Arbeitsgeräten vorfand und üppige Beete - für das lächerliche Salär - hatte er wohl keinerlei Sinn.
Habe noch sehr sehr oft von diesem Garten geträumt - bis heute immer wieder mal.
Und denke auch über Tag oft an diesen.
Es ist wohl ein Stück Kindheitsparadies.
Besonders auch die große, hohe, selbstgezimmerte Schaukel, die der Vater für uns Kinder gebaut hatte - und auf der ich viele Stunden verbrachte - schon seinerzeit weit weg in einer Art Trance.
Und der Brunnen, zu dem man laufen und das Wasser mit der Hand über den Hebel hochpumpen mußte ... um dann wieder zurückzulaufen mit schweren Gießkannen. Ich tat das immer sehr gerne, besonders das Pumpen hat mir Spaß gemacht.
Als ich mir vor etwa zwei Jahren noch einen Schrebergarten in der Kolonie anschaute - den ich sofort bekommen hätte, als Auserlesene unter bereits zahlreichen nicht-kompatiblen Vorbewerbern - an einem Ort meiner jugendlichen Freiheit und für solche, die die Anlage nicht kennen, nicht zu erblicken - freute ich mich bei der Besichtigung, eine dieser alten Pumpen wiederzutreffen. Ein altes Künstlerehepaar, welches ich mit dem Taxi fuhr und die mir diese Option während des Gespräches in der Limousine eröffnet hatten - hatte eine aus unserer einstigen Gartenanlage herübergerettet.  Ich kannte nicht nur diese Pumpe wieder - sondern auch den "Präsidenten" der komplett aus ehemaligem Urwald selbstgeschaffenen, kleinen und versteckten Anlage. Der erkannte mich auch wieder - nach Jahrzehnten - wir waren einst im gleichen Sportverein als Jugendliche.  Und dieser - hat viele viele Jahre noch weitergemacht und viele Jugendliche trainiert.
So klein ist also - oft die Welt. Du triffst nicht nur Leute wieder - sondern sogar alte Wasserpumpen, die weiterhin erstaunlich geliebt werden.
Ich entschied mich damals - gegen diesen Garten. Es wäre eine Art Ersatzlösung gewesen. Eigentlich aber - wollte ich weg aus der Kolonie. Und nach einem Mal drüber schlafen - fiel es mir zügig ein, in Form einer Panikattacke.
Ich eigne mich nicht wirklich - für eine Schrebergarten-Gemeinschaft.
Bis heute aber - erinnere mich gerne an den langen und ausgiebigen Rundgang einst mit dem "Vereins-Präser", der sich gut zwei, drei Stunden Zeit nahm - und mit mir alle diejenigen in der Anlage besuchte, die gerade anwesend waren. Ich staunte jedes Mal wieder darüber wieder - wie schön und jeweils individuell diese Leute ihre Gärten gestalteten. Jeder für sich - ein eigenes kleines Paradies. Manche sehr ordentlich, andere eher üppig und manche auch wild. Inzwischen auch international - türkische Maulbeerbäume kündeten von den Leuten, die da ihr Fleckchen Heimaterde beackern. Ein Italiener wieder - hatte mit Anderem aufzuwarten - z.B. mit phantastischen Zucchinis, groß wie Kürbisse (sind ja auch welche, haha). Bei den Franzosen fanden sich großflächige Kräuterbeete.
Bei dem Künstlerehepaar - die gerade auch da waren - fanden sich besonders schöne Blumen- und "meine alte Pumpe". 

Aber mal zurück - zum Anfang. Nach einem für mich selbst überraschenden Spaziergang durch die Gärten meiner Kindheit.
Suchte gestern nach einem Rezept mit alten, verschrumpelten Äpfeln, weil ich diese nicht wegwerfen wollte. Und fand eine göttliche Sauce - ratzfatz und einfach, simpler geht´s nicht. Ist der Anfang - für eine Art Projekt, welches da lauten könnte: Was kann ich Gutes draus kreieren - statt es einfach wegzuwerfen?

Also - zwei Zwiebeln und zwei Äpfel kleinschneiden und in Butter weichdünsten. Bissel Wasser dazugeben. Keine Brühe - sonst schmeckt´s nur nach dieser. Sag ich. 200 ml - also einen Becher Sahne reingeben und zwei Teelöffel Senf (den, den Du magst). Würzen - nach Gusto. Ich nehme gerne selbst-angemischtes Masala .... Kräuter - nach Gusto. Köcheln lassen ... und fertig. Eine paradiesische Sauce. Im Himmelsgeschoß ertönten laute "Ooohhh" und "aaahhhh" - Rufe nach vollbrachter Tat. Ca. 15 Minuten Arbeitsaufwand.

Davon - will ich noch mehr lernen.

Sonntag, 19. Mai 2013

Das ist wegen dem Capi-tal-ismus .....

.... erkundige mich heute morgen bei einem Kollegen, der auch noch ein altes Display im Wagen hat, ob er ebenfalls in jüngster Zeit Probleme habe, sich einzuloggen? Oder ob es wohl nur an meinem Gerät selbst liege? Nein - er kommt auch nicht rein - es dauert sehr sehr lange, bis das System reagiert. Aha - ok, danke. Dann weiß ich ja schon mal Bescheid.
Wir können uns ja mittels dieses Displays jeweils an den Halteplätzen einloggen - dann sehen die in der Zentrale, wer wann dort angekommen ist bzw. an welcher Stelle wer steht. Der vorderste Wagen - bekommt dann den nächsten Auftrag über Funk.

Seit einiger Zeit - gibt es da wohl eine Diskussion über "neue Systeme" bzw. Displays - zwischen dem Dachverband und den ihm angeschlossenen Unternehmern. Der Dachverband möchte gerne - dieses neue System einführen - die Unternehmer wollen es oft nicht, denn so ein Gerät kostet etwas um die 3.000 Euro - und an der tatsächlichen Auftragslage ändert auch ein schickes, neues System nichts. Dem Dachverband in der Kolonie sind von etwa 1.230 Limousinen - geschätzte 1.220 angeschlossen. Eher 1.225 ... die wenigsten arbeiten ohne Funk - ist ja schon mit nicht leicht.
Der Dachverband argumentiert - das alte System arbeite zu langsam. Die Unternehmer argumentieren mit den Reaktionen der Kundschaft - die ich auch gut kenne - und die da oft lauten "Mensch, was seid ihr schnell!" - "Sie waren aber schnell hier" - "So schnell kann man ja nicht mal die Treppe runtergehen" etc.
Außer zu Stoßzeiten, wenn mal eine gute Messe läuft oder natürlich zu Karneval oder Sylvester. Aber im Regulärbetrieb - geht es im Grunde ratzfatz. Mit der angeblich veralteten Technik.

