Montag, 31. Oktober 2011

Samhain - Allerheiligen - Halloween

Ich grüße sie alle  ....
Alle, die ich liebte
Alle, die ich hasste
Auch die dazwischen
Die, die mein Herz warm machten
Die, die es kühl ließen
Alle dazwischen

Ich danke allen
für die
einsetzende Dunkelheit
in der
die Linien
ZWISCHEN
"woher - was hier - wohin" 
wieder
sehr dünn werden und
VERWISCHEN.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Urlaubs-Fazit

Beginne gerade, mich zu entspannen. Jetzt könnte der Urlaub also beginnen. Nach etwa zweineinhalb Wochen .... mit dem würzigen Duft von frisch geschältem Knollensellerie an den Händen und in allen Sinnen.
Die ersten eineinhalb Wochen war ich komplett außer Gefecht gesetzt. Wäre auch ok und sogar wunderbar gewesen, ich hätte es trotz und mit Krankheit zu geniessen gewußt - hätte nicht auch noch ein offizieller Termin an mir gezehrt, der mir just zum Urlaub hineinschneite.

Nun geht es langsam wieder aufwärts.
Versuche weiterhin diesen blöd-sinnigen  und müh- seligen Drahtseilakt, mich genau dort zu entspannen, wo es von Spannungen nur so wimmelt. Zwischendurch habe ich keine Lust mehr auf das Drahtseil und denke "Dann kipp halt runter. Was soll schon passieren?!"

Kaum bin ich vor die Tür getreten - beginnt mein elfenbeinfarben konditionerter Apparator die vorbeifahrenden Limousinen und deren Nummern zu registrieren  ..... adios, Urlaub .... Immerhin - ich habe ein paar Ideen bekommen bzw. mich daran erinnert, wohin ich gerne noch reisen will, sobald ich kann. 

All die Widrigkeiten, die sich fast zu chronischen Krankheiten entwickelt hatten, haben mir eine Menge erzählt über´s Leben und über´s Menschsein. Helfende Pflanzen melden sich bei mir auf wunderbare Weise, offenbaren sich freudig. Ich staune nicht schlecht daüber und probiere in Selbstversuchen alle(s) aus. Meinen Gelenken geht´schon viel besser und manchmal auch dem Geist. Habe tausend Ideen, was ich alles noch lernen möchte und das ist gut so für eine Zwillingssonne. Nichts mehr lernen zu wollen fühlt sich nämlich an, wie lebendig tot zu sein.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Hirnforschung und (Euro-Finanzen-Banken-Lebens- Lern- etc.) Krisenbewältigung mit Hirn - alterslos

Heute schickte mir das Leben eine Begegnung mit dem Herrn Gerald Hüther, Neurobiologe, Hirnforscher und Mensch mit Herz und Einsicht. Danke dafür! Hier ein Vortrags-Ausschnitt, der doch recht aktuell ist.
Habe mir sein neuestes Buch geschenkt, direkt nachdem ich eine Besprechung im Radio dazu hörte und seine kurzen  Erläuterungen zu der Frage, was denn wohl echte Arbeit ist - nämlich kreative Nutzung unseres Hirnes, fernab von schlichter Routine. Es geht noch um vieles mehr und besonders um Begeisterung.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Der Schnitter kommt sehr milde zurück ....

Wozu die alten Geschichten?

Der Schnitter kam wieder. Sanft. 
Diesmal über´s Internet - er kennt halt keine Tabus.
Er berichtete mir von einem Menschen, den er geholt hat,
den ich kannte und der erst 55 Jahre alt war.
Ich stutze .. muß mich eben erinnern an diesen Menschen.
Ja - genau ... die Begegnungen mit ihm fallen mir wieder ein.

