Dienstag, 31. Dezember 2013

Tanzen ...


Des Lebens Reigen tanze ich
die Schritte sind gezählt
verwirrend ist des Schicksals Takt
verworren das Gebet.

Gedanken haben freien Lauf
und sind doch gebunden
was hoch gedacht und tief gesucht
ist mittenmang verschwunden.

drum tanze ich nun meinen Tanz
die Schritte wohl bedacht
gebunden in die Harmonie
der Weltenkräfte Macht.

Seelenkräfte spiegelnd walten
der eigen Kern wird nun befreit
Lebenslicht empor getragen
der Wahrheitsfindung zum Geleit.

(Autor unbekannt)

Ein Geschenk - zum rechten Zeitpunkt - danke!

Es besteht noch Hoffnung ....

... solange ich, wie gestern auf dem Vorland und auch oft in der Kolonie, äußerst freundlich von mir unbekannten Kindern angesprochen werde - schon auf viele Meter Entfernung - daß ich noch ganz in Ordnung bin. Noch nicht allzu verkorkst. Kinder haben ja gute Instinkte - solange sie selbst noch nicht verkorkst wurden.

Zwei "verkorkste" gab´s hier im vergangenen Jahr - die wurden drauf geimpft, unsereiner nicht zu beachten. Beide taten so, als täten sie´s - aber immer wieder mußten sie dennoch äugen .... so, als würden sie sich manchmal fragen, ob das denn alles wahr ist, was sie da von den Erwachsenen erzählt bekommen haben.
Dem wilderen Exemplar der beiden Instruierten merkt mensch sofort die Erleichterung an - in den Zeiten, in denen das aufoktruierte Grüß- und Sprechverbot temporär aufgehoben war. 

Und Tiere haben ebenfalls noch gute Instinkte - also freue ich mich auch schon vorher über den fidelen Rauhhaardackel im Wald, der eine kurze Weile vor mir her läuft. Sein "Herrchen" grüßte auch kurz freundlich, um sich dann wieder - mitten im Wald - in sein elektronisches Kommunikationsgerät zu vertiefen. Seltsam .... dachte ich. Wo doch hier soviel lebendige Wesen unterwegs sind. Also Schrate und andere Wesen. Auch Wasserwesen an und in dem gar nicht so kleinen und recht wildem Fluß ...

Ja - ich denke - solange Tiere und Kinder noch furchtlos und fröhlich auf mich zukommen - ist doch alles noch im Lot - auch mit mir. Und mir - eine Ehre, daß sie mit mir kommunizieren. Wäre es anders - würde ich mir wohl ernstliche Sorgen machen.

Wunschkonzert ...

... ich wünsche allen ein schönes Sylvesterfest heute - nach ihrem Gusto.
Und eine gute, gesunde und gelungene Zeit in 2014.
In aller Kürze - und von Herzen.
Es gibt bessere "WunschwortefinderInnen" als mich - daher soll das reichen.

Habe noch Hausaufgaben zu machen heute. 
Lese hier und da von schon sehr konkret formulierten Wünschen für 2014 - und hab´ noch nichts dergleichen angestellt. Jedenfalls nicht zu Papier gebracht.
Diese Wünsche für sich selbst, die jeder Mensch so hat.

Im Geiste schon - der spielt ja im Grunde ständig mit Wünschen.
Mit kleinen, mittleren, größeren ...
und auch mit sehr großen.
Meiner jedenfalls.
Die kann ich aber nicht aufschreiben hier -
sonst würde es wieder wie eine "Predigt" aussehen.
(Gruß an den Bruder der Sternen- und Götterkunde ...)
Und eine solche soll es sicher nicht sein.

Es sind - im Grunde uralte und unschuldige Kinderwünsche - die vermutlich die meisten Kinder einst  hatten und kennen. Von einer "gerechteren Welt" quasi. Und von einer mit Respekt vor der Schöpfung und ihren Wesen(heiten).

Und ein sich daran anknüpfender, eigener Wunsch ist es - mit der vorhandenen Energie gut umzugehen. Diese möglichst, so gut es geht, in konstruktive Bahnen zu lenken.
Nicht wieder die immergleichen Fehler zu machen - und allzu viel Energie auf allzuviele "Mißstände" zu richten. Den Fokus auf das ausrichten, was wirklich dem Leben dient. In aller Kürze auch manchmal "Liebe" genannt.

Nach einer Woche von Tagen nur für mich - bemerke ich etwas, was für Zwillingssonnen nicht immer vertraut ist: Ein "fehlendes Sendungsbewußtsein". Es gibt keine Geschichten zu erzählen ...

Hab´s aus Gewohnheit dennoch versucht - immer mal wieder zu schreiben begonnen - um es dann kurzerhand wieder zu löschen. Ist alles schon viele Male gesagt - und macht einfach viel Lärm um nichts weiter.

Die kleinen Taxi-Geschichten (auch) in 2013 - schrub ich meist einfach runter, wenn sie mich noch bis in den Abend = Feierabend begleitet haben. Oder in die kommenden Tage. Viele waren es ja nicht mehr .... es werden immer weniger. Oder so: Da kommt kaum noch was. Ein erschöpftes "Sujet". Manchmal gut, um etwas ad acta zu legen, was einen im Nachgang noch beschäftigt.

Selbst überrascht - schaute ich mir gestern abend nochmal diese Sendung über´s Taxifahren in längst vergangenen Zeiten an - und lauschte den Kollegen/Kolleginnen im Ruhestand, was sie zu berichten hatten.
Der Eine sagt so - die Andere so.
Einer verkündet, mit der Zeit bekäme man ja einen guten Riecher für die Kundschaft - der Andere sagt: Es ist nicht möglich, etwas einzuschätzen, weil Du niemanden in den Kopf gucken kannst.
Einer meint, es sei beruhigend,  eine Gaspistole bei sich zu wissen - der Nächste meint, das mache keinen Sinn, denn derart würdest Du ja gerade bestimmte Situationen an Dich ziehen. Und natürlich - hat jeder recht mit dem, was er so von sich gibt. Ich war eh nie eine echte Taxifahrerin ... der von den alten Hasen erwähnte "Sog" stellte sich zwar manchmal ein - aber eher selten - jedenfalls bei mir.

Bei Anderen ist das anders. Und gerade neulich mußte ich noch sehr lachen - als ich einen wieder am Start sah, der vor vielleicht einem dreiviertel Jahr - nach vielen Jahrzehnten auf der Straße - sein Auto und seine Lizenz verkauft hatte. Ich meinte damals zu einem Kollegen: "Jede Wette, daß der das nicht lange durchhält zuhause." Und siehe da - da war er ja wieder.

Bedanke mich also mal heute - bei allen Menschen, die mich - auch zu kleinen Geschichten - bewegt haben im vergangenen und in den Jahren zuvor. Ja - ich denke, das ist ein guter "Jahresabschluß" ... ganz ohne "Predigt".

Gehabt Euch wohl!

Sonntag, 29. Dezember 2013

Sonntagsfragen ...

... ohne Antworten.

Was von all dem Zeugs, welches ich in einem halben Jahrhundert Erdenzeit gelernt habe - habe ich wirklich gerne gelernt? Und was davon ist von Wert?

Was möchte ich gerne noch - wirklich - lernen?

Was geschieht nach der Rettung der Welt - die von sovielen angestrebt wird?

Was, wenn die Welt schon jetzt perfekt wäre?

Warum wollen soviele - vorwiegend die Anderen - "heilen"?
Glauben sie, daß die Anderen nicht in Ordnung sind, wie sie sind?

Wozu ist eine "Bewußtseinserweiterung" gut?
Und ist das anstrengend - wir kriegen es ja nicht mal hier locker hin?

Was bedeutet eigentlich "Erfolg" - angesichts des Schnitters?

Und was "Entwicklung"?

Sind alle Antworten und Überzeugungen nicht nur Rollatoren bzw. Krücken, um der unausweichlichen Unwissenheit nicht ins Antlitz schauen zu müssen?

Und warum tauchen immer wieder solche Fragen auf - obwohl es doch keine oder nur sehr dünne, temporär verwendbare Antworten gibt? Und davon noch unzählge - also wieder keine.

Wie kommt es, daß ich so müde geworden bin, irgendjemand irgendetwas zu glauben - was er/sie über das Leben oder gar über Gott, das Göttliche, die Schöpfung (viele unzureichende Begrifflichkeiten ...) herausgefunden haben will?

Wer, wie, was ....
und trotzdem macht es Spaß.
Wieso, weshalb, warum  ...
bleib ich nicht einfach dumm.
Ne - paßt nicht.
Bleib ich ja eh.
Vermutlich - ein Segen.
Kein Streß - klug sein zu müssen.
Freveln jederzeit erlaubt.

Guter Spruch neulich - irgendwo gehört - sinngemäß zu "Wissenschaften":
Die hätten einen wiederkehrenden, etwas tragischen (tragikomischen?) Zyklus - erst würden sie verlacht, weil niemand an sie glauben will. Dann würden sie sich durchsetzen und alle glauben plötzlich dran, aber nur für eine Weile - bis diese wieder von neuen Erkenntnissen abgelöst werden.

Noch eine Frage:
Was - wenn Du Dich einfach an diesem unergründlichen Mysterium nach besten Kräften erfreust? Solange die Reise dauert (also ich - das war ja ein Selbstgespräch) ...

Samstag, 28. Dezember 2013

Vorsätze und Pläne ....

... zum Kalenderblattwechsel - gehören nicht so sehr zu meinem Pläsier. Wenn tatsächlich etwas getan werden will - so ist es immer "Jetzt" - da braucht´s ja keinen Kalender.
Und soviele Kalender, wie die Menschen bereits benutzt haben - an welchen sollte man sich da halten? Wo doch keiner wahr ist ....
Der einzige wahre "Kalender" für mich - ist der Jahreslauf von Licht und Vegetation.  Der ja glücklicherweise immer noch erkennbar und spürbar ist. Sogar für so Degenerierte wie mich .... die eigentlich nie sonderlich viel darüber gelernt haben.

Aber einen habe ich doch - einen "Vorsatz".
Einer reicht - ist mehr als reichlich - wenn er denn beherzigt wird.
Besonders für Zwillingssonnen ist "nur einer" gerade perfekt - um sich nicht zu verlaufen - in dessen unzähligen Facetten - was Zwillingssonnen ohnehin tun werden .... Dazu darf dieser eine noch sehr simpel formuliert sein.
Die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit zeigt sich ohnehin immer wieder - ganz von selbst.

Mein einziger Vorsatz lautet etwa so:
Den Fokus gut justieren.
Und der Rest - bleibt ein Geheimnis.

Übrigens - hat es sonst jemand bemerkt? "Wir" haben - auch - "2013" überlebt ...... also nahezu. Also - ich jedenfalls nahezu .... und ja - eine gewohnheitsmäßige Unart - immer wieder sowas wie "Wir" zu tippen .......

"Gut", "Böse", "freier Wille" ....

... all diese uralten Menschheitsfragen, die schon so oft untersucht wurden - gestern abend vernahm ich in einer doch eher sehr seichten TV-Gesprächsrunde etwas von einem katholischen Kaplan dazu, was mich sehr erstaunte. Bei Minnute 50 sagt er ein paar Sätze zu diesem "großen Menschheitsthema" - und ich bin beeindruckt, wie dieser knabenhaft erscheinende katholische Theologe um die vierzig die "Kernfragen" des Menschseins in wenigen Sätzen präzise - aus seiner Sicht und auch aus theologischer - zusammenfaßt.

Unvollständige Kurzform: Im Menschen sei Alles als Same angelegt - "Gut" wie "Böse" - und es gelte jeden neuen Tag, sich auszurichten, anhand des gottgebenen "freien Willens". Wäre der Mensch lediglich "gut" - so würde er rein mechanisch immer nur "das Gute" tun und also handeln, wie eine Maschine. 
Seine Worte dazu waren präziser .... und leider viel zu kurz gehalten in dieser Sendung.
Das ist selten, daß mich mal wirklich interessiert, was ein katholischer Theologie von sich gibt. Und dieser hier - hat zumindest Aufrichtigkeit von sich gegeben. Ich hielt also durch, weil ich ihn gerne noch hören wollte. Am Ende der Sendung be(r)ichtete er offen - daß auch er mit Zweifeln zu tun hat und sein Glaube nicht einfach mal eben auf Fels gebaut wurde ... und daß das sowieso alles ganz anders sei, als die meisten Menschen sich das vorstellen - mit so einem Entschluß wie seinem.

Der Anlaß für seine Äußerung zum im Menschen angelegten "Alles" - war eher etwas peinlich formuliert vom "großen Maximilian Schell", wie die Frau Böttinger den öfter nannte ... aber der Theologe hat gut verstanden, was dieser - recht unglücklich hervorgebracht - eigentlich sagen wollte und souverän geantwortet.
Freue mich immer - auf jemand zu treffen, der meinen gesammelten Vorurteilen gegenüber seiner Zunft nicht entspricht. Ich blieb dran - weil ich gerne mehr von ihm hören wollte.

Übrigens - "Theologische Exegese" hat mich in den zähen Schuljahren der Oberstufe einst am meisten interessiert. Fand das äußerst spannend - und manchmal finde ich es noch. Obwohl ich inzwischen eher "denke" - es gibt niemals eine allgemeingültige Antwort. Nur - einigermaßen brauchbare - als Instrument quasi, um sich einzustimmen ins Leben. Oder als Gefährt - auf dem mensch reisen kann. Vielleicht auch nur als Rollator oder Krücke, an der mensch sich ein wenig festhalten kann im Nicht-Wißbaren.

Aber was der Herr Kaplan Oliver Rothe da so in Kürze und Würze von sich gibt - das klang schon an bei mir.
Und für viele von uns ist es wohl eine der schwierigsten Übungen als Mensch - sich darüber klar zu werden, daß tatsächlich Alles in einem selbst angelegt ist. Nicht umsonst projizieren wir ja so gerne das, was wir an/in uns selbst nicht sehen wollen, auf die Anderen. Verzeihung - jetzt habe ich wieder eine "Wir-Form" benutzt - dabei kann ich ja nur von mir selbst sprechen.