Unterhielt mich neulich schon mal mit einem Unternehmer dadrüber - der auch keine Ambitionen hat - sich für nichts und wieder nichts ein neues Gerät für 3.000 Euro kaufen zu sollen. Wir vermuteten mal - daß - wie überall auf dem Planeten - einige gut von dieser Umstellung profitieren würden. Also die, die die Geräte verticken - und die, die dafür sorgen, daß sie vertickt werden (sollen). Lobby-Arbeit nennt sich sowas - in anderen Kreisen.

Heute morgen also - erhalte ich die Information vom Kollegen - ebenfalls ein Unternehmer - daß das System wohl insgesamt langsam läuft, unabhängig von meinem Gerät. Und er meint - das hätten wir ja schon mal gehabt. Ja, sage ich, stimmt - letztes Jahr mal, oder war es das vorletzte? Da lief das über Wochen so übel und es funkte nicht recht.
"Die machen das extra!" - sagt der Kollege. Ich gucke den an - mit Fragezeichen.
"Ja - die stellen das extra so langsam ein - damit wir die Krise kriegen und diese neuen Geräte - zu kaufen - wünschen."

Ich denke bei mir - und sage es auch laut - na, das ist ja wieder mal super. Ne - sagt der - das ist der Kapitalismus. Es würden ja z.B. auch Krankheiten erfunden, die es gar nicht gibt - nur damit teure Tabletten verkauft werden könnten.
Ja, da hat er natürlich recht. Ich erzähle ihm noch, was ich gestern zusammen mit einem Fahrgast lachend im Radio vernahm - es ging um eine Pharma-Firma, die teure Anti-Baby-Pillen verkauft hatte - in denen aber gar kein Wirkstoff drin war - und nun würden die Frauen reihenweise schwanger und haben diesen Konzern verklagt. Eher noch ein lustiges Beispiel ....

Wir bleiben noch eine kurze Weile beim Thema "Kapitalismus" - und beim Leben in dieser Art Irrsinn. Also - auch wieder beim Thema Display - und derart - in einem schwer hakenden System.
Ich "kenne" den schon eine Weile - das ist jemand, der keine Boulevard Zeitung liest und sich anderweitig schlau macht. Ein sehr scharfer Geist - mit einer ganz eigenen Form von Ironie und Sarkasmus. Einmal erzählte er - er habe nach vielen Jahren endlich rausbekommen, warum die Kollegen den ganzen langen Tag ihre Nasen in diese Schmierblätter hängen würden, manchmal stundenlang - ohne umzublättern. Sie würden die Telefonnummern der Kleinanzeigen aus der Erotik-Rubrik auswendig lernen .... Jedenfalls ist der - ein alter Hase im Geschäft und eine wohltuend individuelle Ausnahme-Erscheinung.


Mal zurück zum Display-Unsinn: Habe in der anderen Limousine so ein neues Teil - und somit den direkten Vergleich. Ich bevorzuge - das ältere Modell. Schon aus rein haptischen Gründen - da kann mensch noch richtig draufdrücken auf Knöpfe - obwohl es auch schon elektronisch funktionert. Das neue aber - ist nur so ein knopfloser Bildschirm - mit ohne Knöpfe. Beim alten Modell - kann ich blind erfühlen, wo ich hinwill, was ich wissen will - beim neuen muß ich immer mit den Augen arbeiten und somit lenkt es tatsächlich ab von der Beobachtung der Straße.
Das alte Modell - liefert wesentliche Informationen. Das neue - beherbergt  Tausende von sinnlosen weiteren Optionen, man kann an ihm spielen - und doch - geschieht nichts von Belang. Und wie schon geschruben - es bringt nicht mehr Aufträge - also nicht das, was wirklich essentiell wäre.
Eigentlich - könnte man es vergleichen mit einem Handy, welches einst nur zum Telefonieren diente - und den Smartphones heute, die ihre abhängigen Benutzer nicht mehr in die Welt blicken lassen.

Las ein paar mal kurz im umfassenden Handbuch für dieses neue Teil - und stellte fest - daß es die auch mit Kamera gibt. Also - Überwachung des Limousinen-Innenraums. Wird wohl derzeit noch sehr sehr teuer sein - zum Glück für mich. Das ist nämlich wirklich etwas - was ich so gar nicht brauche. Über kurz oder lang - wird dieser blödsinnige Kontrollwahn vermutlich auch in unserem kleinen Geschäft Einzug halten. Es sei denn - die Welt dreht sich einfach mal wieder woanders hin. Und weg vom "Kapitalismus". Kann ja auch passieren.

Aber noch ein letztes Mal - zu diesem völlig unsinnigen, überflüssigen neuen Teil: Das kann zwar viel, was wir nicht brauchen - aber es kann überhaupt nicht "aktualisieren" - das heißt in der Praxis soviel wie - es zeigt mir nie die echten Bewegungen an den jeweiligen Halteplätzen an - und auch nicht, wer da allles gerade auf "Zufahrt" ist.
Ein sehr schwerer - einer der schwersten Systemfehler eigentlich - innerhalb unseres Metiers. Und dafür - würde ich keinen Cent hinlegen wollen.
Wie sind denn eigentlich - solche Programmierer drauf?!!!