Ein großes Herz,
eine große Seele.
Heutzutage würden die meisten sagen "Naiv."
Ich sage - es gibt nicht viele, die so liebevoll durch´s Leben gehen.
Gegangen sind.
Ich erinnere mich an unsere erste Begegnung
bei "Buddhistens" und eine Umarmung dazu.
Ein Bär. Warm. 
Ein Mensch ohne Hinterlist - den ich gerne umarme.
Ich umarme nicht jeden!
Unsere offenbare Gemeinsamkeit ist
die Liebe zu den gleichen Farben.
Habe ihn vor ein paar Jahren zum letzten Mal getroffen auf diesem Planeten.
Unvergesslich ist er - irgendwie.
Ich fühle keine Trauer, als ich von seinem plötzlichen Tod erfahre.
Es heisst, es sei ein Lungen-Embulem gewesen - eine Lungenblutung.
Mir ist es wurscht, was es war  ......
ich freue mich mit ihm für den Übergang.
Er hat den Übergang mal wieder geschafft.

Und ich freue mich, daß ich mich wieder über die Botschaften des Schnitter freuen kann.
Insofern, daß es mir wieder - wenn auch nur für kurze Zeit - dämmerte, daß keine Energie,
kein Geist verloren gehen kann.

Besonders aber freue ich mich, daß sein Übergang mir zeigt,
daß es schlicht der Gang der Welt ist ...
und ich brauche kein "privates Drama" mehr.

 Es ist schlicht so, wie jemand neulich sagte:
Je länger Du lebst, desto mehr Menschen sterben vor Dir.

Übergänge

Ein "spiritueller Freund" sagte kürzlich kurz und trefflich zu jemand, der in Trauer war: "Ja, so ist das: Je älter wir werden, desto mehr Menschen sterben vor uns." So banal das klingen mag - der Satz hat in mir seither nachgeklungen und nach und nach die Geschichte meines vermeintlich "persönlichen Dramas" gelöst.

Wer hier schon länger liest, weiß bereits, daß der ehemals große Clan, in dem ich als eine der Letzten geboren wurde, bereits diese Existenz verlassen hat. Mein "persönliches Drama" hatte ich lange der Tatsache zugeschrieben, daß ich schon in frühen Jahren mit dem Schnitter konfrontiert war und es während meiner Pubertät in eine regelrechte "Serie" ausartete: Der Tod nahm ausgerechnet die mit, die ich am meisten im Herzen mochte.
Dennoch - war mir immer klar, daß es denen, die gehen, wohlergeht - und daß die "Zurückgelassenen" mehr um sich selbst und ihre Schmerzen trauern, da sie nicht wissen, daß es den Anderen gut geht.  Für jeden "Toten" selbst -  spürte ich eine gewisse Heiterkeit und Freude.
Die letzte "relevante, übergehende Person" meines Clans war meine leibliche Mutter vor dreieinhalb Jahren.
Danach hatte ich die Schnauze erst einmal gestrichen voll von der ewigen Sterberei in diesem Leben. Ich beschloss, mich nicht weiter um die Botschaften des Schnitters zu scheren und endlich einmal eine Auszeit von ihm zu nehmen.

Dieser hackte daraufhin mit seiner Sense nach mir und rief "Du bist SCHULD an ALLEM - Du mußt auch bald kommen! Glaub bloß nicht, Du könntest Dich jetzt etwa ausruhen oder Ferien von mir machen!"

Das war sicher nicht der Schnitter selbst, den ich so nie kennengelernt hatte. Dieser ist eigentlich recht gelassen und umgänglich und ich hatte in meinem Leben schon viele lange und gute Zwiegespräche mit ihm.

Es war ein uralter Fluch aus dem Clan, der mich traf -  laut, deutlich und verbal geschleudert von meiner einzigen und mir fremden Schwester, die mich verwünschte, es möge mir doch etwas "ganz Schlimmes" zustoßen. Sie, sechs Jahre älter als ich, hatte es auch schon praktisch versucht, als ich noch wehrlos war, ließ mich bereits als Baby auf den Boden fallen, wie ich später hörte.
So nahm ich also den alten Fluch des Clans wiederhoilt entgegen.
Diesmal aber geschockt - denn so offen - als Wort - war er nie ausgeprochen worden. 