Manchmal also - kann es tatsächlich geschehen - daß Fernsehen auch mal zufällig bildet ..... und einen freundlichen Gruß an die Frau Böttinger noch an dieser Stelle. Finde, die macht ihre Sache sehr gut und natürlich. Nur das durchgängige Hochgelobe vom Herrn Schell gestern - das war mir ein wenig zuviel .... und die Fragen an diesen Kaplan zuwenig. Da hatte sich aber schon wieder dieser betagte Mensch eingeschaltet - gar nicht verkehrt. Sehr eitel immer noch - aber sicher nicht unreflektiert.

Endlich: Die Wahrheit über die Mondlandung ....

... in Kürze und Würze
hier zu sehen.

Freitag, 27. Dezember 2013

Geschafft .....

... wieder - mal wieder - und wieder .... geschafft.
Die Wintersonnenwende.
Alles beginnt wieder, sich zu regen und zu sprießen, zu wachsen und bald auch zu blühen.
Vorbotin in diesem Zyklus - eine Hyazinthe, die ich mir mitbrachte - hocherfreut, sie vor dem Blumenladen zu sichten. Neben Tulpen. Beide für mich Botinnen von Fülle und Freude. Von dem, was sich aus sich selbst heraus verschenkt.
Jenseits von Konsumzeugs ... naja, hab´ sie schon erstanden, zugegeben. Noch wächst sie nicht einfach so wieder aus Mutter´s Boden. Aber bald ... ganz bald.

Hatte Tulpen- und Narzissenzwiebeln gesetzt im Herbst ums Haus.
Freue mich auf deren Erscheinen.
Das ist wahrlich ein Wunder, jedes Mal wieder.
Es will nur als solches auch bemerkt werden.

Vielleicht das Tröstlichste überhaupt in einem Leben:
Wenn etwas aus sich selbst heraus wächst.
Genährt von Mutter Natur und der Erde -
unerzogen, nicht-indoktriniert und ganz natürlich.

Heute also schon eine Art erster Frühlingstag. Die Sonne lacht bei milden 12, 13 Grad und die Vögel geben bereits feine Konzerte. Hell ist es heute am Vormittag ... nach den stillen, dunklen Weihnachtstagen.
Drei Tage - schon wieder wie im Flug vergangen.
Und dafür diese ganze Aufregung in den vergangenen Wochen?
Die Hektik und der ausufernde Konsumzwang?

Hab´s beobachtet in der Zeit, so ich in der Kolonie war. Beobachtete, daß die Straßen selbst relativ leer waren. Kein echter "Verkehrszusammenbruch" in der Innenstadt, nur ein wenig temporäres Chaos. Die Bürgersteige (seltsames Wort - einstiger Neusprech) Trottoirs in den Einkaufsstraßen der Vorstädte noch mit reichlich Lücken, Luft. Vergleichsweise deutlich weniger Betrieb zu vorhergegangenen Jahren. In den Kaufhäiusern und auf den Haupteinkaufsstraßen der Innenstadt soll es sehr voll gewesen sein, erzählten mir die Leut´. Ich ging dort nicht hin. Nicht einmal auf irgendeinen Weinachtsmarkt hat´s mich gezogen die ganze Zeit. Nur einmal - am letzten Tag - huschte ich schnell über einen, als sie gerade ihre Buden aufmachten - und ging zielstrebig zu dem Steinestand der Frau, bei der ich in den Jahren davor immer öfter mal anlandete. Einen Stein, Sati ... das soll so sein. Und ich fand ihn sehr schnell, er sprang mir fast in Hand. Zog sofort wieder von dannen - raus aus dem Gewühl.
Hat alles in allem bestens geklappt dieses Jahr - mich da, soweit es eben möglich ist, rauszuziehen.

Die Fahrgäste verwunderten mich manches Mal mit ihren Kommentaren beim Einsteigen, vom Weihnachtsmarkt oder aus den übervollen Kaufhäusern kommend: "Ach, das ist ja grauslich, schrecklich, furchtbar, der Wahnsinn, macht keinen Spaß, was bin ich froh, hier weg zu kommen ...." usw.  Und alle gehen jedesmal wieder hin.
Komisch, die Menschen.

Und doch - war es oft - aus meiner Sicht viel leerer als in den vielen Vorjahren. Vermutlich ist viel "online" über die Tresen gegangen. Allzu verständlich und ein Segen für solche, die da wirklich nicht ins Gewühl wollen.

Und nun ist wieder mal alles vorbei.
Bei mir jedenfalls. Hier wird jetzt wieder peut-a-peut "abdekoriert" ... der "Weihnachtsdeko-Heimeligkeits-Anfall" ist vorüber. Die Pflanzen freuen sich - daß sie wieder "einfach so" schön sein können - ohne Glitzerkugel-Ohrringe.

Wieder mal - staune ich über den wochenlangen, lärmenden Wirbel zuvor - und wie schnell sich dieser im Anschluß einfach in Luft auflöst - fortgetragen von einem kräftigen Wind.

Denke noch an die potentiellen Weihnachts-Selbstmordkandidaten und möchte diesen gerne sagen: Laß es sein - es lohnt sich nicht. Eigentlich ist es nur ein Witz - die, die keine Familie haben, wünschen sich eine - und die, die eine haben, wünschen sich oft ihre Ruhe. Mensch kann ja auch unter Freunden feiern - oder gar alleine. Es spielt keine echte Rolle. Du siehst ja - schon wieder ist es vorbei. Und nun beginnt wieder die Zeit, wo sich unter der Erde echte Wunder entfalten .... Irgendwie sowas - würde ich denen gerne sagen.

Oder sowas: Alleinsein - ist gar nicht so schlimm, wie viele glauben. Kann auch ein rechter Segen sein. Gut, hier und da ein wenig Gesellschaft, warum nicht? Tut auch temporär gut. Aber schau mal - jeder Mensch ist im Grunde alleine unterwegs auf seiner Lebensreise. Sogar den Göttern - geht´s nicht anders. Und weit schlimmer, als alleine unterwegs zu sein, ist es, inmitten unpassender Gesellschaft einsam zu sein.

Ich weiß das. Aus vielen verschiedenen Zyklen. Und ich hatte drei sehr gemütliche Tage! Fast - bis auf kurze, angenehme Gesellschaft - ganz alleine mit mir. Und weißt Du was - es war so still und schön, daß ich heute nicht mal echte Lust hatte, rauszugehen und ein paar Besorgungen zu machen. Zum Glück war´s weit weniger menschenüberfüllt draußen, als ich erwartet hatte ....

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Ergött-zlich ....

... freue mich neuerdings immer schon den ganzen Tag wieder auf mein wunderbares Bett. Trotz - scheinbar allzu harter, jüngst neu erworbener Matratze und ebensolchem Lattenroste, auf denen es sich nicht allzu viele Überstunden herumlümmeln läßt.  Aber vielleicht auch nicht verkehrt .... beide tragen mehr als gut in den Schlaf - aber werfen einen dann auch zum Tage wieder raus.
Abends dieser Genuß hier - ein "bekennend-wissenschaftlich-unkorrektes" Buch über den Olymp und seine GötterInnen. Nicht nur höchst spannend und lebendig erzählt - sondern irgendwo innendrin auch ein sehr blanker Spiegel. Der viel über´s Leben spiegelt - ohne irgendwo belehren zu wollen.
Für mich eine Erinnerung an Zeiten - in denen Geschichten noch Elixier und wichtiger waren - als vermeintliches "Wissen".
Und für mich auch nochmal eine besondere Freude - da mir nie jemand "Gutenachtgeschichten" erzählt hat.
Jetzt aber - erzählt der Olymp selbst!

In der Nacht wieder Katzenfutter ...

... im Traum. Ein großer Teller mit hoch aufgetürmtem, rohen Schweinemett. Ich sage zu der Hand, die das den Katzen hinstellen will - nein, das geht gar nicht. Mußt Du wenigstens braten, keinesfalls roh füttern! Weit und breit nur eine Katze in Sicht - mein Kater. Die anderen lassen sich nicht blicken. Nur dieser Kater frißt sichtbar von dem Zeugs.  Im wahren Leben - verstarb genau dieser an einem hühnereigroßen Tumor im Bauch. Bzw. kurz nach dessen operativer Entfernung. Ein mehr als gutmütiges Wesen - muß heute noch breit grinsen, wenn ich an ihn denke.

Wo solche Träume herkommen - keine Ahnung.  Vielleicht - von den gestern erstmals "rein intuitiv" - also gänzlich rezeptfrei - bereiteten vegetarischen "Königsberger Klopsen"?  Die konnten erstaulich locker-lecker mit den "echten" (Schweinemett ...) von einst mithalten.

Unvergessen bleibt ein Festmahl mit den beiden einstigen formidablen Katzentieren. Ich kam von einer Reise an die Nordsee zurück mit frischen Krabben im Gepäck. Wir setzten uns zu dritt nebeneinander auf´s Sofa - ein Tier links und eines rechts von mir - und abwechselnd bekam jeder von uns ein paar von mir gepulte  Krabben - die Katzen natürlich nicht ganz soviele, wie ich. Ich habe noch nie so geduldige, entspannt-erwartungsfrohe Katzen erlebt - wenn´s ums Fressen geht.

Kindheitserinnerungsschub und Perchtenzeit

Erstaunlich viele Erinnerungen sind hier - an Kindertage und einstige Weihnachtsfeste. An die Ahnen, die einstige Verwandschaft .... Weiß nicht, wo die auf einmal herkommen. Vielleicht gekoppelt an selbstgestrickte Socken und köstliche Plätzchen?  Egal eigentlich. Nur dieses ehemalige Kind überrascht mich - es fordert hartnäckig Aufmerksamkeit. Und hat einiges zu "vermelden". Zuvorderst erzählt es mir etwas wie: "Du kannst mich nicht loswerden. Ich bin immer noch ein großer Teil von Dir. Da kannst Du nochsoviel so tun, als seist Du erwachsen geworden."

Bei Luisa Francia lese ich dann dies - zur "wilden Jagd" - und daß diese gerade erst begonnen hat. Dachte, sie wäre schon längst im Gange und wunderte mich noch, wie ruhig es war. Jetzt zähle ich mal eins und eins zusammen - anhand ihres Textes dazu, der sich so in ihrem Tagebuch liest:

"die raunachtszeit hat begonnen, vom 25. dezember bis 6. januar zieht die "wilde jagd" umher, angeführt von der unterweltsgöttin percht, die die universelle gerechtigkeit einfordert (*s.u.): da gehts zur sache. verdrängtes, verborgenes kommt an die oberfläche, der blick in den dunklen spiegel steht an. die raunachts-geisterwelt ist ja kein kasperltheater sondern ein energiephänomen, das im günstigsten fall zu mehr bewusstheit, zu mehr erkenntnis, zu tiefen einblicken über die ströme des lebens führt - zimperlich darf man halt nicht sein. es ist eine wilde zeit, die die eigenen urkräfte weckt, die verlogenheiten abschält und wahrhaftigkeit fordert."

Der Besuch des ehemaligen Kindes ist also das Verdrängte, was betrachtet werden will. Einstige Träume und Wünsche, Sehnsüchte, Bedürfnisse ...  mitgebracht aus tiefster Seele. Und damals noch nicht verschüttet mit "Zeugs". Noch unschuldig und nicht überspielt mit späteren "Rollen". Noch nicht gedeckelt mit überheblichem Lachen der Erwachsenen. Naja - kennt ja fast jedes Kind - irgendwie.

Also sowas wie der Wesenskern.
Das, was hier war, bevor die "Erziehung" drübergestülpt wurde.
Bevor das Funktionieren einsetzte.
Die echten, mitgebrachten Wünsche.
Die alle noch hier sind - nur verschüttet, zugemüllt mit viel geistigem Unrat, der sich so im Laufe eines Lebens ansammelt. Jedenfalls bei mir ... muß ja bei anderen nicht ebenso sein.

Nun also - bleibt dieses einstige Kind hartnäckig hier und läßt sich nicht mehr einfach wegschicken, wie früher.
Früher ist mir immer leicht übel geworden, wenn ich erwachsene Leute über ihr "Inneres Kind" reden gehört habe. Und die redeten dann auch - wie ein Kind. Brrrrr .... das fand ich immer fürchterlich. Und finde es noch. Ist so eine "Erscheinung" in manchen spirituellen Kreisen, die mir immer sehr suspekt war.

Von daher nenne ich es lieber "Wesenskern". Mitgebracht als Kind einst.
Und nach einigen Jahren auf dem Planeten, in denen ich "Erwachsen-Sein" gespielt habe - scheint es mir nun so zu sein, daß das kein sehr lohnenswertes Spiel ist. Und ich bewundere eher die Menschen, die es verstanden haben, ihre Kinderträume gleich von Anfang an zu verwirklichen und mit ins Leben zu nehmen.

Einige meiner einstigen, mitgebrachten Träume haben sich durchaus erfüllt. Aber mehr "zufällig", war immer mein Eindruck. So "zufällig" - daß ich oft gestaunt habe - weil ich es mir nicht einmal im Traum so hätte vorstellen können. Andere Träume blieben ungelebt. Aus gutem Grund ....

Und jetzt - inmitten einer "mittel-alterlichen Sinnkrise", die schon länger anhält, als nur ein paar Tage - und mitten in der Zeit der wilden Jagd - kommt wieder diese Botschaft: Schau nochmal ganz am Anfang nach ....

Immer wieder das gleiche Bild dazu: Soviel Schrott wegzuräumen ... den kein Mensch wirklich braucht.