Und - warum werden anscheindend/offenbar nicht echte Taxileute zu Rate gezogen bei einer solchen Software?
Oder auch beim Innenaufbau von gut verkauften Mercedes-Limousinen oder von mir auch VW-Touran-Modellen?
Sogar bei Details - was Mercedes-Limousinen betrifft - schon seit vielen Jahren frage ich mich, wie blöd die Ingenieure eigentlich sind - daß sie es immer noch reinregnen lassen in diese teuren Autos, wenn man das Fenster öffnet. Nun ja - sie würden mir wohl antworten - da mußt Du das Zusatzschirmchen kaufen. Und ich würde sagen: Weiß Du was - bei einer Kiste zu diesem Preis - solltest Du Dich ernsthaft um simple Lösungen von simplen Problemchen kümmern - das - wäre echter Service.
Aber wir sind ja - innerhalb dieser starren Denksysteme - noch immer ein wenig davon entfernt - uns wirklich mal gegenseitig zuzuarbeiten - und uns so das Leben leicht und angenehm zu gestalten.
Nur ein paar Beispiele - aus meiner Branche.

Wir Menschen - sollten uns einfach mal vorstellen - wie gut es eigentlich laufen könnte - wenn wir wirklich daran interessiert wären, daß alles leicht ineinander-greift.  Erstaunlich immer wieder für mich - wie gut es dennoch läuft - obwohl anscheindend die eine Hälfte der Menschheit nur daran arbeitet - und gut dafür bezahlt wird - es den Anderen möglichst schwer zu machen. Zwecks eigenem Vorteil. Und aus Mangeldenken heraus.

Soweit - der philosophisch-poltische Beitrag - zum neuen Taxi-Display.

Samstag, 18. Mai 2013

Zauberhaft ....

... wie diese Mutter mit ihrem Kind umgeht. Eigentlich - habe ich heute abend keine Geduld mehr. Dachte ich jedenfalls - nach einem sehr müden Tag. Aber dies - läßt mich das wieder alles vergessen - und ich bin wieder da.
Ein vielleicht zweijähriges kleines Mädchen - erobert sich den eigenen Raum in der Welt - vor mir, als ich hinten in der Schlange an der Kasse stehe. Diese Kleine - steht völlig fest und doch auf beiden Füßen hin- und herschaukelnd einmal angstfrei und unirritiert mitten im Raum unter den vielen hektischen großen Exemplaren - und dann wieder erfühlt und ertastet sie ihr bislang Unbekanntes sehr aufmerksam mit den kleinen Händen und Fingern. Ich schaue ihr zu - und freue mich auch sehr über die seelenruhige Mutter, die sie einfach gewähren läßt. Die Mutter legt ruhig das Einzukaufende auf das Band - und die Kleine - untersucht die Gegenstände im Display. Cremedosen, etwa dreimal so groß wie ihre Hände. Sie tatset diese ab und befühlt sie, sortiert mal eine auf die andere Seite ... danach greift sie an die Glasflaschen mit anderem Kosmetik-Zeugs .... und ich geniesse es, daß sie gelassen wird von dieser Mutter.
Kein hysterischer Kommentar - nicht einmal ein Zucken seitens dieser Mutter - nur Lassen - und auch das kleine Mädchen sagt nichts weiter, ist aber voll beschäftigt mit ihrer Entdeckung. Es passiert - nichts. So - wie meistens nichts passiert, wenn man Kinder einfach in Ruhe läßt.
Die Kleine dreht sich um und schaut mich mit kugelnden Augen an. Ich muß lachen. Die Mutter auch. Die hatte natürlich - alles Wichtige im Blick - aber ihre Seelenruhe ist bemerkenswert. Und bemerkenswert wohltuend. So selten geworden.
Ich denke - es muß eine Russin sein. Mit Sicherheit. Keine Deutsche - die werden allzu schnell hysterisch.
Bis ich dran bin und bezahle - geniesse ich noch dieses kluge, aufgweckte Kind. Und ich bin ja nun wirklich nicht der kinderfixierte Typ. Aber die hier - ist einfach Zucker! Besonders auch zwischendurch wieder - die Augensprache. Die hat sie vielleicht mit ihrer Mutter zusammen gelernt - die kann das nämlich auch - wortlos und lächelnd mit ihrer Tochter nur über die Augen kommunizoeren. Schön - zwei so Schöne diese funkeln zu sehen.
An der Kasse - spricht die Mutter einwandfreies deutsch. Hmmmh - mensch kann sich auch mal vertun.
Als ich meine Sachen sortiere - vernehme ich dann doch sowas, was für mich wie russisch klingt, sie spricht mit ihrer Tochter.
Ich frage sie - sind Sie Russin? Nein - ich bin Ukrainerin.
Und ich sage ihr gerne - warum ich so unverschämt nachgefragt habe: Es war einfach wunderschön, das  mit anzusehen, wie ruhig sie ist und wieviel Freiraum das Kind hat - um die Welt zu begreifen. Das - würde ich nur (noch) selten sehen. Und hierzulande - sei es oft so anders.
Sie - bedankt sich.
Ich - wollte es ihr einfach gerne sagen-
War eine Freude - das mitzuerleben.

In der ganzen Kolonie ...

... kleben oder laufen über Wechselbänder seit etwa einer Woche Plakate, auf denen steht "Schreib Dein Buch!"
Huch!

Bildertraum ....

.... finde mich im Traum - in der vormaligen Wohnung wieder. Wohne zwar nicht mehr dort - aber habe noch "Zeugs" dort. Hab´s nach vier Monaten des Umzugs immer noch nicht geschafft, den "Rest" einzupacken und abzuholen. Schaue nochmal aus dem Fenster der ehemaligen Dunkel-Hinterhofhütte und höre mich fast sagen: Na, war ja auch eine Weile ganz schön hier. Habe kurz Bedenknen, daß die ehemalige Vermieterin jetzt noch Miete von mir will, weil ich mein Zeug noch dort habe - vier Monate zu lang. Nein, will sie nicht. Ist schnell geklärt - alles bereinigt. Gut.
Die letzten ehemaligen Nachbarn aus dem großen Stadthaus leben immer noch dort. Sie sind braungebrannt und sehen erholt aus - ich frage diese, ob sie in Urlaub gewesen sein. Sie lachen - nein, sie hätten Urlaub zuhause gemacht. Alle anderen Bewohner seien in Urlaub gefahren - und sie konnten sich endlich mal wieder erholen und ihren Garten nach Herzenslust nutzen. Realiter haben sie gar keinen - war wohl der Seelengarten.

