Mittwoch, 30. Juni 2010

anregen, herausfordern, (her) vor-rufen ....

Es gibt ein paar Behauptungen, die lassen den meisten Menschen sehr schnell den Kamm anschwillen - weil wir uns eben alle auf der "richtigen Seite" wähnen und eine Provokation nun mal herausfordert, daß wir uns in unserer Selbstgerechtigkeit eventuell gehörig irren.

Sag mal jemandem, der sich inbrünstig als Opfer (des "Systems", seiner Beziehung oder sonstiger Rahmenbedingungen und äußerer Umstände) fühlt, daß er/sie nur eine Rolle spielt in einem uralten Spiel - und daß es so etwas wie Opfer und Täter nicht wirklich gibt.

Und sag mal jemandem, der keine Kohle hat, daß er deswegen keine hat - weil er/sie keine haben will.

Das wird ein schöner Spaß werden.

Kenne ich von mir selbst - und welch eine Erleichterung ist es, es inzwischen zu begreifen, daß es wahr ist. Da ist mir früher immer die Hutschnur übergegangen - als ich noch Opfer war .....

Psychologisch, finanztechnisch y más  - würde ich von Aktiv und Passiv reden.
Energetisch - von Plus und Minus.
Usw.
Frieden = Glückseligkeit - wäre dann also der Nullpunkt.
Mal ehrlich - wer von uns strebt denn wirklich den Nullpunkt an?

Dienstag, 29. Juni 2010

Geniales Fundstück - Tucholsky und Wünsche

Geniales Fundstück - Tucholsky - gefunden hier bei Sylke auf Dunkelbunt . Und weil er so genial ist, hier nochmal der Text selbst - vom Herrn Tucholsky - so trefflichst uns Menschen und unsere bescheidenen Wünsche beschreibend:

Das Ideal

Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn -
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.

Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:

Neun Zimmer - nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve -
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.

Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad - alles lenkste
natürlich selber - das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.

Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche - erstes Essen -
alte Weine aus schönem Pokal -
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.

Ja, das möchste!

Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten -
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.

Etwas ist immer.
Tröste dich.

Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Daß einer alles hat:
das ist selten.

(1927)

Samstag, 26. Juni 2010

Es gibt Sätze - die muß ich hier einfach für mich vermerken ...

.. weil sie so messerscharf sind. Nochmal aus dem Liber legis:

Wenn Wille anhält und schreit Warum, und dadurch Weil beschwört, dann hält Wille an + tut nichts.

Ebenso ist Vernunft eine Lüge; denn da ist ein Faktor unendlich und unbekannt; + und all ihre Worte sind schiefliegend.

Freitag, 25. Juni 2010

Die klaffende Wunde - Öl im Meer

.... also - alles, was ich dazu von mir gebe - ist rein subjektiv, gefühlt und im vollen Bewußtsein meines Nichtwissens um so viele mögliche und tatsächlichen Zusammenhänge. Sofern es diese - überhaupt gibt. Es wird also sehr sehr wirr werden .... und ich habe nicht im geringsten die Absicht, irgendetwas aufzuzeigen oder zu "beweisen" oder gar über etwas wie "Wahrheit" zu sprechen. Im schlimmsten Falle - nur über die meine.

Damit fange ich am besten an: Also diese ganze "Ölkatastrophe" stieß bei mir seit dem Stichtag, also dem 20.04.2010, auf völlig taube Ohren. Die Tatsache des Oil Spills im Golf von Mexico beschäftigt mich erstaunlicherweise erst seit einigen Tagen – bis dahin hatte ich zwar etwas davon gehört, doch es ist nicht wirklich zu mir durchgedrungen. Und nun, nachdem ich mich einige Tage intensiv damit beschäftige, weiß ich auch wieso: Es geht mir genau wie mit dem 11.09.2001 damals – der zunächst auch nicht bei mir durchkam, weil ich zutiefst wußte, das da was nicht stimmt.
Auch diese Sache stinkt zum Himmel und ich bin persönlich sicher, daß es eine sogenannte False-Flag-Aktion ist, von den gleichen ThinkTanks ausgeklügelt wie 9/11, alles trägt die gleiche Handschrift, dieselben Drahtzieher, Hinterleute und Mega-Profiteure wie damals und wie auch der Kriege im Irak und in Afghanistan – allen voran der Name Halliburton. Mit BP-Aktien wurde bereits vor der sogenannten Explosion spekuliert, natürlich anhand von Insider-Wissen.