*: Las "Artverwandtes" zu Hades heute morgen - er sei weder ein "guter noch ein schlechter Gott"  - nur einer, dem die Gerechtigkeit wichtig sei. Als Asklepios, der Sohn des Apollo, der ein berühmter Arzt und Heilkundiger war, damit begann, seine Kunst derart zu verfeinern, bereits Verstorbene wieder zum Leben zu erwecken und zurück aus dem Hades zu holen - soll Hades sich nicht über dieses Vorkommnis an sich, also eine unerbetene Einmischung in seinen ureigenen Zuständigkeitsbereich, aufgeregt haben - sondern lediglich über die damit verbundene Ungerechtigkeit. Er soll erzürnt gewesen sein über die "Auswahlmechanismen". Und zu Zeus gesagt haben - So geht´s nicht! Entweder sollen alle wieder zum Leben erweckt werden (und er erläutert noch ein paar Konsequenzen die hier folgen - wie Überbevölkerung und daraus resultierend Neid, Gier, Mißgunst u.v.a. ....) - oder keiner. Ich fühlte mich wundersam an unsere Jetztzeit erinnert beim Lesen.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Weihnachtliche Zen-Glocke und Chuzpe

Wachte übellaunig auf. Sauer und frustriert.
Die gestrige Nachricht ist angekommen : Wieder monatelang eine Baustelle vor der Nase - und wieder werde ich "zugebaut" werden. Wenn die dieses Haus auch nur um ein Stockwerk höher ziehen - ist mein freier Blick in diese Weite und in den Himmel weg und andere Leute können mir in meinen Himmelssalon reinglotzen.
Ein zynischer Wink mit lautem Bohrgehämmer also: Alles muß neu!

Frustriert bin ich - weil ich einst dachte, genau das könne hier auf keinen Fall passieren.
Hatte gedacht, einen Winkel gefunden zu haben, in dem genau das unmöglich ist.
Hatte gedacht, hier wäre ich vor sowas ganz sicher.
Weil doch schon alles "fertig" war.
Und seit Jahrzehnten so hier stand.
Ärger kommt also auf.
Viel Ärger.
Und Selbstmitleid.
Habe ich etwa die hiesigen Psychos überstanden -
um damit belohnt zu werden für die ganze Ausdauer?
Pünktlich zu einem echt nötigen Urlaub?
Ein schlechter Witz - ein sehr schlechter..

Aber Selbstmitleid hilft auch nicht weiter.
Und Ärger auch nicht 
Es ist - mal wieder - wie es ist.
Und ganz anders, als ich es mal dachte.
Denken hilft also auch nicht sonderlich.

Ein alter Albtraum hat mich erneut eingeholt.

Da hilft nur - aufstehen.
Nachschauen, was mir das mal wieder mitzuteilen hat.
Die Antworten sind auch schon da.

Eine lautet:
Hör auf, das Opfer zu machen.
Wenn die "Umstände" nicht passen - mußt Du sie eben ändern.
Und aufräumen. Sortieren.
Besonders Deine Gedanken.
Gedankenfestklebereien lösen ....
Alte Programme löschen.
Mach mal einen Komplett-Reset.

Und; Starte ein Forschungsprojekt!
Das einzige, welches sich wirklich lohnt:
Was braucht es jetzt?
Was brauchst Du - wirklich?
Was will die Seele?
Diese - weiß.
Alles andere - ist Programmierung.
Und allzuviel Funktionieren.
Ohne, daß etwas wirklich funktioniert.
Viel Aufwand - für wenig Ergebnis.
Ein Irrweg also.
Komplettverirrung.
Gut.
Ja - soweit klar.
Jaja - ist gut. Ich weiß es ja.
Und jetzt?

Jetzt mal - das Ganze mit etwas mehr Humor betrachten.
Wo Du doch offenbar eine Meisterin im Erschaffen von Hindernissen bist -
warum nicht mal die Meisterschaft im Erschaffen der anderen Medaillenseite üben?
Es sind ja immer - zwei Seiten der gleichen Medaille - heißt es.
Und Krise - ist Chance.
So betrachtet - hast Du eine Menge Chancen.
Nutze diese.
Und nutze den kommenden Baustellenlärm als "Zen-Glocke"!
Als "Zen-Glocke", die läutet, damit Du nun, etwas über Zwanzig, mal herausfindest, was Du wirklich noch tun bzw. erleben möchtest. Bzw. Deine Seele. Frag die - die weiß es.
Und - sieh es als Forschungsprojekt - und als ein Abenteuer.
Lach mal, Sati - über den erneuten schlechten Scherz der Götter -
und mach Dich auf die Reise. Wer weiß - wozu es gut ist.

In der Nacht ein erstaunlicher Traum - ein Bekannter hat einen 3-D-Drucker bei sich und druckt mal eben ein komplettes Werkzeug-Set aus. Eigentlich braucht er nur ein einzelnes Teil davon. Ich staune Bauklötze und nehme das mal eben fertig gedruckte Werkzeug in die Hand, befühle es, drehe es hin und her ... es ist echt und perfekt gelungen.
Sofort fällt mir (m)eine schon seit Jahren mitgenommene Idee ein, die läßt sich mit so einem Drucker kinderleicht realisieren. Noch viel leichter, als dieses perfekte Werkzeug. Tut gut, der unerwartete Traum.  Endlich mal - ein Erfolgserlebnis.

Statt Selbstmitleid und Opferzeugs - braucht es jetzt also Mut, Großzügigkeit und vor allem: Chuzpe. Das übersetze ich mal mit "Frechheit", allerdings in frischer und fröhlicher Qualität. So wie in dieser Geschichte von Hermes und seinem allerersten Tag auf  dem Olymp, an dem er sich als erstes die Frage stellt: Was stelle ich denn heute mal an?

Dienstag, 24. Dezember 2013

Gott - gib mir eine neue Aufgabe, bitte ....

... bei der ich die Kinder stark sein lassen darf.
So stark, klug und geschickt - wie Du sie hierhin geschickt hast.
So - daß sie weiter aus sich selbst heraus wachsen und blühen können."

"Bin völlig einverstanden" - sagt der.
"Kein Problem weit und breit.
Aber - such sie Dir gefälligst selbst -
besser: Schaff sie Dir selbst.
Und vor allem - außerhalb der absurden Rahmen. 
Hast ja alles mitbekommen dafür.
Steht dem nichts im Wege -
und ich schon gar nicht."

Tja - so isser ... läßt einen einfach in der Luft rumhängen - mit den Ideen.
Und bläst nochmal - kräftigen Wind dazu.

Ich sage ihm - er soll sich dies nochmal in seinen Lausch-Organen zergehen lassen - eines seiner ungebrochenen kreativen Kinder quasi - welches nur mit Gesang und ein bischen Gitarrenspiel Herzen und Universen bewegen kann. 
Und mir gefälligst - helfen bei dieser Aufgabe !!!
So leicht, wie er mal wieder tut, ist das immerhin nicht - gute Wege zu finden - in einer Welt voll Irrsinn.
Wo der Großteil der Kinder sinnlos verheizt wird ... in Teufels (ach, der ist es doch gar nicht ....)  Mammons stumpfsinniger Küche. 
Wir verhandeln also noch ....

Gesegnet ...

... jedes Jahr wieder - kommen ganz unverhoffte, wertvolle Geschenke - von irgendwoher.
Und das - obwohl ich doch schon lange nichts mehr zur Weihnacht "tue" - und schon so lange nicht mehr im Geschenkespiel mit drin bin.
Aber auch dieses Jahr - werde ich wieder einfach so mit köstlichsten, selbstgebackenen Keksen beschenkt. Dazu sogar ein festliches Stück selbstgemachter Stollen und - huch! - echte, handgestrickte Wollsocken für mich.
Das ist ja - als wenn Muttern noch hier weilte .... grandios!

Letztere - also Muttern´s Geist quasi - trieb mich heute morgen überrascht fröhlich aus dem Bette - sehr früh dafür, daß ich doch frei habe ... um sieben. Frohgelaunt und guten Mutes. Einstmals oft nervend im realitären Geschehen - heute in der Erinnerung sehr erquicklich.
Auf auf ... es ist ein guter Tag ... steh auf, Du hast genug geschlafen.
Und es gibt viel zu feiern heute!

Ich war einverstanden - und erstaunlich wach.
Als ich das Fenster öffnete - wußte ich, daß der wilde Wind mir schon seit gestern abend viel zugeflüstert hatte. Eben auch solche Botschaften - der Ahnen und Ahninnen.
Das sie mir aber auch noch echte, liebevoll handgestrickte Socken schickt - hab´ ich nun wahrlich nicht im Traume erwartet.

Hatte neulich sogar schon mit den diesjährigen, potentiell-köstlichsten-selbst-gebackenen Keksen meiner Mitmenschen abgeschlossen, als noch ein ebenfalls unverhofftes Päckchen von einer Freundin zu Nikolaus kam - ohne ihre selbstgemachten Köstlichkeiten in diesem Jahr - die mit ihrem Galan für zwei Monate in Indien weilt. Sie schickte eine sehr feine Schweizer Schokolade stattdessen - und ich guckte doof und leer wie ein Schaf - weil keine Kekse im Paket waren. Wie auch - die beiden waren ja schon im Flieger unterwegs gen Abenteuer ...


Buk also erstmals selbst kurzerhand welche - also "Butterplätzchen nach Oma´s Art" - die waren gar nicht übel, sogar sehr lecker. Und es geht - ganz einfach. Hatte jetzt aber keine weitere Lust mehr dazu. Denn - wer soll das ganze Zeugs auch alles essen? Rein handwerklich-kreativ wäre es sicher nett, diese Kunst noch liebevoll zu verfeinern. Vielleicht im kommenden Jahr wieder - und dann zum Verschenken an die Kinder, die sonst eher wenig Kekse geschenkt bekommen ... ja - sehr gute Idee.
So kann ich mich auch ein wenig mal revanchieren - für ein halbes Jahrhundert durchgängiges Beschenkt-worden-sein. Obwohl ich schon lange aus dem Spiel ausgestiegen bin.
Und sicher - werde ich als Zwillingssonne mit diesen Experimenten nicht bis zur nächsten Weihnachtssaison warten - man kann ja auch einfach so und zwischendurch was verschenken.

In der Zwischenzeit wurde ich aber doch wieder mit Keksen beschenkt - und auch mit selbstgebackenen.

Und heute packte ich mal ein Gläschen mit wohltuenden Flohsamen weihnachtlich ein .... denn ich wußte doch schon - wieder, daß ich noch ein paar richtig köstliche, allerfeinste und liebevoll-handgemachte Kekse geschenkt bekommen werde - und wußte auch schon, von wem. Weil sie´s halt verriet zuvor - als ich sagte, daß ich dieses Jahr selbst noch Weihnachtskekse backen werde: "Warte doch mal ab, was das Christkind bringt".
Manchmal doch schön, die Kinderwelt.

Ich denke - ich werde mich an Salz- bzw.Gewürzgebäck rantasten - für Ganzjahreszwecke in eigener Sache - bin nicht so süß. Aber die Kinderchen ja schon .....
Und - heute noch ein paar Mal begeistert über diese handgestrickte, wertvolle Bestrumpfung streichen ....
während der von mir geliebte und heute sehr wilde Wind bei mehr als milden Temperaturen weiter durch´s Himmelsgeschoss streicht.

Möchte nicht versäumen ...

... auch den immer noch hier wohnenden und Terror veranstaltenden Psychopathen eine gesegnte Zeit zu wünschen. Vielleicht - besonders auch diesen.
Die hier immer noch für Unbilden und Zerstörung sorgen - aber die ansonsten so farblos und blöde sind, daß niemand weiter auf sie achten würde. Und es dürstet sie offenbar - auf diesem absurden Wege zutiefst - nach "Beachtung".
Das - stelle ich mir sehr schmerzhaft vor. Also - innerlich. Quasi innerlich zersetzend.
Wie auch immer - kann ja sein, daß es für die eher ergötzlich ist - aber sie werden ganz sicher in absehbarer und naher Zeit ihre Meister finden. Viele sind bereits auf einem entschlossenen Wege befindlich, die allzu lange malträtiert und verarscht wurden.

Und nun höre ich wachen Ohres - erneut und nochmal meine Vermutungen bestätigend - auch die hiesige Polizeidienststelle würde sich sehr freuen über solche Informationen, anhand derer sie die endlich zur Strecke bringen können. Auch diese - wartet schon lange drauf.  Hat eine sehr lange Liste vorliegen .... Braucht aber dafür etwas "Greifbares".

Nicht nur kleine Video-Spots mit hirnlosem Stinkefinger am laufenden Bande ..... oder sowas.
Kommt schon.
Gemach gemach .... 
Immer schickt das Leben - zur rechten Zeit die rechten Meister.

Apropos -
mir ja mal wieder eine Baustelle vorm Fenster. Nach mindestens zehn Jahren Baustelle in der Kolonie - also hier auch wieder eine.

Höre eben - daß die das eingerüstete Haus aufstocken wollen - und mir damit meine freie Himmelssicht möglicherweise nehmen werden. Wieder nur eine Erinnerung - an einstige Albträume und daran, daß ich hier eh nicht ewig bleiben wollte.

Also wieder - eine Baustelle. Wäre ich paranoid -  hätte ich schon längst eine gesicherte Unterkunft im LKH bezogen - nach sovielen Jahren mit ewigen Baustellen an den Hacken - sogar hier -  im einst verheißungsvollen, vermeintlichen Paradies. 

Viel Wandel also - erneut - und immer noch diese inzwischen schon fast zynisch anmutende Sehnsucht nach einem "Zuhause" auch in der materiellen Welt.

Vielleicht einfach mal - wegklatschen und -tanzen?
Diese Sehnsucht - nach Solidität - auf einem sich drehenden Planeten?
Ja - besser.
Und danke an den Sturmwind heute ... 

Goldwerter Flohsamen-Weihnachts-Tip ...

.... "schnell noch" - bevor ich´s wiedr verpaßt habe:
Besinnliche oder tolle Feste -
je nach Gusto -
für alle, die hier ab und an mal vorbeischauen.
Und für alle anderen auch.
Besonders für die - die nicht dran glauben, daß diese Tage wirklich sehr genießbar sind - auch, wenn sie ganz anders gestaltet und verbracht werden, als im "einst erlernten Programmspeicher". 

Und falls ihr zuviel gevöllt haben solltet:
Mein Weihnachtsgeschenk an dieser Stelle -
einfach ein paar "Flohsamen" auf die fettige Gans streuen.
Die wirken wahre Wunder - was die Sammlung und den Abtransport von zu Verdauendem betrifft.
Zeigefinger und Daumen sanft halten - für geistige und körperliche Verdauung.
Zeigefinger - für Niere und Blase und um alles in Fluß zu bringen.
Daumen - für Magen und Milz. Verdauung und Lösung von allem "Unverdaulichem" - und für Harmonisierung auch der Umgebung.