Ich schaue über die noch in der ehemaligen Behausung stehenden Dinge - und habe wirklich keine Lust mehr, mich um diese zu kümmern. Lauter "Ansammlungen", die nicht mehr gebraucht werden. Ein Regal voller Fguren, Symbole und kleinen "Sammel-Püppchen" - sogar chinesische dabei.
Ich wähle einen einzigen Gegenstand - zum Mitnehmen in mein neues Zuhause - den kannte ich noch gar nicht. Es ist eine sehr schlichte runde, zylindrische Hülle aus Kupfer, nach vorne hin offen und innen eine Blüte. Dort, wo ich jetzt wohne - lebe ich nicht alleine, sondern mit dem Mann, mit dem ich leben möchte und mit dem ich gemeinsam Erde und Garten "beackern" möchte. Und dorthin - möchte ich all das alte Zeugs nicht mal zur "Zwischenlagerung" hin mitnehmen.
Viele Bücher gehören auch dazu, die nicht mehr gebraucht werden. Die Nachbarn fragen mich noch nach diesem "alten, verrostesten Fahrrad" und ich meine spontan und laut: "Nein - das ist nicht verrostet! Das ist lediglich Flugrost, der geht ganz leicht wieder runter und dann ist das wieder wie neu."  Merke dann aber - daß ich mein Fahrrad schon mit mir genommen habe  - und lasse dieses also auch da. Wenn sie wollen, können sie es sich ja nehmen.
Alles Andere - kann ich ja wieder mühelos auf die Straße stellen - es wird gerne und zügig mitgenommen von den vielen Menschen, die da vorübergehen.

Traum-Übersetzung nach dem Aufwachen und aus dem Bett heben: Klare Botschaft! Noch viel mehr "Tand" loslassen und alles abgeben, was nicht mehr wirklich benötigt wird. Hier - ist Zwischenstation und somit "Lagerstätte" für die Restbestände - zuvorderst Bücher. Was den "Instrumentenpark" betrifft - das ist noch nicht durchgereift. Und gerade seit gestern freue ich mich wieder außerordentlich - daß seinerzeit niemand mein formidables Keyboard kaufen wollte. Dieses ist - sowas wie ein alter Jaguar unter den Keyboards - auch, wenn ich es - noch - nicht wirklich lenken kann. Und auch ebenso massiv gebaut und schwer wie ein solcher. Inzwischen gibt es ja federleichte Exemplare ....
Aber gerade gestern sandten mir die Götter eine quicklebendige, sehr natürliche und äußerst sympathische Kurzbegleitung in die Limousine - eine Frau aus dem Emsland, welche mich wieder dran erinnerte - sowohl ans Keyboard wie ans weite Emsland. Auch an andere Fahrgäste einst, von denen ich mich gerne seinerzeit zum Kaffetrinken in ihrem Hotel einladen ließ - er ein abgewandeter Kölner und ehemaliger Taxifahrer mit einstigen Horrorgeschichten - nun aus dem weiten Land an der Ems kommend.  Heute - reitet er manchmal seine Wege auf Pferden ab .... Schwelgte einst mit diesen gerne in solchen langsamen Vibrationen - wie mit dieser tollen Frau gestern, die mir von ungerührten Traktor-Schwätzchen mitten auf den Straßen des Emslandes zu berichten wußte - und alle warten einfach gelassen, bis es dann wieder weitergeht.
Sie hat gerade angefangen mit Keyboard-Spielen - ein von der Tochter verschmähtes Exemplar,. welches schließlich, nach mehrmaligen Hin- und Herverschieben, sie ansprang - und übt leidenschaftlich gerne. Nimmt es sogar in ihrem Wohnmobil mit - statt TV und/oder Computer.
Und ich dachte nach der Fahrt - uff, wie gut, daß ich manchmal länger brauche mit Aussortieren.

All die vielen Dinge, die ich einst gerne und schnell aussortiert hatte, kommen bis heute als immer wieder erstaundlich erfreuliche Resonanz zu mir zurück. Hatte einst wirklich viele Bücher in eine göttliche Stadtoase gegeben - die gingen weg, wie warme Semmeln. Manchmal gab jemand ungebeten etwas für mich ab - und bis heute - gerade heute war ich wieder dort - zahle ich nicht mal meinen Espresso dort. Werde allzu oft beschenkt. Freut mich, daß da viel unerwartete Freude im Nachhall ist.
Bin in den vergangenen Monden nur noch selten dort gewesen - aber immer wieder hörte ich davon, wenn ich endlich mal wieder einbremste. Und letzte Woche war ich nochmal dort - bekam einen Anruf, daß eine Figur nun verkauft sei und ich solle mir doch das Salär abholen. Hatte das völlig vergessen. War aber schon etwa zwei Wochen mit einem anderen Geschenk für die göttlich kochende "Instanz" des Lokals unterwegs.
Wurde dann noch von der immer noch anwesenden Käuferin empfangen mit "Die sei ja soooo schön." Prima - so haben nun alle ein gutes neues Domizil. Ich erzählte ihr noch kurz was zur Symbolik - paßte wie der Deckel auf den Topf. Die schönen Bücher -  hätten sie "über den langen Winter gerettet", meinte diese mir bislang Unbekannte noch.

Ich - freue mich, daß meine einstige Erleichterung von "Zeugs" - derart die Besitzer gewechselt hat.
Hab´s ja nicht etwa aus Altruismus - sondern aus purem Eigennutz getan - um nicht soviel mitzuschleppen.

Und beim nächsten Mal - soll es noch weniger sein.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Plutonische Alb-Wach-Träume ....