Dieses aufschlussreiche Video von wenigen Minuten faßt die schmutzigen Verbindungen und Geschäfte zusammen:
http://www.youtube.com/watch?v=02c7hsDe2QE&feature=related
 
Will sagen: BP ist denen völlig wurscht, es geht hier um ganz andere Vernetzungen … und dazu geht es um gewaltige energetische Prozesse, ebenso wie bei 9/11, mit denen ungeheure Mengen an Angst freigesetzt werden – von denen sich einige Gestalten immer gieriger zu nähren scheinen.

Die Ölkatastrophe an sich ist ja schlimm genug - aber die größere Sauerei scheint mir zu sein, daß tonnenweise hochgiftige Chemikalien (Corexit) hinterhergeschüttet werden. Da kann ich nur noch von schlechten Absichten ausgehen - denn die Herstellerfirma dieses Dreckzeugs gehört? Genau: Halliburton/BP. Hilfsangebote aus Russland und z.B. Iran wurden abgelehnt - die andere Lösungen präsentieren könnten. 

Das Datum der Explosion hat mich nun letztlich stutzig werden lassen – der 20.04.2010 zählt wie der 11.09. und/oder der 09.11. zu ihren okkulten Lieblingsdaten in der Geschichte und ich lese gerade ein spannendes Buch von Peter Orban über Pluto, "Dämon im inneren der Seele", Fürst der Unterwelt, und seine jeweiligen Horoskopstellungen zu Ereignissen wie Hitlers Geburtstag (20.04.) und das Zünden von diversen neuartigen Bomben (Atom-, Wasserstoff- ..). Einen interessanten kurzen astrologischen Beitrag zur Explosion der Deepwater Horizon am 20.04.2010 habe ich hier gefunden

Das Thema Boykott von BP (Aral) taucht vermehrt im Netz auf. Heute auch auf diesem Blog  von Daniel. Ich mag diese vielen versplitterten Boykott-Aufrufe im Netz nicht wirklich, die so als einzelne „Fetzen“ auftauchen und sich immer gegen etwas/jemand richten, meist nach einem Skandal o.ä.

Ich bin allerdings dafür, die eigene Verbrauchermacht zu nutzen und bewußt zu konsumieren – möglichst regional und vor allem: Ständig, als dauernde Übung.
Nicht nur für ein paar Wochen, wenn wieder mal irgendwo eine Sauerei herauskommt. Die Verbrechen und Sauereien finden ja auch gleichbleibend statt. Beispiel Nokia, Lidl etc. pp. …
Ich nenne es also nicht Boykott, sondern eher bewußtes konsumieren. Luisa Francia schreibt heute ähnliches dazu. Nutzt einfach eure Verbrauchermacht.

Bitte schaut euch mal die Infos im bereits oben erwähnten knapp 8 minütigen Video  vom "Mainsztreamsmasher" zu den Geschäften rund um die Explosion im Golf von Mexico an – und macht euch ein eigenes Bild dazu. 

Hier - fand ich heute auch eine Geschichte von Gustav Meyrinck (Okkult bewanderter Schriftsteller u.a. des "Golem") aus dem Jahre 1903, der die derzeitige Ölpest darin vorwegnimmt.

Ach, und was diese abgrundtiefen, freigesetzten Ängste vor einem Armageddon betrifft: Die hatte mich auch mal wieder erwischt, für etwa 3 Tage. Habe beobachtet, wie mir das meine Energie aus den Adern zieht ... und plötzlich war´s wieder weg. Das ist äüßerst perfide und sozusagen gruselig, welche Energien da freigesetzt werden .... solange man drauf reinfällt.