Zum Glück - ist ja jetzt endlich Ruhe im Karton ... oder gleich - wenn die "Supermarkt-Tore" schließen.
Ich freue mich über einen sehr kräftig-blasenden Wind heute draußen - der das unsägliche, hektische Treiben vor diesen Tagen der wohltuend eingeklappten Bürgersteige einfach in Luft auflöst ....
Und auf wohlverdienten Urlaub.
Zu tun gibt´s eh genug ..... und zu lassen auch.

Ach ja - bei Wut und Zorn hilft das sanfte Strömen des Mittelfingers (Leber/Galle). Falls ihr mit seltsamen Menschen zu tun habt in diesen Tagen, die ihr sonst nicht freiwillig trefft.
Oder Ihr Euch über "blöde" Geschenke ärgert ....

Falls es Kummer gibt oder Traurigkeit da ist - Ringfinger halten (Lunge/Dickdarm). Sich vielleicht währenddessen einfachmal  drüber freuen, allein sein zu dürfen in diesen Tagen. Denn - nicht alles ist Gold, was da so aus den vielen Fenstern glänzt, hinter denen teils anstrengende Zusammenkünfte stattfinden. 

Und der kleine Finger hilft nicht nur dem Herzen und dem langen Dünndarm - sondern auch gegen allzuviel falsche Bemühung ... er bringt wieder (einfache) Freude ins Herz. Klein aber fein also.

Wer lieber gleich alles auf einmal harmonisieren möchte, kann seine Finger in den Handteller der anderen Hand legen. Und andersherum.

Gehabt Euch wohl und: Alles Liebe.
Also - auch heute - nicht nur das ganze Jahr über.

Hier noch ein schönes Lied (einer Göttin, die hier in ihrem brasilianischen Kleide erscheint, aber viel mehr Gewänder hat) - ist ja nicht wie bei armen Leuten - die nichts zu verschenken haben.
Bittesehr!

Seltene Kundschaft ....

... das ist ja mal nett. Die ehemalige Kollegin steigt ein - eines der selten gewordenen "kölschen Taxi-Urgesteine", die ich vor ein paar Monden noch in einem wirklich netten Film über Taxileute aus den Anfangszeiten sah. Spreche sie drauf an und sage ihr - daß ich normalerweise freiwillig nach der Schicht sowas nicht angucke - aber das wäre wirklich interessant gewesen.

Mittlerweile fährt sie nicht mehr. Damals fiel sie mir immer wieder mal auf. Nicht nur, weil sie offenbar eine "große Schnauze" hat, wenn´s nötig ist - sondern irgendwie fand ich sie auch "souverän". Und witzig auf ihre Art - sie fuhr zu Karneval die Limousine quasi mit "brauch-gerechten Aufbauten" .... der Hammer.

Ich erfahre, daß sie lange Zeit im Vorstand der Innung mitgewirkt hat. Aber irgendwann - sie ist ja schon weit über Zwanzig - habe sie aufgegeben. Die Zunft sei ja quasi fest in fremdländischer Hand - und die haben immer gegen sie gestimmt. Ja - meine ich - hätte ich schon öfter von einigen Unternehmern vernommen, die auch nicht glücklich sind mit dem, wie es inzwischen läuft.
Ja, die seien aber nun wirklich selbst schuld - wenn sie nicht auf die Versammlungen kämen, meint das Urgestein. Man könne schließlich nicht immer nur drauf warten, daß andere die Dinge für einen nach den eigenen Wünschen regeln. Dat stimmt wohl ...

Ich höre raus - daß das alles kein Kindelspiel war - und das sich mancher einstiger Ärger für sie noch bis in die Jetztzeit zieht in Form von rechtlichen Auseinandersetzungen.

Dann erwähnt sie - sinngemäß:  

"Das war doch früher mal unser tägliches Brot - das Gespräch mit den Menschen. Deswegen sind doch viele gerne zu uns gekommen. Und heute - sprechen viele nicht mal mehr die Sprache." 

Hebe das hier mal "weihnachtsgrün" hervor - pragmatisch, philsophisch und ethisch gesehen und belauscht - läßt sich das auf sehr viele Lebensbereiche übertragen! Und mit "Srache" ist hier auch weit mehr gemeint, als die bloße Hervorbringung von stammes-gesellschaftlich-vereinbarten Laut-Veräußerungen.

Kann ich bestätigen ... als "Spätgekommene" ... daß ich oft schon hörte: "Ach wie schön - endlich mal eine Deutsche". Denke kurz über den Satz des Urgesteins nach - und da hat sie wohl recht - aus ihrer Erfahrung. Ich werde also in Zukunft etwas milder sein mit solchen mir im Grunde eher unangenehmen Sprüchen ... und vielleicht auch mit diesem "Ach, wie schön - eine Frau." Mal sehen .... meine noch - dat wissen die doch gar nicht, ob das wirklich schön ist. Ich könnte ja auch einfach ein Arschloch sein."

Allerdings - sprechen die meisten Kollegen einst anderer Herkunft, die ich so kenne, entweder von Geburt hierzulande an - oder inzwischen nach Zuwanderung perfekt oder zumindest mehr als ausreichend deutsch - und sind auch sehr freundlich.
Und - ich sei ohnehin schon immer so aufgewachsen - also mit vielen verschiedenen Nationalitäten und kultureller Vielfalt in der Kolonie. Ich kenne es also gar nicht anders, es ist für mich einfach völlig "normal".
Und was bitte - sollen denn die Leute auch anderes machen - als entweder einen Kiosk oder noch eine Döner-Bude oder noch einen Gemüseladen aufmachen? Die kriegen doch oft gar keine anderen Jobs hierzulande.

Oh - getriggert. Sie läßt sich kurz noch drüber  aus, wie oft sie als "Nazi" beschimpft worden sei, wenn sie einfach ihre Meinung offen gesagt habe. Und die nimmt sicher kein Blatt vor den Mund.
Auch hier - kann ich nur zustimmen: Davon habe ich ebenfalls mehr als genug - und das lasse ich ebenfalls nicht gelten. Ist zu einfach, die schlechte Nummer - nur en dummer, unsachgemäßer Totschläger.

Sie habe immer gesagt: "Nazi? Was heißt denn das? Nationaler Zionist vielleicht?"
Nicht übel, Frau Kollegin! Ganz und gar nicht übel! Wirklich eine gute, leicht bis schwer verwirrende Gegenfrage. 

Manche sind gar "deutscher als deutsch" - da sind wir uns einig. Regen sich ebenso oder gar mehr auf über die anstehende Zuwanderung aus Osteuropa ... und/oder bestehen auf Einhaltung von Regeln und "deutscher Disziplin". Ich benenne es mal so - in der Kürze eines Blog-Postes.

Tatsächlich aber -  läßt sich ihre "erfahrene Zeit" mit der meinen gar nicht vergleichen. Sie hat solche Zeiten erlebt - als eine der ersten Frauen überhaupt in dem Gewerbe - als es noch richtig rund lief und mensch davon ein feines Auskommen hatte.

Diese Zeiten, "als die Taxen noch Goldkutschen" hießen - wie es eine Kundin mal zu meinem Amüsement nannte. Heute undenkbare Zeiten - in denen sich ein Taxiunternehmer noch ein Haus bauen konnte von seinem Salär. Lang ist´s her. Und einen traf ich mal - der hatte sich tatsächlich dreie davon gebaut.

Zeiten, in denen die Taxileute in Ruhe Mittag gegessen haben und eine Fahrt deshalben auch einfach ablehnten, weil sie gerade der Muße nachgingen. Diese legendären Zeiten, als es noch keinen "Fehlalarm" über ein elektronisches Display gab - den fast alle Neueinsteiger am Anfang mal aus Versehen auslösen - so auch ich einst ... und im Nachgang etwas beschämt, weil ich eine Stunde lang die Kollegen derart blockiert habe - ohne es überhaupt zu wissen.

Als noch über Funk kommuniziert wurde (ich bin ja sehr froh, daß das nicht mehr der Fall ist und ich mir nicht den ganzen Tag sinnfreies Gequatsche anhören muß!) und bei einem Alarm bzw. Hilferuf sich tatsächlich noch alle in der Nähe befindlichen Taxen auf den Weg gemacht haben, um einem Kollegen beizustehen.

Das alles - habe ich ja gar nicht mehr erlebt.
Das ist schon lange - Nostalgie.

Meine noch - wenn es wirklich mal läuft, ist es im Grunde ein guter Job, in dem man auch viel Spaß haben kann mit den Menschen. Allein - es läuft ja nicht mehr wirklich, schon lange nicht mehr.
Dieses verbliebene kölsche Frauen-Taxi-Urgestein aber - hat das alles erlebt. Und ich vermute mal - das war eine ganz gute Zeit.
Hat mich jedenfalls gefreut gestern, sie nochmal zu sehen.

Erstmals Halt im Hochhausghetto - und endlich "zurückgeschnorrt" ...

... nach über neun Jahren. Gestern stellte ich mich an diesen Halteplatz in diesem "Hardcore-Hochhaus-Ghetto" am südlichen Rande der Kolonie, von seelenlosen Architekten in den 70ern für die Arbeitssklaven erbaut. Da kann mensch eine Wohnung für nicht mal 30.000 Euro erwerben, habe ich mir einige Male von meinen Gästen berichten lassen. Ja - da will ja auch keiner wirklich hin. Ich wollte da auch nicht wirklich hin gestern, aber da eh schon nichts mehr lief, war es egal, wo man auf Godot wartet.

So stand ich also eine Weile dort und schaute mir einfach das rege Treiben auf den Straßen an. Zuvor fragte ich eine Frau, ob sie mir sagen könne, wo eigentlich der Taxihalteplatz genau ist in diesem Viertel? Hatte nur eine vage Erinnerung. Da hinten - ein paar Meter weiter. Ahja - danke. Freundliche Antwort und ein Lächeln - auf einem Gesicht, welches zuvor noch ziemlich verhärtet schien.
Die Menschen, die dort wohnen (müssen sollen ... sicher eine Menge Hartz-IV-Bezieher, die zwangszugewiesen sind), sehen anders aus als in anderen Stadtteilen.
Teils ärmlich und kaputtgearbeitet oder anders kaputt von einem Leben mit reichlich - auch und vielleicht besonders materiellen - Hindernissen. Und vermutlich 80 % der Leute nicht-deutscher Herkunft, also alle Nationalitäten unterwegs und alle Hautfarben.

Ich betrachte also das rege Treiben auf der Straße zwischen den Hochhausschluchten und schaue mal zu den vielen Fenstern dieser trostlosen Unterkünfte hinauf. Eines sticht auffallend hervor unter vielleicht zwanzig Etagen: Da wohnt eine, die dringend etwas "Heimeligkeit" braucht. Der kleine Balkon über und über mit Blumen bestückt und am Fenster hübsch drapierte Spitzengardinchen, die den Blick in den weiten Himmel da oben freilassen. Da werden ganz sicher auch köstliche Weihnachtsplätzchen gebacken. Die anderen Fenster zum großen Teil schmucklos, dieses sticht hervor unter den vielen.

Schaue einfach und bemerke meine eigenen Vorurteile. Alles - "gelerntes Zeugs". Lege das beiseite und frage mich, ob es hier wirklich so "schlimm" ist, wie es allerorten heißt? Die wenigen Male, die mich hierhin gefährt hatten - waren nicht "schlimm", also auch nicht die Gäste. Wie immer ist es auch eine Frage, wie man einen anderen Menschen anspricht. Und diese hier haben oft einen sehr guten Instinkt, einen guten Riecher dafür - ob Du ihnen mit dem ganz normalen Respekt begegnest oder halt mit zahlreichen Vorurteilen. Letzteres kann zügig zu Ärger führen.
Im Moment aber - ist hier alles friedlich - und ich sehe halt nur "Menschen auf Straßen".
Frage mich kurz, was hier wohl im Sommer los ist?! Der Bär ....

Es dauert keine fünf Minuten, da kommt eine sehr dünne und etwas gebückte "Schwester" auf mich zu - ich sitze halb draußen in der offenen Türe - deren Alter ich schlecht schätzen kann. Vermutlich ist sie jünger, als sie aussieht. Hat viele Flecken im Gesicht und sieht klapprig aus. Erster Gedankenblitz: Heroinabhängig. Bzw. - auf Methadon umgetuned - eigenes Thema!

"Liebes" sagt sie zu mir (süß ....) "ich möchte Dich nicht stören - aber hast Du vielleicht mal 50 Cent für mich - ich muß dringend telefonieren?!
Ich sage - freundlich aber bestimmt - "Nein - ich hab nix, kann selbst gut Geld brauchen." Sie geht runter auf zwanzig Cent.
Ich bleibe bei nein und halte meine Hand auf. "Weißt Du, ich kann selbst ein paar Euros brauchen."
Jetzt ist sie ein bischen beleidigt und meint grummelig "Ich habe nicht von Euros gesprochen." Ich lache kurz und sage - aber ich.

So - das war also meine erste und gelungene praktische Übung in dieser Angelegenheit - hatte mir das ja schon eine Weile vorgenommen, wenn mich mal wieder jemand nach Geld fragt. War nicht sonderlich "weihnachtlich-großzügig", aber es war komplett ehrlich. Und hat mir ganz gut getan. Hätte ihr auch ihre 50 Cent geben können und es sicher überlebt, aber es wäre eher eine Art "Automatismus" gewesen. Sie wird es auch überleben - und so hat sie vielleicht was dazugelernt über "Taxileute-Einkommen". Alles in freundlicher Redart - aggressionsfrei frisch von der Seele.
Sie zieht von dannen - und ich auch bald. Nach zwanzig Minuten ohne Auftrag beschließe ich, nicht länger hier zu bleiben. Zu gefährlich - allerdings nur, was die Option auf eine Fahrt betrifft.
Und ansonsten - zu "hektisch" - all diese "nervös Umherirrenden", besonders Männer.