Jetzt sage ich mal: Danke dafür

All  der Hass, Zorn und Schmerz endlich ausgesprochen - haben mich viel damit arbeiten lassen in den vergangenen Monden- und Träumen. Ich würde soweit gehen, zu sagen, daß die mir fremde Schwester diesen geerbt hat - von all den jahrhundertelang schweigenden Clan-Mitgliedern, die sich nie trauten, all dies zu schleudern und all dies vergeblich zu schlucken versuchten. Was nicht funktioniert hat - es verpestet nur die Luft, wenn Menschen sich so treffen.

Soweit - so gut. Ich lebe noch - und der Fluch ist gebrochen. Hat eine ganze Weile gedauert.Aber nicht wirklich lang - wenn ich sehe, wie lange geschwiegen wurde.

Nichts kann verschwiegen werden.
Es wird immer gespürt.
Besonders von den Kindern!

Montag, 24. Oktober 2011

Burn Out ? Eine recht "gesunde" Reaktion ....

Nachdem ich diese Medienwelle zum Modewort "Burn-Out" teilweise verfolgte und auch aus eigenem Erleben so einige Phasen des Ausbrennens kenne, kam mir die Erleuchtung, daß jemand, der in irrsinnigen, abwegigen und seiner menschlichen Natur völlig entfremdeten Systemen nicht mehr weiter in seinen Hamsterrädern laufen will und kann, im Grunde schlicht eine ganz gesunde Reaktion zeigt.
Der Rest der Hamster versucht natürlich, Dich wieder schnellstmöglichst zum Wieder-Einstieg in die Tretmühle zu bewegen - das nennt sich "Therapie"- sonst muß er ohne Dich noch mehr treten als zuvor. Wofür eigentlich genau?
Auf Latein gefragt: CUI BONO?
Kurz nach meiner eigenen Erhellung höre ich dem Herrn Erwin Pelzig bzw. F.M. Barwasser zu und kann ihm nur erfreuten Beifall zollen zu diesem seinem Beitrag in der "Anstalt" -  ab etwa 9.30 - an dessen Ende sein Kollege Priol ihm ein aktuell erforderliches Zäpfchen bringt.

Thema "Burnout" auch beim "philosophischen Quartett" - eine Sehnsucht der Menschen nach einem Leben ohne Konkurrenz wird angesprochen,
Interessant für mich neben allem Irrsinn bezüglich "Finanzen und vermeintlichem Konsumzwang", daß sowohl Medizin als auch Philosophie als sogar auch - vielleicht schon mehr als - eine Handvoll Wirtschaftsmagnaten sich wieder auf "Ur-Themen" des Menschseins besinnen.

Nicht, daß irgendjemand etwas Neues erzählt, erzählen könnte. Im Gegenteil: Sie verkaufen es als neu - dabei sind alle "Erkenntnisse" jahrtausendealt. Wir wissen das alle, wenn wir uns nur erinnern.
Aber immerhin: Altes, Bewährtes wird wenigstens teilweise wieder aufgegriffen, freigeschaufelt - 
nachdem es Jahrhundertelang nur noch lächerlich gemacht wurde - und so, scheinbar, mit Neuem, Zeitgemäßem kombiniert.

Ich schlafe, seit ich Urlaub habe, die meiste Zeit.
Erst, weil ich krank wurde ....
jetzt, weil ich mich erhole.
Es tut gut, viel zu schlafen -
und nur mit der Seele unterwegs zu sein.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Geweihte

Bin im Wald bei den Wildtieren. Diese sind gerade nicht da, haben sich im hinteren, bewaldeten Teil zurückgezogen, wollen vermutlich auch nicht ständig angeglotzt werden. Nach ein paar Minuten kommen sie doch angelaufen, neugierig sogar, und schauen sich die Menschen an, welche da hinter dem Zaun stehen und sie ansehen. Vielleicht denken sie gerade, "die armen eingesperrten Menschen da hinterm Zaun"?
Ein junger Vater sagt zu seiner kleinen Tochter: "Nein, das sind keine Hörner, mein Schatz - bei den Rehen heißt das Geweih."