Ja, es mag sein, daß das zu unserem Ende führt - aber dann wird es auch gut so sein. Bevor wir noch mehr zerstören. Und ich sage "wir" - nicht "die". Im Übrigen tauchte auch dieser Maya-Kalender wieder vor meinem geistigen Auge auf, der ja die potentielle Beschleunigung der Ereignisse innerhalb von stufenförmig aufgebauten Zeitperioden beinhaltet. Das, was seit ein paar Jahren an Potenzierung des Wahnsinns stattfindet, paßt da sehr gut hinein. Und wir sind im letzten (oder vorletzten) Abschnitt angelangt. 

Mein Mitgefühl gilt allen Wesen am Golf und drumherum, die dort krepieren und zu leiden haben, die krank werden und Atemwegsverätzungen bekommen und ihre Heimaterde verloren haben sowie ihre Existenzen.
Meine Verblüffung richtet sich auf die Tatsache, daß die Gegend dort massivst militärisch besetzt ist und hermetisch von der Öffentlichkeit abgeriegelt ist, und daß darüber kein Aufschrei um die Welt geht. Und völlig baff war ich ob der Tatsache, daß die gesamte Situation in den Hauptnachrichten der ÖR-Sender einfach totgeschwiegen wird. Das ist die totale Zensur.

Hier noch ein paar Links und Video-Infos zum Oil Spill:
http://shtf411.com/bp-illusion-of-a-false-spill-t7065.html
http://rense.com/general91/spin.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Corexit
http://video.godlikeproductions.com/video/Surf_On_Pensacola_Beach_Boiling_Like_Acid
http://www.youtube.com/watch?v=100N5UfrLmk&feature=player_embedded

Mittwoch, 23. Juni 2010

Stolz ....

... gefunden auf den Seiten vom astroschmid.ch unter "Vermischtes"
"Als ich, unbekümmert um die große Welt da draußen, mich in meinem Arbeitszimmer einsperrte, entwickelte sich allmählich in mir der Glaube, dass ich unentbehrlich sei. Von allen Mitteln, derer sich die Natur bedient, um den Menschen zur Arbeit zu zwingen, ist dieses stolze Gefühl der Unentbehrlichkeit das wirksamste. Wer nur für Geld arbeitet, arbeitet nur soweit, als sich die Arbeit bezahlt macht; was darüber hinausginge, würde er als Verlust betrachten. Aber wen der Stolz zur Arbeit antreibt, der kann sich nie genug tun. Ich war so eifrig in meinem Glauben an meine Unentbehrlichkeit, dass ich kaum Atem zu schöpfen wagte. Mein Arzt warnte mich wiederholt und sagte: "Nun hören sie einmal auf und gönnen sich Ruhe!" Aber ich erwiderte: "Wie soll die Sache weitergehen, wenn ich ruhe?" Da versagte meine Gesundheit, die Räder meines Wagens brachen, und er blieb hier unter diesem Fenster liegen. Von hier blickte ich hinaus in den grenzenlosen Raum. Da sah ich den Siegeswagen der Zeit an mir vorbei rollen; seine unzähligen Räder blitzten, kein Staub erhob sich, kein Lärm, nicht einmal eine Spur blieb auf dem Weg zurück. Plötzlich kam ich zur Besinnung. Ich sah klar, dass die Sache auch ohne mich ging. Da war keine Gefahr, dass diese Räder anhielten, oder auch nur im geringsten schleiften, weil irgendein einzelner Mensch fehlte. - Aber kann man sich so leicht mit dieser Tatsache abfinden? Selbst, wenn ich sie mit Worten zugebe, so wehre ich mich innerlich doch dagegen. Wenn es wirklich ganz gleich wäre, ob ich da bin oder nicht, wie könnte mein Selbstgefühl auch nur einen Augenblick im Weltall Platz finden? Worauf könnte es sich stützen? Bei all der Fülle, von der Zeit und Raum wimmeln, war es doch nicht möglich, dies, - mein Selbst, auszulassen. 