Ein wenig betrübt bin ich - weil ich mich an diesen "Bericht" neulich in den Medien erinnere - über Hartzler, die nicht nur keinen Anspruch haben auf irgendeinen "Weihnachtsbonus" oder "Urlaub" oder sowas - sondern auch noch mögliche Geldgeschenke und auch größere Sachgeschenke beim Amt in Verrechnung bringen müssen. Wird ihnen vom Gnadengeld abgezogen. Auch die Geschenke der Kinder - so sie denn überhaupt welche bekommen. Als ich das hörte, dachte ich an die Tausenden Umherirrenden in den Einkaufsstraßen und Kaufhäusern der letzten Wochen, deren größtes Problem ja oft ist, was sie nun kaufen wollen sollen ....

Und natürlich gibt´s hier im Ghetto nicht nur arme Leute. Auch ganz normale "Arbeitende" - vermutlich meist hart Arbeitende für lächerliches Salär. Und sicher auch ein paar Trickster, die ein sehr dickes Bündel Scheine in der Hosentasche haben. Alles wird´s hier geben.

Es ist ein komplett anderer "Planet".
Ein "Planet" der Ausgegrenzten. Der vermeintlich Gescheiterten - in den Augen einer durchgeknallten "Leistungsgesellschaft", die es sich leistet, immer mehr Menschen unter ein würdiges = durchschnittlich-entspanntes Auskommen fallen zu lassen.

Diese vielen Menschen hier mit all ihren verschiedenen Wurzeln aus sovielen fernen Ländern - leben in einer ganz anderen Welt, als die, die gerade in der Stadt und auf den Weihnachtsmärkten herumlaufen.
Diese hier leben tatsächlich komplett "multikulturell" ... unter sich. Da reicht ein kurzer Aufenthalt auf der mittigen Ghetto-Straße, um das zu "blicken".
Und vermutlich wird vielen von diesen das ewig-gleiche Gelaber über "Integration" komplett am Arsch vorbeigehen. Es ist - ein ganz anders Leben. Und vermutlich bis sicher gibt es hier eine Menge "Subkulturen", die nicht im Traum dran denken, sich in irgendetwas zu integrieren, was sie nicht interessiert. Und was sie dazu noch für völlig verrückt halten. Aus ihrer Perpektive - menschlich und durchaus verständlich! Sog I ...

Die anteilsmäßig geringer vertretenen "Deutschen", besonders solche, die schon seit vielen Jahren dort wohnen - werden teilweise fleißig herumnörgeln, wie sich alles verändert hat. Solche habe ich schon oft zu Gast gehabt. "Übriggebliebene" aus diesen 70er-Jahren, als auch die Hochhaus-Ghettos noch "viel ordentlicher" waren. Solche, die im Laufe der Zeit "überwohnt" wurden von diesen vielen Fremden, die damals noch gar nicht in Sicht waren. Und auch ihre Perpektive ist menschlich und verständlich - aber sie haben schon lange verloren und die Lösung würde heißen: Ortswechsel - oder Akzeptanz der Jetztzeit. Nostalgie hilft hier nicht.

Schon damals habe ich bei mir gedacht - solche Architekten und Erbauer sollten mal ein paar Praxis-Wohnjahre in ihren eigenen Erfindungen verleben - damit sie mal fühlen können, was sie da angerichtet haben.
Sicher - es geht vieles - der Mensch ist zäh. Und auch hier - gibt es wohl eine Heizung und Strom und Wasser - so es noch bezahlt werden kann. Aber "schön" ist das nicht. Und menschenfreundlich sicher nicht. Dennoch - dachte ich auch kurz - so übel ist es hier nicht, wie es immer heißt. Das sind meistens Vorurteile - gegen die Menschen in solchen Ghettos.

Ein weites Feld - und ein ergiebiges Thema - welches immer wieder nur von den gleichen Pappnasen auf gleich-stumpfe Art in den ÖR-Medien "diskutiert" wird - ohne echten Willen zur positiven Veränderung. Von solchen Pappnasen, die ebenfalls mal dort "lernwohnen" oder sich zumindest dort aufhalten sollten - dürfen müssen - für eine angemessene Praktikumszeit.

Allzuviele solche Hochhaus-Ghettos gibt´s nicht in der Kolonie. Spontan fällt mir nur ein anderes ein - und das ist vergleichsweise harmlos und geradezu "zivilisiert". Sogenannter "Ausländeranteil" allerdings ebenfalls um die 80 % - geschätzt. Vielleicht auch 90%? Davon vermutlich längst die Hälfte mit deutschem "PERSONAL-Ausweis!.

Fast ironisch - um beide Hochhaus-Ghettos wurden auch eine Menge "Einfamilien-Reihenhäuser" gebaut. Mit Aussicht auf die Betonbunker - na prima! Übrigens heißen "Reihenhäuser" nicht mehr so im Neusprech - die heißen jetzt "Kettenhäuser". So ein Wort -  darf man sich mal im Hirn zerschmelzen lassen.

Ich wünsche jetzt allen Menschen, die in solchen Betonwüsten wohnen, ein gesegnetes Weihnachtsfest und geruhsame, besinnliche Tage - ob sie nun dieses Fest interessiert oder nicht.
Und den vielen Kindern, die in die Röhre gucken dürfen müssen, ein besonders schönes Weihnachtsfest - vielleicht gibt es ja doch noch Wunder und Überraschungen. Bin selbst erstaunt, daß sich das so "eingebrannt" hat neulich bei mir .... wie asozial eine übersättigte "Leistungsgesellschaft" mit ihren Herausgefallenen und/oder Ausgesetzten umgeht ....

Samstag, 21. Dezember 2013

Das Sonnenwend-Coupé - und von "realitem Batteriewechsel" über drei Stunden ...

... das macht müde!
Nachdem ich gestern zum dritten Mal an der Spitze die Limousine nicht ankriege - Batterie am Ende und ohne "ordnungsgemäße elektronische Ansage vorab" - habe ich die Faxen dicke und sage dem Unternehmer Bescheid, daß es jetzt aber mal eine neue braucht. Ich bin ja auch nicht die einzige, die schon stehengeblieben ist - bzw. zum Glück nicht, denn jedesmal hat mich ein freundlicher Kollege direkt wieder mittels Überbrückung ans Laufen gebracht.
Was überhaupt nicht selbstverstädnlich ist, denn so manche haben Bedenken, sich damit ihre komplette Elektronik abzuschießen, was auch schon vorgekommen ist. Und das ist dann richtig ärgerlich. Und sehr sehr sehr teuer ...

Ich hatte aber Glück - jedesmal war sofort einer da, der sich getraut hat. Spitze Bahnhof, Spitze Flughafen (nach vier Stunden Wartezeit! - aber ich habe immer den Motor laufen lassen zwischendurch und das Licht mache ich eh immer aus, wenn ich stehe) und gestern an einem Hotel-Halteplatz, nach schlapper Wartezeit.

Mein Geschäftspartner erkundigt sich also: Ja - ich könne heute zu Daimler reinkommen, die würden dann die Batterie wechseln. Fein, denke ich. Und denke auch an die, die über Weihnachten und Sylvester draußen sein werden - ich habe zu meiner großen Freude frei - und die dann teils sehr sehr lange warten werden müssen. Da braucht es eine vernünftige Batterie!

Schon zum wiederholten Male bin ich nun binnen kürzester Zeit auf meine eigene "Erfahrungs-Empathie" reingefallen - und habe heute beschlossen, ab sofort "auch nichts mehr zu merken" - und von solchen zu lernen - die scheinbar imstande sind, viel länger nichts zu be- bzw.anzumerken, "als wie´s isch". Ich teile das meinem Geschäfts-Unternehmer-Partner mit, mit dem expiliziten Hinweis - daß ich sowas niemals laut sagen würde!
Der - ist Mensch - und Zyniker auch, von Haus aus. Kriegt meinen Zynismus aber nicht gleich mit, dauert eine kurze Weile. Kommentiert noch: Das steht aber so in unserem Vertrag ... ich lache. Bisher - habe ich schon einige zweckdienliche Hinweise gegeben - bevor was im Argen war. Und die auch eine Menge Geld gespart haben, manchmal gar auf "Spitze" - noch bevor irgendeine Garantie ablief. Und - seltsam auch für mich - ich hab´ immer gute Ohren gehabt und schon angesagt, was da zu tun ist an den Limousinen - was tatsächlich sehr teuer war.
Steuerketten (die Fachleute bei Daimler haben noch etwa zwei Monate länger gebraucht, um´s endlich zu vernehmen ... haben gesagt - ne, da ist nichts, wenn das die Steuerkette wäre, dann - und dann war´s doch gefreckt. Die Kollegin - war beleidigt, weil sie scheinbar wegen (m)einer Fehlmeldung in die Werkstatt sollte .... - ein paar Wochen später hat auch sie es gemerkt - und incht das erste Mal - jetzt geht´s besser mit der Absprache) - Lenkgestänge ..... weiß nicht, woher ich´s weiß - aber ich weiß es halt. Teils - hab ich´s wohl einfach schon mal oder vielfach gehört ... obwohl ja heute alles anders klingt und gebaut ist. Habe einst viele Jahre lang im "Autowerkstättenambiente" verlebt - erlebt - war mit Mechanikern liiert, habe - gerne - qausi Jahre in Werkstätten verbracht  und mochte immer den Schmieröl-Duft dieser großen Hallen in wildwüchsigen Industriegeländen - weitab dieser engen Wohn-Schuhkartons der Kolonie. Habe selbst schon sehr viele Maschinen gelenkt - verschiendenster Art - manchmal bis zu derem Ableben. Deren Gerä ....uschen gelauscht, wenn sie mal nicht mehr gut durchatmen konnten, weil sie zu alt geworden waren ...  Vermutlich daher - mein "Ohr" für Mißstimmung der jeweiligen Limousinen ....


Bis jetzt - hab´ ich mein ganz gutes Gehör immer weitergegeben - an die Menschen, denen der Part der Instandhaltung in unserem Deal obliegt ... auch, weil ich sehr gut weiß - in welchem Verhältnis der Aufwand zum eher geringeren Ertrag steht.
Hab ja nicht nur in Werkstätten herumgeschnüffelt - sondern auch mal mit wirtschaftlichen Modalitäten zu tun gehabt .... kann ich mir also locker ausrechnen - und möchte wahrlich nicht die Rollen tauschen!

Ich hab´s also einfach weitergegeben - was als Information bei mir erschien. Bezüglich der Limousinen. Ich hab ja keine "technische oder wissenschaftliche" Ahnung von dem Zeugs - aber es hat immer gestimmt.  Ich hab´s immer "gehört" ... also das, was ich im Grunde gar nicht wissen kann. Das - was jeder mensch fühlen kann - ist eine andere Geschichte - aber auch oft seltsam.
Wenn ich mich getäuscht hätte - hätte ich ja schon lange und gerne die Schanuze gehalten ... aber ich liege halt meistens richtig - meistens beläuft sich hier bislang auf gut 100 %. Was ich also von nun an - mit heutiger Ankündigung ignorieren werde.

Dann hat er ´s - doch noch erfaßt - der (selbst zynische) Geschäftspartner. Meinen Zynismus an dieser Stelle. Und meine zukünftige "Ignoranz" bezüglich diverser, potentiell wichtiger Reparaturarbeiten - die ich hiermit angekündigt habe - weil ich eh die schlechtesten Schichten fahre seit vielen Monden. Sollen doch also bitte die in die Werkstatt fahren ab sofort - die weniger Lotto spielen müssen, als ich. Ich hab eh die Arschkarte mit meinen Schichten - also werde ich mich auch nicht mehr aus dem Fenster hängen demnächst - wenn  mal wieder was am Auto zu tun ist.  Und betone noch laut - daß ich sowas natürlich nie laut sagen würde - zu niemandem - und schon gar nicht zu ihm.

Fahre heute möglichst früh zu Daimler - selbst schuld - gestern mal wieder zu weit aus dem Fenster gehangen mit dem, was Andere offenbar erst gar nicht erwähnen.
Damit ich danach noch arbeiten kann.
Und - die brauchen gestrichene drei Stunden. Erst nach Mittag komme ich da wieder raus - und bin mal wieder seit mehr als sechs Stunden wach - für nichts. Also - wie so oft - komplett erfolglos, was das Salär betrifft - und zornig über wieder einmal verschwendete Lebenszeit.
Meine zum Unternehmer - ein VW-Käfer-Taxi wäre wohl sinnvoller - da könne man binnen etwa einer Stunde den kompletten Motor auswechseln!

Es muß alles "überprüft und durchgemessen werden" - wegen dieser ganzen Elektronik. Und erst mal muß die Batterie ans Ladegerät, um zu sehen, ob sie überhaupt noch lädt. Und und und .... keine Ahnung, was die da drei Stunden lang machen.
Ich gucke den freundlichen Typen nur an - und meine - Glauben Sie´s mir einfach: Die Batterie ist am Arsch.  Ich fahre ihre Autos schon seit vielen Jahren - und ich kenne die gut.
Wobei - hier auch die Elektronik am Arsch ist - weil sie nicht mehr meldet. Andere Geschichte eigentlich .... 

Mein Arbeitstag ist jedenfalls versemmelt - und ich bin sehr müde, als die endlich fertig sind. Es ist sehr ermüdend, jeden Morgen sehr früh aufzustehen - und am Mittag keine 5 Euro in der Tasche zu haben. Von denen noch "Sozialabgaben" runtergehen.
Daß die da alle sehr freundlich sind und ich auch mit Kaffee, Wasser und Zimtsternen versorgt werde - macht es nicht nachhaltig leichter. Am frühen Nachmittag sichte ich noch ein paar Leute, die wie Bettler aussehen - und denke nur: Quatsch mich jetzt bloß nicht an!- sonst drehe ich den Spieß um und nehm´ Dir Deinen Pappbecher weg.

In der Stadt ist nur sehr wenig los. Von wegen - "Weihnachtseinkäufer".  Die Straßen sind eh frei, weit und breit kein Chaos - wie in vergangenen Jahren mal. Und auch die Bürgersteige recht luftig, fast schon gespenstisch leer für´s letzte Wochenende vor Heiligabend.
Ein Zeichen der Zeit eben - viele haben online eingekauft. Und mit einer netten Fahrgästin unterhalte ich mich noch über die Modalitäten der demnächst  wohl anstehenden "Drohnenauslieferung". Sie wirft einen Aspekt ein - an den ich noch gar nicht dachte - und ich dachte schon an viele: Wie wollen die ihre Drohnen eigentlich gegen "Abschuß-Diebstahl" sichern?