... und seltsame Bilderwelten erfassen mich, während ich weder schlafe noch wache im Bett. Der Verstand - möchte gerne Lösungen. Aber - er reicht nicht weit genug - und hat auch keine anzubieten.
Ich beobachte - wie ich ins Grübeln zu geraten drohe - über die vergangenen häßlichen Situationen hier im Hause und ums Haus herum.
Tatsächlich - ist es für mich - rein subjektiv - eher ruhig. Und das ja schon eine ganze Weile, immerhin sind alle Reifen an meiner Limousine intakt geblieben nach vergangenen Übergriffen - und immerhin hat mich kein weiteres Anwaltssschreibem oder gar eine Anzeige bei der Polizei erreicht. Immerhin - fand ich mich kürzlich im direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht wieder mit den Leuten - die mir sehr suspekt erschienen.
Inzwischen - erscheinen mir hier eigentlich alle - eher suspekt.
Oder so: Ich glaube nichts mehr, was mir zugetragen wird.
Und ich sage das ja auch - genau so.
Und genau so - muß es stehen bleiben.
Sehr viele Ungereimtheiten fielen dem wachen Verstand noch auf im Nachgang - aber es macht keinen Sinn - nach einer "Wahrheit" zu suchen. 
Heute morgen - eine seltsame Bilder-Ungereimtheit - ein etwas seltsamer Mann fiel mir ein, dem ich öfter mal hier auf der "Trasse" zum Haus begegenete. Ich grüßte diesen unbekannterweise im Vorbeigehen - und er grüßte auch zurück. Allerdings - seltsam in sich hineingrinsend. Dieser kreuzte heute morgen mehrfach in meinem Geist den Weg - immer wieder - und ich fragte mich - was diese Bilder wohl sollen? Keine Ahnung, wer das ist - und wo der hier wohnt. Und was der hier am Haus zu suchen bzw. zu queren hat.
Beobachte - also meinen Geist, der weiter Geschichten spinnt - obwohl gerade alles ruhig ist.
Mein Grundgefühl - ist auch eher ruhig - was weitere mögliche Vorkommnisse im Außen betrifft.
Wenigstens - solange nicht alle hier sind.
Die Vermieterin - kam neulich ihren Kontrollaufgaben nach - die sie wohl auf sich genommen hat. Und die ich nicht auf mich genommen habe. Sie klingelte bei mir - weil sie den verkehrten Schlüssel dabei hatte. Und wir lächelten uns noch freundlich und gut gelaunt an - wobei ich ihrem Blick eine Art offene und unausgesprochene Frage entnahm - etwa, ob alles in Ordnung sei. Habe mit meinem Blick geantwortet - ja, alles gut. Kein "Gesprächsbedarf" - meinerseits - jedenfalls nicht zum Hause.

Sowohl die einen als auch die anderen MitbewohnerInnen - sind der Meinung, daß die Vermieter hier endlich mal ein "Machtwort" sprechen müßten, sollten. Ich meinte - beiden gegenüber - nein. Müssen sie nicht, Wäre es mein Haus - würde ich mich ebenfalls nicht in einen solchen Kindergarten hineinziehen lassen wollen. Außerdem - gibt es keine Handhabe auf ihrer Seite. Für eine kurze Weile - hatte ich auch so gedacht - daß die sich hier mal einschalten sollten. Aber - dann hab´ ich gesehen - daß die gar keine Werkzeuge zur Verfügung hätten. Und sicher auch gerne - einfach - wieder - ihre Ruhe haben möchten.

Das könnte der Konsenz sein - jeder möchte hier gerne - in Frieden leben.
Der einzig wichtige Konsenz - um einen sinnlosen Krieg ad acta zu legen.

Neulich "erfuhr" ich noch - daß sich hier oben die Menschen ständig die Klinke in die Hand gegeben hätten. Niemand hätte es länger ausgehalten. Gewundert habe ich mich nicht darüber - eine echte Neuigkeit war es also nicht.
Mein Begehr ist es auch sicher nicht - etwas "auszuhalten".
Habe ja auch schon gesagt - daß ich hier nicht bleiben werde.
Aber das - war für mich von Anfang an so angedacht - es ist ein Sprungbrett.
Nur eines - mit vielen Überraschungen bisher.

Es wird sich - sortieren. Und - es beschäftigt mich mehr, als mir lieb ist. Aber das scheint - gerade auch eine Aufgabe zu sein.  Bevor mich - mein Haus erwartet und in Empfang nimmt.
Einstweilen freue ich mich darüber - hier oben dennoch meinen Freiraum zu haben. Und einzunehmen. 

Freudiges Einbremsen ...

... auf meiner kleinen, privaten Überlandfahrt heute. War eben - endlich - auf dem Weg zu einem großen Hof mit Hofladen und - restaurant, so um die 15 Kilometer weit weg. Ein lieber Kollege erzählte mir kürzlich, er sei dort gewesen mit seiner Familie - und das sei zwar eine "Apotheke", aber alles gut gemacht. Besonders auch - eine Spielscheune für die Kinder auf dem Hof. Kurz nach meinem Einzug hier hörte ich bereits davon - aber war immer noch nicht dagewesen bisher. Machte mich also auf den Weg heute vormittag - und entdeckte nach vielleicht gerade mal vier Kilometern etwas Anderes, was mich bei nächster Gelegenheit einbremsen und umdrehen ließ:
Ein formidabler Gemüsestand mit frischen Köstlichkeiten am Wegesrand.
Fragte - wann sie denn immer hier zu finden seien? Nun - heute sei der erste Tag - von nun an jeweils Donnerstags. Sie haben auch inseriert und Flyer verteilt - aber ich meine, das spricht sich einfach rum. Ich hätte ja schließlich gerade auch einfach erfreut eingebremst und wäre gerne zurückgekommen. Hier und da - tun andere es ebenso während meines kurzen Aufenthaltes. Dieser macht für mich etwa 15 Euro - und dafür bekomme ich allerköstliches Gemüse, bei dem ich ein gutes Gefühl habe. Frisch-gestochener zarter Spargel mal - zur Abwechslung - nun den dritten Tag auf meinem Speisezettel. Heute morgen dachte ich - iß´ doch mal wieder was Anderes? Aber solange es dieses königliche Gemüse gibt - scheint mir kein anderer Appetit zu kommen, wenn ich Zeit zum Zubereiten habe.
Frischer Knoblauch - den gibt´s pur als Medizin - nur mit ein wenig Brot oder Käse abgelöscht.
Rote, saftige Paprika und Gurke - für einen Limousinen-Mitnahme-Salat.
Und frische Kartoffeln. Einen ersten kleinen Brokkoli aus hiesigen Gefilden, der kommt in den dreimalig verkochten Spargelsud und wird ein feines Süppchen werden.