Die Tatsache, dass ich unentbehrlich bin, wird allein durch die Tatsache gerechtfertigt, dass ich bin."
(Rabindranat Tagore)

Jaja - so sind wir Menschen - auch die "Weisen": Wenn´s nicht recht passt, machen wir´s halt passend ... was sollten wir mit den vielen Paradoxa unserer Leben sonst auch tun?

Dienstag, 22. Juni 2010

Es gibt Tage ....

.... da möchte ich vor Scham über den vielen Unsinn, den ich in meinem Leben von mir gegegeben habe, in den Boden versinken und wünschte mir, ich hätte nie auch nur ein Wort gesprochen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Fruchtbarer Boden in Äthiopien als Handelsware

Noch eine Radiomeldung, die mich aufhorchen ließ gestern - eben fiel sie mir wieder ein, als ich dieses interessante Video zu Themen wie Brot und Spiele - Fussball - Symbolismus - Horus sah. Das Video überzieht zwar komplett (am besten auch die fürchterliche Musik abstellen!) und kommt sonnenklar aus religiös-islamischer Richtung, aber so ein wenig symbolischer Wahrheitsgehalt ist schon enthalten, den ich persönlich hochinteressant finde. Wegen der 11 eben .... Wobei - es alles eine Frage der Auslegung ist, ob eine Venus und die zugeordnete 11 nun unbedingt luziferisch sein müssen. Von Haus aus sicher nicht, doch schein-/offen-bar gibt es diverse Nutzniesser auf unserem Planeten, die mit Symbolik ihre Spiele spielen - z.B. auch - Fussball.

Die 11 an sich - ist die Zahl, die auch die Lust verkörpert. Siehe u.a. auch im Crowley-Tarot. Und diese - wurde von allen doppelzüngigen religiösen Eiferern schon immer verteufelt und gewaltsam unterdrückt. Was die Gesundung der Menschheit verhindert - denn Lust an sich  ist schlicht göttlich, das Göttliche existiert aus reiner Lust an sich selbst - wie jeder noch so bigotte Heuchler in jedem Frühling an der sich schamlos verschenkenden Pflanzenwelt sehen kann, die sich hemmungslos und grenzenlos entfaltet und ihre Samen in alle Richtungen verstreut.  

Um meine Position (WM-Bezug: HimmelsStürmerin) nochmal glasklar zu machen: Ich studiere gerade diverse Mythen und bin wie immer den Götterwelten sehr innig verbunden. Interessanterweise ruft mich derzeit besonders das alte Ägypten. Habe also, gerade als Tochter des Hermes und der Venus, keinerlei Berührungsängste mit Göttern und schon gar nicht mit Sonnengöttern wie Horus, Apollo und/oder anderen, ganz im Gegenteil!

Alle Religionen - sind von machthungrigen Menschen konstruiert, blenden und versprechen falsche Wahrheiten und zweifelhafte Belohnungen in einem Jenseits, welches so nie kommen wird. Das ist ein Grund, warum das Diesseits - inklusive aller Lust - von vielen von uns so sündhaft vernachlässigt ist.

Zurück zu Äthiopien: Nun hat man also festgestellt - vermutlich wieder Wissenschaftler - also Leute, die Wissen schaffen - daß es ausgerechnet in Äthiopien äußerst fruchtbaren Mutterboden gibt. 
Erinnert sich noch jemand an die vielen Hungersnöte und Toten, die es dort gab? An die paar Säcke Reis, die wir aus unserem fetten Wohlstandsdasein rübergeschickt haben?

Jetzt soll also dieser fruchtbare Boden abgetragen - und verkauft werden.
Werde jetzt keine Quellen und Belege suchen - mach das selbst, wenn dich das interessiert. Ich gebe es weiter, wie ich´s gehört habe. Und ich habe nicht schlecht gestaunt dabei.
Man könnte sagen - jetzt wird den Menschen tatsächlich und literal auch noch der Rest an Boden unter den  Füßen weggezogen?