Berichte dem Besitzer der Limousine auf seinen Wunsch hin noch, was denn bei Daimler los war? Tja - die haben drei Stunden lang - eine Batterie gewechselt .... Was? Ja - das. Zu seinem Glück - muß er nur die Batterie bezahlen. Vermelde ihm den Rechnungsbetrag ... immerhin 250 Euronen - für eine Batterie.
Und ich melde mich für heute ab mit der Anmerkung: Mir läuft gerade die Galle über - und ich bin auch nur ein Mensch. Ist akzeptiert ..... Manana mejor.

In den teuren, schicken und sehr hohen Hallen von Mercedes - kannste auch mit der Rolltreppe hochfahren gen vier oder fünf Ebenen - habe ich mir zwei von drei Stunden lang schicke, glänzende Neuwagen "angeguckt" - während ich die unfreiwillige Gelegenheit nutzte, um mich zu bewegen. Und dazu dem monotonen Rhythmus dieser Rolltreppe gelauscht ...  Zwischendurch mußte ich immer dringend da raus - an echte, frische Luft - in den kräftig-blasenden Wind heute - zwecks Wiederbelebung. 
Und ehrlich - es war wenig dabei, was ich gerne haben würde. Sehr wenig. Bin wohl auffallend zufrieden mit meinem treuen, alten und feinen Kombi .... der läuft wie ein junges Reh.

Entschied mich dann aber doch für ein Modell - nur mal so, halt gesponnen. Und staunte nicht schlecht - als Pragmatikerin - daß ich mir ausgerechnet eines aussuchte - nur mal so, gesponnen - welches eher unpraktisch, dafür aber todschick und sehr elegant war. Dazu völlig "unprotzig" - sah eher dezent aus von außen. Aber innen - holla!
Die Pragmatikerin wollte mir erzählen, daß so ein protziger Allrad wohl zweckmäßiger sei - aber die feinere Ader meinte - das ist kein Auto, das ist ein Panzer!

Und ich einigte mich zügig mit den beiden widerstreitenden Anteilen hierauf: Wir nehmen das todschicke Modell - welches äußerlich eher Richtung "Understatement" geht - und auch nur wenig Sprit verbraucht - aber wir lassen uns einen Allrad-Antrieb da einbauen. Versprochen!!! Falls ich zu Geld komme - werde ich den Wagen "abholen" .... einfach so - aus Spaß.

Apropos Spritverbrauch:
Auf dem "Anpreis-Sujet" steht: 4,5 bis 6 Liter .... hahaha. Mensch rechne also real: Zwischen vielleicht 5,5 Liter im besten Falle auf der Autobahn bei Tempo 150 (ja - is wahr, je schneller - aber auch möglichst gleichmäßiger - desto weniger Sprit quasi, alles andere ist giftgrün-verblendenter Unsinn ... von wegen "Tempo 100 oder 120") und zwischen 8 und 10 Litern dann also  im "Stop and Go" in Städten und Vorstädten - je nach Witterung.

Ein Coupé ... geradezu ein echtes Schnäppchen gegen die Panzer! - mit Edel-Interieur und in Farben, die ich bislang nicht mal aus der Ferne beachtet hätte. Aber wirklich schick - sehr schick! So schick - daß ich keine Augen mehr für andere Modelle hatte - und auch noch viele Male drumherumging und mir das Geräusch beim Türenöffnen- und -schließen in den Ohren klingen ließ. Vermutlich werde ich davon träumen in der Wintersonnenwendnacht - halt nur mal so gesponnen.

Realiter - ist "Mercedes-fahren" gar nicht aufregend oder besonders - nur sehr zweckmäßig als Limousine, solange es nicht glatt ist. Halt immer noch ein komfortables und robustes Auto.  Nur solche Dinge wie ein simpler Batteriewechsel - sind inzwischen offenbar völlig absurd geworden. Mensch stelle sich vor - es wäre außerhalb der Kulanz berechnet worden .... macht dann an die sechs-, siebenhundert Euro - hallo?

Apropos - außerhalb der Kulanz: 5.000 Euro für ein defektes Getriebe an einer der Limousinen darf er legen, der Unternehmer. Na dann - frohe Weihnachten! Und auch hier habe ich schon Abstruses erlebt: Ein scheinbar defektes Getriebe an einer fast nagelneuen Limousine - war gar nicht defekt. Innerhalb der Garantiezeit - mußte einfach nochmal die Software neu programmiert werden - und schon lief die Kiste wieder wie neu.
Neulich an einer anderen, noch sehr frischen Limousine - wieder so ein Elektronik-Terror: Sie lief nur noch 60 km/h .... Hallo? Und jetzt - ist irgendetwas mit dem Rückwartsgang sehr seltsam ....

Mein erster langjähriger Geliebter in diesem Leben - viele Äonen ist es her - hatte einst in diesem Unternehmen gelernt, Karrosseriebau und Mechanik - und mir schon damals sehr interessante Geschichten zu berichten. Der nächste Geliebte ebenfalls aus der Branche - mit ebensolchen  Geschichten von einem anderen, bekannten Hersteller. Für mich ein begründetes Fundament bis heute - so es geht - keine Vertragswerkstätten aufzusuchen ...

Im Verkaufsraum werden Winterreifen-Komplettsätze angeboten - die Preise mag ich hier nicht erwähnen. Nur die Kinder, die vorbeikamen und staunten ....  sie holten nochmal ihren "Papa" zurück - um eine Frage zu klären:
"Papa - sind das da Millionen?" Ich muß breit grinsen ... trotz Schmor-Zorn.
"Nein - das sind Tausender - das habt Ihr doch schon gelernt!"

Als ich da heute rauskomme - aus dem "Spinnland" und mich freundlich von dem todschicken Coupé verabschiedet habe - bin ich platt. Mal wieder - bzw. eben weil ich nichts getan habe .... nichts tun konnte.
Und auch platt von dem ganzen Zeugs, was einem da verkauft werden soll. Eine hübsche Daimler-Damen-Handtasche für knapp 400 Euronen zum Beispiel, die wirklich keine Sau braucht .... u.v.m.
Über Riesenbildschirme und kleinere in den Warte-Ecken. Platt über eine "Nachrichten-Sender-App" von einem kürzlich noch verscherbelten Sender namens  "NTV" - der nur Geistarmes zu vermelden hat .... irgendwas über irgendeine vermeintliche "Promi-Trulla" - die überhaupt nichts zu vermelden hat.
"Is this the Real-World .... or is it just Phantasie" fällt mir noch ein - einstiger Song von "Queen".

Suche mir aber doch nochwas aus - als Zusatz-Interieur - für´s todschicke Coupé: Einen richtig gut gelungen Wackel-Dackel mit Mercedes-Stern-Halsband. Der kostet gerade mal 23 Euronen - und ist wirklich nett! Fast "naturgetreu" abgebildet - und mit Charakter. Dazu eine CD - für die erste Spritztour mit dem ersponnenen Coupé - weiß auch schon, in welche Richtung es geht und genieße die Fahrt samt aller Zwischenstops und mit leichtem Gepäck, da ja der Kofferraum eh nicht viel her gibt  - bzw. dieses hellwache Stück: Liquid Spirit von einem Herrn Gregory Porter .... aber dieses habe ich nicht bei der großen Autofirma entdeckt. Und hier die "Coupé-Version" - die ist noch schicker!

Die noch nachfolgende Nachricht vom Unternehmer - daß ein Kollege, der nicht über drei Stunden in der Werkstatt war - seit sieben Uhr am Morgen auch nicht mehr "Umsatz" gemacht als ich zu diesem Zeitpunkt - bringt keinen "Motivationsschub" mehr. Wenn mensch abbrechen muß - muß mensch abbrechen.
Und - "geteiltes Leid" wird nicht wirklich halbiert - wie es vermutlich einst die überquillenden, vollgestopften Münder der Über-Wohlhabenden verkündet haben - sondern bleibt einfach genauso übel und sinnfrei, wie es eben ist. Ein blöder Spruch halt - in einer Welt - in der es niemandem an nichts zu mangeln braucht. Bei Daimler sah ich in der Wiederholungsschleife auf dem neu aufgekauften Kanal von "NTV" übrigens permanent diese häßliche Bill-Gates-Fratze ... neben anderen sinnlosen hergezeigten häßlichen Visagen. Die "Durchimpfer" der Jetztzeit .... jedenfalls gegen die, die sich nicht immun gemacht haben.

War das vielleicht wieder ein Albtraum? In einer mir nicht mehr nahen Welt?
Bis auf´s Coupé ....
Und dieses - fällt  mir erst sehr  viel später ein - hatte exakt die Farbe eines Turmalins - dem ich heute morgen nach vielen Jahren erstmals wieder lauschte.

Bei mir ist es ja so: Ich bleibe immer trotzdem reich!
Manchmal sogar - fast beschämt reich.
Da kannste nix dran machen.
Nur - brechen mag ich nicht. 
Jedenfalls noch nicht - eines Tages schon.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Das "GroKo"-Eigentor ....

... dat ging ja mal schnell, Donnerwetter!
Und da soll mal keiner sagen - die Leute wären etwa dumm!

"GroKo" - wird im Netze bereits GroFlä = großflächig
mit "Großes Kotzen" übersetzt.

Manchmal - wird es ja doch noch ganz lustig ... auch, wenn ich am Tage der Verlautbarung ebenfalls beinahe gekotzt hätte - weil mich diese Jury doch mit ihrer Wortauswahl kurz schockiert hat. Ich wußte nicht - sind die einfach nur strunzblöde - gekauft - oder halten die die Menschen im Lande einfach für debil?

Rein rhetorische Frage.
Natürlich waren sie gekauft - denn wie kommt es sonst, daß diese grenzüberschreitend-debile "Wortschöpfung" bereits vor der offiziellen Verkündung des Großen Kotzens alle medialen Propaganda-Kanäle verunreinigte?

Die eigentlich richtige Übersetzung, die nun so zügig erfolgt ist (s.o.), vertröstet mich ob dieser ursprünglich massiven Beleidigung an jedes durchschnittlich arbeitende Hirn.

Apropos Hirn - freute mich auch über die Anrufer in diversen Radiosendungen - die allemale gut durchblicken durch diese "Demokratie-Verarschung" neulich .... Und nicht vergessen: Der Herr Gabriel, der sich nun ausgiebig selbst feiert als "Dämokrat" - hat noch vor kurzer Zeit deutlich hörbar verlautbaren lassen, daß Angela Merkel eine nicht-gewählte Kanzlerin ist - die auf keinerlei rechtlichem Fundament steht ..... jetzt steht er gleich mit drauf. Und da oben, wo der Wind so schmeichelnd die eigenen Wangen streichelt, setzt ja erfahrungsgemäß eine Art "zweckdienliches Alzheimer" ein ...

Was fehlt denn da - bei der Frau Wagenknecht ...

... sie ist doch eine höchst intelligente, scharfsinnige Person - die auch weiß, worüber sie spricht.
Wie kommt es - daß sie so wenig gehört wird - von der Masse?

Was sie hier so vorträgt - klingt auch klug und teilweise wahr.
Aber - es fehlt was.
Gleich zwei Komponenten fehlen - mir hier.
Rein subjektive Betrachtung  ....

Erstens mal - Ehrlichkeit in Bezug auf systemimmanente Zinseszins-Knechtschaft.
Niemand - der etwas über Geld sagt, aber nicht "explizit-basisch" auf den Punkt bringt, daß es grundlegend eine Abschaffung des Zinseszinses braucht - spricht vom "Geldspiel", wie es wirklich funktioniert.

Und zweitens - die Körpersprache stimmt nicht überein mit dem, was sie sagt. Wie geschruben - meine rein subjektive Sicht auf ebendiese.

Da steckt kein Herzblut drin. In dieser "Körpersprache".
Die wohlgesetzten Worte höre ich wohl - aber Worte allein sind dünn.
Eine ehrliche, engagierte und natürliche Körpersprache - würde die Kraft der  durchaus wohlgesetzten Worte um ein Vielfaches verstärken. Aber ich sehe hier nur - kraftloses Armgewische. Einstudierte Gestik - irgendwo gesetzt, aber völlig kraftlos. Wie bei den anderen, die an der Strippe tanzen. Und schon - kann ich kein Wort mehr glauben.

Übrigens las ich neulich in einem "Wissenschafts-Magazin" im Warteraum einer Arztpraxis - etwas über Mimik und Gestik - irgendein US-Verhörer gab seinen fachlichen Senf dazu. Und das Lustige an diesem schnöden Foto-Artikel war dies: Wer eine Raute bildet mit den Händen (kennen wir da vielleicht jemand?) - der könne nicht lügen. Das sei ihm in seiner jahrzehntelangen Arbeit noch nie untergekommen - daß jemand, der eine Raute mit den Händen bildet, lüge. Da - können wir ja jetzt alle sehr beruhigt sein.

Aber nochmal zur Sarah Wagenknecht - schade drum.
Was ist denn so gefährlich dadran - mal einfach ganz natürlich da vorne an so einem Pult vor den Zynikern zu stehen - und nach echtem Herzensgusto zu gestikulieren - statt wie an künstlichen Fäden?

Und wozu um Himmels willen - ein Bekenntnis der "Linken" zum "Papst der Armen"?
Stimmt zwar - daß die C-Abgeordneten keine Christenmenschen sind - aber deshalb muß man sich ja nicht an die andere Fraktion anbiedern - die so gar nicht zu einem paßt.

Ein bischen mehr echtes, eigenes Temperament, Frau Wagenknecht - möchte ich Ihnen empfehlen. Hören Sie lieber nicht auf ihren "Berater in Sachen Präsentation" - sondern präsentieren sie sich doch einfach so - wie Sie wirklich sind. Das kraftlose Armgewische - ist einfach nur anstrengend.

Voll erwischt - getriggert durch "unerbetene Redeströme" drüben ....