Hier gibt es zwar reichlich Supermärkte, sogar für mich fußläufig erreichbar -  aber ich bin jedesmal etwas skeptisch, was das "Frischzeugs" dort betrifft. Hole es möglichst - vorher auf einem Markt - oder eben an so einem feinen Straßenstand. Nicht zuletzt - weil ich direkter das Salär tausche mit den Menschen - jenseits von Großkonzernen - und weil diese gerne ansprechbar sind. 

Fuhr dann dennoch weiter - zu diesem großen Hof - und schaute mich mal um dort.
Der Kollege hat recht - eine Apotheke - aber auch mit sehr sehr feinen Dingen bestückt.
Alles wirklich mit Liebe gemacht - nur die Abteilung mit den frischen Gemüsen und Früchten - sagte mir nicht zu. Paßt doch.

Eigentlich - wollte ich endlich mal wieder - nach vielen Monden - auswärts essen gehen. Wegen diesem wahrlich lange nicht mehr genossenen "Verwöhn-Effekt". Es sollte - anders kommen. Verwöhn ich mich halt wieder mal selbst. Bzw. lasse mich mit guten Zutaten verwöhnen von diesen Leuten, die da heute erstmals ihren Stand eröffnet haben.

Im großen Hofladen - fiel mir der Luxus ein - diese quicklebendige Frau vom Balkan zu kennen - und bei ihr ihre wilden Marmelade-Kreationen und Pesto- bzw. Chutney-Schöpfungen erstehen zu können. So immer es möglich ist, alle Zutaten selbst gesammelt. Und das weltbeste, selbstgemachte Brot - überhaupt kein Vergleich zu irgendeinem anderen Brot, welches ich bisher geniessen durfte. Einfach - um Klassen besser - und erstaunlich sättigend.

Mag sich vielleicht so anhören - als sei Essen eine Art Hobby oder Leidenschaft von mir - dem ist aber gar nicht so. Eher - ist es eine Notwendigkeit. Aber diese - fülle ich einfach gerne mit guten Zutaten und besonders mit solchen, von denen ich weiß, daß da sehr viel Liebe drin steckt. Das schmeckt und nährt besser.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Nochwas - für "nach 50" ....

... ich möchte nochmal neu beginnen - mit Lernen.
Habe nachgesehen - was und wie ich in den ersten 50 gelernt habe. Von welchen - wechselnden - Vorstellungen ich dabei ausgegangen war. Und wie ich mich auch selbst begrenzt habe - durch solche.
Wie vermutlich die meisten anderen Menschen auch - habe ich mich zunächst mal mit dem Zeug der Anderen ausrüsten und dressieren lassen, habe teils übernommen, was man mir als Wahrheiten verkauft hatte. Habe manchmal sogar mein Bestes gegeben - um derart etwas zu erreichen. Zettelchen mit Prüfungsergebnissen zum Beispiel - attestiert von Anderen.
Irgendwann kam mir die Idee - das es das wohl nicht sein könne. Und es kamen andere Ideen. Religiöse, metaphysische, sogar nihilistische. Um es mal irgendwie zu benennen. Teilweise sehr euphorische Phasen, in denen ich natürlich immer dachte "Jetzt hab ich´s!" - gefunden. Das ist es - und so wird es bleiben.
Jedesmal folgte nach einer kurzen oder längeren Weile die Ernüchterung - und das ganze Zeugs, inklusive Begeisterung, verpuffte wieder. Lange Zeit hatte ich wenigstens eine Art unerschütterlichen Glaubens bei mir. Der verließ mich dann aber auch, wie alles Andere, in den letzten Jahren. Ob es daran liegt, daß es die noch frischeste Erfahrung ist - jedenfalls kam es mir sehr befremdlich vor, ohne etwas Greifbarem und/oder wirklich Begeisterndem unterwegs zu sein. 
Noch kürzer: Habe nachgesehen - viele Experimente - ohne bleibender Erhellung.

Jetzt - möchte ich nochmal neu anfangen. Dank eines unermüdlich in Kommentaren erinnernden Wieners  - sah ich ein in den letzten Wochen, daß es wohl ganz sinnhaltig ist - die gemachten Erfahrungen zu integrieren - was immer das bedeutet. Und daraus - wie er vorschlug - etwas Neues zu gestalten. Auf neudeutsch würde ich sagen: Trial and error - wertschätzend mitnehmen in die kommenden Tage.
Und - die Gesetzmäßigkeiten des Lebens - nochmal neu studieren.
Als "eingefleischte Autoritäts-Allergiekerin" - von klein auf - hatte ich immer so meine Widerstände gegen jedwede angebliche "Gesetzmäßigkeiten".  Aber irgendetwas in dieser Art gibt es wohl, was die Entfaltung auch von Lebensumständen betrifft. Ist jedenfalls nach den ersten 50 - mein Eindruck. Und ich habe dies bislang nicht tiefgehend genug studiert.
Es ist also nun eine gute Gelegenheit - nochmal neu damit zu beginnen. Alle bisherigen Erfahrungen dabei mitnehmend.

Zwar nehme ich auch den Ausspruch eines ehemaligen Lieblings-Mentors aus "buddhstischen  Zeiten" mit - er war jenseits jeder Dogmatik und seine Kernaussage lautete: There are no rules. Es gibt keine Regeln.
Bis heute meine ich - er hat recht. So ist es.
Aber es gibt - Werkzeuge.
Geistiger Art - zuvorderst - die alles weitere formen.
Was ich über das Leben denke - wird mir so geschehen.
Also ist die Aufgabe - die alte, die schon immer da war:
"Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Wirklichkeit."

Das ist nichts Neues - aber ich habe nachgeschaut und für mich gesehen - daß ich es bis heute nicht "durchdrungen" habe. Manchmal schon, in wertvollen Momenten, und dann geschahen jeweils die Dinge auf einfache Weise.
Aber die meiste Zeit - bin ich doch eher schlampig bzw. nachlässig damit umgegangen.
Habe mich oft ziellos werfen, hinstellen und auch benutzen lassen.
Wobei mir aber auch eine Menge Kraft genau dafür mitgegeben war.
Und auch ein Wunsch - es genauso zu erleben.