Montag, 14. Juni 2010

Große Überraschung aus Afghanistan .....

.... heute im Radio vernommen: Die USA haben jetzt (erst jetzt, is klar!) bemerkt, daß es in Afghanistan vor Bodenschätzen nur so wimmelt. Wissenschaftler haben das nun festgestellt. Zur Ausbeutung stehen dort zur Verfügung: Kobalt, Gold, Kupfer und Lithium (begehrt für Batterien und Laptops) im Wert von geschätzten 1.000 Milliarden Dollar. Da schau her .... So eine große große Überraschung. Das haben die sicher nicht gewußt, als sie dieses öde, karge Land in der Wüste 2001 besetzt haben, angeblich um einen Bin Laden  ausfindig zu machen. Ein oberkommandierener US-Militätr spricht von "atemberaubenden Möglichkeiten" und davon, daß Afghanistan nun eines der führenden Rohstoff-Export-Länder werden könne.
Mein bescheidener Gedanke dazu war, daß sie solch ein hübsches Salär sicher nicht den Menschen in Afghanistan zugute kommen oder gar über- lassen möchten.
Na, immerhin, nach 9 Jahren Terror der USA und aller Verbündeten, inklusive Deutschland, gegen eine eh am Boden liegende Bevölkerung des kargen Landes - haben die Medien heute mal den wahren Kriegsgrund bekanntgegeben.
Und ich hatte schon gedacht, es ginge nur um Drogen und Öl.

Sonntag, 13. Juni 2010

Mal andersrum als wie´s gelernt ....

"Tätigsein ist der letzte Ausweg jener, die nicht verstehen, zu träumen."
Oscar Wilde soll es so trefflich formuliert haben.

Und auch anders, als wie´s irjendwann jelernt:
Nach so vielen Jahrzehnten des Sterbens und der Beerdigungen der Familie und diverser Bekannter - habe ich dieses Jahr nicht der Todestage und nicht einmal mehr der Geburtstage gedacht .... hallelujah. Gehe auch nicht mehr auf Friedhöfe, was ich schon als Kind tat. Maximal noch zum Pinkeln, wenn ich mit der Limousine unterwegs bin ...

Ein regelrecht harter und äußerst brutaler Albtraum hat mich dafür erwischt, in dem eine Person völlig hysterisch schrie und keifte und brüllte und sich selbst auf´s Allerübelste mißhandelte .... kenne kein Wort für diese Art von Energie .... sie drehte sich Schrauben und Nägel in die Schädeldecke, bis es herausblutete und behauptete, ich wolle sie umbringen, ins Grab bringen, ich sei schuld und heftigstes Zeugs, weil ich mich nicht darum kümmerte, wie sie es wollte. Sah fast aus wie meine leibliche Mutter. Dann sah ich diese aber mich hilfesuchend anblicken, ich sollte wohl was unternehmen gegen diese wild wütende, furiose Energie. Andere Verwandte taten es ihr gleich und warteten, daß ich etwas tue. Etwas, was diese Furie erwartet. Und ich - habe schwer gestaunt - und bin gegangen.
Keine Lust mehr ...
Scheiß Spiele, die so in diversen Clans gespielt werden. Und zwar über viele Generationen hinweg. Mir war klar, daß diejenige, die sich dort als Opfer gebar, brutalst die Menschen in ihrer Umgebung manipuliert und mißbraucht hat. Seit langer Zeit - muß vor mehreren Generationen so in die Clan-Energie gebracht worden sein - und diese konnte solange wüten, weil niemand sich gewagt hat, es so zu sehen und zu gehen ....

Mittwoch, 9. Juni 2010

Geteiltes Leid ?