... bei der wilden Gans ... und ich finde mich sofort in der Limousine wieder. Und beim Üben in den vielen vergangenen Monden - das Üben, wie sich solche am besten abstellen lassen.
Ein paar Tricks gibt es da schon - aber nicht bei jedem gleich wirksam. Bei manchen - scheint rein gar nichts zu helfen. Selten ist es für mich in Ordnung - wenn ich merke, daß der Mensch einfach mal mit jemandem reden muß, weil er gar nicht mehr anders kann. Und weil er/sie einfach zuviel zu tragen hat für ein Schulternpaar. Selten - bin ich auch noch eine Weile stehengeblieben, wenn ich merkte, daß das jetzt wirklich wichtig ist - und auch hilfreich in dem Moment. Aber nicht allzu oft.

Gefährlich sind solche Momente - wo Dich ein solcher unerwünschter Redeschwall ungewollt unter sich begräbt - und Du einen kurzen Moment zu spät reagierst! Das kann am nächsten Tag zu einer akuten Erkältung oder gar Bronchitis führen. Hab´s jetzt lange genug beobachtet ..... und passe immer besser auf mich auf.
Tatsächlich laden sie nämlich ihre Energie bei Dir ab - wenn Du nicht wach bist. Und Du wirst es deutlich spüren, wenn sie wieder weg sind, daß Du nicht aufmerksam genug warst und ihr Zeugs aufgeschnappt hast. Nein, daß ist keine "Esoterik" - das ist Erfahrung und langjährige Beobachtung.

Simpler und oft wirksamer Trick: Zügig und sehr deutlich, ja laut mitten rein in den Redeschwall grätschen mit der einzig wichtigen Frage: "Wo wollen Sie hin?!!!" Bei Bedarf nochmal mitten reingrätschen mit sowas wie "Wie war die Hausnummer nochmal?!"

Hilft oft - manches Mal ist danach wohltuende Ruhe im Karton. Bzw. ich kann hören, wie es im Kopf neben mir rattert - aber wenigstens der Mund ist zu. Hilft aber nicht bei allen. Und schon gar nicht bei denen - die gar nichts mehr merken. Solche, die wirklich nur noch in einer Art Wiederholungsschleife unterwegs sind - und ein fest zementiertes Bild vom Leben haben.

Ja, tatsächlich muß ich gut auf mich aufpassen. Auch noch nach Jahren - ist es möglich, daß ich mich doch wieder nerven lasse, triggern lasse ... durch solches Gejammer, auf welches ich quasi allergisch reagiere. Sowas wie "Ach, ist das nicht fürchterlich?!" zum Beispiel - kann mich manchmal fast wahnsinnig machen.

Eine fällt mir wieder ein - eine junge Frau - die sagte das am Sonntag Mittag, als ich sie gerade zu einem schicken Brunch fuhr. Ein Fingernagel war  ihr abgebrochen, als sie ihre Stiefel anzog. "Ist das nicht fürchterlich?!"
Ich war mit Gedanken an mein dünnes Konto beschäftigt und mit der Tatsache - immer noch viel zu viele Stunden meiner wertvollen Lebenszeit zu verschwenden in einem Job - der keine Freude und keinen Erfolg bringt. In einem Job - der nichts abwirft, um mal wieder "brunchen" zu gehen oder was anderes Angenehmes zu tun. Nach vier oder fünf Stunden - vielleicht die zweite Fahrt ....Und sie - heult ihrem abgebrochenen Nagel nach und findet das "fürchterlich".
Ich - denke an Millionen oder Milliarden von Menschen - die Drecksarbeit verrichten und nicht über die Runden kommen damit - das - finde ich fürchterlich. Und ich merke - wie ich innerlich zornig werde ....

Übrigens - das ist ein typischer Frauenspruch: "Ist das nicht fürchterlich?!". Von einem Mann habe ich sowas noch nicht gehört - außer von denen, die vom anderen Ufer kommen und die Frauenrolle übernommen haben.
Fast jedes Mal denke ich mir - leck mich inne Täsch - wenn das "fürchterlich" sein soll - hast Du aber ein schönes, leichtes Leben!

Dann gibt´s auch das Gegenteil von den Jammersusen: Leute, die wirklich ein schweres Los tragen - aber nur selten darüber jammern. Manchmal erzählen sie einfach ... und ich kommentiere lediglich mit einem herzlichen "Ach - Du Scheiße!" Oft - lachen wir sogar drüber. Das ist dann "tragikomisch".

Gerade gestern - bevor ich eben bei der wilden Gans über unerbetene Wortschwälle las - habe ich beschlossen, etwas Neues, Radikaleres anzuwenden, wenn mal wieder eine(r) gar nichts merkt. Ich werde einfach sagen: "Ich möchte das nicht hören." und wenn das nicht ausreicht, darf noch "Es interessiert mich nicht." folgen.
Braucht etwas Übung - muß erst geölt werden.

Habe bisher immer gedacht - daß ich meinen Mitmenschen lieber einen gesunden Respekt entgegenbringe. Einfach so. Tue ich auch meistens. Also - sie möglichst einfach so nehmen, wie sie halt sind.
Aber manchmal - braucht es einen gesunden Selbsterhaltungstrieb.
Dieser - beugt dann auch potentiellen "Überraschungs-Erkältungen" vor.
Wenn es wieder mal eine(r) geschafft  hat, Dir in einem unaufmerksamen Moment seine eigene Energie auf den Buckel zu laden ....

Neulich fuhr ich eine, die gerne mit unserer Zunft unterwegs ist - und die mir eröffnete, sie hätte einen "Heidenrespekt" davor. Weil doch so ein Innenraum einer Limousine sehr eng sei.
Ja - sagte ich - das ist er. Und oftmals - auch unerwünscht "intim".
So intim - daß ich manchmal nach einer kurzen Fahrt mehr von einem Menschen erfahren habe, als der Ehepartner in Jahrzehnten.
Es bräuchte sicher ein dickes Fell? Ja - das braucht es auf jeden Fall. Und das wächst einem im Laufe der Zeit.
Ich erzähle ihr ein bischen aus dem Nähkästchen - und wundere mich selbst darüber. Tu ich selten - und nur bei solchen, die wirklich interessiert nachgefragt haben.
Nein - ich rege mich nur noch selten auf über das "Verkehrsgeschehen". Auch das lernt sich - mit den Jahren - wenn mensch Glück hat. Am schönsten ist es immer - wenn die Fahrgäste für mich das Schimpfen übernehmen .... das amüsiert mich auch heute noch manches Mal.
Nach einigen Anfangslehrjahren merkt man  - mit ein wenig Glück - daß jeder Ärger auf das eigene System schlägt - und das es sich deshalb überhaupt nicht lohnt. Das kann ich mir also gar nicht leisten - aus rein gesundheitlichen Gründen.
Dennoch kann es vorkommen, daß Dir mal wieder jemand gehörig die Knöpfe drückt. Und manchmal muß ein kurzer Brüll einfach sein - denn Du kannst nicht immer nur zurückstecken. Manchmal - muß einfach ein kurzer, befreiender Brüll raus - und dann ist es wieder besser. Aber - vergleichsweise nur noch sehr selten.

Berichte ihr von einer Kollegin - die sei aber ohnehin ziemlich schräg - die sich einst künstlich aufregte über einen Zusammenprall mit einem Kollegen. Ich fragte sie - wozu sie sich überhaupt aufregt? Das sei halt so - bei ein paar Tausend Leuten - daß man ab und an auf ein rechtes Arschloch treffe. Und - ich empfahl ihr, es einfach an sich runterlaufen zu lassen. Nein - das wollte sie aber nicht. Sie will nicht "so abstumpfen" (wie ich vielleicht?).
Gut. Dann weiterhin viel Spaß beim Aufregen. Muß ja jeder selbst entscheiden. Ich muß heute noch lachen - als ich es der Kundin erzähle.
Irgendwann später - treffe ich wieder auf diese seltsame Kollegin. Inzwischen hatte ich erfahren, daß sie, die einst bei meinem weltbesten Ex-Unternehmer fuhr - diesen verklagt hatte beim Arbeitsgericht. ??? ... Ist immer wieder erstaunlich, was für korrekte Leute von irgendwelchen schrägen Vögeln verklagt werden - wegen nichts und wieder nichts. Jetzt also - ist gerade Kundschaft eingestiegen am Halteplatz - und die Hysterische taucht plötzlich neben mir auf und stellt sich mit ihrer Limousine so neben mich, daß ich nicht vom Fleck komme. Ich habe keinen Schimmer, was die Tante von mir will - sehe nur, daß sie sehr aufgebracht und empört ist. Werde dann von ihr beschimpft - ich hätte sie doch eben "geschnitten" - und ich wüßte das doch ganz genau. HÄ?!!! Ja - und sie fände das total Scheiße von mir .... Wie geschruben - ich weiß  nicht, welche Krankheit sie da genau hat. Und ich entschuldige mich auch nicht für meinen zügigen, aber moderaten Fahrstil bei ihr ... die ich überhaupt nicht gesichtet habe. Habe nur einmal irgendwann gesichtet - wie sie rangiert hat vor einem Hotel und gedacht "Auweia - ´unser´ schönes Auto!" .... Jetzt gucke ich die nur ungläubig an und meine - "Laß mich jetzt mal raus hier. Die Leute warten." Neulich grüßt die mich plötzlich freundlich .... und ich weiß - ich mag sie wirklich nicht.

Nochwas habe ich gelernt - immer zweimal hinhören. Ganz oft habe ich als erstes gedacht - und denke es auch heute noch: "Ach Du Scheiße - wat is dat denn für ein anstrengender, komplizierter Vogel?" wenn die frisch eingestiegende Kundschaft mir schräg oder jämmerlich = jammernd vorkam. Und dann kann es sich im Laufe einer Fahrt - ganz anders rausstellen. Und oft sogar zu einem explizit freundlichen Abschied führen.

Geht aber nur - bei eigener, guter Tagesform. Wenn Du wach bist und weißt - daß auch Du selbst permanent projizierst. Hat auch eine Weile gebraucht - am Anfang waren die noch direkt unten durch bei mir ....

Einige Benimmregeln sollte es m.E. noch geben für´s Taxifahren - nicht nur von unserer Seite, sondern auch seitens der Kundschaft.
 
Grundsätzlich - oberste Regel!:  Nicht ungebeten vollquatschen und zumüllen! Erst mal - wie im richtigen Leben - vortasten, was gerade ist. Und ob es überhaupt was zu reden gibt. Der Mensch am Steuer - hat nämlich zu tun.
(M)ein einstiger Meister-Bruder fuhr ein paar Jahre in den USA und er hat nie mit der Kundschaft gesprochen.
Er fragte mich seinerzeit höchst erstaunt: Du redest mit den Leuten ???
In Berlin - müllen die Kollegen den Beifahrersitz mit Zeugs zu - damit sich niemand neben sie setzt - und sie haben ganz sicher gute Gründe. In der Kolonie - sind wir etwas lockerer gestrickt - aber das ist kein Grund für irgendwelche Despektierlichkeiten  oder Grenzüberschreitungen. Vielen Dank!

Und noch ein paar Dinge:
Erstens: Wenn Du telefonierst - setz Dich bitte nach hinten. Es ist auch dann schon sehr ermüdend und nervig - Deine Gespräche mithören zu müssen!
Zweitens: Normal höflich bleiben. Keinesfalls ohne Absprache duzen!
Drittens: Nicht über Deine intimen Beziehungen, Deine Krankheiten und/oder über´s Wetter reden. Über´s Wetter - niemals. Über alles Andere nur - wenn es sich in einem natürlich-interessiertem Gesprächsverlauf ergibt.
Viertens: Am Flughafen nie ins erste Taxi steigen, wenn Du nur eine kurze Strecke hast! Wir haben zwischen zwei und vier Stunden auf unsere nächste Fahrt gewartet - und wir sind auch nur Menschen, die gerne ihre Miete bezahlen können wollen. Wunder Dich also nicht - wenn wir mürrisch werden ... nach knochenharter Geduldsprobe. Wink Dir einfach unauffällig einen ran - der gerade frischauf vorbeifährt .... der hat was zu gewinnen.
Fünftens: Erzähl uns nie Deine gesammelten Geschichten über schlechte, schmuddelige, orts- und sprachunkundige TaxifahrerInnen. Sonst erzählen wir mal was - über unsere Kundschaft.
Sechstens: Zur Vertiefung - wir sind auch Menschen. Und ein paar Tausend davon. Jeder Jeck - es anders. Und Deine Vorstellungen über "die Taxifahrer" - kannst Du alle vergessen.
Siebtens: Bezahl Deine Fahrt möglichst in bar - und wenn Du möchtest, mit Trinkgeld.
Achtens: Heute benutzt man meistens ein Navigationsgerät statt wie früher mal - eine Karte. Das heißt aber nicht, daß wir nicht wissen, wo´s langgeht - oder unsere Fahrlizenz auf dem Schwarzmarkt gekauft haben.
Soweit erstmal - für´s erste .... könnte sicher noch verfeinert werden.
Und - mal ehrlich - das ist doch nicht zuviel verlangt?
Danke also schon mal - vorab!

Tagesenergien ....

... mit Alexander W. und Jo C. 
Sehr "dicht befüllt" mit weiteren Blüten des systemimmanenten Irrsinns.

Sinnierte in jüngster Zeit  öfter über eine wiederholte Aussage in den vergangenen Sendungen, die sich auf Energieaufwand für künstliche Systeme bezieht.  "Energie", "Energiewende" und "Energiemangel" werden einem ja ständig um die Ohren gehauen in den Medien. Und ja - da ist viel dran - daß künstliche Systeme weit mehr Energie fressen und benötigen, als naturgegebene. Je absurder neue "Regeln und Gesetze" - desto mehr künstliche Energie muß hineingepumpt werden, um das Unnatürliche aufrecht zu halten.

Besonders abstrus hier auch die Meldungen, die die Indoktrination von kleinen Kindern bereits in den "Kitas" betrifft. Verwunderlich? Nicht ganz - denn hinter diesem lauten Geplärre nach immer mehr "Kitas" - steckt ja auch eine Absicht. Nicht nur, daß Mutti arbeiten gehen soll - für ein lächerliches Salär - weil Papi´s Salär schon lange nicht mehr reicht, um die laufenden Kosten zu bestreiten, sondern hier kann man die Kleinen schon richtig schön auf Kurs bringen. Und ggf. auch schon Ritalin verkaufen ....