Dienstag, 18. Oktober 2011

Music is my best medicine ....

Danke an die "Wildgans", die heute eine sehr gute Medizin für mich einstellte.
Den ganzen Nachmittag hörte ich mir diese Schwingungen an
- und werde gesünder und gesünder ...
Heute abend fiel mir Airto Moreira als Medizin wieder ein, zu dem ich keine weiteren Worte hiinzufügen könnte.
Mir schmeckt meine Medizin gut  .....
Und es gibt keine Überdosis davon. Ein sehr schönes Gespräch dazu.

Die Musik-Schamanin, Flora Purim, mit der er so oft zusammen musiziert, erzählt Wahres über die Barrierelosigkeit gemeinsamer Schwingungen - sie ist sogar ein Kind solcher Begegnung - und sagt, sie singt sehr oft "nur" Töne, nicht Sprachen .... was ich persönlich auch meist am allerschönsten und aussagekräftigsten finde. Zumindest geht es mehr in die Seelentiefen .... und da sind wir wieder beim Jodeln. Was Menschen auf ihre Art überall auf unserem Planeten tun. Die schöne Flora sagt es wunderbar klar: Wir alle werden mit zwei natürlichen Instrumenten geboren - Rhythmus und Stimme ..... 

Sonntag, 16. Oktober 2011

Sinnlos

Sieh mal da - kaum habe ich Urlaub - werde ich krank.
So krank, daß ich mich nicht mehr bewegen kann -
schon gar nicht draußen in der wundervollen Herbstsonne.
Alles, was schon viel zu lange liegenblieb - bleibt noch länger liegen.
Die Ironie des Schicksals ...
schlägt gnadenlos zu.
Oh, Scheisse ......

Sonntag, 9. Oktober 2011

International Food-Fair

"Thank you for your kindness" sagt die hellhäutige, vornehme Dame mit Hut aus Brasilien, nachdem ich all ihre zahlreichen Fragen geduldig beantwortet habe. Sie ist erstaunt, daß man in Deutschland am Sonntag nicht "Shoppen" kann. Ich empfehle, einfach mal diese Sonntagsruhe  irgendwie zu geniessen .... morgen geht´s ja dann wieder mit dem Shopping. Wir redeten englisch.
Viele Italiener fuhr ich heute, und am Nachmittag erinnerte ich mich  wieder an ein paar Worte, antwortete auf italienisch und war erfreut darüber, wieder einmal zu erleben, daß nichts verlorengeht.
Eine junge Italienerin fuhr ich und diese bedankte sich ebenfalls für eine sehr schöne Fahrt und ein ebensolches Gespräch - auf Englisch. Wir sprachen u.a. über das Erlernen  und Gebrauchen von diversen Sprachen ....
Gestern fuhr ich zwei Asiaten, einer von ihnen eine Art "Riese", der neben mir saß und auch dies und das in recht gebrochenem Englisch fragte. Ich fragte ihn "Where are you from?" He answered "From China" and I really wondered. Er war eine echte Ausnahme-Erscheinung von seinen Körpermaßen und auch von seinen Gesichtszügen her. Sah eher nach einem mongolischen Krieger aus. Respekt für seine Englischkenntnisse - ich wäre zufrieden mit mir, wenn ich so gut chinesich spräche.
Am heutigen Morgen fuhr ich  auch wieder einige US-Amerikaner - und stellte wieder eiinmal fest, daß die meist eine sehr relaxte Art der Konversation haben, die ich persönlich als sehr angenehm und überhaupt nicht als oberflächlich sondern als interessiert empfinde. Jedes Mal wundere ich mich wieder über deren Image auf diesem Planeten bzw. über das "offizielle Bild und Gebaren" dieses Kontinents.
Ich bin ganz froh, nicht den üblichen "Wetterscheiss"  zu hören.
Ja, ich fahre gerne international.
Und besonders gerne, wenn ich dazu noch gut zu tun habe und der Umsatz stimmt.
Grazie, gracias, thanks, merci, danke ....

Montag, 3. Oktober 2011

Von Zeit zu Zeit ....