Jetzt aber - wo ich älter werde - wünsche ich mir, doch noch etwas zu lernen über die - im Grunde recht simplen - "Gesetzmäßigkeiten" -  das Leben zu gestalten. Es ist eine Geisteshaltung und eine Glaubensfrage. Glaube versetzt Berge - ist das, was ich mal mitgebracht hatte in dieses Leben. Lange Zeit - unerschüttert.
Jetzt eigentlich auch noch - aber ich muß mich wieder dran erinnern. Habe - geschludert - bzw. auch diesen Wunsch erfüllt bekommen.

Ich schaue also mal - ob ich nochmal neu lernen darf. Jedenfalls - fühlt sich das ziemlich aufregend an.  Sogar - gewaltig. Manchmal - macht es mir sogar Angst. Das ist die Angst - vor der "eigenen Kraft". Und auch - vorm Alleinsein - also vor dem wahrlichen.

Denn - sollte es wahr sein, was soviele gerne dahinsagen - daß wir tatsächlich die Schöpfer unserer eigenen Realität sind und uns lediglich im Außen "spiegeln" bzw. das anziehen, was in unserem Inneren vor sich geht - so bedeutet es auch und vor allem - daß wir allein sind.
Das höre ich nur selten - im Rahmen dieser Betrachtungen.
Und das - hat nochmal eine ganz andere Qualität, die ich nicht wirklich mit Worten beschreiben kann. 

Ich lasse es mal so unvollständig stehen - der Wunsch ist geäußert. 

Dienstag, 14. Mai 2013

Nachrichten-Sperre .... und Aufmerksamkeit auf Resonanzen

... seit einer guten Woche unterlasse ich es - die "Staats-Nachrichten" im Radio zu hören - oder etwaige andere im Internet zu mir zu nehmen. Lasse in der Limousine die Kiste einfach aus - oder höre Musik von mitgenommenen CD´s. Und es geht mir sehr gut dabei.
Hatte neulich nochmal für mich resümiert  - was mir die letzten 50 Jahre an offiziell verlautbarten oder auch ins Internet gestellten "Nachrichten" so gebracht haben: Allzu viele schlechten Nachrichten - die mit meinem eigentlichen Leben wenig zu tun haben. Immer herrscht Krieg. Und sehr sehr selten - resoniere ich damit. Seit einigen Jahren - konzentrieren all diese Nachrichten sich auf ein völlig überzogenes Mangel- bzw. "Sicherheitsdenken" - es geht allzu viel um Geld und Gier - und ich bin gar nicht geldgierig. Ich liebe Geld - weil es, wenn vorhanden, einfach das Leben etwas leichter macht und Möglichkeiten eröffnet - die ohne Geld eben nicht derart gegeben sind. Aber ich mächte mich nicht länger diesen Nachrichten widmen - die Geld für das alleinselig-machende Elixier auf dem Planeten erklären. Und nur davon verkünden, daß irgendwo große, abgrundtiefe Löcher klaffen.
Seither - klappt es wieder ganz gut - mit meinem "Energie-Austausch". Meine Fahrgäste geben mir das Salär für meine Fahrdienste - und manchmal, wie gestern, reichlich freiwilligen Extra-Bonus.
Habe beschlossen - mich über jede Fahrt zu freuen und auch über die dafür getauschten "Euros". Mir ist es doch wurscht, wie sich diese Tausch-Essenz nennt. Es ist nur ein Mittel - leichter als Gold oder Mühlräder - wie früher mal getauscht wurde. Und wenn es nicht mehr Euros sind - dann wird es etwas anderes sein.
Unter den Menschen - wird immer etwas funktionieren im Tausch, Austausch. Im Zweifelsfall auch Kartoffeln. Wobei die schon wieder recht schwer wiegen.
Wildkräuter wären da leichter ....

Ne - habe keine Lust mehr, mir über irgendetwas ernstlich "Sorgen zu machen". Habe nachgeschaut - in den ersten fünfzig Jahren - und sehe - es ist alles gut so.
Das ist nicht etwa Ignoranz - sondern einfach nur gesund.

Gerade gestern - stellte ich wieder mal fest - daß ich nicht tauschen möchte mit den Geschichten der Mitmenschen.
Habe die meine(n) - und es paßt so. Jedes - bekommt seine.

Seit ich die hysterischen "Nachrichten" außen vor lasse - begegnen mir - wieder - zauberhafte Menschen und Situationen.
Ich finde mich in erstaunlichen Gesprächen wieder - neulich mit einem mir bislang unbekannten Kollegen, der mir eine echte Freude war. Bekam die Limousine noch glücklich aus der bereits verfrüht für ein Radrennen aufgebauten Straßensperrung heraus - und nahm Distanz zu diesem Bereich. Dort - traf ich auf diesen mir bislang unbekannten und nie gesichteten Kollegen,  der auffallend zufrieden vor sich hinlächelte. Dachte bei mir - was Taxi-Leute so bei sich denken - vielleicht hat er schon eine richtig gute Fahrt gemacht. Nein - er setzte auch gerade erst an. Und war auch geflüchtet aus dem Stadtteil mit den Straßensperrungen. Ein Naturell-Lächler. Fein!

Wir kamen ins Gespräch - jenseits von Taxi-Geschichten. Es ging um - Zeiten, die es mal gab - ohne Smartphones und all das Zeugs. Es ging um - Freiheiten und Freilauf in der Kindheit, Abenteuer, die wir noch erleben durften - jenseits von Technik.  Ein sehr schöner Mann - mindestens 10 Jahre jünger als ich. Aber - aus anderem Kulturkreis und so noch sehr viel mehr wissend - um ehemalige Zeiten und Gegebenheiten - jenseits von Technik.
Ein muslimischer Kollege - mit sehr wachem und reflektiertem Geist.
Schöner Morgenbeginn. Ich bedankte mich noch für das Vergnügen, als ich dann eine Fahrt bekam.