.... soll ja angeblich halbes Leid sein. Ist denn dann geteilte Freude auch nur die halbe Freude? Ich mag ja gar keine halben Sachen. Mal abgesehen davon, daß Leid eh nicht teilbar ist - sondern einfach so ist, wie es eben ist. Und vielleicht sogar noch eine sehr wertvolle Botschaft mitbringt. Dieses vorgegebene "Teilenwollen" ist ja eh nur der Versuch, das eigene Elend energetisch einem anderen aufs Auge zu drücken. Daher - habe ich kein Mitleid mehr im Programm.
Und geteilte Freude? Kann auch gefährlich sein - manchmal (oft?) stößt die eigene Freude auf soviel Granit, z.B. in Form von Unverständnis, Neid, Teilnahmslosigkeit - daß sie tatsächlich eingebremst wird.
Sicher ist es am besten, nur den Moment miteinander zu verbringen und gar nichts, aber auch gar nichts, zu zerteilen, sondern alles ganz und vollständig zu lassen.

Samstag, 5. Juni 2010

Die Zwillingssonne fährt jetzt ...

die elfenbeinfarbene Limousine auf einer Extra-Adresse weiter.
Als Hommage an die elegante, gut erkennbare DIN-Lackierung
heißt sie auch so: Elfenbeinfarben
Das meiste, was da bisher steht, hatte ich hier schon gepostet.
Alles Weitere dann drüben .... ich fahr schon mal los.

Heute wieder feine Musik gehört im Radio

Kein Latin, kein Jazz .... auch, klar ... aber ein bischen zieht es mich doch gerade Richtung
Rock, Funk, Soul und Co. ... brauche wohl mal wieder Abwechslung und Inspiration

Smoove & Turrell - "Beggarman"

very nice soul music .... not only this peace -und ein wirklich
schönes, aktuelles Video, nicht nur für alle Hartz-IV-BezieherInnen

Kings of Leon  - "Revelry" 
hier fand ich natürlich das Schlagzeug groovy - aber auch besonders
schöner Bass- und Gitarrenlauf dazu.
Und jetzt noch die schmachtende Stimme, dann hab ich se alle ... 
schau her - das bedeutet "ausgelassene Lustbarkeit" bzw.
"wildes Gelage", so ein Zufall - und Kontrast zum obigen "Beggarman"

Donnerstag, 3. Juni 2010

Verquaste Ansammlungen versus Erleichterung

Nach vielen Jahren des Durchforstens diverser "spiritueller" und "esoterischer" Gefilde - ist gerade Ruhe im Karton. Das Glas ist voll. Paßt nichts mehr rein. Ende. Das Fazit des Durchstreifens und Suchens: Alles ist so, wie es davor auch schon war. Es atmet und lebt. Es steht jeden Morgen und inzwischen auch wieder mal erst am Mittag auf, es geht irgendwann wieder ins Bett, Träume schlagen nachts Kapriolen, am Tag halten sie sich nicht nur in Grenzen, sondern sind gar nicht vorhanden - also Zukunftsträume oder sowas. Es ist einfach, wie es ist. Manchmal fühlt es sich leicht an, manchmal schwer. Manchmal spannend, dann wieder tödlich-langweilig. Ach ja, essen geschieht natürlich auch. Seit einer Woche - esse ich nun blutige Steaks. Nach 13 Jahren vegetarischem Daseins hat mich so eine Art gierige Blutrünstigkeit erfasst und ich gebe dem nach, es wird seine Berechtigung haben. Vermutlich mal wieder Eisen-Tiefstand. Jedenfalls habe ich das mit den Schenkenden (Tieren) geklärt und habe seit geraumer Zeit eh keinerlei "spirituell-moralisch-esoterisch-religiös-ethische" Barriere mehr, die ich aufrecht erhalten wollte. Es is(s)t, wie es is(s)t. Und da ich nun schon seit 7 Tagen blutige, teure Steaks pur in mich hineinschlinge - ist ein Ende des Exzesses wohl in Kürze absehbar.

Wirklich gelernt habe ich also nichts. Immer noch nicht. Und so langsam dämmert es mir, daß es auch nichts zu Lernen gibt. Es dient alles nur der Unterhaltung. Besonders auch die schweren, ernsten Angelegenheiten, in die wir Menschen uns richtig verbeissen. Die scheinen sogar den weit höheren Unterhaltungswert zu besitzen, denn diese lassen wir so gut wie nie los.