.... werden andere Dinge wichtig im Leben.
Heute war ein Tag, an dem ich - wiederholt - meine persönlichen Aufzeichnungen der vergangenen Jahre mit viel Freude vernichtet habe - was für ein Ballast. Außerdem habe ich meine Fotosammlung auf die Hälfte reduziert .... nur noch ein kleiner Karton übrig, Hallelujah.
Die Grundintention war - einfach radikal alles über Bord zu werfen.
Und dann mußte ich wirklich lachen und weinen beim "Überfliegen"....
und habe mir noch einen weiteren, kleinen Karton Zeit gelassen ......
scheine eben doch Romantikerin zu sein.
Oder zu werden.
Sogar eines vom Blitzer, aus der Zeit, in der ich noch eine Kombisine mit Stern fuhr, habe ich noch aufbewahrt. Als Erinnerung an diesen Job.
Von meinen vergangenen Liebschaften habe ich nur ein kleines Passfoto von meiner ersten, langjährigen Beziehung .... immerhin dreieinhalb Jahre mitten in der Pubertät. Fragte mich, was für lustige Theorien wohl ein psychologisch-dressierter Mensch dazu vom Stapel lassen würde.
Meine persönliche Theorie ist ja die, das jede(r) Mensch ohnehin nur maximal eine Handvoll immer wiederkehrender Themen be- und bestenfalls verarbeitet im Leben. Das lese ich bei mir selbst jedenfalls immer wieder, wenn ich alle paar Jahre ein paar Wortfetzen sichte, während  ich genüsslich das Papier in kleine Stücke zerschneide.

Von Zeit zu Zeit ....

ist es immer wieder mein Wunsch, möglichst wenig "Zeug" mit mir herum zu schleppen.
Gleichzeitig habe ich immer mehr und immer noch und auch den Wunsch, bei mir zuhause anzukommen.
Besonders auch diesen, endlich mal - überhaupt und wenigstens für eine Weile - so etwas wie ein Zuhause-Gefühl zu haben. Also so ein Zuhause, in welches ich liebend gerne komme. Mit fruchtbarem Garten und mindestens sehr vielen Katzen, gerne auch freundliche Hunde dazu.  Ebenso freundliche Nachbarn. Und viele Frei-Räume ringsum.
Und Arbeitsräume, in denen mit sehr viel Lust und Liebe -und mit allen Sinnen gearbeitet wird. 
Kurzum - sehr bescheidene Wünsche - .nicht allzusehr abnorm von den Wünschen derer, die sich noch ein wenig selbst spüren und die wissen, daß nichts so sehr nähren kann, wie unsere "Urprogrammierung" =  "Natur".
Über die Einzelheiten liesse sich trefflich streiten, doch zu meinen Urpogrammierungen, die mich schlicht glücklich machen, gehört z.B. lieblicher Vogelgesang.  an einem Sonntagmorgen in dieser städtischen Hölle, in der es meist hektisch und laut zugeht.
Manchmal ist es das Sichten eines eifrigen Eichhörnchens an einem frühen Sommermorgen - im Dämmern des Herbstes freue ich mich auf den Fuchs, der zu seinem Bau geht und meinen Weg kreuzt, mitten in einer kleine Oase in der irr-sinnigen Stadt..
IRR-SINNIG meine ich genau so: Das Verstümmeln unserer Sinne als Gang in die Irre, in die Verirrung..

IRR-SINNIG scheint mir u.a. dieses akute Aushebeln  jeglichen Orientierungssinnes via "Smartphone".  Fuhren  vor etwa 40- 50 Jahren jugendliche Hippiies noch via nebulöser  Karte und eher auf´s Geratewohl durch die Wüsten des Planeten - checken junge Leute heute nicht mehr, wie sie zur nächsten Adresse kommen und finden ihre ohnehin extrem kurz gewordenen Wege nur noch mittels Nase-auf-Navigations-Master drückend.

Alles, alles, alles und: ALLES soll vorher ausgecheckt werden ..... also, wie ich oben sage: SINN-LOS