Untereinander - ist es wie mit den Nachrichten. Es gibt solche - wie diese schön-antlitzige Ausnahmeerscheinung - die hellwach und gewitzt sind, die optimistisch und zufrieden sind - die reflektiert sind - und die ihr Dasein zu schätzen wissen.
Und es gibt - elendige NörglerInnen, die nie zufrieden sind, die permanent nur Scheiße-drauf sind und dies gerne an die anderen weitergeben wollen.
Es gibt - "Zwischenformen" aller Art - einer fällt mir ein, der mir über lange Zeit gerne von seinem Glück erzählte - und als er es nicht mehr bei sich hatte - seinen Frust ebenfalls gerne den Anderen überstülpte. Eigentlich - ein lustiger Kerl - aber ich mag es schon lange nicht mehr nehmen - wenn sie mit ihrem Taxi-Zeugs kommen.

Das ist jeden Tag wieder so - wie mit den Nachrichten. Du mußt an jedem Tag - wieder für Dich entscheiden - ob Du ihnen lauschen willst - oder ob Du Dich lieber auf die Engel in der Zunft konzentrierst. Rein selbstsüchtig - um Dich einfach nicht runterziehen zu lassen. Derzeit - bleibe ich stur bei Letzterem. Das dient dem - gegenseitigem
 - Aufbau.

Seltsamerweise - war ich in letzter Zet sogar wieder mal - sehr einverstanden mit diesem Broterwerb. Und wußte viel mehr die Vorteile zu schätzen. Bedankte mich auch für jede Noch-so-kurze-Fahrt, die mich jeweils weiterbringt.
Lachte gestern noch - über mich selbst - nach einer langen Anfahrt bekam ich einen Job für 3,55 Euro .... und dann aber brachte mich dieser halt wieder woanders hin.

Die Essenz ist aktuell: Bislang - habe ich damit und davon leben können. Und habe vermutlich weit mehr Freiheit - als viele andere Menschen. Besonders auch die Freiheit - mich abgrenzen zu können - oder eben in eine Situation hineingehen zu können, wenn diese sich eröffnet.
Sicherheiten gibt es nicht - aber Freiheiten.
Ich bevorzuge - Letzteres. Und würde dieses sicher nicht - gegen ein Weihnachtsgeld oder sonstwas eintauschen wollen.

Am Sonntag nachmittag lauschte ich einem Auszug aus einem Buch - welches ich hier bei mir habe. Von einem Taxifahrer in den USA geschrieben. Und ich mußte sehr laut lachen - über eine Art "kollektives Wahrnhemungsfeld" - der Mann sprach mir aus der Seele. Und sicher - erleben es Tausende von uns - genau so.
Dazu erwähnt dieser - daß Taxifahren angeblich zu den gefährlichsten Berufen auf dem Planeten gehöre ... und ich mußte noch mehr lachen. Wenn dem so sein sollte - dann komme ich wohl ganz gut damit zurecht.
Nein - ich sehe das nicht so. Sehr oft - kommen die Fahrgäste auf dieser Schiene daher  - auf der "Gefährlichkeitsschiene".  Ich pflichte ihnen immer insofern gerne bei - als das es durchaus einer gewissen Konzentration über den Tag bedarf - was den Verkehr betrifft. Der - könne durchaus schon mal herausfordern.
Neulich auch - als ich mit einem testosterongefülltem Mann zu seinem gewünschten Ziel fuhr - und mitten auf der Straße ein Typ vor uns dahinging - den ich schließlich anhupte, damit er seinen Arsch aus dem Weg nimmt. Dieser - drehte sich sofort sehr aggressiv in meine Richtung - und ich bediente mal vor-sichtig die Knöpfe, die Türen und Fenster schließen - um nicht mit diesem in eine körperliche Auseinandersetzung zu geraten. Der Testosteronlastige neben mir meinte - das sei ja unglaublich. Und ich meinte - nö, sowas - erlebe ich jeden Tag, manchmal mehrmals.

Kurz zur Erläuterung - für ältere Wiener - was ich unter "testosteronlastig" verstehe - das sind junge, wilde und energiegeladene Stiere ....  die noch zuversichtlich sind - daß die naturgegebene Kraft und Essenz ihrer prall-gefüllten Eier - die Welt zu verändern mag. Gut so? Ja - Sati - gut so.

(.... ist noch gar nicht fertisch hier ....)

Die gute Nachricht ...

... ich darf mir das Rasenmähen schenken. Bin eigentlich dran - aber der Nachbar von unten hat es gestern zu seiner Leidenschaft erklärt und mich derart aus der Nummer rausgelassen. Er fährt kein Auto - aber liebend gerne diesen großen Sitzrasenmäher. Gut. Ich bin sehr einverstanden. Und behielt mir lediglich die Option vor, ihm bei einem möglichen Anfall von Auspowerungs-Wut zuvorzukommen.
Ne - ich bestehe da wirklich nicht drauf. Zumal ich diesen sogenannten Garten eh nicht nutze. Ich nutze die wildbewachsenen Ecken jenseits der Gärten - zu meiner Freude.
Und bin weiterhin mal gespannt - wie die von mir in die Kübel vor der Haustür gesetzten Samen sich so zu erkennen geben. Wildblumen natürlich. Immerhin - wachsen die recht kraftvoll und sind schon einen guten Zentimeter hoch jetzt. Er versprach - diese nicht zu ersäufen - und erklärte völlig unangesprochen von mir - er hätte auch die anderen Pflanzen nicht gegossen zuvor.

In der Agenda des ersten Jahres meiner Anwesenheit hier - war exakt vermerkt, wie oft ich im letzten Sommer Rasen gemäht hatte. So sind sie - lassen wir sie so.
Immerhin - finde ich es für mich wirklich angenehm - mich nicht um das "Gartenzeugs" da unten kümmern zu müssen - so jedenfalls gestern im Gespräch die Ansage. Weil ich ja eh da oben wohnen würde - und den Garten nicht wirklich nutze. Schaumermal ....

Ach ja - und er hätte extra für mich (???) - die Bank rausgestellt, weil ich ja abends so gerne mal unten wäre und ums Haus laufen würde. Ich meine noch - er solle sich mal um mich keine Sorgen machen - ich könne mich auch sehr gut einfach auf die Treppe setzen, wenn ich das Bedürfnis zum Sitzen hätte.

Aber mal zurück zum Rasenmähen - das ist wirklich nicht meine Profession. Im Gegenteil. Ich hab´s viel mehr mit Sprießendem, Wildem. Und es freut mich sehr - daß jemand es zu seinem expliziten Pläsier erklärt hat.