Oder doch - warte: Es gibt nicht diesen Christengott und auch keinen anderen allmächtigen, einzigen, strafenden, urteilenden und verurteilenden, regelwerkgeilen und begrenzenden Gott oder eine solche Göttin. Was für eine erbärmliche Last wäre solch ein Gott für die Menschen? Und es gibt auch niemanden, der "erleuchteter" ist, als ich. Na, immerhin ....

Zum ersten Mal finde ich nun nach vielen Jahren ein wenig Raum bei mir, um ein paar Geschichten aufzuschreiben - es macht Spaß und ist erstaunlich unterhaltsam und intensiv. Jede dieser Geschichten ist noch vorhanden, als würde sie gerade in diesem Augenblick geschehen. Was daraus wird - spielt keine Rolle im Moment. Das "Wollen", "Erreichen-Wollen", "Etwas-(Besonderes)-sein-Wollen" und sogar das "Wissen-Wollen" hat sich verzogen wie eine Wolke am Himmel. 

Die hauseigene Bibliothek wird jetzt wieder abgespeckt ....  viel zuviel Zeug. Auch die hübschen buddhistischen Figuren werden verabschiedet. Meine Güte, was habe ich an Zeug angesammelt! Und wieviel Geld habe ich der spirituellen Industrie zugeführt, haha.
In meinem Küchen-Kabuff gibt es eine Kiste mit Dingen wie Untersetzern und "ich-weiß-nicht-einmal-mehr-was-sonst-noch-drin-ist", die mir heute einen Schauer über den Rücken jagte: Alles solche Dinge für den "Wenn-mal-was-ist"-Fall. Der seit Jahren nicht eingetreten ist und womöglich nie kommt. Das habe ich noch von meiner Sippe gelernt, die haben ja alle mindestens einen Krieg erlebt. Aber die sind auch schon alle tot - und ich noch lebendig.
Ich denke, die vielen Dinge und Sachen haben mir für eine Weile die Illusion von Sicherheit und Geborgenheit geschenkt, und jetzt brauche ich das nicht mehr in dieser (rumpelkammerartigen) Form.
Was mich zur Zeit sehr berührt, sind die Mythen, wie die Menschheit sie schon seit Jahrtausenden kennt, in ihrer Aktualität - und die finde ich in Geschichtenform alle im Netz - und im Leben sind die göttlichen Kräfte und die Archetypen eh so lebendig wie eh und je.

Dieses virtuelle Zeitalter und seine vielen Möglichkeiten gefallen mir zunehmend besser. Hat etwas sehr Magisches: Die Überwindung von Zeit, Raum u.a. Begrenzungen wird auch für alle die möglich, die es nicht zu glauben gewagt hätten. Für mich ist es so eine Art Vorstufe ... noch wird der PC als vermittelndes Medium gebraucht, doch ich bin sicher, wir können das alle(s) bald auch ohne technische Brücken. Wieso? Keine Ahnung ...

Vielleicht ... schenke ich mir doch noch so einen federleichten Eee-Peecee zum Geburtstag, den kann ich mit ins Taxi nehmen und vor Ort schreiben. Eigentlich - ist der Kauf schön längst beschlossene Sache, nur dieser Zeitpunkt war noch nicht da, an dem ich es dann sofort und unverzüglich tue.

Hier noch zwei geniale Sätze aus dem Liber Lex Legis - kannst du hier lesen und orakeln:

Ich bin die Flamme, die im Herzen jedes Menschen brennt, und im Kern jedes Sterns. Ich bin das Leben, und der Lebensgeber; gleichwohl ist dieses Wissen von mir das Wissen vom Tod. 

Ich gebe unvorstellbare Freuden auf Erden: Gewißheit, nicht Glauben, während des Lebens, über den Tod; unaussprechlichen Frieden, Ruhe, Ekstase; auch hierfür erwarte ich nicht irgendein Opfer.