Kleine Kinder in GB dürfen sich nicht mehr an den Händen halten. Ein sechsjähriger Junge bekam Ärger, weil er seiner besten Freundin einen Handkuss gegeben hat - heißt es hier. Wegen "sexueller Belästigung". Und die Kinder sollen auch nicht mehr von "besten Freunden" sprechen dürfen - mit Rücksichtnahme auf andere Kinder, die vielleicht keine solchen haben. Unglaublich? Sicher .... aber offenbar gibt es solche kranken Regeln - von kranken Erwachsenen aufgestellt.
 
Empfehle ein Anhören im Liegen -  so wie der Herr Wagandt am Anfang erläutert: Im Liegen ist der Kopf nicht mehr dominant, sondern auf etwa gleicher Höhe wie Körper und Sinne. So kann mensch die verlautbarten Blüten des Wahnsinns anders aufnehmen - und verarbeiten.

Tiefenentspannung nach Chironenwechsel ....

... danke an die Chironen der Kolonie, die mir so gut geholfen haben nach dem Streckschuss der Hägse. Dennoch - habe ich jetzt gewechselt. Gehe hier im Dorf zu einem, wenn ich frei habe. Ist ganz anders, denn ich steige anschließend nicht wieder in die Limousine und damit in die Fehlhaltung. Es kann jetzt wunderbar und in aller Ruhe nachwirken, und das tut es. Außerdem werde ich gerade sehr sanft behandelt - niemand greift mir mehr brachial irgendwo rein. Es ist - eine Massage. Und so ist es gerade gut. Beide Körperseiten bekommen die gleiche Aufmerksamkeit - und auch das ist gut so. Dem Körper gefällt es, nun wieder sanftere Informationen zu erhalten.
Und mir gefällt es, meine Wege hier im Ort zu machen - und nicht in der Kolonie. Schon alleine das fühlt sich ganz anders an. Viel "gemütlicher" - also für´s Gemüt. Und am frühen Morgen frischeste Luft mit Tannenduft ... auf dem Weg zur Praxis. Immer wieder finde ich mich staunend - nun hier zu sein. Und rein gar nichts würde mich freiwillig in die Kolonie bringen.

Baustellen-Trauma ...

... gestern wurde morgens das nächstgelegene Haus eingerüstet. Ich vernahm das Klappern der Gerüststangen und fand mich in einem ehemaligen, über vier Jahre andauernden Albtraum in der letzten Kolonie-Behausung wieder. Auch in der Nacht tauchte diese als Albtraum auf. Heute vormittag - schon die ganze Zeit das Geräusch der Schlagbohrmaschinen.
Die Bewohner tun mir leid - aus tiefster Erfahrung. Bis auf eine - der gönne ich das von Herzen. Das ist die, die mich neulich bei der hiesigen Verwaltungsstelle völlig dummdreist diffamiert hatte, ich hätte meinen Sperrmüll nicht angemeldet und diesen vor ihrem Haus abgestellt ... wie mensch auf solche haarsträubend-sinnlosen Lügen kommt, bleibt mir ein Rätsel.

Jetzt also zweierlei: Einerseits bin ich heilfroh, daß ich ein paar Meter Abstand habe zur pünktlich zu Weihnachten aufgemachten Sanierungsbaustelle. Und andererseits - finde ich mich nochmal in diesem Albtraum von einst wieder - und frage mich erstaunt, wie ich das so lange ausgehalten habe. Einerseits ärgere ich mich, daß die ausgerechnet jetzt damit anfangen - und meine freien Tage demnächst derart - mal wieder - von nervtötenden Hiltis verlärmt werden. Andererseits - hallelujah - fallen ja viele Feiertage mitten in die Woche - und da ist dann wenigstens Ruhe im Karton.
Eine Posse aus der Abteilung "Glück im Unglück" ....

Überrascht bemerkte ich - wie diese vier Jahre in Schutt, Dreck und Asche sich wieder bemerkbar machten ... wie die jeweiligen Geräusche abgespeichert sind in den Zellen. Die erstgehörte Gerüststange gestern morgen - warf den ganzen schlechten Film von einst wieder an. Und der Lärm und die Vibrationen der Sch....-Hiltis gehen mittenrein in die  Körperflüssigkeit ....
Ob diese Handwerker nachts im Traum weitervibrieren? Bestimmt.
Und schönen Dank - nach der Mittagspause haben sie ihre Maschinen nicht mehr angeworfen!
Das bischen Getänzel auf den Gerüstbrettern - klingt dagegen wie Balsam.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Feine Gelegenheit ....

.... mich mal zu revanchieren. Der Nachbar hat sich einen neuen Laptop geschenkt - hat aber nur wenig Ahnung, wie man das ganze Zeugs so einrichtet. Ob ich da Bescheid wüßte? Kommt drauf an, was Du möchtest .... Ja - das krieg ich wohl hin.

Am Ende ist der Nachmittag vorbei und es ist dunkel. Ich bin noch lange nicht zufrieden mit dem Ergebnis und bemerke mal wieder, wieviel Zeit die Technik so braucht. Um es nach meiner Zufriedenheit hinzukriegen - braucht es noch ein paar Stunden, aber erst im neuen Jahr. Heute nur noch eben - zu seiner Freude - ein schönes Hintergrundbild eingerichtet und die E-Mail ans Laufen gebracht.
Im neuen Jahr - werde ich ihm kurzerhand einen anderen Browser und ein anderes E-Mail-Programm anempfehlen, mit dem es sich erheblich besser und übersichtlicher arbeiten läßt. Vermute mal - er wird einverstanden sein. Denn bisher - hat ja alles gut geklappt. Er hat wohl schon ein paar Leute aus seine Bekanntenkreis angesprochen zuvor - und die haben es versemmelt. Haben gesagt, sie wüßten Bescheid, und es dann versemmelt. Hahaha ... sowas braucht ein Mensch.
Einstweilen soll er - sollen sie beide - einfach aufschreiben, was gebraucht und/oder geändert werden soll.

Wie geschruben - das dauert immer seine Zeit. Und ich bin noch lange nicht zufrieden mit dem Ergebnis. So ein PC sollte m.E. ganz gut "aufgeräumt" sein - und so habe ich gestern auch schon mal eine Menge vorinstallierten Schrott und Ballast rausgeworfen aus den Bedienbereichen. Wegen der Übersicht - was gerade für solche wichtig ist, die nicht mal eben in einem solchen Gerät herumturnen.

Bin da eher penibel - was hier soviel heißt wie: Sorgfältig. Und - ich freue mich, endlich mal was "Vernünftiges" tun zu können - etwas, was sichtbar hilfreich ist. Ein kleines Erfolgserlebnis verbuchen zu können - im Gegensatz zu überlangen und nur noch sinnlos-frustrierenden Limousinentagen. Ja, es ist schon ein gutes Gefühl, endlich mal wieder was aus-, hier: Einrichten zu können. Nein - es ist nicht leicht - viele Jahre lang ohne "tägliche Erfolgserlebnisse" ein Dasein zu gestalten!

War also ein spontan gesellig verbrachter Nachmittag - und wenn wir nicht soviel gequatscht hätten, wäre ich schon etwas weiter ... aber dafür war´s lustig. Und laut. Zwillingssonne und Schütze - hatten eine Menge zu quatschen und zu lachen - und wie es sich gehört, ging es auch um Fragen von Natur und Respekt vor dieser. Mit einem, von dem ich es anfangs nicht unbedingt erwartet hätte. Umso erfreulicher gerade deshalb.

Freue mich schon auf´s Frühjahr, wenn hier neue Nachbarn eingekehrt sein werden. Die habe ich kurz angetroffen am Wochenende, sie saßen bereits alle zusammen an einer gemütlichen Kaffeetafel - und haben sich was zu erzählen. Fein! Ticken auf einer gemeinsamen Wellenlänge. Ganz fein! Das wird diesem Hause gut tun - und langsam freue ich mich auch sehr drauf - auf eine "normal-freundliche Atmosphäre".

Die Neuen seien ganz natürlich ... aha. Und wie ich die gefunden hätte? Tja - was soll mensch da sagen - "normal-freundlich" halt ... so, wie wir es uns wünschen und brauchen. Und daß man niemanden hinter den Schädel gucken kann, wissen wir ja auch alle. Ich brauche also gar nichts "finden".  Ich finde es nur schön, nun eine gute und ganz neue Perpektive zu haben.
Und ich freue mich schon drauf - daß wir endlich mal gemeinsam und/oder alleine draußen sitzen und diesen an sich guten Ort genießen können. Wenn wir es wünschen.

Ich wünsche dann im Frühjahr draußen die Steinesammlung des Schützen  zu bewundern, die derzeit ein unsichtbares Kellerdasein fristet. Er hat die meisten selbst gefunden und ein paar beeindruckende Prachtstücke habe ich schon gesehen und befühlt. U.a. einen sehr schweren Klumpen aus Blei ... vielleicht 15 cm rundum. Staunte mal wieder sehr und meinte: Mein lieber Scholli - man stelle sich einfach mal vor, wie schwer die Erde insgesamt wiegt!, wo doch schon dieses kleine Stückchen Erde so schwergewichtig ist. Kann noch viel lernen vom Nachbarn - der kennt sich gut aus mit verschiedenen "Erden" .... und dem Zusammenspiel von diesen.

Und auch andere Passionen hat er gepflegt und weitervermittelt zeitlebens - z.B. das Steuern von schönen Segelbooten. Ganz am Anfang fand ich ihn nicht immer witzig - aber mittlerweile habe ich mich schon viele Male weggeschmissen vor lauter Lachen - auch über köstlichste Anekdoten aus einem 70-jährigen Leben. Und neulich noch über seine - und meine - ehrliche Freude - als wir uns erstmals begegneten nach der guten Nachricht, daß wir nun bald haßbratzenfrei sein werden im Hause. So liegt man sich nicht oft in den Armen - vor lauter Erleichterung.

Die aktuellste Anekdote kam heute: Seine geliebte Frau hat sich geärgert .... sie hatte den Kaffeetisch liebevoll gedeckt und selbstgemachte Köstlichkeiten aufgefahren - um dann erst festzustellen, daß heute gar niemand kommen wird - die Verabredung ist erst morgen. Auch nicht schlecht ....

Ich darf mich freuen - in Sachen PC ein wenig hilfreich sein zu können. So - kann ich mich mal revanchieren für andere Hilfeleistungen, die mir seinerseits bereits als Handwerker entgegenkamen. Ich tausche halt gerne - statt nur zu nehmen.

Die uns noch wenige, absehbare Wochen erhaltenen Haß-Bratzen haben derweil das lange Kabel durchgeschnitten, welches im Sommer an den Rasenmäher gehört. Dieses diente einer freundlichen Weihnachtsbeleuchtung vor der Haustür, welches mittels einer Zeitschaltuhr morgens und abends für ein warmes Licht sorgte - in einem üppigen Gesteck aus den üppigen Tannen vorm Hause.
Erst - wurde diese Zeitschaltuhr ständig umgestellt und quasi sabotiert. Eine zweite Zeitschaltuhr wurde geduldig drangehängt. Und jetzt - ist  unsere Weihnachtsbeleuchtung hinüber. Bzw. das Kabel schlicht durchgeschnitten.
So sind sie - und so werden sie wohl auch bleiben.
Ob sie vor irgendwelchen Türen herumheulen in scheinbarer Einsicht - und sich von einer sanftmütigen Stierin auch noch umarmen lassen nach dem ganzen Terror - spielt keine Rolle. Sie bleiben, wie sie sind. Alle - in einen Sack! Lauter Sackgesichter! Schon jetzt bedauern wir die, die demnächst ihre Unbilden mit ihnen haben werden.

Die Frauen sind sicher, daß da nochwas kommt, bevor die endlich weg sind .... Nachbarin und Vermieterin also. Ich meine nichts mehr weiter dazu - nur: Werden wir ja erleben.

Am gestrigen Nachmittag noch ein kurzer, gescheiterter Hinweis der Stierin an ihren Schütze-Mann, mit dem ich laut palavernd an seinem neuen PC sitze: "Du bist so laut - Dich hört man in der ganzen Siedlung."
Zwillingssonnen-Sofort-Kommentar dazu: "Ja! Und genau so soll es sein! Nach dem ganzen Elend - ist es gut, wenn wir mal sehr laut sind - und hier endlich wieder gelacht werden darf!"

Gestern verfrachtete ich den von mir ungeliebten Rasenmäher in meine Kellerräume - bevor auch dieses Gerät noch sinnfrei sabotiert wird. Nein - Rasenmähen ist immer noch in keiner Weise mein Pläsier - im Gegenteil. Ich hasse es, Gänseblümchen, Löwenzahn und andere kräftige Kräuter abzusäbeln. Würde es lieber wuchern lassen .... und schauen, was alles angeflogen kommt. Freundlicherweise haben die Nachbarn den Hinzukommenden schon von meiner "Rasenmäh-Allergie" berichtet - da läßt sich sicher eine andere Arbeitsteilung finden.

Ja - ich will immer noch trommeln hier - demnächst. Als ich den Rasenmäher in Sicherheit brachte gestern - staunte ich nochmal ehrlich über meinen großen, sonnenlichthellen Keller! Du mußt das machen - solange die (Haßbratzen) noch hier sind - sagt die Stierin. Ich verneine und meine: Nein - werde ich wohl nicht tun. Habe keine Lust - daß die mir noch meine Instrumente abfackeln ....

Komisch - bisher habe ich immer ganz gut "gespürt" - was da wohl noch kommen mag. Meinte auch neulich spontan - vermutlich haben sie nun das Kabel (unserer hübschen Weihnachtsbeleuchtung) durchgeschnitten - unter der Treppe .... und so war es.
Werde also meine Instrumente im kommenden Urlaub - gut in die Höhe sortieren. Vom Boden weg ... Weiß nicht warum - aber irgendetwas sagt mir, daß Keller-Flutungsgefahr besteht demnächst .... als "Abschiedsgeschenk".

Wie auch immer - es wird ein feiner Festtag - wenn wir ihnen in Kürze fröhlich auf ihre häßlichen Hintern schauen können beim Auszug!